Sie tanzt, um zu vergessen. Er kämpft, um zu fühlen.
Ein Blick. Ein Atemzug. Ein Gefühl. Als Ophelia und Maddox an der Bellwater University von Cape May aufeinandertreffen, erkennen sie in den Augen des anderen einen Schmerz, der ihnen nur allzu vertraut ist. Ophelia, Good Girl und begabte Tänzerin, versteckt hinter ihrem strahlenden Lächeln eine Dunkelheit, die sich nicht einmal ihr selbst offenbaren will. Maddox hofft auf eine glänzende Karriere als Profi-Boxer, doch seine Erlebnisse bei den Navy SEALs haben einen rauen Mann aus ihm gemacht, der lieber Fäuste als Worte für sich sprechen lässt. Während zwischen ihnen eine sehnsuchtsvolle wie explosive Nähe entsteht, drängt Ophelias Vergangenheit ans Licht – und droht, ihr zartes Band wieder zu zerstören …
Wanna be my lover war für mich ein absolutes Highlight.
Schon bei der Ankündigung dachte ich: 90er? Muss ich haben und lesen! ❤️🔥 sind der 90er-Vibe ist so krass und ich war einfach gefühlt mitten drin und zurück in meiner Kindheit!
Okay, 1996 war ich 4 - aber Tamagochi, Furby und Co. hatte ich trotzdem und zu den Songtiteln gab es immer direkt einen Ohrqurm gratis dazu 🎶📼
Das Setting war einfach mega - ihr lest es raus, oder 😅? Und ja, ich habe gesehen das einige bemängelt haben, dass dies oder jenes ja 1996 noch gar nicht auf dem Markt war … Aber bitte, wer sich an solch Kleinigkeiten aufhängt, der sucht auch das Haar in der Suppe. Es geht um den 90er-Vibe! Und den finde ich hat Ayla toll rüber gebracht.
Und auch die Charaktere hatten es mir von Anfang an angetan. Ophelia ist so eine liebenswerte Seele - doch ganz schnell wird klar das in ihr ein tiefer, tiefer Abgrund schlummert. Ziemlich schnell habe ich mich gefragt, was ihr passiert ist. Und Maddox ist so grumpy und augenscheinlich kaputt, dass man das Loch nicht hinterfragt, sondern sich nur fragt, was passiert ist.
Ich mochte den Schreibstil wahnsinnig gerne: irgendwie roh und echt, dabei trotzdem emotional. Sprachlich angepasst an die damalige Zeit, auch wenn nicht alles korrekt war, worüber einige gemeckert haben - da wären wir wieder beim Haar in der Suppe.
Die Story hat es in sich. Von Anfang an weiß man, dass irgendwas furchtbares passiert ist. Und je weiter die Story fortschreitet und man Brotkrumen dazubekommt, die einen nur mehr erschüttern aber nichts erklären, desto mehr fällt man in die Geschichte. Ich wollte so sehr wissen, was passiert ist und bin durch die Seiten geflogen. Die Spannung baut sich immer mehr auf und das Kopfkino, die Fragezeichen und Mutmaßungen nehmen Raum ein. Dazu diese Tension zwischen den beiden und tolle Nebencharaktere. Ich hab’s einfach komplett gefühlt.
Ich möchte niemanden Spoilern, daher halte ich es kurz mit: die Auflösung hat mich ganz schön zerstört und fassungslos zurückgelassen.
Und was ist das bitte für ein offenes Ende? Ich hab noch so viele Fragen und einige Handlungsstränge sind einfach nicht abgeschlossen 😮
Liebe Ayla, ich hoffe du schreibst schon ganz fleißig an Band 2, denn ich MUSS wissen wie es weitergeht!
Ich habe Ayla Dades Schreibstil eigentlich immer sehr gerne gemocht und mich deshalb wirklich auf Wanna Be My Lover gefreut. Leider konnte mich das Buch am Ende nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Maddox war für mich ganz klar das Highlight der Geschichte. Ich mag Protagonisten mit dunkler Vergangenheit und inneren Dämonen, und bei ihm hat das für mich gut funktioniert. Seine Geschichte wirkte auf mich interessant. Auch Ophelia mochte ich grundsätzlich gerne, vor allem weil man die ganze Zeit merkt, dass sie etwas mit sich herumträgt. Die Auflösung am Ende war für mich allerdings etwas zu drüber und nicht ganz so glaubwürdig.
Womit ich leider größere Probleme hatte, waren manche Dialoge zwischen Maddox und Ophelia. Einige Gespräche wirkten auf mich nicht ganz natürlich und teilweise etwas unrealistisch. Auch die Gruppendynamik war zwar an sich schön gedacht, aber ich war oft überfordert, weil sehr viele Personen gleichzeitig miteinander gesprochen haben. Dadurch habe ich manchmal den Überblick verloren und wusste nicht mehr richtig, wer gerade wer ist oder welche Rolle die Person spielt.
Auch der Schreibstil hat für mich diesmal leider nicht mehr so gut funktioniert. Ich mochte Ayla Dades Art zu schreiben früher sehr, aber hier wirkte es auf mich an manchen Stellen zu gewollt und dadurch nicht mehr ganz natürlich.
Was mich zusätzlich gestört hat: Im Buch waren einige Rechtschreib- und Tippfehler, die mir beim Lesen immer wieder aufgefallen sind. Das hat meinen Lesefluss leider etwas gestört. Da frage ich mich schon, ob sich das vor Veröffentlichung keiner mehr durchliest?
Insgesamt hatte das Buch für mich schöne Ansätze, vor allem durch Maddox und die emotionale Grundstimmung, aber ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.
Dieses Buch war einfach nur mega 😍😍 War ja schon richtig gehypt als ich gelesen habe, das es in den 90ern spielt!! Und dann die Story!! Ich habe gelacht, ich war geschockt und hatte zwischendurch auch echt Tränen in den Augen. 🥺.
Alle Charaktere haben mich direkt gecatcht und direkt in mein Herz gestohlen. Liebe einfach die Freundschaften und den zusammenhalt in diesem Buch.
Der Schreibstil hat mich einfach durchs Buch fliegen lassen und das die Kapitelnamen Songlyriks sind fand ich auch einfach mega!
Aber das Ende?!?! Ich hoffe es gibt noch mindestens zwei weitere Bänder, wo es um meine beiden anderen Lieblinge geht!!!!
Okaay, ich bin ehrlich manche Dialoge waren etwas zu viel und Blake ging mir am Anfang echt auf die Nerven ABER das Buch hat so eine tiefe. Es tat manchmal so weh es zu lesen und ab und an liefen mir einfach Tränen runter weil mich das Buch auf eine Art und Weise bekommen hat was.. unerwartet war. Obwohl ich auch an einigen Stellen echt verstehen kann, wieso manche es abbrechen. Die Geschichte ist leider nicht für jedermann und Geschmäcke sind verschieden. Thats okay.
Für mich ist es dennoch ein Jahreshighlight gewesen und die Charaktere (Selbst Blake mittlerweile 😂) werde ich so vermissen. Kann Band 2 kaum abwarten
Als feelgood Sommerstory beworben, ich hab es nicht mal 50 Seiten geschafft. Beide schildern bis dahin, wie sie dabei waren, als ein Familienmitglied gestorben/sich das Leben genommen hat. Ja wird in der Triggerwarnung angesagt, aber in der Heftigkeit rechnet man nicht damit bei dem süßen Cover und der Werbung, die für dieses Buch gemacht wird. Mag sein, dass es danach besser wird und die Story auch ok ist, aber für mich total unverständlich und ich werde es nicht weiter lesen, hat mich - und wenn ich es erwarte und mich wissentlich darauf einlasse stört es mich auch nicht in der Intensität - mehr als verschreckt.
Wichtig: Lest euch die Content Warnung hinten im Buch durch, denn das Buch ist nicht ohne.
Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gerne. Es ist zwar (leider) kein Highlight für mich, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen.
Zuerst mal: Ich hatte das Glück die Thalia Edition mit Farbschnitt zu bekommen und er passt einfach perfekt zu dem sowieso schon wunderschönen Cover ✨!
Ich mochte das Setting hier super gerne und auch die 90s Vibes haben mich sehr überzeugt 🛼. Ich mochte auch Ophelia und Maddox als Protagonisten sehr gerne, da beide ihre Päckchen zu tragen hatten und beide im Laufe der Geschichte immer mehr zu sich selbst und auch zueinander gefunden haben. Ich mochte auch die Dynamik zwischen Ophelia und Maddox sehr gerne! Indy, Hope und Cal waren so toll und ich mochte sie alle so gerne, genauso wie Maddox‘ Freundesgruppe.
Es gab aber dennoch Punkte, die das Buch einen Stern gekostet haben:
- Der Anfang war sehr holprig. Es wurden sehr viele Charaktere gleichzeitig vorgestellt und es war für mich sehr schwierig alle Charaktere auseinander zu halten. Vor allem, da kaum Beschreibung von deren Aussehen gegeben wurde, waren es für mich häufig nur Namen, ohne, dass ich mir irgendetwas darunter vorstellen konnte. Ohne die Charakterkarten und Ayla Dades Posts zu manchen Charakteren auf Instagram, wäre das für mich ziemlich schwierig gewesen.
- Manche Charaktere hatten sehr seltsame Namen (sowohl Vor- als auch Nachnamen) und es kamen auch manchmal sehr ähnliche Namen vor, weshalb ich manchmal noch mehr Probleme hatte Charaktere auseinander zu halten. Das ist aber kein großer Kritikpunkt.
- Ich fand die Sprache, die die Charaktere manchmal verwendet haben, sehr irritierend. Es war relativ vulgär (an sich nicht schlimm), es hat mich aber eher etwas genervt. Was mich aber am meisten genervt hat war der ständige Gebrauch von „Jesus“, „Jesus Christus“ und alles in die Richtung. Ich bin da an sich nicht sonderlich empfindlich, aber in diesem Buch hat mich das schon ziemlich gestört.
- Manche Kapitel wurden beendet und im nächsten Kapitel setzte es an einem ganz anderen Punkt an. Das fand ich sehr schade, da ich manche Szenen gerne etwas länger gehabt hätte. Das ist aber wirklich nur ein sehr kleiner Kritikpunkt.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch, trotz mancher Kritikpunkte, sehr unterhaltend ist und auch die Charaktere sehr sympathisch sind. Es gab (leider) auch Stellen mit Sexismus und Aussagen, die mir gegen den Strich gingen, aber ich kann verstehen, dass die Autorin die Zeit, in der das Buch spielt, korrekt zeigen wollte. Auch, wenn die Autorin das Buch fast ausschließlich über die Vibes bewirbt, gibt die Geschichte selbst auch einiges her. Sie ist schmerzhaft, frustrierend, aber auch schön. Genau wie der Heilungsprozess der Charaktere und ich kann jedem dieses Buch nur empfehlen, trotz der fast 700 Seiten 🛼✨🌴.