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Es war einmal: Rückblicke im Hier und Jetzt

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Erika Pluhars Rückblicke auf ein bewegtes Leben.
Erika Pluhar erzählt in "Es war einmal" von ihrem Leben zwischen Erinnerung und Gegenwart. In eindringlichen Rückblicken spannt sie den Bogen von ihrer Kindheit im Krieg über ihre künstlerische Laufbahn bis hin zu persönlichen Erfahrungen von Nähe, Verlust und Selbstfindung. Dabei reflektiert sie das Verhältnis von Wirklichkeit und Erfindung, das ihr Schreiben und ihr Leben prägt. Mit großer sprachlicher Intensität verbindet sie individuelle Erlebnisse mit zeitgeschichtlichen Entwicklungen und stellt Fragen nach Identität, Vergänglichkeit und dem, was bleibt. Ein kluges und berührendes Buch.

150 pages, Kindle Edition

Published September 7, 2026

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Erika Pluhar

46 books5 followers

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Profile Image for Johann Guenther.
848 reviews48 followers
September 7, 2026
PLUHAR, Erika: „Es war einmal. Rückblicke im Hier und Jetzt“, Salzburg 2026
Es ist keine klassische Biografie, sondern einer Sammlung von Rückblicken. Wie die Autorin gleich auf der ersten Seite feststellt, handelt es sich nicht um „meinen gesamten Lebensweg – sondern Unvergessliches. Um nicht nur meines, nein, unser aller gewesenes Gestern nicht ganz zu vergessen.“ Bei manchen Dingen, die heute passieren steht sie aber im Widerspruch. So etwa kritisiert sie die heutige Jugend und ihren Umgang mit dem Mobiltelefon. Für sie zählt nur das Schreiben mit dem Füllhalter. Das Tippen am Computer hat für sie zwar die Schreibmaschine ersetzt, aber die Handschrift erscheint ihr persönlicher. Nun, das Buch handelt ja vom Leben der Erika Pluhar, die die 80 Jahre überschritten hat und es geht nicht um Jugendliche, die eine umgekehrte Einstellung haben würden.
In einer anderen Form, als es eine klassische Biografie tun würde, blickt sie auf ihre Vergangenheit und erzählt Dinge aus ihrer Kindheit, dem Krieg und dem Aufenthalt im bombensicheren Oberösterreich. In diesen Erzählungen holt sie Menschen, die ihren Lebensweg positiv beeinflusst haben „auf die Bühne“. Eine davon ist Susi Nicoletti, der sie ihren Zugang zur Schauspielerei verdankt. Sie rechnet aber auch mit jenen ab, die ihr Schwierigkeiten machten: eine davon die Schauspielerin Adrienne Gessner, die ihr mit Eifersucht begegnete, weil sie mehr Zuspruch beim Theater hatte als die erfahrene und eingesessene. Sie wirft ihr vor, dass sie zu jung für das Burgtheater sei. Sie solle doch erst in der Provinz beginnen, was Pluhar aber nicht tat.
Es kommen auch manche ihrer Männer vor. So etwa Udo, durch den sie mit 30 Jahren ihren ersten Flug unternimmt, der sie nach Griechenland führt. Dort bekam sie einen Vorschlag für einen bedeutenden Film, der ihre Karriere beeinflusste. Am Ende verließ sie ihren Ehemann und war plötzlich Alleinerziehende Mutter der Tochter Anna.
Eine Journalistin der „Zeit“ brachte sie zum Schreiben. Als sie bei einem Interview sah, dass Erika täglich ein Tagebuch schreibt, verführte sie sie zur Veröffentlich einiger Auszüge – ihr erstes Buch, dem noch viele folgten. Allein in meiner privaten Bibliothek stehen 30.
So kann sie auf verschiedenste Aktivitäten verweisen: Schauspielerei, Schriftstellerei, Gesang und Konzerte. „Letztlich war mein Leben dennoch in all den Jahren ein forderndes und arbeitsreiches, fern der Illusionen, die man sich als Außenstehender vielleicht gerade vom Schauspielerleben oder der Theaterwelt macht.“ (Seite 84) Das Private musste sie oft dem beruflichen Leben unterordnen. Zwei Ehen, eine Tochter, die zu früh verstarb und oftmalige Liebe mussten Zeit und Platz finden. Sie ruft vieles in diesem Buch in Erinnerung, wenngleich so mancher inzwischen selbst schon vergessen ist. Namen wie Werner Schneyder, Anthony Quinn, Oskar Werner, Antonio Victorino D´Almeida sind nur einige Namen, zu denen sie persönliche Erlebnisse preisgibt. Mit manchen waren es nur kurze Ereignisse – wie Anthony Quinn – aber doch prägende und mit anderen war es ein längerer Zeitabschnitt ihres Lebens.
Was sie als Schauspielerin ablehnt, in die Provinz zu gehen, holte sie als Sängerin mit Konzerten quer durch Deutschland, Österreich den Niederlanden und Portugal nach. Oft waren es 1000 Konzerte. Und trotz allem bleibt ihr mit über 80 Jahren noch genug Energie um Bücher wie dieses zu schreiben.

7 reviews
September 12, 2026
Leicht und schnell zu lesender Rückblick der "Pluhar" aus ihrer heutigen Sicht. Wie ein Nachmittagsgespräch mit einer Freundin.
Wenn man sie mag wird man das Buch mögen.
Für mich hätte es etwas mehr sein können.
War in etwas mehr als einer Stunde fertig.
Werde es aber sicher in einiger Zeit nochmals lesen.
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