Alan Alexander Milne (pronounced /ˈmɪln/) was an English author, best known for his books about the teddy bear Winnie-the-Pooh and for various children's poems.
A. A. Milne was born in Kilburn, London, to parents Vince Milne and Sarah Marie Milne (née Heginbotham) and grew up at Henley House School, 6/7 Mortimer Road (now Crescent), Kilburn, a small public school run by his father. One of his teachers was H. G. Wells who taught there in 1889–90. Milne attended Westminster School and Trinity College, Cambridge, where he studied on a mathematics scholarship. While there, he edited and wrote for Granta, a student magazine. He collaborated with his brother Kenneth and their articles appeared over the initials AKM. Milne's work came to the attention of the leading British humour magazine Punch, where Milne was to become a contributor and later an assistant editor.
Milne joined the British Army in World War I and served as an officer in the Royal Warwickshire Regiment and later, after a debilitating illness, the Royal Corps of Signals. He was discharged on February 14, 1919.
After the war, he wrote a denunciation of war titled Peace with Honour (1934), which he retracted somewhat with 1940's War with Honour. During World War II, Milne was one of the most prominent critics of English writer P. G. Wodehouse, who was captured at his country home in France by the Nazis and imprisoned for a year. Wodehouse made radio broadcasts about his internment, which were broadcast from Berlin. Although the light-hearted broadcasts made fun of the Germans, Milne accused Wodehouse of committing an act of near treason by cooperating with his country's enemy. Wodehouse got some revenge on his former friend by creating fatuous parodies of the Christopher Robin poems in some of his later stories, and claiming that Milne "was probably jealous of all other writers.... But I loved his stuff."
He married Dorothy "Daphne" de Sélincourt in 1913, and their only son, Christopher Robin Milne, was born in 1920. In 1925, A. A. Milne bought a country home, Cotchford Farm, in Hartfield, East Sussex. During World War II, A. A. Milne was Captain of the Home Guard in Hartfield & Forest Row, insisting on being plain 'Mr. Milne' to the members of his platoon. He retired to the farm after a stroke and brain surgery in 1952 left him an invalid and by August 1953 "he seemed very old and disenchanted".
Inhalt Wenn Christopher Robin vom vielen Rechnen müde ist, macht er es sich bequem und schläft ein. Nur Pu der Bär, sein bester Freund, bleibt ein bisschen länger wach und denkt Große Dinge über Gar Nichts, bis er ebenfalls die Augen schließt und Christopher in den Hundertsechzig-Morgen-Wald zu seinen Freunden folgt.
Wie hat's mir gefallen Jeder kennt die Geschichten um Pu der Bär, doch kennt man sie wirklich? Oft kennt man nur die Trickserie oder die Kinofilme. Obwohl die Trickserie nah an den bezaubernden Büchern sind, so kann kein Zeichner das einfangen, was A.A.Milne mit Worten schafft. Der Autor kreiert eine einmalige wunderbare Welt, die keineswegs nur aus Zuckerwatte besteht.
Christopher Robin erlebt zusammen mit dem honigsüchtigen und manchmal etwas verstandlosen Bären Winnie der Puh viele Abenteuer. Dabei treffen sie auf das ängstliche Ferkel, das vor Mitgefühl und Loyalität nur so trotzt. Der melancholische und teils depressive I-Ah zeigt, dass ein Kinderbuch viele Themen indirekt ansprechen kann und auch tiefgründige Angelegenheiten bespricht. Der eher misstrauische Hase und die beiden fremden Kängurus besprechen wieder andere Themen und machen das Spektrum komplett.
Ich selbst habe an einigen Stellen weinen müssen, vor Glück - aber auch vor Traurigkeit. Vor allem I-Ah hat mein Herz tief berührt, denn seine Geschichte ging mir besonders ans Herz.
Der Schreibstil mag erst einmal ungewohnt sein, denn der Autor redet mittels direkter Rede unmittelbar mit Christopher Robin und erzählt dem Leser anschließend Geschichten über den kleinen Jungen und seine außergewöhnlichen Freunde. Zudem strotzt das Buch nur so vor Schachtelsätze, die teilweise schier endlos zu dauern scheinen. Heute erzählt man Kindergeschichten sicher anders, doch gerade der "alte" Schreibstil hat einen gewissen Charme, den ich hier nicht missen möchte.
Alles in allem ist diese illustrierte Gesamtausgabe mit ihren 20 Kapiteln ein wahrer Schatz. Ein Buch zum lesen und vorlesen für jung und alt!
Cover/Buchgestaltung Das Buch ist fantastisch illustriert. Die liebevoll gestalteten Zeichnungen lassen den Leser lange bei den einzelnen Geschichten verweilen.
Fazit Nicht nur für junge Muttis und Kinder ein Muss. Ich hatte viel Spaß mit der tiefgründigen, heiteren und teils melancholischen Lektüre, die weit mehr ist als nur ein Kinderbuch.