Dieses Buch ist keine Enthüllungsstory über Prügelorgien an deutschen Schulen. Es verweist ja auch die Charakterisierung der Medienwelt als »4. Gewalt« nicht auf gewalttätige Journalisten, sondern auf die dienende Funktion der Öffentlichkeit im Staatswesen. Eine harmlose Metapher ist die Bestimmung der Schule als 5. Gewalt dennoch nicht. Sie trifft was. Was genau, das ist Gegenstand des Textes von Freerk Huisken.
Born 1941, studied education in Oldenburg, worked as a teacher until 1967, then completed a second degree in education, politics and psychology in Erlangen-Nuremberg, 1971 Doctorate. Since 1971 Professor at the University of Bremen: political economy of the education sector. Retired since March 2006. Huisken is an author of the magazine GegenStandpunkt and even after his retirement regularly lectures on science criticism and political issues.
immernoch strange die texte, die man lektoriert irgendwie bei goodreads einzutragen aber naja. ich fand ja viel ganz gut aber das wehrpflicht/ schulstreikkritik kapitel hat mich abgefuckt. jugendliche ernst nehmen ja, aber von denen gefühlt die theoriebildung voraussetzen, die man als emeritierter prof und gsp autor hat? weiß ich nich…
Ganz klare Leseempfehlung! Wieder einmal eine lesenswerte Kritik der Schule von Freerk Huisken. Sollte sich jeder – und vor allem Menschen, die in pädagogischen Bereichen tätig sind – zu Gemüte führen.
Was ist der Zweck der Schule im Staat? Die Frage beantwortet Freerk Huisken mit scharfen Argumenten. Sollte vor allem eine jede gelesen haben, die in und um Schule arbeitet oder arbeiten möchte. Grade dann, wenn man denkt, damit einen einen vernünftigen Dienst an Menschen und Gesellschaft zu leisten.
Freerk Huisken ist immer einen Blick wert und liefert meistens die richtige Analyse. Selbst wenn man diese nicht teilt, kann man die Beobachtungen nicht leugnen. Ob man Jugendliche aufgrund mangelnder Theoriekenntnisse kritisieren sollte, weiß ich aber nicht.