Jump to ratings and reviews
Rate this book

Au revoir und tschüss: Ein Sommer in Uzès – zwischen Aufbruch und Ankommen | SPIEGEL Bestseller

Rate this book

302 pages, Kindle Edition

Published April 21, 2026

Loading...
Loading...

About the author

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
12 (17%)
4 stars
25 (36%)
3 stars
27 (39%)
2 stars
4 (5%)
1 star
1 (1%)
Displaying 1 - 30 of 32 reviews
Profile Image for Carla.
1,133 reviews147 followers
July 12, 2026
Caro zieht es raus aus ihrem festgefahrenen Alltag und von ihrem Ehemann Holger, für den seine Arbeit stets Priorität hat. Ihr Traum: Eine Sprachreise nach Frankreich, ein Land, das sie gut kennt und liebt. Sie verkündet ihrer Familie, dass diese nun 4 Wochen ohne sie auskommen muss, benachrichtigt ihre Arbeitsstelle in der Universitätsbibliothek, informiert ihre beste Freundin Holly und macht sich kurzerhand auf den Weg nach Frankreich.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Die Schüler*innen der Sprachschule, ihr Lehrer Armand und die ganzen anderen Menschen, die ihr in Frankreich über den Weg laufen, lassen sie reflektieren, was sie von ihrem Leben wirklich will - und vielleicht auch einen Neuanfang wagen?
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Ich bin noch etwas jünger als Caro, habe keine Kinder, die bereits ausgezogen sind - aber ich mag diese Neuanfangsromane, die Frauen ermutigen, etwas für sich selbst zu machen, wie sich beispielsweise einen Lebenstraum zu erfüllen.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Das Buch lässt sich super leicht lesen, der Schreibstil ist sehr angenehm und man fliegt nur so durch die Seiten. Ich würde es durchaus als eine leichtere Sommerlektüre beschreiben. Ich mochte das französische Setting, ich mochte Caro und ganz besonders mochte ich die Gruppe der Sprachschüler*innen.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Für mich hätte es gerne noch mehr in die Tiefe gehen können, aber alles in allem habe ich es gerne gelesen und empfehle es weiter. Falls jemand noch eine angenehme Urlaubslektüre mit französischen Flair sucht, könnte dieses Buch gut passen.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
Hervorheben möchte ich gerne noch, dass das Buch sehr schön gestaltet ist! Besonders die Overlay-Page fand ich wunderschön.
⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀
4/5 ⭐️
Profile Image for Martina Meyen.
184 reviews4 followers
July 19, 2026
Lebe deinen Traum

Caro träumt schon lange davon, eine Sprachreise nach Frankreich zu unternehmen und endlich einmal nur etwas für sich zu tun. Obwohl ihr Ehemann gar nicht begeistert von der Idee ist, bucht sie die Reise, auf die ich sie begleiten darf.

Für mich war dieses Buch wie ein kleiner Urlaub. Gudrun Lochte schreibt wunderbar bildhaft, sodass ich sofort das französische Flair spüren konnte. Ich habe mich direkt in die malerische Kleinstadt Uzès mit ihren verträumten Gässchen und den einladenden Restaurants am Marktplatz verliebt.
Caro verbringt dort vier ereignisreiche Wochen und findet dort auch zu sich selbst. Sie lernt wunderbare Menschen kennen und der französische Lebensstil tut ihrer Seele gut.

Die Handlung verzichtet zwar auf die ganz große, dramatische Tiefe und bedient hier und da ein paar Klischees, aber das hat meinem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Dank der kurzen Kapitel und des flüssigen, personalen Erzählstils bin ich nur so durch die Seiten geflogen und habe die Welt ganz nah durch Caros Augen gesehen.

Nachdem ich das Buch beendet habe, steht für mich fest: Ich muss unbedingt einmal selbst nach Südfrankreich reisen! Aber vorher werde ich noch die beiden Rezepte ausprobieren, die es als Bonus ganz am Ende gibt!

Fazit: Leichte, atmosphärische Sommerlektüre mit viel französischem Flair und einer Prise Herzschmerz und Selbstfindung!
Profile Image for Lisa_V.
794 reviews4 followers
May 22, 2026
Sommerliche Urlaubsatmosphäre und eine entspannte Geschichte

Der Roman „Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte entführt seine Leser:innen gedanklich nach Südfrankreich und hält wirklich jede Menge Urlaubsfeeling bereit. Ich habe die Geschichte gerne gelesen und besonders die vielen kleinen Details rund um Orte, Landschaften und kulinarische Leckereien gefielen mir richtig gut. Authentisch und spielerisch fügen sie sich ins Geschehen ein und manchmal hätte ich nur zu gerne mit Caro getauscht. Die Handlung war insgesamt zwar ziemlich vorhersehbar und hätte für meinen Geschmack auch noch mehr in die Tiefe gehen können, aber die wunderbare Atmosphäre gleicht doch einiges aus. Auch durch die hochwertige Ausstattung nimmt man das Buch gerne in die Hand und es ist auf jeden Fall ein Hingucker im Regal. Der Schreibstil liest sich zudem angenehm flüssig und so kam ich mühelos voran. „Au revoir und tschüss“ eignet sich denke ich für Alle, die auf der Suche nach einer entspannten Urlaubslektüre sind und das Thema Selbstfindung spannend finden. Gerne vergebe ich gute 4 Sterne und eine eingeschränkte Leseempfehlung.
Profile Image for Melanie.
573 reviews5 followers
June 4, 2026
Caro ist 45 Jahre alt, Mutter von 2 praktisch erwachsenen Söhnen und verheiratet mit Holger. Als sie feststellt, dass ihr Alltag zu eingefahren ist, die Söhne sie kaum noch brauchen und ihre Ehe mehr Zweckgemeinschaft als Liebesbeziehung ist, fasst sie einen für sie ungewöhnlichen Plan: Sie meldet sich zu einem 4wöchigen Sprachkurs in Südfrankreich an und fährt alleine mit dem Zug und einem Zwischenstopp in Paris nach Uzès, wo sie den Sprachkurs besuchen wird.

Fernab des Alltags stellt sie sich neuen Herausforderungen und findet immer mehr zu sich selbst und dem, was sie eigentlich noch für Wünsche und Träume hat.

Der Roman ist hochwertig gestaltet mit einem wunderschönen Inlay des Marktplatzes, Lesebändchen und hellblauem Farbschnitt. Beim Lesen des Romans kamen bei mir wirklich die ganze Zeit Sommergefühle hoch - ich konnte die Gerüche des Marktes riechen, die Stimmen abends in Restaurants und Bars, die sonnigen und warmen Tage fühlen und einfach das Lebensgefühl, das nicht nur Caro an Südfrankreich so liebt, spüren.

Caro ist etwa in meinem Alter, daher konnte ich viele ihrer Stimmungen und Gedanken sehr nachfühlen, wenn ich auch - zum Glück - eine deutlich "glücklichere" und erfüllendere Ehe als sie führe. Das ist auch mein einziger kleiner Kritikpunkt an dem Buch - gerade die Art, wie sie mit Holger umgeht und viel zu wenig kommuniziert, konnte ich absolut nicht verstehen. Aber die anderen Stränge und Figuren haben mir sehr gefallen und auch das Ende war für mich ein wirklich gutes und passendes Ende. Besonders nett neben der tollen Aufmachung des Buches, ist, dass am Ende noch 2 Rezepte abgedruckt sind, die ich definitiv beide ausprobieren werde!

Eine eindeutige Leseempfehlung für ein wunderschönes Sommerbuch!
Profile Image for JennifersBooks.
59 reviews1 follower
June 22, 2026
Ich bin auf "Au revoir und tschüss" aufmerksam geworden, weil mir das Buch in einer Mail von NetGalley vorgeschlagen wurde. Der Klappentext klang vielversprechend, und da ich selbst Anfang 40 bin, fand ich es erfrischend, einmal eine Protagonistin in einem ähnlichen Alter zu begleiten. In meinen üblichen Genres – Romance und Fantasy – sind die Figuren meist deutlich jünger, weshalb Caro für mich schon allein deshalb eine interessante Abwechslung war.

Schon auf den ersten Seiten spürt man Caros Unzufriedenheit, die sich wie ein roter Faden durch ihr gesamtes Leben zieht. Nach 21 Ehejahren steckt sie in Routinen fest, die sich über die Jahre unbemerkt verfestigt haben. Sie funktioniert, statt zu leben, und sucht verzweifelt nach einem Ausweg aus diesem Kreislauf. Mit einem kleinen, aber entscheidenden Schubs von ihrer besten Freundin Holly und der Frau des Vorgesetzten ihres Mannes fasst sie schließlich den Mut, ihren lang gehegten Traum einer Sprachreise nach Frankreich umzusetzen. Dieser Schritt markiert einen Moment, in dem man spürt, dass sich etwas in ihr zu lösen beginnt.

Caro ist eine Figur, in der sich viele Frauen wiederfinden könnten. Sie trägt die gesamte Familienorganisation, sorgt für ein gemütliches Zuhause, übernimmt Kindererziehung, Haushalt, Garten, Hund und richtet nebenbei noch spontane Abendessen für Holgers Vorgesetzte aus. Und all das ohne Anerkennung, ohne Dank, oft sogar ohne Respekt. Gleichzeitig muss ich sagen: Ein Teil dieser Last liegt auch an ihr selbst. Sie übernimmt alles, denkt für alle mit, plant, organisiert, fängt auf – und lässt damit zu, dass Mann und Söhne sich bequem zurücklehnen und aus der Verantwortung ziehen. Dieses Muster aus Mental Load und Maternal Gatekeeping zieht sich durch ihr ganzes Leben. Dass man unter solchen Umständen Frust aufbaut, ist nachvollziehbar, aber ich konnte nicht verstehen, warum sie das so viele Jahre schweigend hinnimmt. Für mich wirkte es irgendwann schlicht unrealistisch, dass sie erst nach 21 Jahren genug hat. Ihr Verhalten hat mich oft eher wütend gemacht als berührt.

Holger wiederum war für mich eine echte Geduldsprobe. Seine Gefühlskälte, sein Trotz, dieses kindische Anschweigen als Strafe – all das hat mich beim Lesen regelmäßig die Stirn runzeln lassen. Er erkennt Caros Bedürfnisse nicht einmal im Ansatz an und scheint in einer Zeitschleife festzustecken, in der die Kinder noch klein sind und Caro rund um die Uhr verfügbar sein muss. Dabei ist der Jüngste 18 und der Älteste Anfang 20. Diese Ignoranz hat mich fast genauso wütend gemacht wie Caros Passivität.

Zum Glück gibt es Figuren, die etwas Leichtigkeit in die Geschichte bringen. Ihre Freundin Holly, die Caro immer wieder wachrüttelt und ihr den Spiegel vorhält. Die Teilnehmer des Sprachkurses, die mit ihren unterschiedlichen Hintergründen frischen Wind in die Handlung bringen. Und die Händler in Frankreich, denen Caro begegnet und die der Geschichte ein warmes, lebendiges Flair verleihen.

Frankreich selbst ist für mich einer der stärksten Teile des Buches. Caro ist dort zum ersten Mal seit langer Zeit wirklich für sich allein. Sie hat Raum, ihre eigenen Wünsche wahrzunehmen, Dinge auszuprobieren, die ihr guttun, und sich selbst wieder ein Stück näherzukommen. Umso mehr hat mich der One‑Night‑Stand mit dem Sprachlehrer Armand irritiert. Ich verstehe, dass sie sich nach Holgers Kälte wieder begehrt fühlen möchte, aber für mich hätte das Flirten völlig gereicht. Ich lese ungern Geschichten, in denen die Protagonistin ihren Partner betrügt, und ich finde es schade, wenn ein weiblicher Selbstfindungsprozess am Ende doch wieder über einen Mann definiert wird.

Sehr schön fand ich hingegen, wie Caro in Frankreich beginnt, über ihre Zukunft nachzudenken – und zum ersten Mal plant sie diese ohne ihren Mann und ihre Söhne. Diese Entwicklung vom ersten zaghaften Gedanken bis hin zu einem konkreten Projekt war für mich einer der stärksten emotionalen Punkte im Buch.

Das Ende kam mir dagegen zu abrupt. Die Aussprache mit Holger wird fast im Vorbeigehen abgehandelt, ohne dass man wirklich erfährt, wie die beiden miteinander reden oder ob Holger überhaupt reflektiert. Ein zusätzliches Kapitel vor dem Epilog hätte der Geschichte gutgetan und dem emotionalen Kern mehr Tiefe verliehen.

Der Schreibstil an sich ist angenehm flüssig, und die Ortsbeschreibungen haben mir wirklich gut gefallen. Ich habe die Angewohnheit, reale Schauplätze beim Lesen zu googeln, aber hier hatte ich schon klare Bilder im Kopf – und war überrascht, wie gut diese mit der Realität übereinstimmen. Ein netter Zusatz sind auch die beiden Rezepte am Ende des Buches. Die Kekse werde ich auf jeden Fall einmal nachbacken – die klangen einfach zu verlockend.

Fazit: Insgesamt war "Au revoir und tschüss" ein nettes, gut lesbares Buch, das mich an vielen Stellen emotional erreicht hat – wenn auch oft in Form von Wut über das Verhalten der Figuren. Aber auch Wut ist eine Empfindung, und in dieser Hinsicht hat mich die Geschichte definitiv abgeholt. Deshalb gibt es von mir 3.5 Sterne.
2 reviews
July 14, 2026
Gudrun Lochte hat mit ihrem Roman „Au revoir und Tschüss“ eine ganz besondere, sommerliche Lesereise geschaffen, die einen direkt in ein wunderschönes Frankreich entführt. Ein Land, das ich selbst nie so wirklich auf dem Schirm hatte, weil ich nie ein großer Frankreich-Fan war beziehungsweise einfach zu wenig Berührungspunkte damit hatte. Doch dieses Buch hat tatsächlich eine Neugier in mir geweckt, die mir sagt: Vielleicht muss ich Frankreich doch öfter einmal besuchen.

Im Mittelpunkt dieser wunderbaren, eigentlich sehr simplen und doch lange nachklingenden Geschichte steht Caro. Sie ist seit über 20 Jahren mit Holger verheiratet, doch ihre Ehe ist längst von Monotonie geprägt. Während sie ein paar Stunden in einer Bücherei arbeitet und ansonsten Haushalt und Familie schmeißt, ist Holger der vielbeschäftigte Geschäftsmann. Die Kinder sind erwachsen und ihre Ehe fühlt sich mittlerweile eher wie ein Dahinleben an. Fast wie eine Zweck-WG.

Und man merkt Caro an: Das kann noch nicht alles gewesen sein.

Schon lange schlummert in ihr der Wunsch, etwas mit Sprachen zu machen, vor allem mit Französisch. Als ihr bei einem Geschäftsessen eine Sprachreise nach Frankreich empfohlen wird, geht sie zunächst auf Abwehr. Wie soll sie ihre Familie allein lassen? Doch je mehr sie darüber nachdenkt und je mehr sie merkt, wie wenig Holger sich eigentlich dafür interessiert, was sie denkt, fühlt und möchte, desto klarer wird ihr Entschluss.

Sie tut es einfach.

Caro bucht eine Sprachreise und verbringt vier Wochen im wunderschönen Uzès. Zuvor macht sie noch einen Zwischenstopp in Paris, wo sie eine ältere Dame und bei einem beinahe geglückten Taschendiebstahl einen jungen Mann kennenlernt, von dem sie nicht gedacht hätte, dass sie ihn jemals wiedersehen würde.

Doch ausgerechnet in Uzès trifft sie ihn wieder – und es stellt sich heraus, dass er ihr Sprachlehrer sein wird.

Caro verliebt sich sofort in diesen kleinen Ort. Sie saugt das Leben in Frankreich, die Menschen, die Sprache und diese ganz besondere sommerliche Atmosphäre regelrecht auf. Ihr Französisch wird von Tag zu Tag besser und mit jedem Tag wächst auch dieses Gefühl von Freiheit, das sie längst vergessen hatte.

Doch diese Zeit bleibt nicht ohne Spuren.

Plötzlich wird die Liebe auf die Waagschale gelegt. Die Liebe, die seit über 20 Jahren Teil ihres Lebens ist und bei der Caro sich fragen muss, ob sie überhaupt noch Liebe ist. Gleichzeitig entsteht etwas Neues. Eine junge Verliebtheit vielleicht, die Gefühle in ihr weckt, mit denen sie nicht gerechnet hat – und die am Ende vor allem eines schafft: Klarheit.

Als plötzlich auch Holger vor der Tür steht, schickt Caro ihn wieder weg.

Denn diese vier Wochen in Frankreich verändern etwas in ihr. Ein Traum wird immer konkreter und Caro begreift, dass sie etwas mit ihrem Leben anfangen und verändern muss. Dass dafür auch schwere Entscheidungen getroffen werden müssen, wird ihr immer bewusster.

Ich möchte gar nicht zu viel darüber verraten, was danach zu Hause in Deutschland passiert. Aber eines sei gesagt: Diese Sprachreise stellt Caros Leben komplett auf den Kopf. Sie wird wieder zu der Frau, die sie früher einmal war – vielleicht sogar zu einer neuen Version ihrer selbst. Sie begegnet wunderbaren Menschen, lässt Gefühle zu und findet durch eine andere Liebe vor allem wieder zu sich selbst.

„Au revoir und Tschüss“ ist für mich ein wunderschöner Sommerroman über Freiheit, Veränderung und die Frage, was passiert, wenn man eine Liebe nach über 20 Jahren plötzlich auf die Waagschale legt. Und darüber, wie eine andere Liebe manchmal nicht die große neue Liebe sein muss, sondern vielleicht genau die Liebe, die es braucht, um endlich Klarheit zu schaffen.

Die Geschichte hat eine ganz ruhige Erzählweise und ist dennoch so einnehmend, dass ich das Buch kaum zur Seite legen wollte. Ich habe es sehr, sehr schnell gelesen und bin unglaublich froh darüber, denn jetzt habe sogar ich eine gewisse Frankreich-Affinität entwickelt.

Besonders schön fand ich auch die wunderbare Danksagung von Gudrun Lochte am Ende. Danksagungen kommen leider oft zu kurz, doch hier hatte ich das Gefühl, dass sie ein Teil dieser Geschichte ist und unbedingt gelesen werden sollte.

Eine wunderbare Sprachreise.
Ein Sommer voller neuer Gefühle.
Eine Liebe auf der Waagschale.
Und eine andere Liebe, die für Klarheit sorgt.

Eine große, große Empfehlung an alle, die das Gefühl von Freiheit lieben. 🇫🇷☀️✨
169 reviews
May 11, 2026
Inhalt siehe Klappentext.
Ich kannte die Autorin Gudrun Lochte bisher nicht, eine Nachricht des Verlags machte mich auf das Buch aufmerksam und der Klappentext hat mich neugierig darauf gemacht, wie andere Frauen mit Mitte 40 sich und ihre Bedürfnisse mit Arbeit und Familienmanagement ins Verhältnis setzen bzw. wie die Prioritäten verteilt sind.
Man spürt in den ersten Kapiteln direkt die Unzufriedenheit der Protagonistin Carolin und ihr Mann Holger war mir sofort unsympathisch - mit seinen Äußerungen macht er sich selbst nicht besser. Offensichtlich sind im sein Job und seine Kontakte wichtiger, als seine Frau und die Familie, Hauptsache, das Essen steht täglich auf dem Tisch, am besten pünktlich, und er hat genug saubere Kleidung im Schrank. Ich kann mir Holger nicht bei der Care- und Hausarbeit vorstellen.
Caro darf mit ihren 45 Jahren wirklich mal an sich selbst denken, sie muss nicht immer für alle verfügbar sein, da hat Freundin Holly recht. Die Reise kann ihr guttun, wenn sie es richtig anstellt; man kann auch als Erwachsene noch lernen und aus sich rausgehen. Allerdings sollte man hier bedenken, dass es zwar einerseits eine Flucht aus dem Alltagstrott, andererseits aber kein Freifahrtschein für alles ist. Die einmalige Begegnung mit Ada klingt gut und schön, aber nach dem Vorfall mit der Tasche war mir das dann doch etwas zu plötzlich und unrealistisch, als ob Caro nichts daraus gelernt hätte.
Ich bin kein Freund von Namensabkürzungen oder Kosenamen, ich kann es nicht nachvollziehen, warum Carolin, Hannelore, Adeline und Alexandrine, um ein paar Namen zu nennen, denn es werden immer mehr, diese stets nur abgekürzt verwenden.
Als Erwachsener nochmal die Schulbank zu drücken, nach Plan zu lernen, wenn man so lange raus ist, stelle ich mir schwierig vor, man muss sich erst wieder reinfinden. Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist es vielleicht einfacher. Ich hatte es zunächst so verstanden, dass Caro und auch die anderen Schüler recht viel aufholen müssen, daher die Sprachreise - im Laufe des Buches kam es mir jedoch so vor, als könnten sich alle auf französisch verständigen, nur eben nicht perfekt. Ob dafür vier Wochen ausreichend sind? Kommt wohl auf die Intensität an… Ich kenne mich mit Sprachreisen nicht aus, habe aber den Eindruck, hier gibt es täglich ein paar Stunden Unterricht und ganz viel Zeit zum Bummeln, Essen gehen, nichts tun, also eher Urlaub statt Lernreise. Gitta ist noch recht jung und zudem ungebunden, wenn sie flirtet, ist das in Ordnung, Caro jedoch sollte für ihr Alter und ihren Beziehungsstatus etwas reifer sein, als sie sich gibt. Schade zudem, dass Holger kaum Zeit für ein Gespräch hat, in dem es nicht um ihn geht. Will Caro sich nun in Frankreich ausprobieren oder einfach ihre Midlifecrisis überdecken? Diese Aktion fand ich ziemlich schwach.
Gudrun Lochte beschreibt die Umgebung sehr malerisch und idyllisch, fast zu schön, um es glauben zu können - jeder Ort hat sicher auch unschöne Ecken. Die Kräutermühle und die Markttage habe ich besonders genossen. Ich lasse Caro die Freiheit, sich mal vier Wochen aus allem rauszuziehen und zu schauen, ob und was passiert. Ich kann nicht jede Handlung nachvollziehen, aber die Auszeit in Frankreich und vor allem die große Entscheidung danach habe ich gerne gelesen, dazu gehört schon eine gewaltige Portion Mut und Kraft, wenn man aus dem Trott raus und seinen Traum verwirklichen möchte (meiner Meinung nach hätte es sicherlich die Möglichkeit einer Kombination von beidem gegeben, aber bitte…). 320 Seiten, die sich flüssig lesen lassen und von mir 4 Sterne bekommen.
29 reviews
July 1, 2026
Caro ist Mitte vierzig, verheiratet und fühlt sich zunehmend im Alltagstrott ihrer Ehe gefangen. Nachdem ihre beiden Söhne längst erwachsen sind und ihr Ehemann sie eher nur noch als Haushaltshilfe zu betrachten scheint, beschließt sie spontan, für einen Sprachkurs nach Südfrankreich zu reisen, um ihr Französisch zu verbessern. Dort lernt sie nicht nur Land und Leute kennen, sondern beginnt auch, ihr eigenes Leben zu hinterfragen. Nach und nach erkennt sie, dass noch mehr auf sie warten könnte als die gewohnten Routinen ihres bisherigen Alltags.

Die Grundidee des Romans hat mir sehr gut gefallen. Besonders das Setting in Südfrankreich ist wunderbar gewählt und vermittelt eine angenehme Sommerstimmung. Auch die Sprachschule als zentraler Schauplatz fand ich originell und gelungen. Das französische Flair zog sich durch die gesamte Geschichte und machte mir Lust auf Urlaub.

Leider konnte mich aber die Umsetzung nicht vollständig überzeugen. Ich hatte deutlich mehr Tiefe erwartet. Die Figuren blieben für mein Empfinden zu oberflächlich, ebenso wie ihre Entwicklungen. Viele Konflikte wurden nur angerissen und lösten sich auch oft recht schnell und unkompliziert in Wohlgefallen auf. Gerade die Auseinandersetzung mit Caros Ehemann hätte in meinen Augen deutlich mehr Raum und Intensität verdient.

Auch die Dialoge wirkten auf mich häufig etwas oberflächlich, wodurch die emotionalen Momente nicht die Wirkung entfalten konnten, die ich mir erhofft hatte. Insgesamt plätscherte die Handlung eher ereignisarm vor sich hin, ohne größere Spannung oder besonders bewegende Szenen zu bieten.

Der Schreibstil ist unkompliziert und leicht zu lesen, was gut zur sommerlichen Wohlfühlatmosphäre passt. Allerdings waren manche Beschreibungen für meinen Geschmack etwas zu ausführlich, und gelegentlich schwang eine gewisse Betulichkeit mit, die mich nicht immer angesprochen hat.

Positiv hervorheben möchte ich aber die liebevolle Gestaltung des Buches. Das wunderschöne Cover und die insgesamt sehr ansprechende Aufmachung versprühen sofort Sommerlaune und machten mich doppelt neugierig auf die Geschichte.

Fazit: Wer eine leichte, anspruchslose Wohlfühllektüre für Zwischendurch sucht und sich gerne von südfranzösischem Flair verzaubern lässt, wird hier wahrscheinlich gut unterhalten. Mir persönlich fehlte jedoch die emotionale und inhaltliche Tiefe, um wirklich mit den Figuren mitzufühlen und nachhaltig in Erinnerung zu bleiben.
Profile Image for Vanessa.
17 reviews
May 25, 2026
„Au Revoir und Tschüss“ ist ein Roman, der nicht nur optisch sofort ins Auge fällt, sondern auch inhaltlich mit einer warmherzigen und inspirierenden Geschichte besticht. Was besonders auffällt ist die liebevolle Gestaltung des Buches: Der farbig illustrierte Vordeckel, der blaue Farbschnitt und die transparente Bildseite mit dem Marktplatz von Uzès machen das Buch zu einem echten Hingucker und verleihen ihm eine einzigartige Wertigkeit.

Inhaltlich erwartet die Leserinnen und Leser eine leichte, sommerliche Wohlfühllektüre über Mut, Selbstfindung und den Wunsch, das eigene Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Die Protagonistin Caro steckt in einer Ehe fest, die längst mehr von Erwartungen und Forderungen geprägt ist als von Liebe und gegenseitiger Unterstützung. Während ihr Mann Holger selbstverständlich ihre Hilfe einfordert, bleiben ihre eigenen Wünsche und Träume oft auf der Strecke. Umso wichtiger ist ihre beste Freundin Holly, die Caro den nötigen Rückhalt gibt und sie dazu ermutigt, sich auf die Reise nach Frankreich einzulassen.

Die Erlebnisse in Frankreich sorgen nicht nur für charmante und unterhaltsame Momente, sondern werden für Caro vor allem zu einer Reise zu sich selbst. Die Geschichte lädt immer wieder zur Selbstreflexion ein und vermittelt auf angenehme Weise die Botschaft, dass es nie zu spät ist, neue Wege einzuschlagen und sich selbst neu zu entdecken.

An einigen Stellen wirken manche Begegnungen und Wendungen auf mich allerdings zu konstruiert und vorhersehbar, wodurch die Geschichte stellenweise ein wenig an Natürlichkeit verliert. Dennoch schmälert das den Lesegenuss nur minimal, denn der Roman lebt vor allem von seiner positiven Atmosphäre, den emotionalen Momenten und dem französischen Flair.
Der dazu flüssige, wenn auch schlichte Schreibstil machen das Buch zu einer perfekten Sommerlektüre. Man kann sich wunderbar etwa auf die Olivenplantage, Märkte und das Urlaubsgefühl hineinträumen.
„Au Revoir und Tschüss“ ist eine schöne, kurzweilige Geschichte mit Herz, die zeigt, wie befreiend es sein kann, den eigenen Bedürfnissen wieder mehr Raum zu geben.
1,592 reviews8 followers
June 18, 2026
Eine Reise zum eigenen Ich


Klappentext:
Caro spürt, dass sie etwas ändern muss. Ihre Ehe ist erstarrt, der Alltag vorhersehbar und sie hat sich selbst aus den Augen verloren. Kurz entschlossen reist sie allein nach Südfrankreich und trifft damit eine Entscheidung, die alles ins Wanken bringt.
Zwischen warmem Licht, neuen Begegnungen und einer unerwarteten Verbindung beginnt für sie eine Reise zu sich selbst. Doch zwischen Sehnsucht, Schuld und dem Wunsch nach Veränderung steht sie vor der Frage, wie viel Mut es braucht, um wirklich glücklich zu sein.

„Au revoir und tschüss“ ist ein Roman über die Selbstfindung und Neuanfänge von Gudrun Lochte.

Im Mittelpunkt steht Caro. Sie ist Mitte 40, hat Mann und zwei Söhne, doch ihr Leben scheint festgefahren zu sein. Ihr Mann scheint sie nicht mehr zu bemerken. Ihr Gesagtes registriert er entweder nicht oder versucht, ihr seinen eigenen Willen aufzudrücken.

Caro muss raus, und so meldet sie sich zu einem Sprachkurs in Südfrankreich an. Schon länger hegt sie den Wunsch, ihre Französischkenntnisse zu verbessern.
Nach einem Zwischenstopp in Paris kommt Caro im südfranzösischen Uzès an. Neue Eindrücke und neue Bekanntschaften helfen Caro, auf andere Gedanken zu kommen, ihr Leben zu reflektieren und zu sich selbst zu kommen.

Gudrun Lochte erzählt die Geschichte ruhig und doch fesselnd.
Die Charaktere sind gut gezeichnet. Mir ist Caro schnell sympathisch gewesen. Sie ist in einem Alter, in dem man schon einmal hinterfragt, ob es so weitergehen soll oder ob da noch mehr auf einen wartet.
Man erlebt beim Lesen eine Veränderung bei Caro. Es ist, als ob sie sich langsam aufrichtet, was mir gut gefallen hat.
Ihr Mann Holger hingegen ist mir nicht sonderlich sympathisch. Er machte auf mich einen egoistischen Eindruck und ist selbstverliebt.

Die Autorin beschreibt die Handlungsorte sehr anschaulich.
Uzès mit seinen schönen Plätzen und dem Markt hätte ich auch gerne besucht.

Der Schreibstil von Gudrun Lochte ist flüssig und gut verständlich. Ich wurde schnell in die Geschichte hineingezogen.

„Au revoir und tschüss“ ist ein wunderbarer Sommerroman über das Leben, Selbstfindung und Neuanfang.
Profile Image for Magnolia .
675 reviews3 followers
June 23, 2026
Vom Loslassen und neu anfangen

Schon der Titel „Au revoir und tschüss“ lässt mich gedanklich an Neuanfang und Abschied denken – sehr aussagekräftig. Ich begleite Caro, die in einer Unibibliothek arbeitet, auf ihrem Weg zu sich selbst. Mit ihrem Ehemann Holger hat sie zwei erwachsene Söhne, die zwar ihr eigenes Leben führen aber dennoch Mamas Hilfe gerne in Anspruch nehmen. Holger sowieso, er sieht sie eigentlich nicht mehr.

Und wieder einmal stellt Holger sie vor vollendete Tatsachen. Sein Chef nebst Gattin kommt zum Abendessen und selbstredend verlangt er von ihr, dass sie ein tolles Menü zaubert. Also – schnellstens Feierabend machen, einkaufen, in der Küche stehen, um sich dann als perfekte Gastgeberin zu präsentieren. Zum wiederholten Male ist Caro sauer. Auf ihren Mann und auf sich selber, denn sie lässt es zu, dass er über sie bestimmt.

Aber – genug ist genug. Schon lange träumt sie von einer Auszeit. Nur sie und Südfrankreich und eine Sprachschule. Klar, dass Holger davon nichts hält, Caro aber ist fest entschlossen.

Gudrun Lochte nimmt mich mit nach Uzès, einer Kleinstadt im Süden Frankreichs. Dieser bezaubernde Ort ist auch Caros Ziel, sie hat sich hier für vier Wochen in einer Sprachschule angemeldet. Schon die Anreise über Paris ist aufregend. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Natürlich ist Holger mit ihrer Auszeit nicht einverstanden, denn schließlich könnte sie ihr Französisch auch daheim aufpolieren. Sie aber ist fest entschlossen, endlich auf ihre inne Stimme zu hören.

Es ist ein Neuanfang, der auch ein Abschied von ihrem bisherigen Leben sein wird. Sie lernt neue Menschen kennen, eine Begegnung lässt ihr Herz schneller schlagen und was ganz wichtig ist – sie findet zu sich selbst.

„Au revoir und tschüss“ ist ein Roman zum Wegträumen. Caro steht in der sogenannten Mitte ihres Lebens. Sie erkennt, dass sie aus dem Alltagstrott herauswill, dass sie sich nicht mehr fremdbestimmen lassen will. Ein Sommer in Uzès ist für sie so viel mehr als „nur“, ihr Französisch aufzupolieren. Ein Sommer-Sonne-Wohlfühl-Roman zwischen Aufbruch und Ankommen.
7 reviews
July 4, 2026
Der Roman erzählt die Geschichte von Caro, einer 45-jährigen Frau, die mit ihrem Ehemann Holger und ihren zwei Söhnen ein routiniertes und eingefahrenes Leben führt. Die Söhne sind inzwischen eigentlich schon selbstständig, erfreuen sich aber weiterhin über Hotel Mama. Auch in der Ehe hat der Alltag übernommen und es kriselt gewaltig. Caro fühlt sich mehr und mehr fremdbestimmt und hat das Gefühl, auf der Strecke geblieben zu sein. Wer ist sie eigentlich noch?
Da kommt in ihr ein alter Wunsch wieder auf: ein Sprachurlaub in Südfrankreich. Kurzentschlossen setzt sie diesen Plan in die Tat um, diesmal lässt sie sich nicht von ihrem Mann aufhalten.

Optisch ist das Buch ein echtes Highlight: Das liebevoll gestaltete Hardcover mit Farbschnitt, Lesebändchen und einer zarten, transparenten Illustration im Inneren macht viel her. Auch das Setting in Südfrankreich ist atmosphärisch beschrieben und weckt sofort Urlaubsgefühle.

Der Schreibstil ist leicht, flüssig und angenehm zu lesen, wodurch sich das Buch schnell weglesen lässt, ideal also als Urlaubslektüre. Die Figuren sind sympathisch, bleiben jedoch eher schlicht gehalten. Genau darin liegt auch der Schwachpunkt für mich. Sowohl Charaktere als auch Handlung wirken häufig oberflächlich und klischeehaft. Die emotionale Tiefe bleibt meist aus, obwohl die geschilderten Situationen durchaus Potenzial dafür bieten würden.

Die Grundidee der Geschichte bietet viel Raum für Entwicklung, insbesondere Caros Wunsch nach Veränderung und Selbstfindung. Dennoch gelingt es dem Roman nur bedingt, diese Themen wirklich tiefgründig zu behandeln.

Insgesamt ist der Roman eine leichte, unkomplizierte Sommerlektüre, die vor allem durch ihre schöne Gestaltung und das atmosphärische Setting überzeugt. Wer eine locker zu lesende, sommerliche Geschichte sucht, wird hier gut unterhalten, wer jedoch mehr Tiefe und überraschende Wendungen erwartet, könnte enttäuscht werden.
29 reviews1 follower
May 22, 2026
Ein Neubeginn mit bezauberndem, französischem Flair

Das Buch "Au revoir und tschüss" erzählt die Geschichte von Caro, die sich nach 21 Jahren Ehe in ihrem Alltag mit Halbtagsjob, familiären Verpflichtungen und einem Ehemann, der immer das letze Wort hat und ihre Wünsche nicht berücksichtigt, gefangen fühlt. Sie fasst sich ein Herz und meldet sich trotz des Unmutes ihres Mannes zu einer vierwöchigen Sprachreise in Frankreich an. Diese vier Wochen sind für Caro nicht nur eine Sprachreise, sondern vielmehr eine Reise zurück zu sich selbst und ihren Bedürfnissen.

Mir hat das Buch insgesamt gut gefallen. Das Cover und das gesamte Buch sind wunderschön und sehr hochwertig gestaltet. Der Schreibstil der Autorin ist feinfühlig, bildhaft und warmherzig. In Caro konnte ich mich gleich hineinversetzen. Sie ist unglücklich, fühlt sich nicht gesehen und funktioniert einfach nur noch. Ihre Entwicklung im Laufe des Romans, in dem sie ihre Wünsche und Bedürfnisse wieder ernst nimmt und anfängt, ihre Träume zu verwirklichen, fand ich toll. Die Geschichte an sich fand ich auch sehr stimmig und interessant gestaltet, wenngleich mir Caros Ehemann etwas zu stereotyp dargestellt und das Ende etwas zu weichgespült war. Da hätte ich mir eine tiefgehendere Bearbeitung der Konflikte gewünscht.

Sehr gut gefallen hat mir das atemberaubende Setting in Frankreich, das so schön atmosphärisch und bildgewaltig dargestellt wird. Man bekommt die Stimmung und Atmosphäre mit allen Sinnen hautnah mit. Bei den vielen französischen Spezialitäten, die im Buch beschrieben werden, hatte ich quasi immer Appetit:-). Am liebsten hätte ich zwischendrin meine Koffer gepackt und wäre Caro nach Südfrankreich gefolgt.

Fazit: Eine nette, warmherzig erzählte Geschichte für den Sommer über die Verwirklichung von Träumen mit einem bezaubernden, französischen Flair.
239 reviews
June 24, 2026
Französischer Sommer

Die Ehe ist festgefahren, der Job trist. Daher möchte Caroline eine Auszeit- und bucht eine Sprachreise nach Frankreich. Was sie dort erlebt, wird in „Au revoir und tschüss“ beschrieben.

Carolines Ehe mit Holger ist nicht mehr, was sie war. Um nachzudenken, bucht sie eine Reise nach Frankreich. Dort kehrt sie nicht nur zu sich selbst zurück, sondern erkennt, was ihr wichtig ist….

Das Buch verspricht von Cover und Klappentext her Sommer und Entspannung. Auch der Titel passt ziemlich gut: Man verabschiedet sich von etwas, das man nicht mehr braucht, um entspannter zu leben. Diesen Eindruck werde ich beim lesen nicht los. Sprachlich ansprechend und unterhaltsam geschrieben, nimmt mich der Roman mit in einen unbeschwerten Sommer in Frankreich.

Ebenso authentisch wie stilvoll beschreibt Autorin Gudrun Lochte das Setting. Wein und Baguette gehören genauso dazu wie ein Abend mit Freunden oder die französischen Gässchen. Dabei ist die Sprache so detailiert, das man das Gefühl hat, vor Ort zu sein.

Auch die Charaktere passen zu einem sommerlichen Buch in Frankreich. Der charmante Lehrer Armand, die anfangs unsichere Caro, die nach und nach Selbstvertrauen erlangt und nicht zu vergessen die lustige Freundin Holly, mit der Caro regelmäßig telefoniert haben sommerliche und entspannte Attribute. Im Kontrast dazu lässt Caro ihren Mann, karrieorientiert und stur, zuhause zurück.

Das loslösen aus der Ehe war amüsant und erhellend zu verfolgen. Es scheint, als hätte Caro in Frankreich mehr als nur die Sprache gelernt. Allein der Fakt, dass sie sich für ihren Sohn einsetzt ohne zu urteilen zeigt, wie kämpferisch sie geworden ist- von der Ehefrau, die zurücksteckt, zur Kämpferin mit Träumen und Zielen.

Ich habe Caro sehr gerne begleitet und gebe den Roman fünf Sterne.
Profile Image for Elke Sonne.
601 reviews1 follower
May 23, 2026
Zeit für Veränderungen und einen neuen Anfang

„Au revoir und tschüss“ ist ein atmosphärischer und sommerlicher Roman der Autorin Gudrun Lochte.

Die 45-jährige Caro steht mitten im Leben, als ihr bewusst wird, wie festgefahren ihre Situation ist. Für ihren Mann Holger dreht sich alles nur noch um seinen Job und sie soll sich kurzfristig um das Abendessen für seine Gäste kümmern. In Caro regt sich Widerstand. Sie will das nicht mehr und beschließt, gegen Holgers Willen, spontan einen Sprachkurs in Uzès - einer Kleinstadt in Südfrankreich - zu besuchen.
Dort angekommen entdeckt sie sich neu. In ihr kommen Fragen hoch über die Vergangenheit und die Zukunft und sie beginnt sich neu zu sortieren.

Der Schreibstil von Gudrun Lochte liest sich leicht und flüssig. Caros Gedanken und Gefühle sind nachvollziehbar. Sie hinterfragt sich und ihr Leben, sieht Chancen und will diese nutzen.
Mit Uzès hat die Autorin einen atmosphärischen Wohlfühlort gewählt. Ich hatte fast das Gefühl mit ihr durch die Straßen zu gehen und konnte das sommerliche Flair der Kleinstadt einatmen.

Caro ist eine sympathische Protagonistin, die ihr Leben in die Hand nimmt. Sie reflektiert, beginnt die Dinge neu zu bewerten und lernt das Leben neu zu schätzen. Nach vier Wochen in Uzès hat sie sich verändert, ihre Lebensfreude kehrt zurück. Sie hat neue Menschen kennengelernt und tief in sich hineingehört.
Ich fand es schön, an Caros Gedanken teilhaben zu können und ihre Entwicklung zu verfolgen.

Das Buch ist ein ruhiger Wohlfühlroman, dessen sommerliche Vibes direkt bei mir ankamen und dessen sympathische Protagonistin an sich selbst gewachsen ist.
4 reviews
May 28, 2026
Allein optisch macht „Au revoir und Tschüss“ von Gudrun Lochte schon einiges her: Der Einband ist wirklich wunderschön gestaltet und weckt sofort Lust auf Sommer, Frankreich und eine kleine Auszeit.

Im Mittelpunkt steht Caro, Mitte 40, Mutter von zwei fast erwachsenen Söhnen und Ehefrau eines Mannes, um den sie sich ebenfalls noch wie selbstverständlich kümmert. Über Jahre hinweg ist sie selbst dabei immer zu kurz gekommen. Spontan beschließt sie, in Südfrankreich einen Sprachkurs zu machen und sich endlich etwas Zeit für sich zu nehmen. Auf dem Weg dorthin legt sie zunächst einen Zwischenstopp in Paris ein, wo sie bereits einiges erlebt, bevor sie schließlich in Südfrankreich ankommt, eine kleine Wohnung bezieht und das französische Savoir-vivre genießt.

Der Roman ist sehr leicht und angenehm geschrieben. Besonders schön fand ich, wie lebendig die Atmosphäre der Provence eingefangen wird: Man kann die Düfte, die Sonne und all die köstlichen Speisen förmlich riechen und schmecken. Dadurch eignet sich das Buch wunderbar als leichter Sommerroman für alle, die Lust auf Frankreich, Sonne und ein bisschen Fernweh haben.

Einen Punkt ziehe ich ab, weil mir manches stellenweise doch zu klischeehaft war und sich vieles etwas zu leicht gefügt hat. Für meinen Geschmack war das manchmal ein bisschen zu weit weg von der Realität. Trotzdem ist „Au revoir und Tschüss“ eine schöne Lektüre für entspannte Lesestunden und für alle, die sich gedanklich nach Südfrankreich träumen möchten.
Profile Image for Uta Vogt.
126 reviews5 followers
June 17, 2026
Bevor ich zum Inhalt komme, möchte ich hervorheben, WIE SCHÖN die Ausstattung von „Au revoir und tschüss“, erschienen im vani-Verlag, ist: Farbschnitt, ein bedruckter Einband, passendes Lesebändchen und in der Buchmitte ein transparentes Bild vom Marktplatz in Uzès…ein Traum von einem Buch!
Und Gudrun Lochte schafft es auch tatsächlich, uns in das kleine Örtchen in Südfrankreich zu entführen: die französische Lebensart, die Düfte und die Wärme dieser geliebten Orte und Menschen - all das wird tatsächlich zwischen den Seiten dieses schönen Buches transportiert und ich habe es sehr genossen.
Warum mich der Inhalt trotzdem nicht zu 100% abgeholt hat? Leider habe ich die Geschichte der 45jährigen Caro, die eines Tages merkt, dass sie nur noch neben ihrem Mann herlebt und quasi seine Haushälterin ist, gar nicht gefühlt: ihr Verhalten, ihr Aushalten war mir so unverständlich, dass ich anfangs zurückgeblättert habe, um noch einmal das Alter der Protagonistin nachzulesen. Wäre es 65 gewesen, hätte ich ihr diese Passivität und Unterwürfigkeit abgenommen: aber ich kenne keine Frau meiner Generation, die sich eine solche Behandlung durch ihren Mann gefallen lassen würde, tut mir leid.
Das tut der Geschichte im Ganzen aber kaum einen Abbruch, weshalb ich auch weitergelesen habe: es erwartet Euch eine schöne Geschichte über eine Frau, die in der Lebensmitte erkennt, dass (zu) viel schiefläuft in ihrem Leben - und die sich selbst daraus befreit.
Eine schöne Sommerlektüre (nicht nur) für den Frankreichurlaub!
177 reviews
May 23, 2026
„Au revoir und tschüss“ von Gudrun Lochte konnte mich leider nur teilweise überzeugen. Positiv hervorheben möchte ich auf jeden Fall die Gestaltung des Buches. Das Cover ist wirklich schön gelungen und hat sofort meine Aufmerksamkeit geweckt. Besonders der Farbschnitt und das Cover unter dem Schutzumschlag haben mir sehr gefallen und machen das Buch optisch zu etwas Besonderem.

Inhaltlich blieb die Geschichte für mich allerdings eher durchschnittlich. Die Handlung war recht vorhersehbar und konnte mich emotional nicht wirklich mitreißen. Viele Entwicklungen waren schon früh absehbar und insgesamt fehlte mir etwas Tiefe. Die Geschichte liest sich zwar angenehm leicht weg, bleibt aber eher oberflächlich und bietet wenig Überraschungen oder besondere Momente, die länger im Gedächtnis bleiben.

Auch der Schreibstil konnte mich nicht komplett überzeugen. An einigen Stellen wirkte er recht einfach und erinnerte mich teilweise eher an einen Schulaufsatz als an einen ausgearbeiteten Roman. Dadurch fehlte mir manchmal die Atmosphäre und sprachliche Feinheit, die ich mir bei so einer Geschichte gewünscht hätte.

Trotzdem ist das Buch keine komplette Enttäuschung. Wer eine leichte, unkomplizierte Unterhaltung für zwischendurch sucht und Wert auf eine schöne Buchgestaltung legt, könnte durchaus Gefallen daran finden. Für mich persönlich blieb die Geschichte jedoch eher mittelmäßig.
Profile Image for Astrid.
353 reviews2 followers
May 30, 2026
Ein Sommer in Südfrankreich
Caro, Ehefrau und Mutter, festgefahren im Alltag, in der Beziehung. Ein Ehemann, der nur für seine Karriere lebt und seine Frau darüber vergisst. Sie managt alles im Hintergrund, nur ihre eigenen Bedürfnisse kommen zu kurz.
Eine Sprachreise in ihr geliebtes Südfrankreich bietet den Ausweg aus Routinen. Sie wagt das Abenteuer und wird in diesem Sommer nicht nur ihre Sprachkenntnisse verbessern, sondern auch sich selbst ein Stück weit wiederfinden.
Der Roman punktet ganz besonders mit der Beschreibung der Atmosphäre von Uzès und den vielen kleinen Details rund um die französische Lebensart. Kleine Straßen, viel Natur, Cafes, Wein, im Kopf konnte man den warmen, französischen Sommer sozusagen riechen.
Die Handlung insgesamt bot keine großen Überraschungen, ist aber auf jeden Fall ein schöner und lesenswerter Sommerroman.
Caro ist eine sympathische Hauptfigur, deren Wunsch nach Veränderung man als Lese gut nachempfinden kann. Einige Handlungsabläufe wirken etwas zu konstruiert, da war ein wenig viel Zufall im Spiel.
Auf jeden Fall erwähnt werden muss die tolle und liebevolle Ausstattung des Buches. Ein Cover wie ein Gemälde in zarten Farben, das sich dann auch auf dem Buch selbst wiederfindet. Ein farblich passender Farbschnitt, ein Lesebändchen, ein Lesezeichen und eine schöne Karte. Ich habe schon lange nicht mehr so ein schönes Buch in der Hand gehalten. Ein Dankeschön an den Verlag.
51 reviews
May 27, 2026
Gudrun Lochte erzählt in „Au revoir und tschüss“ von Caro, die allein in den Süden Frankreichs für eine Sprachschule reist und dort nicht nur das französische Leben genießt, sondern sich auch mit ihrem eigenen Leben, vor allem mit ihrer schwierigen Ehe mit Holger, auseinandersetzt.

Der Einstieg ins Buch ist sehr gelungen: Die Geschichte liest sich locker und leicht. Gerade die Beschreibungen der Stimmung in Südfrankreich und auch des Essens haben mir gut gefallen und machen Lust auf Urlaub. Insgesamt ist das Buch sehr flüssig geschrieben.

Inhaltlich war mir die Geschichte allerdings etwas zu oberflächlich und zu klischeehaft. Einige Ereignisse wirkten auf mich zudem recht konstruiert (z. B. die "zufälligen" Begegnungen mit Armand oder auch das "zufällige" Aufeinandertreffen mit ihrem Sohn).

Alles in allem ist „Au revoir und tschüss“ eine leichte Sommerlektüre in einem schönen Setting mit angenehmem Schreibstil. Perfekt für den Urlaub, für mich persönlich aber mit etwas zu wenig Tiefe.
Profile Image for Anne Dietrich.
236 reviews
May 20, 2026
Caro bricht aus

Caro ist unzufrieden. Sie empfindet ihr Leben als Ehefrau, Mutter und Angestellte langweilig und anstrengend. Immer ist es ihr Mann, der das letzte Wort hat. Bei einem seiner von ihr ungeliebten Essen mit Gästen fasst sie einen Entschluss: Sie will nach Frankreich, einen Sprachkurs besuchen und lässt sich auch von ihrem Mann, der davon wenig angetan ist, nicht aufhalten.

Caro ist eine Protagonistin, mit der ich mich direkt identifizieren konnte. Auch ich liebe Frankreich und habe manchmal von meinem Alltag einfach genug. Allerdings fehlt mir bisher ihr Mut, allein zu reisen und einen Sprachkurs zu besuchen.
Aber dieser Roman macht Mut sich auszuprobieren und Neues zu wagen. Caro lernt in ihrem Sprachkurs nette Menschen kennen, entdeckt Seiten von Frankreich, die Lust auf eine Reise und Veränderungen machen.

Mich hat das Buch nachdenklich gemacht. Gleichzeitig bietet es schöne Unterhaltung und ich habe die Lesestunden sehr genossen.

Profile Image for Sophie.
25 reviews
June 5, 2026
Schon äußerlich hat mich das Buch begeistert: Das Cover ist wunderschön gestaltet und die Farben sprechen sofort an. Auch der Schreibstil der Autorin ist angenehm und leicht zu lesen. Die recht große Schrift sorgt zusätzlich für ein entspanntes Leseerlebnis.

Der Handlung konnte ich jederzeit gut folgen. Die Protagonistin Caro konnte ich in manchen Situationen sehr gut verstehen, in anderen wiederum weniger. Vieles hätte vermutlich vermieden werden können, wenn sie bestimmte Dinge früher angesprochen hätte. Eine Erkenntnis, zu der sie gegen Ende des Buches selbst gelangt.

Während des Lesens habe ich viele unterschiedliche Emotionen erlebt. Mal hatte ich ein Lächeln auf den Lippen, dann wieder blickte ich schockiert auf die Ereignisse. Zwischendurch war ich auch verärgert über manche Entscheidungen, gleichzeitig aber immer wieder stolz auf Caro und ihre Entwicklung.

Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, und ich empfehle es gerne weiter.
Profile Image for lesemadi.
39 reviews
June 18, 2026
Mir hat „Au Revoir und Tschüss“ wirklich gut gefallen. Caro steckt fest in einem Alltag aus Familie, Arbeit und Verpflichtungen und beginnt irgendwann zu hinterfragen, ob das schon alles gewesen sein soll. Besonders mochte ich, dass ihr Weg nicht von heute auf morgen verläuft. Sie trifft keine überstürzten Entscheidungen, sondern tastet sich Schritt für Schritt an Veränderungen heran. Das wirkte auf mich sehr realistisch.

Caro war mir als Figur schnell sympathisch, und ich habe gerne verfolgt, wie sie langsam wieder mehr auf sich selbst hört. Dazu kommt das sommerliche Frankreich-Setting, das sofort Urlaubsgefühle geweckt hat. Der Schreibstil liest sich angenehm leicht, behandelt aber trotzdem wichtige Themen wie Selbstfindung, Mut und Neuanfänge.

Für mich ist das ein warmherziger Roman, der zeigt, dass es nie zu spät ist, das eigene Leben noch einmal zu hinterfragen und neue Wege einzuschlagen.
Profile Image for kristinaliest.
724 reviews11 followers
July 1, 2026
Sprachlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Der Schreibstil ist einfach, flüssig und angenehm zu lesen, dahe bin ich nur so durch die Seiten geflogen.

Mit der Hauptfigur Karo hatte ich allerdings so meine Schwierigkeiten. Manche ihrer Reaktionen wirkten auf mich nicht besonders authentisch oder passend zu ihrem Alter. Vor allem eine Szene, in der sie ihren Gedanken, ihr Butterbrot gegen die Wand zu werfen, als extremen Gefühlsausbruch beschreibt, konnte ich nicht ganz ernst nehmen. Klar, so etwas würde ich selbst auch nicht machen, aber als “krass” empfand ich das ehrlich gesagt nicht. Dadurch wirkte diese Stelle auf mich etwas überzogen und nicht besonders realistisch.

Generell fand ich einige Szenen etwas überspitzt dargestellt. Trotzdem muss ich sagen, dass mir die Botschaft des Buches richtig gut gefallen hat. Die Message ist wichtig und hat mich am Ende mehr überzeugt als manche der einzelnen Szenen.
Profile Image for Filipines Buchclub.
116 reviews1 follower
June 7, 2026
Als Caro wieder mal super kurzfristig von ihrem Mann angerufen und gebeten wird, ein Abendessen für seinen Chef vorzubereiten, beschließt sie, dass dies zum letzten Mal sein soll. Dies löst eine Gedankenkaskade aus. Wann hat sie eigentlich das letzte Mal etwas für sich selbst gemacht? Wird sie überhaupt noch wahrgenommen?
So beschließt sie, ihren lang ersehnten Traum eines Sprachkurses in Frankreich in die Tat umzusetzen und zwar ganz alleine.

Während des Lesens reist man zusammen mit Caro nach Südfrankreich in ein kleines Städtchen, atmet die Luft ein, spürt den französischen Flair, sitzt mit am Tisch und genießt das Leben. Das Buch ist eine Hommage an die französische Lebensart. Es fühlt sich an, als würde man selber dort sein, so schön!

Das Buch liest sich gut und flüssig, die Geschichte ist richtig nett.
Gerne empfehle ich es weiter, es ist wie ein Kurzurlaub in Frankreich.
Profile Image for melontalesofniso.
57 reviews21 followers
July 20, 2026
Das Thema ist absolut wichtig und wir müssen darüber sprechen was es mit Frauen macht, wenn sie sich „nur“ nocj über die Mutterrolle definieren. Aber: ich möchte bitte nicht mehr, dass die Frau eine Affäre braucht, um zu checken, dass sie mehr ist als eine Mutter. Das Positive in diesem Buch ist, dass hier formuliert wurde, dass ein Ehebruch falsch ist und moralisch nicht gerechtfertigt werden kann; ganz gleich wie verloren die Frau sich fühlt. Fehler existieren und passieren. Sie zu romantisieren ist problematisch. Das fällt mir bei einigen Buchbloggenden immer wieder auf: die Affären von Frauen werden kaum kritisiert. Im Gegenteil, viele von ihnen relativieren diesen Betrug. Sprachlich war das Buch okay. Es passte zur Stimmung des Buches. Nicht poetisch. Nicht verschnörkelt. Aber auch nicht zu umgangssprachlich oder so.
Profile Image for Ellisinbookwonderland.
244 reviews
May 23, 2026
EMPFEHLUNG

Au Revoir und Tschüss von Gudrun Lochte

Was für ein wunderschönes, sommerliches Buch. In Au Revoir und Tschüss begleiten wir Caro, Ehefrau und Mutter in ihrem Alltag. Immer der gleiche Trott, gefangen zwischen Arbeit, Haushalt und einer Ehe mit einem Mann, der Caro längst als selbstverständlich sieht. Doch Caro hat schon lange einen Traum: eine Sprachschule in Frankreich besuchen. Als Sie also eines Tages beschließt, endlich aus dem trostlosen Alltag auszubrechen bucht sie kurzerhand den Trip nach Frankreich. Ich mochte den Schreibstil super gerne und ich mochte Caro wirklich gerne. Das Setting fühlt sich an wie ein Sommerurlaub in Frankreich und ich habe mich gefühlt, als wäre ich ein Teil der Geschichte. Für mich ein absolut gelungener Roman über Alltag, Sehnsucht, Träume und dass es nie zu spät ist, etwas neues zu wagen. Auch die Gruppe rund um die Klasse der Sprachschule habe ich schnell ins Herz geschlossen. Von mir eine ganz große Leseempfehlung!

Profile Image for leali.
476 reviews4 followers
July 25, 2026
Netter, leichter Sommerroman. Das Buch hat einen sehr unaufgeregten Schreibstil, dem man gut folgen kann. Die Charaktere wirkten mir zu weit weg und unnahbar, auch hat es mir an Tiefgang gefehlt. Nichtsdestotrotz war es angenehm zu lesen - wer einfach nur leicht unterhalten werden möchte, ist hier genau richtig!
Profile Image for kathleens.buecher.
281 reviews9 followers
June 14, 2026
Schöne, flüssige Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Ein bisschen vorhersehbar und das gewisse Besondere fehlte mir ❤️
Profile Image for Bookly.
30 reviews11 followers
July 18, 2026
Vorhersehbar, voller Klisches und die Figuren gingen mir zu wenig in die Tiefe. Eine einfache kurze unterhaltsame Lektüre, mehr aber leider nicht.
Displaying 1 - 30 of 32 reviews