Charlie gelangt auf Grund einer besonderen Gabe, von der er bislang noch nichts wusste, in die Welt Tougard. Mit anderen Befähigten lernt er in einer Schule, seine Fähigkeit zu verbessern und damit umzugehen. Als einige Mitschülerinnen verschwinden und er wegen einer Prophezeiung vermutet, ein Seelenseher würde seine beste Freundin Ann töten, scheint ihm die Zeit davonzulaufen. Für Charlie beginnt das Abenteuer seines Lebens, denn in Tougard … in Tougard ist alles möglich!
Cornelia Franke, 1989 in Mönchengladbach geboren, studierte Kulturwissenschaften und arbeitet als Lektorin. Dazu engagiert sie sich für die kreative Schreibförderung an Grundschulen. Film- und kinoversessen, liebt sie es außerdem zu bloggen, neue Kochrezepte auszuprobieren oder stundenlang mit ihrer Spiegelreflexkamera durchs Grüne zu wandern.
Den Traum, Bücher zu schreiben, fasste sie schon früh, ihr erstes Kinderbuch "Timmy und die Allergomörder" veröffentlichte sie 2010. Mit ihrem Mann Dominic lebt und schreibt sie zusammen in Berlin. 2016 erscheint bei cbt ihr Jugendbuch "Wär mein Leben ein Film, würd ich eine andere Rolle verlangen". Weitere Projekte sind in Planung.
Ich breche es erst einmal ohne Wertung ab. Ich denke, ich bin bereits zu alt dafür. Ich finde es gut, dass die Autor*innen auf Probleme von jungen Menschen eingehen, die normalerweise nicht behandelt werden, jedoch ist es mir gerade zu oberflächlich.
Außerdem wirkt es so, als hätte da einiges gestrafft werden können und ich hätte die Einschübe des Assassinen früher als passender empfunden.
Ich habe das Buch auf LovelyBooks für die Leserunde mit der Autorin gewonnen. Da muss ich mal sagen: Das war meine erste Leserunde, die mir mit der Autorin gefallen hat. Tatsächlich hatte ich da bisher eher nicht soo tolle Erfahrungen gemacht.
Also vielen Dank für das Buch an Autorin und Verlag :)
Cover Ich finde das Cover toll. Definitiv ein Bezug zur Geschichte, durch den Assassinen mit dem Ringmesser, und ich mag diese roten Schwaden. Dennoch finde ich, dass der Buchrücken etwas aufwendiger gestaltet hätte werden können (Er ist bloß weiß, mit schwarzem Titel).
Meinung Charlie wird, als er sich verletzt, in eine andere Dimension nach Tougard gesogen. Das ist eine Schule für Begabte, die irgendeine übernatürlich Fähigkeit haben. Dort lernen sie mit ihren Kräften um zu gehen. Die Welt hat mir sehr gefallen. Sie spielt in einer anderen Dimension, und hat mich manchmal von der Art her an Harry Potter erinnert (Internat mit Begabten). Trotzdem gibt es dort gleich einen Haufen voller Menschen/Kreaturen, die man sofort ins Herz schließt, wie z. B. Daisuke, Becca und Trench. Im Allgemeinen sind die Charaktere sehr gelungen, alle besitzen etwas Authentisches, kleine Macken o. ä., sodass einem die Geschichte gleich viel realer vorkam. Das Buch wird aus verschiedenen Sichtweisen geschildert, z. B. aus Charlies, Anns oder Beccas, doch auch Kapitel aus der Perspektive von anderen wichtigen Persönlichkeiten gibt es. So hat man noch viele Hintergrundinfos mitbekommen, und man konnte sich sehr gut in die verschiedenen Charaktere hineinversetzten, nicht nur in Charlies. Die Handlung entwickelt sich ziemlich schnell, und auch spannend wird es. Zudem gab es noch einen weiteren, parallel laufenden Erzählstrang, der zuerst für Verwirrung sorgt und später viel zur Geschichte beiträgt. Teils gab es auch viel Action, und spannend war es allgemein. Die Storyentwicklung hat mir sehr gut gefallen, zuerst die Entführungen, dann der Weg, auch wenn ich im Nachhinein gerne noch mehr Zeit in Tougard, dem Internat für die Begabten, verbracht hätte. Neben den Begabungen der verschiedenen Schüler, wie Pyrokinese (Feuer u.ä.), Telekinise, Illusionshervorbringer und vielen anderen, stehen natürlich noch die Probleme eines Teenagers mit im Vordergrund, sei es unerwiederte Liebe oder die Schule^^ So hatte es neben einem Fantasy-Buch noch etwas Jugendbuch mitdrin, die Charaktere sind ja auch im Teenager-Alter, was ich sehr mochte. Das Ende fand ich toll, der Showdown war ziemlich lang und äußerst spannend, das Ende ist irgendwie offen und abgeschlossen. Ich würde mich wahnsinnig über einen 2. Teil freuen.
Fazit: Ein schönes Fantasy-Jugendbuch, das durch spannende Story und Herz-Charaktere überzeugt. Wenn es einen 2. Teil geben wird, wird der definitiv von mir gelesen!
Charlie Andrews ist ein typischer Außenseiter. In der Schule unbeliebt und Freunde hat er bis auf eine Ausnahme keine. Der er auf Muttersprachler-Niveau Englisch spricht und auch noch besser als sein Kunstlehrer zeichnen kann, machte ihm das Leben auf dem Gymnasium vom ersten Tag an schwer. Lediglich Ann Kreuz, eigentlich Annabelle, steht Charlie seit jeher zur Seite. Ann selbst hat ebenfalls eine Außenseiterposition in der schulischen Gemeinschaft inne, doch sie stört das nicht weiter. Doch nicht nur das belastet Charlie. Er wird in wenigen Wochen mit seiner Famlie nach London ziehen und weiß noch immer nicht, wie er es Ann sagen soll, denn eigentlich, ja eigentlich empfindet er für dieses ungewöhnliche Mädchen mehr als nur Freundschaft. Ann selbst ist ein Genie, wenn es um Mechanik geht, hilft sie doch ihrem Vater immer wieder bei der Reparatur von elektrischen Geräten. Gerne verbringt Charlie, der ein Einzelkind ist, seine Nachmittage bei Ann und ihrer Familie (sie hat sechs Geschwister, Tendenz steigend), denn dort ist immer was los und so sehr Ann auch in Naturwissenschaften begabt ist, so sehr versagt sie zum Beispiel in Englisch, sodass Charlie ihr hier Nachhilfe gibt.
An einem solchen Nachmittag ist es auch, als Charlie sich bei Ann verletzt und sich plötzlich an einem fremden Ort wiederfindet. Begrüßt wird er an diesem Ort, der ihm als "Tougard" benannt wird, von einem gewissen Frederick Trench, einem Protektor. Charlie glaubt an einen Traum, auch wenn er sich nicht ganz sicher ist, wann und wo er eingeschlafen ist, doch ihn fasziniert dieser Traum, sodass er darauf eingeht. Bei "Tougard" soll es sich um eine Paralleldimension handeln, in der die Zeit anders läuft, als auf der Erde. Ein Jahr in "Tougard" entspricht einem Jahr auf der Erde und Charlie wäre dorthin gekommen, weil er eine besondere Gabe besäße und dort ausgebildet werden solle. Seine besondere Gabe besteht darin, dass er heilen kann, denn nur dadurch, dass er sich von seiner Verletzung bei Ann selbst heilte, gelangte er in diese Dimension.
Die anfängliche Annahme, dass es sich bei seiner Reise nach "Tougard" um einen Traum handelt, muss er jedoch bereits am nächsten Tag revidieren, denn es scheint tatsächlich einen solchen Ort zu geben und er ist dort. Er ist jedoch nicht allein. Insgesamt befinden sich zweihundertvierundzwanzig Begabte hier und alle verfügen über die unterschiedlichsten Gaben. Schnell schließt er Freundschaft mit seinem Zimmergenossen Daisuke, der eine Art Fährtenleser ist. Neben Charlie selbst, gibt es noch vier andere Heiler in "Tougard", es handelt sich somit um eine eher seltene Gabe. Doch schnell muss er feststellen, dass es in "Tougard" nicht viel anders zugeht, als in einer normalen Schule. Da gibt es Lehrer, die allgemein unbeliebt sind, hier ist es ein gewisser Mr. Peel und auch Cliquenbildung ist dort vertreten und dennoch fühlt sich Charlie in "Tougard" deutlich wohler, als in der realen Welt, nur eines fehlt ihm bzw. eine: Ann. Als Charlie von Raphael Valente, einem Schüler eines höheren Jahrgangs, zu einer Einführungsmutprobe aufgefordert wird, nimmt er diese an, denn wenn er diese besteht, hat er die Möglichkeit, in seine Welt zurückzukehren. Tatsächlich gelingt Charlie das, was vor ihm erst einmal geschah - er landet wieder in Anns Zimmer und nimmt sie schlussendlich mit nach "Tougard", denn seine Zeit in der realen Welt mit ihr ist wegen des Umzugs gezählt, doch in "Tougard" könnten sie noch Jahre zusammen sein, ohne dass sie sich trennen müssten. Anns Ankunft in "Tougard" wird nicht von allen gut aufgenommen, zumal sie es nicht geschafft hat, aus eigener Kraft dorthin zu kommen, sondern nur dank Charlies Hilfe. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass auch Ann über eine Gabe verfügt, noch seltener, als die von Charlie. Ann hat die Gabe der Mechanik, sie kann Dinge reparieren und neu erschaffen. Voller Begeisterung für die sich ihr bietenden Möglichkeiten, beschließt auch Ann, in "Tougard" zu bleiben, doch was weder sie, noch Charlie ahnen: Es gibt eine Prophezeiung, die den Tod der Mechanikerin vorhersagt ...
1. Band der Tougard-Reihe! Der Plot wurde spannend und abwechslungsreich erarbeitet. Im Besonderen hat mir gefallen, dass Charlie, der in der realen Welt ein Außenseiter ist, in Tougard nur einer von vielen ist und die Möglichkeit hat, für sich noch einmal neu anzufangen und tatsächlich gelingt ihm das, was ihm in der realen Welt nie gelungen ist - er findet Freunde, die für ihn da sind und er findet Lehrer, die ihn um seiner selbst willen fördern und nicht nur stur ein Unterrichtsprogramm durchziehen (naja, bis auf eine Ausnahme ^^). Die Figuren wurden facettenreich und realistisch erarbeitet. Natürlich, wie sollte es anders sein, schlug mein Herz für Charlie, der es bisher im Leben, trotz wirklich guter Voraussetzungen, nicht gerade leicht hatte und endlich an einem Ort angekommen ist, an dem er sich selbst entfalten und zeigen kann, was in ihm steckt. Ich muss gestehen, regelrecht begeistert war ich von den "Türmännchen", die es in Tougard gibt. Solch einem Wesen würde ich gerne persönlich mal begegnen, doch ob es mich einlassen würde? Den Schreibstil kann ich nur als spannend und fesselnd beschreiben, es war mir fast unmöglich, das Buch auch nur kurzfristig aus der Hand zu legen, so sehr hatte mich die Geschichte samt packendem Schreibstil in ihren Bann gezogen und nicht mehr losgelassen. Nun hoffe ich natürlich, dass die Fortsetzung nicht allzu lange auf sich warten lässt, denn ich denke, Charlie und seine Freunde haben noch einige Abenteuer zu bestehen, bis sie ihre Ausbildung in Tougard abgeschlossen haben.
von Cornelia und Dominic Franke papierverzierer Verlag: 504 Seiten
Inhalt
,,In Tougard ist alles möglich"
Charlie und Ann sind Außenseiter, seit der Kindheit miteinander befreundet. Eines Tages nach der Schule, besucht Charlie seine beste Freundin um Hausaufgaben zu erledigen. In ihrem Zimmer, verletzt er sich den Knöchel, doch der Schmerz lässt nicht nach. Charlie wird bewusstlos und erwacht in Tougard, einer Schule für ,,Begabte" die besondere Kräfte besitzen, wie Pyro, Illusion, Gedanken lesen und vielen weiteren Kräften. Gemeinsam mit anderen Begabten, verbessern sie ihre Fähigkeiten. Als plötzlich Mitschüler verschwinden und eine Phrophozeiung verkündet, dass der ,,Seelenseher" seine beste Freundin Ann töten will, scheint ihm die Zeit davon zu laufen. Er beschließt, mit einer Gruppe Begabter, die Mitschüler zu finden.>
Meine Meinung
Da mir Jamie`s Quest Aufgabe gesucht, sehr gut gefallen hat und über Facebook mitbekommen habe, das das Autorenpaar eine Geschichte über Menschen mit Kräften rausbringt, kaufte ich mir Tougard sofort.
Da ich kein Booktuber bin oder ein Blog über Bücher besitze, versuche ich meine Gedanken, die meist Positiv waren niederzuschreiben.
Der Schreibstiel der Geschichte ist wie bei Jamie`s Quest recht flüssig und es lässt sich trotzt 504 Seiten schnell lesen. Einige Leseratten werden es in ein paar Tage verschlungen haben, ich habe 1 Woche dafür gebraucht ^^.
Die Welt von Tougard ist sehr gut beschrieben, so dass ich mir die Tiere, wobei die kleinen Baumwesen am niedlichsten fand, Städte, Dörfer und Landschaften genau vorstellen.
Die Characktere wie Charlie, Ann, Raphael, Rebecca kurz Becca oder Daisuke um nur einige zu nennen, wachsen einem mit der Zeit ins Herz auf die Einzelnen Fähigkeiten der Characktere, geh ich nicht ein, da ich den Lesern, den spaß nich verderben will, selber herrauszufinden was für Kräfte sie besitzen.
Nun geh ich auf die Kräfte ein, anfangs rücken die Kräfte nicht so in den Vodergrund, es geht mehr um Probleme der Begabten/Protagonisten aber es ändert sich mitte des Buches und die Leser werden spaß daran finden, wenn ein Pyro gereizt wird, Häuser in Brand setzt, Illusionisten ihre Gegner verwirren oder Telekinisten so geschrieben? ;) durch Tougard schweben um ihre Begabung zu verbessern.
Fazit
Tougard hat mich von der Geschichte, Chracktere und Kräften überzeugt und kann nur an die Leser die Superkräfte mögen und eine hinpackende Geschichte erwarten an das Herz legen das Buch zu kaufen und bewerte es daher mit 5 von 5 Sternen.
Packende Fantasy der anderen Art – eine tolles in sich abgeschlossenes Werk!
Wenn Deine Gabe und Dein Schicksal zur Last werden – für Dich, für andere….
FAKTEN Das Buch Tougard: Seelenseher von Cornelia Franke ist erstmals am 01.03.2015 im Papierverzierer Verlag erschienen. Es ist als eBook und Print erhältlich.
INHALT Der junge Charlie lebt bewusst in seiner Rolle als Außenseiter. Einzig seine Freundin Ann lässt er an sich heran. Auch wenn er wünschte, es bliebe nicht auf ewig bei dieser Freundschaft. Wer hätte gedacht, dass ein winziger Unfall dazu führen würde, dass sich sein komplettes Leben auf den Kopf stellen wird? Plötzlich findet er sich in einer anderen Dimension wieder und soll seltsame Kräfte besitzen. Will er das alles zuerst nicht glauben, so muss er sich doch sehr schnell mit dem Gedanken anfreunden, wirklich etwas Besonderes zu können. Er wird mit anderen zusammen in diese Welt eingeführt und soll in Tougard lernen, mit seinen Fähigkeiten umzugehen. Doch sein Schicksal ist unumgänglich mit dem von weit mehr Menschen verwoben, als Charlie es je hätte ahnen können. Ob er will oder nicht, er gerät auf eine gefährliche Mission, von der nicht nur sein Leben abhängt. Kann er all die Gefahr, den Verlust und den Schmerz ertragen und seiner Rolle gerecht werden? Lernt er tatsächlich Freundschaften zu schließen? Und was ist mit seinem Schicksal, wird es sich erfüllen?
SCHREIBSTIL/ FORM Cornelia Franke setzt für diese Geschichte die Erzähler-Perspektive ein. Sie bedient sich einer klaren und sehr flüssig zu lesenden Schreibweise. Sie hat ein Händchen für lebensnahe und authentische Charaktere und deren Handlungen. Schon in ihrem Buch „Jamies Quest: Aufgabe gesucht“, habe ich das geliebt. Zudem bietet sie hier auch ein schönes Spektrum an verschiedenen Charaktereigenschaften. Ihre Beschreibungen haben mir stets tolle Bilder vor Augen heraufbeschworen und zu einem abgerundeten Lesespaß verholfen. Die Idee ist für mich neu und toll umgesetzt worden. Und obwohl es häufiger mal einen Szenenwechsel gab, habe ich nie den Faden verloren. Auch nicht, als ich beim Lesen eine längere Pause einlegen musste. Die Spannungskurve ist ausgewogen und bietet die eine oder andere Überraschung für den Leser. Auch emotional geht es heiß her. Ein Auf und Ab – allerdings nicht nervig, sondern nachvollziehbar und in den richtigen Mengen.
CHARAKTERE Charlie Ein zu Beginn eher verunsicherter und in sich gekehrter junger Mann. Jedoch wächst er im Verlauf der Geschichte deutlich an seinen Aufgaben. Er wird nicht zum ultimativen Super-Helden. Sondern er bleibt sich selbst treu und durchläuft eine realistische Entwicklung.
Da es hier zu viele wichtige und die Geschichte tragende Charaktere gibt, will ich nur ein kleines Fazit schreiben. Cornelia Franke kann es einfach. Sie ist in der Lage, Personen wie Dich und mich in eine solch fantastische Geschichte zu stricken. Das macht ihr Buch so sympathisch, die Protagonisten so lebensnah. Sie haben alle ihre Stärken und Schwächen, alle. Gut wie Böse. Das gefällt mir persönlich sehr gut.
MEIN FAZIT Ein ganz toller Fantasy-Roman der anderen Art. Hier schwingt sich nicht der Held auf sein Ross und rettet alle. Es gehen Dinge schief, Katastrophen geschehen und die Dinge nehmen ihren unausweichlichen Lauf. Diese Geschichte punktet mit ihrer abwechslungsreichen Handlung, den Orts- und Perspektivenwechseln sowie den so wunderbar ausgearbeiteten Charakteren. Die jüngeren Leser fühlen sich geschätzt, die älteren Leser kommen nicht zu kurz. Lese-Spaß für Jung und alt ab ca. 14 Jahren. Von mir gibt es eine klare Lese-Empfehlung. Ich freue mich schon auf das nächste Werk aus der Feder von Cornelia Franke!
Schreibstil Der Schreibstil des Autorenduos lässt sich wunderbar herunterlesen. Sehr lebendig beschreiben die Frankes eine Welt, die sich von unserer sehr unterscheidet und dennoch in den Grundelementen gleich ist.
Charaktere Charlie Andrews „fluppt“ einfach so nach Tougard und hat sich laut Lehrer dort, damit abzufinden, ab nun hier zu lernen. Dem gefällt es gar nicht und so holt er seine beste Freundin und heimlichen Schwarm Ann dazu. Im Laufe des Romans wird Charlie allerdings immer jammriger und verzweifelter und ich konnte seine Beweggründe manchmal nicht ganz nachvollziehen. Sehr wünschte ich mir, dass er mal richtig auf den Tisch hauen würde, leider hatte ich das Gefühl, er würde immer neben eben genannten schlagen, wenn er sich mal behaupten wollte.
Annabelle, genannt Ann, ist eine hochbegabte Bastlerin, für die keine mechanische Herausforderung zu hoch scheint. In der Mechanik scheint sie ihre große Liebe gefunden zu haben, sehr zum Verdruss ihres besten Freundes Charlie. Auch Ann benimmt sich meiner Ansicht nach nicht ganz nachvollziehbar. Sie schwankt zwischen begabtem und um ihre Freunde besorgtem Mädchen und einer Zicke, die sie gerade bei Charlie heraushängen lässt.
Avid ist ein Assassine, dessen Aufgabe es ist, am Ende zu sterben. Das weiß er und dennoch macht er weiter, erfüllt seine Aufträge. Ich finde, er ist ein durch und durch konsequenter Charakter, den ich bis zum Ende gern hatte. Ob er wirklich stirbt oder sich retten kann? Das solltet ihr selbst lesen.
Nebencharaktere gab es eine Menge, die alle ihre Eigenarten hatten und man sie deswegen gut auseinanderhalten konnte. Sie haben zum großen Teil sehr dem Unterhaltungswert (egal ob negativ oder auch positiv) beigetragen.
Umgebung Die Charaktere interagierten mit ihrer Umgebung. Mal war sie Freund, mal Feind, mal einfach nur Hindernis. Sehr gelungene Beschreibungen der Reise, die Charlie und seine Freunde unternehmen, was mit besonders gut gefallen hat. Egal, wo sie waren, ich war dabei und konnte es sehen. Wunderbar! Am meisten haben mich die Twiggles begeistert.
Plot Der Plot verändert sich im Laufe der Geschichte. Ist Charlie zuerst nur darauf aus, in Anns Nähe zu sein, wird daraus später eine Rettungsmission mit vielen Nebenplots aufgrund der Hindernisse, die sich den Helden in den Weg stellen. So entwickeln auch die Nebencharaktere einen Teil der Nebenstränge, die dann nachher offenbart werden.
Ende Tragisch, nicht tragisch, verwirrend – es gab ein Ende, das ich hier natürlich nicht spoilere, denn damit verderbe ich ja die Leselust. Dennoch eines, das sich gewaschen hat, denn es mussten viele Stränge gelöst oder geknotet werden für den nächsten Teil.
Fazit Eine insgesamt tolle Geschichte, die mir gefallen hat. Ich finde, dass sie gut lesbar ist und stellenweise sehr gruselig, dennoch authentisch. Ich glaube, jugendliche Leser dürften sich hier sehr ernst genommen fühlen, aber auch Erwachsene dürften mal eine andere Fantasygeschichte vor der Nase haben. Weil mir Charlies und Anns Verhalten allerdings teilweise auf die Nerven ging und nicht nachvollziehbar war, ziehe ich an dieser Stelle leider einen Stern ab. Dennoch gibt es von mir 4 Sterne :).
Charlie, ein Außenseiter auf seiner Schule und mit nur einer besten Freundin ,Ann, erfährt, dass es eine andere Welt gibt, in der Leute mit Gaben in einer Schule , Tougard, lernen mit diesen umzugehen.
Und Charlie soll dazu gehören. Doch wieso er ? Und was soll er in der Welt ohne Ann ? Kann er neue Freunde finden?
Diese Fragen beschäftigen ihn, bis etwas geschieht, was baldiges Handeln erfordert und wovon Menschenleben abhängen. Also macht er sich mit ein paar anderen auf eine gefährliche und lange Reise.
Die Idee der Geschichte ist mal etwas neues, auch wenn einigen vielleicht der Gedanke an Harry Potter oder ähnlichen kommen kann. Doch ich finde nicht, dass es mit Harry Potter zu vergleichen ist, nur weil Tougard eine Schule für Begabte ist.
Und natürlich gibt es in einer Welt mit Gaben auch Gut und Böse, welches man im Laufe der Geschichte auch noch kennen lernt.
Viele unvorhersehbare Geschehnisse und auch einige Tote, halten die Spannung in der Geschichte.
Die Charaktere sind vielschichtig. Von dem ruhigen Telepathen über die schlagfertige Illusonistin bis zum kräftigen Macho ist alles mit dabei. Der eine wächst einem ans Herzen, dem anderen würde man lieber den Hals umdrehen. ;)
Der ein oder andere entwickelt sich im Laufe der Geschichte auch weiter, was ich immer sehr begrüße.
Die Erzählperspektive wechselt zwischen vier Protagonisten. Es gibt zwar Kapitelüberschriften, doch daher schließt man nicht auf die jeweilige Erzählperson, sondern eher auf den Inhalt des Kapitels. Ich persönlich bin da nicht so ein Fan von und habe sie eher ignoriert. An jedem Kapitelanfang hat man aber sehr schnell rausgelesen, welcher Protagonist grade spricht. Daher wurde mein Lesefluss durch die Wechsel nicht gestört.
Tougard und alles drumherum werden gut erklärt und es bleiben keine Fragen offen, doch die Erklärungen für einige Geschehnisse am Ende waren mir nicht komplett schlüssig.
Auch einige Verhaltensweisen in Gefahrsituationen auf der Reise von einigen Charakteren, fand ich eher eigenartig.
Alles in allem ist die Geschichte aber sehr spannend und liest sich dank dem Schreibstil auch sehr flüßig. In einigen Momenten habe ich mich etwas gewundert, aber ich bin gespannt, wie es mit Charlie und seinen Freunden in Tougrad weitergeht. Daher 4 von 5 Sternen.
Erste Sätze Versteckt in Tougards Katakomben standen fünf Statuen. In ihrem Marmor waren Seelenfragmente der herausragendsten Begabten verankert, die ihnen dadurch Leben eingehaucht hatten.
Klappentext 'Charlie gelangt auf Grund einer besonderen Gabe, von der er bislang noch nichts wusste, in die Welt Tougard. Mit anderen Befähigten lernt er in einer Schule, seine Fähigkeit zu verbessern und damit umzugehen. Als einige Mitschülerinnen verschwinden und er wegen einer Prophezeiung vermutet, ein Seelenseher würde seine beste Freundin Ann töten, scheint ihm die Zeit davonzulaufen. Für Charlie beginnt das Abenteuer seines Lebens, denn in Tougard … in Tougard ist alles möglich!'
Meine Meinung Das Buch ist aus der Sicht eines auktorialen Erzählers geschrieben, der aus der Sicht von vielen verschiedenen Personen berichtet. Eine dieser Personen ist Charlie, der durch einen Zufall in die Parallelwelt Tougard gezogen wird. Er ist ein zurückhaltender, schüchterner Jugendlicher, der mit sich selbst unzufrieden und seiner besten Freundin nicht seine Gefühle gestehen kann. Er findet nur schwer Vertrauen zu Anderen und ist eher ein Einzelgänger. Im Laufe des Buches entwickelt er sich weiter, ist zielstrebig und wächst über sich hinaus. Ich konnte mich mehr oder weniger gut in die Charaktere hineinversetzen und fand ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbar. Durch die Wahl der Perspektive, die verschiedenen Charaktere und dem etwas distanzierten Schreibstil war es leider nicht möglich, eine bessere Verbindung zu den Charakteren aufzubauen.
Die Geschichte beginnt anfangs relativ ruhig und ich brauchte ein wenig um mit der Geschichte, der Parallelwelt und den Hintergründen warm zu werden. Doch nach einer Weile konnte es mich dann doch fesseln und mitreißen. Das Buch hat spannende, ruhige, dramatische, emotionale und actionreiche Momente. Es gibt überraschende Moment und Entwicklungen. Die Autoren haben es geschafft, bekannte und neue Elemente miteinander zu verbinden, was mir wirklich gut gefallen hat. Es war erfrischend und irgendwie aufregend. Der Schreibstil der Autoren war angenehm und flüssig zu lesen.
Bewertung Ein gelungener Auftakt, der mich leider nicht so fesseln konnte, wie erhofft, aber eine richtig tolle Idee bietet, daher gibt es von mir
gelungenes Fantasyabenteuer „Tougard – Seelenseher“ von Cornelia und Dominic Franke ist der Start in ein Fantasy-Abenteuer.
Eigentlich ist Charlie ein ganz normaler Junge. Doch plötzlich befindet er sich in einer anderen Welt. Dort in Tougard scheint alles möglich zu sein. Er lernt dort seine Fähigkeiten zu entdecken und zu verbessern. Alles wäre ganz schön, nur verschwinden Mitschüler von ihm.
Charlie ist ein ganz normaler Junge. Er wurde nur oft enttäuscht und fasst so schwer Vertrauen in andere. Er sieht immer das Schlimmste. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass er nur eine gute Freundin hat.
Die Charaktere sind gut gestaltet. Sie haben eine schöne Tiefe und man kann sie gut verstehen. Manche, wie die Statuen, lassen einen ständig schmunzeln.
In der Welt Tougard, die die Autoren geschaffen haben, ist alles möglich. Kinder aus unserer ganzen Welt sind dort und lernen zusammen. Sie können die anderen verstehen und entwickeln ihre besonderen Fähigkeiten. Es gibt eigene Wesen, wie die Türmännchen. Alles passt recht gut zusammen und kommt ohne die typischen Fantasy-Gestalten zurecht. Es gibt auch eine dunkle Seite in der Welt, die sich mit den menschlichen Abgründen beschäftigt.
Als Leser entdeckt man mit Charlie die Welt und lernt sie Stück für Stück kennen. So lernt man viele interessante Dinge kennen. Man erlebt mit welche Hindernisse Charlie in der Schule bewältigen muss und im Umgang mit seinen Mitmenschen. Später muss er noch ganz andere Dinge meistern. Der Schreibstil an sich ist flüssig zu lesen. Doch fehlt es ab und an Spannung bzw. die Spannung wird nicht richtig an den Leser transportiert. So wirken manche Passagen etwas langweilig. Das Ende jedoch macht neugierig auf den nächsten Teil.
Das Cover zeigt einen verhüllten Menschen mit einem Messer in der Hand. Die Farben sind in Rosatönen gehalten.
Mich hat der Klappentext total angesprochen und so war ich total gespannt auf das Buch. Die Story an sich ist richtig schön und gelungen. Doch fehlte es mir ab und an an Spannung, die mich richtig ans Buch gefesselt hätte. Deswegen gibt es 4 von 5 Wölfen.
Charlie hat eine besondere Gabe, von der er allerdings bis zu diesem Zeitpunkt nichts ahnte, die ihm den Weg in die Welt von Tougad eröffnet. Dort lernt er an der Seite anderer Befähigten seine Fähigkeiten zu verbessern, zu kontrollieren und im richtigen Moment einzusetzen. Plötzlich verschwinden auf mysteriöse Weise einige seiner Mitschüler. Charlie vermutet dahinter die Prophezeiung der Seelenseher und einer davon scheint es auf seine beste Freundin Ann abgesehen zu haben. Ihm läuft die Zeit davon, denn die Aufgabe des Seelensehers endet mit dem Tod von Ann!
Meine Meinung:
Ein sehr interessant gestalteter und mystischer Fantasy-Roman erwartet den Leser bei „ Tougard - Seelenseher„ von Autoren-Duo Cornelia und Dominic Franke.
Die Welt von Tougard ist super bildlich beschrieben und lädt ein zum Wohlfühlen & entdeckt und bietet eine Menge geheimnisvolle Elemente. Sofort fühlt man sich hier wohl und will so schnell nicht mehr von dort weg. Jedoch lassen die Ereignisse sämtliche Entscheidungen mit Zweifel überhäufen, denn Charlies Geschichte zeigt zugleich auch, wie gefährlich die Welt von Tougard sein kann.
Charlie brauchte etwas Anlaufzeit um mich vollkommen von sich zu überzeugen. Wirkte er zu Beginn eher als Nerd, der vor Schüchternheit und Unsicherheit nichts zu Stande bekommt, weil ihm diese Charaktereigenschaften total im Weg stehen. So bekam ich während dem Verlauf ein komplett neues Bild von ihm geboten, dass mich immer mehr auf seine Seite lockte und am Ende mich total von dem eher unscheinbaren Hauptprotagonisten überzeugte.
Aber auch die vielen anderen Charaktere sind sehr gut in Szene gesetzt und der Handlung durch ihren Charakter und ihre Eigenschaften einen ordentlichen Schwung an Fantasy, aber vor allem das gewisse Etwas mit, was sie zu einem einzigartigen Leseerlebnis werden lässt.
Die Handlung ist spannend gestaltet, bringt viele interessante Wendungen mit sich und schafft es im Nu fesselnd einen magischen Bann zwischen Leser und Buch zu entfachen.
Der Schreibstil ist spritzig, flüssig und lässt absolut keine Langeweile aufkommen.
Fazit:
Ein gelungener Fantasy-Roman der frisch, fesselnd, abwechslungsreich und spannend den Leser begeistert. Eine Leseempfehlung für Jung und Alt, denn Fantasy-Fans kommen hier absolut nicht zu kurz!