Nach einem längeren Auslandsaufenthalt kehrt die ehrgeizige Polizistin Grace O´Malley nach Irland zurück und übernimmt dort die Leitung des Morddezernats in Galway. Ihr erster Fall, der Mord an der jungen Studentin Annie, hat es in sich: Gleich drei prominente Männer geraten in den Fokus ihrer Ermittlungen. Und alle drei scheinen etwas zu verbergen. Als kurze Zeit später zwei von ihnen ebenfalls tot sind, gerät Grace zunehmend unter Druck. Die Ereignisse überstürzen sich, als auch noch ihre Tochter spurlos verschwindet ...
Ich war eigentlich ziemlich gespannt auf dieses Buch und hätte nicht gedacht, dass es so enttäuschend für mich endet. Zeitweise musste ich mich regelrecht durch das Buch quälen und zwingen weiterzulesen. Besonders schwer gemacht hat es mir der sehr zähe Schreibstil. Die Autorin konnte mich leider nie wirklich abholen und ich fand vieles einfach nur langweilig. Spannung kam für mich leider so gut wie gar nicht auf. Dazu kommt, dass der Schwerpunkt zu wenig auf den Ermittlungen lag und sich zu viel um die privaten Angelegenheiten der Charaktere gekümmert wurde. Ich habe nichts gegen ein wenig Privatkram in Krimis, aber das sollte trotzdem nur Randerscheinung bleiben. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass die Lösungen der Ermittlerin einfach nur zugeflogen sind und einfach im Vorbeigehen erledigt wurde.
Zum Ende hin kam noch ein klitzekleines bisschen Spannung auf, aber da war der Zug für mich leider schon abgefahren. Sollte es weitere Bücher der Reihe geben, werde ich diese nicht lesen.
Der Schreibstil war in Ordnung, wenn auch nicht überragend. Manchmal war das irgendwie schon ein wenig holprig. Ich mochte Rory, den Kollegen von Grace O'Malley sehr gerne, auch wenn man nicht allzu viel über ihn erfahren hat. Die Geschichte war solide. Ich hätte mir aber mehr Details zur Biopiraterie gewünscht. Das blieb doch alles ein wenig im Dunkeln, wahrscheinlich auch weil es sich um ein kompliziertes Thema handelt.
Die Geschichte ist leider total verworren, das an den vielen schwierigen Personennamen und Orten liegt. Ich hätte ein Intro benötigt mit Karte, wo welcher Ort liegt und eine Kurzzusammenfassung der Personen die mitspielen. Ich ärgere mich jetzt ein bisschen das in meinem Eifer gleich zwei Bücher der Autorin gekauft habe, denn die Hauptperson ist mir irgendwie unsympathisch.
In Hannah O'Briens "Irisches Verhängnis" geht es um eine Reihe mysteriöser Todesfälle auf der grünen Insel.
Grace O'Malley kehrt nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Dänemark in ihre irische Heimat zurück und übernimmt die Leitung des Morddezernats in Galway. Schon ihr erster Einsatz hat es in sich, denn eine Reihe rätselhafter Mordfälle erweisen sich als durchaus knifflig. Besonders schwierig wird es für sie als ihr Onkel in den Kreis der Verdächtigen aufgenommen wird und auch noch ihre Tochter verschwindet.
Mir hat dieser Kriminalroman nicht zuletzt, weil er in einem meiner Lieblingsländer spielt, gefallen. Die ermittelnden Personen sind sympathisch, die Handlung schlüssig und gut aufgebaut und besonders die vereinzelten Anspielungen auf große irische Literaten haben mir als Buchhändlerin natürlich besonders zugesagt.
Ich empfehle dieses Buch all jenen, die klassische Krimis mögen, in welchen das Ermitteln im Vordergrund steht.
Schade, ich hätte mir von diesem Krimi mehr versprochen. Die Ermittlerin und ihr Kollege haben durchaus Potential, die Kulisse sowieso, aber die Geschichte selbst hat mich überhaupt nicht überzeugt. Wo ist die Spannung, die den Krimileser während der 400 Seiten bei der Stange hält? Auch die Sprache wirkt stellenweise etwas holprig. Wer Irisch spricht, wird immer wieder über die Benutzung des Wortes "Garda" (Polizei) stolpern. "Garda" tut dies, "Garda" tut das. Da fehlt ein bestimmter Artikel, damit sich die "Garda" übergangslos ins Deutsche einfügt. So ist es ein ewiger Stolperstein, der einen aus dem Fluss des Geschehens reißt. Auf "Gardaí" fehlt dazu durchgehend der Akzent auf dem "i". Sowas passiert leider immer wieder in Romanen, die vor einem keltisch-sprachigen Hintergrund spielen. Etwas mehr Sorgfalt, bitte!
Ein richtig gute Krimi. Mir gefällt die neue Ermittlerin gut und auch die Tatsache, dass wir nur wenig und das auch erst nach und nach über sie und ihre Umgebung erfahren. Der Fall war für mich zugegebenermaßen eher nebensächlich, da mich die Figuren mehr interessiert haben. Ich werde auf jeden Fall noch weitere Bücher aus der Reihe lesen!
Nach Jahren der Abwesenheit kehrt Grace O’Malley, die mittlerweile Polizistin ist, nach Irland zurück. In Galway bekommt sie die Leitung des Morddezernats übertrage. Eine ermoderte Studentin wird ihr erster Fall. Grace findet mit ihrem Kollegen Rory heraus, dass diese bei vielen Persönlichkeiten in der Stadt als Putzfrau gearbeitet hat. Und immer wieder taucht ihrer Freundin Carol bei den Ermittlungen auf. Bald finden Grace und Rory heraus, das die Studentin ein Konto mit viel Geld besaß, nur woher stammt dieses ganze Geld. Grace darf sich nicht nur mit einem weiterem Mord befassen und mit vielen Ungereimtheiten sondern auch mit das Verschwinden ihrer eigenen Tochter, die bei ihrem Bruder und dessen Frau lebt.
Mein erster Krimi der in Irland spielt und definitiv nicht mein Letzter. Die Handlung die Protagonisten haben mir sehr zugesagt. Der Schreibstil ist sehr angenehm flüssig und die Landschaft sehr schön beschrieben. Neben den Mordfällen gibt es auch genug Privates von Grace zu erfahren, was aber sehr angenehm in die Handlung mit einfließt und nicht die Ermittlungen stört. Es ist ein guter Auftakt einer Krimireihe.