Cover: Das florale Cover finde ich wunderschön und hätte mich beim scrollen potenziell gecatched. Wobei ich leider sagen muss, dass mir der Bezug zum Buch fehlt. Es geht häufig um Wildblumen, worunter ich mir die buntestens Blumenmixe vorstelle, da hätte ich mir eventuell etwas bunteres erhofft.
Klappentext: Der Klappentext ist meiner Meinung nach sehr spannend geschrieben und wird der Story auch sehr gerecht.
Charaktere: Lias Entscheidungen fand ich meist sehr nachvollziehbar, jedoch muss ich sagen, dass ihr Krankheitshintergrund sehr in den Vordergrund gestellt worden ist und es manchmal nicht 100%ig in die Geschichte nahtlos einfügt.
Während Juri‘s Hintergrund sich nahtlos einfügt und auch der Charakter sehr einfühlsam und ziemlich passend zu Lia ist.
Auch die Nebencharaktere haben eine gute Hintergrundstory und werden der Geschichte mit ihren eigenen Charaktereigenschaften gerecht.
Man konnte zumeist sehr gut mit den Charakteren mitfühlen.
Story: Den anfänglichen Teil der Story fand ich persönlich viel zu überladen und überzogen, wie Lia‘s Geschichte mit ihrer Familie ist und wie weit dies auch ausgebreitet wurde, da dies im weiteren Verlauf nur wenig mehr mit dem zu tun hatte was passiert ist. Sobald Lia in der besagten Stadt war fand ich die Story sehr idylisch und süß gestaltet. Es gab auch Problematiken, die sehr gut eingefügt worden sind. Der Endteil kam sehr plötzlich und ich finde da hätte man sich mehr Zeit und Raum für nehmen können. Storytechnisch nicht das was ich erwartet hätte, jedoch ein passendes Ende.
Spannung:
Der ersten Abschnitt war meiner Meinung nach mäßig spannend und da musste man sich ein wenig durchquälen. Sobald Lia das Angebot angenommen hatte und in der geheimnisvollen Stadt angekommen ist konnte ich das Buch fast nicht aus der Hand legen und habe es innerhalb von zwei Tagen durchgelesen.
Gesamt:
Persönlich haben mir einige Sachen nicht gefallen, wie der Wechsel zwischen dem englischen und dem deutschen, dadurch, dass der Freund von Lia‘s Bruder Amerikaner ist. Ich finde dies war ein wenig überzogen. Zudem waren es mir zu viele Triggerthemen. Und das Ende hat mir nicht ganz so gefallen, aber es hat seinen Zweck erfüllt. Ich war sehr überrascht.
Nun zu den guten Punkten, ich fand der Arbeitsplatz war sehr realistisch gestaltet und mir hat es gefallen wie Lia und ihre Arbeitskollegin zusammengearbeitet haben. Zudem fand ich die Beziehung zwischen allen Charakteren in der neuen Stadt sehr sehr gut ausgebaut. Der Teil der Geschichte war zumeist eher in Richtung eines cozy Buches gestaltet. Das hat mir sehr gefallen.
Alles in allem war das Buch nicht schlecht, ein paar Dinge haben mich persönlich gestört, z.B. dass der Klappentext einen nicht auf dieses Ende unter anderem vorbereitet. Aber vor allem der mittlere Teil, welcher den größten Teil des Buches einnimmt fand ich sehr perfekt.
Eure Saskia ✒️
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Zunächst einmal vielen Dank an die Autorin, dass ich Buch als Testleserin begleiten durfte. Es hat mich sehr gefreut, Teil dieses Projekts zu sein.
Zu Beginn war ich ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob mich die Geschichte wirklich abholen würde. Gerade auf den ersten etwa 100 Seiten hat mich die sehr häufige Verwendung von Adjektiven teilweise etwas gestört. Im Nachhinein muss ich aber sagen, dass genau dadurch die Charaktere und auch die Stadt unglaublich lebendig werden. Man lernt die Figuren sehr gut kennen und beginnt schnell, mit den Bewohnern – insbesondere mit der Hauptcharakterin – mitzufühlen.
Während der Handlung tauchen immer wieder Fragen auf, die zunächst unbeantwortet bleiben. Das hat die Spannung allerdings eher gesteigert, denn zum Ende hin wurden alle offenen Fragen schlüssig aufgeklärt. Besonders die überraschende Wendung am Schluss hat mich wirklich begeistert.
Insgesamt kann ich *Closed. Beyond Reality* absolut weiterempfehlen. Die Geschichte hat mich vollkommen abgeholt und bietet neben einer spannenden Handlung auch gesellschaftskritische Aspekte, die einen an der einen oder anderen Stelle dazu bringen, das eigene Leben und die Gesellschaft etwas kritischer zu hinterfragen. Für mich war es ein rundum gelungenes Leseerlebnis.
Erstmal möchte ich mich bei der Autorin für die Möglichkeit Testleserin zu sein bedanken.
Zur Geschichte selbst:
Die Grundidee hat mich neugierig gemacht: eine Journalistin, die in eine abgeschiedene, regelgebundene Gemeinschaft eintaucht und dabei völlig auf sich selbst zurückgeworfen wird. Das Setting ist atmosphärisch, die Prämisse wirklich spannend.
Lia als Protagonistin hat mich aber immer wieder herausgefordert. Einerseits lernt man sie als starke und selbstbewusste junge Frau kennen, andererseits hat sie extreme Gefühlsschwankungen. Vom absoluten hoch zum Nervenzusammenbruch von einem auf sen anderen Moment - auch in Momenten, wo eigentlich gar nichts Schlimmes passiert, wird alles zum Drama. Das hat mich öfter aus der Geschichte gerissen, weil ich das nicht nachvollziehen konnte.
Die Love Story war an sich super lieb, aber hier war die Gefühlslage ebenso sofort von 0 auf 100. Hier fehlt die natürliche Entwicklung.
Die Geschichte war zeitweise etwas langatmig, aber vom Ende wurde ich total überrascht. Mit dem Plot Twist hatte ich nicht gerechnet und war mal etwas anderes.
Das Gemeinschaftskonzept fand ich wirklich durchdacht und auch interessant zu lesen.
Insgesamt solide, aber kein Highlight.
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Ich habe das große Privileg, das neueste Werk von Melanie Ober bereits vorab als Testleserin lesen zu dürfen. Vielen Dank erstmal dafür! Aktuell bin ich bei etwa 60 % des Buches angelangt, gebe aber wie vorab besprochen zum Erscheinungsdatum meinen bisherigen Eindruck ab und muss gestehen, dass es mich bisher noch nicht vollständig überzeugen konnte. Es gab durchaus Momente, die ich spannend fand, und man merkt deutlich, wie viele Gedanken sich die Autorin über die Geschichte und insbesondere den Aufbau der geheimen Stadt gemacht hat, was ich grundsätzlich sehr schätze. Meine Kritik umfasst sowohl kleinere als auch größere Punkte und spiegelt ausschließlich meinen bisherigen Eindruck der ersten 60 % des Buches wider. Bis zum Ende kann sich meine Meinung natürlich noch ändern.
Zunächst zu meiner Kritik: Ich habe teilweise das Gefühl, eine Geschichte über Menschen zu lesen, die nur wenig Verantwortung für ihr eigenes Handeln übernehmen. Vor allem die Protagonistin Lia begründet ihre Reaktionen häufig mit ihrer Vergangenheit oder den Menschen in ihrem Umfeld wie ihren Eltern, ihrem Chef oder ihrem Bruder. Gleichzeitig ist sie besonders zu Beginn sehr impulsiv und durch Kleinigkeiten schnell gereizt, weint schnell und häufig, betont aber immer wieder, dass sie „eigentlich gar nicht so sei“. Diese plötzlichen Gefühlsausbrüche kamen für mich häufig so überraschend, dass ich teilweise dachte, im E-Book einen Abschnitt überlesen zu haben. Mir fehlten an diesen Stellen tiefergehende Einblicke in ihre Gedanken oder Gefühle, die ihren Stimmungsumschwung nachvollziehbarer gemacht hätten. Hinzu kommt, dass ihre Aussage, sie habe sich verändert, für mich kaum bestätigt wird. Weder ihr Bruder Lui noch dessen Partner Shawn konfrontieren sie mit diesem Verhalten. Stattdessen begegnen sie ihr fast ausschließlich mit Verständnis und großer Vorsicht, als hätten sie Angst, sie mit falschen Worten zu verletzen. Dadurch wirken ihre emotionalen Ausbrüche teilweise kindlicher und unkontrollierter, als sie vermutlich gemeint sind. Gleichzeitig passt dieses Verhalten für mich nicht ganz zu der mutigen und kompetenten Frau, die in eine ihr völlig unbekannte, geheime Stadt geht, um beruflich erfolgreicher zu werden und allen zu beweisen, was in ihr steckt. Bis zu dem Punkt, an dem ich mich aktuell befinde, meistert sie diese Herausforderung nämlich bemerkenswert gut. Ich muss außerdem gestehen, dass mir zu Beginn (als Lia in die geheime Stadt kommt) nicht ganz klar war und noch immer nicht ist, weshalb der Grundriss der Stadt, die Gebäude und nahezu jeder Schritt ihres ersten Tages so detailliert beschrieben werden, habe dazu aber eine Vermutung. (Mehr dazu in der positiven Kritik.) Diese Informationsfülle empfand ich für einen einzigen Tag stellenweise als etwas überfordernd. Gleichzeitig fand ich es schade, dass an diesem besagten Tag ausgerechnet die Menge und Häufigkeit ihrer Nahrungsaufnahme kaum thematisiert wird. Gerade in einem Buch, das Essstörungen behandelt und den Tagesablauf ansonsten so ausführlich schildert, hätte ich mir gewünscht zu erfahren, was Lia an ihrem ersten ereignisreichen Tag isst, der sowohl emotional als auch körperlich fordernd und sehr warm (heißer Sommertag) war. Ebenfalls überrascht hat mich, wie schnell Lia romantische Gefühle für Juri entwickelt. Abgesehen von seiner äußeren Erscheinung und wenigen Momenten der Zweisamkeit fehlen mir bis zu diesem Zeitpunkt ausreichende gemeinsame Erlebnisse oder Gespräche, die diese Verliebtheit für mich nachvollziehbar gemacht hätten. Insgesamt hätte ich mir in der Mitte dieses langen ersten Tages einen kleinen Moment der Reflexion gewünscht. Die vielen neuen Eindrücke wirkten auf mich stellenweise etwas chaotisch und hätten durch Lias Gedanken besser eingeordnet werden können. Zudem wirken die Figuren, die bisher als die „guten“ Charaktere dargestellt werden, auf mich sehr fehlerfrei. Vor allem Frieda und Juri erscheinen eher als Opfer ihrer Umstände, ohne erkennbare eigene Schwächen oder Charakterzüge, die sie menschlicher und greifbarer machen würden. Beide hätten noch interessanter auf mich gewirkt, wenn die Autorin sich getraut hätte, ihnen einige Ecken und Kanten zu geben. Bei Lia selbst hätte ich mir dagegen weniger Rechtfertigungen durch äußere Umstände und stattdessen mehr Selbstreflexion und Eigenverantwortung gewünscht. Gerade durch ihre Hintergrundgeschichte und die Reaktionen ihres Umfelds hatte ich erwartet, ihre Entwicklung emotional noch besser nachvollziehen zu können. Eine Sache möchte ich außerdem noch zur Liebesgeschichte sagen: Ich persönlich hätte mir gewünscht, dass das Buch stärker darauf eingeht, welche Herausforderungen entstehen können, wenn zwei Menschen, die beide psychisch belastet sind, eine Beziehung aufbauen. Auf mich wirkt ihre Verbindung bisher vor allem dadurch begründet, dass beide sich gegenseitig in ihren Problemen verstanden fühlen. Vielleicht wird dieser Aspekt im weiteren Verlauf oder sogar in einer möglichen Fortsetzung noch aufgegriffen - zum jetzigen Zeitpunkt kann ich das noch nicht beurteilen. Zusätzlich sind mir gerade in den ersten Kapiteln einige Grammatikfehler aufgefallen. Sowohl im Deutschen als auch in den englischen Formulierungen.
Jetzt zu meiner positiven Kritik: Man merkt sowohl beim Lesen als auch durch ihre Aktivitäten auf Social Media, wie viel Liebe, Recherche und Herzblut Melanie Ober von Anfang an in dieses Buch gesteckt hat. Umso beeindruckender finde ich, dass sie neben ihrer Vollzeittätigkeit als Fotografin bereits ihr fünftes Buch veröffentlicht hat! Die Geschichte wirkt originell und greift Themen auf, die sehr gut in unsere heutige Zeit passen. Gleichzeitig merkt man als Leser, wie wichtig der Autorin ihre Figuren sind. Schon bis zur Hälfte des Buches lassen sich bei einigen Charakteren (Lennard Sireck) erste Entwicklungen erkennen, die mich neugierig auf ihren weiteren Weg machen. Besonders positiv finde ich, dass die Autorin wichtige Themen wie Homophobie, Essstörungen, Panikattacken und psychische Belastungen aufgreift. Die Idee einer geheimen Stadt gefällt mir ausgesprochen gut. Melanie Ober hat einen Ort erschaffen, der greifbar, beinahe realistisch und gleichzeitig wie eine Utopie wirkt. Gerade wenn man auf die Probleme unserer heutigen Welt (Kriege, Inflation, Vorurteile, Egoismus oder die politische Unsicherheit in vielen Ländern) blickt, wünscht man sich fast, dass ein solcher Ort tatsächlich existieren würde. Besonders gelungen finde ich, wie das Leben in dieser Stadt zum Nachdenken anregt. Die Geschichte zeigt, wie sehr wir uns heute von sozialen Medien, Leistungsdruck und dem Wunsch nach Anerkennung beeinflussen lassen. In ihrem Buch rücken stattdessen Dinge wie Gemeinschaft, handwerkliche Fähigkeiten und der bewusste Umgang miteinander in den Mittelpunkt. Dadurch wird deutlich, wie wertvoll scheinbar kleine Tätigkeiten wie das Flechten eines Korbes oder das Nähen von Kleidung sein können, wenn Erfolg nicht mehr ausschließlich über Geld, Status oder Produktivität definiert wird. Sobald Lia die geheime Stadt erreicht, konnte ich ihre neu gewonnene Freiheit regelrecht spüren. Die entschleunigte Atmosphäre hebt sich stark von ihrem bisherigen Leben ab und vermittelt sehr eindrucksvoll, wie hilfreich es sein kann, Abstand vom eigenen Alltag zu gewinnen und die eigenen Probleme aus einer neuen Perspektive zu betrachten. Dadurch wird Lia schnell bewusst, welchen Einfluss äußere Erwartungen auf ihr bisheriges Leben hatten und wie wichtig jeder einzelne Mensch für das Funktionieren einer Gemeinschaft sein kann. Im Gegensatz zu einigen anderen Leser*innen würde ich die Liebesgeschichte zwischen Lia und Juri persönlich nicht als Slow Burn bezeichnen, da bereits nach kurzer Zeit von Verliebtheit gesprochen wird. Dennoch gefällt mir, dass sich ihre Beziehung nicht auf körperliche Anziehung beschränkt, sondern vor allem von gegenseitigem Verständnis, emotionaler Nähe und Unterstützung lebt. Mir fehlte lediglich etwas mehr zwischenmenschliche Entwicklung, um Lias Gefühle für Juri innerhalb der ersten 2 Tage vollständig nachvollziehen zu können. Besonders positiv hervorheben möchte ich noch einen Aspekt, der mir aufgefallen ist: Während das Wochenende vor der Ankunft in der geheimen Stadt nur sehr knapp beschrieben wird - ähnlich wie Tage, die man gedankenverloren mit Social Media oder mit Gedankenkreisen verbringt -, werden die ersten Tage in der geheimen Stadt außergewöhnlich ausführlich erzählt. Für mich spiegelt das wider, wie unterschiedlich wir Zeit wahrnehmen: Im stressigen Alltag scheint sie zu verfliegen, während sie in Momenten der Ruhe und Achtsamkeit deutlich bewusster erlebt wird. Diesen Kontrast empfinde ich als eine sehr subtile und gelungene Form der Gesellschaftskritik und als eine Stärke des Schreibstils von Melanie Ober.
Ich selbst habe weder eine diagnostizierte Essstörung noch Panikattacken und kann deshalb nicht beurteilen, wie authentisch diese Themen aus Sicht Betroffener dargestellt werden. Als Außenstehende hatte ich jedoch das Gefühl, die Gedanken und Herausforderungen der Figuren durch Melanie Obers Beschreibungen besser nachvollziehen zu können. Allein dafür empfinde ich das Buch bereits als einen wertvollen Beitrag!
Fazit: Insgesamt kann ich das Buch trotz meiner Kritikpunkte insbesondere für diejenigen empfehlen, die sich in einer Leseflaute befinden und eine Geschichte suchen, die gesellschaftlich relevante Themen mit einem ungewöhnlichen Setting, Spannung und einer leichten Liebesgeschichte verbindet. Da ich aktuell etwa 60 % des Buches gelesen habe, bezieht sich meine Rezension ausschließlich auf meinen bisherigen Eindruck. Es ist gut möglich, dass sich einige meiner Kritikpunkte im weiteren Verlauf noch auflösen oder meine Einschätzung bis zum Ende des Buches verändert. Gerade deshalb bin ich gespannt, wie sich die Geschichte und die Figuren noch entwickeln.
Vielen Dank nochmal für die Möglichkeit das Buch als Testleserin vorab lesen zu dürfen! Ich liebe deine Kreativität, Originalität und freue mich sehr auf deine weiteren Bücher, liebe Melly ❤️
3,5 Sterne
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Zuerst möchte ich mich bedanken, dass mir das Buch als Testleserin von der Autorin zur Verfügend gestellt wurde. Die 773 Seiten lassen vielleicht schon erahnen, dass es sich hier um einen Einzelband handelt und die Handlung daher in sich abgeschlossen ist.
Wir lernen die Hauptprotagonistin Lia zunächst als sympathische junge Frau kennen, die zwar als Journalistin Ambitionen hat, aber sich noch ihren Platz im Leben erkämpfen muss. Man spürt aber, dass ihr so langsam die Luft ausgeht. Die Vergangenheit, vor allem ihre Traumata und daraus folgende Bulimie, zeigen ein sehr hartes und auch einsames Leben, dass sie noch heute immer wieder belastet. Man spürt ihren Willen mit diesem Artikel über diese mysteriöse Stadt, über sich hinaus zu wachsen und Anerkennung zu erhalten.
Die ersten 24 Stunden in der abgeschiedenen Stadt empfand ich als sehr viel, bzw. sehr emotional, es ist bereits einiges geschehen. Lia wusste keine direkten Details bei ihrer Ankunft und sie hat mit den vielen Reglungen nicht gerechnet. So musste sie auch ihr Handy und andere elektronische Geräte abgeben, was sie natürlich beunruhigte, da damit jeglicher Kontakt zur Außenwelt nicht mehr möglich war. In der Stadt ist sie nun vollkommen auf ihre Gefühle konzentriert und trifft direkt sympathische Menschen, die sie unvoreingenommen aufnehmen und ihr offen begegnen. Man fühlt, dass Lia vorerst überfordert ist und direkt vergleiche mit ihren bisherigen Leben anstellt. Vieles wird plötzlich unwichtig und der Alltag zu Hause scheint bereits sehr weit entfernt.
Die Wiederholungen zu ihrer Bulimie sind vorhanden, es wird immer wieder thematisiert, aber ich empfand dies auch als Zeichen, dass Lia selbst immer noch einen Ausweg sucht und vielleicht sogar emotional manipulierbar ist.
Noch mal ein ganz wichtiges Thema bei diesem Roman ist natürlich die Liebe. Wie ich bereits geschrieben hatte, ist zu Beginn alles etwas hektisch verlaufen, aber Lia ist auch nur eine Woche vor Ort für ihren Artikel. Daher war mir schon bewusst, dass Juri sehr schnell auf der Bildfläche erscheinen wird. Allerdings gibt es zur Liebesgeschichte ein ganz großes ABER, das sehr gemein ist und doch schafft es die Liebe hier zu siegen. Darüber muss sich aber jeder sein eigenes Bild machen und ohne die letzten sagen wir 15 Prozent gelesen zu haben, kann man die Handlung nicht gänzlich verstehen.
Besonders toll fand ich die Idee, dass jeder sein Können für die Gemeinschaft einsetzt und alle davon profitieren. Aber auch hier erwähnt die Autorin bereits einen sehr düsteren Unterton, da das Können und das Schaffen die Personen auch sehr unter Druck setzten können. Auch weitere Ansätze sind eigentlich ganz tolle Ideen für eine Gemeinschaft, bei der jeder auf sich selbst konzentriert ist. Generell gibt es aber immer wieder Andeutungen und auch Ängste von den Bewohnern, die einen aufhorchen lassen.
Ich hätte mir hier gewünscht, dass Lia früher sehr viel mehr Fragen an den Gründer Dr. Karsten Reusch gestellt hätte. Die Autorin hat aber dafür das Ende sehr spannend konstruiert und alle Fragen letztendlich in einen großen Showdown erklärt. Ich hätte mir am Ende vielleicht sogar ein aller letztes Interview mit Dr. Karsten Reusch gewünscht, um seine eigenen Beweggründe und Forschungen genauer zu erfragen.
Dies war mein erster Roman der Autorin und sie konnte mich in vielen Bereichen überzeugen. Insgesamt hatte ich einige spannende Lesemomente und genau in den Moment als alles zu schön und rosarot war, war klar, dass noch ein großes Finale kommen muss. Am Ende hätte ich mir aber doch mehr Einzelheiten von den Hintergründen gewünscht, einiges ist dann auch im Off passiert ohne eigentlichen Spannungsanstieg.
Ich habe die Geschichte von Lia mit großer Spannung gelesen. Am Anfang lerne ich sie in ihrem Alltag kennen als Journalistin, die in ihrem Job unterschätzt wird und in einer WG mit ihrem Bruder und seinem Partner lebt. Die schwierige Beziehung zu den Eltern, ihre Vergangenheit mit Essstörung und der Druck, immer funktionieren zu müssen, werden sehr ausführlich gezeigt. Der Einstieg ist dadurch länger als in vielen anderen New Adult Büchern, für mich aber noch stimmig, weil ich Lias Verletzungen und Muster dadurch besonders gut verstehe.
Als Lia die abgeschottete Stadt betreten darf, in die sie als Journalistin für eine Woche eingeladen wird, um dort zu leben und später einen Artikel darüber zu schreiben, hat sich für mich alles zusammengefügt. Der Kontrast zwischen ihrem schnellen Leben in der Großstadt und diesem entschleunigten, streng geregelten Ort ohne Internet und Konsum wirkt stark. Dort trifft sie auf Frieda, die ihr schnell zur Freundin wird, und auf Juri, zu dem sich nach und nach eine intensive Verbindung entwickelt, obwohl Liebesbeziehungen verboten sind. Ich mochte sehr, wie sensibel die Panikattacken der beiden, ihre Unsicherheiten und ihr Wunsch nach einem anderen Leben beschrieben werden. Die Romance fühlt sich dadurch nicht nach einfacher Schwärmerei an, sondern nach zwei Menschen, die einander wirklich sehen.
Besonders beeindruckt haben mich die gesellschaftlichen Themen. Der Umgang der Eltern mit Lia und ihrem Bruder, die Homophobie gegenüber seiner Beziehung, der Blick auf Leistungsdruck, Konsum und den Wunsch nach Entschleunigung ziehen sich durch die ganze Geschichte. Die Stadt wirkt zuerst wie eine heile Alternative, hinter der Fassade steckt aber deutlich mehr. Je weiter ich gelesen habe, desto stärker wurde dieses Gefühl von Beklemmung und die Frage, wie weit Kontrolle und Manipulation gehen können. Gleichzeitig gibt es viel Wärme durch die Gemeinschaft vor Ort und dieses starke Found Family Gefühl, das sich zwischen Lia, Juri, Frieda und Timo entwickelt.
Trotz der Länge hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, dass sich Szenen unnötig ziehen. Es wird viel Raum für innere Entwicklungen, Gespräche und das Ankommen in der Stadt gegeben, ohne dass ich mich gelangweilt habe. Was mir aufgefallen ist, sind einige abrupte Szenenwechsel, vor allem am Anfang. Manchmal springt der Text recht direkt von einem Zeitpunkt zum nächsten, sodass ich kurz schauen musste, wo wir gerade sind. Später wurde das deutlich runder, trotzdem hätte ein etwas glatterer Feinschliff im Lektorat der Orientierung gutgetan.
Das Ende hat mich sehr zufrieden zurückgelassen. Die Entwicklungen rund um die Stadt und die Konsequenzen für die Beteiligten passen für mich zu den Themen Selbstbestimmung, Heilung, Panikattacken und Entschleunigung, die schon vorher angelegt werden, ohne dass es sich wie ein plötzlicher Bruch anfühlt. Lias Entscheidungen für ihr eigenes Leben und die Wege der anderen Figuren wirken verdient und geben der Geschichte eine schöne Mischung aus Hoffnung, Konsequenz und Nachdenklichkeit. Insgesamt ist es für mich eine berührende, dichte und gesellschaftlich relevante New Adult Geschichte, die deutlich mehr bietet als eine klassische Romance.
ARC/Testleser - Spannend, mysteriös und gefühlvoll
Das ist mein erstes Buch von Melanie Ober und wenn alle Bücher so spannend und fesselnd sind wie dieses hier, dann ist sie eine Autorin, die es zu lesen wert ist. Ich muss sagen ich habe etwas Zeit gebraucht, um in das Buch reinzukommen, aber ab dem Zeitpunkt wo Lia in der Stadt angekommen ist, war ich gepackt. Dann musste ich aber alles wissen und konnte nichr aufhören zu lesen.
Lia ist ein unglaublich interessanter Charakter und ich habe es genossen, in ihrem Kopf zu sein. Sie ist trotz allen Fehlern und Ticks ein sehr logischer Mensch, der immer ein Ausweg parat hat. Ich weiß nicht, ob es nur an mir lag, aber manchmal hat sie mich überrascht in ihren Entscheidungen. Ich konnte mit ihr in eigenen Punkten mitfühlen und als jemand, der eine Essstörung durchlebt hat, kann ich sagen, dass alle Beschreibungen dahingehend sehr realistisch sind. Anber es ist auf eine Art geschrieben, die einen mehr mitfühlen als triggern, für mich zumindest.
Juri war auf eine andere Art interessant und man wollte immer mehr wissen, wieso er so handelt und wie es sein konnte, das er manchmal doch einen Hauch anders war. Nun, das wird am Ende aufgelöst und es ist nicht untertrieben, wenn ich sage, dass es sehr schockierend war. Nichtsdestotrotz ist Juri ein Engel und ich liebe ihn xD
Ich will nur sagen, dass ich die ganze Zeit beim Lesen mir meine Gedanken zu Dr. Reusch gemascht habe und froh bin, wenigstens etwas richtig gelegen zu haben auch wenn mich der Twist komplett aus den Socken gehauen hat. Wahnsinn wie viel Sinn es gemacht hat und doch überraschend war. Unfassbar stark geschrieben von Melanie. An sich waren viele kleine Hinweise in der Geschichte gestreut, die einen beim lesen das ein oder andere Mal stutzig gemacht haben und man sehr ins Grübeln gekommen ist.
Zum Abschluss: Unfassbar interessantes New Adult Buch mit fesselnder Story, gefühlvoller Liebesgeschichte, die aber in der Geschichte sowohl Backdrop als Hauptthema ist. Für alle Fans von etwas Liebe und Romanze in ihren Mystery-Romanen.
Melly hat ein unfassbares Talent, Menschen mit ihren Büchern zum nachdenken zu bringen. Im guten Sinne natürlich. Sie bringt einen dazu super hyped zu sein und das Buch einfach von Anfang bis Ende bingen zu wollen. Nicht nur, dass dich der Schreibstil super interessiert macht, sondern die Geschichte zieht dich rein und du willst immer mehr davon konsumieren, das schafft einfach nicht jeder. Und ich bin sehr dankbar, dass ich seit ihrem Debut Buch dabei sein darf als Testleserin. Das Buch war mit dieser Seitenanzahl das längste Buch, welches ich seit langem gelesen habe, aber ich sag es euch, es ist es definitiv wert zu lesen. Melly hat die heavy Themen auch unglaublich gut verfasst und es geht damit einfach in dem Buch gut in die Tiefe. Beachtet aber bitte die Warnings!
Overall: Ich finde man muss dieses Buch gelesen haben! Es bringt zum Nachdenken und lässt euch fühlen. Mit einer Tiefe, die man sich bei manchen Büchern nur wünschen kann. Bin stolz auf dich Melly <3
Ich teile hier mal meine Gedanken während des Lesens: Kap. 1-20: Ich hab noch nie wirklich darüber nachgedacht, wie es denn sein könnte so zu leben… also anders als das, was man kennt und womit man aufgewachsen ist. Und das dürfte wohl eine Riesendebatte auslösen mit Vor und auch Nachteilen… Das jedenfalls hat mich unfassbar stark zum nachdenken gebracht😲 (Ab hier hab ich vergessen meine Gedanken zu den Kapiteln richtig aufzuschreiben) Ab ca. Kap. 20: Das macht mich noch wahnsinnig 😝 Ich hab schon mehrmals vergessen, dass Juri und Lia sich ja nur einen Tag kennen. Das ist doch einfach verrückt. Man ganz ehrlich :o Ab ca. Kap. 80: Das war ein verdammt gutes Ende… ich meine ich hatte schon vermutet, dass es so in der Art sein wird, weil es einfach nicht anders möglich wäre… aber Melly hat es einfach geschafft, es so gut und unfassbar realistisch zu schreiben. 😲
Wisst ihr wie unfassbar süß und schön das ist, wenn man die Szene am See liest und dabei „This Love“ von Taylor Swift hört? Das hat einen wirklich großen Einfluss.
Erstmal vielen lieben Dank an die Autorin, das sie mir das Testlesen von Closed. Beyond Reality ermöglicht hat !
In dem Buch geht es um Lia sie ist eine junge Journalistin, die sehr unglücklich ist mit ihren Job, weil sie von unsympathischen Männern runter gemacht wird und der Job mit sehr viel Druck verbunden ist. Eines Tages bekommt sie die Chance, sich als Journalistin zu beweisen und kann als einer der wenigen Journalisten ein Bericht schreiben beziehungsweise Interviews führen, in einer Stadt, die keiner kennt. Die Stadt sowie die Menschen dort sind hinter einer Mauer und Leben abgeschottet von der Außenwelt. Der Bericht könnte sie in ihrer Journalisten Laufbahn sehr weit nach oben bringen, weshalb sie die Einmalige Chance nutzt und in die Stadt reist. Dort lernt sie viele verschiedene Menschen kennen und lernt das Leben dort Kennen. Doch das, was sie dort erlebt, konnte sich nicht in Ansatz vorstellen.
Der Schreibstil von der Autorin ist verständlich und gut lesbar. Man lernt die Stadt sehr gut kennen, da die sehr detailreich beschrieben wird. Auch die Charaktere werden gut beschrieben und man schließt sie schnell ins Herz. An manchen Stellen werden Momente so sehr ausgeschmückt, dass sie zwar schön für die Charaktere sind, aber die Kerngeschichte nicht weiterbringen. Am Ende des Buches wird es noch mal sehr spannend. Aber es wird relativ schnell wieder aufgelöst. Da hätte ich mir gewünscht, dass die Spannung schon vorher anfängt und entsprechend mehr ausgeschmückt wird, denn die Geschichte wird am Ende doch zu schnell aufgelöst. Aber für jemanden, der sich in den Ort und in Menschen verlieben möchte, ist das Buch perfekt, denn beides schließt man schnell in Herz. Deswegen war ich auch ein bisschen traurig, das Buch jetzt zu Ende war, weil ich mich dann von den Charakteren verabschieden musste.
Insgesamt fand ich das Buch gut und würde das auch weiterempfehlen und bin jetzt natürlich auch neugierig auf die anderen Bücher der Autorin.
Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll... So sehr hat mich dieses Buch zum Schluss doch noch gefesselt. Aber starten wir am Anfang. Auf den ersten 100 Seiten war ich mir nicht sicher, ob ich die Story mag. Es hat sich für mich zu Beginn etwas gezogen doch danach hat mich die Lovestory zwischen Lia und Juri gefesselt, aber auch die Vorstellung von einer Gemeinschaft, in der jeder das gibt, was er zu geben hat, sehr gefesselt. Natürlich stellt sich an der ein oder anderen Stelle die Frage, warum nicht für jeden Strom da war oder warum sie so abgekapselt gelebt haben. Aber die Fragen haben sich ja im großen Showdown erklärt und sind dann im Epilog behoben worden. Ich muss auch sagen der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen. Ich mochte die detailreiche Beschreibung von Dingen, konnte dadurch gut mit Lia mitfühlen und hatte einfach das Gefühl einen Film zu schauen, wenn ihr versteht. Der Schreibstil hat mich gerade am Anfang so überzeugt, dass ich trotzdessen, dass ich skeptisch war, weitergelesen habe. Ich kann das Buch nur empfehlen, falls man sich mal in eine etwas andere Realität bewegen möchte, die nicht unbedingt Fantasie ist. Und auch wenn man ein bisschen Gesellschaftskritik und Action interessiert, ist das Buch empfehlenswert. Denn von denen war auch ein bisschen was vorhanden. Was ich ein bisschen schade fand, war das Ende. Wo zu Beginn alles ausführlich beschrieben wurde, kam das Ende ziemlich schnell und plötzlich. Mich hätte sehr interessiert, wie erging es den Leuten, nach dem großen Showdown? Und vielleicht nochmal einzelne Geschichten von den Bewohnern gehört. Aber das ist eine persönliche Präferenz. Ansonsten kann ich das Buch nur empfehlen und freue mich schon darauf es irgendwann zu rereaden.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Die ersten 100 Seiten fand ich, ähnlich wie die anderen Rezensionen es wiedergeben, sehr mühsam zu lesen, sodass ich immer wieder kleine Lesepausen machen musste. Hierzu gehört auch der Sprachmischmasch von Shawn, den ich persönlich leider unendlich anstrengend zu lesen fand.
Als Lia jedoch dann auf Dr. Reusch trifft und die Geschichte in seine Stadt verlegt wird, nimmt der Plot Fahrt auf und es wurde immer interessanter zu lesen. Insbesondere gegen Ende hin konnte ich das Buch kaum zur Seite legen und konnte nicht bei 80% schlafen gehen, sondern habe das Buch dann noch zu Ende gelesen 😄 Bei gewissen Szenen, die viel Emotionalität mit sich bringen, habe ich auch ein paar Tränchen verdrückt.
Die Charaktere und ihre Ausarbeitung gefallen mir sehr gut. Auch die Antagonisten sind meiner Meinung nach, für den Teil, den sie in der Geschichte einnehmen, ausreichend aufgebaut. Einzig bei Dr. Reusch hätte ich mir gewünscht, dass Lia nach den ersten zwei oder drei Tagen auf ihn zugeht und auch mit ihm ein Interview zu seinem „Warum?“ führt. Das hätte seine Rolle sicherlich noch etwas vertieft.
Insgesamt ein tolles Buch, das viel Aufmerksamkeit verdient und das ich mit Sicherheit auch nochmal lesen würde, wenn es sich ergibt.
Das Buch hat mir sehr gut gefallen und ließ sich durch den angenehmen, leicht verständlichen Schreibstil sehr flüssig lesen. Die Hauptprotagonisten habe ich aufgrund ihrer charakterlichen Tiefe und ihrer jeweiligen persönlichen Schicksale schnell ins Herz geschlossen. Ihre Geschichten wirkten authentisch und machten es leicht, mit ihnen mitzufühlen.
Einen kleinen Kritikpunkt habe ich jedoch: Es gab einen Gedankensprung beziehungsweise eine Entwicklung in der Handlung, die für mich nicht ganz schlüssig nachvollziehbar war. Dieser Punkt hat mein Leseerlebnis zwar etwas beeinträchtigt, fällt im Gesamtbild aber kaum ins Gewicht.
Besonders interessant fand ich den Antagonisten. Erst gegen Ende des Buches wurde deutlich, wie gestört und skrupellos er tatsächlich ist. Vor allem seine Aussagen und Gedankengänge haben nach und nach offenbart, was für ein Psychopath er eigentlich ist. Diese Enthüllung wurde überzeugend umgesetzt und hat der Geschichte zum Schluss noch einmal zusätzliche Spannung verliehen.
Ich ging nicht davon aus, das Buch in 6 Tagen durchgelesen zu haben. Es war ein Lesegefühl wie bei "Dear Santa...". Die Geschichte fesselte mich eigentlich sofort. Persönlich hatte ich immer das Gefühl, ich befinde mich direkt in dieser Stadt mitten unter diesen Leuten. Mit dem Ende hab ich nicht gerechnet. Aber dennoch gab es einen positiven Ausgang.
Ich mochte Lui & Shawn, Helga, Juri, Timo & Frieda. Schön, dass sie am Ende eine gemeinsame Verbundenheit bekamen und sich keiner für immer von anderen verabschieden mussten. Lennard & Karsten empfand ich beide als sehr sehr sprunghaft in ihrem Charakter & Verhalten. Wobei mir Lennard zum Ende noch sympathischer wurde und Karsten für mich das Ar... wurde. Breitenbach mochte ich gar nicht, genau wie die Eltern von Lia & Lui.
Ich hatte das Glück, das Buch im Rahmen einer Testleseaktion bereits vor der Veröffentlichung lesen zu dürfen, und ich war von der Geschichte wirklich begeistert.
Die Charaktere wirkten authentisch und waren so nahbar, dass ich mich gut in sie hineinversetzen und mit ihnen mitfühlen konnte. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass ich immer weiterlesen wollte. Besonders die Atmosphäre der Stadt hat mich neugierig gemacht und ich wollte immer mehr über sie erfahren.
Für mich war das Buch von Anfang bis Ende fesselnd und ich kann es allen empfehlen, die authentische Figuren und eine mitreißende Geschichte mögen.
Meine Erwartungshaltung an das Buch wurde komplett übertroffen! Erwartet habe ich eine leichte Sommer Romanze, welche in heimischen Gefilden spielt. Dies hab ich auch bekommen, mit wahnsinnig liebenswerten Charakteren. Auch wenn einzelne Charaktere (besonders Lui und Lia, im sorry) mich phasenweise abgefuckt haben bin ich positiv von ihrer Entwicklung beeindruckt. Helga ist und bleibt jedoch meine Heldin dieser Geschichte. Die letzten 10% haben mir die Hosen komplett ausgezogen und mich komplett kalt erwischt.
Es war ein wirklich tolles Leseerlebnis und ich bin froh, dieses Buch als Testleser zur Verfügung gestellt bekommen zu haben 🫶
Ich finde das Buch behandelt Themen, die in der Buchwelt die ich kenne meist nicht so oft zu finden sind bee trotzdem sehr wichtig sind. Ich finde es sehr gut umgesetzt und die Charaktere sehr tiefgründig und ich konnte sie sehr gut verstehen. Ich finde auch das Them alles ist nicht so wie es scheint und das Leben ist nicht immer ein Traum sehr wichtig um auch die Wahrheit zu zeigen. Auf jeden Fall für jeden eine Empfehlung für die, die Romance lesen wollen die zum Nachdenken anregt und trotzdem mitreist.
Als erstes möchte ich mich bei Melanie Ober dafür bedanken, dass ich das Buch als Testleserin lesen durfte. Wenn man sieht wie viele Seiten das Buch besitzt, ist man erst etwas skeptisch ob diese 773 Seiten wirklich nötig sind und was denn dort alles passieren soll. Das Buch ist aber eine in sich völlig abgeschlossene Geschichte ohne einen Teil, der in der Geschichte nicht erklärt oder aufgelöst wurde, wodurch die Länge des Buchs nötig ist! Es ist nicht das was ich erwartet hatte oder üblich so lese. Trotzdem hat mir das Buch gefallen und ich kann es definitiv weiterempfehlen.
Ich finde das Buch sehr gut und spannend geschrieben. Ich hatte einen richtig guten Lesefluss und muss auch sagen, dass ich die Geschichte sehr gut fand. Ich finde es super wie auf bestimmte Themen aufmerksam gemacht wird, ohne dass es künstlich wirkt. Außerdem weiß man zwar relativ schnell, dass noch irgendeine Wendung kommen muss und in der beschriebenen Welt nicht alles koscher ist, aber ich fand den Plottwist dann doch sehr überraschend. Von mir gibt es 4 Sterne (eigentlich eher 4.5) weil ich nur 5 Sterne vergebe, wenn mich ein Buch absolut umhaut ;)
Sehr coole Idee und gelungene Umsetzung. Regt zum Denken an sowohl zu Gesellschaftlichen Themen als auch zum eigenen Internet und Konsumverhalten. Als Bonus obendrauf gab es die cutest Lovestory ever! Gegen Ende machen dann alle Auffälligkeiten zwischendurch total Sinn auch Lennards gesamtes Verhalten...lol also auf jeden Fall krasser Plotttwist, der sich leicht andeutend anbahnt. Ich fand gut, dass im Epilog einige Dinge noch aufgeklärt wurden, aber hätte mir ein Bonuskapitel mit Juri gewünscht. Einziger Kritikpunkt; ich bin mir nicht sicher wie realistisch 1 Bauer für 5000 Leute ist, weil der kann ja unmöglich alle alleine ernähren. Der Rest der Bevölkerung dort muss ja auch einen Job haben und ich glaube die bräuchten eher mehr Bauern als alle anderen Berufe. Aber lassen wir das mal als kreative Freiheit...
Am Anfang als ich das Buch bekommen habe und gesehen habe wie viele Seiten es hat war ich ein bischen sprachlos. Aber das Buch war so spannend. Ich war total in der Geschichte gefesselt. Das Buch war im Nu zu Ende. Ich fand die Verbindung bzw. die Freundschaft zwischen Lia und Frieda so wunderschön. Das Ende bzw. der Plot kam völlig unerwartet. Hiermit hatte ich überhaupt nicht gerechnet und war total fasziniert davon.
This entire review has been hidden because of spoilers.
Mir gefällt das Cover richtig gut. Vor allem die kleinen Details (Schmetterlinge und die Blumen) sind richtig gut gelungen.
Meine Meinung:
Das Buch „Closed. Beyond Reality“ hat mir total gut gefallen.
Nach den ersten 5–6 Kapiteln war ich ganz von der Geschichte gefesselt und habe einfach nur weiterlesen können, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es weitergeht.
Also, alle bitte einmal das Buch lesen. Große Empfehlung!
Ich durfte im Rahmen der Testleser Aktion dieses wundervolle Buch lesen. Am Anfang war ich kurz etwas skeptisch wo die Reise hingeht, aber es wurde dann zu einem echten Pageturner! Der Geschichte von Juri und Lia zu folgen war einfach herrlich. Und auch die gesamten zwischenmenschlichen Beziehungen die man kennenlernen durfte waren einfach toll! Das Ende hat mich wirklich sehr überrascht und ich hätte nicht mit gerechnet! Auf jeden Fall ein gelungenes Buch und eine wirkliche Empfehlung wert!
Die Autorin schafft es durch ihren Schreibstil einen direkt mit der Geschichte abzuholen. Die Geschichte ist so geschrieben, dass man die Emotionen der Protagonistin direkt mitgefühlt hat. auch das Setting und die Stadt werden so beschrieben, dass es sich anfühlt als wäre man selbst dort. Die idyllische stadt hat erschafft eine super warme und friedliche Atmosphäre. Zudem war die Geschichte absolut nicht vorhersebar und der Plott twist am Ende nochmal absolut spannend und unerwartet, sodass man das buch nicht mehr wegleen kann.
Zudem finde ich persönlich gut, dass die Autorin nicht den Realitätsbezug verliert, auch wenn die Gescchichte in einem Realitätsfernem Setting spielt. Auch Wichtige Aspekte wie psychische Erkrankungen werden thematisiert. So wird die Notwendigkeit betont, psychische Erkrankungen ernst zu nehmen und nicht runterzuspielen.
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Ich hatte die Ehre, dieses Meisterstück als Testleserin zu lesen. Die Figuren und ihre Schicksale haben mich sofort in den Bann gezogen. Die dystopischen Aspekte bilden eine Harmonie mit den Liebes- und Lebensgeschichten.
Ein wirklich gutes Buch, es hat mich sofort in den bann gezogen. gekommen und es hat einen guten plottwist am Ende es lohnt sich sehr es zu lesen. Ich konnte mich gut in die Charaktere hineinversetzen. Sehr guter schreibstil. Ich durfte als testleserin dabei sein
I found it easy to insert myself into the characters, and how they felt, after reading a bit into the book. It’s a good story if you’re into the genre and I find the development between the characters well thought through.