Wie im vorigen Band angekündigt, erzählt Ye Wenjie ihre Geschichte. Es scheint, als wollten die Autoren dieses Bands dies besonders unterstreichen, in dem sich diese Geschichte (vorerst) auf fünf Extrakapitel unterteilt, die bei 01 anfängt zu zählen. Sie beginnt irgendwo in der Mongolei, wo die Wissenschaftlerin als Waldarbeiterin arbeitet. Wie es sie dorthin verschlug, wird nicht erzählt und spielt auch kaum eine Rolle.
Über die Geschichte des Japankäfers, einer in den USA invasiven Art, die Anfang des 20. Jahrhunderts massive Schäden verursachte, wird sie mit potentiell möglichen Umweltschäden konfrontiert, die ihre Arbeit verursacht. Über einige Umwege wird sie mit Verrat konfrontiert und landet über weitere Umwege auf den Radargipfel, der so heißt, weil dort oben eine große Radarantenne installiert wurde.
Haben die Vorgängerbände durchaus auch Kritik an der chinesischen Regierung ausgeübt, so fand ich diese in diesem Band nochmals deutlicher und frage mich, wie eine solche Adaption den Weg in den Handel finden konnte. Die Art und Weise, wie die Wissenschaftlerin in das Geheimprojekt geschleust wurde, ist nämlich alles andere legal, obgleich westliche Regierung sicherlich ähnlich agieren können.
Die Geschichte von Ye Wenjie ist damit nicht zu Ende erzählt und es wird den achten Band brauchen, um dies nachzuholen. Wie immer gibt es am Ende einen kleinen Spoiler auf den Band, der ab Mitte Juni im Handel zu finden sein wird.