Oberkommissarin Katharina Rosenberg steckt mitten in einem Entführungsfall, als sie der Profiler Mark Gruber kontaktiert. Er untersucht eine bundesweite Mordserie und hält eine ehemalige BKA-Beamtin für verdächtig. Im Rahmen seiner Nachforschungen ist er auf Hinweise gestoßen, dass diese Polizistin den Autounfall, bei dem Katharinas Tochter Sarah gestorben ist, herbeigeführt haben könnte. Während die Oberkommissarin die Suche nach dem verschleppten Opfer vorantreibt, versucht sie gemeinsam mit Mark, die Hintergründe der achtzehn Monate zurückliegenden Ereignisse aufzudecken. Als eine unerwartete Wendung eintritt, verlässt sie den Pfad der konventionellen Polizeiarbeit und bringt sich dabei selbst in große Gefahr.
Marcus Hünnebeck was born in Bochum, Germany, and studied economics at the university there before becoming an author. After self-publishing several successful titles in his home country, including Die Rache des Stalkers (The Stalker's Vengeance), Hünnebeck teamed up with Amazon Publishing for his latest release, Mark of Cain. Hünnebeck currently lives in the Rhineland.
Der Profiler Mark Gruber ist der ehemaligen BKA-Beamtin Johanna Jenning, die die Seiten gewechselt hat, dicht auf den Fersen. Er verdächtigt sie, hinter etlichen ungeklärten Morden zu stecken. Bei seinen Recherchen kreuzt sich sein Weg mit der Oberkommissarin Katharina Rosenberg, die mitten in einem Entführungsfall steckt. Gruber bezweifelt, dass der Unfall von Katharinas Familie ein Unfall war, sondern dass Johanna dahinter steckt. Kann er Licht ins Dunkle bringen? Und kann Katharina das Entführungsopfer finden?
Mit "Die Drahtzieherin " hat Marcus Hünnebeck einen würdigen Nachfolger zu "Kainsmal" geschrieben. Schon damals war ich von dem rasanten und fesselnden Schreibstil fasziniert, ich konnte auch diesmal das Buch nicht aus der Hand legen. Mit den unerwarteten Wendungen und falschen Fährten gelingt es dem Autor mich immer wieder zu überraschen. Er lässt dem Leser kaum Zeit zum Entspannen.
Die Charaktere sind authentisch, vielschichtig und aber vor allem auch sehr unterschiedlich. Katharina mochte ich schon im ersten Teil und auch dieses Mal kann sie mich überzeugen. Nach der Tragödie findet sie so langsam zurück ins Leben und auch die Liebe kommt nicht zu kurz. Mark Gruber kannte ich noch nicht, aber auch ihn habe ich sofort ins Herz geschlossen. Er ist zielstrebig und intelligent, er will endlich Johanna schnappen.
Mit dem fulminanten Finale gelingt es Marcus Hünnebeck alle Fäden gekonnt zusammenzuführen und einen Fall zum Abschluss zu bringen. Aber er schafft es auch, durch ein paar kleine Bemerkungen, Zweifel und Neugierde in mir zu wecken… Nun heißt es Warten auf den Abschluss der Trilogie.