Wildwuchs“ ist Max Prosas vierte Veröffentlichung lyrischer Texte und Gedanken. Hier versammeln sich Gedichte, Aphorismen, Tagebucheinträge und philosophische Ausführungen. Es ist eine Wiese voll sprachlicher Unikate: wild, geheimnisvoll und magisch. Das Buch enthält neben bereits bekannt gewordenen Texten wie „Ich weiß nicht wie das geht", "Puzzlestück", "Aberglaube" & "Rauchzeichen" auch viel bisher unveröffentlichtes Material. Es ist von Andrea Dilzer
Die Lyrik von Max Prosa gefällt mir wirklich ausgesprochen gut, viele Texte spielen auf unterschiedliche interessante, poetische Weise mit Worten und Refrains und regen zum Reflektieren an. Eine ganze Menge Gedichte habe ich mir markiert und werde sicher zu ihnen zurückkehren. Auch einige der enthaltenen Prosatexte konnten mich überzeugen, andere waren mir aber doch etwas zu simpel und zu uninspiriert - im wahrsten Sinne zu prosaisch. Die wirklich ästhetische Gestaltung umrahmt die Texte wunderbar: Sowohl die spezielle Bindung, deren bunte Fäden auch im aufgeschlagenen Buch manchmal durchblitzen, als auch die alphabetische Anordnung der Texte, die durch stilisierte Buchstaben gegliedert ist, scheinen durchdacht und passen zum Grundtenor der Textsammlung.