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Noch fünf Tage

Lis Castrop ist eine Weltklasseköchin. Nach Jahren in einem Londoner Gourmettempel lockt sie ein Traumangebot: Die Milliardärsfamilie Harman engagiert sie exklusiv für ihren prunkvollen Sitz in Davos. Doch in der Silvesternacht wird aus dem Festmahl ein Albtraum: Das Ehepaar Harman und seine beiden Kinder fallen beim Dinner einem Giftanschlag zum Opfer. Lis ist die einzige Zeugin – und sie ist gleichzeitig eines der Opfer: noch am Leben, aber vergiftet. Sie hat eine kleinere Dosis Gift erwischt, und ihr bleiben fünf Tage bis zum sicheren Tod.

Verzweifelt versucht Lis, Zeit mit ihrer Tochter Cosima zu gewinnen. Um sie zu schützen, muss Lis jedoch den Mordfall lösen – während das Gift in ihrem Blut tickt. Vom Krankenhausbett in der Luxusklinik in Davos aus kämpft sie um ihr Leben, unterstützt von einer unerwarteten Verbündeten: der Palliativschwester Esme. Immer deutlicher drängt sich bald eine Frage auf: War Lis nur Kollateralschaden eines mörderischen Plans – oder ist sie tiefer in die Intrigen der Superreichen verstrickt, als sie ahnt?

303 pages, Hardcover

Published April 20, 2026

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Community Reviews

5 stars
3 (5%)
4 stars
12 (23%)
3 stars
24 (47%)
2 stars
9 (17%)
1 star
3 (5%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Hanna.
682 reviews96 followers
June 9, 2026

Eine Mörder-Mystery in der sich das Opfer selbst auf die Suche nach der verantwortlichen Person macht, ist ein ungewöhnliches Ausgangsszenario. Unsere Ich-Erzählerin, die Spitzenköchin Lis, hat eine tödliche Dosis Gift erwischt. Anders als ihre Arbeitgeber und deren Familie, die sofort tot waren, bleiben ihr noch 5 Tage zu leben. Nun rekonstruiert sie vom Krankenbett aus ihren Fall und versucht den oder die Mörder:in zu finden. Nebenbei lernen wir viel über das Leben der Superreichen, denn Lis war Privatköchin bei einer solchen Familie. Ein Aspekt, den ich einerseits an diesem Buch spannend fand, stellenweise haben mich die Beschreibungen ihrer aufwendigen Menüs aber gelangweilt. Spannender fand ich den Aspekt, dass wir als Leser:innen in die Perspektive einer todkranken Person eintauchen und an ihrer Auseinandersetzung mit ihrer Sterblichkeit teilhaben. Die Autorin setzt dabei ein paar Kniffe ein, so lässt sie die reichen Hinterbliebenen Lis eine sogenannte “Death Doula” an die Seite stellen, die die aus den USA kommende Death Positivity Bewegung vertritt und die ihr den Übergang erleichtern soll. Durch sie und die Krankenpflegerin Esme entstehen einige philosophisch angehauchte Gedankenprozesse. Spannend erzählt, mit genug Tiefgang und sprachlichem Niveau ist Noch fünf Tage eine Empfehlung für alle, die gerne Thriller lesen, aber sich an den klassischen Tropen des Genres abgearbeitet haben.
1,472 reviews6 followers
July 14, 2026
Angeblich Krimi, in diesem Buch stimmt aber wirklich nichts, alles Schmarrn!
Profile Image for Fruggielicious.
881 reviews10 followers
June 11, 2026
Noch fünf Tage von Helena Falke / Rezension

💛Worum geht es?💛

Spitzenköchin Lis Castrop fällt einem Giftanschlag zum Opfer, der ihre Kunden tötet und sie zum sicheren Tod verurteilt. Lis hat 5 Tage, um herauszufinden, wer dafür verantwortlich ist.

💛Was hat mich genau gepackt?💛

Die Rückblicke bzgl. Lis‘ Beruf (kann es nicht näher spoilern) waren der Moment, ab dem ich atemlos bis Ende durchgesuchtet habe und wusste, dass ich hier einen Schatz entdeckt habe, der nicht allen gefallen wird, aber mich komplett abholt und mich verschiedenste Gefühle fühlen lässt. Es war spannend und emotional für mich, weil mich aber auch Lis als Protagonistin abgeholt hat.

💛Vibe💛

- kein klassischer Thriller
- nicht blutig
- wenig Action
- seltsam
- intelligent
- eklige Momente
- spannende Rückblicke
- Handlung der Gegenwart spielt sich vom Krankenhausbett aus ab

💛Besonderes Zitat💛

„Um 21:34 schüttle ich wegen der Absurdität des Ganzen den Kopf: Ich muss meinen eigenen Mord aufklären.“

💛Vergleichbar mit💛

➡️ „Not quite dead yet“ (nicht besonders überraschend, für mich war dieses Buch ein Highlight, auch sehr empfehlenswert).
Habe lange überlegt, an welches Buch mich das ansonsten noch erinnern könnte, aber mir ist nichts eingefallen.

💛Empfehlenswert für💛

Fans von ruhigeren Thrillern, die eher charakter- und beziehungsgetrieben sind. Eine melancholische Stimmung herrscht vor und man hinterfragt gemeinsam mit Lis das Leben. Es ist spannend, aber eher auf erzählerische Art und Weise. Das muss man mögen. Thrillerelemente ergeben sich aber aus gewissen Ekelfaktoren der Bandbreite von Lis‘ Beruf. Das kommt natürlich sehr stark drauf an, wer wie was empfindet. Wer sich nackte Frauenleichen und ähnliche typische Szenarien aus dem Genre erhofft, wird enttäuscht.

💛Kritik💛

Wenn Protagonisten wirklich alles ganz toll können und alles wissen, auch über ihr faktisches Fachgebiet hinaus, dann empfinde ich es als etwas too much. Es gab ein paar Situationen bei denen ich dachte, oha, das kann Lis auch / das weiß Lis auch so genau… das hätte etwas weniger sein dürfen, hat mich aber nicht genug gestört, um Auswirkungen auf das Leseerlebnis zu haben.

💛Meine Bewertung💛

➡️ 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Danke schön an die mir bis dato unbekannte Autorin für dieses wunderbare tiefgründige Buch!
Profile Image for Petra.
451 reviews4 followers
July 13, 2026
Die Nobelköchin Liselotte Castrop arbeitet bereits seit einigen Jahren für die Milliardärsfamilie Harman, als das Silvesterdinner tödlich endet. Während die vier Familienmitglieder sofort sterben, geben die Ärzte der Köchin noch fünf Tage, in denen sie versucht, dahinter zu kommen, wer das Essen vergiftet hat.

Der Plot klingt originell, ein Opfer, das selbst in Sachen seines eigenen Todes ermittelt, und ich versprach mir spannende Lesestunden. Leider habe ich diese nicht bekommen. Liselotte, von den meisten Lis genannt, ermittelt vom Krankenbett aus, was bedeutet, dass sie in ihren Erinnerungen nach Anhaltspunkten sucht, die jemanden dazu motiviert haben könnten, die Tat zu begehen. Dabei findet sie auch einige mögliche Täter:innen, die sich dann aber nach und nach als unschuldig herausstellen.

Mit Spannung kann der Roman also schon einmal nicht dienen, im Gegenteil, ich empfand ihn, trotz des Zeitdrucks, unter dem Lis steht, als eher langatmig und teilweise sogar langweilig. Was ich dagegen interessant fand, waren die kulinarischen Details. Lis kocht in ihren Erinnerungen sehr viel, und sogar im Krankenhaus kann sie ihr entsprechendes Wissen einbringen. Neben Essen ist, aus gegebenem Anlass, auch der Tod ein Thema, über das viel gesprochen wird, was nachdenklich machen kann.

Womit der Roman leider auch nicht dienen kann, sind Charaktere mit Tiefgang oder wenigsten einer Protagonistin, mit der ich mitfühlen kann, die mir nahe kommt. Obwohl die Autorin Lis selbst in Ich-Form erzählen lässt, blieb diese mir bis zum Schluss ziemlich egal, und das ist wahrscheinlich das schlimmste, was man über ein:en Protagonist:in sagen kann. In Lis‘ Fall drängte zwar die Zeit, es werden Stunden und Tage gezählt, ich kann aber nicht sagen, dass das die Sache spannender machte, zumal Lis selbst wenig Emotionen aufbringt.

Und schließlich die Auflösung, auch sie eher eine Enttäuschung, denn hier ist eher Zufall im Spiel als Lis‘ Ermittlungsarbeit.

Leider hat der Roman meine Erwartungen nicht erfüllen können, lediglich die kulinarischen Momente konnten mich erreichen. Die Protagonistin kam mir nicht nahe und so konnte ich auch nicht mit ihr mitfühlen, außerdem empfand ich den Roman nicht spannend, sondern eher langatmig. Von mir gibt es hier leider keine Empfehlung.
Profile Image for Leonie.
217 reviews7 followers
June 17, 2026
„Noch bist du da“ – genau fünf Tage lang. So viel Zeit bleibt Spitzenköchin Lis Castrop, um einen Mord aufzuklären: ihren eigenen. Sie wurde vergiftet, und auch ihre Arbeitgeber, die steinreiche Familie Harman, hat es getroffen. Allerdings unmittelbarer: Das Gift verbarg sich im von Lis gekochten Silvestermenü. Nach dem Leeren der Teller fiel die vierköpfige Familie sofort tot um.

Wer hat es auf sie abgesehen? Und kann Lis den/die Mörder:in finden, bevor ihre letzten Kräfte sie verlassen?

Es ist eine ungewöhnliche Krimi-Prämisse, die uns Autorin „Helena Falke“ hier vorsetzt. Durch die Perspektive der Sterbenden läuft die Geschichte nicht nur unweigerlich auf den Abgrund zu. Sie lässt auch Raum für Gedanken über Leben, Sterblich- und Vergänglichkeit, die stellenweise fast schon philosophisch anmuten und in einem Buch dieses Genres eher ungewöhnlich sind. Das hat mich beeindruckt. Trotz der Schwere bleibt auch Platz für Witz und sarkastische Andeutungen, die sprachlich absolut überzeugend verpackt sind.

Und dann gibt es da natürlich noch die Welt, in der die ganze Geschichte spielt: die Küche, in der jedes Körnchen Himalaya-Salz über Erfolg oder Niederlage eines Acht-Gänge-Menüs entscheiden kann. Der Esstisch, an dem die Luft nur geatmet wird, wenn sie vorher von einem Hightech-Luftreiniger mit dem Namen Kourtney gesäubert wurde. Der Privatjet, der sich für eine Strecke erhebt, die mit dem Auto in zwei Stunden zu schaffen gewesen wäre. Kurz gesagt: Wir befinden uns im Orbit der oberen 1%. Wer schaut da nicht gerne durchs Schlüsselloch?

„Noch fünf Tage“ hat mich restlos begeistert: sprachlich, inhaltlich, dramaturgisch. Die Welt hat mich unterhalten, die Frage der Schuld bis zum Schluss rätseln lassen.
Und ich würde mich freuen, wenn „Helena Falke“ noch einmal den Stift in die Hand nimmt – bis dahin rätsle ich weiter, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Ich habe da so eine Vermutung … :)

(Ich habe ein Rezensionsexemplar vom Suhrkamp Verlag erhalten. Danke dafür! Die Meinung zum Buch ist meine eigene.)
Profile Image for Petra Sch..
416 reviews2 followers
July 14, 2026
Kann man als Mordopfer seinen Tod aufklären?

Eigentlich sollte es ein unvergesslicher Silvesterabend für die schwerreiche Familie Harman am Davoser Familiensitz werden. Immerhin hat die Privatköchin Lis Castrop, die mit ihrer 12-jährigen Tochter Cosima bei den Familie lebt, ein perfektes Menü kreiert.
Doch es kommt zur Katastrophe: das Ehepaar Harmann und die beiden Kinder sterben in der Nacht - es befand sich Gift im Menü. Lis, die einzige andere Person im Haus zur Tatzeit, ist auch vergiftet, hat aber noch fünf Tage zu leben. Somit ist sie Opfer und Zeugin zugleich. Und wird logischerweise zur Verdächtigen, immerhin ist sie die einzige (noch) Überlebende.
Um ihre Tochter Cosima zu schützen, will sie den Mord unbedingt aufklären, bevor die fünf Tage um sind: ein tödlicher Countdown.

Die Geschichte wird aus Sicht von Lis in ich-Form erzählt, somit kann man sich gut in sie hineinversetzen.
Man lernt auch ihre Vergangenheit kennen und wie sie zur Starköchin aufgestiegen ist und wie sie zur Familie Harmann gekommen ist.
Manchmal fragt man sich, wie diese Dinge mit den aktuellen Ereignissen zusammenhängen, doch nach und nach klärt sich alles auf. Lis Überlegungen und Ermittlungen hab ich mit Spannung verfolgt, und man bekommt einige Täter serviert.
Ich war über die Auflösung, auch wenn mir bald klar wurde, wer es war, doch über das warum sehr überrascht. Und habe tief in die Abgründe menschlich-charakterlichen Abschaums geblickt.
Und die Art, wie das Gift ins Essen gekommen ist, war richtig perfide.
Dieser Teil hat mir gut gefallen, weniger gut, weil unglaubwürdig, fand ich Lis' persönlichen Countdown - sie hat die Minuten bis zu ihrem Tod gezählt. Sooo genau kann man das doch gar nicht vorhersagen!?
Und ihr Verhalten ihrer Tochter gegenüber fand ich nicht gut. Bzw. nicht fair, indem sie ihr den Tod verschwiegen hat.


Fazit:
"Noch fünf Tage" ist mal ein ganz anderer Thriller: Lis, die ein sterbendes Opfer ist, hilft, ihren Mord aufzuklären. Leider konnte mich der Charakter der Protagonistin nicht mitreißen.
Profile Image for Shimmering.blue.
175 reviews
June 2, 2026
Eher 3,5 Sterne.
Ich weiß nicht genau, was ich davon halten soll. Einerseits klang die Idee spannend: eine Privatköchin hat nur noch fünf Tage, um den Mord an "ihrer (unglaublich reichen) Familie" und sich selbst aufzuklären. Ist sie Opfer, Kollateralschaden oder Täterin?
Andererseits hatte ich mir über die Umsetzung keine Gedanken gemacht und wie aufregend, oder auch nicht, es werden könnte.
Und so liegt Lis im Krankenhaus, mit exklusiver Betreuung, und kann natürlich nichts machen, denn sie wurde mit Polonium vergiftet. Doch wie ist das passiert? Und war das Absicht? Sie erinnert sich, wie sie die Familie kennengelernt hat, wen sie mochte und wen nicht und wer ein Motiv hatte. Und diese Geschichten sind auf der einen Seite gut zu lesen, man lernt die Familienmitglieder kennen, auf der anderen Seite verlieren sie sich etwas in den Einzelheiten. Vor allem in der Mitte, als es um Cosima und ihren veränderten Lebensstil geht, der immer wahnwitziger wird und den man sich als normal Sterblicher nicht leisten kann, auch wenn man das wollte. An dieser Stelle zog es sich ein bisschen.
Ich hätte mir auch gewünscht, dass Lis sich mehr Gedanken darüber macht, dass sie mit ihrer Tochter kaum noch Zeit hat und die ihr verbleibende mit ihr verbringt, anstatt Verdächtigungen anzustellen. Aber dann wäre es wohl kein Krimi geworden, sondern eine Tragödie 😉
Ich habe mich jedenfalls nicht gelangweilt, es las sich schnell weg und die Lösung war für mich auch nicht offensichtlich, das Ende ok.
Wenn man sich etwas für die Welt der Superreichen interessiert, unbedingt lesen. Und wenn man ein paar Tipps für die Küche möchte und, so wie ich, demnächst Zimt an seine Tomatensoße macht, damit die Süße besser hervorkommt, unbedingt lesen 🙂
This entire review has been hidden because of spoilers.
Profile Image for Elke.
2,025 reviews43 followers
May 13, 2026
Das Buch fängt sehr spannend an, verliert im Laufe des Geschehens aber an Fahrt. In 5 Tagen wird Lis sterben - vergiftet, und die Polizei hält sie noch dazu für die Täterin, die als Köchin ihre Arbeitgeber ermorden und dabei einen Fehler begangen hat. Um ihre Tochter noch einmal sehen zu dürfen, muss Lis der Polizei einen anderen Mörder präsentieren, und natürlich folgt sie dabei erst einmal einer falschen Fährte. Als sie sich dann darüber klar wird, wie die Zukunft ihrer Tochter aussehen soll, muss sie erneut handeln und diesmal tatsächlich alles daran setzen, den wahren Verbrecher zu enthüllen. Und das alles nur anhand ihrer Erinnerungen und mithilfe ihrer Krankenpflegerin, mit der sie ihre Theorien und Verdachtsmomente austauscht.
Im Großen und Ganzen hat mich die Idee schon fesseln können, und als Lis in ihre Vergangenheit zurückgeht und sich erinnert, wie das Machtgefüge innerhalb der Familie und auch zu einigen Freunden oder Feinden aussieht, ist das durchaus spannend. Allerdings war mir zuviel Belangloses und Oberflächliches drumherum gepackt - Designermarken, abgehobene Kocherei, die verwöhnte Tochter der Arbeitgeberfamilie mit ihren ewigen Marotten - das hat die Spannung immer wieder ausgebremst und vom eigentlichen Thema abgelenkt. Auch wenn hier die Welt der Reichen und deren mögliche Mordmotive dargestellt werden sollten, fand ich diese Beschreibungen eher langweilig.
Insgesamt ein unterhaltsamer Krimi, der mit seiner einfallsreichen Idee punkten konnte, aber die Ausstattung und das Setting waren einfach nicht mein Geschmack.
29 reviews
July 16, 2026
Countdown des Lebens

Helena Falke hat mit "Noch fünf Tage" einen eindrücklichen Thriller geschrieben.
Das Buchcover setzt den Buchtitel prägnant in Szene und lässt die düsteren Schweizer Berge ebenfalls wirken. Dies transportiert gleich die Stimmung des Buches, das durch regelmäßige Uhrzeitupdates aus der Sicht von Sterneköchin Lis Castrop erzählt wird. Todkrank und am Herunterzählen ihrer Lebenszeit berichtet sie von den Vorkommnissen der Silvesternacht und einem perfide konstruierten Mordkomplott. Immer wieder gibt es auch Eindrücke der Vergangenheit und nach und nach entsteht ein feines Gefüge aus Mosaikähnlichen Momenten die mich das Ende nicht haben kommen sehen. Die Erzählweise der Autorin schafft es, dass ich konstant bei der Stange bleibe, neugierig weiterlese und wirklich ins Grübeln gerate, wer nun der oder die Mörderin war oder gewesen sein könnte. Es spitzt sich immer mehr zu und die Dramatik der Protagonistin ist greifbar - auch durch das stetige Erwähnen ihrer Tochter. Ein gut konstruierter und wirklich starker Thriller der einen immer genau so viel wissen lässt dass man weiterlesen muss um der Wahrheit auf den Grund zu kommen!
189 reviews
July 20, 2026
Enttäuschend
Noch fünf Tage startet mit einer starken, temporeichen Grundidee: Eine Protagonistin, die vergiftet wurde und nur noch fünf Tage zu leben hat, verspricht eigentlich Spannung, Druck und einen nervenaufreibenden Wettlauf gegen die Zeit. Doch statt eines packenden Thrillers rückt die Autorin die Vergangenheit der Protagonistin in den Mittelpunkt. Die Handlung verliert dadurch spürbar an Tempo. Für mich wirkte das enttäuschend.
Auch die Figuren bleiben blass. Ich konnte mich zu keiner Zeit in sie hineinversetzen, da es ihnen an Tiefe und Emotionen fehlte.
Der Schreibstil hingegen liest sich angenehm und flüssig. Besonders auffällig ist die große Aufmerksamkeit, die die Autorin den kulinarischen Details widmet. Die extravaganten Kochkünste nehmen überraschend viel Raum ein, was beim Lesen zwar den Appetit anregt, aber die eigentliche Spannung zusätzlich ausbremst.
Schade, am Ende bleibt das Gefühl, dass die Autorin aus der starken Idee, Lis als Opfer, das verzweifelt nach dem Giftmischer sucht, deutlich mehr hätte machen können.
Profile Image for Alexandra Behr.
586 reviews5 followers
May 19, 2026
Ist für mich persönlich kein Thriller, eher ein Krimi.
Lis hat nur noch fünf Tage zu leben.
Die Familie, für die sie als Köchin gearbeitet hat, wurde vergiftet und ist tot.
Lis hat zwar überlebt. Aber ihr bleiben nur noch 5 Tage.
Sie möchte jetzt das Verbrechen aufklären und sich von dem Mordverdacht reinwaschen.
Wir erfahren in Rückblicken von ihrem Verhältnis zu den einzelnen Mitgliedern der toten Familie.
Was mich emotional mitgenommen hat war, dass Lis eine kleine Tochter hat. Sie möchte mit ihr die letzten Tage ihres Lebens verbringen.
Aber der Mordverdacht gegen sie verhindert das etwas.
Für mich ein spannendes Thema, was sich aber für mich persönlich in die Länge gezogen hat.
Das Ende war überraschend und hat mir sehr gefallen.
Von mir gibt es 3 Sterne.
Profile Image for Patricia.
432 reviews1 follower
June 14, 2026
Das ist definitiv kein Thriller. Allerhöchstens ein Krimi.
Der Plot ist durchaus mal etwas Anderes, da das Opfer in den verbliebenen fünf Tagen bis zu ihrem Tod noch versucht, den Mörder und Vergifter zu entlarven.
Doch spannend ist das alles nicht wirklich. Es ist viel mehr ein Portrait über eine sehr wohlhabende Familie und ihre Spleens und "Sorgen".
Viel von dem Erzählten war nicht relevant und ich fand seltsam, dass die Protagnositin so viel Zeit wie möglich mit ihrer Tochter verbringen möchte, diese dann aber immer schnell wieder wegschickt.
Insgesamt nett, aber muss man nicht lesen.
Profile Image for kristinaliest.
754 reviews12 followers
August 6, 2026
Der Klappentext klang wirklich vielversprechend, vor allem, weil das Buch für Fans von „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ empfohlen wurde. Umso enttäuschter war ich am Ende.

Leider kam die Geschichte für mich überhaupt nicht in Fahrt. Statt Spannung gab es viele belanglose Erzählungen, wodurch sich das Buch ziemlich in die Länge zog. Ein richtiger Spannungsaufbau wollte bei mir einfach nicht entstehen und ich habe mich stellenweise eher gelangweilt.

Zum Glück hatte ich das Buch aus der Bücherei ausgeliehen und kein Geld dafür ausgegeben. Für mich leider eine Enttäuschung.
5 reviews
September 19, 2026
Mir hat das Buch wirklich gefallen, weil es mal was anderes war. Ich verstehe die Rezensionen von Leuten, die einen schnellen Thriller à la Fitzek oder Freida McFaiden erwartet haben. Dieses Buch wird aus Perspektive eines Opfers erzählt und man dringt tief in ihre Welt als Sterneköchin ein. Mir ist das Wasser im Mund zusammengelaufen als sie ihre Menüs vorstellte. Das Buch war erfrischend anders und Tiefe habe ich nicht vermisst. Klare Empfehlung
Profile Image for Caro.
255 reviews3 followers
May 24, 2026
Interessante Idee, aber das Milieu hat mir nicht gefallen, die Umsetzung ist unglaubwürdig. Außerdem waren mir die Protagonistin und die weiteren Personen nicht sehr sympathisch.
Profile Image for Faribura.
208 reviews
July 25, 2026
Toll geschrieben, völlig neue Art eine Geschichte aufzuziehen und dann noch Sterneküche - und doch ist der Funke nicht übergesprungen. Ich mochte es nicht.
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