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Distant Shore

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Ben Evers verliert seine Zwillingsschwester an den Krebs und zerbricht fast an ihrem Tod. Dann entdeckt er, dass sie zuvor für ihn einen Urlaub in Irland gebucht hat. Obwohl er eher den Süden bevorzugt, erfüllt er Kristin ihren Wunsch. Schon am ersten Tag begegnet er der geheimnisvollen Irin Hanna, die ihn auf besondere Weise anzieht. Aber die junge Frau verbirgt etwas vor ihm und er versteht nicht, warum sie stets auf Abstand bleibt, bis Hanna plötzlich vermisst wird ...

63 pages, Kindle Edition

First published November 16, 2014

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About the author

Tanja Bern

53 books7 followers
Tanja Bern lebt mit ihrer Familie in Gelsenkirchen und ist dem Ruhrgebiet immer treu geblieben. Durch eine starke Verbundenheit zur Natur und die Liebe für mystische Geschichten entstand bei ihr schon früh das Bedürfnis zu schreiben. Sie liebt die nördlich gelegenen Länder und verweilt gerne am Meer oder im Wald, was sich in ihren Romanen widerspiegelt. Ihr Debüt wurde 2008 veröffentlicht und seitdem arbeitet die Autorin in unterschiedlichen Genres. Die Romance ist dabei ein fester Bestandteil ihrer Bücher. Tanja Bern ist ein sehr intuitiver Mensch, der gerne liest, sich um Tiere kümmert oder ihre Ruhe im Yoga sucht. Schreiben ist und bleibt ihre große Leidenschaft.

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Profile Image for Jana.
622 reviews1 follower
May 31, 2015
Das Cover ist so toll. Ich gerate direkt ins Träumen und möchte sofort nach Irland Reisen und die dort beschriebene Landschaft selbst bestaunen. Es passt wirklich hervorragend zu dieser Irland-Novelle.

Das Buch beginnt sehr traurig. Man ist mit Ben bei Kristin. Sie liegt im krankenhaus, abgemagert und ihrer Haare beraubt. Sie weiß das sie sterben wird und versucht Ben den Abschied leichter zu machen. Man spürt sofort das Ben und Kristin zwei Hälften eines Ganzen sind. So unterschiedlich ihre Vorlieben sein mögen, so verbunden sind sie und teil(t)en fast alles. Die Idee Ben nach ihrem (Kristins) Tod nach Irland zu schicken, finde ich wunderbar. Er wandelt dort auf ihren Pfaden und ist auf diese Weise immernoch bei ihr und sie bei ihm. Gleichzeit gibt die Entfernung zum Zuhause die Möglichkeit Abstand zu gewinnen, wirklich zu verstehen und verarbeiten, dass jemand geliebtes nicht zurückkommen wird. Ich konnte mich sehr gut mit Ben identifizieren und verstehen wie er sich fühlte.

Irland und seine Menschen sind bezaubernd dargestellt. Man möchte sie allesamt knuddeln und ein Guinness mit ihnen trinken. Klar, das Ben sich hier sofort wohl fühlt und mit den Menschen ins Gespräch kommt. Dann kommt Hannah ins Spiel. Auf ihrem Apfelschimmel Bríd wirkte sie fast unwirklich, wie eine irische Fee. Natürlich ahnt man, dass Ben und Hannah vielleicht zusammen finden können, aber man spürt auch, dass dies nicht ohne Hinderniss geschieht.

Tanja Bern´s Schreibstil ist flüssig und sehr gut lesbar. Ihre Beschreibungen der Menschen und Landschaft sind so überzeugend, dass ich mir diese vor meinem inneren Auge sehr gut vorstellen konnte. Und obwohl es eine Kurgeschichte ist - von denen ich bekannterweise eher kein Fan bin - hat mir diese außerordentlich gut gefallen. Ich hatte nicht das Gefühl mitten in der Geschichte alleine gelassen zu werden - irgendwie unfertig. Ein großer Pluspunkt in meinen Augen. Die Liebe zum Detail ist in jeder Zeile spürbar, daher spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus - nicht nur für Irlandfans.
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