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Sternenpfad

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Berlin. Ein Denkmal explodiert. Wo einst die Siegessäule stand, klafft nun nur noch ein Abgrund. Wie jeder andere vermutet die Fantasyautorin Stefanie dahinter einen terroristischen Anschlag. Der Alptraum ist für sie jedoch nicht vorbei. Wenige Tage nach der Katastrophe wird Stefanie entführt - von einer Elfe! Noch bevor sie sich von dem Schock erholen kann, wird ihr klar, dass all die mystischen Legenden und Geschichten über Elfen wahr sind, die sie für ihre Romane recherchiert hat. Mit ihrem Wissen muss sie der Elfe Arvariél helfen, die drohende Gefahr von der Erde abzuwenden. Denn Dunkelelfen wollen, auf Kosten der Menschheit, aus ihrem magielosen Exil ausbrechen und töten jeden, der sich ihnen in den Weg stellt ...

263 pages, Paperback

First published March 3, 2015

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Ann-Kathrin Karschnick

63 books14 followers

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Profile Image for Janika Hoffmann.
Author 11 books20 followers
May 15, 2016
Bei einem vermeintlichen Anschlag explodiert die Berliner Siegessäule. Die Autorin Stefanie hält das Ganze wie alle anderen für einen schrecklichen Terrorakt. Aber sie denkt sich nichts dabei, weshalb sie wie geplant eine ihrer Lesungen aus ihrem neuesten Elfenbuch hält. Anschließend steht jedoch plötzlich Arvariél vor ihr – eine leibhaftige Elfe, mitten in Berlin! Und sie bittet ausgerechnet Stefanie um Hilfe.
Die beiden sind nicht allein, auch der Student Tobias ist mit von der Partie. Doch auch seine Beteuerungen lassen Stefanie zunächst kaum glauben, dass Elfen tatsächlich existieren. Erst einige magische Beweise überzeugen sie von der Wahrheit.
Doch Arvariél hat Stefanie nicht ohne Grund aufgesucht: Die Dunkelelfen, die vor langer Zeit auf die Erde verbannt wurden, drohen die Grenze zur Welt der Elfen einzureißen. Um das zu verhindern, muss die Elfe eine Waffe finden – und dabei benötigt sie Hilfe. Mit Stefanies Wissen um Elfen, wie sie in alten Schriften beschrieben werden, und ihrer Kenntnis der Menschenwelt gilt es, mehrere Rätsel auf dem Weg zur eigentlichen Waffe zu lösen. Die Zeit ist dabei ein entscheidender Faktor, denn die Dunkelelfen sind bereits beinahe am Ziel – und der kleinen Gruppe dicht auf der Spur …


Mit „Sternenpfad“ hat Ann-Kathrin Karschnick neben ihrer Phoenix-Trilogie ein neues Genre betreten und eine bislang kaum gesehene Mischung von High-Fantasy-Wesen, Geocaching und unserer modernen Welt geschaffen. Diese wie für sie üblich innovative Mischung ergänzt sie durch ein breites Repertoire an Nerd-Anspielungen auf verschiedene Serien.
Das Cover ist ein wenig verschwommen gehalten und zeigt die Siegessäule, mit der der Roman auch beginnt. Das verwischte Blau hat etwas Geheimnisvolles und weckt Interesse, auch wenn die Schrift dann sehr gradlinig ist.
Die Idee, eine so ungewöhnliche Kombination zu schaffen, und kleine Feinheiten wie ein in der Handlung wichtiger Maki und die Mischung aus Altem und Technik geben „Sternenpfad“ Karschnicks übliche Signatur. Somit bin ich mit relativ hohen Erwartungen an das Buch herangegangen.
Leider wurden diese Erwartungen nicht erreicht, der Roman kommt an das Niveau von „Phoenix“ nicht heran.
Einige grammatikalische Fehler und verirrte Kommata haben sich eingeschlichen, zusätzlich ist das Buch nicht einheitlich gesetzt und es entsteht teils der Eindruck, ein wenig schief zu lesen, da die Zeilen nicht einheitlich sind. Auch inhaltlich gibt es leider einige Patzer, die im Rahmen des Lektorats hätten ausgebessert werden sollen. Teils ist die Handlung etwas wirr, teils finden sich auch kleinere Widersprüche.
Die Figuren sind etwas flach gezeichnet, und gerade Arvariél ist mir zum Ende hin sehr unsympathisch geworden. Aber auch Tobias entscheidet sich mal, ihr zu vertrauen und mit ihr zusammenzuarbeiten, und dann glaubt er ihr von jetzt auf gleich wieder kein einziges Wort. Die Beweggründe und Verhaltensmuster der einzelnen Figuren sind leider häufig nicht recht fundiert. Auch einige der Lösungen wirken zunehmend gekünstelt schnell herbeigeführt, als habe die Autorin sich nicht länger damit aufhalten wollen. Auf diese Art entsteht eine unnötige Hektik, die man beim Lesen ebenfalls zu spüren kriegt.
Das Ende hat mich dann letztendlich überhaupt nicht überzeugt, die Aktionen und Reaktionen der Beteiligten sind viel zu wirr und teils scheinbar wahllos.
Weiterhin waren die Anspielungen auf Serien auffällig zahlreich und gerade durch den Faktor, dass ich einen Großteil davon nicht zuordnen oder zumindest nicht aktiv mit etwas verbinden konnte, ab einem gewissen Punkt eher störend als lustig.


Diese Faktoren haben bewirkt, dass ich mit der Geschichte nie richtig warmgeworden bin. Einige Stellen fand ich zwar interessant und ich habe mich auch nicht durch die Kapitel quälen müssen, aber wirklich eintauchen konnte ich auch nicht. In Kombination mit der an sich sehr interessanten Idee und süßen Elementen wie dem Maki ist es mir dadurch sehr schwergefallen, mich für eine Wertung zu entscheiden. Letztendlich hat die Tatsache, dass ich nach dem letzten Kapitel sofort überlegt habe, was ich denn als nächstes lesen könnte, den Ausschlag gegeben, leider nur zwei Sterne anzukreuzen, auch wenn die richtige Wertung vermutlich irgendwo in der Mitte zwischen zwei und drei Sternen liegt. Im Gesamtpaket hat der Roman mich leider einfach nicht überzeugen können, auch wenn ich dennoch neugierig auf neue Werke der Autorin bin.
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