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Nicht mit uns!: Wie Frauen Geschichte schrieben und wieder ausradiert wurden. Eine Warnung | Über weibliche Gestaltungsmacht
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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
August 7, 2026
„Und wie so oft, wenn Frauen etwas taten, das die bestehenden Machtstrukturen potenziell infrage stellte, zogen die Herren ihre schärfsten Schwerter: Hohn und Spott.“
Heike Specht lädt zu einer Reise durch die Geschichte wichtiger Frauen ein, die schon stets und immer stattgefunden hat - nur von Männern verdrängt und verschwiegen wurde. Habt ihr schon mal von der Äbtissin Caritas Pirckheimer, Louise Michel („Königin der Anarchisten“) oder der Göttin Aschera gehört? Ich vorher auch nicht. Diese und viele andere starke und beeindruckende Frauen stellt Heike Specht in „Nicht mit uns!“ in den Vordergrund.
Die Autorin hat die Geschichte durchforstet und einige Beispiele für Frauen gefunden, die in der männlichen Geschichtsschreibung nicht mehr vorkommen. Sie thematisiert Religion und Politik, von Jesus bis zu den Frauen im Iran.
Ich mochte ganz besonders den bissigen Humor und die Ironie, die im Schreibstil mitschwingen. Deutlich wird das auch in Kapitelüberschriften wie „Maria - die erste Ehrenamtliche“, „Der Sozialstaat ist eine Frau“ und „Frauen - ein Betriebsunfall“. Da der Schreibstil ansonsten sehr anspruchsvoll ist, weil viele Namen und Fachbegriffe verwendet werden, hat das meine Lesemotivation auf jeden Fall aufrecht erhalten.
Toll fand ich die Zusammenfassung am Ende des Buches und auch das aufgeführte Register der Frauen in diesem Buch (hier werde ich auf jeden Fall noch etwas recherchieren). Ich liebe Sachbücher generell, bin gerade jedoch vielleicht nicht im besten Headspace für eine solch anspruchsvolle Lektüre (Masterarbeit & Co.), deshalb habe ich zum Lesen etwas länger gebraucht.
Das Buch ist definitiv eine große Empfehlung, sehr lesenswert und auch sehr lehrreich! Ich habe mir wirklich sehr viele Stellen markiert und habe mich gefreut, so viel über diese großartigen Frauen gelernt zu haben!
4/5 ⭐️
--
Digitales Rezensionsexemplar I Vielen Dank @piperverlag @netgalleyde 🩷
Heike Specht lädt zu einer Reise durch die Geschichte wichtiger Frauen ein, die schon stets und immer stattgefunden hat - nur von Männern verdrängt und verschwiegen wurde. Habt ihr schon mal von der Äbtissin Caritas Pirckheimer, Louise Michel („Königin der Anarchisten“) oder der Göttin Aschera gehört? Ich vorher auch nicht. Diese und viele andere starke und beeindruckende Frauen stellt Heike Specht in „Nicht mit uns!“ in den Vordergrund.
Die Autorin hat die Geschichte durchforstet und einige Beispiele für Frauen gefunden, die in der männlichen Geschichtsschreibung nicht mehr vorkommen. Sie thematisiert Religion und Politik, von Jesus bis zu den Frauen im Iran.
Ich mochte ganz besonders den bissigen Humor und die Ironie, die im Schreibstil mitschwingen. Deutlich wird das auch in Kapitelüberschriften wie „Maria - die erste Ehrenamtliche“, „Der Sozialstaat ist eine Frau“ und „Frauen - ein Betriebsunfall“. Da der Schreibstil ansonsten sehr anspruchsvoll ist, weil viele Namen und Fachbegriffe verwendet werden, hat das meine Lesemotivation auf jeden Fall aufrecht erhalten.
Toll fand ich die Zusammenfassung am Ende des Buches und auch das aufgeführte Register der Frauen in diesem Buch (hier werde ich auf jeden Fall noch etwas recherchieren). Ich liebe Sachbücher generell, bin gerade jedoch vielleicht nicht im besten Headspace für eine solch anspruchsvolle Lektüre (Masterarbeit & Co.), deshalb habe ich zum Lesen etwas länger gebraucht.
Das Buch ist definitiv eine große Empfehlung, sehr lesenswert und auch sehr lehrreich! Ich habe mir wirklich sehr viele Stellen markiert und habe mich gefreut, so viel über diese großartigen Frauen gelernt zu haben!
4/5 ⭐️
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Digitales Rezensionsexemplar I Vielen Dank @piperverlag @netgalleyde 🩷
August 7, 2026
Frauen haben schon immer Großes geleistet. Sie waren Denkerinnen, Visionärinnen und Vorreiterinnen. Doch ihre Errungenschaften wurden aus den Büchern ausradiert, ihr Wissen von Männern vereinnahmt. Wie konnte das passieren und wer waren diese Frauen?
"Nicht mit uns!" von Heike Specht soll genau diese Fragen beantworten. Die Autorin erzählt die Geschichten von den Anhängerinnen Jesu, von den Frauen der Französischen Revolution und versucht ihre Stärke aufzuzeigen. Für mich misslang dieses Vorhaben. Der Stil konnte mich nicht überzeugen und die Aneinanderreihung von "Frau A tat im Jahr xy dieses und jenes und dann kam ein Mann" langweilte mich zunehmend, so dass nach über einem Drittel Schluss war.
Ja, die Idee fand ich wunderbar und zu Beginn spürte ich Heike Spechts Wut und Drang, unseren Vorgängerinnen eine Stimme zu geben. Das hat mich mit Schwung starten lassen. Doch dann verlor sich dieser Schwung. Es wurde die immer gleiche Tretmühle und neue Erkenntnisse blieben nicht wirklich haften. Das ist so schade!
Und so bleibt diese Warnung für mich unvollendet!
"Nicht mit uns!" von Heike Specht soll genau diese Fragen beantworten. Die Autorin erzählt die Geschichten von den Anhängerinnen Jesu, von den Frauen der Französischen Revolution und versucht ihre Stärke aufzuzeigen. Für mich misslang dieses Vorhaben. Der Stil konnte mich nicht überzeugen und die Aneinanderreihung von "Frau A tat im Jahr xy dieses und jenes und dann kam ein Mann" langweilte mich zunehmend, so dass nach über einem Drittel Schluss war.
Ja, die Idee fand ich wunderbar und zu Beginn spürte ich Heike Spechts Wut und Drang, unseren Vorgängerinnen eine Stimme zu geben. Das hat mich mit Schwung starten lassen. Doch dann verlor sich dieser Schwung. Es wurde die immer gleiche Tretmühle und neue Erkenntnisse blieben nicht wirklich haften. Das ist so schade!
Und so bleibt diese Warnung für mich unvollendet!
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