Schluss mit Fleischpflanzerln von der Oma oder mit »Warmen« vom Simmerl - die Cholesterinwerte vom Eberhofer sind so hoch wie die Laune im Keller. Dazu macht die Susi ihm Stress mit dem Sprössling: knallhart durchorganisierte Besuchszeiten, da kennt sie kein Pardon.
Und dann dieser grausame Mord an einem Fremden in der Pension von der Mooshammer Liesl, der mit Brandpaste beschmiert und bis zur Unkenntlichkeit verstümmelt wurde. Warum hatte sich dieser Gast nach Niederkaltenkirchen verirrt? Und warum wollte man ihn so brutal aus dem Weg schaffen? Als ausgerechnet der angolanische Fußballspieler Buengo vom FC Rot-Weiß Niederkaltenkirchen unter Mordverdacht gerät, nimmt der Eberhofer die Ermittlungen auf.
Rita Falk hat sich mit ihrer Provinzkrimiserie um den Dorfpolizisten Franz Eberhofer (Winterkartoffelknödel, Dampfnudelblues und Schweinskopf al dente) in die Herzen ihrer Leser geschrieben. Von sich selber sagt die Autorin, dass sie die schönste Zeit ihres Lebens in Oberbayern verbracht hat. Dort hat sie ihre Kindheit verbracht, wuchs bei der Oma auf. Dem ihr so vertrauten Landstrich ist Rita Falk auch als Erwachsene treu geblieben. Sie lebt heute in München. Rita Falk ist mit einem Polizisten verheiratet und hat drei erwachsene Kinder.
Die Kindheitserfahrungen sind der Schatz, aus dem Rita Falk als Schriftstellerin schöpft. In ihrem Franz-Eberhofer-Krimi bildet ein bayerisches Dorf den Mittelpunkt des Geschehens. Keine Frage, dass es Rita Falk exzellent gelingt, dieses Bild authentisch in Szene zu setzen. Vor allen Dingen die kleinen und großen Schwächen der Menschen sind es, die sie ihren Lesern kenntnisreich und mit einer gehörigen Portion bissigem Humor serviert. Sie hat ihrem Protagonisten, dem Dorfgendarmen Franz Eberhofer, einen original bayerischen Ton auf den Leib geschrieben, der hart aber herzlich ist. Der Franz sagt halt, was er denkt.
Rita Falk ist sich also beim Schreiben treu geblieben. Ihre eigenen biografischen Wurzeln liefern den Grundstock für amüsante und geistreiche Unterhaltung der besten Lesart. Es bleibt weiterhin spannend - sicherlich wird sie noch viel von sich reden machen, mit ihren Geschichten von 'dahoam'.
Meinung: Seit dem ersten Band der Eberhofer-Reihe bin ich bekennender Fan, nicht nur vom Franz und seiner Sippe, sondern von ganz Niederkaltenkirchen. Die Bücher wecken in mir immer wieder eine Art Heimatgefühl, denn man fühlt sich mit den Charakteren absolut verbunden und hat, wenn man so wie ich selbst aus einer bayrischen Kleinstadt kommt, wo ein jeder jeden kennt, eben das Gefühl sie alle wirklich schon einmal getroffen zu haben. Wurst, obs der Metzger Simmerl oder der Heizungspfuscher Flötzinger ist, die Mooshammerin oder der Wolfi, man kennt sie ALLE !
Ich liebe die Art wie der Franz uns seine Geschichten erzählt, schätze es sehr, das Rita Falk auch im Siebten Band wieder einmal auf die Ich-Perspektive setzt und uns mit dem gewohnten Maß an bayrischer Mundart unterhält.
Bei der Handlung jedoch hat sie sich dieses Mal für meinen Geschmack ein bisschen zu viel in die falsche Richtung bewegt, denn wo sonst immer eine ausgewogene Mischung aus neuem Fall und Franz' Privatleben herrschte, gerät Ersteres diesmal fast zu sehr in den Hintergrund und der Plot besteht weitestgehend aus einer Aufzählung aus Franz kulinarischen Genüssen, die er sich aufgrund seiner Gesundheit eigentlich verkneifen sollte, aus der wiederaufkeimenden Diskussion ums Hotel das in Niederkaltenkirchen gebaut werden soll und ums Dorfleben im Allgemeinen, das sich diesmal zum Großteil in der Eberhofer Küche abspielt.
Alles amüsant zu lesen, keine Frage, doch zwischenzeitlich wars fast ein bisschen öde und es kam mir vor als würde sich die Geschichte ewig im Kreis drehen. Der Papa kifft, die Oma kocht, die Susi bleibt weiter auf Distanz, der Bürgermeister nervt und der Birkenberger ermittelt, während der Franz permanent am essen ist oder damit beschäftigt seine Mitmenschen verbal vor den Kopf zu stoßen, man kennts ja schon. Der eigentliche Fall, nämlich der Brand bei der Mooshammerin und der Mord an der jungen Frau deren Überreste man dort gefunden hat, spielen irgendwie kaum eine Rolle und somit fehlts hier echt an Spannung. Erst gegen Ende gibts mal so ein kurzes Aufflackern, aber da ist der Fall auch schon fast gelöst.
Mei, nichtsdestotrotz hat mich auch der siebte Fall für den Eberhofer wieder einmal gut unterhalten, dennoch erwarte ich mir vom nächsten Roman eine deutliche Steigerung, denn das Rita Falk auch spannender und besser kann hat sie ja nun schon einige Male bewiesen, nicht umsonst ist die Reihe erfolgreich und nicht umsonst stehen all ihre bisher erschienenen Romane in meinem Regal.
Fazit: Auch wenn mich Rita Falk mit ihrer neuen Geschichte vom Eberhofer Franz mal wieder gut unterhalten hat, hatte der "Leberkäsjunkie" im Vergleich zu den Vorgängern doch echt einige Schwächen, die leider in meine Bewertung einfließen. Die Handlung dreht sich ziemlich lang im Kreis und vom Krimi, der's sonst so spannend macht, gibts hier kaum eine Spur. Ich fand es unterhaltsam, aber auch teilweise fast ein bisserl öde. Ich hoffe, der nächste Fall hat wieder etwas mehr Schmackes.
Eine schlimme Nachricht für Franz Eberhofer: Seine Cholesterinwerte sind zu hoch; er muss sich gesünder ernähren! Schlimm für Franz, der doch so gerne die deftigen Mahlzeiten seiner Oma mag und auch ein Stammgast beim Dorfmetzger ist. Seine Oma kennt kein Pardon; jetzt kommt nur noch Gemüse auf den Tisch! Wäre das nicht schon schlimm genug, brennt auch noch die Pension von der Mooshammer Liesl ab, so dass die betagte Dame, die die beste Freundin der Oma ist, kurzerhand bei den Eberhofers einzieht! Auch das noch! Und in der abgebrannten Pension findet man eine weibliche Leiche; scheinbar wurde die Frau ermordet! Viel zu tun für Franz und Rudi!
Mein Leseeindruck:
Auch dieser inzwischen siebte Band der Krimireihe hat mich wieder überzeugen können! Ich denke, man muss diese Art von Kriminalroman mögen, der seinen Fokus nicht auf den Kriminalfall an sich, sondern vielmehr auf die Charaktere und das Drumherum legt. Auch muss man vermutlich diesen speziellen Humor mögen. Ich mag beides; ich liebe diese Bücher und hoffe, dass Rita Falk noch viele schreiben wird!
Auch dieser siebte Band hat mich fesseln können, mich unterhalten können, mich zum Lachen bringen können. Für mich sind diese Bücher einfach Wohlfühlbücher. Ich kann wunderbar entspannen und den Alltag vergessen, wenn ich Franz Eberhofer und seine Familie und Freunde besuche!
Ich finde ja, diese Eberhoferkrimis gehen zwischendurch ja immer. Sie sind keine hohe literarische Kunst, lassen sich fix lesen und unterhalten wird man auch. Da eigentlich nie der Mordfall im Vordergrund steht, sondern das Kaff Niederkaltenkirchen mitsamt seinen schrulligen Bewohnern, ist das Ganze auch immer wieder was für mich, obwohl ich eigentlich keine Krimis mag. In diesem speziellen Band fackelt das Haus von der Mooshammerin ab und damit nicht genug, wird nach dem Brand eine Leiche entdeckt, die definitiv ermordet wurde. Kotzt den Eberhofer an, ist aber so. Wie immer sind seine Methoden - naja, sagen wir mal - unkonventionell und er kann echt froh sein, dass er oft Menschen an seiner Seite hat, die seine Engstirnigkeit und den Tunnelblick ausgleichen. Wie er manchmal seine Mordfälle löst, ist schon echt zum Schreien. Auch beim zweiten Lesen wieder witzig und kurzweilig.
I got to know author Rita Falk through the German movie adaptations of her series. I like those, so I picked up the audio of this one at my library. One big advantage of the original, German audiobook version is listening to the Bavarian dialect. I haven‘t read the books and don‘t know if speech is written in dialect as well, but I assume so. How this would translate into English, I don‘t know.
The narrator is a Bavarian actor who I know from other TV shows. He does a very good job and initially I even thought he was the one portraying the main character of this series.
Here is a link to the webpage of the author and her main protagonist (German only). No, German police cars do not usually look this old and quaint. Eberhofer is weird and drives an oldtimer... https://franz-eberhofer.de
What is it all about?
After Franz Eberhofer had to quit his job with the Munich police and was transferred to his home village of Niederkaltenkirchen in Lower Bavaria, he takes it easy with his duties as local law enforcement. His patrols always take him to the village pub for a beer or to his deaf grandmother's kitchen table. But sometimes Franz also has to investigate rather gruesome deaths.
This is the 7th case. Difficult times for Eberhofer, Franz: his cholesterol levels are as high as his mood is low. Instead of food orgies with grandma, there is only healthy food on the plate. On top of that, his baby-mama stresses him out with out with extremely organized visits for Franz Junior. And as if that weren't enough, Franz is now facing the most difficult case of his investigative career: a burnt corpse in a guest room at Mooshammer‘s, smeared with fire paste and mutilated beyond recognition. Everything indicates that the murderer comes from Niederkaltenkirchen... (rough translation of the German book blurb)
What is Leberkäs, you ask? Have a look at the book cover. It‘s a lunch meat from Southern Germany. It usually comes with a bun and mustard. Essential food item besides beer! Here‘s the Wiki for you: https://en.wikipedia.org/wiki/Leberkäse
The reviews for this 7th Eberhofer case are relatively bad. Can‘t say yay or nay, as I haven‘t read any of the others.
What did I think?
The movies are funnier. The story moves along really slowly. After two hours of audio not much sleuthing has happened.
The only black character is a walking clichée, which doesn‘t make this a winner and is embarrassing. Hard to say if the other characters are done well, as I already know them from the movies. They are little more than caricatures.
Another one and a half hours of audio and some change and still nothing much has happened.
In the meantime I have watched the movie adaptation on TV and that was not terribly exciting either. Or terribly funny. And now that I know the ending (have I mentioned that this isn‘t terribly exciting?), I have lost the last bit of interest in this too-cosy mystery.
Actually, not much of a mystery at all. The crime and it‘s resolution are little more than an afterthought.
Was ist nur los mit unserer Rita? Ich versuche, das Buch zu genießen, aber irgendwie komme ich nicht so richtig rein. Auch die Sprache fließt sonst immer so locker, jetzt dagegen fühlt es sich so bemüht an, so wie das, was ich "Gymnasiastendeutsch" nenne, wenn man sich in zu komplizierten Ausdrücken verwurstelt, die wohl originell sein sollen. Ein Beispiel: "Wir zwei Hübschen entweichen dem Wageninneren" - häh? Warum steigen sie nicht einfach aus? Ich bin noch nicht durch, aber bei dem vielversprechenden Titel und meinen bisherigen Erfahrungen mit Rita und Franz hätte ich mir mehr erwartet.
-- Geschafft. Es bleibt dabei: Dieser Band kommt nicht an die Vorgänger heran, leider. Auch die Handlung ist recht verzettelt. Wenn der Birkenberger nicht wäre, dank dessen Ermittlungsarbeit unser Franz am Ende nur noch 2 und 2 zusammenzählen muss, wäre der Kriminalfall irgendwo auf der Strecke geblieben. Eigentlich würde ich in so einem Fall nur 1-2 Sterne vergeben, aber Rita und Franz haben eben einen Stein im Brett bei mir, also 3 Sterne. Ich sehe das jetzt einfach als ein Zwischentief an und hoffe auf den nächsten Band.
Kicsit unalmas volt, de Franzot nem lehet nem szeretni! Igaz, jobban kedvelem, ha ereje teljében van, de csak helyrejön a következő részre. Nyomozásnak nem nevezném, amit Rudival lezavartak, a tettes sem túl hihető, de kit zavar? Leopold nem hiányzott, de a családja annál jobban. Őszre egy pörgősebb, müncheni részt várok!
Irgendwie habe ich gerade einen Hänger bei der Serie. Einerseits hören sich gerade die Hörbücher schnell weg und ich fühle mich trotz des derben Humors gut unterhalten - andererseits wird es ein wenig langweilig? Vielleicht habe ich einfach zu viel aus Niederkaltenkirchen in der letzten Zeit gehört.
Vor dem nächsten Buch mache ich deshalb erstmal eine kleine Pause. Es kommen ja noch einige Bücher.
Es ist zum verrückt werden. Nachdem ich ja schon von meinem letzten Buch aus der Kluftinger-Reihe von Michael Kobr und Volker Klüpfel wirklich enttäuscht war, ging es mir nun leider auch bei diesem neusten Werk von Rita Falk so. Ich mag Eberhofer und seine Art sehr gerne. Ich mochte die Bücher mit ihrer Mischung aus Dorfgeschichten, Dorftratsch, Dorfkrieg und Krimi sehr gerne. Es war immer sehr unterhaltsam und die Kriminalfälle waren auch immer ordentlich aufgebaut.
Das Privatleben des Polizisten, das Dorfleben mit allen Auseinandersetzungen und die gesundheitlichen Probleme Eberhofers haben meiner Meinung nach einen viel zu grossen Teil der Geschichte ausgemacht. Nach meinem Gefühl nämlich 90 Prozent. Ich mag diesen Teil der Geschichte eigentlich sehr, aber es war dann einfach zu viel des Guten. Der Kriminalfall wurde dann am Schluss so praktisch in 5 Minuten auf den letzten 20 Seiten gelöst. Das war wirklich schade. Bis zum Schluss tappt Eberhofer im Dunkeln und hat keine Ahnung wer der Mörder sein könnte. Und dann ist es plötzlich innerhalb von 20 Seiten sonnenklar? Neeee.
Passiert ist sowieso während des ganzen Buches so gut wie gar nichts. Irgendein Spannungsbogen? Nein. Klar war es stellenweise lustig und auch interessant zu lesen, was in Niederkaltenkirchen alles passiert, aber das Buch wäre nun mal genau genommen ein Provinzkrimi, was aber in diesem Buch eindeutig zu kurz gekommen ist.
Als Eberhofer-Fan muss man dieses Buch natürlich lesen und man liest es auch gerne. Die Seiten fliegen nur so durch, weil man halt doch seine Erwartungen hat. Alle anderen Leser können sich die Lektüre aber getrost schenken. Vor allem wenn man eine Kriminalgeschichte erwartet.
Wie jeder Eberhofer-Krimi war auch dieser wieder recht unterhaltsam. Wobei - Krimi trifft jetzt nicht wirklich zu, da der Mord nur eine Nebenlappalie ist und die Hauptstory ja wohl eher die Scherereinen des Franz Eberhofers. Es ist ab und an erfrischend so einen kecken Schreibstil zu lesen, wie man ihn wohl auch in Niederbayern hören würde, allerdings ermüdet es doch nach einiger Zeit. Kein Wissen über Physik scheinen weder Frau Falk, noch die Korrekturleser beim DTV zu haben, denn Lichtgeschwindigkeit ist schlicht und ergreifend keine Zeiteinheit!
Alles in allem ein Buch für Eberhofer-Fans oder die Leser, die ab und zu mal was zum Lachen brauchen. Denn an witzigen Pointen fehlt es nicht.
wieder mal ein toller Eberhofer-Krimi leider mit einem holprigen Ende, hätte man besser machen können, aber es gab wieder total viel zu lachen, freue mich jetzt schon auf den nächsten Band.
Puh... Wenn man sich die Review so ansieht, wird schnell klar, dass diesmal eher kein Meisterwerk entstanden ist. Hauptkritikpunkt ist meistens, dass der eigentliche Fall viel zu kurz kommt. Das hat mich ursprünglich allerdings nicht abgehalten das Buch zu lesen, sondern eher gefreut. Mir hat die Art und Weise gefallen, das Privatleben und die ganzen etwas besonderen Charaktere. Aber beim Lesen wird es dann doch etwas zu viel. Die Story um den Mord wird derart zweitrangig behandelt, dass man zwischendurch vergisst, was man eigentlich überhaupt liest. Und bei ~90% Dorfleben privat wird es dann auch irgendwann mal zu viel. Schade. Ich hoffe, die Serie kommt wieder auf die richtige Spur zurück.
Wie immer gut, allerdings kommt der Fall an sich sehr kurz und die Geschichte wird so streckenweise etwas zäh. Deswegen das bisher schwächste Buch der Reihe. Aber ich habe das Buch gern gelesen und freue mich auf das nächste.
Für mich bisher der schwächste Teil! Nach dem Vorgängerband war ich direkt wieder im Eberhofer-Fieber und wollte unbedingt weiter lesen. Leider ging es sowohl falltechnisch als auch susitechnisch schleppend voran. Lag vielleicht daran, dass es Franz auch nicht so gut ging.. 😅
I absolutely loved this one! So much laughs with Oma Eberhofer and her friend Liesl Mooshammer! The murder story in this one was a bit in the middle, but still a good read and I had no idea who the murderer was! Also had lots of laughs with Franz and his diet because of his cholesterol values.
Zuviel Leberkäs für meinen Geschmack. Der 7. Fall kommt recht holprig und festgefahren daher. Den Figuren fehlt komplett der Schwung, der Handlung die Spannung. Schade.
Inhalt: Enthält Spoiler zu den ersten Bänden der Franz-Eberhofer-Serie-Reihe.
Franz Eberhofer könnte so ein schönes Leben haben, aber irgendwie kommt ihm immer ein Mord dazwischen. Dieses Mal bei der Moshammer Liesl. In ihrer Pension war ein Feuer ausgebrochen und nachdem dieses endlich gelöscht war, fanden sie in einem der Zimmer die ziemlich angebrannte Leiche einer Frau. Wer sie genau ist, musste noch herausgefunden werden. Laut der Liesl war es eine sehr hübsche und freundliche Frau. Das wiederum brachte Franz nicht weiter. Nachdem die Spusi in den Trümmern der Pension die Reisepässe der derzeitigen Gäste gefunden hatte, konnte die Leiche identifiziert werden. Saskia Grim. Nie gehört. Sie war wohl zur Erholung in Nieder Kaltenkirchen - was soll man hier auch sonst so treiben? Jedenfalls sei sie oft unterwegs gewesen und hätte die Landschaft fotografiert.
Das Frau Grim ermordet wurde, zeigt die Verletzung am Hinterkopf und die Spuren auf der Tatwaffe - dem Kaminhaken. Was jetzt noch fehlt ist das Motiv und der Mörder. Oder die Mörderin. Leider ist der einzige Anhaltspunkt der Bürgermeister. Der wollte sich mit der Frau Grim treffen, quasi zum Beschnuppern der Gegebenheiten. Denn wie Franz nach einem Gespräch mit selbigem Amtsträger erfährt, gehört Frau Grim zu dem Trupp, der demnächst in Nieder Kaltenkirchen ein neues Hotel hochziehen wollte. Sie war sozusagen die Vorhut. Das neue Hotel sorgt schon seit einer geraumen Weile für hitzige Gespräche im Dorf und vielleicht findet Franz ja dort jemanden, der die Frau Grim ermordet haben könnte. Allen voran wäre da schon mal die Liesl ... schließlich wäre ein neues Hotel für sie Konkurrenz. Woher auch immer die vielen Gäste für dieses Nest kommen sollen. Aber ist die Moshammerin dazu in der Lage einen Menschen zu ermorden?
Während die Ermittlungen sich im Kreis drehen, dreht sich auch in Franz Magen einiges im Kreis. Seit einer Weile ist im Speiübel nach dem Essen und als der sich eigentlich schon in Rente befindliche Dorfarzt ihm zusetzt mal bei ihm vorbei zu schauen, ist klar, irgendwas stimmt nicht. Und zwar ganz gewaltig. Franz' Blutwerte sind unterirdisch. Nur eine strikte Diät und gesunde Ernährung können ihm jetzt noch helfen. Aber das Grünzeug schmeckt ihm halt einfach nicht. Da können die Oma und die Susi noch so sehr Herzblut hinein stecken, es ist halt nichts für den Fleischfresser Franz. Bis es ihn komplett aus den Latschen holt. Und während die halbe Gemeinde über seinen Gesundheitszustand Bescheid weiß, versucht Franz gute Miene zu bösem Spiel zu machen. Stets an seiner Seite sein Freund und Ex-Kollege Rudi. Gemeinsam werden sie den Fall schon knacken.
Meinung: Inzwischen ist bereits der siebte Band um Franz Eberhofer und seine schrulligen Mitdörfler in Nieder Kaltenkirchen erschienen. Man kann die Bücher nicht mehr als wirkliche Krimis betrachten, eher als mittleren Provinzkrimi mit hohem Romananteil. Im Vordergrund steht also auch hier nicht der Mordfall an Saskia Grim, sondern Franz' Gesundheit und die Beziehung zur Susi. Bei letzterem könnte er nach so vielen Büchern nun wirklich mal aus dem Tee kommen. Da meine einstige Eberhofer-Dealerin die Reihe aus eben selbigem Grund - zu schwacher Krimianteil - abgebrochen hat, bin ich nun zum Hörbuch übergegangen. Dieses liest Christian Tramitz mit Charme, bayrischem Dialekt und gutem Gespür für Stimmen. Somit fällt eigentlich gar nicht auf, dass es eben kein spannender Krimi mehr ist, wie es früher war, sondern eher ein leicht kriminalistischer Klamauk.
Die Person Franz Eberhofer wurde mir in diesem Buch dann doch mal ein wenig unsympathisch. Seit jeher meckert er an allen rum und ist immer besser als der Rest. Das lässt er auch jeden spüren. Ob es nun der Rudi ist, der sich wirklich ins Zeug legt, oder aber der Flötzinger, der immer eins auf den Deckel kriegt. Hier wäre eine Weiterentwicklung wirklich mal schön. Mein Highlight ist und bleibt die Oma. Mit ihrer ruppigen und ganz eigenen Art sorgt sie für Leib und Seele und ich glaube jeder wünscht sich so eine Oma, wenn er sie nicht gerade schon hat =o)
Alles in allem ein unterhaltsames Buch, das wieder einmal mehr das Leben des Ermittlers beleuchtet als den zu ermittelnden Mordfall.
"Schwere Zeiten für den Eberhofer Franz"? Ja, dem kann man nur zustimmen, denn hier ist leider einfach die Luft raus.
Der Mordfall steht mehr noch als sonst total im Hintergrund, und sonderlich witzig fand ich's nun leider auch nicht.
Eberhofer soll auf sein Cholesterin achten und regt sich übermäßig drüber auf, dass er jetzt "Kompost" daheim essen soll, was ich ziemlich schnell total übertrieben und kindisch fand. Auch die anderen Charaktere sind bisweilen anstrengend, wie sie z.B. samt Oma beim Toys'r'us einkaufen, alles auspacken, die Sachen nicht in ihrem Auto verstauen können, und der Oma dann 15€ für einen Versand zu teuer sind. Geiz in Kombination mit Unverschämtheit, ne Danke.
Insgesamt einfach enttäuschend. So leicht man sich auch in der Welt von Niederkaltenkirchen zurechtfindet, weil man die Charaktere schon ewig kennt, so genervt war ich auch irgendwann...
Im 7. Eberhofer-Krimi bekommt es Franz Eberhofer mit einem Brandanschlag auf eine Alleinerbin zu tun. Und natürlich ist die Aufklärung des Anschlags nur Nebensache, die brüllend skurrilen und komische Erlebnisse der Protagonisten im Dorf Niederkaltenkirchen in der Nähe von L.A. (Landshut), haben nichts von ihrer Anziehung verloren. Alledings muss ich sagen, ich habe das Hörbuch, gesprochen von Christan Tramitz gehört, es mag sein, dass dies noch etwas anderes ist als nur den Roman zu lesen. Ich habe mich jedenfalls gut unterhalten gefühlt und bin inzwischen ein Bewohner in der Nachbarschaft des Saustalls von Niederkaltenkirchen geworden...; metaphorisch gesprochen....
I like reading these books, but I definitely love listening to them more. Could be the very casual writing style of Falk that reflects Franz and his thoughts and feelings- it's just much easier and more entertaining to listen to these books. Leberkäsjunkie, other than the title being wrong as it would have to be Leberkasjunkie in the Bavarian dialect, was a lovely new edition. Slowly but surely Franz seems to 'settle down' a bit more, even though of course he will never fully settle down; or he would never admit it. I liked all quick start to the book, like in all the books, and how Franz was actually experiencing a bit of the effects of his life style.
Alle 9 Teile der Eberhofer Serie sind ein Hit. Einfach nur lustig. In jedem der Teile wird ein neuer Mord, ein neues Delikt, etc. bearbeitet, die privaten Geschichten entwickeln sich parallel dazu fortlaufend über die einzelnen Teile. Selbst wenn man mal einen Teil zwischendrin auslassen muss, so kann man dennoch der Geschichte folgen. Am Ende jeden Buches gibt es eine Übersicht von bayrischen Dialekt Wörtern inkl. Erklärung, genauso wie die heiß begehrten Rezepte von Oma Eberhofer.
Ich bin eigentlich nie enttäuscht bei die Eberhofer Bücher. Es liegt vielleicht auch darauf an, dass ich es so ein oder zwei mal pro Jahr lese, da kann man sich nur freuen. Wir immer ist der Krimi Fall eigentlich gar nicht das wichtigste, sondern eher alle die Charakter. Die Mooshammerin fand ich dieses mal der Hammer.
Muss man mögen, ist eher als Komödie anzusehen, kein ernstzunehmender Krimi! Wer es mag und sich darauf einlässt, dem wachsen die Protagonisten aber schnell ans Herz und man liest ebenso zügig alle weiteren Bücher. Wer einen echten Krimi lesen möchte wird enttäuscht sein. Der Kriminalfall selbst steht hier in jedem Buch absolut im Hintergrund.
Eher ein Hausfrauenschuncken oder Famillienroman als spannender Krimi. Aber keinesfalls langweilig. Inklusive Ernährungsberatung, Dorftratsch, Beziehungstips und sonstigen zeitgerechten Themen. Ganz amüsant.