Sie tanzt, um zu vergessen. Er kämpft, um zu fühlen.
Ein Blick. Ein Atemzug. Ein Gefühl. Als Ophelia und Maddox an der Bellwater University von Cape May aufeinandertreffen, erkennen sie in den Augen des anderen einen Schmerz, der ihnen nur allzu vertraut ist. Ophelia, Good Girl und begabte Tänzerin, versteckt hinter ihrem strahlenden Lächeln eine Dunkelheit, die sich nicht einmal ihr selbst offenbaren will. Maddox hofft auf eine glänzende Karriere als Profi-Boxer, doch seine Erlebnisse bei den Navy SEALs haben einen rauen Mann aus ihm gemacht, der lieber Fäuste als Worte für sich sprechen lässt. Während zwischen ihnen eine sehnsuchtsvolle wie explosive Nähe entsteht, drängt Ophelias Vergangenheit ans Licht – und droht, ihr zartes Band wieder zu zerstören …
Das Buch war mir an vielen Ecken lange einfach too much (besonders wegen der mit 90er Andeutungen förmlich überladenen, wilden Sprache) und ich habe zwei Anläufe und dann mindestens bis zur Hälfte gebraucht, bis ich mich ansatzweise an das gewöhnt habe. Aber dann... puh, dann hat mich der Schreibstil irgendwie doch wieder gepackt und ich bin bei jedem "Mir gefällt das Mädchen" ein bisschen mehr dahingeschmolzen 🫶🏻
Wanna be my lover war für mich ein absolutes Highlight.
Schon bei der Ankündigung dachte ich: 90er? Muss ich haben und lesen! ❤️🔥 sind der 90er-Vibe ist so krass und ich war einfach gefühlt mitten drin und zurück in meiner Kindheit!
Okay, 1996 war ich 4 - aber Tamagochi, Furby und Co. hatte ich trotzdem und zu den Songtiteln gab es immer direkt einen Ohrqurm gratis dazu 🎶📼
Das Setting war einfach mega - ihr lest es raus, oder 😅? Und ja, ich habe gesehen das einige bemängelt haben, dass dies oder jenes ja 1996 noch gar nicht auf dem Markt war … Aber bitte, wer sich an solch Kleinigkeiten aufhängt, der sucht auch das Haar in der Suppe. Es geht um den 90er-Vibe! Und den finde ich hat Ayla toll rüber gebracht.
Und auch die Charaktere hatten es mir von Anfang an angetan. Ophelia ist so eine liebenswerte Seele - doch ganz schnell wird klar das in ihr ein tiefer, tiefer Abgrund schlummert. Ziemlich schnell habe ich mich gefragt, was ihr passiert ist. Und Maddox ist so grumpy und augenscheinlich kaputt, dass man das Loch nicht hinterfragt, sondern sich nur fragt, was passiert ist.
Ich mochte den Schreibstil wahnsinnig gerne: irgendwie roh und echt, dabei trotzdem emotional. Sprachlich angepasst an die damalige Zeit, auch wenn nicht alles korrekt war, worüber einige gemeckert haben - da wären wir wieder beim Haar in der Suppe.
Die Story hat es in sich. Von Anfang an weiß man, dass irgendwas furchtbares passiert ist. Und je weiter die Story fortschreitet und man Brotkrumen dazubekommt, die einen nur mehr erschüttern aber nichts erklären, desto mehr fällt man in die Geschichte. Ich wollte so sehr wissen, was passiert ist und bin durch die Seiten geflogen. Die Spannung baut sich immer mehr auf und das Kopfkino, die Fragezeichen und Mutmaßungen nehmen Raum ein. Dazu diese Tension zwischen den beiden und tolle Nebencharaktere. Ich hab’s einfach komplett gefühlt.
Ich möchte niemanden Spoilern, daher halte ich es kurz mit: die Auflösung hat mich ganz schön zerstört und fassungslos zurückgelassen.
Und was ist das bitte für ein offenes Ende? Ich hab noch so viele Fragen und einige Handlungsstränge sind einfach nicht abgeschlossen 😮
Liebe Ayla, ich hoffe du schreibst schon ganz fleißig an Band 2, denn ich MUSS wissen wie es weitergeht!
Habe das Buch wirklich verschlungen, weil mich die Dynamik zwischen Ophelia und Maddox einfach direkt gefesselt hat. Auch der 90er-Vibe hat mich abgeholt. Es gab einige Stellen an denen ich vor lauter Drama die Augen verdreht habe und am Ende überschlagen sich die Ereignisse förmlich, was mir etwas zu schnell ging, aber Fakt ist: ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und freue mich schon auf die Fortsetzung der Reihe! Und ich hatte auch mal wieder Lust auf Drama deshalb kam das Buch für mich genau zum passenden Zeitpunkt 😏
Okaay, ich bin ehrlich manche Dialoge waren etwas zu viel und Blake ging mir am Anfang echt auf die Nerven ABER das Buch hat so eine tiefe. Es tat manchmal so weh es zu lesen und ab und an liefen mir einfach Tränen runter weil mich das Buch auf eine Art und Weise bekommen hat was.. unerwartet war. Obwohl ich auch an einigen Stellen echt verstehen kann, wieso manche es abbrechen. Die Geschichte ist leider nicht für jedermann und Geschmäcke sind verschieden. Thats okay.
Für mich ist es dennoch ein Jahreshighlight gewesen und die Charaktere (Selbst Blake mittlerweile 😂) werde ich so vermissen. Kann Band 2 kaum abwarten
Dieses Buch war einfach nur mega 😍😍 War ja schon richtig gehypt als ich gelesen habe, das es in den 90ern spielt!! Und dann die Story!! Ich habe gelacht, ich war geschockt und hatte zwischendurch auch echt Tränen in den Augen. 🥺.
Alle Charaktere haben mich direkt gecatcht und direkt in mein Herz gestohlen. Liebe einfach die Freundschaften und den zusammenhalt in diesem Buch.
Der Schreibstil hat mich einfach durchs Buch fliegen lassen und das die Kapitelnamen Songlyriks sind fand ich auch einfach mega!
Aber das Ende?!?! Ich hoffe es gibt noch mindestens zwei weitere Bänder, wo es um meine beiden anderen Lieblinge geht!!!!
Ich habe Ayla Dades Schreibstil eigentlich immer sehr gerne gemocht und mich deshalb wirklich auf Wanna Be My Lover gefreut. Leider konnte mich das Buch am Ende nicht so abholen, wie ich es mir gewünscht hätte.
Maddox war für mich ganz klar das Highlight der Geschichte. Ich mag Protagonisten mit dunkler Vergangenheit und inneren Dämonen, und bei ihm hat das für mich gut funktioniert. Seine Geschichte wirkte auf mich interessant. Auch Ophelia mochte ich grundsätzlich gerne, vor allem weil man die ganze Zeit merkt, dass sie etwas mit sich herumträgt. Die Auflösung am Ende war für mich allerdings etwas zu drüber und nicht ganz so glaubwürdig.
Womit ich leider größere Probleme hatte, waren manche Dialoge zwischen Maddox und Ophelia. Einige Gespräche wirkten auf mich nicht ganz natürlich und teilweise etwas unrealistisch. Auch die Gruppendynamik war zwar an sich schön gedacht, aber ich war oft überfordert, weil sehr viele Personen gleichzeitig miteinander gesprochen haben. Dadurch habe ich manchmal den Überblick verloren und wusste nicht mehr richtig, wer gerade wer ist oder welche Rolle die Person spielt.
Auch der Schreibstil hat für mich diesmal leider nicht mehr so gut funktioniert. Ich mochte Ayla Dades Art zu schreiben früher sehr, aber hier wirkte es auf mich an manchen Stellen zu gewollt und dadurch nicht mehr ganz natürlich.
Was mich zusätzlich gestört hat: Im Buch waren einige Rechtschreib- und Tippfehler, die mir beim Lesen immer wieder aufgefallen sind. Das hat meinen Lesefluss leider etwas gestört. Da frage ich mich schon, ob sich das vor Veröffentlichung keiner mehr durchliest?
Insgesamt hatte das Buch für mich schöne Ansätze, vor allem durch Maddox und die emotionale Grundstimmung, aber ganz überzeugen konnte es mich leider nicht.
Ich bin durch zufall auf dieses Buch gestoßen. Auf Thalia habe ich das als "Buch des Monats" gesehen und wurde direkt von Cover, 90s Setup, Buchbeschreibung angesprochen. Also habe ich das Geld investiert und mir das Buch direkt bestellt.
Was dann auf mich zukam, darauf war ich nicht vorbereitet...
Bevor ich angefangen habe das Buch zu lesen habe ich mich innerlich schon darauf vorbereitet, dass es sich hierbei um leichte Unterhaltung handeln wird. Was ich allerdings bekam war eine Achterbahnfahrt der Gefühle IM NEGATIVEN Sinne.
ALLES was hier falsch gelaufen ist würde den Rahmen komplett sprengen, darum versuche ich es kurz zu halten und nur ein paar Beispiele zu nennen, die dieses Buch so unfassbar schlecht machte.
Zu Beginn wird man nicht nur mit Produkten, Kleidung, Songs und Automodellen aus den 90s erschlagen, sondern auch mit vulgären Ausdrucksweisen, Beleidigungen und se*uellen Trash Talk. Die reingepressten Aufzählungen dienten natürlich dazu dem Leser SOFORT zu vermitteln in welchem Jahrzehnt wir uns befinden, jedoch kam es sehr plump und aufgesetzt rüber. Es gibt subtilere Möglichkeiten den Rahmen des Geschehens zu gestalten, ohne dieses aggressive product placement.
Einer der ersten Punkte, der mich fast schon sauer machte, war: ein 21 Jahre alter ex NAVI SEAL der nicht nur gefühlt durch alle sieben Weltmeere Tauch-Operationen durchführte, sondern auch noch mindestens einen Trupp anführte? Man kann sich erst mit 18 Jahren bewerben, dann dauert die Ausbildung rund 1,5 Jahre. Da war er also schon mindestens 19,5 Jahre alt und frisch aus der Ausbildung. mit kurz nach bis mitte 20 ist er dann aus dem Dienst getreten wegen eines "schlimmen Unfalls".... WIESO musste der Protagnoist so jung sein? Diese Idee macht nur als MINDESTENS 30+/- Jähriger Sinn! Aber gut... ich habe mir da noch immer wieder eingeredet "Ist nur leichte Unterhaltung..."
Die Protagonisten, sowie all die anderen Charaktere in diesem Buch, sind extrem überzogene Klischees und Karikaturen von echten Menschen. Ausnahmslos alle männlichen Teenager und jungen Erwachsenen unter 25 Jahren sind gebaut wie Son Goku. Groß, Arme wie Gorillas und eine Statur wie ein Schrank. Die Mädels natürlich schlank und wunderschön. Und ausnahmslos ALLE redeten den lieben langen Tag über Sex, Geschlechtsteile und allem was dazu gehört. Diese Universität war der reinste Swingerclub.
Immer wieder wurden Dinge eingearbeitet, die erst nach 1996 auf den Markt kamen. Zum Beispiel Pokemon, Game Boy Color... Songs auf der Playlist waren teilweise nach 2000... Aber ganz ehrlich? Hätte ich nicht mal als negativen Punkt gezählt, wenn mich der Rest nicht so wütend gemacht hätte. Wobei einige schlecht recherchierte Dinge wirklich sehr grenzwertig waren. Es wurde zum beispiel von einem Charakter behauptet dass eine Freundin der Protagonistin sich auf das Poster von AARON CARTER (Der zu dem Zeitpunkt 9 Jahre alt war!!!) ihre Vagina ger*bbelt hätte. Die Autorin hat einfach Aaron Carter mit Nick Carter verwechselt. Das war echt verstörend. Und was mich auf persönlicher Ebene sehr geärgert hatte war, das sie Beavis mit Butthead verwechelt hat und aus der Nacho-Sauce auf Buttheads Kopf einfach Kotze machte... Ich persönlich würde einfach kein Buch schreiben über ein Thema mit dem ich mich nicht auskenne, aber hey...
Logik war übrigens nie ein Thema. Alles wurde nach Lust und laune konstruiert, wie zum Beispiel der Vater von Ophelia, der Protagonistin. Er ist stinkreich weil er ein Super-Anwalt ist der in New York die BESTEN Fälle übernimmt! Dennoch hat er genug Zeit ständig für seine Tochter zu kochen und IM RESTAURANT DES ORTES SPIELAUTOMATEN ZU REPARIEREN!!! Was soll das? Ach ja und auch er redete gerne über "Pimmel"
Kommen wir nochmal zum Protagonisten Maddox. Dieses "Ich bin es nicht wert geliebt zu werden, ich darf sie (Ophelia) nicht lieben und besitzen, ich würde sie nur zerstören und mit in den Abgrund ziehen" war oft nachvollziehbar, wenn man bedenkt welche Traumata er zu verarbeiten hat. Aber dann kommt wieder ein weiterer Punkt der den Charakter Maddox so lächerlich machte: Seine Oberste Regel lautet "Frauen beschützen und respektieren!" Was tut er also? Schnappt sich eine andere Studentin mit der er täglich, auch in der Öffentlichkeit und vor seiner Ophelia, rumknutscht und sehr oft Se* hat, obwohl er weiß das diese Studentin mehr will und es Ophelia sehr verletzt und demütigt. Und das er absichtlich Ophelia verletzt und demütigt ist in seinen Augen eine bessere Lösung als EINFACH MIT IHR ZU REDEN. So sieht also sein Schutz und Respekt für Frauen aus 😂 Was soll das? Aber das war noch nicht alles. Ich habe ihn zeitweise Super-Maddox oder Mega-Maddox getauft weil er einfach alles kann und er das stärkste Biest ist das immer gewinnt! Er ist auf der Universität weil er ein Sportstipendium erhalten hat für Boxen. Er ist also im Boxclub, und dieser Club veranstaltet des Öfteren auch illegale Boxkämpfe. Und dort lässt sich Mega-Maddox gerne mal von seinem Gegner erst vermöbeln (weil er den Schmerz verdient hat), bis er dann genug hat und erledigt JEDEN Gegner anschließend mit ein bis drei Schlägen. IMMER. Sogar beim illegalen Autorennen, das gegen Ende des Buches aus dem Zylinder gezogen wurde, hat er natürlich mit Leichtigkeit gewonnen. Mega-Maddox ist einfach der schönste, stärkste, beste, Mann den es je gegeben hat! Und ganz wichtig, er ist auch der perfekte Liebhaber mit Riesenschlong. Welch Überraschung...
Ach übrigens, Mega-Maddox ist genauso schlecht konstruiert wie seine traumatische Backstory. Er war mit seinem Vater in einem Einsatz. Er schlief und ohne das sein Vater ihn weckte ( 🙄 ) verlies dieser seine Stellung, rannte zu einem Kind das auf einmal da war, und Mega-Maddox wachte auf und erschoss seinen Vater weil er diesen für den Feind hielt. 1. Ist die Wahrscheinlichkeit so gut wie unmöglich das Vater UND Sohn diese Navi SEAL Ausbildung abschließen. 2. Ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Trupp mit Einheiten mit so großem Altersunterschied zusammenarbeitet und 3. Wird es vermieden das enge Familienmitglieder auf einen Einsatz gehen. Und natürlich ist dieser schlecht ausgedachte Schwachsinn der dann passiert sein soll völlig realitätsfern. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt beim lesen persönlich auf den Arm genommen gefühlt.
Themawechsel, kommen wir dazu das alle Charaktere Erwachsen sein sollen. Diese benahmen sich aber wie 13-16 Jährige. Ich hatte den starken Verdacht das die Charaktere offiziell 18-21 sein müssen damit der ganze Se*-Talk und der Swinger-Lifestyle auf dieser Universität im akzeptablen Rahmen bleibt. Atmosphäre war eher Highschool. JEDESMAL wenn mindestens zwei Personen sich in diesem Buch trafen wurde über Se* gesprochen und se*uelle Witzchen und Sprüche geklopft. Das war einfach nur anstrengend... Oh, und da kommen wir zu einer Stelle... die hat mich einfach nur noch verstört. Die Protagonisten lagen zusammen im Bett weil sie nach einem illegalen Boxkampf in die Boxclub-Villa verschwinden mussten. (Wo jedes Mitglied natürlich ein eigenes Zimmer mit Bad hatte, nochmal WER BEZAHLT DAS?!) Und die zwei fingen an sich zu unterhalten und rumzublödeln als dann die Protagonistin Ophelia fragte, was Mega-Maddox wohl machen würde wenn sie sich in ein schleimiges Schwein verwandeln würde und Mega-Maddox dann ihre Schweineeuter und ihren Schweinehintern anfassen würde. EXCUSE ME?!
... es gibt noch so viel unlogisches, schlecht konstruiertes, sehr fragwürdiges Zeug in diesem Buch aber kommen wir einfach mal zum Ende der wirklich der passende Abschluss für diesen SCHLECHTEN Fiebertraum war:
Ophelia wurde zusammen mit anderen Mädchen von ihrem Tanzlehrer, seiner Frau und Ophelias Mutter se*uell missbraucht. (Das ist ihre Backstory) Als sie sich mit 18 wieder daran erinnerte wollte sie Gerechtigkeit. Man könnte meinen, das sie mit den Beweisen, die sie auf einer Diskette hatte (Lassen wir einfach mal so stehen das auf einer DISKETTE (!!!!) Unmengen an Bilder und Videomaterial gespeichert waren, was technisch unmöglich ist aber anyway) zur Polizei ist. Aber nein nein, Ophelia hat mit Hilfe ihres Anwalt-Vaters, der Polizei und der Presse eine Show geplant. Die mittlerweile jungen Frauen haben eine Choreographie ausgearbeitet, Ophelia hat die Filme auf der Diskette zu einem neuen Film zusammengeschnitten, Die Polizei und Presse haben sich bereit gemacht und dann ging es los: In New York in einem Theater wurde zusammen mit dem Tanzlehrer eine Show präsentiert. Der Tanzlehrer ging davon aus, dass es sich um das geplante Stück handelte das in dem Uni-Kurs geprobt wurde, aber alle anderen haben diese "geheime" Show vorbereitet. Diese wurde dann auch höchst dramatisch aufgeführt. Der Tanzlehrer wollte fliehen, erkannte aber das die Türen abgeschlossen waren (macht natürlich Sinn ein Theater voller Menschen abzuschließen..) Und nach einem kurzen Wortgefecht wurde der Tanzlehrer unter den Augen der AHNUNGSLOSEN Zuschauer, die dafür bezahlt haben dass sie eine ganz andere Aufführung sehen, und der Presse festgenommen. Das war so furchtbar zu lesen weil einfach unnötig, unlogisch und übertrieben dramatisch.
Zum Abschluss zusammengefasst: Schlecht recherchiert, schlecht konstruiert, schlechtes Charakterdesign, extrem unlogische Handlungen, übersexualisierter Trash. Das was ich zu mehr Stellen in diesem Buch zu sagen hätte würde die Rezension vermutlich noch fünfmal so lang werden lassen, darum lasse ich es lieber. Und wer bitte kam auf die Idee hinten auf das Buch zu schreiben es wäre cosy?! NICHTS an dem Buch ist cosy! Missbrauch, Tod, Gewalt, Drogen, Alkohol, asoziale Sprechweisen uvm als cosy zu verkaufen ist dreist gelogen.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Der Auftakt der „Summer Dreams“-Reihe reiht sich leider in die Reihe der Werke von Ayla Dade ein, durch die ich mich zuletzt zum größten Teil quälen musste und die mich enttäuscht haben.
Besonders traurig dabei ist, dass das letzte Drittel wirklich großes Potenzial gezeigt hat. Leider hatte aber alles davor die Geschichte für mich schon so sehr vermiest, dass es das Ruder nicht mehr herumreißen konnte.
Was diese Dinge waren? Zum einen ist da die Sprache. Den Erzählstil von Ayla Dade mag ich eigentlich sehr gerne. Er ist flüssig und fließt gut, aber die Ausdrucksweise ist dermaßen daneben. Bei der Hälfte der Gespräche habe ich mich weggecringt und musste mich zusammenreißen, um nicht laut zu rufen: „Wer spricht so??“. Ich würde behaupten, dass das die wenigsten tun und erst recht nicht junge Erwachsene in den 90er-Jahren. Generell habe ich seit einigen Romanen das Gefühl, dass die Autorin immer noch einen draufsetzen will. Mir ist das einfach alles too much.
Das Setting fand ich cool. Es war eine erfrischende Idee, das New-Adult-Genre in die 90er zu versetzen. Ausnahmsweise haben mich die vielen popkulturellen Verweise deswegen auch nicht ganz so gestört wie sonst. Allerdings hätte die Autorin ein wenig mehr Zeit in die Recherche zur zeitlichen Einordnung investieren sollen. Auch bei diesem Roman hatte ich das Gefühl, dass ein ordentliches Lektorat gefehlt hat. Neben den Logikfehlern tauchen nämlich auch einige Rechtschreibfehler auf.
Um das Setting herum wird eine Liebesgeschichte aufgebaut, die durch große Traumata geprägt wird. Diese Themen haben es in sich und sind teils nur schwer zu verdauen. Der Rahmen, der ihnen in der Geschichte eingeräumt wird, war für mich deshalb nicht groß genug, um sie ausreichend auszuarbeiten.
Stattdessen bekommen diverse random Alltagsszenen, die in sich alle ähnlich verlaufen, unglaublich viel Raum in der ersten Hälfte des Buches. Gleichzeitig werden gefühlt 50 Nebencharaktere mit eigener Background-Story eingebaut, sodass ich beim Lesen komplett den Überblick verloren habe. Auch zum Schluss war ich mir nicht sicher, ob ich jetzt genau weiß, wer wer ist und irgendwann war mir das dann auch egal.
Die Handlung kommt dadurch kaum voran und das Lesen zieht sich sehr in die Länge. Erst viel zu spät intensiviert sich die Geschichte, und die Romanze sowie die tiefgründigen Themen werden stärker vorangetrieben. Ab hier hat mir das Buch sogar ganz gut gefallen. Leider war auf den letzten Seiten dann aber plötzlich keine Zeit mehr, alles sorgfältig auszuarbeiten, wodurch das Ende / die Auslösung überhastet und unglaubwürdig wirkte.
Alles in allem war auch dieses neue Buch von Ayla Dade wieder nichts für mich. Ich hoffe, dass die Autorin bald zu der „Leichtigkeit“ der ersten Romane der „Winter Dreams“-Reihe zurückkehrt.
Ich habe dieses Buch als Rezensionsexemplar erhalten. Meine Bewertung gibt meine ehrliche Meinung wieder.
Ich war sooooo skeptisch! Aber damn... dieses Buch hat mich berührt. Ich liebe es. 🥹❤️
Ich war sooooo skeptisch! Aber damn... dieses Buch hat mich berührt. Ich liebe es. 🥹❤️
Die Geschichte rund um Phee und Maddox, die versuchen, sich aus ihren Traumata herauszukämpfen und sich dabei teilweise unbewusst gegenseitig unterstützen... wow.
Ich fand wirklich fast alles an diesem Buch toll. Ausser vielleicht die teilweise unnötig derbe Sprache. Oder ich habe einfach vergessen, dass wir früher tatsächlich so geredet haben? 😹 Gewisse Ereignisse waren für mich ausserdem etwas unlogisch und auch das Verhalten der Charaktere konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen.
Beide Hauptcharaktere fand ich unglaublich gut aufgebaut. Am Anfang dachte ich noch: OMG, knapp 700 Seiten für eine Romance?! Aber beim Lesen habe ich überhaupt nicht gemerkt, wie viele Seiten das Buch eigentlich hat. (Ausser vielleicht am Gewicht in meinen Händen. 😹)
Am Ende wollte ich einfach nicht, dass es aufhört. Die Storyline war so packend und lange wusste ich überhaupt nicht, wohin das Ganze führen wird – trotzdem war die Spannung die ganze Zeit da. Und ganz am Schluss habe ich dann auch noch geweint. 🥲
Mein Fazit:
Für mich eines der besten Romance-Bücher, die ich bisher gelesen habe. Tief, traurig, voller Schmerz und mit puren Nostalgie-Vibes. Ich habe mich teilweise direkt in meine eigene Teeniezeit zurückversetzt gefühlt.
Lest dieses Buch. Mich hat es wirklich sehr berührt und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher dieser Reihe. ❤️
Ein Jahreshighlight. Ich liebe allgemein die Bücher von Ayla und die Winter Dreams Reihe hat mein Herz. Aber Wanna be my lover hat nochmal alles herausgeholt. Es war perfekt in jeglicher Hinsicht. Man hat nicht nur von Glück oder Drama gelesen. Man hat von wirklich emotionalen Themen gelesen. Alles, was in diesem Buch behandelt wurde und wie es geschrieben wurde, hat mich alles fühlen lassen, was man vermutlich fühlen kann. Ich hab gelacht, mit den Füßen gezappelt und die ein oder andere Träne verloren.
Die Chemie zwischen den beiden Protagonisten ist einfach perfekt. Es war kein schnelles miteinander klarkommen und dann ein typisches Drama, wodurch die beiden für eine Zeit lang wieder getrennte Wege gehen. Es war ein langsam herantasten und gerade das hat mir richtig gut gefallen. Der erste Kuss auf Seite 542 von 675 hallo? Ich habs GELIEBT. Ich bin wirklich gespannt auf die folgenden Bücher der Reihe und will unbedingt die restlichen Geschichten der Gruppe lesen. Selbst die gesamten Nebencharaktere sind mir so ans Herz gewachsen. Ich bin in eine Welt eingetaucht, aus der ich ungerne raus wollte.
Das Buch ist unbedingt ein must read von jedem und ich kann es wirklich nur weiterempfehlen und sagen, dass der Hype definitiv gerechtfertigt ist und eigentlich noch viel mehr gehyped werden sollte.
Das Buch ist nicht nur von außen Wunderschön und wahrscheinlich eines der schönsten Bücher die ich je gesehen habe, was die Gestaltung angeht, sondern auch Inhaltlich perfekt.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Als feelgood Sommerstory beworben, ich hab es nicht mal 50 Seiten geschafft. Beide schildern bis dahin, wie sie dabei waren, als ein Familienmitglied gestorben/sich das Leben genommen hat. Ja wird in der Triggerwarnung angesagt, aber in der Heftigkeit rechnet man nicht damit bei dem süßen Cover und der Werbung, die für dieses Buch gemacht wird. Mag sein, dass es danach besser wird und die Story auch ok ist, aber für mich total unverständlich und ich werde es nicht weiter lesen, hat mich - und wenn ich es erwarte und mich wissentlich darauf einlasse stört es mich auch nicht in der Intensität - mehr als verschreckt.
Jahreshighlight ⭐️🌟 „Das ist irgendwie mein neues Lieblingsgefühl. Dich glücklich zu machen, Liver.“ 💕 Eine wunderschöne Liebesgeschichte, krasse Plottwists und viel Drama - SUPER BUCH
Wichtig: Lest euch die Content Warnung hinten im Buch durch, denn das Buch ist nicht ohne.
Ich mochte dieses Buch wirklich sehr gerne. Es ist zwar (leider) kein Highlight für mich, aber es hat mir trotzdem sehr gut gefallen.
Zuerst mal: Ich hatte das Glück die Thalia Edition mit Farbschnitt zu bekommen und er passt einfach perfekt zu dem sowieso schon wunderschönen Cover ✨!
Ich mochte das Setting hier super gerne und auch die 90s Vibes haben mich sehr überzeugt 🛼. Ich mochte auch Ophelia und Maddox als Protagonisten sehr gerne, da beide ihre Päckchen zu tragen hatten und beide im Laufe der Geschichte immer mehr zu sich selbst und auch zueinander gefunden haben. Ich mochte auch die Dynamik zwischen Ophelia und Maddox sehr gerne! Indy, Hope und Cal waren so toll und ich mochte sie alle so gerne, genauso wie Maddox‘ Freundesgruppe.
Es gab aber dennoch Punkte, die das Buch einen Stern gekostet haben:
- Der Anfang war sehr holprig. Es wurden sehr viele Charaktere gleichzeitig vorgestellt und es war für mich sehr schwierig alle Charaktere auseinander zu halten. Vor allem, da kaum Beschreibung von deren Aussehen gegeben wurde, waren es für mich häufig nur Namen, ohne, dass ich mir irgendetwas darunter vorstellen konnte. Ohne die Charakterkarten und Ayla Dades Posts zu manchen Charakteren auf Instagram, wäre das für mich ziemlich schwierig gewesen.
- Manche Charaktere hatten sehr seltsame Namen (sowohl Vor- als auch Nachnamen) und es kamen auch manchmal sehr ähnliche Namen vor, weshalb ich manchmal noch mehr Probleme hatte Charaktere auseinander zu halten. Das ist aber kein großer Kritikpunkt.
- Ich fand die Sprache, die die Charaktere manchmal verwendet haben, sehr irritierend. Es war relativ vulgär (an sich nicht schlimm), es hat mich aber eher etwas genervt. Was mich aber am meisten genervt hat war der ständige Gebrauch von „Jesus“, „Jesus Christus“ und alles in die Richtung. Ich bin da an sich nicht sonderlich empfindlich, aber in diesem Buch hat mich das schon ziemlich gestört.
- Manche Kapitel wurden beendet und im nächsten Kapitel setzte es an einem ganz anderen Punkt an. Das fand ich sehr schade, da ich manche Szenen gerne etwas länger gehabt hätte. Das ist aber wirklich nur ein sehr kleiner Kritikpunkt.
Zusammenfassend kann ich sagen, dass das Buch, trotz mancher Kritikpunkte, sehr unterhaltend ist und auch die Charaktere sehr sympathisch sind. Es gab (leider) auch Stellen mit Sexismus und Aussagen, die mir gegen den Strich gingen, aber ich kann verstehen, dass die Autorin die Zeit, in der das Buch spielt, korrekt zeigen wollte. Auch, wenn die Autorin das Buch fast ausschließlich über die Vibes bewirbt, gibt die Geschichte selbst auch einiges her. Sie ist schmerzhaft, frustrierend, aber auch schön. Genau wie der Heilungsprozess der Charaktere und ich kann jedem dieses Buch nur empfehlen, trotz der fast 700 Seiten 🛼✨🌴.
Wanna be my lover war für mich definitiv eine Hassliebe. 😅 Schon der Einstieg wirft einen direkt mitten ins Geschehen und hat mich dadurch zunächst etwas verwirrt. Gleichzeitig kommt aber schnell dieses typische 90er-Jahre-Gefühl auf, das sich durch das gesamte Buch zieht. Von bekannten Marken bis hin zu unzähligen 90er-Hits, die als Songtitel eingebaut werden, steckt hier wirklich jede Menge Nostalgie drin – Ohrwürmer inklusive. 🎶
Die Geschichte ist witzig geschrieben und die Charaktere nehmen definitiv kein Blatt vor den Mund. Gleichzeitig geht es um sehr schwere Traumata, die bei Ophelia und Maddox nur nach und nach ans Licht kommen. Dadurch setzt sich erst gegen Ende ein vollständiges Bild ihrer Vergangenheit zusammen, was für mich einen spannenden Aspekt der Geschichte ausgemacht hat.
Allerdings hatte ich gerade mit der Erzählweise immer wieder meine Schwierigkeiten. Es gibt sehr viele Charaktere und zusätzlich unzählige Spitznamen. Teilweise werden die Protagonisten mit gefühlt acht verschiedenen Namen angesprochen, wodurch ich irgendwann Mühe hatte, den Überblick zu behalten. Dazu kommen häufige Sprünge zwischen Ereignissen und teilweise sehr plötzlich eingeworfene Informationen, wodurch der Lesefluss für mich immer wieder ins Stocken geraten ist. Das Buch fühlte sich stellenweise ein bisschen wie ein einziges Gedankenchaos an. 😂
Auch die vielen Anglizismen haben mich zunehmend genervt. Dass die Geschichte in den USA spielt, passt natürlich zum Setting, aber wenn innerhalb eines deutschen Gesprächs beispielsweise englische und deutsche Begriffe für dasselbe verwendet werden, hat es für mich eher unnötig gewirkt.
Die Chemie zwischen Ophelia und Maddox hat mir dagegen gut gefallen. Vor allem die ständige Spannung zwischen den beiden hat für ordentlich Kribbeln gesorgt – auch wenn ihr Verhalten teilweise sehr nach klassischem „Ich tu so, als würde ich dich nicht mögen“ Teenie-Drama wirkt. Der Spice kommt nach einer langen Phase voller Tension dann ziemlich plötzlich, liest sich aber gut und die Spannung zwischen den beiden funktioniert für mich auch unabhängig davon.
Insgesamt hatte ich trotz meiner Kritikpunkte durchaus Spaß mit der Geschichte und wollte wissen, wie es weitergeht. Gerade die 90er-Atmosphäre, die Geheimnisse rund um die Vergangenheit der Protagonisten und die vielen Songs machen das Buch auf jeden Fall besonders. Gleichzeitig haben mich die vielen Namen, Spitznamen, Anglizismen und teilweise etwas chaotische Erzählweise immer wieder aus der Geschichte gerissen.
Fazit: Eine sehr nostalgische, humorvolle Romance mit viel 90er-Vibe, emotionalen Hintergrundgeschichten und ordentlich Tension – für mich aber durch die chaotische Erzählweise und die vielen Namen und Anglizismen eher eine Hassliebe. Das Happy End konnte mich dann aber wieder versöhnen. 💚
Aaaber: wunderschöne Flashbacks in die 90er Jahre, die Charaktere find ich alle toll und bin gespannt die einzelnen noch besser kennenzulernen in den nächsten Bänden.
Leider hat mich Ayla nicht mit ihrer Winter Dreams Reihe abgeholt, aber mit "Wanna Be My Lover" hat sie ein Meisterwerk kreiert. Über die zwei/drei Rechtschreibfehler konnte ich hinwegsehen. Aber Himmel, Opehlia und Maddox sind meine absoluten Lieblingscharakter. Der Schmerz und dieses Gefühl von Zebrochenheit, war so echt und rau, man fühlte mit den Beiden mit. Wanna Be My Lover, ist definitiv ein Jahrehighlight und ich werde auf jeden Fall weiter lesen. Außerdem war die Freundesgruppe fantastisch. Jeder hat seine Macken.
Fand die Story wurde viel zu lang gezogen. An sich war die Handlung ja spannend, aber auf Krampf 90s Songs einzufügen und Kapitel von 25-35 Seiten sind für den Leser nicht sehr angenehm
„Zu fühlen, was ich fühlte, wünschte ich nicht einmal meinem schlimmsten Feind.“
„Hattet ihr zwei… Liebe untenrum?“
Mein 16. Buch von Ayla Dade war mal wieder ein wilder Fiebertraum, diesmal mit Setting USA im Jahr 1996! Ich muss sagen, dass auch wenn nicht alles mein Fall war, mir dieses Buch wieder besser gefallen hat als die letzten Bände von Winter Dreams und Royal Clair Club.
Kurz zum Inhalt:
Cape May, Bellwater University: Ophelia und Maddox ziehen sich magisch an, weil beide Schlimmes erlebt haben. Ophelia will Tänzerin werden, Maddox Profiboxer, aber zuerst müssen sie sich ihrer Vergangenheit stellen.
Meine Meinung:
Man kann sich viel über den Klappentext einreden und überlegen und denken, man weiß, was dahinter steckt, aber das tut man nicht. Es erwartet einen so eine gewaltige Explosion an Worten, Emotionen, Namen und Dialogen, dass man schnell nicht weiß, wo einem überhaupt der Kopf steht. Nach so vielen Büchern von ihr denke ich auch, ich kann nicht mehr schockiert werden, aber dann versteht man nur „cheez balls“…
Ich bin lange Zeit nicht mit dem riesigen Freundeskreis klargekommen. Über Strecken kamen mir alle ähnlich vor und alle haben auch spezielle Namen, so dass ich denke, man wird sie erst näher kennenlernen (wenn man das möchte), wenn es weitere Bücher gibt. Meiner Meinung nach müsste man dieses Buch echt 2 x lesen oder hören und beim zweiten Mal versuchen, das permanente Grundrauschen aus Beleidigungen, „schlimmen Worten“, Geplänkel etc. irgendwie auszublenden und zu versuchen, die Leute und ihre Motivation besser zu verstehen.
Natürlich kenne ich aber jetzt am Ende alle namentlich, weiß, wer auf wen ein Auge geworfen hat und wie die Figuren in etwa zueinander stehen. Trotzdem war der Weg dahin echt steinig.
Es dauert auch mindestens 1/3 der Zeit bis wir mal tanzen oder boxen 🤗🤗, also wer sich darauf freut, es steht eher im Hintergrund.
Im Vordergrund steht hingegen die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Ophelia und Maddox. Wir haben eine „ich will dich, aber ich kann dich nicht haben“ Sachlage gepaart mit Insta attraction und viel Spice. Ich weiß, Ihr wundert Euch bestimmt, was ich in diesem Buch mache 😅, vereint es doch alles, was ich vermeide normalerweise. Dazu sage ich am Ende was und werde mich gern wiederholen 🤗🤗.
Übrigens: das Hörbuch hat mich sehr sehr gerettet und hat mir gut gefallen. Selbstverständlich habe ich auszugsweise im Print gelesen, den ich in diesem Fall definitiv im Regal ausstellen MUSS, auch weil die Protagonisten einfach attraktiv sind (sieh’ an, eine Charakterkarte kann schön sein…) und das Buch besonders aussieht. Jedenfalls lesen Hannah Schepmann und Kai Hochhäusler wie die Weltmeister die knapp 700 Seiten und nehmen einen mit in die 90er Jahre!
Ist der 90er Vibe denn bei mir angekommen? Klares JEIN. Es wurde sehr viel zeitgenössische Musik verwendet und die Charaktere gucken Friends und Beverly Hills 90210, telefonieren mit Festnetz… das war alles sehr cute! So richtig nach den 90ern hat es sich für mich aber nicht angefühlt.
Was schlussendlich die relativ hohe Bewertung ausgelöst hat und mich hat ignorieren lassen, dass ich wieder mal finde, dass die Traumata der Protagonisten viel zu schlimm und irgendwie einfach unpassend in dem Rahmen sind, ist der Humor der Autorin. Diesen habe ich aus den letzten Bänden von Winter Dreams nicht mehr rausgelesen. Und diesmal war er wieder da. Ich musste mehrfach und auch immer wieder wirklich laut auflachen, komplett unfreiwillig platze es immer wieder aus mir heraus. Sind die Scherze platt und haben alle mit Körperfunktionen zu tun? Ja. War es dennoch einfach echt witzig? Auch ja.
Ayla Dade hat mich damals dazu bewegt, deutschsprachigen New Adult Büchern, eine Chance zu geben. Das ist vergleichbar mit „dem ersten Thriller“ oder „dem ersten King“. Man bleibt dran und man bleibt loyal und man supportet weiter, auch wenn sich der Schreibstil und die Art, Geschichten zu erzählen, sich seit „Like Snow we Fall“ (ihr erster banger, der sie bekannt gemacht hat) verändert hat. In jeder Rezension sage ich es, ich liebe ja ihre East Side Elite Reihe sehr, das ist eine noch ältere Reihe, die vor Kurzem ein neues Kleid bekommen hat. Die Bücher sind ruhiger, nicht so wild und die Sprache ist nicht so „Gosse“ wie heutzutage. Darf man so sagen, weil ich davon ausgehe, dass es bewusst ist und eben so ein freiwillig gewählter Stil.
„Sie tanzt um zu vergessen, er kämpft, um zu fühlen“
Ophelia, das good girl und absolute Tanztalent und Maddox, Ex-Navy Seal, welcher an seiner Boxkarriere arbeitet, treffen an der Uni aufeinander und merken sofort, dass sie beide etwas verbindet. Beide kämpfen mit den eigenen Geistern der Vergangenheit und trotzdem entsteht zwischen ein Beiden eine Anziehung, welcher sie nicht Wiederstehen können…
Ein Buch wie für mich gemacht. 90er, Romance, Tanzen, Kampfsport, Tiefgang und cozy? Genau mein Ding.
Leider konnten mich die knapp 700 Seiten nicht wirklich überzeugen. Die Geschichte an sich ist schön, der Schreibstil relativ leicht und gewürzt mit viel Sitcomhumor (und vielen Peniswitzen) und einer tollen Gruppe von Freunden. Doch für mich wirkten viele Situationen und Gespräche zu konstruiert, Charaktere zu fest auf eine Eigenschaft reduziert, um in die Geschichte und Klischees (bsp. naive Kirchenmaus) zu erfüllen. Die Protagonistin lernte ich durch dieses Buch viel zu wenig kennen, das Tanzen spielte kaum eine Rolle was für mich schade fand, da ich mich auf diesen Aspekt besonders gefreut hatte. Die Charaktere tragen alle eine ziemlich schwere und traumatisierende verborgene Vergangenheit mit sich. Die Autorin schafft es diese realistisch aufzuarbeiten. Das 90er Setting war zwar wirklich sehr detailreich in Snacks, Musik und Kleidungsstil beschrieben, doch abgesehen davon hätte diese Geschichte auch zu jeder anderen Zeit spielen können. Die Freundesgruppe ist toll, die gewünschten „found Family-vibes“ sind durchaus erkennbar. Für ein Romancebuch ist die Geschichte ziemlich lang, und trotzdem hatte ich kaum das Gefühl die beiden eigentlich sehr interessanten Hauptprotagonisten wirklich kennenzulernen. Ihre Geschichte wurde eigentlich zum Nebenschauplatz, während rundherum zu viel passierte.
Ich hatte das Gefühl, dass die Autorin sehr viel wollte (90er Vibes, tiefe Charaktere, schwere Vergangenheiten,grosse Freundesgruppe welche wir Leser schon alle kennenlernen sollten) sodass es mir schlussendlich einfach etwas zu viel war. Lieber hätte ich ein Buch gehabt in welcher speziell au Maddox und Ophelia eingegangen wird und wir die anderen zwar kennenlernen, aber sie noch nicht so eine grosse Rolle spielen… Zudem haben sich diverse Logikfehler eingeschlichen und die Probleme wurden meiner Meinung nach viel zu einfach und unlogisch gelöst. Die Geschichte wirkt auf mich einfach nicht “rund”.
Meine Erwartungen an dieses Buch waren unglaublich hoch, weshalb ich leider ziemlich enttäuscht bin. Ich werde die nächsten Bände leider nicht lesen.
Der Schreibstil ist schön und flüssig, aber stellenweise deutlich vulgärer, als es die Geschichte gebraucht hätte. Trotzdem lässt sich das Buch insgesamt sehr schnell und angenehm lesen.
Als 1992er Kind mochte ich das 90er‑Feeling wirklich – die Atmosphäre, die Popkultur‑Anklänge, das Setting. Leider gab es deutliche Recherchefehler. Wenn man ein konkretes Jahr (1996) und ein konkretes Land (USA) nennt, müssen die Details sitzen. Hier tun sie das nicht als Beispiele:
• Tamagotchis kamen später auf den US-Markt. • Tom Hardy war 1996 gerade mal 19 – die Erwähnung einer „jüngeren Version“ wirkt dadurch unpassend. Vor allem da die Charaktere etwa alle selbst in diesem Alter sind. • Auch einige Songs passen zeitlich nicht.
Für mich wäre es stimmiger gewesen, keine eindeutige Jahreszahl zu nennen, sondern das Setting offen zu lassen und Personen zu wählen die in den 90er in ihren 30er oder 40er waren.
Trotz über 600 Seiten und einem langen Aufbau bis wir überhaupt erfahren was passiert ist, wird der Konflikt beider Hauptcharakter am Ende sehr schnell gelöst, fast zu schnell für die Länge des Buches. Auch die Zeitsprünge zwischen einzelnen Kapiteln haben mich teilweise rausgebracht, weil sie nicht immer klar markiert oder logisch eingebettet waren. Ein Kapitel endet mit einem Konflikt - im nächsten Kapitel springen wir 2 Wochen.
Ophelia und Maddox mochte ich als Hauptfiguren. Allerdings gibt es auch bei Maddox’ Alter und seiner Soldatenlaufbahn Logikfehler – die Zeitangaben, die er selbst macht, passen nicht zu seinem Lebenslauf bzw. zu den Bedingungen der Navy SEALS. Ophelias Verhalten am Ende konnte ich nicht mehr ganz nachvollziehen. Das hat überhaupt nicht zu ihr oder zur Geschichte gepasst. Sie fordert auch während des gesamten Buches Offenheit von Maddox, ist aber selbst erstaunlich wenig bereit, sich mit ihren eigenen Themen auseinanderzusetzen. Es scheint fast so als hätte sie nicht wirklich Interesse daran.
Die Nebencharaktere dagegen fand ich sehr gelungen. Ihr Banter bringt Leichtigkeit und Humor rein und hat mir oft ein Lächeln entlockt. Ich verstehe warum einige bestimmte Nebencharakter nicht mochten - ich mochte deren Art aber.
Insgesamt: Ein gut lesbares Buch mit schöner Atmosphäre und starken Nebenfiguren, aber deutlichen Logik‑ und Recherchefehlern, die mich immer wieder aus der Geschichte gerissen haben und die man hätte vermeiden müssen wenn das Buch Test gelesen und lektoriert wurde.
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90s Vibes, große Gefühle & eine Wendung, die mich sprachlos machte!
Kaum dass die ersten Zeilen der Geschichte gelesen waren, war ich umgehend zurück in den 90ern. 🥹📼
Diese Story ist so authentisch, dass ich einfach alles fühlen konnte: die Songs, die Klamotten, die Accessoires und dieses unbeschwerte Lebensgefühl, bei dem man glaubt, alles schaffen zu können. Ayla Dade hat eine Atmosphäre erschaffen, in der ich mich sofort verlieren konnte.
Was zunächst nach einer süßen Romance klang, entwickelte schnell Tiefgang und eine emotionale Intensität, die mich immer tiefer in die Geschichte gezogen hat.
Mit jedem Kapitel durfte ich weiter hinter Maddox’ harte Fassade blicken. Ein Mann, der so viel mit sich herumträgt und dessen Vergangenheit deutliche Spuren hinterlassen hat. Gerade diese verletzliche Seite hinter seiner rauen Schale hat mich berührt.
Und dann ist da Ophelia. Ich hatte von Anfang an das Gefühl, dass hinter ihrem strahlenden Lächeln mehr steckt, als sie nach außen zeigen möchte. Ich wollte unbedingt herausfinden, was es mit ihrer besonderen Eigenheit auf sich hat. Doch Ayla Dade hat mich ganz schön zappeln lassen!
Denn was zunächst wie eine harmlose Macke wirkt, bekommt eine unerwartete Wendung, mit der ich absolut nicht gerechnet hatte. Mir blieb tatsächlich der Mund offen stehen! Ich liebe es, wenn Geschichten mich überraschen und plötzlich alles in einem anderen Licht erscheint.
Auch die Dynamik zwischen Ophelia und Maddox hat mir unglaublich gut gefallen. Ihre Wortgefechte sorgen für herrliche Momente zum Schmunzeln, während sich dahinter eine Verbindung entwickelt, die von Sehnsucht, Verletzlichkeit und tiefen Gefühlen geprägt ist. Beide haben ihre Päckchen zu tragen, und gerade das macht ihre Geschichte so berührend.
Denn zwischen all den 90er-Vibes, der Romance und den humorvollen Momenten geht es um so viel mehr: um Schmerz, alte Wunden, Vertrauen und darum, sich selbst und anderen eine Chance zu geben.
Mein Fazit: Ayla Dade hat mich mit „Wanna Be My Lover“ auf eine emotionale Reise in die 90er mitgenommen. Eine Geschichte, die zunächst leicht und unbeschwert daherkommt, dann aber mit Tiefgang, überraschenden Wendungen und großen Gefühlen überzeugt.
Für mich eine wunderschöne Mischung aus Nostalgie, Humor, Herzschmerz und Liebe, die noch ein wenig nachhallt. ❤️🔥
Ich bin zurück in den 90s – und was soll ich sagen? Ich habe dieses Buch geliebt! Der Einstieg fiel mir durch die große Freundesgruppe und die vielen Namen zunächst etwas schwer, aber sobald ich mich in Cape May zurechtgefunden hatte, war ich komplett gefangen. Das 90er-Jahre-Setting mit der Musik, den Kapitelüberschriften, der Atmosphäre und all den kleinen Details hat bei mir für absolute Nostalgie gesorgt. Am liebsten hätte ich direkt meinen Walkman ausgepackt.
Im Mittelpunkt stehen Ophelia und Maddox, zwei Menschen, die auf den ersten Blick kaum unterschiedlicher sein könnten und doch viel mehr gemeinsam haben, als man zunächst denkt. Ophelia, die nach außen hin das perfekte Leben führt, und Maddox, der Ex-Navy-Seal und leidenschaftliche Boxer, tragen beide tiefe Wunden und ihre ganz eigenen Dämonen mit sich herum. Besonders Ophelia konnte ich unglaublich gut verstehen und ihre Gefühle hautnah miterleben.
Die Dynamik zwischen den beiden war für mich ein absolutes Highlight. Dieses gegenseitige Necken, die unzähligen Schritte aufeinander zu und wieder zurück und dazu ein wundervoller Slow Burn haben mich komplett abgeholt. Maddox’ Vergangenheit hat mir mehrfach das Herz gebrochen und auch die Rückblicke in die Traumata der beiden haben dafür gesorgt, dass ich immer besser verstehen konnte, warum sie so handeln, wie sie handeln.
Auch die Freundesgruppe hat sich ganz schnell in mein Herz geschlichen. Dazu kommen die geheimen Fight Nights, das Box-Setting und eine Atmosphäre, die mich teilweise an Culpa Mia erinnert hat. Und dann kamen die letzten 80 Seiten … Der Plot Twist rund um Ophelia hat mich völlig sprachlos zurückgelassen. Damit hätte ich niemals gerechnet. Gleichzeitig war es wunderschön zu sehen, wie Ophelia und Maddox danach endlich ihre Nähe zulassen konnten.
Wanna Be My Lover vereint für mich 90er-Nostalgie, große Gefühle, schwere Themen, eine wunderschöne Slow-Burn-Romance und überraschende Wendungen. Dieses Buch hat mich zum Lachen gebracht, mein Herz gebrochen und es am Ende Stück für Stück wieder zusammengesetzt. Für mich definitiv die Crème de la Crème von Ayla Dade und eine absolute Leseempfehlung! Ich freue mich jetzt schon riesig auf Band 2 und auf Blake & Indigo!
Ich hatte echt sehr große Vorfreude auf dieses Buch und vor allem der 90s Aspekt hat mich gecatcht, sodass ich das Buch unbedingt lesen wollte und mir schon lange vorgemerkt hatte. Während des Lesens wurde meine Erwartungen leider nur zum Teil erfüllt.
Auf der einen Seite habe ich das ganze Universum mit seinen Charakteren und dem Setting total geliebt und auch die Zeit in der das Buch spielte fand ich toll, obwohl das meiner Meinung nach auch etwas zu häufig hervor gehoben wurde. Trotzdem bin ich total durch das Buch geflogen und konnte gar nicht aufhören zu lesen. Es hat sich angefühlt als würde ich eine Serie schauen.
Auf der anderen Seite hatte ich ein paar Probleme mit dem Buch. Die Lovestory zwischen den Protagonisten konnte mich nicht so wirklich für sich begeistern. Ich bin kein großer Fan von Insta Love und hatte auch das Gefühl, dass die Protas wenig richtige Interaktionen miteinander hatten und sich wenig unterhalten haben, sodass die Bindung der beiden irgendwie nicht so richtig nachvollziehbar für mich war. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass in dem Buch viel zu viele Themen und Handlungsstränge angeschnitten wurden. Dadurch kamen manche Dinge viel zu kurz oder waren eh überflüssig, sodass man diese auch direkt hätte rausstreichen können. Das Buch wollte einfach zu viel. Auch die hohe Anzahl an Charakteren fand ich sehr verwirrend und es hat bestimmt 200 Seiten gedauert bis ich nicht mehr komplett verloren war. Man hätte sich einfach auf weniger Charaktere und gezieltere Handlungsstränge konzentrieren sollen. Oft war ich auch verwirrt wer gerade redet und musste Textstellen öfter lesen um dahinter zu kommen oder auch weil Dinge passiert sind, die vorher gar nicht eingeleitet wurden. Da dies mein erstes Buch der Autorin ist, liegt das vermutlich jedoch einfach am Schreibstil.
Das mag nach viel Kritik klingen und auf den ersten Blick nicht zu einer 4-Sterne-Bewertung passen, aber am Ende zählen die Vibes und wie gut ich durch das Buch gekommen bin für mich mehr. Und sobald ich mich auf die kritisierten Dinge eingestellt hatte, kam ich auch besser damit klar. Ich bin gespannt auf den nächsten Band und werde ich vermutlich auch lesen.