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Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung

Fred Eisenbogen ist so korrekt, dass er Tipp-Ex pinkelt. Doch dann sieht er Sandra Schläpple in Sommerkleid und Gummistiefeln mit ihrer Steuererklärung im erdverschmierten Kuvert vor der geschlossenen Spätpost stehen. Sie verdreht ihm so heftig den Kopf, dass er nicht mehr weiß, wo sein Beamtenscheitel sitzt: Sandra, die verträumte Gärtnerin, liebt Unkraut und Chaos und kommt aus einer Familie, die sonntags bei Kaffee und Kuchen immer neue Pläne schmiedet, das Finanzamt auszutricksen. Fred dagegen ist der beste Prüfer im Finanzamt Böblingen – er ist nur noch nicht dazu gekommen, ihr das zu beichten. Doch dann landet ihre haarsträubende Steuererklärung zur strengen Prüfung ausgerechnet auf seinem Tisch. Und Fred erscheint es aussichtslos, jemals Sandras Herz zu gewinnen.

Paperback

First published August 13, 2013

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Community Reviews

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19 (43%)
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1 star
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Displaying 1 - 9 of 9 reviews
Profile Image for Pati.
112 reviews2 followers
May 27, 2025
Ich habe dieses Buch gerade beendet und muss sagen, es war eine interessante Leseerfahrung!

Da mein Deutsch leider noch begrenzt ist, war es manchmal etwas schwierig, die Geschichte komplett zu verstehen. Aber gerade deswegen war es eine großartige Übung, und ich habe dabei viele neue Finanzbegriffe gelernt, was super war!

Die Geschichte selbst ist sehr lustig und kreativ. Fräulein Schläpple und ihre Abenteuer mit der Steuererklärung sind wirklich unterhaltsam.

Wer den deutschen Romane mag und vielleicht sogar etwas über Steuern lernen möchte (auf eine unterhaltsame Art!), dem kann ich es empfehlen.
Profile Image for BuchBesessen.
541 reviews33 followers
August 5, 2018
Fred Eisenbogen ist ein überaus korrekter Finanzbeamter.
Sandra Schläpple trifft sich regelmäßig mit ihrer Familie zum kleinkriminellen Quartalsfälscher-Wettbewerb.
Herr Penibel trifft auf Fräulein Chaos, beide finden sich interessant - doch kann das gut gehen?

Nett für zwischendurch. Erfrischend. Wenig Handlung. Wird nicht im Kopf bleiben, hat mir aber Spaß gemacht.

3,5*.
70 reviews12 followers
September 25, 2017
Sehr schöne Geschichte mit toller Charaktern. Das Konzept ist vielleicht übertrieben gekünstelt – und normalerweise nervt das mich sehr – aber es ist in allem so nett und lustig geschrieben, ich konnte es nur geniessen.
Profile Image for Brina.
2,063 reviews120 followers
March 26, 2014
Als ich dieses Buch zum ersten Mal entdeckt habe, war mein erster Gedanke, dass diese Geschichte so bekloppt klingt, dass ich sie einfach lesen muss. Zugegeben, das Buch hat mich nicht wirklich umgehauen, aber dennoch fand ich es ganz unterhaltsam, auch wenn es nicht immer mit meinem Humor übereinstimmte.

Catrin Barnsteiner hat mit ihrem Werk "Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung" eine einfache, nicht anspruchsvolle Sprache gewählt, die dafür gesorgt hat, dass ich das recht dünne Buch von knapp 220 Seiten in kürzester Zeit ausgelesen habe. Die Geschichte liest sich leicht und flüssig, die Dialoge sind gut ausgearbeitet und auch sonst muss man die Geschichte immer mit einem Augenzwinkern betrachten. Manchmal kommt es auch immer wieder zu Neckereien bzgl. den Städten Böblingen und Sindelfingen. Wer aus der Gegend kommt, kann mit den ganzen Scherzen sicherlich etwas anfangen, ich konnte die Rivalität der Städte dagegen leider nicht verstehen, da mir die Hintergründe gefehlt haben. Auch der Humor ist sicherlich reine Geschmacksache. Manche Szenen fand ich schon sehr witzig, andere dagegen eher zu überspitzt und fast schon albern. Gleiches gilt auch für die Figuren, die zwar auf ihre ganz eigene Art und Weise sympathisch sind, jedoch nicht wirklich glaubwürdig dargestellt wurden. Dazu wird in der Geschichte nahezu jedes Klischee abgearbeitet, sodass es manchmal schon fast zu gewollt daher kam, als eine spontane Idee der Autorin, was ich ein wenig schade finde, denn eine humorvolle Geschichte sollte normalerweise nicht gewollt daherkommen.

Mit Sandra und Fred lernt man zwei Figuren kennen, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Sandra ist nie um einen Spruch verlegen, ist selbstbewusst, chaotisch und nimmt es mit den Steuererklärungen nicht ganz so genau. Fred ist dagegen ein wandelndes Gesetzbuch. Er ist überkorrekt, stocksteif, spießig und kann sich einfach nicht entspannen und mal locker lassen. Früher war er fast schon das genaue Gegenteil, was er hauptsächlich seinen Eltern zu verdanken hat, aber seinen Wandel zu einem eher spießigen Leben, fand ich nicht so wirklich lustig, da es absolut nicht zum Rest seines Lebens passen wollte. Auch wenn die beiden Charaktere durch ihre Schwächen extrem liebenswert sind, haben sie mich auch oft mit ihrer Art genervt und ich hätte mir gewünscht, dass sie ein wenig authentischer dargestellt worden wären, was jedoch leider nicht der Fall war. Auch die Nebenfiguren, wie Sandras Eltern und Freds Arbeitskollege fand ich unterhaltsam, jedoch auch anstrengend.

Die Liebesgeschichte, die hier in dem Buch stattfindet, ist leider ebenfalls nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Zwar fand ich so manche Situation schon ganz niedlich und witzig, aber dennoch hat mir hierbei das gewisse Etwas gefehlt, um wirklich begeistert zu sein - dabei waren meine Erwartungen im Vorfeld noch nicht einmal besonders hoch.

Das Cover finde ich dagegen sehr passend und schön anzusehen. Mit den Blumen und den Aktenordnern hat man zwei tolle Details aus der Geschichte ausgesucht, die bestens für die Geschichte stehen. Auch die Kurzbeschreibung finde ich sehr gelungen, da dort bereits der leicht schräge Humor gut erkennbar ist.

Obwohl der Humor in "Fräulein Schläpples fabelhafte Steuererklärung" oftmals nicht so ganz meinen Geschmack treffen konnte, ist die Geschichte dennoch zum Großteil gelungen und konnte mich meistens überzeugen. Auch wenn es den Charakteren oftmals an Glaubwürdigkeit mangelte und die Thematik nicht unbedingt für jeden Leser gemacht ist, würde ich das Buch trotz seiner Schwächen weiterempfehlen, da es mich dennoch unterhalten konnte.
Profile Image for Wal.li.
2,714 reviews75 followers
August 18, 2013
Robin Hood, König der Diebe
Robin Hood ist das Lieblingsbuch von dem ehemaligen Finanzbeamten Rolf Schläpple. Während seiner aktiven Tätigkeit hatte der sich auf seine Fahnen geschrieben, dass man doch hier und da mal großzügiger sein könnte gegen eine kleine Spende für wohltätige Zwecke. Auch nach der Pensionierung ist sein Ideenreichtum ungebrochen und ein Teil seiner Kreativität fließt auch in die Steuererklärungen seiner Tochter Sandra ein. Als diese nun im letzten Moment versucht, ihre Steuererklärung rechtzeitig zur Post zu bringen, steht sie vor den verschlossenen Türen der Postagentur. Doch ein edler Ritter namens Fred Eisenbogen steht ihr hilfreich zur Seite und sorgt dafür, dass die Erklärung noch rechtzeitig ankommt. Allerdings vergisst er Sandra zu sagen, dass er selbst Finanzbeamter ist. Eher aus der Not heraus, denn wer gibt schon gerne zu, dass er beim Finanzamt arbeitet, behauptet er, er sei Archäologe.

Und so nimmt eine turbulente Liebesgeschichte ihren Lauf. Bei Fred hat es sofort Boom gemacht, wie er sich aus seinem Lügennetz befreien soll, ist ihm nicht so klar. Im Gegenteil verstrickt er sich zunächst immer mehr. Sandra, die auch mal gerne übers Finanzamt lästert und die sich zunächst auch nicht so zu ihm hingezogen fühlt, macht es ihm auch nicht leicht. Und so muss der steife Fred sehr zum Vergnügen des Lesers sehr über sich hinauswachsen, das Finanzamt das Finanzamt sein lassen und etliche Regeln brechen, die er sich selbst zur Norm gemacht hat, um sein Leben zu vereinfachen. Mehrmals führt das zu einem lauten Auflachen, öfter zu einem Schmunzeln und so manches Mal zu einem Ziehen in der Herzgegend, wenn sich Fred etwas sehr selbst im Weg steht. Große Freude bereitet auch Sandras Vater, der seiner Tochter empfiehlt "Mach kleine Dummheiten", denn es seien doch die großen Dummheiten, die nachher Probleme bereiteten. Was für ein herrlicher Satz, den ein Elternteil seinem Kind mit auf den Weg geben kann. Und ein ausgesprochen unterhaltsames Buch, wenn es auch für das Verständnis einiger Feinheiten vielleicht einer gewissen Kenntnis des öffentlichen Dienstes bedarf.
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