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Fünf Tage im Licht
Ein flirrender Vier Freundinnen auf einer griechischen Insel und ein Gemälde, das alles verändert.
Die aufgeladene Stimmung eines heißen Sommers, eine geheime Affäre und ein Porträt mit explosiver Wirkung.
Die Malerin Sophie verbringt den Sommer mit drei Freundinnen auf der griechischen Insel Sifnos. Eine von ihnen wird bald heiraten, es ist das letzte Mal, dass sie als unverheiratete Frauen zusammen sind, in fünf Tagen kommen ihre jeweiligen Partner nach.
Sophie genießt die trägen Tage in der Sommerhitze – und die Auszeit von ihrem Freund Greg, der sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck setzt. Jeden Morgen geht sie zum Schwimmen runter ans Meer und begegnet dort dem Griechen Ky. Beide fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen. Eine intensive Affäre beginnt, in der Sophie sich immer mehr verliert.
Unterdessen arbeitet Sophie an einem Aktporträt ihrer Freundin Alessia, doch zwischen den beiden Frauen entstehen Unstimmigkeiten, die sich von Tag zu Tag intensivieren. Sowohl das Gemälde als auch die Affäre stellen alles infrage, was Sophie zu wissen glaubt …
Ein hochaktuelles Hörbuch über Kunst, weibliches Begehren und die Zerreißproben im Leben junger Frauen.
Die aufgeladene Stimmung eines heißen Sommers, eine geheime Affäre und ein Porträt mit explosiver Wirkung.
Die Malerin Sophie verbringt den Sommer mit drei Freundinnen auf der griechischen Insel Sifnos. Eine von ihnen wird bald heiraten, es ist das letzte Mal, dass sie als unverheiratete Frauen zusammen sind, in fünf Tagen kommen ihre jeweiligen Partner nach.
Sophie genießt die trägen Tage in der Sommerhitze – und die Auszeit von ihrem Freund Greg, der sie mit seinem Kinderwunsch unter Druck setzt. Jeden Morgen geht sie zum Schwimmen runter ans Meer und begegnet dort dem Griechen Ky. Beide fühlen sich auf Anhieb zueinander hingezogen. Eine intensive Affäre beginnt, in der Sophie sich immer mehr verliert.
Unterdessen arbeitet Sophie an einem Aktporträt ihrer Freundin Alessia, doch zwischen den beiden Frauen entstehen Unstimmigkeiten, die sich von Tag zu Tag intensivieren. Sowohl das Gemälde als auch die Affäre stellen alles infrage, was Sophie zu wissen glaubt …
Ein hochaktuelles Hörbuch über Kunst, weibliches Begehren und die Zerreißproben im Leben junger Frauen.
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First published February 12, 2026
About the author
Rhiannon Lucy Cosslett
6 books45 followersRhiannon Lucy Cosslett is a columnist, feature writer and editor for The Guardian newspaper. She is the author of two novels, one memoir, and a collection of her parenthood writing.
She was born in Islington, grew up in Wales, spent time living in France and Italy, and has now returned to her birthplace, where she lives with her husband, son, and Mackerel, her cat.
She was born in Islington, grew up in Wales, spent time living in France and Italy, and has now returned to her birthplace, where she lives with her husband, son, and Mackerel, her cat.
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 223 reviews
May 29, 2026
»Glaubst du, du kannst kommen, ohne dass ich dich berühre?« (S. 228)
Sophies Freundin Helena heiratet bald. Aus diesem Grund fliegen sie mit zwei weiteren Freundinnen nach Griechenland, wo eine von ihnen ein prachtvolles Haus am Meer besitzt. Fünf Tage später kommen die Männer nach und sie verbringen ihre Zeit mit guter Lektüre, heißer Sonne und genussvollem Essen.
In diesen fünf Tagen lernt Sophie Ky kennen, der eine Anziehungskraft auf sie ausübt wie bisher kein anderer Mensch zuvor. Sie stürzt sich in eine Affäre, in der sie zum ersten Mal ihre weibliche Lust wirklich auslebt.
»Fünf Tage im Licht« ist nicht nur ein Roman über weibliche Lust. Es geht um Mutterschaft in all ihren Facetten, um Kunst, die frei vom Male Gaze geschaffen wurde und vielleicht nur von Frauen zu hundert Prozent verstanden werden kann. Übergeordnet ist es ein sehr feministischer Roman, der sich intensiv mit der patriarchalen Bewertung weiblicher Körper auseinandersetzt.
Für mich DER SOMMERROMAN 2026, an dem ich wirklich NICHTS auszusetzen habe.
Sophies Freundin Helena heiratet bald. Aus diesem Grund fliegen sie mit zwei weiteren Freundinnen nach Griechenland, wo eine von ihnen ein prachtvolles Haus am Meer besitzt. Fünf Tage später kommen die Männer nach und sie verbringen ihre Zeit mit guter Lektüre, heißer Sonne und genussvollem Essen.
In diesen fünf Tagen lernt Sophie Ky kennen, der eine Anziehungskraft auf sie ausübt wie bisher kein anderer Mensch zuvor. Sie stürzt sich in eine Affäre, in der sie zum ersten Mal ihre weibliche Lust wirklich auslebt.
»Fünf Tage im Licht« ist nicht nur ein Roman über weibliche Lust. Es geht um Mutterschaft in all ihren Facetten, um Kunst, die frei vom Male Gaze geschaffen wurde und vielleicht nur von Frauen zu hundert Prozent verstanden werden kann. Übergeordnet ist es ein sehr feministischer Roman, der sich intensiv mit der patriarchalen Bewertung weiblicher Körper auseinandersetzt.
Für mich DER SOMMERROMAN 2026, an dem ich wirklich NICHTS auszusetzen habe.
May 18, 2026
Der Klappentext und das Cover versprechen einen seichten Sommerroman über vier Freundinnen, die einen Junggesellinnenabschied auf einer griechischen Insel feiern. Doch das Buch kann so viel mehr und ich bin absolut begeistert. Es geht um Feminismus, Freund*innenschaft, toxische Beziehungen, Leidenschaft und Freiheit. Der Roman lenkt den Blick auf weibliche Körper und geht zwischen den Kapitel auf bekannte Künstlerinnen wie Frida Kahlo oder Louise Bourgeois und ihre Aktportraits ein. Das hat mir besonders gut gefallen, wie die Protagonistin ihre Sicht auf die Bilder schildert. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen! Für mich ist das der Sommerroman 2026!
May 16, 2026
I didn't love this.
I'm a meanie, maybe. Just struggled to read about wealthy, white people, all gorgeous, wafting around on wine and drugs...hurting each other. Not interested in all the sex. Or the baby stuff. Food sounded nice.
Liked the art, but grew tired of the format formula.
Maybe I'd have enjoyed it more from a sun lounger.
I'm a meanie, maybe. Just struggled to read about wealthy, white people, all gorgeous, wafting around on wine and drugs...hurting each other. Not interested in all the sex. Or the baby stuff. Food sounded nice.
Liked the art, but grew tired of the format formula.
Maybe I'd have enjoyed it more from a sun lounger.
May 18, 2026
Eine leichte, vielleicht auch gute spicy Lektüre für den Urlaub, durchzogen von Abhandlungen über Kunst, weibliches Schaffen und den male gaze: Das hatte ich mir von "Fünf Tage im Licht" erhofft. Und zumindest teilweise auch bekommen, jedoch dachte ich mir am Ende: Wow, lange nicht mehr so einen heteronormativen Roman gelesen...
Das Cover und die Farbgestaltung finde ich sehr ansprechend und passend für das sommerliche Setting. Und insgesamt hat mich das Setting des Romans überzeugt. Die sehr bildhaften und vor allem die Sinne ansprechenden Beschreibungen der griechischen Insel - die Düfte und Gerüche, Farben und Schattierungen - haben alles sehr lebendig erscheinen lassen. Leider macht der Titel für mich keinen Sinn: Ja, es sind fünf Tage, bis die Männer der Freundinnen nachkommen. Aber sowohl die Affäre als auch die künstlerisch inspirierende Zeit für die Protagonistin auf der Insel gehen über die diese Tage hinaus.
Sophie, gefangen in einer Art kreativen Blockade, einer unglücklichen Beziehung mit ihrem Freund Greg und in einer Quarterlife-Crisis, empfand ich als sehr ambivalente Figur. Einerseits ist sie geprägt von tiefgreifenden Erfahrungen wie dem Aufwachsen als Arbeiterkind und der Care-Arbeit für ihre Schwester, welche einst einen schlimmen Tauchunfall hatte, wodurch sie in weiten Teilen verständnisvoller und bodenständiger ist als ihre reichen, privilegierten Freundinnen. Andererseits legt sie immer mal die von ihr selbst kritisierte Misogynie im Außen internalisiert im Inneren selbst an den Tag. Ihr, von ihr selbst teils als künstlerisch objektiv beschriebener, Blick auf ihre Freundinnen schwankt immer wieder ins subjektiv Wertende. Ich war es irgendwann leid, immer wieder zu lesen, als wie viel schöner und normativ hübscher sie ihre Freundinnen empfindet. Bella Swan, bist du es?!
Frei nach dem Motto "Ich bin nicht so wie andere" entspinnt sich Sophies Affäre mit dem Griechen Ky - "'Du sprichst mehr Griechisch als die meisten Engländer', meinte er" (S. 41) - und ich habe diesen maßgeblichen Antrieb der Handlung einfach nicht gefühlt. Ich konnte Sophies Faszination mit der Insel und die Entwicklung, die sich für ihr Empfinden und ihre Kreativität ergibt, sehr nachvollziehen und fand diese als ebenfalls kreative Person richtig schön. Aber die angeblich so prickelnde Affäre hat bei mir leider kein Feuer entfacht und war für meinen Geschmack zu klischeehaft erzählt: Der "exotische" ausländische Liebhaber, Eifersüchteleien wegen einer ehemaligen Geliebten des Liebhabers und ein großer Showdown am Ende. Dabei wiederholt der Roman leider heteronormative, patriarchale Strukturen, gegen die er eigentlich anzuschreiben versucht. Gerade die Themen Eifersucht und besitzergreifendes Verhalten sind mir dabei bitter aufgestoßen: "Mein Verlangen nach seinem Körper hatte beinahe etwas Gewalttätiges, das mich gegen die Angst vor Konsequenzen immun zu machen schien. Hätte ich Greg in dem Moment ungestraft über Bord schubsen können, ich hätte es getan" (S. 199).
Was mir hingegen neben der Beleuchtung von Klassismus und Ableismus gut gefallen hat: Das neben der Affäre zentrale Thema der weiblichen Kunst! Ich hätte auch einfach nur die Einleitungen der einzelnen Kapitel lesen können, in denen jedes Mal ein Kunstwerk und das Leben einer Künstlerin vorgestellt wird, und wäre komplett zufrieden gewesen. Abhandlungen zu den Themen weibliche Muse und männlicher Künstler, Kunst und Care-Arbeit, patriarchale Strukturen im Kunstgewerbe und male gaze waren genau das, was ich zuerst von "Fünf Tage im Licht" erwartet habe. Zumindest bei diesen Themen hat der Roman für mich ins Schwarze (des Interesses) getroffen. Die Passage, als Sophie das Porträtieren ihrer Schwester als revolutionäres Aktgemälde einer Frau mit Behinderung beschreibt, hat mich sehr berührt und dieser Teil liest sich wirklich sehr empowerend.
Damit geht für mich jedoch wieder ein zentraler Kritikpunkt einher: Ich fand die Auflösung des seltsamen Gefühls von Sophie während der Affäre und die Darstellung des Aktporträts sehr flach.
Und es geht leider weiter mit Kritik: Auch zum Thema S*x: Warum wird in solchen Handlungen mit den komplett fremden Affären nie verhütet? Sophie denkt aktiv darüber nach, dass sie am Morgen noch mit Ky geschlafen hat (ohne Kondom, denn sie verhütet ja hormonell, reicht~) und danach ungeduscht neben ihrem Freund liegt: "Seine Spuren schwammen in mir, drohten sogar aus mir herauszulaufen, während mein Freund seine Arme um den untreuen Körper schlang" (S. 156). Big oof, was ist das denn für ein Seifenoper-Niveau? Da reiht sich auch eine Szene ein, als Ky Sophie nur durch seine Worte zum Höhepunkt bringt (vgl. S.227ff). Des Weiteren ist mir Sophie mit ihren Vorbehalten und fast schon r*ssistischen Gedanken negativ aufgefallen: "Ich warf mir ein weites, gestreiftes Hemdkleid aus Leinen über, wie Französinnen sie tragen, wenn sie den August im Süden verbringen" (S. 224). Und, noch schlimmer: "Ehe wir uns kennenlernten, hatte ich Männer gehabt, die mir atemlos zugeraunt hatten, wie schön ich sei, dass sie ohne mich sterben würden (meistens Franzosen oder Italiener)" (S. 216). Ja klar, wir scheren mal eben ganze Nationen im Bett über einen Kamm, ernsthaft... Ich weiß nicht, ob das für ihre Ausgestaltung als Figur wirklich nötig gewesen wäre.
Der Höhepunkt der Handlung ist mir gleich doppelt bitter aufgestoßen: Der Roman verbringt so viel Zeit damit, patriarchale Klischees aufzuzeigen und teils anzugehen, nur um damit wieder in dieselbe Kerbe zu schlagen... Warum?
Unterm Strich mag ich den Handlungstropus "Affäre" anscheinend einfach nicht. Es hätte genug Wege gegeben, wieder Leidenschaft in die Beziehung zwischen Sophie und Greg zu bringen: offene Beziehung, bessere Kommunikation, vielleicht das latent queere Begehren von Sophie entdecken (zumindest habe ich das so rausgelesen). Also irgendwas, was nicht vor monogamer Heteronormativität strotzt. Im Grunde gab es auch genug Grenzüberschreitungen seitens Greg, was das Kinderkriegen angeht, sodass Sophie schon vorher hätte Schluss machen und sich kreativ wieder hätte befreien können. Aber dass es dafür das Klischee des "exotischen" südeuropäischen Lovers braucht, der natürlich sooo viel besser im Bett ist als der langweilige britische Freund und sie direkt auf dem Felsen im Meer vernascht... Ich weiß ja nicht. Zumal die Beziehung am Anfang ebenfalls sehr körperlich war: "Wir hatten den ganzen Urlaub mit Sex verbracht [...]" (S. 154), erinnert sich Sophie an ihren ersten gemeinsamen Urlaub mit Greg. Und auch Ky hat seine fragwürdigen Momente: "'Er weißt, dass du nicht mehr ihm gehörst.' Ich wollte sagen, dass ich niemandem gehörte, aber ich wollte mich nicht streiten" (S. 227). Zu viele Aspekte, die mir das Buch madig gemacht haben, weshalb ich nur wohlwollende 2,5 von 5 Sternen vergeben kann. Weibliches Begehren lässt sich nicht durch die Wiederholung patriarchaler Muster und klassisch männlich gelesener Taten und Gedanken, bei denen lediglich die männliche durch eine weibliche Figur ersetzt wird, darstellen.
Das Cover und die Farbgestaltung finde ich sehr ansprechend und passend für das sommerliche Setting. Und insgesamt hat mich das Setting des Romans überzeugt. Die sehr bildhaften und vor allem die Sinne ansprechenden Beschreibungen der griechischen Insel - die Düfte und Gerüche, Farben und Schattierungen - haben alles sehr lebendig erscheinen lassen. Leider macht der Titel für mich keinen Sinn: Ja, es sind fünf Tage, bis die Männer der Freundinnen nachkommen. Aber sowohl die Affäre als auch die künstlerisch inspirierende Zeit für die Protagonistin auf der Insel gehen über die diese Tage hinaus.
Sophie, gefangen in einer Art kreativen Blockade, einer unglücklichen Beziehung mit ihrem Freund Greg und in einer Quarterlife-Crisis, empfand ich als sehr ambivalente Figur. Einerseits ist sie geprägt von tiefgreifenden Erfahrungen wie dem Aufwachsen als Arbeiterkind und der Care-Arbeit für ihre Schwester, welche einst einen schlimmen Tauchunfall hatte, wodurch sie in weiten Teilen verständnisvoller und bodenständiger ist als ihre reichen, privilegierten Freundinnen. Andererseits legt sie immer mal die von ihr selbst kritisierte Misogynie im Außen internalisiert im Inneren selbst an den Tag. Ihr, von ihr selbst teils als künstlerisch objektiv beschriebener, Blick auf ihre Freundinnen schwankt immer wieder ins subjektiv Wertende. Ich war es irgendwann leid, immer wieder zu lesen, als wie viel schöner und normativ hübscher sie ihre Freundinnen empfindet. Bella Swan, bist du es?!
Frei nach dem Motto "Ich bin nicht so wie andere" entspinnt sich Sophies Affäre mit dem Griechen Ky - "'Du sprichst mehr Griechisch als die meisten Engländer', meinte er" (S. 41) - und ich habe diesen maßgeblichen Antrieb der Handlung einfach nicht gefühlt. Ich konnte Sophies Faszination mit der Insel und die Entwicklung, die sich für ihr Empfinden und ihre Kreativität ergibt, sehr nachvollziehen und fand diese als ebenfalls kreative Person richtig schön. Aber die angeblich so prickelnde Affäre hat bei mir leider kein Feuer entfacht und war für meinen Geschmack zu klischeehaft erzählt: Der "exotische" ausländische Liebhaber, Eifersüchteleien wegen einer ehemaligen Geliebten des Liebhabers und ein großer Showdown am Ende. Dabei wiederholt der Roman leider heteronormative, patriarchale Strukturen, gegen die er eigentlich anzuschreiben versucht. Gerade die Themen Eifersucht und besitzergreifendes Verhalten sind mir dabei bitter aufgestoßen: "Mein Verlangen nach seinem Körper hatte beinahe etwas Gewalttätiges, das mich gegen die Angst vor Konsequenzen immun zu machen schien. Hätte ich Greg in dem Moment ungestraft über Bord schubsen können, ich hätte es getan" (S. 199).
Was mir hingegen neben der Beleuchtung von Klassismus und Ableismus gut gefallen hat: Das neben der Affäre zentrale Thema der weiblichen Kunst! Ich hätte auch einfach nur die Einleitungen der einzelnen Kapitel lesen können, in denen jedes Mal ein Kunstwerk und das Leben einer Künstlerin vorgestellt wird, und wäre komplett zufrieden gewesen. Abhandlungen zu den Themen weibliche Muse und männlicher Künstler, Kunst und Care-Arbeit, patriarchale Strukturen im Kunstgewerbe und male gaze waren genau das, was ich zuerst von "Fünf Tage im Licht" erwartet habe. Zumindest bei diesen Themen hat der Roman für mich ins Schwarze (des Interesses) getroffen. Die Passage, als Sophie das Porträtieren ihrer Schwester als revolutionäres Aktgemälde einer Frau mit Behinderung beschreibt, hat mich sehr berührt und dieser Teil liest sich wirklich sehr empowerend.
Damit geht für mich jedoch wieder ein zentraler Kritikpunkt einher: Ich fand die Auflösung des seltsamen Gefühls von Sophie während der Affäre und die Darstellung des Aktporträts sehr flach.
Und es geht leider weiter mit Kritik: Auch zum Thema S*x: Warum wird in solchen Handlungen mit den komplett fremden Affären nie verhütet? Sophie denkt aktiv darüber nach, dass sie am Morgen noch mit Ky geschlafen hat (ohne Kondom, denn sie verhütet ja hormonell, reicht~) und danach ungeduscht neben ihrem Freund liegt: "Seine Spuren schwammen in mir, drohten sogar aus mir herauszulaufen, während mein Freund seine Arme um den untreuen Körper schlang" (S. 156). Big oof, was ist das denn für ein Seifenoper-Niveau? Da reiht sich auch eine Szene ein, als Ky Sophie nur durch seine Worte zum Höhepunkt bringt (vgl. S.227ff). Des Weiteren ist mir Sophie mit ihren Vorbehalten und fast schon r*ssistischen Gedanken negativ aufgefallen: "Ich warf mir ein weites, gestreiftes Hemdkleid aus Leinen über, wie Französinnen sie tragen, wenn sie den August im Süden verbringen" (S. 224). Und, noch schlimmer: "Ehe wir uns kennenlernten, hatte ich Männer gehabt, die mir atemlos zugeraunt hatten, wie schön ich sei, dass sie ohne mich sterben würden (meistens Franzosen oder Italiener)" (S. 216). Ja klar, wir scheren mal eben ganze Nationen im Bett über einen Kamm, ernsthaft... Ich weiß nicht, ob das für ihre Ausgestaltung als Figur wirklich nötig gewesen wäre.
Der Höhepunkt der Handlung ist mir gleich doppelt bitter aufgestoßen: Der Roman verbringt so viel Zeit damit, patriarchale Klischees aufzuzeigen und teils anzugehen, nur um damit wieder in dieselbe Kerbe zu schlagen... Warum?
Unterm Strich mag ich den Handlungstropus "Affäre" anscheinend einfach nicht. Es hätte genug Wege gegeben, wieder Leidenschaft in die Beziehung zwischen Sophie und Greg zu bringen: offene Beziehung, bessere Kommunikation, vielleicht das latent queere Begehren von Sophie entdecken (zumindest habe ich das so rausgelesen). Also irgendwas, was nicht vor monogamer Heteronormativität strotzt. Im Grunde gab es auch genug Grenzüberschreitungen seitens Greg, was das Kinderkriegen angeht, sodass Sophie schon vorher hätte Schluss machen und sich kreativ wieder hätte befreien können. Aber dass es dafür das Klischee des "exotischen" südeuropäischen Lovers braucht, der natürlich sooo viel besser im Bett ist als der langweilige britische Freund und sie direkt auf dem Felsen im Meer vernascht... Ich weiß ja nicht. Zumal die Beziehung am Anfang ebenfalls sehr körperlich war: "Wir hatten den ganzen Urlaub mit Sex verbracht [...]" (S. 154), erinnert sich Sophie an ihren ersten gemeinsamen Urlaub mit Greg. Und auch Ky hat seine fragwürdigen Momente: "'Er weißt, dass du nicht mehr ihm gehörst.' Ich wollte sagen, dass ich niemandem gehörte, aber ich wollte mich nicht streiten" (S. 227). Zu viele Aspekte, die mir das Buch madig gemacht haben, weshalb ich nur wohlwollende 2,5 von 5 Sternen vergeben kann. Weibliches Begehren lässt sich nicht durch die Wiederholung patriarchaler Muster und klassisch männlich gelesener Taten und Gedanken, bei denen lediglich die männliche durch eine weibliche Figur ersetzt wird, darstellen.
July 16, 2026
Sooo stark angefangen und doch irgendwie stark nachgelassen: wie wunderbar mehr über weibliche Künstlerinnen zu erfahren, aber gleichzeitig hätte ich mich gefreut, wenn sich inhaltlich für die Protagonistin nicht alles nur um Männer gedreht hätte #dezentralisiertmänner
June 25, 2026
3,5
Irgendwie gut, irgendwie aber auch kein banger
Irgendwie gut, irgendwie aber auch kein banger
December 21, 2025
Female, Nude addresses so many issues on the minds of many women in their 20s and 30s: motherhood, body confidence, money. I love reading about imperfect women and this book was full of them, as well as interesting conversations and plot points around art and sex. One of my favourite things was learning about so many artists and artworks through main character Sophie’s reflections on the holiday that changed everything.
Full review here: https://cassidyiswriting.substack.com...
Thank you NetGalley and Tinder Press for the gifted ARC for review.
Full review here: https://cassidyiswriting.substack.com...
Thank you NetGalley and Tinder Press for the gifted ARC for review.
May 25, 2026
»FÜNF TAGE IM LICHT« 🍋 (engl. ›FEMALE NUDE‹ , übersetzt von Sabine Längsfeld) von der Autorin & Journalistin Rhiannon Lucy Cosslett ist ein sehr artsy & spicy Roman über Identität, weibliche Lust und Mutterschaft. 💛
»Ich weiß nicht, wie aus uns zwei Menschen werden konnten, die einander so wenig verstehen. Die so wenig Mitgefühl für einander empfinden.« (158)
Der Roman erzählt den Urlaub der vier englischen Girls (Sophia, Alessia, Helena & Iris) auf einer griechischen Insel aus Sicht der Protagonistin Sophia, die Künstlerin ist und in diesem Urlaub anfängt ein Aktbild von ihrer Freundin Alessia zu malen und sich auf eine dramatische Affäre mit dem Griechen Ky einlässt. Zwischen den einzelnen chronologischen Erzählungen des 10-tägigen Urlaubs, blickt die ältere Sophia als Künstlerin auf Aktbilder anderer Künstlerinnen und erklärt diese nicht nur, sondern setzt diese auch in einen Kontext. So macht dieser Roman aufmerksam auf weibliche Kunst, kritisiert den Male Gaze, das Patriarchat und Klassismus, hinterfragt Mutterschaft und, was es aus einem Menschen macht.
»Jemand wird sich unserer erinnern, sage ich, sogar noch in einer anderen Zeit.« (136)
Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Das Ende war für mich - vergleichsweise zum Romaninhalt - zu schnell und oberflächlich erzählt und nicht ganz überzeugend in Bezug auf die Auseinandersetzung von Mutterschaft x Identität als Künstlerin. Versteht mich nicht falsch: Das Drama, das sich konstant anbahnt, meine ich nicht, vielmehr, was alles nicht in einem Schlagaustausch geklärt wird und wen es trifft. Dennoch hat mich das Setting, die verschiedenen Themen und die Verbindung von Kunst in der Literatur begeistert. Leseempfehlung für alle, die Lust auf einen vielschichtigen Roman haben 🩵
Last but not least zwei Punkte zum Buch:
☝🏼 Der deutsche Titel ist smart, aber der englische Titel ›FEMALE NUDE‹ einfach so pointiert 🤌🏼
✌🏼 Ich hätte Abbildungen der besprochenen Kunstwerke sehr sinnvoll gefunden, so habe ich sie selbst recherchiert, um die Erklärungen besser verstehen zu können.
February 23, 2026
I loved reading Female, Nude. The story follows aspiring artist Sophie who has joined her posh friends on a vacation in Greece. In between lush descriptions of the food and scenery and unfolding romance Sophie gets involved in there are chapters where Sophie describes different women artists and their relationships with the female nude in art. Beautiful and evocative.
August 13, 2026
Was ich erwartet habe: Eine Story darüber, warum Menschen betrügen und wie sie sich dabei fühlen, so etwas zu tun. Dazu Konflikte darüber, ob man ein Kind bekommt oder nicht.
Was ich bekommen habe: Gefühlt 90 % Kunst-Topic. Weiße, reiche mean Women. Der Vibe war wie bei einem Buch, das man mit in den Sylt-Urlaub nimmt. Das Buch hat sich für mich so angefühlt, als würde ich einen schlechten deutschen Film gucken, der für eine ganz andere Altersgruppe gemacht wurde (obwohl das Buch nicht mal deutsch ist).
Was ich bekommen habe: Gefühlt 90 % Kunst-Topic. Weiße, reiche mean Women. Der Vibe war wie bei einem Buch, das man mit in den Sylt-Urlaub nimmt. Das Buch hat sich für mich so angefühlt, als würde ich einen schlechten deutschen Film gucken, der für eine ganz andere Altersgruppe gemacht wurde (obwohl das Buch nicht mal deutsch ist).
June 29, 2026
Ich liebe Bücher, die die Dynamiken und Machtverhältnisse zwischen Menschen ausloten und dieses Buch hat das sooo krass gut umgesetzt!!! Die Freundinnen Sophie, Alessia, Helena und Iris verbringen gemeinsam fünf Tage auf einer griechischen Insel – bevor ihre Partner nachkommen und Helena heiraten wird. Es sind träge Tage in der flirrenden Hitze. Sophie, eine Malerin, soll ein Aktporträt von Alessia anfertigen und trifft außerdem auf den Griechen Ky. Und mit der Hitze stauen sich unter den sehr unterschiedlichen Freundinnen auch die Emotionen und Konflikte immer mehr auf…
»Fünf Tage im Licht« ist ein intensiver und sinnlicher Sommerroman mit Sogwirkung, der von (toxischen) Beziehungsdynamiken, weiblichem Begehren, Körperbildern, Kunst und dem Male Gaze erzählt. Die einzelnen Kapitel werden von kurzen Exkursen in die Kunstgeschichte begleitet, die weibliche Selbstporträts und damit weiblich gelesene Körper in unserer patriarchalen Gesellschaft ins Zentrum stellen. Damit öffnet das Buch auch einen feministischen und politischen Diskurs, den es wahnsinnig klug, teilweise unbequem und doch mitreißend vermittelt.
Ich habe dieses Buch in wenigen Tagen verschlungen, obwohl ich nicht wollte, dass es endet – dafür war es leider viel zu gut. Auf jeden Fall ein Jahreshighlight!
»Fünf Tage im Licht« ist ein intensiver und sinnlicher Sommerroman mit Sogwirkung, der von (toxischen) Beziehungsdynamiken, weiblichem Begehren, Körperbildern, Kunst und dem Male Gaze erzählt. Die einzelnen Kapitel werden von kurzen Exkursen in die Kunstgeschichte begleitet, die weibliche Selbstporträts und damit weiblich gelesene Körper in unserer patriarchalen Gesellschaft ins Zentrum stellen. Damit öffnet das Buch auch einen feministischen und politischen Diskurs, den es wahnsinnig klug, teilweise unbequem und doch mitreißend vermittelt.
Ich habe dieses Buch in wenigen Tagen verschlungen, obwohl ich nicht wollte, dass es endet – dafür war es leider viel zu gut. Auf jeden Fall ein Jahreshighlight!
August 17, 2026
3,5 ⭐️
Ich hab das Buch gern gelesen fand es aber irgendwann etwas redundant und hätte mir deutlich mehr von den zwischenmenschlichen Beziehungen und Gesprächen der 4 Frauen und ihrer Männer erhofft.
Ich weis nicht so recht wie ich das Ende fand
Ich hab das Buch gern gelesen fand es aber irgendwann etwas redundant und hätte mir deutlich mehr von den zwischenmenschlichen Beziehungen und Gesprächen der 4 Frauen und ihrer Männer erhofft.
Ich weis nicht so recht wie ich das Ende fand
September 19, 2026
Glücklicherweise im Urlaub gelesen, aber selbst hier war es nicht gerade ein Pageturner.
Drei Sterne für das Thema (weibliche) Kunst und seine Umsetzung in diesem Roman.
Ansonsten waren mir alle Figuren in diesem Roman unsympathisch oder kamen mir zumindest sehr seltsam vor. Anstatt sich mit ihren „Freundschaften“ (fraglich, die hier vorhandenen Beziehungen so zu bezeichnen) zu befassen, drehen sich Sophies Gedanken nur um Männer. Die Vorstellung, dass ein Urlaub unter guten Freundinnen tatsächlich so abläuft ist, für mich zumindest, in weiten Teilen absurd. Die Dialoge waren teilweise auch kaum auszuhalten. Hoffentlich war’s nur die deutsche Übersetzung 🤪
Kann man lesen, vor allem im Griechenlandurlaub, muss man aber nicht.
Drei Sterne für das Thema (weibliche) Kunst und seine Umsetzung in diesem Roman.
Ansonsten waren mir alle Figuren in diesem Roman unsympathisch oder kamen mir zumindest sehr seltsam vor. Anstatt sich mit ihren „Freundschaften“ (fraglich, die hier vorhandenen Beziehungen so zu bezeichnen) zu befassen, drehen sich Sophies Gedanken nur um Männer. Die Vorstellung, dass ein Urlaub unter guten Freundinnen tatsächlich so abläuft ist, für mich zumindest, in weiten Teilen absurd. Die Dialoge waren teilweise auch kaum auszuhalten. Hoffentlich war’s nur die deutsche Übersetzung 🤪
Kann man lesen, vor allem im Griechenlandurlaub, muss man aber nicht.
August 17, 2026
All in all hets mer mega gfalle.
Ha chli sgfühl gha dases nöd mega en klare rote fade gha het, sondern me sallgemeine innelebe vo de protagonistin belüchtet. Ich find es het mega es interessants liecht uf de blick uf wiiblichi körper gworfe und wie mer sich und anderi fraue wahrnimmt. Ha au de Bezug uf als Frau (kei) Chind becho welle voll spannend gfunde.
Ha chli sgfühl gha dases nöd mega en klare rote fade gha het, sondern me sallgemeine innelebe vo de protagonistin belüchtet. Ich find es het mega es interessants liecht uf de blick uf wiiblichi körper gworfe und wie mer sich und anderi fraue wahrnimmt. Ha au de Bezug uf als Frau (kei) Chind becho welle voll spannend gfunde.
August 12, 2026
Spannendes Buch über Frauen in der Kunst, Rolle der Frau, Mutterschaft und Karriere und Sexualität
Ich habe die Geschichte gerne verfolgt!
Ich habe die Geschichte gerne verfolgt!
August 22, 2026
Kein klassisches 5-Sterne-Buch, das ich euch allen unaufgefordert in die Hand drücken würde, aber sowas von MEIN Buch: Griechenland, Kunst, die Rolle und Darstellung der Frau in Kunst, Mythologie und Gesellschaft, Leidenschaft, Freundschaft, Herkunft, Mutterschaft, alles miteinander verbunden. Ich hab es geliebt (und sehr viel gegoogelt und über Frauen in der Kunst gelernt). 🥰
February 26, 2026
Actually really enjoyed this. It was fun, sexy, imperfect and full of art. Take me to a Greek beach right now!!
August 16, 2026
Ein Meisterwerk
September 1, 2025
*Thanks to NetGalley and the publisher for an advance reader copy of this novel in exchange for an honest review.*
Female, Nude follows Sophie who is a painter on holiday with her friends in Greece. Her best friend, Helena is getting married soon so the girls are on holiday for a few days on their own until their partners arrive. However, friendships change as people get older and the dynamic between the women isn’t the same and Sophie is constantly questioning their friendship. Sophie’s partner Greg desperately wants a baby but Sophie wants to focus on her art. Before Greg arrives Sophie ends up having an affair with Ky who lives on the island and is close friends with Alessia who Sophie paints a nude portrait of. But the intense affair will make Sophie think about what she wants from life and her views on motherhood.
This whole book has a sensual and erotic feel to it and the atmosphere is electric. It really felt like I was in Greece experiencing the same events as Sophie. I found it easy to relate to Sophie and her views on motherhood and I think this has some very valid discussions on motherhood and autonomy. The writing was great and I flew through this book. This is incredibly readable and I loved the affair between Sophie and Ky. There was so much tension and chemistry as soon as they saw each other. This book also had Sophie’s opinions on different female painters and they are written as if Sophie is speaking to the artist. They were interesting and insightful. Those parts kind of reminded me of an essay by Zadie Smith on Celia Paul that is in her new essay collection, Dead and Alive. I really enjoyed this and I will be recommending this. This should be on everyone’s anticipated books for 2026.
Female, Nude follows Sophie who is a painter on holiday with her friends in Greece. Her best friend, Helena is getting married soon so the girls are on holiday for a few days on their own until their partners arrive. However, friendships change as people get older and the dynamic between the women isn’t the same and Sophie is constantly questioning their friendship. Sophie’s partner Greg desperately wants a baby but Sophie wants to focus on her art. Before Greg arrives Sophie ends up having an affair with Ky who lives on the island and is close friends with Alessia who Sophie paints a nude portrait of. But the intense affair will make Sophie think about what she wants from life and her views on motherhood.
This whole book has a sensual and erotic feel to it and the atmosphere is electric. It really felt like I was in Greece experiencing the same events as Sophie. I found it easy to relate to Sophie and her views on motherhood and I think this has some very valid discussions on motherhood and autonomy. The writing was great and I flew through this book. This is incredibly readable and I loved the affair between Sophie and Ky. There was so much tension and chemistry as soon as they saw each other. This book also had Sophie’s opinions on different female painters and they are written as if Sophie is speaking to the artist. They were interesting and insightful. Those parts kind of reminded me of an essay by Zadie Smith on Celia Paul that is in her new essay collection, Dead and Alive. I really enjoyed this and I will be recommending this. This should be on everyone’s anticipated books for 2026.
September 3, 2026
Actual rating 4,5
This book deserves a way more in depth review than I will give it now, as I am on holiday and want to start my next. Coincidentally a beach holiday setting during the absolute sweltering dog days of summer is the perfect place to read this one, as it is set on a Greek island during a heatwave. Themes of motherhood and being an artist handled in such a delicate and relatable way, Cosslett did a great job at allowing ambiguity and tenderness into it all. All the little art (history) chapters interspersed discussing female nudes by female artists throughout history were beautifully done and interwoven with the story; a few of them I knew from my art history studies when I had a very good women in art seminar, but so many great artists were introduced to me here, as well. A special one, don‘t let the cover and blurb fool you into thinking it‘s just a flimsy summer affair book.
This book deserves a way more in depth review than I will give it now, as I am on holiday and want to start my next. Coincidentally a beach holiday setting during the absolute sweltering dog days of summer is the perfect place to read this one, as it is set on a Greek island during a heatwave. Themes of motherhood and being an artist handled in such a delicate and relatable way, Cosslett did a great job at allowing ambiguity and tenderness into it all. All the little art (history) chapters interspersed discussing female nudes by female artists throughout history were beautifully done and interwoven with the story; a few of them I knew from my art history studies when I had a very good women in art seminar, but so many great artists were introduced to me here, as well. A special one, don‘t let the cover and blurb fool you into thinking it‘s just a flimsy summer affair book.
August 19, 2026
Helteinen ja painostava kertomus kolmekymppisestä elämästä, ystävyydestä, luokasta ja kuulumisen tunteesta. Tää lähti lennokkaasti käyntiin mutta lässähti sitten, mutta tykkäsin hirveästi välissä olevista luvuista, joissa kuvailtiin naisten tekemiä muotokuvia naisista. Pääsee siis googlailemaan taidetta!
July 28, 2026
Wow ich hab’s irgendwie Ur geliebt. Mal was ganz anderes.
Ich fand die Sprache super schön. Ich fand den künstlerischen Aspekt sehr spannend auch wenn er mich am Anfang verwirrt hat, aber allein schon die Recherche für den Review weiblicher Aktmalerei und Interpretation finde ich beeindruckend.
Ich liebe die existenzielle Krise und den leicht selbstzerstörerischen Hang von Sophie haha. (Auch wenn sie sich schon ein bisschen selbst leid tut, das ist minimal nervig aber auch ein nachvollziehbares Gefühl).
Ich fand das Thema „Rolle der Frau“ und die feministischen Aspekte gut in die Story integriert, sehr präsent aber trotzdem nicht zu direkt „in your face“.
Alle Charaktere und Beziehungen so random dass es wieder interessant ist, besonders Eifersucht, Machtverhältnisse usw zeigen finde ich gut „Abgründe“ von Freundschaften/Beziehungen auf.
Spicy Szenen fand ich auch gut dargestellt. Und mochte sogar die Beschreibung der Landschaft und vom Essen sehr, die machen es so richtig zu einem Sommerroman.
Ich finde auch das Ende sehr gut gewählt - sehr gelungenes Buch. Nur armer Greg. 💔
Ich fand die Sprache super schön. Ich fand den künstlerischen Aspekt sehr spannend auch wenn er mich am Anfang verwirrt hat, aber allein schon die Recherche für den Review weiblicher Aktmalerei und Interpretation finde ich beeindruckend.
Ich liebe die existenzielle Krise und den leicht selbstzerstörerischen Hang von Sophie haha. (Auch wenn sie sich schon ein bisschen selbst leid tut, das ist minimal nervig aber auch ein nachvollziehbares Gefühl).
Ich fand das Thema „Rolle der Frau“ und die feministischen Aspekte gut in die Story integriert, sehr präsent aber trotzdem nicht zu direkt „in your face“.
Alle Charaktere und Beziehungen so random dass es wieder interessant ist, besonders Eifersucht, Machtverhältnisse usw zeigen finde ich gut „Abgründe“ von Freundschaften/Beziehungen auf.
Spicy Szenen fand ich auch gut dargestellt. Und mochte sogar die Beschreibung der Landschaft und vom Essen sehr, die machen es so richtig zu einem Sommerroman.
Ich finde auch das Ende sehr gut gewählt - sehr gelungenes Buch. Nur armer Greg. 💔
August 27, 2026
Read whilst in Greece myself.
The author encapsulated the equally disruptive and inspiring nature of motherhood and the place of the female body in the art sphere. I found the writing style very clever and thank the author for finding the right words to feelings and situations.
Also kinda steamy 🌶️
The author encapsulated the equally disruptive and inspiring nature of motherhood and the place of the female body in the art sphere. I found the writing style very clever and thank the author for finding the right words to feelings and situations.
Also kinda steamy 🌶️
August 27, 2026
I loved all of it. The layers of storytelling were done so extremely well. And I loved the way the author writes about art, the practice of making art and female artists. The story is woven together in such a beautiful and interesting way.
The blurb definitely doesn't do the story justice. This story is about what it means to be a woman, questions about agency, motherhood, independence, sense of self. I will definitely recommend this book to anyone who will listen.
The blurb definitely doesn't do the story justice. This story is about what it means to be a woman, questions about agency, motherhood, independence, sense of self. I will definitely recommend this book to anyone who will listen.
September 22, 2026
Irgendwie anders und weniger leicht als erwartet, aber richtig gut!! Hatte auf jeden Fall einige plottwists und der spannungsbogen war wild, konnte es irgendwann nicht mehr aus der Hand legen. Fand es super, wie sie über den Male Gaze geschrieben hat und man nebenbei noch was über feministische Kunst gelernt hat. I like!
July 21, 2026
As a woman, I felt seen by Female, Nude and its exploration of the female body through both the male and female gaze. The book shows how society, art, and history have influenced the way women's bodies are seen, portrayed, and understood.
September 18, 2026
Erfrischend wie natürlich der Struggle der Protagonistin mit ihrer Rolle als Schwester einer Person mit Behinderung geschrieben ist. Das erste Buch jemals in dem mir das so vorkam, deswegen hätte ich gerne noch mehr darüber gelesen vor allem in den Kapiteln in denen es um das Älterwerden der Protagonistin geht.
Ansonsten hätte es mir glaube ich gereicht die Geschichte im hier und jetzt zu erfahren und nicht die Einordnung aus der Zukunft gehört, das hat für mich nicht so viel zu der Story beigetragen.
Aber trotzdem ein easy read über das Nicht-Mutter-werden-wollen, toxische Beziehungen, Freund*innenschaften im Erwachsenwerden und das Leben im Körper einer Frau.
Ansonsten hätte es mir glaube ich gereicht die Geschichte im hier und jetzt zu erfahren und nicht die Einordnung aus der Zukunft gehört, das hat für mich nicht so viel zu der Story beigetragen.
Aber trotzdem ein easy read über das Nicht-Mutter-werden-wollen, toxische Beziehungen, Freund*innenschaften im Erwachsenwerden und das Leben im Körper einer Frau.
September 15, 2026
Feels like it’s been ages since I’ve read something I couldn’t put down. Loved this🌟
September 3, 2026
3.5 stars
I thought this was really well written and had some great moments. I loved the lines about how we can’t ever escape where we came from. The commentary on female bodies and how the author interwove art commentary as the timeline went on was wonderful. I found myself wanting to see the art described in this book.
But. I thought the big reveal of what happens on the island was anticlimactic, and I was disappointed. I straight up hated the characters (maybe that was part of the point, but a big eye roll from me). I also just didn’t love the ending in general.
Did this make me want to go to Greece? Yes. Did I connect with a lot of the commentary about female bodies and motherhood? Yes. Did I love this book? No.
I thought this was really well written and had some great moments. I loved the lines about how we can’t ever escape where we came from. The commentary on female bodies and how the author interwove art commentary as the timeline went on was wonderful. I found myself wanting to see the art described in this book.
But. I thought the big reveal of what happens on the island was anticlimactic, and I was disappointed. I straight up hated the characters (maybe that was part of the point, but a big eye roll from me). I also just didn’t love the ending in general.
Did this make me want to go to Greece? Yes. Did I connect with a lot of the commentary about female bodies and motherhood? Yes. Did I love this book? No.
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