Sieben Jugendliche, ein Unglück und jeder von ihnen ist schuld
Seit dem verheerenden Unglück versucht Claire sich ein neues Leben in Edinburgh aufzubauen. Doch als sie eine geheimnisvolle Einladung zu einem Spiel bekommt, scheint die Vergangenheit sie wieder einzuholen. Sieben Unbekannte treffen an einem abgelegenen Ort in den Highlands aufeinander – genau dort, wo vor zwei Jahren Claires Leben aus den Fugen gehoben wurde. Jeder von ihnen hat Schuld auf sich geladen, die zu einer Katastrophe führte. Doch der wahre Täter zieht im Hintergrund die Fäden.
Elisabeth Herrmann ist eine der aufregendsten Stimmen unserer Zeit. Lebendig, abgründig, atmosphärisch – ihr Stil begeistert Krimileser seit der Veröffentlichung von Das Kindermädchen. (In der Verfilmung für das ZDF wird Jan Josef Liefers in der Hauptrolle zu sehen sein.) Mit Zeugin der Toten legt Elisabeth Herrmann nun einen Spannungsroman vor, der eine ganz ungewöhnliche Heldin vorstellt. Die Autorin lebt mit ihrer Tochter in Berlin.
Ein meisterhaftes Verwirrspiel um Schuld und Sühne
Klappentext: Seit dem verheerenden Unglück versucht Claire sich ein neues Leben in Edinburgh aufzubauen. Doch als sie eine geheimnisvolle Einladung zu einem Spiel bekommt, scheint die Vergangenheit sie wieder einzuholen. Sieben Unbekannte treffen an einem abgelegenen Ort in den Highlands aufeinander – genau dort, wo vor zwei Jahren Claires Leben aus den Fugen gehoben wurde. Jeder von ihnen hat Schuld auf sich geladen, die zu einer Katastrophe führte. Doch der wahre Täter zieht im Hintergrund die Fäden.
Mit ihrem Thriller „Deadly Invitation – Ich weiß, was du getan hast“ hat Elisabeth Hermann ein neues Jugendbuch veröffentlicht. Empfohlen wird das Buch ab 14 Jahren.
Im Mittelpunkt steht Claire. Sie lebt in Edinburgh und versucht, sich dort ein neues Leben aufzubauen. Doch ein geheimnisvolles Spiel mit Tarotkarten bringt ihre Vergangenheit zum Vorschein. Was wie ein Spiel gedacht war, wird tödlicher Ernst. Mir war Clair schnell sympathisch, auch wenn weniger gute Dinge über sie zum Vorschein kamen. Auch ihre Freundin Sadie hat mir gut gefallen. Die zwei Adligen haben die Geschichte bereichert. Phil Granger der Viscount von Belveno hat noch mit der Trauer nach dem Tod seiner kleinen Schwester zu kämpfen. Der zweite Adelige ist Reggie. Er wird arrogant dargestellt, ein richtiger reicher Schnösel, der für einige heitere Momente beim Lesen sorgte.
Elisabeth Herrmann hat vielschichtige und interessante Charaktere zum Leben erweckt. Es dauert eine Weile, bis man die Charaktere einschätzen kann. Vieles liegt im Verborgenen und aus Gut kann Böse werden. Claire ist zweifelsfrei die Hauptperson in der Geschichte. Auch sie verbirgt etwas, was die Leser*innen erst nach und nach erfahren. Genauso geht es mit den Mitspielern in dem gefährlichen Spiel. Jeder trägt eine Schuld, auch wenn sich nicht jeder über die Auswirkungen, die sein Verhalten hatte, bewusst ist.
Wie gewohnt hat Elisabeth Herman einen flüssigen, gut verständlichen und vor allem fesselnden Schreibstil. Die Autorin fängt den Kontrast zwischen Edinburgh und den abgelegenen schottischen Highlands gut ein.
Ich habe lange und gerne mitgeraten, wie das Spiel so aus dem Ruder laufen konnte und wer hinter allem steckt. Das Ende der Geschichte hat mich dann überrascht und war gut nachvollziehbar.
„Deadly Invitation – Ich weiß, was du getan hast“ ist ein spannender Thriller, an dem auch Erwachsene ihre Freude haben werden.
Ich bin total süchtig nach den Büchern dieser Autorin, und ich habe so lange auf ihren neuen Thriller hingefiebert. Wurde ich enttäuscht? Never ever!
Claire will in Edinburgh einfach nur untergetaucht bleiben und ihr Leben nach diesem heftigen Albtraum-Unglück neu starten. Neuer Name, neue Chance ... dachte sie zumindest. Bis plötzlich mysteriöse Tarotkarten auftauchen und das Blut in den Adern gefrieren lassen. Und nicht nur sie kriegt so ein Ding verpasst, sondern auch die anderen sechs Personen, die damals in diese grauenvolle Tragödie verwickelt waren. Da zieht ganz offensichtlich jemand im Hintergrund die Fäden für einen eiskalten Rachefeldzug, und plötzlich steht für alle alles auf dem Spiel... Gänsehaut pur!
„Warum wurden ausgerechnet Tarotkarten ausgewählt? Weil es den Taten eine rituelle Wucht verleiht. Schuld und Schicksal werden untrennbar miteinander verwoben. Mit den Karten, besonders in denen, die neu dazugekommen sind, wird die Vorhersage des gewaltsamen Todes quasi bestätigt. Klarer kann man es nicht zeigen, dass man nun selbst, nach einer Ewigkeit des Abwartens, zum Richter geworden ist.“ (Zitat)
Das Geniale an der Story ist, dass sie in vier Teilen aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird. Das treibt den Puls konstant nach oben, weil man einfach hautnah miterlebt, wie Claire von ihren Schuldgefühlen zerfressen wird und panische Angst um die anderen hat.
Herrmann haut mal wieder einen Schreibstil raus, der sich wie Butter liest. Von der ersten Seite an herrscht purer Nervenkitzel, der sich immer weiter hochschraubt, bis er sich in einem unvorhersehbaren Showdown entlädt. Ich bin fast durchgedreht vor Neugier, wer hier eigentlich mit wem spielt und wer die Strippen zieht! Und als Sahnehäubchen spielt das Ganze auch noch in den schottischen Highlands: Als absoluter Outlander-Fan war ich sofort im Himmel und habe jede einzelne bildreiche Beschreibung gefeiert.
Fazit: Ein packender Pageturner voller Adrenalin, atmosphärischer Highlands und genialer Wendungen, den Thriller-Fans einfach gelesen haben müssen. Wer dieses Buch nicht auf dem Nachttisch hat, verpasst definitiv ein Lese-Highlight!
Das war wirklich spannend. Tarotkarten wurden an sieben Menschen verteilt, die als Einladung dienten. Sieben vermeintlich Fremde, die sich nachts trafen. Und mittendrin Claire, die eigentlich einen Neuanfang machen wollte.
Vor einem Jahr ist etwas Tragisches geschehen. Claire zog um, nahm einen neuen Namen an, konnte bei Sadie in ein Zimmer ziehen und in einem Pub arbeiten. Doch wie es immer so ist: Die Vergangenheit holt einen ein, wenn man nicht damit rechnet.
Claire hat ein Geheimnis. Etwas verbindet sich mit den sechs anderen, die eine Einladung erhalten haben.
Es ist sehr spannend geschrieben und hat mir wirklich gut gefallen. Die Fäden und alles, das gesponnen wurde, reichen tief und weit und verknoten sich doch an manchen Stellen.
Das Buch passt in diese Jahreszeit sehr gut. Als es zum Showdown kommt, weiß niemand mehr, wem er/sie noch trauen kann. Es hat Spaß gemacht, zu rätseln und zu versuchen, dahinterzukommen, was alles geschehen ist, warum und wer dahintersteckt.
Die Charaktere sind ebenfalls ganz gut dargestellt. Von der misstrauischen Mitbewohnerin, zu zwei Adlgen, ist beinahe alles dabei.
Ein spannender Jugend-Thriller, der einen echt nicht loslässt. Das Setting ist ebenfalls echt toll gewählt: Edinburgh und die schottischen Highlands.
Wer also steckt hinter einem Spiel, das tödlich endet und bei dem niemand weiß, wieso man eigentlich mitspielt? Mir hat der Schreibstil auch echt gefallen. Auch das Hörbuch dazu ist gelungen und hat genau an den richtigen Stellen die Spannung so dargestellt, dass man kaum loskommt.
Seit einem verheerenden Unglück versucht Claire, in Edinburgh neu anzufangen. Doch eine geheimnisvolle Spieleinladung führt sie zurück an den Ort der Katastrophe von vor zwei Jahren. Gemeinsam mit sechs weiteren Fremden muss sie sich einer Vergangenheit voller Schuld und Geheimnisse stellen. Während jeder etwas zu verbergen hat, zieht der wahre Täter im Hintergrund seine Fäden.
Ein total spannender Thriller, der nicht nur mit Geheimnissen und unerwarteten Wendungen überzeugt, sondern auch zum Nachdenken anregt. Besonders interessant fand ich, wie deutlich wird, dass Handlungen Folgen haben können, deren Auswirkungen man zunächst gar nicht erkennt. Denn manchmal hängen Dinge miteinander zusammen, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben. Eine fesselnde Geschichte, die auch nach dem Lesen noch ein wenig nachwirkt.