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Schule, aber stabil: Warum wir jetzt Haltung brauchen, um unser Bildungssystem zu demokratisieren
Unsere Kinder, unsere Zukunft, unser Miteinander!
Rassismus, Diskriminierung und die zunehmende Einflussnahme rechter Akteure machen auch vor unseren Schultoren nicht Halt – deshalb sind Lehrkräfte mit stabiler Haltung keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“ Mit solchen klaren Aussagen benennt Bildungsinfluencerin Gina Waibel Missstände an unseren Schulen. In "Schule, aber stabil" legt sie den Finger in die Wunden unseres Bildungssystems. Beherzt und pointiert erzählt sie aus dem Schulalltag und klärt Wie können Lehrkräfte eine diskriminierungskritische Haltung einnehmen? Was hat es mit dem Mythos des „Neutralitätsgebots“ auf sich, und wie wird es von den politisch Extremen genutzt? Was bedeutet wahre Chancengleichheit für alle Schüler*innen? Und vor Wie kann Demokratiebildung funktionieren? Dieses Buch ist ein Aufruf an Lehrer*innen, Erziehungsberechtigte und Institutionen, unser Schulsystem zu demokratisieren – und endlich Haltung zu zeigen.
Das Debattenbuch zum Thema SchuleEin überfälliger Blick hinter die oft verschlossenen Türen von Schulen und KlassenzimmernFür Leser*innen von Tahsim Durgun, Parshad und alle, die eine gerechte Zukunft gestalten wollen
Rassismus, Diskriminierung und die zunehmende Einflussnahme rechter Akteure machen auch vor unseren Schultoren nicht Halt – deshalb sind Lehrkräfte mit stabiler Haltung keine Option, sondern eine Notwendigkeit.“ Mit solchen klaren Aussagen benennt Bildungsinfluencerin Gina Waibel Missstände an unseren Schulen. In "Schule, aber stabil" legt sie den Finger in die Wunden unseres Bildungssystems. Beherzt und pointiert erzählt sie aus dem Schulalltag und klärt Wie können Lehrkräfte eine diskriminierungskritische Haltung einnehmen? Was hat es mit dem Mythos des „Neutralitätsgebots“ auf sich, und wie wird es von den politisch Extremen genutzt? Was bedeutet wahre Chancengleichheit für alle Schüler*innen? Und vor Wie kann Demokratiebildung funktionieren? Dieses Buch ist ein Aufruf an Lehrer*innen, Erziehungsberechtigte und Institutionen, unser Schulsystem zu demokratisieren – und endlich Haltung zu zeigen.
Das Debattenbuch zum Thema SchuleEin überfälliger Blick hinter die oft verschlossenen Türen von Schulen und KlassenzimmernFür Leser*innen von Tahsim Durgun, Parshad und alle, die eine gerechte Zukunft gestalten wollen
293 pages, Kindle Edition
Published September 1, 2026
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Displaying 1 - 13 of 13 reviews
September 10, 2026
Gina Waibel klärt in ihrem ersten Sachbuch über das Thema Rassismus in der Schule auf. Sie spricht zentrale Themen an, wie etwa die Reflexion der eigenen Privilegien einer meist weißen Lehrerschaft, die Rassismus erst als solchen erkennt, wenn es zur Eskalation kommt. Sie beschreibt Ausgrenzung durch die Auswahl von Schulbuchtexten mit weiß-normativen Protagonisten und beschreibt das häufige Phänomen, das rassistische Zwischenfälle meist unbearbeitet bleiben. Auch ein Plädoyer für eine starke Demokratiebildung in der Schule finden sich in „Schule, aber stabil“. An vielen Stellen fordert die Autorin außerdem verpflichtende rassismuskritische Module in der Lehrer*innen Aus- und Weiterbildung. Sie hat selbst zehn Jahre lang in Baden-Würtemberg als Lehrerin gearbeitet und kann neben den theoretischen Betrachtungen einige Praxisbeispiele einfließen lassen. Ergänzend kommen einige Beobachtungen aus ihrer Instagram-Community hinzu, wo Waibel schon länger über Rassismus in der Schule aufklärt.
Waibels Buch ist durchaus streitbar. Nicht allen Thesen werden die Lesenden ohne Weiteres zustimmen wollen und das weiß die Autorin auch. Zumindest erwähnt sie es an vielen Stellen. Gleichzeitig beruft sie sich aber auch auf führende Stimmen der Antidiskriminierungsforschung in Deutschland. Die Positionen, so unbequem sie auch sein mögen, sind folglich wissenschaftlich abgesichert. Unter anderem wird Bezug auf Tupoka Ogette, Alice Hasters oder Kimberlé Crenshaw genommen. Fußnoten sind ebenfalls angegeben, sodass alle zitierten Studien nachgeprüft werden können. Das macht die stellenweise doch unbequeme Argumentation glaubwürdig.
Von einem Debattenbuch wie diesem kann man nicht verlangen, sämtliche angesprochene Missstände auch zu lösen. Grundsätzlich macht die Autorin sinnvolle Vorschläge: Verpflichtende Fortbildungen, die LehrerInnenausbildung umgestalten, Privilegien reflektieren, um Diskriminierung wahrzunehmen. Doch ich habe mich immer wieder gefragt: Und was machen wir jetzt? Denn all das sind Maßnahmen, die - wenn überhaupt umgesetzt - erst in einigen Jahren Wirkung zeigen. So bleibe ich mit einigen Aussagen etwas ratlos zurück. So etwa kann ich gut verstehen, dass Menschen, die migrantisch gelesen werden, nicht auch noch entsprechen adressiert werden sollen, wenn sich eine Klasse zum Beispiel mit Rassismus auseinandersetzt. Gleichzeitig sind aber auch Waibels Ausführungen zur erschwerten Praktikumsplatzsuche von Kindern mit ausländisch klingendem Namen und der damit verbundene andere Umgang mit Absagen verständlich. Beides zusammenzubringen erscheint mir wie eine sehr wackelige Gradwanderung.
Waibels Buch zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Verständlich, aber ziemlich direkt werden hier Aussagen zur Schule und zum Bildungssystem getroffen. Zur polarisierenden Wirkung trägt das durchaus gewollt bei. Als Stilmittel ist das grundsätzlich passend, ich frage mich aber doch, ob die Pauschalisierungen in der Form sein müssen. Warum heißen die Personen für die Negativbeispiele Karl-Heinz oder Ute? Wird durch diese Formulierungen nicht auch ein gefährliches Klischee transportiert - nämlich jenes, wonach nur die ältere Generation (die mit diesen Namen ja eher in Verbindung gebracht wird) ein Problem mit der Reflexion der eigenen Privilegien hat? Impliziert das nicht auch, dass die „Jungen“ gar nicht mehr so viel kritische Antirassismusarbeit leisten müssen?
„Schule, aber stabil“ bildet gerade jetzt eine wichtige Stimme mit einer starken Positionierung für die Demokratisierung der Schulen. In Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck gerät, ist das ein wichtiges Zeichen. Bequem wird das Sachbuch dadurch für die Lesenden aber noch lange nicht.
Waibels Buch ist durchaus streitbar. Nicht allen Thesen werden die Lesenden ohne Weiteres zustimmen wollen und das weiß die Autorin auch. Zumindest erwähnt sie es an vielen Stellen. Gleichzeitig beruft sie sich aber auch auf führende Stimmen der Antidiskriminierungsforschung in Deutschland. Die Positionen, so unbequem sie auch sein mögen, sind folglich wissenschaftlich abgesichert. Unter anderem wird Bezug auf Tupoka Ogette, Alice Hasters oder Kimberlé Crenshaw genommen. Fußnoten sind ebenfalls angegeben, sodass alle zitierten Studien nachgeprüft werden können. Das macht die stellenweise doch unbequeme Argumentation glaubwürdig.
Von einem Debattenbuch wie diesem kann man nicht verlangen, sämtliche angesprochene Missstände auch zu lösen. Grundsätzlich macht die Autorin sinnvolle Vorschläge: Verpflichtende Fortbildungen, die LehrerInnenausbildung umgestalten, Privilegien reflektieren, um Diskriminierung wahrzunehmen. Doch ich habe mich immer wieder gefragt: Und was machen wir jetzt? Denn all das sind Maßnahmen, die - wenn überhaupt umgesetzt - erst in einigen Jahren Wirkung zeigen. So bleibe ich mit einigen Aussagen etwas ratlos zurück. So etwa kann ich gut verstehen, dass Menschen, die migrantisch gelesen werden, nicht auch noch entsprechen adressiert werden sollen, wenn sich eine Klasse zum Beispiel mit Rassismus auseinandersetzt. Gleichzeitig sind aber auch Waibels Ausführungen zur erschwerten Praktikumsplatzsuche von Kindern mit ausländisch klingendem Namen und der damit verbundene andere Umgang mit Absagen verständlich. Beides zusammenzubringen erscheint mir wie eine sehr wackelige Gradwanderung.
Waibels Buch zeichnet sich auch dadurch aus, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Verständlich, aber ziemlich direkt werden hier Aussagen zur Schule und zum Bildungssystem getroffen. Zur polarisierenden Wirkung trägt das durchaus gewollt bei. Als Stilmittel ist das grundsätzlich passend, ich frage mich aber doch, ob die Pauschalisierungen in der Form sein müssen. Warum heißen die Personen für die Negativbeispiele Karl-Heinz oder Ute? Wird durch diese Formulierungen nicht auch ein gefährliches Klischee transportiert - nämlich jenes, wonach nur die ältere Generation (die mit diesen Namen ja eher in Verbindung gebracht wird) ein Problem mit der Reflexion der eigenen Privilegien hat? Impliziert das nicht auch, dass die „Jungen“ gar nicht mehr so viel kritische Antirassismusarbeit leisten müssen?
„Schule, aber stabil“ bildet gerade jetzt eine wichtige Stimme mit einer starken Positionierung für die Demokratisierung der Schulen. In Zeiten, in denen die Zivilgesellschaft zunehmend unter Druck gerät, ist das ein wichtiges Zeichen. Bequem wird das Sachbuch dadurch für die Lesenden aber noch lange nicht.
September 27, 2026
Die allseits benötigte Selbstreflexion für eine stabile Schule
Für mich als Lehrkraft ist „Schule, aber stabil“ von Gina Waibel ein Buch, welches von jeder und jedem gelesen werden sollte, die und der sich in der Schule aufhält. Themen wie Adultismus, strukturelle Benachteiligung oder auch offener und weniger offener Rassismus spielen an jeder Schule eine Rolle und dieses Buch regt dazu an, genauer hinzuschauen, eigene Haltungen zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, welche Strukturen unseres Schulsystems Kinder benachteiligen können. Selbst, wenn man der Meinung ist, sich bereits intensiv mit den genannten Themen auseinanderzusetzen und sich von solchen Denk- und Handlungsmustern zu distanzieren, lohnt sich die Auseinandersetzung mit den Impulsen des Buches. Denn der Blick auf die Schülerseite gelingt nur dann wirklich, wenn man ihn immer wieder aktiv vornimmt.
Gina Waibel schreibt in direkter und unverblümter Sprache, was sie und andere im Schulalltag erlebt haben. Anhand der lebensnahen Beispiele und eigenen Erfahrungen macht sie dabei deutlich, wie eng unser Schulsystem teilweise geführt ist und an welchen Stellen Kinder dadurch an Grenzen stoßen. Besonders Kinder, die unter erschwerten Lebensbedingungen aufwachsen, können von diesen Strukturen betroffen sein. Dabei bleibt das Buch nicht bei theoretischen Überlegungen stehen, sondern macht deutlich, wie sich solche Mechanismen im schulischen Alltag zeigen können und eben auch, welche praktischen Handlungsmöglichkeiten sich für die Schule daraus ergeben müssen. Gina benennt diese Aspekte klar und fordert immer wieder dazu auf, Haltung zu bewahren und Verantwortung zu übernehmen.
Besonders wertvoll finde ich die Impulsfragen, die sich an die einzelnen Kapitel anschließen und dazu anregen, sich selbst kritisch zu hinterfragen: Welche Vorstellungen bringe ich als Lehrkraft mit? Welche Erfahrungen prägen meinen Blick auf Kinder? Und wie privilegiert ist meine eigene Lebenssituation möglicherweise im Vergleich zu der meiner Schülerinnen und Schüler? Handle ich wirklich im Sinne meiner Schüler? Gerade den Impuls, sich immer wieder die Lebensrealität der Kinder bewusst zu machen und bereit zu sein, dazuzulernen, setzt Gina im Buch immer wieder pointiert ein.
In diesem Buch wird sehr klar verpackt, dass es bei einer stabilen Schule nicht nur um meine persönliche Einstellung geht, sondern dass es vor allem wichtig ist, miteinander ins Gespräch zu gehen. Das kann mitunter unangenehm sein – gerade dann, wenn unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung, Unterricht oder dem Umgang mit Kindern im Lehrerzimmer aufeinandertreffen. Trotzdem ist genau dieser Austausch notwendig, da wir als Lehrkräfte die Verantwortung dafür tragen, dass Schule für alle ein geschützter Raum ist. Für mich ist das Buch deshalb nicht nur eine Auseinandersetzung mit einzelnen problematischen Strukturen im Schulsystem, sondern vor allem eine Einladung zur Selbstreflexion. Es fordert dazu auf, die eigene pädagogische Praxis immer wieder zu hinterfragen, zuzuhören und auch dort Haltung zu zeigen, wo es unbequem wird. Die konkreten Handlungsmöglichkeiten am Ende des Buches, sich zum Beispiel um Demokratiebildung zu bemühen, einen Klassenrat zu organisieren etc., finde ich dafür sehr hilfreich.
Insgesamt kann ich nur empfehlen, „Schule, aber stabil“ zu lesen, offen für die Anregungen zu bleiben und es als Chance zu nutzen, sich selbst, aber auch die schulischen Strukturen um einen herum zu reflektieren.
Für mich als Lehrkraft ist „Schule, aber stabil“ von Gina Waibel ein Buch, welches von jeder und jedem gelesen werden sollte, die und der sich in der Schule aufhält. Themen wie Adultismus, strukturelle Benachteiligung oder auch offener und weniger offener Rassismus spielen an jeder Schule eine Rolle und dieses Buch regt dazu an, genauer hinzuschauen, eigene Haltungen zu hinterfragen und sich bewusst zu machen, welche Strukturen unseres Schulsystems Kinder benachteiligen können. Selbst, wenn man der Meinung ist, sich bereits intensiv mit den genannten Themen auseinanderzusetzen und sich von solchen Denk- und Handlungsmustern zu distanzieren, lohnt sich die Auseinandersetzung mit den Impulsen des Buches. Denn der Blick auf die Schülerseite gelingt nur dann wirklich, wenn man ihn immer wieder aktiv vornimmt.
Gina Waibel schreibt in direkter und unverblümter Sprache, was sie und andere im Schulalltag erlebt haben. Anhand der lebensnahen Beispiele und eigenen Erfahrungen macht sie dabei deutlich, wie eng unser Schulsystem teilweise geführt ist und an welchen Stellen Kinder dadurch an Grenzen stoßen. Besonders Kinder, die unter erschwerten Lebensbedingungen aufwachsen, können von diesen Strukturen betroffen sein. Dabei bleibt das Buch nicht bei theoretischen Überlegungen stehen, sondern macht deutlich, wie sich solche Mechanismen im schulischen Alltag zeigen können und eben auch, welche praktischen Handlungsmöglichkeiten sich für die Schule daraus ergeben müssen. Gina benennt diese Aspekte klar und fordert immer wieder dazu auf, Haltung zu bewahren und Verantwortung zu übernehmen.
Besonders wertvoll finde ich die Impulsfragen, die sich an die einzelnen Kapitel anschließen und dazu anregen, sich selbst kritisch zu hinterfragen: Welche Vorstellungen bringe ich als Lehrkraft mit? Welche Erfahrungen prägen meinen Blick auf Kinder? Und wie privilegiert ist meine eigene Lebenssituation möglicherweise im Vergleich zu der meiner Schülerinnen und Schüler? Handle ich wirklich im Sinne meiner Schüler? Gerade den Impuls, sich immer wieder die Lebensrealität der Kinder bewusst zu machen und bereit zu sein, dazuzulernen, setzt Gina im Buch immer wieder pointiert ein.
In diesem Buch wird sehr klar verpackt, dass es bei einer stabilen Schule nicht nur um meine persönliche Einstellung geht, sondern dass es vor allem wichtig ist, miteinander ins Gespräch zu gehen. Das kann mitunter unangenehm sein – gerade dann, wenn unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung, Unterricht oder dem Umgang mit Kindern im Lehrerzimmer aufeinandertreffen. Trotzdem ist genau dieser Austausch notwendig, da wir als Lehrkräfte die Verantwortung dafür tragen, dass Schule für alle ein geschützter Raum ist. Für mich ist das Buch deshalb nicht nur eine Auseinandersetzung mit einzelnen problematischen Strukturen im Schulsystem, sondern vor allem eine Einladung zur Selbstreflexion. Es fordert dazu auf, die eigene pädagogische Praxis immer wieder zu hinterfragen, zuzuhören und auch dort Haltung zu zeigen, wo es unbequem wird. Die konkreten Handlungsmöglichkeiten am Ende des Buches, sich zum Beispiel um Demokratiebildung zu bemühen, einen Klassenrat zu organisieren etc., finde ich dafür sehr hilfreich.
Insgesamt kann ich nur empfehlen, „Schule, aber stabil“ zu lesen, offen für die Anregungen zu bleiben und es als Chance zu nutzen, sich selbst, aber auch die schulischen Strukturen um einen herum zu reflektieren.
September 6, 2026
„Schule, aber stabil“ von Gina Waibel ist für mich ein großartiges und gleichzeitig sehr betroffen machendes Buch. Beim Lesen schwankte ich immer wieder zwischen Begeisterung darüber, wie informativ und fundiert dieses Buch ist, und der Traurigkeit darüber, wie notwendig es offensichtlich ist. Es ist eines dieser Bücher, bei denen ich am liebsten möchte, dass es möglichst viele Menschen lesen – und genau das macht mich gleichzeitig ziemlich traurig.
Das Buch beschäftigt sich mit Rassismus und Diskriminierung im schulischen Umfeld und erklärt dabei sehr anschaulich, was in der Schule angesprochen werden darf und was sogar angesprochen werden muss. Besonders hilfreich fand ich die vielen Hintergründe und die rechtlichen Erklärungen. Auch die Wichtigkeit von Schulungen für Lehrkräfte wird immer wieder betont.
Besonders gut gefallen hat mir die Art, wie Gina Waibel diese Inhalte vermittelt. Der Schreibstil ist sehr locker und verständlich, gleichzeitig aber absolut fundiert. Trotz der vielen Informationen hatte ich nie das Gefühl, mich durch einen trockenen Fachtext zu arbeiten. Stattdessen schafft es die Autorin, Zusammenhänge verständlich zu erklären und gleichzeitig immer wieder zum Nachdenken über das eigene Verhalten anzuregen.
Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, ist der Gedanke, dass wir Verantwortung dafür tragen, wie wir reagieren. Dass es eben nicht egal ist, ob wir wegschauen, schweigen oder Haltung zeigen. Und dass es gerade dann wichtig ist, stabil zu bleiben, wenn es unangenehm wird oder Widerstand kommt. Das Buch zeigt dabei nicht nur Probleme auf, sondern auch Wege, wie man ihnen begegnen kann. Genau das macht trotz aller Betroffenheit Hoffnung.
„Schule, aber stabil“ ist für mich ein sehr wichtiges Buch, und zwar nicht nur für Lehrkräfte. Ich möchte es mit möglichst vielen Menschen teilen, weil ich glaube, dass wir alle davon profitieren können, uns mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Eine unbedingte Empfehlung und für mich ganz klar 5 von 5 Sternen.
Das Buch beschäftigt sich mit Rassismus und Diskriminierung im schulischen Umfeld und erklärt dabei sehr anschaulich, was in der Schule angesprochen werden darf und was sogar angesprochen werden muss. Besonders hilfreich fand ich die vielen Hintergründe und die rechtlichen Erklärungen. Auch die Wichtigkeit von Schulungen für Lehrkräfte wird immer wieder betont.
Besonders gut gefallen hat mir die Art, wie Gina Waibel diese Inhalte vermittelt. Der Schreibstil ist sehr locker und verständlich, gleichzeitig aber absolut fundiert. Trotz der vielen Informationen hatte ich nie das Gefühl, mich durch einen trockenen Fachtext zu arbeiten. Stattdessen schafft es die Autorin, Zusammenhänge verständlich zu erklären und gleichzeitig immer wieder zum Nachdenken über das eigene Verhalten anzuregen.
Was mir besonders in Erinnerung bleiben wird, ist der Gedanke, dass wir Verantwortung dafür tragen, wie wir reagieren. Dass es eben nicht egal ist, ob wir wegschauen, schweigen oder Haltung zeigen. Und dass es gerade dann wichtig ist, stabil zu bleiben, wenn es unangenehm wird oder Widerstand kommt. Das Buch zeigt dabei nicht nur Probleme auf, sondern auch Wege, wie man ihnen begegnen kann. Genau das macht trotz aller Betroffenheit Hoffnung.
„Schule, aber stabil“ ist für mich ein sehr wichtiges Buch, und zwar nicht nur für Lehrkräfte. Ich möchte es mit möglichst vielen Menschen teilen, weil ich glaube, dass wir alle davon profitieren können, uns mit diesen Fragen auseinanderzusetzen. Eine unbedingte Empfehlung und für mich ganz klar 5 von 5 Sternen.
September 27, 2026
Gina Waibel berichtet in ihrem Buch "Schule, aber stabil", basierend auf eigenen Erfahrungen und weiteren aus ihrer Community, über vorherrschende Probleme an Schulen und wie man diese bewältigen könnte. Ihr Fokus liegt dabei auf diskriminierenden und demokratiefeindlichen Verhalten.
Das Cover mag für viele schon ein Dorn im Auge sein. Es zeigt eine selbstbewusste Frau im pinken Anzug mit langen Fingernägeln. Wie sie selbst schreibt, rechnet sie schon direkt mit Kritik für ihr Werk. Doch genau diese Worte, die Frau Waibel zu sagen hat, direkt und für manche provokant, sind in Zeiten wie diesen besonders wichtig.
Ihr Schreibstil mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein. Sie schreibt, wie sie spricht. Für mich war es allerdings sehr erfrischend und ich konnte mich in ihren Kommentaren oft wiederfinden.
Die Geschichten sind teilweise echt erschreckend. Beim Lesen konnte ich es kaum glauben, dass solche Sachen im echten Leben geschehen. Besonders in den ersten Kapiteln habe ich mein eigenes Verhalten und meine Gedanken reflektiert und habe mehr und mehr festgestellt, wie blind ich durch meinen privilegierten Status bin. Gina Waibel regt dieses Verhalten durch Reflexionsfragen immer wieder aktiv an, was genau auf ihre "Hausaufgabe" abzielt: "Zeigt Haltung!" Ich bin sehr dankbar für diese Gedankenanstöße.
Auch, wenn man nichts mit dem Schulsystem zu tun hat, würde ich das Buch als empfehlenswert beschreiben. Diskriminierendes Verhalten findet überall statt und ein aufmerksames Ohr, aber vor allem eine intervenierende Stimme sind besonders wichtig. Die Autorin hat einen wunderbaren Beitrag dazu geleistet, Missstände aufzudecken und hilfreiches Verhalten anzuregen.
Das Cover mag für viele schon ein Dorn im Auge sein. Es zeigt eine selbstbewusste Frau im pinken Anzug mit langen Fingernägeln. Wie sie selbst schreibt, rechnet sie schon direkt mit Kritik für ihr Werk. Doch genau diese Worte, die Frau Waibel zu sagen hat, direkt und für manche provokant, sind in Zeiten wie diesen besonders wichtig.
Ihr Schreibstil mag am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig sein. Sie schreibt, wie sie spricht. Für mich war es allerdings sehr erfrischend und ich konnte mich in ihren Kommentaren oft wiederfinden.
Die Geschichten sind teilweise echt erschreckend. Beim Lesen konnte ich es kaum glauben, dass solche Sachen im echten Leben geschehen. Besonders in den ersten Kapiteln habe ich mein eigenes Verhalten und meine Gedanken reflektiert und habe mehr und mehr festgestellt, wie blind ich durch meinen privilegierten Status bin. Gina Waibel regt dieses Verhalten durch Reflexionsfragen immer wieder aktiv an, was genau auf ihre "Hausaufgabe" abzielt: "Zeigt Haltung!" Ich bin sehr dankbar für diese Gedankenanstöße.
Auch, wenn man nichts mit dem Schulsystem zu tun hat, würde ich das Buch als empfehlenswert beschreiben. Diskriminierendes Verhalten findet überall statt und ein aufmerksames Ohr, aber vor allem eine intervenierende Stimme sind besonders wichtig. Die Autorin hat einen wunderbaren Beitrag dazu geleistet, Missstände aufzudecken und hilfreiches Verhalten anzuregen.
Did Not Finish
September 28, 2026Frau Waibel erzählt sehr persönlich aus ihrer Sicht als Lehrerin aus dem Schulalltag und von den Menschen, denen sie dort begegnet. Dabei geht es nicht nur um Schule an sich, sondern um so viele Themen, die unsere Gesellschaft insgesamt betreffen: Demokratie, Rassismus, Ausgrenzung, Vorurteile und die Frage, wie wir eigentlich miteinander umgehen.
Obwohl ich mich auch beruflich mit diesen Themen beschäftige, habe ich beim Lesen noch einmal eine ganz andere Perspektive bekommen. Vieles, worüber man sonst eher abstrakt spricht, wird durch die persönlichen Geschichten plötzlich greifbar.
Besonders berührt hat mich, dass ich mich an vielen Stellen in die Erzählungen hineinversetzen konnte, obwohl ich schon lange aus der Schule raus bin. So manche Situationen und Gefühle kamen mir seltsam vertraut vor. Denn eigentlich sollte man meinen, dass sich in fast 20 Jahren einiges verändert hat. Bei manchen Dingen scheint das leider weniger der Fall zu sein, als man hoffen würde.
Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, ist, dass Frau Waibel nicht mit erhobenem Zeigefinger schreibt. Sie erzählt, beschreibt und lässt einen selbst darüber nachdenken. Und genau dadurch bleiben viele ihrer Gedanken hängen.
Für mich ist das Buch deshalb nicht einfach nur ein Einblick in den Schulalltag. Es ist vielmehr ein Anstoß, genauer hinzusehen – auf die junge Generation, auf unsere Gesellschaft, aber auch auf uns selbst.
Ich habe das Buch mit einigen neuen Gedanken beendet und mit der Frage, wo ich selbst vielleicht etwas verändern kann. Und ich glaube, genau solche Bücher brauchen wir: Bücher, die nicht nur etwas erzählen, sondern etwas in einem bewegen und noch ein bisschen nachwirken.
Eine klare Empfehlung – auch für alle, die schon lange keine Schule mehr von innen gesehen haben.
Obwohl ich mich auch beruflich mit diesen Themen beschäftige, habe ich beim Lesen noch einmal eine ganz andere Perspektive bekommen. Vieles, worüber man sonst eher abstrakt spricht, wird durch die persönlichen Geschichten plötzlich greifbar.
Besonders berührt hat mich, dass ich mich an vielen Stellen in die Erzählungen hineinversetzen konnte, obwohl ich schon lange aus der Schule raus bin. So manche Situationen und Gefühle kamen mir seltsam vertraut vor. Denn eigentlich sollte man meinen, dass sich in fast 20 Jahren einiges verändert hat. Bei manchen Dingen scheint das leider weniger der Fall zu sein, als man hoffen würde.
Was mir an dem Buch besonders gefallen hat, ist, dass Frau Waibel nicht mit erhobenem Zeigefinger schreibt. Sie erzählt, beschreibt und lässt einen selbst darüber nachdenken. Und genau dadurch bleiben viele ihrer Gedanken hängen.
Für mich ist das Buch deshalb nicht einfach nur ein Einblick in den Schulalltag. Es ist vielmehr ein Anstoß, genauer hinzusehen – auf die junge Generation, auf unsere Gesellschaft, aber auch auf uns selbst.
Ich habe das Buch mit einigen neuen Gedanken beendet und mit der Frage, wo ich selbst vielleicht etwas verändern kann. Und ich glaube, genau solche Bücher brauchen wir: Bücher, die nicht nur etwas erzählen, sondern etwas in einem bewegen und noch ein bisschen nachwirken.
Eine klare Empfehlung – auch für alle, die schon lange keine Schule mehr von innen gesehen haben.
September 8, 2026
Zeit für Veränderung
„Schule, aber stabil“ von Gina Waibel ist ein Buch für alle, die Schule nicht nur als Ort von Stundenplänen und Klassenarbeiten sehen, sondern sich fragen, wie Schule eigentlich funktionieren könnte, damit sie wirklich für alle Kinder und Jugendliche ein guter Ort ist.
Gina Waibel wirft einen kritischen, aber gleichzeitig sehr praxisnahen Blick auf den Schulalltag. Dabei geht es unter anderem um das Bildungssystem, Chancen(un)gleichheit, Rassismus und die Frage, was Schülerinnen und Schüler eigentlich brauchen, um gut lernen zu können. Die Autorin zeigt ohne Frage viele Baustellen auf, denen man sich gerade als Lehrkräfte stellen muss.
Mir hat besonders gefallen, dass das Buch nicht den Eindruck vermittelt, es gäbe die eine magische Lösung für alle Probleme. Schule ist nun einmal komplex und vieles lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Trotzdem regt „Schule, aber stabil“ dazu an, eingefahrene Strukturen zu hinterfragen und Schule neu zu denken.
Dabei liest sich das Ganze angenehm und verständlich, für ältere Semester vielleicht zu locker bzw. Modern aber es kommt ohne trockene Fachsprache aus, was ich für einen niedrigschwelligen Zugang toll finde. Einige Gedanken fand ich sehr treffend, bei anderen hätte ich mir durchaus noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt ist es aber ein sehr interessantes und trotz des Themas unterhaltsames Buch, das vor allem eines schafft: Man denkt nach dem Lesen noch ein bisschen über den eigenen Blick auf Schule nach.
„Schule, aber stabil“ von Gina Waibel ist ein Buch für alle, die Schule nicht nur als Ort von Stundenplänen und Klassenarbeiten sehen, sondern sich fragen, wie Schule eigentlich funktionieren könnte, damit sie wirklich für alle Kinder und Jugendliche ein guter Ort ist.
Gina Waibel wirft einen kritischen, aber gleichzeitig sehr praxisnahen Blick auf den Schulalltag. Dabei geht es unter anderem um das Bildungssystem, Chancen(un)gleichheit, Rassismus und die Frage, was Schülerinnen und Schüler eigentlich brauchen, um gut lernen zu können. Die Autorin zeigt ohne Frage viele Baustellen auf, denen man sich gerade als Lehrkräfte stellen muss.
Mir hat besonders gefallen, dass das Buch nicht den Eindruck vermittelt, es gäbe die eine magische Lösung für alle Probleme. Schule ist nun einmal komplex und vieles lässt sich nicht von heute auf morgen ändern. Trotzdem regt „Schule, aber stabil“ dazu an, eingefahrene Strukturen zu hinterfragen und Schule neu zu denken.
Dabei liest sich das Ganze angenehm und verständlich, für ältere Semester vielleicht zu locker bzw. Modern aber es kommt ohne trockene Fachsprache aus, was ich für einen niedrigschwelligen Zugang toll finde. Einige Gedanken fand ich sehr treffend, bei anderen hätte ich mir durchaus noch etwas mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt ist es aber ein sehr interessantes und trotz des Themas unterhaltsames Buch, das vor allem eines schafft: Man denkt nach dem Lesen noch ein bisschen über den eigenen Blick auf Schule nach.
September 8, 2026
„Schule, aber stabil“ von Gina Waibel ist ein informatives und engagiertes Buch über Diskriminierung, Demokratiebildung und die Herausforderungen unseres Bildungssystems. Besonders gut gefallen haben mir die persönlichen Anekdoten aus dem Schulalltag. Sie machen die behandelten Themen greifbarer und geben interessante Einblicke in Situationen, die im normalen Schulbetrieb vielleicht oft übersehen werden.
Das Buch regt zum Nachdenken an und vermittelt viele wichtige Impulse. Gerade die Fragen nach Chancengleichheit, einem diskriminierungskritischen Umgang und der politischen Bildung an Schulen sind relevant und werden verständlich aufbereitet.
Allerdings empfand ich manche Passagen als etwas zu plakativ. Teilweise werden komplexe gesellschaftliche und politische Zusammenhänge sehr eindeutig dargestellt, wodurch für mich etwas die Differenzierung gefehlt hat. An einigen Stellen hätte ich mir mehr Raum für unterschiedliche Perspektiven und eine ausführlichere Auseinandersetzung mit den Argumenten gewünscht.
Insgesamt ist „Schule, aber stabil“ ein lesenswertes und informatives Debattenbuch, das wichtige Fragen aufwirft und dazu ermutigt, die eigene Haltung im schulischen Kontext zu reflektieren. Auch wenn mir manche Aussagen etwas zu zugespitzt waren, fand ich besonders die Einblicke in den Schulalltag interessant und nehme einige Denkanstöße aus der Lektüre mit.
Das Buch regt zum Nachdenken an und vermittelt viele wichtige Impulse. Gerade die Fragen nach Chancengleichheit, einem diskriminierungskritischen Umgang und der politischen Bildung an Schulen sind relevant und werden verständlich aufbereitet.
Allerdings empfand ich manche Passagen als etwas zu plakativ. Teilweise werden komplexe gesellschaftliche und politische Zusammenhänge sehr eindeutig dargestellt, wodurch für mich etwas die Differenzierung gefehlt hat. An einigen Stellen hätte ich mir mehr Raum für unterschiedliche Perspektiven und eine ausführlichere Auseinandersetzung mit den Argumenten gewünscht.
Insgesamt ist „Schule, aber stabil“ ein lesenswertes und informatives Debattenbuch, das wichtige Fragen aufwirft und dazu ermutigt, die eigene Haltung im schulischen Kontext zu reflektieren. Auch wenn mir manche Aussagen etwas zu zugespitzt waren, fand ich besonders die Einblicke in den Schulalltag interessant und nehme einige Denkanstöße aus der Lektüre mit.
September 29, 2026
Ich kannte Gina Waibel vorher tatsächlich nicht von Social Media. Auf das Buch bin ich deshalb nur wegen des Themas aufmerksam geworden. Ich war total gespannt auf ihren Blick auf unser Schulsystem und darauf, was sie aus ihrer eigenen Erfahrung als Lehrerin zu erzählen hat. Genau darum geht es auch: um die Probleme und Ungleichheiten im Schulalltag und darum, was sich dringend ändern müsste.
Mega erfrischend fand ich die Gestaltung und Formatierung des Buches. Es gibt immer wieder hervorgehobene Aussagen, Beispiele, Fragen und Stimmen aus ihrer Community. Dadurch wirkt das Ganze überhaupt nicht wie ein trockenes Sachbuch und ich hatte einen richtig leichten Lesefluss.
Inhaltlich steckt wirklich viel drin. Es geht um Rassismus und Diskriminierung, aber auch um soziale Ungleichheit, Machtverhältnisse und die Frage, ob unser Schulsystem überhaupt allen Kindern die gleichen Chancen geben kann. Gina Waibel schreibt dabei sehr direkt, locker und manchmal auch ziemlich provokant. Man merkt auf jeden Fall, dass sie eine klare Haltung hat.
Für mich war es ein Buch, bei dem ich immer wieder hängen geblieben bin und über bestimmte Aussagen nachdenken musste. Ich teile vielleicht nicht jeden Gedanken zu 100 %, aber genau das muss ich bei so einem Buch auch gar nicht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir an einigen Stellen nochmal einen anderen Blick auf Schule gegeben.
Mega erfrischend fand ich die Gestaltung und Formatierung des Buches. Es gibt immer wieder hervorgehobene Aussagen, Beispiele, Fragen und Stimmen aus ihrer Community. Dadurch wirkt das Ganze überhaupt nicht wie ein trockenes Sachbuch und ich hatte einen richtig leichten Lesefluss.
Inhaltlich steckt wirklich viel drin. Es geht um Rassismus und Diskriminierung, aber auch um soziale Ungleichheit, Machtverhältnisse und die Frage, ob unser Schulsystem überhaupt allen Kindern die gleichen Chancen geben kann. Gina Waibel schreibt dabei sehr direkt, locker und manchmal auch ziemlich provokant. Man merkt auf jeden Fall, dass sie eine klare Haltung hat.
Für mich war es ein Buch, bei dem ich immer wieder hängen geblieben bin und über bestimmte Aussagen nachdenken musste. Ich teile vielleicht nicht jeden Gedanken zu 100 %, aber genau das muss ich bei so einem Buch auch gar nicht. Es hat mich zum Nachdenken gebracht und mir an einigen Stellen nochmal einen anderen Blick auf Schule gegeben.
September 3, 2026
In “Schule, aber stabil” zeigt Gina Waibel, selbst Lehrerin, Aktivistin und Bildungs-Influencerin, wie sehr Schulen und Unterricht immer noch von Rassismus und Diskriminierung geprägt sind, wie schwer es ist, als betroffene*r Schüler*in oder Lehrkraft Gehör zu finden und wie sehr verfassungsfeindliche Parteien und deren Sympathisant*innen ungestraft Einfluss nehmen und Bedrohungen aussprechen können. Ein schockierendes Buch, wenn man selbst kaum Berührungspunkte damit hat, aber auch nicht überraschend, wenn man den allgemeinen Rechtsruck in der Gesellschaft und die zunehmende Verrohung insbesondere auf Social Media betrachtet.
Waibel zeigt nicht nur auf, wo überall Handlungsbedarf besteht und wie Entscheidungsträger häufig mit rassistischen und diskriminierenden Vorfällen umgehen, sondern sie gibt engagierten Personen klare Handlungsempfehlungen, Vorgehensweisen und Alternativen an die Hand. Das Buch ist ein Augenöffner und sollte Pflichtlektüre für jede Lehr- und pädagogische Kraft sein, ist aber auch Eltern und älteren Schüler*innen absolut zu empfehlen, denn das Verteidigen demokratischer Werte ist nicht verhandelbar und wir können jede “stabile” Bestärkung brauchen, die wir bekommen können.
*Das Buch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
Waibel zeigt nicht nur auf, wo überall Handlungsbedarf besteht und wie Entscheidungsträger häufig mit rassistischen und diskriminierenden Vorfällen umgehen, sondern sie gibt engagierten Personen klare Handlungsempfehlungen, Vorgehensweisen und Alternativen an die Hand. Das Buch ist ein Augenöffner und sollte Pflichtlektüre für jede Lehr- und pädagogische Kraft sein, ist aber auch Eltern und älteren Schüler*innen absolut zu empfehlen, denn das Verteidigen demokratischer Werte ist nicht verhandelbar und wir können jede “stabile” Bestärkung brauchen, die wir bekommen können.
*Das Buch wurde mir kostenfrei vom Verlag zur Verfügung gestellt.
September 20, 2026
Gina Waibel gibt in ihrem Sachbuch einen schonungslosen und sehr persönlichen Einblick in ihren Alltag als Lehrerin. Sie berichtet von ihren eigenen Erfahrungen und prangert dabei massive Missstände im derzeitigen Bildungssystem an – von Rassismus und Diskriminierung, über die Ausnutzung von Machtpositionen durch Lehrkräfte, bis hin zu einer unzureichenden Unterstützung durch die Schulleitung.
Besonders eindrücklich fand ich ihre Schilderungen zu unangemessenen Inhalten in Schulbüchern und der schleichenden Unterwanderung des Schulsystems durch rechte Kräfte, der viel zu wenig entgegengesetzt wird.
Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, waren die vielen verschiedenen Erfahrungsberichte und Anekdoten aus dem Schulalltag. Das macht die abstrakten Probleme sehr konkret und greifbar. Man merkt, dass die Autorin aus der Praxis spricht.
Stilistisch hat mich das Buch positiv überrascht: Für ein Sachbuch ist es ungewöhnlich flüssig, schnell und spannend zu lesen. Man kommt sehr gut durch und bleibt dran. An einigen Stellen war mir der Sprachstil dann aber doch etwas zu locker und flapsig – das nimmt dem wichtigen Thema an manchen Punkten etwas von seiner Ernsthaftigkeit.
Auch inhaltlich hatte ich einen Kritikpunkt: Die Position der Autorin war mir an einigen Stellen zu undifferenziert. Auf Probleme, die durch mangelnde Deutschkenntnisse von Schüler_innen entstehen oder durch Konflikte mit islamistischem, religiösem oder ethnischem Hintergrund in Schulen, wird kaum eingegangen. Da hätte ich mir einen breiteren Blick gewünscht.
Insgesamt hat mich das Buch aber sehr zum Nachdenken und Reflektieren über meine eigene Schulzeit gebracht und mir die Augen für Strukturen geöffnet, die man als Schüler_in so nicht wahrnimmt.
Ein kleines Detail noch: Das Cover und der rosa Farbschnitt gefallen mir sehr gut und passen perfekt zum Buch.
Besonders eindrücklich fand ich ihre Schilderungen zu unangemessenen Inhalten in Schulbüchern und der schleichenden Unterwanderung des Schulsystems durch rechte Kräfte, der viel zu wenig entgegengesetzt wird.
Was mir an dem Buch besonders gut gefallen hat, waren die vielen verschiedenen Erfahrungsberichte und Anekdoten aus dem Schulalltag. Das macht die abstrakten Probleme sehr konkret und greifbar. Man merkt, dass die Autorin aus der Praxis spricht.
Stilistisch hat mich das Buch positiv überrascht: Für ein Sachbuch ist es ungewöhnlich flüssig, schnell und spannend zu lesen. Man kommt sehr gut durch und bleibt dran. An einigen Stellen war mir der Sprachstil dann aber doch etwas zu locker und flapsig – das nimmt dem wichtigen Thema an manchen Punkten etwas von seiner Ernsthaftigkeit.
Auch inhaltlich hatte ich einen Kritikpunkt: Die Position der Autorin war mir an einigen Stellen zu undifferenziert. Auf Probleme, die durch mangelnde Deutschkenntnisse von Schüler_innen entstehen oder durch Konflikte mit islamistischem, religiösem oder ethnischem Hintergrund in Schulen, wird kaum eingegangen. Da hätte ich mir einen breiteren Blick gewünscht.
Insgesamt hat mich das Buch aber sehr zum Nachdenken und Reflektieren über meine eigene Schulzeit gebracht und mir die Augen für Strukturen geöffnet, die man als Schüler_in so nicht wahrnimmt.
Ein kleines Detail noch: Das Cover und der rosa Farbschnitt gefallen mir sehr gut und passen perfekt zum Buch.
September 29, 2026
Was für ein wichtiges und geniales Buch!
Das Buch beschreibt, wie politische Entscheidungen, gesellschaftliche Diskurse, Rassismus, Diskriminierung, Chancenungleichheit, Machtverhältnisse und Rechtsextremismus bis in den Schulalltag hineinwirken und wie sehr es Schüler*innen prägt.
Besonders stark finde ich, dass diese Perspektive von einer Lehrerin kommt, die mit unglaublich gut fundierten Aussagen über die eigenen Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven zum Reflektieren anregt. Viele vergessen, was für einen riesigen Einfluss Schule auf junge Menschen hat und haben kann – umso wichtiger sind Lehrkräfte, die Haltung zeigen und aktiv für demokratische Werte und ihre Schüler*innen einstehen!
Auf direkte, unverblümte, kritische und leidenschaftliche Art beschreibt die Autorin komplexe Themen, führt zahlreiche Fakten und Argumente auf und nutzt Erfahrungsberichte, welche das Buch umso stärker machen!
Auch für Menschen, die nicht im Schulkontext arbeiten, ist dieses Buch eine absolute Bereicherung – demokratische Werte und Bildung gehen alle etwas an. Riesige und wichtige Leseempfehlung!
Das Buch beschreibt, wie politische Entscheidungen, gesellschaftliche Diskurse, Rassismus, Diskriminierung, Chancenungleichheit, Machtverhältnisse und Rechtsextremismus bis in den Schulalltag hineinwirken und wie sehr es Schüler*innen prägt.
Besonders stark finde ich, dass diese Perspektive von einer Lehrerin kommt, die mit unglaublich gut fundierten Aussagen über die eigenen Erfahrungen und unterschiedliche Perspektiven zum Reflektieren anregt. Viele vergessen, was für einen riesigen Einfluss Schule auf junge Menschen hat und haben kann – umso wichtiger sind Lehrkräfte, die Haltung zeigen und aktiv für demokratische Werte und ihre Schüler*innen einstehen!
Auf direkte, unverblümte, kritische und leidenschaftliche Art beschreibt die Autorin komplexe Themen, führt zahlreiche Fakten und Argumente auf und nutzt Erfahrungsberichte, welche das Buch umso stärker machen!
Auch für Menschen, die nicht im Schulkontext arbeiten, ist dieses Buch eine absolute Bereicherung – demokratische Werte und Bildung gehen alle etwas an. Riesige und wichtige Leseempfehlung!
September 6, 2026
Gina Waibel klärt in ihrem Buch darüber auf, wie wenig verschiedene Formen von Diskriminierung im Schulalltag mitgedacht werden. Angefangen dabei, dass die verschiedenen Voraussetzungen bei Schüler:innen nicht mitgedacht werden (wie gut kann man eigentlich Hausaufgaben machen, wenn man keinen Rückzugsort hat und die Eltern einem aufgrund einer Sprachbarriere nicht helfen können?) über die verschiedene Wahrnehmung von Muttersprachen (warum werten wir französisch auf und türkisch ab?) bis hin zum missverstandenen Umgang mit demokratischen Werten (nein, es gibt kein Neutralitätsgebot) zeigt die Autorin, dass noch sehr viel Umdenken im Bildungssystem stattfinden muss. Die verschiedenen Themen werden sehr anschaulich beschrieben und mit Anekdoten aus ihrem eigenen Alltag als Lehrerin ergänzt, der Schreibstil ist eher informell, aber sehr mitreißend. Eine sehr sinnvolle Lektüre, auch für Menschen, die weder mit Kindern arbeiten noch welche haben.
September 27, 2026
Ich kannte die Autorin vorher nicht, weder aus Social Media noch anderweitig als Kritikerin des Schulsystems und unseres Umgangs mit Rassismus in Schulen und außerhalb. Und zugegeben, bei dem Coverbild tappte ich sogleich in die Vorverurteilungs-Falle. Nachdem ich das Buch gelesen habe, kann ich dies allen Eltern, Lehrkräften und insbesondere jungen Menschen sehr ans Herz legen. Gina Waibel legt den Finger in die Wunde, und zwar in jede. Sie prangert die Ignoranz und Feigheit im gesamten Bildungsapparat an und in den allermeisten Punkten kann ich ihr vehement zustimmen. Sprachlich habe ich jede Menge über die Sprache der multikulturellen Jugend in Deutschland erfahren und so manche eigene Verhaltensweise dabei reflektiert. Ich wünsche mir sehr, dass sie und ihre Vorschläge mehr Gehör finden und eine Lobby gegen Rassismus entsteht.
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