Sonnenfunken auf der Haut, Unterwassergespräche mit Delfinen, Augen, die Menschen hypnotisieren können… Auch wenn sich das Großstadtkind Lillian nun auf dem bayerischen Land eingelebt hat, ist ihr der Mitschüler Alahrian noch so verwirrend fremd wie ganz zu Anfang. Irgendetwas ist anders an ihm. Dabei sucht er ganz eindeutig ihre Nähe und lädt sie sogar zum Schulball ein. Doch als der ersehnte Abend endlich eintrifft, taucht er einfach nicht auf…
Julia Kathrin Knoll ist im Großraum München geboren und aufgewachsen. Sie hat in Regensburg Germanistik, Italianistik und Pädagogik studiert und arbeitet heute als freiberufliche Museumspädagogin. Mit dem Schreiben begann sie schon mit dreizehn Jahren, am liebsten mag sie Fantasy und Historisches. »Elfenblüte« ist ihr Debütroman.
Nachdem der erste Band "Himmelblau" bereits in Rekordzeit von mir verschlungen wurde, habe ich mich schon sehr auf die Fortsetzung "Sonnengelb" gefreut, die ich ebenfalls innerhalb von wenigen Stunden ausgelesen hatte. Da mir der erste Band sehr gut gefallen hat, waren meine Erwartungen sehr hoch und ich bin froh, dass ich nicht enttäuscht wurde, denn die Geschichte wird weiterhin sehr schön und detailliert erzählt.
Der Schreibstil gefällt mir immer noch sehr, allerdings kann ich auch diejenigen verstehen, die genau diesen kritisieren, denn stellenweise ist er schon sehr blumig, sodass man diese Art von Schreibstil schon im Vorfeld mögen muss. Ich mochte hierbei besonders die detaillierten Schilderungen von der Villa, in der Alahrian und sein "Bruder" Morgan leben.
Die Dialoge fand ich dagegen stellenweise misslungen. Mir ist zwar klar, dass Alahrian schon sehr viele Jahre auf dem Buckel hat und dementsprechend ganz anders als seine Mitmenschen spricht, allerdings fand ich es schon sehr verwirrend, dass auch Lillian so spricht, als käme sie aus einer anderen Zeit. Dies war insofern für mich verwunderlich, da sie lediglich mit Morgan und Alahrian in der Art und Weise gesprochen hat, jedoch nicht mit anderen Menschen. Von daher war sie mir in diesem Band leider nicht authentisch genug.
Trotz der Kritik, dass ich Lillian in diesem Band nicht immer authentisch fand, muss ich dennoch sagen, dass sich sämtliche Figuren, allen voran Morgan, Alahrian und Lillian, wirklich gut entwickelt haben, sodass sie mir die meiste Zeit über sympathisch waren. Hierbei hat mir besonders gefallen, dass man auch ein paar Einblicke aus anderen Jahrhunderten erhalten durfte, in denen Alahrian bereits gelebt hat. Es ist schon sehr beeindruckend zu sehen, was er bereits alles erleben und mit welchen Persönlichkeiten er verkehren durfte.
Obwohl in diesem Band gar nicht mal so viel geschieht, lernt man viele neue Seiten von die Figuren kennen. Lillian erfährt die Wahrheit über Alahrian und ihre Reaktion darauf ist schon bemerkenswert, wenn auch vielleicht ein kleines bisschen naiv. Dennoch finde ich es toll, wie sie sich für ihn einsetzt und besonders vor ihrem Vater um ihn kämpft.
Die Liebesgeschichte zwischen Lillian und Alahrian ist ebenfalls sehr süß und es ist schon recht niedlich zu beobachten, wie sich beide annähern. Hier kann man wirklich sagen, dass beide Figuren absolut unbeholfen sind und ihnen bereits eine kurze Umarmung schon fast peinlich zu sein scheint. Dennoch mag ich dieses Knistern, das zwischen ihnen herrscht, sodass ich schon sehr gespannt bin, wie sich alles zwischen ihnen entwickelt.
Das Cover ist wieder einmal wunderschön und passt sich dem ersten Band an. Hier wurde lediglich die Farbe gewechselt, die auch sehr gut zum Buchtitel passt. Es ist schon sehr bedauerlich, dass es dieses Cover lediglich auf dem E-Reader zu bestaunen gibt, denn es wäre in jedem Bücherregal ein absoluter Hingucker. Die Kurzbeschreibung ist ebenfalls gelungen und passt hervorragend zur Geschichte.
Insgesamt hat mir auch der zweite Band der fünfteiligen "Elfenblüte"-Reihe sehr gut gefallen, sodass ich mit dem bisherigen Verlauf und den Entwicklungen rund um die Geschichte von Lillian und Alahrian mehr als zufrieden bin. Ich freue mich schon auf den dritten Band "Glutrot", der bereits am 7. Mai 2015 erscheinen wird.
Meine Meinung: Und weiter geht’s! Band 1 habe ich „gemütlich“ genannt und auch „Sonnengelb“ empfinde ich so. Es passiert zwar mehr als im Vorgänger, aber dennoch plätschert die Handlung großteils noch dahin. Missverständnisse, Unsicherheiten und gewisse Geheimnisse werden enthüllt, aber dennoch hielt sich das für mich alles in Grenzen. Es störte mich nicht, da ich auch gerne Bücher lese, die nicht zu 100% aus Adrenalin bestehen, aber noch ist eben der Funke der absoluten Begeisterung noch nicht übergesprungen. Aber ein paar Bände gibt es ja noch…ich habe Zeit. Und der Fantasyanteil wird sicher von Band zu Band mehr, je mehr die Protagonisten eben wissen.
Ich mag Lilly. Nun ist sie schon ein paar Monate in Dorf und himmelt ihren Mitschüler Alahrian von Weiten an. Sie mag ihn, er mag sie, aber die Unsicherheiten zwischen den beiden ist noch sehr groß. Sie sind eben jung und das erste Verliebtsein ist eben nicht immer so einfach. Ich finde genau das sehr schön dargestellt. Beide lassen sich Zeit, sind unsicher und himmeln lieber an, als die Iniative zu ergreifen. Wie wahre Jugendliche würde ich sagen. Für Alahrian ist das alles doppelt so schwer. Er mag Lilly – sehr sogar -, hat aber panische Angst vor ihrer Reaktion, wenn er ihr die Wahrheit über ihn erfährt. Seine Erfahrungen sind hierbei wohl nicht die Besten, aber da kann man als Leser nur mutmaßen, denn noch ist nichts konkretes verraten worden.
Ich mochte den Erzählstil und ja, ich würde ihn immer noch „gemütlich“ nennen, auch wenn gefühlsmäßig mehr passiert. Immerhin findet Lilly etwas heraus, was ihr ganzes Weltbild auf den Kopf stellt. Und doch hüllt sich Alahrian noch in weitere Geheimnisse. Ein paar Dinge sind dem Leser schon offenbart, aber bei einiges wird nur angedeutet und so müssen wir mutmaßen. Das hält jedenfalls die Neugierde nach oben und für mich Grund genug die Reihe bald weiterzulesen!
Die Sichten wechseln immer noch zwischen Lilly und Alahrian hin und her, sodass man von beiden Protagonisten gute Einblicke bekommt.
Fazit: Auch der 2. Band der „Elfenblüte“ Reihe ging gut zu lesen. Es passiert schon mehr als im Auftakt der Reihe, aber dennoch würde ich die Handlung „gemütlich“ nennen. Die Charaktere verhalten sich wie typische Teenager und ich bin gespannt, wie sie sich im Laufe der Reihe noch weiterentwickeln werden! Von mir bekommt Band 2 „Sonnengelb“ jedenfalls 3,5 von 5 Federn.
Was für eine spannende Fortsetzung, endlich werden ein paar fragen geklärt. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich sehr gut hintereinander weg lesen. Auch hat man stellenweise was zu lachen. Eine sehr gelungene Fortsetzung, die sich ihre 5 Sterne verdient hat. Bin sehr auf den nächsten Teil gespannt.
Cover Das Cover ist schon wie sein Vorgänger sehr sanft und schön gestaltet mit der gelben Blume die sich öffnet und mit dem Titel passend zum Inhalt gewählt. Eine gelungene Kombination.
Charaktere Lillian auch Lilly genannt liebt Musik und ist eine ganz liebe und sie hat eine sehr gute Intuition, auf die sie sich nicht immer verlässt.
Alahrian ist sehr geheimnisvoll wie schon im ersten Teil und man merkt in diesem zweiten Band das er sich in Lilly verliebt hat.
Schreibstil Die Autorin Julia Kathrin Knoll hat einen schönen flüssigen Schreibstil, der sanft die aufkommende Liebe zwischen Lillian und Alahrian beschreibt und auch die Geheinisse kommen nicht zu kurz. Sehr gut ist wieder der Perspektivwechsel aus der Sicht der zwei. Ich freu mich schon auf den dritten.
Meinung Wenn Gefühle sich entwickeln...
Dann sind wir bei Lillian Rihannnon angekommen die ihren Mitschüler Alahrian nicht mehr aus dem Kopf bekommt und er sie mit seinem manches Mal seltsamen Verhalten zum Grübeln bringt.
Lillian ist sich sicher dass er etwas zu verbergen hat, ist aber zu sehr abgelenkt mit ihren Gefühlen für ihn.
Aber auch Alahrian ist sich sicher dass er an Lilly nur noch denken kann und verabredet sich zum Frühlingsfest wo er mit ihr hin möchte.
Aber noch bevor das ganze stattfinden kann wird er an seine Aufgabe erinnert. denn er muss das Tor mit Morgan schützen das nichts Böses hereinkommt und ist geknickt, da er das selbst vergessen hat.
Denn der Frühlingstanz ist der Tanz in den Mai und an dem Tag ist Beltaine. Traurig und sich immer wieder fragend wie er das bei Lilly wieder gut machen soll, lässt er Morgan eine SMS schreiben.
Die allerdings lässt ihm wenig später die Haare zu Berge stehen, denn Morgan ist halt nicht gerade einfühlsam und Lilly und Alahrian brauchen eine Chance sich auszusprechen ob ihnen das gelingen wird...
In diesem zweiten Teil geht es mehr um die aufkeimende Liebe der zwei und aber auch um die Infos hinter Alahrians Vergangenheit.
Fazit Sehr gelungen der zweite Teil und ich freu mich schon auf mehr.
Süße Liebesgeschichte, die nun einige Antworten bringt
2. Band der Reihe – inhaltliche Spoiler zum Vorgänger vorhanden
Sonnengelb knüpft an die Ereignisse des ersten Bandes, Himmelblau, an. Einige Wochen sind seitdem vergangen. Vorkenntnisse sind auf jeden Fall hilfreich, da die Rückblicke sehr spärlich ausfallen.
Die Geschichte um den mysteriösen Alahrian und Schülerin Lilly geht weiter... ;)
Nachdem Lilly und Alahrian im ersten Band umeinander herumgeschlichen sind, setzt sich das Spiel nun fort. Keiner wagt den ersten Schritt. Lilly ist verständlicherweise verunsichert, weil Alahrian so unterschiedliche Signale sendet. Alahrian selbst hat Angst, Lilly die Wahrheit zu sagen. Und so dauert es eine ganze Weile, bis sie einander wirklich näherkommen.
Doch dann gibt es endlich ein paar erlösende Antworten zu Alahrian, seinem Wesen und seiner Vergangenheit. Auch um Lilly gibt es neue Ereignisse, Antworten bleiben hier aber noch aus, sodass die Neugier weiter steigt, welches ihr selbst unbekannte Geheimnis sie in sich birgt.
Die Geschichte ist wieder schön zu verfolgen. Alahrian und Lilly sind beide sympathische Charaktere, die sich sehr süß verhalten, wenn sie einander begegnen. Von Schüchternheit über Wutausbrüche ist diesmal alles dabei und sorgt so für eine abwechslungsreiche Handlung. Zudem gibt es neben den sehr emotionalen Szenen auch dramatische, spannende Augenblicke.
Der Schreibstil wechselt, wie im ersten Band, in der personalen Erzählweise zwischen den Hauptfiguren, sodass der Leser miterleben kann, was beide denken und wie sie ihre Begegnungen erleben.
Süße Fortsetzung, die nun einige Antworten bringt. Es macht Spaß, den weiteren Weg der sympathischen Figuren zu verfolgen. Auch Alahrians Bruder Morgen ist immer für eine spaßige Szene gut. Viele Fragen bleiben aber noch offen. Auf zu Band 3!
Auch der zweite Teil der Elfenblüte Reihe konnte mich gut unterhalten.
Wir erfahren mehr über die Herkunft von Alahrian und auch dieses Mal war er mir als Charakter sehr sympathisch. Seine Art und Weise, wenn ihm irgendwas unbekannt ist und auch sein vornehmes Verhalten, ist so putzig. Man will ihn am liebsten einfach nur knuddeln. Die Weltgestaltung finde ich bisher auch sehr interessant und bin gespannt, ob wir auch noch mehr über die Elfenwelt an sich erfahren werden.
Der Schreibstil der Autorin hat mir wieder sehr gut gefallen.