Emilia Papenburg hat ihren Mann Benni verlassen und ist mit den Kindern nach New York gegangen. Ein Neubeginn ohne Familie, an der sie gescheitert zu sein glaubt, genau wie schon ihre eigenen Eltern. Doch vielleicht irrt Emilia sich. Denn ihr Vater und ihre so lange verschollene Mutter wollen um jeden Preis die Familie zusammenbringen. Sie ertragen gegenseitige Verletzungen und enttäuschte Hoffnung für Momente klaren Glücks. Emilias Mann Benni ist da schon einen Schritt Er stellt seine Freiheit über die Illusion familiärer Notwendigkeiten.
»Papenburg« ist das schillernde Porträt unserer verunsicherten westlichen Gesellschaft und einer Schar verzweifelter und erfindungsreicher Menschen auf der Suche nach Sinn und Vergebung.
Oehmke nimmt die nächste Familie auseinander: Die titelgebenden Papenburgs sind reich, aber entzweit. Vater Thomas will einen rechten Think Tank gründen und hat seine alkoholkranke Frau Katrin schon vor Jahrzehnten aufgegeben. Ihre gemeinsame Tochter Emilia hat von beiden Eltern genug, ebenso von ihrem Mann, einem gewissen Benni Schönwald (ja, die Familie aus dem ersten Teil Schönwald, das hier ist so eine Art verschwägerte Fortsetzung). Und Chris Schönwald, der ja bereits als Typ mit schlechten Ideen bekannt ist, findet eine doppelte Familienzusammenführung mit Aussöhnung zu Weihnachten wäre ein guter Plan. Jaja, mach mal, ich mach's Popcorn warm und lese weiter. 🤭
Mehr zum Buch in unserer ausführlichen Besprechung @ Papierstau Podcast: #353: Maximal asozial.