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Old Souls #3

Die Splitter

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Sie denken, sie hätten uns im Keim erstickt. Aber wir leben noch. Und die Rache wird unser sein.
Avery ist gesplittert, doch sie ist noch immer eine Gefangene und ein Flüchtling vor dem Gesetz. Die letzten Überbleibsel der Revolution müssen sich wieder zusammenraufen und ihrem alten Feind stellen. Aber sind sie bereit noch mehr Opfer zu bringen? Oder wird die Instanz sie niederschlagen, bevor sie die Welt verändern können?

„Die Splitter“ ist der dritte Band einer 8-Bände starken All-Age-Dystopie um Avery und ihre Gefährten.

307 pages, Kindle Edition

First published April 1, 2015

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About the author

Julia Mayer

15 books30 followers

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Community Reviews

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Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Vee.
125 reviews42 followers
April 16, 2015
Lange, lange, lange habe ich auf den nächsten Band der Old-Souls-Reihe gewartet und jetzt ist er endlich erschienen! Ich habe am Anfang etwas gebraucht, um wieder reinzukommen, weil viele Ereignisse mir nicht so bewusst waren, aber die Autorin hat einem dabei geholfen, sich wieder daran zu erinnern. Durch kleine Bemerkungen wer wer noch einmal war oder was geschehen war, machte den Einstieg sehr viel leichter. (Zum Glück war das aber nur bei ein, zwei Charakteren bzw. Ereignisse die ich nicht mehr so genau wusste.) Doch so richtig "zu Hause" war ich erst nach 30%. Da hat es bei mir klick gemacht. Als hätte ich mich der Hauptprotagonistin erst einmal wieder vorsichtig annähern müssen, um in ihr ganz eintauchen zu können. Doch ab diesem Knackpunkt war das Buch einfach nur wieder so, wie ich die Reihe liebe: spannend, mitreißend und nervenaufreibend.

Bei gewissen Handlungssträngen fand ich es sehr schön, dass die Autorin den Leser nicht einfach so ins kalte Wasser geschmissen hat. Sie hat den Leser langsam mit den Protagonisten eintauchen lassen - wodurch man auch gemerkt hat, dass im nächsten Teil wohl die Bombe platzen wird. Man merkt, dass sich etwas zusammenbraut und es irgendwann knallen wird. (Und davor habe ich tierisch große Angst. Denn gegen Ende des Buches passiert etwas, das mir den Kopf weggefegt hat. Himmel, ich hätte am liebsten sofort den nächsten Teil in den Händen!)

Der Schreibstil wurde etwas "vereinfacht", was mir zwar am Anfang nicht so zugesagt hat, aber ich habe mich daran schnell gewöhnt und dadurch sind auch noch ein paar kleine Ungereimtheiten aus dem Weg geschaffen worden. (Zumindest für mich persönlich. Und ich hatte ja auch beim ersten Band mit dem Schreibstil zu kämpfen, also ich das absolut kein Beinbruch, sondern eher ein positives Ereignis!)

Das Buch strotzt einfach nur so vor realistisch wirkenden Charakteren, die einfach mal eine angenehme Abwechslung in der Bücherwelt sind. Jeder hat seine positiven und negativen Seiten, jeder hat sein Schicksal mit sich rumzutragen und genau das macht die Protagonisten so toll! Es gibt einfach keine perfekten Menschen in diesen Büchern. Jeder macht dort Fehler, die der Leser vielleicht nicht immer toll findet, doch das ändert nichts an der Sympathie zu ihnen.

Wer die ersten zwei Bände schon mitgefiebert hat, der wird hier noch mehr mitfiebern und dem nächsten Band UM SO MEHR! Viele Fortsetzungsromane lassen schließlich immer weiter nach, doch der hier hat mich wieder 'mal überzeugt. (Den einen Stern Abzug gibt's nur, weil das "nach Hause kommen"-Gefühl für mich etwas zu spät kam und Avery mir gegen Ende so auf den Geist ging.)

Das Buch sollte man unbedingt als Old-Souls Fan lesen!
Profile Image for Sarah.
354 reviews
August 6, 2015
Okay, ich habe jetzt einmal ganz tief durchgeatmet und kann euch aber trotzdem nicht garantieren, dass ich es schaffe, hier eine kohärente Rezension zu schreiben. Ich will es aber versuchen.

Wie bei den bisherigen Bänden auch liebe ich die Charaktere abgöttisch. Ich liebe wie lebensecht und unterschiedlich sie sind, ich liebe es, dass sie alle ihren ganz eigenen Platz in meinem Herzen gefunden haben.
Ich liebe die Atmosphäre, dieses ganz spezielle Gefühl, das hier erschaffen und auch durchgehalten wird - wenn man Buchreihen liest ist es ja sehr oft so, dass man bei einem Folgeband erst wieder ein bisschen braucht, um reinzukommen, aber bei Die Splitter habe ich den ersten Satz gelesen und wurde sofort wieder von dieser wunderbaren Welt verschlungen, in der ich mich inzwischen schon fast irgendwie zuhause fühle.
Es hat mir auch sehr gut gefallen, dass es in diesem Band einige große Ortswechsel gibt, weil ich es sehr schön fand auch noch andere Teile der Welt kennenzulernen, und auch, weil das alles irgendwie so gut gemacht war. Klar, habe ich - wohl genau wie Avery - die Gemütlichkeit von Cosimas Wohnung vermisst, aber es war wirklich sehr spannend so. Es war an diesem neuen Ort spürbar anders als davor, aber auch ähnlich, man wird nicht einfach komplett in eine neue Welt geschmissen, sondern bewegt sich einfach weiter und lernt dabei Unterschiede kennen, die sich ganz natürlich aus größerer physischer Distanz ergeben. (Phew! Dieser Absatz war sehr schwer spoilerfrei zu halten und klingt deswegen vielleicht etwas kryptisch. Sorry.)
Ich mochte es, wie überraschend Die Splitter für mich war. Ich hatte nach dem Ende von Die Brut erwartet, dass es jetzt mit viel Revolutions-Organisation weitergeht und dann in einem weiteren großen Schlag gegen die Regierung endet, aber es hat mir sehr gut gefallen, dass es ganz anders weiterging. Dadurch, dass alle ein bisschen abgeschieden für sich selbst versuchen, mit dem klarzukommen, was passiert ist, wird es irgendwie noch so viel realistischer und auch interessanter.
Wie die beiden vorherigen Bände ist auch Die Splitter wieder wahnsinnig spannend, und als ich es beendet habe, wollte ich am liebsten sofort weiterlesen. Ich habe mich gefreut, gegen Ende ein paar interessante neue Charaktere zu treffen und auch, einen alten Bekannten wiederzusehen - wobei das auch ein bisschen schlimm war. Es gab definitiv sehr schmerzhafte Momente beim Lesen, aber auch hoffnungsvolle, und mal wieder habe ich eine Menge Passagen markiert, die mir vom Schreibstil und den wunderschönen Metaphern her super gut gefallen haben.

Ich weiß nicht, wie gut und zusammenhängend diese Rezension jetzt ist, denn habe bestimmt noch viel vergessen und irgendwie fällt es mir immer sehr schwer, die unglaubliche Liebe, die ich für diese Bücher empfinde, richtig in Worte zu fassen. Ich liebe, liebe, liebe sie.
Profile Image for Laura.
Author 43 books219 followers
May 19, 2016
Es ist eine deutliche Entwicklung von Band 2 zu Band 3 erkennbar. Man taucht immer tiefer in diese faszinierende, dystopische Welt.

Avery, Cash, Eliza, Ruben – alles tiefgründige, dreidimensionale Charaktere und so schrecklich faszinierend!


Zeit ist ein fließendes Konzept. Will man, dass sie verfließt, zieht sie sich zäh durch die Welt und bringt uns Menschen dazu, uns durch ihren Morast zu schleppen. Wollen wir sie halten, zerrinnt sie uns aus den Händen und lässt keine Reste in unseren sehnsüchtigen Fingern zurück.

Ich möchte nicht damit beginnen, die Geschichte zu rekapitulieren, da ich mich wahrscheinlich nicht daran halten könnte, nicht zu spoilern, also gibt es ein paar Aspekte, auf die ich näher eingehen werde. Zum Einen wäre da die Atmosphäre, die sich wirklich durch alle Bände zieht und von den lebensechten Figuren getragen wird. Sie ist immer da, immer im Hintergrund – der ständige Begleiter während des Lesens, der alles so authentisch, so real und vor allem so düster wirken lässt. Ganz anders als in vielen Massendystopien, die man sonst so auf dem Markt sieht.

Als zweites die Figuren, die den Plot stricken, als wären sie die Weber des Schicksals. Ich muss zugeben, dass es durchaus Phasen gibt, da konnte ich niemanden ausstehen, aber es lag dann eher daran, dass ihr Handeln kurzzeitig mein Kopfschütteln verursachten und nicht die Person an sich – denn ich mochte sie anschließend nur umso mehr, wenn sie ihre Fehler einsahen, wenn sie ehrlich mit sich waren, wenn sie nach Zuneigung und Wahrheit suchten.

Das Konzept ist ein weiterer Pluspunkt, wenn er auch ein kleines Minus enthält, denn die Autorin hat eine komplexe Welt erschaffen, was an sich natürlich super toll ist, aber manchmal habe ich als Leser dann doch den Überblick verloren, da einige Erklärungen bereits in Band 1 waren und ich in Band 3 vielleicht eine kleinere Erinnerung gebraucht hätte. Nichtsdestotrotz kann man das gut übersehen und wenn man dann doch alles behalten (oder wieder nachgelesen hat) ist es umso fabelhafter.

Der Schreibstil ist meiner Meinung nach angenehmer als in den vorigen Bänden. Es wird zwar noch immer alles detailliert beschrieben, aber es ist nicht mehr überlastig. Die Poesie wurde vereinfacht und gezielter aufs Papier verteilt, als einfach nur ins ganze Buch zu streuen und so konnte es besser genießen.

Und dann wäre da das Ende … ja, das Ende. Ich hab’s doch schon immer geahnt! :P Bitte mehr.
Profile Image for Julia.
Author 2 books4 followers
October 6, 2015
Der beste Band der Old-Souls-Reihe bisher!

Ja. Jetzt ist es zu Ende und ich bin wirklich begeistert von „Die Splitter“. Es geschieht recht wenig und doch hing ich an jedem Satz. Ob nun Ruben seine Geschichte erzählte, Eliza versuchte, ihre Fehler wiedergutzumachen und sich selbst zu verzeihen, oder die Beziehung von Avery und Cash sich weiter entwickelte, ich war durchweg gefangen!

Die Charaktere sind nicht leblos oder konstruiert, sie sind lebensnah.
Avery und Cash genießen es für eine Weile, naiv zu sein, und zu vergessen, was dort draußen lauert. Sie sind noch nicht die Helden, die alles zum Guten wenden werden. Wie sollen sie das auch sein? Sie haben Probleme, sind traurig und verlassen, ängstlich und noch so jung, aber mit jedem Satz wachsen sie still und heimlich, auch wenn sie selbst es nicht bemerken und ab und an wieder straucheln.
Ruben, ein im Geiste alter Mann, der einfach müde seiner letzten großen Schlacht entgegen sieht.
Eliza, die mit Schuldgefühlen kämpft und noch dazu für ihr ungeborenes Kind, das in dieser Welt eigentlich schon verloren sein muss, ehe es die Augen öffnet.

Ich liebe sie alle, diese wunderbar fehlerhaften Charaktere.

Das Ende hat nochmals alles in den Schatten gestellt. Es kommt auf leisen Pfoten daher. Überhaupt schlägt „Die Splitter“ leise, ruhige, aber zutiefst gefährliche Töne an. Man versinkt so förmlich selbst in der Verzweiflung und Ausweglosigkeit. Und doch ist das Ende so schockierend inszeniert, dass ich noch eine Weile im Bett saß, mit klopfendem Herzen!
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