Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, da ich die philosophisch-soziologischen Bücher von Hillenkamp sehr mochte (Das Ende der Liebe, Negative Moderne). Auch die "Fußabdrücke eines Fliegenden" habe ich vor einigen Jahren sehr gerne gelesen. Mit diesem Roman konnte ich leider gar nichts anfangen. Den parataktischen Stil empfand ich als sehr ermüdend. Mir fehlte die Prägnanz und treffsichere Formulierungskunst Hillenkamps, sie ich in früheren Büchern gefunden habe. Möglicherweise gelungen als Introspektion einer traumatisierten oder deformierten Seele. Mich hat es nicht erreicht.