Die Furcht vor dem Ende des Lebens und die Ungewissheit darüber, was nach dem Tod kommt, haben die Menschen von jeher beunruhigt, bedrückt oder sogar gequält. Im Mittelpunkt der philosophischen Auseinandersetzung um den Tod stehen vier Fragen: Was ist der Tod? Ist der Tod ein Gut oder ein Übel oder keines von beiden? Ist es vernünftig, den Tod zu fürchten? Und wie soll ich mich meinem eigenen Tod gegenüber verhalten? Der Band versammelt die wichtigsten Texte, u.a. von Platon, Epikur, Seneca, Montaigne, Schopenhauer, Feuerbach, Nietzsche, Heidegger, Sartre und Nagel, die diese existentiellen Fragen aus verschiedensten Blickwinkeln beleuchten.
Vielfältige Auswahl mit relativ zugänglichen Texten, deren Verständnis durch Einführungen nochmal vereinfacht wird.
Es war das erste Philosophie-Buch, das ich wirklich durchgearbeitet habe und durch das ich meine Liebe für Sartre (Viele Freund*innen haben mir zuvor gesagt: "Marie, lies Sartre. Du klingst so sehr nach ihm.") und Jaspers entdeckt habe - womit ich kein Denken-Kopieren meine, sondern ein: "Das stimmt. Aber da und da tun sich neue Fragen auf."