An einem schönen Pariser Maimorgen fallen plötzlich Schüsse. Vor einer Einkaufspassage strecken MP-Garben zwei Personen nieder. Ein Motorrad rast davon. Commissaire Daquin und sein Team sind geschockt: Einer der Ihren ist tot, niedergeschossen an der Seite einer Unbekannten. Warum war Romero ohne Wissen der Kollegen unterwegs? Hat er sich in zwielichtige Machenschaften verstrickt? Eine Fährte gibt es, und die führt ins Fußballstadion des FC Lisle-sur-Seine, der momentan um die Meisterschaft kämpft. Nicht gerade Daquins bevorzugtes Terrain. Doch der Commissaire ist nicht der Typ, der den Ball flach hält …
Dominique Manotti is a professor of 19th-century economic history in Paris. She is the author of several novels, including Rough Trade (French: Sombre Sentier), Dead Horsemeat (French: A nos chevaux!) and Lorraine Connection (2008 Duncan Lawrie International Dagger award).
Née à Paris en 1942, et j'y suis restée pendant tout ce temps.
1) Historienne de formation et de métier (des années d'enseignement de l'histoire économique comtemporaine en fac). L'Histoire comme méthode de pensée et de travail : Lectures, rencontres, réflexions. Puis choix d'un sujet d'étude, formulation d'hypothèses. Puis recherches, accumulation de faits, d'indices, de traces, critique des hypothèses de départ, imagination de ce qu'ont été la vie et la mort des hommes sur les traces desquels on travaille. Puis construction d’une machine rationnelle ramassant tous les éléments de connaissance accumulés et écriture. Une méthode parfaitement transposable à l'écriture de romans policiers ou noirs.
2) Militante, dès l’adolescence, d'abord à la fin de la guerre d'Algérie pour l'indépendance de l'Algérie, puis dans les années 60 et 70, dans différents mouvements et syndicats, dans une tonalité qu'on pourrait dire marxiste et syndicaliste révolutionnaire.
3) Romancière, sur le tard, et pas par vocation, plutôt par désespoir. L'arrivée de Mitterrand au pouvoir sonne, d'une certaine façon, comme le glas des espoirs de transformation radicale de la société. Alors, le roman noir apparaît comme la forme la plus appropriée pour raconter ce que fut l'expérience de ma génération, et ma pratique professionnelle d'historienne m'a semblé l'outil adéquat pour tenter l'expérience de l'écriture romanesque.
Im Gegensatz zu anderen Werken der Autorin hat mir dieses Buch nicht gut gefallen. Das kann am Thema Fußball liegen, das mich noch nie wirklich begeistert hat. Und selbst wenn - dass der Fußball ein oft dreckiges Geschäft ist, stellt heute keine Überraschung mehr dar. Das mag im Jahr 1998, als das Buch herauskam, vielleicht noch ein wenig anders gewesen sein. An sich schildert die Autorin das Gemisch aus Machtgeilheit, Egozentrik und Machogehabe in den Chefetagen eines Fußballclubs sehr bildlich. Andererseits sind die ganzen Mini-Napoeleons, natürlich aus ärmlichen Verhältnissen stammend, betont männlich, aber verkappt schwul, dann doch etwas arg holzschnittartig geraten.
Schwul ist wie erstaunlich viele Figuren im Buch übrigens auch der ermittelnde Kommissar Daquin, feinsinniger Espressoliebhaber auf der einen, viriles Alphamännchen und dominanter Liebhaber auf der anderen Seite. Während er noch halbwegs detailliert skizziert wird, gelingt das auf den etwas mehr als 200 Seiten mit den anderen Charakteren nicht wirklich. Leider ist die Liste des Personals zudem recht lang, vor allem auf Verbrecherseite, so dass ich irgendwann den Überblick verloren habe, wer den nun wessen Handlanger ist und wer wo Geld eintreibt, wäscht oder Drogen vertickt. Habe mich dann doch irgendwie bis zum Ende durchgekämpft, aber ohne große Begeisterung. Mit meinem nächsten Manotti-Roman habe ich hoffentlich wieder mehr Glück.
Un giallo dal ritmo serrato, anche nello stile narrativo, forse troppo serrato quest'ultimo, a volte, quasi da sceneggiatura, abbozzato. Aspetto positivo, questo, per chi vuole bersi in un sorso un libro. Per le atmosfere, poi, si può sempre uscire fuori al balcone.
Virtuos, wie Dominique Manotti anhand eines fiktiven Fußballvereins die Verstrickungen zwischen Wirtschaft, Politik und Sport schildert. Manotti hat diesen Roman zwar bereits in den 90er-Jahren veröffentlicht, dennoch liegt das Buch erst jetzt in deutscher Übersetzung vor. Der großartigen Ariadne-Krimireihe des Argument-Verlags sei Dank. Denn »Abpfiff« ist nicht mehr und nicht weniger als das Buch über die korrupte Welt des heutigen Profifußballs. Viel hat sich nämlich seit den 90er-Jahren nicht geändert. Außer, dass die Summen, die im Spiel sind, vermutlich noch ein paar Nullen mehr haben als damals.
Inizio lento, finale coinvolgente ma deludente. A volte fastidioso lo stile "cinematografico" della scrittura che confonde il lettore: dialogo, pensiero o commento dell'autore? Una storia interessante con un finale letteralmente tirato via in due paginette scarne che lasciano l'amaro in bocca.