Das gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände von Terroristen. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor. Mitten im Herzen Europas. Welche Rolle spielt der ehemalige Stasi-Funktionär, den der Journalist Marcel Lesoille in Tel Aviv fotografiert? Gemeinsam mit Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt er eine Spur bis nach St. Petersburg und Berlin. Können sie gemeinsam die Katastrophe verhindern?
Mit dem Anfang dieses Romans habe ich mich mal wieder ein wenig schwer getan. Von meinem Eindruck her, hat es nämlich doch durchaus ziemlich lange gedauert, bis ich wirklich in das Buch reingekommen und in der Geschichte angekommen war. Der Beginn war für mich nämlich eher noch ein wenig schleierhaft. Jedoch war dann, als ich endlich angekommen war, auch ein deutlich Anstieg in der Spannungskurve merkbar, durch den es dann doch voran ging.
Allgemein lässt sich der Roman wohl vor allen Dingen dadurch umschreiben, dass er eine Mischung aus Action- und Politthriller ist, der durchaus ein bisschen stärker mit typischen Klischees spielt und bei dem ich nicht gerade sagen kann, dass er auch nur im Entferntesten realitätsnah wirkt, sondern von dieser eher ähnlich weit weg, wie die meisten alten James Bond Filme. An vielen Stellen wirkt die Handlung bzw., was manche der Charaktere zu leisten im Stande sind, einfach extrem übertrieben, ebenso, wie die Existenz der Agententruppe der EU für die die Protagonistin Solveigh arbeitet. Vor allen Dingen wohl auch einfach wegen der vielen Klischees in dem Punkt, wer die Bösen sein müssen, hat es mich so an Bond erinnert.
Solveigh an sich ist für mich eine Protagonistin, die ich nicht sonderlich mochte, weil sie einfach so schwer zu fassen war. So wirklich verstanden habe ich sie an vielen Stellen nicht. Vor allem auch, was ihren Freund, einen Journalisten, anbelangt, der einfach durchweg so unsympathisch rüberkam, dass ich nicht wirklich verstehen konnte, was sie von dem will, zumal ihre Beziehung, so wie dargestellt, eh vollkommen komisch war. Jedoch fand ich den ihr an die Seite gestellten Partner, Eddie, sehr sympathisch und auch mal eine interessante Idee.
Die Handlung selbst versucht eigentlich ein noch recht aktuelles Thema zu verarbeiten, wirkt aber einfach durch viele der Klischees und andere Kleinigkeiten nicht ganz glaubhaft und an manchen Stellen kamen mir schon durchaus Fragen auf, weil sich die Dinge anfingen ein wenig zu widersprechen.
Trotzdem bietet das Buch gute Unterhaltung, auch wenn sie eher ein wenig abgehoben ist und mir einige Charaktere nicht gerade gefallen haben bzw. allein die vielen Klischees deutlich zu viel des guten waren, aber wer viel Action in einem Thriller mag und auch nicht so viel Wert darauf legt, dass wirklich alles logisch passt, der wird seinen Spaß mit diesem Buch haben.
Wie bei allen Buchreihen würde ich persönlich immer empfehlen, die Reihenfolge einzuhalten. Also hab ich vor "Biest" erst noch "Operation Blackmail" gelesen, wodurch man die handelnden Personen und einen wichtigen Teil der Vorgeschichte bereits kennt. Es ist zwar kein Muss, aber ich halte es für hilfreich.
Zur Geschichte: ein russischer Oligarch (auch das "Biest" genannt) verfolgt einen skrupellosen, tödlichen Plan. Er will mit Hilfe eines modifizierten Computervirus in einigen europäischen Atomkraftwerken gefährliche Störfälle auslösen, um die Regierungen dazu zu bewegen, endlich auf andere Energien zurückzugreifen. Speziell natürlich auf Gas, durch dessen Lieferung der russische Finanzhai enorme Summen verdienen würde. Einer seiner Helfer hat noch eine persönliche Rechnung mit dem deutschen Staat offen und sorgt dafür, daß das Virus auch zielsicher an den Bestimmungsorten landet. Nach kurzer Zeit haben die Saboteure ihr Ziel erreicht und die erste radioaktive Wolke schwebt über Deutschland...
Die Agentin Solveigh Lang, die der geheimen, einflußreichen europäischen Einrichtung ECSB angehört, ermittelt derweil mit ihrem Team in diesem Fall und ist den Hintermännern auch bald auf der Spur. Bis zum überraschenden Showdown passiert aber noch sehr viel: eine Flucht per U-Boot, Explosionen, Selbstmorde und und und... das Buch wird niemals langweilig, es ist sehr actionreich und läßt kaum Pausen zum Luftholen.
Der Schreibstil von Jenk Saborowski ist kurzweilig, erfrischend und niemals langatmig. In kurzen Kapiteln wird der Leser von einem Schauplatz zum nächsten geführt. Man verliert aber niemals den überblick oder den "roten Faden", alles fügt sich wunderbar zusammen und wird nie langweilig. Die Personen werden gut charakterisiert. Bei der "Stammbelegschaft", die man schon aus dem Vorgänger "Operation Blackmail" kennt, hilft auf jeden Fall das Vorwissen. Es wird natürlich einiges nochmals kurz wiederholt, um den Zusammenhang zu verstehen, aber ich fand es sehr angenehm, die Ermittler bereits zu kennen. Die Akteure wirken auf mich authentisch und teils auch recht sympathisch. Das "Biest" ist auch sehr gut beschrieben und man bekommt wirklich eine Gänsehaut, wenn man sich vorstellt, man hätte mit so jemandem zu tun. Jenk Saborowski hat viel recherchiert und auf mich wirkt die Story sehr glaubhaft. Über manche Zufälle und Zusammenhänge zwischen manchen Personen kann man zwar diskutieren, aber irgendwie müssen ja am Ende schließlich alle Fäden zusammenlaufen.
Das Buch hat mich auf jeden Fall gefesselt und durch die kurzen Kapitel liest es sich sehr gut. Die Geschichte ist gut durchdacht und macht ein bißchen Angst. Es ist durchaus im Bereich des Realen und auch das macht das Buch zu einer tollen Lektüre, die nebenbei auch zum Nachdenken anregt. Ich freue mich auf jeden Fall schon auf ein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit Slang und ihrem Team und vergebe für dieses schöne Buch die volle Sternezahl!
Der Einstieg bei diesem Hörbuch fiel nicht gerade leicht. Nicht, dass es nicht gut vorgelesen wäre oder die Geschichte Längen hätte oder so, nein, es war schlicht zu viel des Guten. Gleich zu Beginn gibt es vier oder fünf verschiedene Handlungsstränge, die nichts oder nur wenig miteinander zu tun haben, sodass ich während der ersten CD mehr damit beschäftigt war, die Details im Ohr zu behalten als mich dem 'Genuss' dieses Thrillers hinzugeben. Erst bei der zweiten CD wird deutlicher, wie und was die unterschiedlichen Protagonisten miteinander verbindet und ich konnte mich zurücklehnen ;-) Um dem wirtschaftlich darbenden Russland auf die Beine zu helfen (und natürlich auch zu seinem eigenen Nutzen), entwickelt ein russischer Oligarch, der nur unter dem Namen 'Biest' bekannt ist, einen heimtückischen Plan, bei dem Europas Bevölkerung das Opfer ist. Durch den israelischen Geheimdienst erhält die europäische Spezialeinheit ECSB davon Kenntnis und versucht mit allen Mitteln, dieses Vorhaben zu vereiteln. Im Großen und Ganzen ist 'Biest' ein durchschnittlicher Thriller, der nicht mit allzu großen Überraschungen aufwartet. Was ihn jedoch aus der Masse der Durchschnittsware heraushebt, ist die zumindest für mich schon beängstigend realistische Beziehung zu unserem Alltag.Terroristen infiltrieren bzw. verseuchen Industrieanlagen mit Computerviren, -würmern und was sonst noch so im IT-Bereich kreucht und fleucht, sodass diese Anlagen vollständig versagen und die gesamte Bevölkerung eines Landes gefährden können - wirklich nur Fiktion? In Zeiten, in denen beinahe wöchentlich darüber berichtet wird, wie Autos geknackt, Clouds gehackt oder Daten widerrechtlich verschlüsselt werden um Lösegeld zu erpressen, in solchen Zeiten soll das beschriebene Szenario von 'Biest' nur Phantasie sein? Mir kam das Alles sehr sehr realistisch vor und somit ergibt sich ein Großteil der Spannung aus eben diesem Nahe-dran-an-der-Wirklichkeit. Dazu gehört auch der Bezug auf reale Personen, deren Namen zwar leicht abgeändert wurden, doch durch die Umstände klar erkennbar sind. Uve Teschner macht seine Aufgabe als Vorleser gut, Stimmungen werden deutlich vermittelt und die Handelnden sind fast problemlos zu unterscheiden. Alles in allem ein spannender Thriller, der meiner Meinung nach jedoch nichts ist für Menschen, die bereits über eine gewisse Paranoia verfügen in puncto Untergangsszenarien ;-)
German Audiobook--Solveigh Lang series book #2--I didn't read #1 first, but they don't appear to be connected. Solveigh Lang works for a super-secret, off the record European Agency. She has to stop a terrorist from unleashing a computer virus that is set to infect nuclear reactors across Europe. The "Beast" is the culprit, but she has to go through several layers of people to find him. It was an exciting book that kept me interested throughout. I'd read more of Saborowski's books! A great thriller.
Der gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände eines russischen Topterroristen, genannt »Das Biest«. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor – mitten im Herzen Europas. Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt seine Spur – bis ihre Einheit selbst zur Zielscheibe wird … Der gefährlichste Computervirus der Welt gelangt in die Hände von Terroristen. Ein Anschlag, der bis gestern noch undenkbar schien, steht unmittelbar bevor. Mitten im Herzen Europas. Welche Rolle spielt der ehemalige Stasi-Funktionär, den der Journalist Marcel Lesoille in Tel Aviv fotografiert? Gemeinsam mit Agent Solveigh Lang von der europäischen Geheimpolizei ECSB verfolgt er eine Spur bis nach St. Petersburg und Berlin. Können sie gemeinsam die Katastrophe verhindern?