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Summer Heat
Ein Luxusresort, flirrende Begegnungen und ein tödliches Geheimnis
Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen der Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden – das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt. Für Mia und Yanis, die für eine Saison zum Arbeiten an die Algarve gekommen sind, ist das eine ganz neue Welt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, sie Animateurin, er Barkeeper, und es dauert keine Woche, bis sie sich näherkommen. Dass Mia aus einem bestimmten Grund an die Algarve gekommen ist, ahnt Yanis nicht. Nach einer Weile macht beiden die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen und verwandelt ihre anfängliche Zuneigung in tiefes Misstrauen. Irgendetwas stimmt an diesem Ort nicht. Über den Sommer reiht sich ein seltsames Ereignis ans andere. Und als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen die beiden sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat…
Der ultimative Sommerthriller für alle Fans von The White Lotus
Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen der Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden – das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt. Für Mia und Yanis, die für eine Saison zum Arbeiten an die Algarve gekommen sind, ist das eine ganz neue Welt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, sie Animateurin, er Barkeeper, und es dauert keine Woche, bis sie sich näherkommen. Dass Mia aus einem bestimmten Grund an die Algarve gekommen ist, ahnt Yanis nicht. Nach einer Weile macht beiden die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen und verwandelt ihre anfängliche Zuneigung in tiefes Misstrauen. Irgendetwas stimmt an diesem Ort nicht. Über den Sommer reiht sich ein seltsames Ereignis ans andere. Und als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen die beiden sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat…
Der ultimative Sommerthriller für alle Fans von The White Lotus
- GenresThriller
352 pages, Paperback
Published April 30, 2026
Ratings & Reviews
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Community Reviews
Displaying 1 - 30 of 65 reviews
May 8, 2026
Mia tritt ihren neuen Job in einem luxuriösen Sommerresort an, das mit Sonne, Leichtigkeit und perfekter Urlaubsstimmung lockt. Für sie ist es die Chance auf einen Neuanfang fernab ihres bisherigen Lebens. Vor Ort lernt sie Yanis kennen, der schon länger Teil des Teams ist und sich scheinbar mühelos in die Abläufe und das künstlich erschaffene Paradies eingefügt hat. Während Mia noch versucht, sich zurechtzufinden und ihren Platz zu behaupten, hat sie ein Auge auf Yanis geworfen. Doch je länger Mia im Resort bleibt, desto mehr beginnt die glänzende Fassade zu bröckeln. Hinter dem Dauerlächeln und den perfekt inszenierten Abläufen zeigen sich erste Risse. Mitarbeitende verhalten sich teilweise seltsam und viele Situationen wirken irritierend und zunehmend bedrückend. Schritt für Schritt kippt die Stimmung und aus der anfänglichen Leichtigkeit wird eine spürbare Beklemmung, die sich durch das gesamte Resort zieht…
Der Thriller ist in vier Teile gegliedert, die auch entsprechend gekennzeichnet sind. Diese Struktur hat sich mir jedoch nicht erschlossen. Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass die vier Teile klare Abgrenzungen der verschiedenen Perspektiven bilden könnten. Tatsächlich wird die Geschichte aber unabhängig von dieser Einteilung aus mehreren POVs erzählt. Im Mittelpunkt stehen Mia und Yanis, später kommen noch weitere Perspektiven hinzu. Die Wechsel finden dabei auch innerhalb der einzelnen Teile statt, sodass ich keinen echten Mehrwert in dieser Unterteilung gesehen habe. Die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Mia und Yanis fand ich dennoch interessant, weil sie zeigen, wie verschieden ein und dieselbe Situation interpretiert werden kann.
Atmosphärisch hat das Buch seine starken Momente. Dieses Gefühl, dass die anfängliche Sommerleichtigkeit nach und nach bröckelt und sich eine unterschwellige Anspannung ausbreitet, ist gut eingefangen. Man merkt deutlich, wie die Figuren zunehmend unter Druck geraten und wie das künstliche Dauerlächeln im Resort zur Belastung wird. Besonders gut gefallen hat mir auch die Kulisse. Das Setting mit der sommerlichen Atmosphäre und dem Portugal Flair sorgt für ein stimmiges Gesamtbild und passt gut zu einem Thriller dieser Art.
Was mich allerdings gestört hat, ist der offizielle Klappentext. Er liest sich zwar spannend, nimmt aber meiner Meinung nach zu viel vorweg. Einige Sachen, die dort drin stehen, treten erst sehr spät im Buch auf. Ein weiteres Problem waren für mich die Nebenfiguren. Viele von ihnen wirken eher wie Statisten, ohne wirklich zur Geschichte beizutragen. Das macht es etwas unruhig, weil zwar viele Personen auftauchen, aber nur wenige davon ausgearbeitet sind.
Leider ist auch die Spannungskurve eher flach. Über lange Strecken passiert mir einfach zu wenig. Es wird immer wieder etwas angedeutet, ohne konkret zu werden, was das Ganze unnötig in die Länge zieht. Die Auflösung wiederum wirkte nicht ganz stimmig im Vergleich zum restlichen Erzähltempo und ehrlich gesagt einfach völlig deplatziert. Einfach komplett aus dem Nichts konstruiert.
Insgesamt hatte „Summer Heat“ eine interessante Grundidee und eine beklemmende Atmosphäre, konnte mich erzählerisch aber nicht überzeugen. Vor allem der Mangel an durchgehender Spannung und das unausgewogene Tempo haben dafür gesorgt, dass mich der Thriller nicht richtig packen konnte.
Der Thriller ist in vier Teile gegliedert, die auch entsprechend gekennzeichnet sind. Diese Struktur hat sich mir jedoch nicht erschlossen. Zu Beginn hatte ich den Eindruck, dass die vier Teile klare Abgrenzungen der verschiedenen Perspektiven bilden könnten. Tatsächlich wird die Geschichte aber unabhängig von dieser Einteilung aus mehreren POVs erzählt. Im Mittelpunkt stehen Mia und Yanis, später kommen noch weitere Perspektiven hinzu. Die Wechsel finden dabei auch innerhalb der einzelnen Teile statt, sodass ich keinen echten Mehrwert in dieser Unterteilung gesehen habe. Die unterschiedlichen Wahrnehmungen von Mia und Yanis fand ich dennoch interessant, weil sie zeigen, wie verschieden ein und dieselbe Situation interpretiert werden kann.
Atmosphärisch hat das Buch seine starken Momente. Dieses Gefühl, dass die anfängliche Sommerleichtigkeit nach und nach bröckelt und sich eine unterschwellige Anspannung ausbreitet, ist gut eingefangen. Man merkt deutlich, wie die Figuren zunehmend unter Druck geraten und wie das künstliche Dauerlächeln im Resort zur Belastung wird. Besonders gut gefallen hat mir auch die Kulisse. Das Setting mit der sommerlichen Atmosphäre und dem Portugal Flair sorgt für ein stimmiges Gesamtbild und passt gut zu einem Thriller dieser Art.
Was mich allerdings gestört hat, ist der offizielle Klappentext. Er liest sich zwar spannend, nimmt aber meiner Meinung nach zu viel vorweg. Einige Sachen, die dort drin stehen, treten erst sehr spät im Buch auf. Ein weiteres Problem waren für mich die Nebenfiguren. Viele von ihnen wirken eher wie Statisten, ohne wirklich zur Geschichte beizutragen. Das macht es etwas unruhig, weil zwar viele Personen auftauchen, aber nur wenige davon ausgearbeitet sind.
Leider ist auch die Spannungskurve eher flach. Über lange Strecken passiert mir einfach zu wenig. Es wird immer wieder etwas angedeutet, ohne konkret zu werden, was das Ganze unnötig in die Länge zieht. Die Auflösung wiederum wirkte nicht ganz stimmig im Vergleich zum restlichen Erzähltempo und ehrlich gesagt einfach völlig deplatziert. Einfach komplett aus dem Nichts konstruiert.
Insgesamt hatte „Summer Heat“ eine interessante Grundidee und eine beklemmende Atmosphäre, konnte mich erzählerisch aber nicht überzeugen. Vor allem der Mangel an durchgehender Spannung und das unausgewogene Tempo haben dafür gesorgt, dass mich der Thriller nicht richtig packen konnte.
May 30, 2026
Langatmig und langweilig
July 21, 2026
3,5 ⭐️
August 20, 2026
Was war das für ein Buch? 😅 Also die ersten 200 Seiten waren echter Graus - mit Abbruch-Gefahr. Danach ging es endlich mit der Spannung und Geschwindigkeit los. Aber ich bin immer noch verwirrt, was das für ein Buch war. Kein einziger Charakter war sympathisch. Viele total gestört und absolut toxisch. Die Handlung - lauter Andeutungen, Geheimnisse, aufgeplusterte Szenen, die am Ende nichts bedeutet haben, kuriose Aufklärungen am Ende bzw ein offenes Ende. Da hätte man gut und gerne 100 Seiten am Anfang einsparen und zum Ende packen können. Ein einziger Fiebertraum. 🫠🫣
September 13, 2026
Die auflösung fand ich bisschen random, aber ich mochte die Dynamik, den Schreibstil und das Setting sehr!
July 16, 2026
⭐️⭐️⭐️½ (3,5/5 Sterne)
Summer Heat hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil. Die Seiten ließen sich unglaublich schnell lesen und sprachlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen.
Mit der Geschichte rund um das Luxusresort in Portugal hatte ich allerdings anfangs meine Schwierigkeiten. Ehrlicherweise ist der Funke bei mir zunächst überhaupt nicht übergesprungen. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, dass einfach zu wenig passiert. Es gab zwar immer wieder kleinere Ereignisse, die Spannung andeuten sollten, aber für mich wirkte das weder richtig krimihaft noch besonders fesselnd. Zeitweise war die Handlung eher zäh und ich habe sogar überlegt, das Buch abzubrechen.
Auch die beiden Hauptfiguren Mia und Jannis konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Ich fand sie beide nicht besonders sympathisch und sie blieben für mich insgesamt etwas blass. Dadurch fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Zum Glück habe ich weitergelesen, denn ab Teil 4 hat die Geschichte für mich deutlich an Fahrt aufgenommen. Endlich entwickelte sich die Spannung, auf die ich die ganze Zeit gewartet hatte. Die Auflösung und die Ereignisse zum Ende hin waren deutlich packender und konnten mich schließlich doch noch mitreißen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass am Ende ein ernstes und wichtiges Thema aufgegriffen wird: Gewalt gegen Frauen. Dieser Handlungsstrang verleiht der Geschichte mehr Tiefe und sorgt dafür, dass das Ende nachwirkt. Meiner Meinung nach hätte dieser Aspekt allerdings schon früher stärker in die Handlung eingebunden werden können, damit die Spannung über das gesamte Buch hinweg höher geblieben wäre.
Insgesamt bin ich mit gemischten Gefühlen aus der Geschichte gegangen. Der Schreibstil ist wirklich gelungen und das letzte Viertel hat den Krimi für mich noch einmal deutlich aufgewertet. Dennoch waren mir der Einstieg zu langatmig und die Charaktere konnten mich nicht vollständig überzeugen. Wer bereit ist, etwas Geduld mitzubringen, wird am Ende aber mit einer spannenden Auflösung belohnt.
Summer Heat hat einen sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil. Die Seiten ließen sich unglaublich schnell lesen und sprachlich hat mir das Buch wirklich gut gefallen.
Mit der Geschichte rund um das Luxusresort in Portugal hatte ich allerdings anfangs meine Schwierigkeiten. Ehrlicherweise ist der Funke bei mir zunächst überhaupt nicht übergesprungen. Über weite Strecken hatte ich das Gefühl, dass einfach zu wenig passiert. Es gab zwar immer wieder kleinere Ereignisse, die Spannung andeuten sollten, aber für mich wirkte das weder richtig krimihaft noch besonders fesselnd. Zeitweise war die Handlung eher zäh und ich habe sogar überlegt, das Buch abzubrechen.
Auch die beiden Hauptfiguren Mia und Jannis konnten mich leider nicht wirklich überzeugen. Ich fand sie beide nicht besonders sympathisch und sie blieben für mich insgesamt etwas blass. Dadurch fiel es mir schwer, eine emotionale Verbindung zu ihnen aufzubauen.
Zum Glück habe ich weitergelesen, denn ab Teil 4 hat die Geschichte für mich deutlich an Fahrt aufgenommen. Endlich entwickelte sich die Spannung, auf die ich die ganze Zeit gewartet hatte. Die Auflösung und die Ereignisse zum Ende hin waren deutlich packender und konnten mich schließlich doch noch mitreißen.
Besonders gut gefallen hat mir, dass am Ende ein ernstes und wichtiges Thema aufgegriffen wird: Gewalt gegen Frauen. Dieser Handlungsstrang verleiht der Geschichte mehr Tiefe und sorgt dafür, dass das Ende nachwirkt. Meiner Meinung nach hätte dieser Aspekt allerdings schon früher stärker in die Handlung eingebunden werden können, damit die Spannung über das gesamte Buch hinweg höher geblieben wäre.
Insgesamt bin ich mit gemischten Gefühlen aus der Geschichte gegangen. Der Schreibstil ist wirklich gelungen und das letzte Viertel hat den Krimi für mich noch einmal deutlich aufgewertet. Dennoch waren mir der Einstieg zu langatmig und die Charaktere konnten mich nicht vollständig überzeugen. Wer bereit ist, etwas Geduld mitzubringen, wird am Ende aber mit einer spannenden Auflösung belohnt.
May 29, 2026
Hat mich nicht überzeugt
Nach dem Klappentext war ich sehr gespannt auf das Buch, da sowohl das Setting als auch die Grundidee vielversprechend klangen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Zwar habe ich nicht ganz verstanden warum, gestört hat es mich beim Lesen jedoch nicht.
Der Einstieg konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Im ersten Teil passiert vergleichsweise wenig, stattdessen wird immer wieder angedeutet, dass die Protagonistin ein Geheimnis hat, aus einem bestimmten Grund im Resort ist und in ihrer Vergangenheit etwas vorgefallen sein muss. Dadurch wurde zwar Neugier aufgebaut, gleichzeitig zog sich die Handlung für mich aber etwas in die Länge.
Ab dem zweiten Teil wurde die Geschichte etwas spannender. Dennoch gab es auch hier immer wieder Passagen, in denen die Spannung etwas abgeflacht ist.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich dass im Klappentext schon einige Ereignisse vorweggenommen werden, die erst relativ spät im Buch eintreffen, sodass für meinen Geschmack auch bereits etwas zu viel vorweggenommen wurde.
Nach dem Klappentext war ich sehr gespannt auf das Buch, da sowohl das Setting als auch die Grundidee vielversprechend klangen. Das Buch ist in vier Teile gegliedert. Zwar habe ich nicht ganz verstanden warum, gestört hat es mich beim Lesen jedoch nicht.
Der Einstieg konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Im ersten Teil passiert vergleichsweise wenig, stattdessen wird immer wieder angedeutet, dass die Protagonistin ein Geheimnis hat, aus einem bestimmten Grund im Resort ist und in ihrer Vergangenheit etwas vorgefallen sein muss. Dadurch wurde zwar Neugier aufgebaut, gleichzeitig zog sich die Handlung für mich aber etwas in die Länge.
Ab dem zweiten Teil wurde die Geschichte etwas spannender. Dennoch gab es auch hier immer wieder Passagen, in denen die Spannung etwas abgeflacht ist.
Nachdem ich das Buch gelesen habe, finde ich dass im Klappentext schon einige Ereignisse vorweggenommen werden, die erst relativ spät im Buch eintreffen, sodass für meinen Geschmack auch bereits etwas zu viel vorweggenommen wurde.
June 8, 2026
3-4 Sterne ⭐️Ich mochte den Schreibstil der Autorin und wie sie die Atmosphäre im Resort beschrieben hat. Auch die Gruppendynamik, die sich zwischen den Mitarbeitenden entwickelt hat, fand ich spannend. Obwohl im Mittelteil nicht viel passierte, war es mir dennoch nicht zu langsam, sondern ich habe mitgefiebert wie sich die Beziehung zwischen Mia und Yanis entwickeln wird, dazu haben auch die wechselnden POVs beigetragen. Der Schluss hat mir dahingegen nicht gefallen. Der mysteriöse Gast auf den Mia wartet taucht ungefähr erst in den letzten Hundert Seiten auf. Die Storyline zu ihm wirkt nicht richtig ausgearbeitet, besonders weil es zu ihm davor so viele Teaser gab und damit auch die Erwartung steigt. Zudem fand ich das Finale der Auflösung viel zu hektisch, auch die Auflösung an sich hat mir nicht so gut gefallen.
September 13, 2026
3 Sterne = ganz gut, aber muss man nicht unbedingt gelesen haben
Nach Beenden des Buches hätte ich glaube ich noch 3,5 oder evtl. mit viel Augen zudrücken auch 4 Sterne vergeben, aber jetzt, nach einer Woche sind es nur noch 3. Ich kann mich an fast nichts mehr aus dem Buch erinnern, geschweige denn, wie die Auflösung war. Das spricht so gar nicht für das Buch. Es war ok, hat mich nett unterhalten, aber schon beim Lesen habe ich mich manchmal gefragt, wann die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt. Es plätscherte ziemlich vor sich hin. Leider also insgesamt nur so mittelmäßig.
Nach Beenden des Buches hätte ich glaube ich noch 3,5 oder evtl. mit viel Augen zudrücken auch 4 Sterne vergeben, aber jetzt, nach einer Woche sind es nur noch 3. Ich kann mich an fast nichts mehr aus dem Buch erinnern, geschweige denn, wie die Auflösung war. Das spricht so gar nicht für das Buch. Es war ok, hat mich nett unterhalten, aber schon beim Lesen habe ich mich manchmal gefragt, wann die Geschichte endlich Fahrt aufnimmt. Es plätscherte ziemlich vor sich hin. Leider also insgesamt nur so mittelmäßig.
July 7, 2026
Das Cover:
Das Cover macht wirklich was her, es ist sonnig, sommerlich und mit einem leicht bedrohlichen Unterton, der perfekt zur Geschichte passt. Man greift gerne hin, weil man sofort Urlaubsfeeling bekommt.
Meine Meinung:
Ich bin eigentlich kein Thriller-Mädchen, aber ein Luxusresort an der Algarve, tropische Hitze und ein bisschen Gänsehaut? Das klang nach dem perfekten Sommerleseerlwbnis und Ablenkung von der Hitze draußen. Der Vergleich mit White Lotus hat mich neugierig gemacht und ja, das Setting hat definitiv dieses Flair. Leider hat mich Summer Heat am Ende doch nicht so mitgerissen wie erhofft.
Mia arbeitet als Animateurin im exklusiven Platô Beach Resort an der portugiesischen Steilküste, einem Ort, der tagsüber nach Traumurlaub aussieht und nachts von ausschweifenden Champagner-Partys lebt. Dort begegnet sie Barkeeper Yanis und die Anziehung zwischen den beiden ist sofort spürbar. Aber Mia hat einen eigenen Grund, warum sie hier ist und Yanis scheint ebenfalls nicht ganz das zu sein, was er vorgibt.
Als eine Leiche in der Bucht angespült wird, stellt sich die Frage: Wem kann man hier eigentlich trauen?
Klingt spannend?! Jq, das Problem ist, dass es das leider zu selten wirklich ist... Bis das, was im Klapöentext steht, passiert, vergehen erstmal über 100 Seiten. Der Einstieg ist mau, die erhofften Andeutungen und Geheimnisse kommen nur tropfenweise und der Mittelteil plätschert so dahin, dass ich mich mehr als einmal dabei ertappt habe, auf eine Wendung zu warten, die einfach nicht kommt. Als Thrillerneuling kann ich natürlich nicht ausschließen, dass Viellesende des Genres das anders sehen, aber für mich hat die Spannung schlicht gefehlt.
Mia und Yanis sind beide schwer zu greifen. Mia hat einen geheimen Plan, den man zwar ahnt, aber lange nicht kennt, was in der Theorie eine tolle Spannungsquelle wäre. In der Praxis frustriert es aber, weil man nie wirklich weiß, was sie antreibt, was sie fühlt und wie sie zu Yanis steht. Urlaubsflirt? Echte Gefühle? Beides? Keines? Diese Undurchsichtigkeit wirkt nicht clever konstruiert, sondern einfach unklar.
Yanis ist auf der anderen Seite kaum greifbarer, er bleibt über weite Strecken eine Fassade, hinter der sich zwar Geheimnisse verbergen, aber keine echte Persönlichkeit, mit der man mitfühlen könnte. Die anfängliche Anziehung zwischen den beiden wandelt sich zwar irgendwann in Misstrauen, aber dieser Wandel fühlt sich eher abrupt als glaubwürdig an.
Was die Nebencharaktere angeht: Die meisten bleiben so blass, dass man sie kaum auseinanderhalten kann. Eine Ausnahme ist der Typ, der einfach kein Nein akzeptiert, der ist leider auf eine sehr unangenehme Art die markanteste Nebenfigur des Buches, und damit meine ich das nicht als Lob...
Was das Buch wirklich hat, ist das Setting. Das Resort, die Algarve, die Hitze, die beklemmende Atmosphäre unter der glitzernden Oberfläche – das ist atmosphärisch wirklich gut eingefangen und macht Lust auf Portugal. Schade, dass die Geschichte dieses Potenzial nicht voll ausschöpft.
Das Buch ist ein Standalone, mit einer kleinen Kleinigkeit die offen geblieben ist.
Mein Fazit:
Tolles Setting, schwache Umsetzung. Summer Heat lebt von seiner Atmosphäre und dem Urlaubsflair der Algarve, kann aber mit undurchsichtigen Charakteren ohne echten Sympathiefaktor und zu wenig Spannung nicht überzeugen. Als Genreneuling bin ich vielleicht nicht die Zielgruppe,aber mich hat es leider mehr gelangweilt als gefesselt.
Das Cover macht wirklich was her, es ist sonnig, sommerlich und mit einem leicht bedrohlichen Unterton, der perfekt zur Geschichte passt. Man greift gerne hin, weil man sofort Urlaubsfeeling bekommt.
Meine Meinung:
Ich bin eigentlich kein Thriller-Mädchen, aber ein Luxusresort an der Algarve, tropische Hitze und ein bisschen Gänsehaut? Das klang nach dem perfekten Sommerleseerlwbnis und Ablenkung von der Hitze draußen. Der Vergleich mit White Lotus hat mich neugierig gemacht und ja, das Setting hat definitiv dieses Flair. Leider hat mich Summer Heat am Ende doch nicht so mitgerissen wie erhofft.
Mia arbeitet als Animateurin im exklusiven Platô Beach Resort an der portugiesischen Steilküste, einem Ort, der tagsüber nach Traumurlaub aussieht und nachts von ausschweifenden Champagner-Partys lebt. Dort begegnet sie Barkeeper Yanis und die Anziehung zwischen den beiden ist sofort spürbar. Aber Mia hat einen eigenen Grund, warum sie hier ist und Yanis scheint ebenfalls nicht ganz das zu sein, was er vorgibt.
Als eine Leiche in der Bucht angespült wird, stellt sich die Frage: Wem kann man hier eigentlich trauen?
Klingt spannend?! Jq, das Problem ist, dass es das leider zu selten wirklich ist... Bis das, was im Klapöentext steht, passiert, vergehen erstmal über 100 Seiten. Der Einstieg ist mau, die erhofften Andeutungen und Geheimnisse kommen nur tropfenweise und der Mittelteil plätschert so dahin, dass ich mich mehr als einmal dabei ertappt habe, auf eine Wendung zu warten, die einfach nicht kommt. Als Thrillerneuling kann ich natürlich nicht ausschließen, dass Viellesende des Genres das anders sehen, aber für mich hat die Spannung schlicht gefehlt.
Mia und Yanis sind beide schwer zu greifen. Mia hat einen geheimen Plan, den man zwar ahnt, aber lange nicht kennt, was in der Theorie eine tolle Spannungsquelle wäre. In der Praxis frustriert es aber, weil man nie wirklich weiß, was sie antreibt, was sie fühlt und wie sie zu Yanis steht. Urlaubsflirt? Echte Gefühle? Beides? Keines? Diese Undurchsichtigkeit wirkt nicht clever konstruiert, sondern einfach unklar.
Yanis ist auf der anderen Seite kaum greifbarer, er bleibt über weite Strecken eine Fassade, hinter der sich zwar Geheimnisse verbergen, aber keine echte Persönlichkeit, mit der man mitfühlen könnte. Die anfängliche Anziehung zwischen den beiden wandelt sich zwar irgendwann in Misstrauen, aber dieser Wandel fühlt sich eher abrupt als glaubwürdig an.
Was die Nebencharaktere angeht: Die meisten bleiben so blass, dass man sie kaum auseinanderhalten kann. Eine Ausnahme ist der Typ, der einfach kein Nein akzeptiert, der ist leider auf eine sehr unangenehme Art die markanteste Nebenfigur des Buches, und damit meine ich das nicht als Lob...
Was das Buch wirklich hat, ist das Setting. Das Resort, die Algarve, die Hitze, die beklemmende Atmosphäre unter der glitzernden Oberfläche – das ist atmosphärisch wirklich gut eingefangen und macht Lust auf Portugal. Schade, dass die Geschichte dieses Potenzial nicht voll ausschöpft.
Das Buch ist ein Standalone, mit einer kleinen Kleinigkeit die offen geblieben ist.
Mein Fazit:
Tolles Setting, schwache Umsetzung. Summer Heat lebt von seiner Atmosphäre und dem Urlaubsflair der Algarve, kann aber mit undurchsichtigen Charakteren ohne echten Sympathiefaktor und zu wenig Spannung nicht überzeugen. Als Genreneuling bin ich vielleicht nicht die Zielgruppe,aber mich hat es leider mehr gelangweilt als gefesselt.
July 30, 2026
Zwischen Sonne und Schatten
Worum geht’s?
Mia heuert als Yogalehrerin in einem Luxusresort an der Algarve an. Für diesen Job hat sie alles aufgegeben. Und das nur, um auf eine persönliche Mission zu gehen. Doch dann trifft sie den Barkeeper Yanis. Während sich zwischen den beiden zarte Gefühle entwickeln, häufen sich im vermeintlichen Paradies rätselhafte und beunruhigende Ereignisse.
Meine Meinung:
Solveig-Marie Kastners Thriller „Summer Heat“ hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Der Schreibstil konnte mich von Beginn an fesseln, ebenso wie die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven und die geschickt eingestreuten Rückblicke in Mias Vergangenheit, die nach und nach immer mehr Puzzleteile offenbaren.
Auch die Figuren sind ebenso interessant wie undurchsichtig. Erzählt wird aus der Sicht von Mia, die mit einem ganz persönlichen Racheplan an die Algarve kommt, sich jedoch schneller von ihren Gefühlen ablenken lässt, als ihr vielleicht guttun würde. Hinzu kommt Yanis, der Barkeeper, der Mia näherkommt, sowie Taciana, über die ich bewusst nicht mehr verraten möchte, um niemandem die Spannung zu nehmen. Insgesamt sind die Charaktere vielschichtig angelegt. Wirklich sympathisch war mir allerdings kaum jemand, was vor allem daran lag, dass sich meine Einschätzung der Figuren ständig änderte und ich bis zuletzt nie sicher war, wem ich eigentlich trauen konnte.
Die Handlung selbst beginnt eher ruhig. Zeitweise hatte ich das Gefühl, als würde die Geschichte im ersten Drittel noch zwischen Enemies-to-Lovers-Romance und Thriller pendeln, bevor sie sich schließlich eindeutig für Letzteres entscheidet. Im letzten Drittel nimmt der Roman dann spürbar Fahrt auf und überrascht mit zahlreichen Wendungen, erschreckenden Szenen, spannenden Ermittlungen und Ereignissen, die ich so nicht erwartet hätte.
Trotz des langsamen Einstiegs hat es mich dennoch irgendwie von Anfang an gefesselt. Der Klappentext verrät ja, in welche Richtung die Geschichte geht, dennoch blieb bis zum Schluss vieles im Unklaren und ich konnte lange nicht erahnen, wie sich die einzelnen Handlungsstränge zusammenfügen würden. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, weil der Beginn für meinen Geschmack etwas zu unentschlossen wirkte und sich die Ereignisse am Ende dafür fast schon zu schnell überschlugen. Dennoch habe ich den Roman gerne gelesen. Besonders die Kulisse an der Algarve, das luxuriöse Resort, der Blick hinter die Fassade der High Society und die düsteren Abgründe der Reichen und Schönen (auch hier möchte ich nicht spoilern, deshalb keine Details) haben mir gut gefallen. Gerade diese Aspekte hätten für meinen Geschmack sogar noch früher einsetzen und etwas mehr Raum einnehmen dürfen.
Fazit:
Mit „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner hatte ich zwar anfangs das Gefühl, als wüsste die Geschichte selbst noch nicht genau, welchen Weg sie einschlagen möchte. Doch je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat sie mich in ihren Bann gezogen. Gerade die Mischung aus Urlaubsflair, undurchsichtigen Figuren, dunklen Geheimnissen, Vorurteilen und menschlichen Abgründen hat mich am Ende überzeugt. Für mich ein Thriller, der etwas Anlauf braucht, dafür aber mit einem packenden letzten Drittel belohnt.
4 sommerliche Sterne von mir.
Worum geht’s?
Mia heuert als Yogalehrerin in einem Luxusresort an der Algarve an. Für diesen Job hat sie alles aufgegeben. Und das nur, um auf eine persönliche Mission zu gehen. Doch dann trifft sie den Barkeeper Yanis. Während sich zwischen den beiden zarte Gefühle entwickeln, häufen sich im vermeintlichen Paradies rätselhafte und beunruhigende Ereignisse.
Meine Meinung:
Solveig-Marie Kastners Thriller „Summer Heat“ hat mich etwas zwiegespalten zurückgelassen. Der Schreibstil konnte mich von Beginn an fesseln, ebenso wie die Erzählweise aus unterschiedlichen Perspektiven und die geschickt eingestreuten Rückblicke in Mias Vergangenheit, die nach und nach immer mehr Puzzleteile offenbaren.
Auch die Figuren sind ebenso interessant wie undurchsichtig. Erzählt wird aus der Sicht von Mia, die mit einem ganz persönlichen Racheplan an die Algarve kommt, sich jedoch schneller von ihren Gefühlen ablenken lässt, als ihr vielleicht guttun würde. Hinzu kommt Yanis, der Barkeeper, der Mia näherkommt, sowie Taciana, über die ich bewusst nicht mehr verraten möchte, um niemandem die Spannung zu nehmen. Insgesamt sind die Charaktere vielschichtig angelegt. Wirklich sympathisch war mir allerdings kaum jemand, was vor allem daran lag, dass sich meine Einschätzung der Figuren ständig änderte und ich bis zuletzt nie sicher war, wem ich eigentlich trauen konnte.
Die Handlung selbst beginnt eher ruhig. Zeitweise hatte ich das Gefühl, als würde die Geschichte im ersten Drittel noch zwischen Enemies-to-Lovers-Romance und Thriller pendeln, bevor sie sich schließlich eindeutig für Letzteres entscheidet. Im letzten Drittel nimmt der Roman dann spürbar Fahrt auf und überrascht mit zahlreichen Wendungen, erschreckenden Szenen, spannenden Ermittlungen und Ereignissen, die ich so nicht erwartet hätte.
Trotz des langsamen Einstiegs hat es mich dennoch irgendwie von Anfang an gefesselt. Der Klappentext verrät ja, in welche Richtung die Geschichte geht, dennoch blieb bis zum Schluss vieles im Unklaren und ich konnte lange nicht erahnen, wie sich die einzelnen Handlungsstränge zusammenfügen würden. Einen Stern ziehe ich dennoch ab, weil der Beginn für meinen Geschmack etwas zu unentschlossen wirkte und sich die Ereignisse am Ende dafür fast schon zu schnell überschlugen. Dennoch habe ich den Roman gerne gelesen. Besonders die Kulisse an der Algarve, das luxuriöse Resort, der Blick hinter die Fassade der High Society und die düsteren Abgründe der Reichen und Schönen (auch hier möchte ich nicht spoilern, deshalb keine Details) haben mir gut gefallen. Gerade diese Aspekte hätten für meinen Geschmack sogar noch früher einsetzen und etwas mehr Raum einnehmen dürfen.
Fazit:
Mit „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner hatte ich zwar anfangs das Gefühl, als wüsste die Geschichte selbst noch nicht genau, welchen Weg sie einschlagen möchte. Doch je weiter ich gelesen habe, desto stärker hat sie mich in ihren Bann gezogen. Gerade die Mischung aus Urlaubsflair, undurchsichtigen Figuren, dunklen Geheimnissen, Vorurteilen und menschlichen Abgründen hat mich am Ende überzeugt. Für mich ein Thriller, der etwas Anlauf braucht, dafür aber mit einem packenden letzten Drittel belohnt.
4 sommerliche Sterne von mir.
August 16, 2026
Ich habe "Summer Heat – Nicht alle werden überleben" von Solveig-Marie Kastner in der ungekürzter Hörbuchthrillerfassung mit einer Laufzeit von rund 14 Stunden und 12 Minuten gehört. Gesprochen wird er von Lisa Cardinale, Martin Krah und Nina-Zofia Amerschläger.
Zur Story
Die Ausgangssituation hat eigentlich alles, was ein sommerlicher Mystery-Thriller braucht: Mia und Yanis arbeiten für eine Saison im exklusiven Platô Beach Resort an der Algarve. Zwischen Partys, Strand und luxuriösem Urlaub entsteht eine romantische Beziehung. Doch bald wird klar, dass beide nicht mit offenen Karten spielen. Als schließlich eine Leiche in der Bucht auftaucht, wird aus dem Urlaubstraum ein Spiel aus Misstrauen und Geheimnissen.
Meine Meinung
Das Problem: Die Geschichte wollte für mich einfach nicht aufgehen. Ich kann bei den konkreten Kritikpunkten kaum ins Detail gehen, ohne zu spoilern. Was ich aber sagen kann: Für mich waren sowohl die Handlungen als auch die Motivationen der Figuren an vielen Stellen nicht nachvollziehbar. Besonders bei der Protagonistin konnte ich manche Entscheidungen überhaupt nicht verstehen. Auch wie sich die verschiedenen Handlungsstränge entwickeln und wie die Figuren aufeinander reagieren, wirkte auf mich zunehmend konstruiert.
Und genau das hat mir die Geschichte kaputtgemacht. Denn die Grundidee fand ich durchaus spannend. Ein abgeschiedenes Luxusresort, Menschen mit Geheimnissen, eine zunehmend bedrückende Atmosphäre und die Frage, wem man eigentlich noch trauen kann; daraus hätte ein richtig guter Sommerthriller werden können. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Handlung unbedingt bestimmte Wendungen erreichen möchte und die Figuren dafür entsprechend handeln müssen. Dadurch wirkte vieles für mich nicht organisch, sondern konstruiert.
Die Atmosphäre eines exklusiven Resorts ist zwar vorhanden, aber für mich passten Klappentext, Versprechen und tatsächliche Geschichte nicht so richtig zusammen. Gerade deshalb fand ich es schade, weil mich die Beschreibung ursprünglich ziemlich neugierig gemacht hatte.
Trotzdem habe ich das Hörbuch bis zum Ende gehört. Und das ist wahrscheinlich der größte Widerspruch meiner Rezension: So schlecht ich vieles fand, eine gewisse Spannung war trotzdem da. Ich wollte irgendwann einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das Hörbuch hat mich also zumindest neugierig genug gehalten, um dranzubleiben.
Auch die drei Sprecher:innen haben ihre Sache ordentlich gemacht. Die Vertonung selbst war für mich allerdings nicht der Grund, warum ich weitergehört habe; das war tatsächlich die Frage, wie dieser ziemlich wilde Plot am Ende aufgelöst wird.
Fazit
Für mich bleibt vor allem ein Gefühl von verschenktem Potenzial. "Summer Heat" hat eine spannende Ausgangsidee und das perfekte Setting für einen sommerlichen Thriller. Die Figuren, ihre Motivationen und die Entwicklung der Handlung waren für mich jedoch so konstruiert und teilweise unlogisch, dass ich mich immer wieder über die Geschichte statt mit ihr beschäftigt habe. Ein zweites Buch von Solveig-Marie Kastner würde ich vermutlich nicht lesen oder hören. Danke an netgalley.de und den Hörbuch Hamburg Verlag für das Rezensionsexemplar.
Zur Story
Die Ausgangssituation hat eigentlich alles, was ein sommerlicher Mystery-Thriller braucht: Mia und Yanis arbeiten für eine Saison im exklusiven Platô Beach Resort an der Algarve. Zwischen Partys, Strand und luxuriösem Urlaub entsteht eine romantische Beziehung. Doch bald wird klar, dass beide nicht mit offenen Karten spielen. Als schließlich eine Leiche in der Bucht auftaucht, wird aus dem Urlaubstraum ein Spiel aus Misstrauen und Geheimnissen.
Meine Meinung
Das Problem: Die Geschichte wollte für mich einfach nicht aufgehen. Ich kann bei den konkreten Kritikpunkten kaum ins Detail gehen, ohne zu spoilern. Was ich aber sagen kann: Für mich waren sowohl die Handlungen als auch die Motivationen der Figuren an vielen Stellen nicht nachvollziehbar. Besonders bei der Protagonistin konnte ich manche Entscheidungen überhaupt nicht verstehen. Auch wie sich die verschiedenen Handlungsstränge entwickeln und wie die Figuren aufeinander reagieren, wirkte auf mich zunehmend konstruiert.
Und genau das hat mir die Geschichte kaputtgemacht. Denn die Grundidee fand ich durchaus spannend. Ein abgeschiedenes Luxusresort, Menschen mit Geheimnissen, eine zunehmend bedrückende Atmosphäre und die Frage, wem man eigentlich noch trauen kann; daraus hätte ein richtig guter Sommerthriller werden können. Stattdessen hatte ich immer wieder das Gefühl, dass die Handlung unbedingt bestimmte Wendungen erreichen möchte und die Figuren dafür entsprechend handeln müssen. Dadurch wirkte vieles für mich nicht organisch, sondern konstruiert.
Die Atmosphäre eines exklusiven Resorts ist zwar vorhanden, aber für mich passten Klappentext, Versprechen und tatsächliche Geschichte nicht so richtig zusammen. Gerade deshalb fand ich es schade, weil mich die Beschreibung ursprünglich ziemlich neugierig gemacht hatte.
Trotzdem habe ich das Hörbuch bis zum Ende gehört. Und das ist wahrscheinlich der größte Widerspruch meiner Rezension: So schlecht ich vieles fand, eine gewisse Spannung war trotzdem da. Ich wollte irgendwann einfach wissen, wie die Geschichte ausgeht. Das Hörbuch hat mich also zumindest neugierig genug gehalten, um dranzubleiben.
Auch die drei Sprecher:innen haben ihre Sache ordentlich gemacht. Die Vertonung selbst war für mich allerdings nicht der Grund, warum ich weitergehört habe; das war tatsächlich die Frage, wie dieser ziemlich wilde Plot am Ende aufgelöst wird.
Fazit
Für mich bleibt vor allem ein Gefühl von verschenktem Potenzial. "Summer Heat" hat eine spannende Ausgangsidee und das perfekte Setting für einen sommerlichen Thriller. Die Figuren, ihre Motivationen und die Entwicklung der Handlung waren für mich jedoch so konstruiert und teilweise unlogisch, dass ich mich immer wieder über die Geschichte statt mit ihr beschäftigt habe. Ein zweites Buch von Solveig-Marie Kastner würde ich vermutlich nicht lesen oder hören. Danke an netgalley.de und den Hörbuch Hamburg Verlag für das Rezensionsexemplar.
August 21, 2026
Eigentlich klingt alles nach dem perfekten Sommer. Ein Luxusresort an der portugiesischen Küste, Sonne, Strand, Partys bis tief in die Nacht und das Gefühl, dass die schönsten Wochen des Jahres gerade erst beginnen. Doch je länger ich gelesen habe, desto deutlicher wurde, dass hinter der glänzenden Fassade etwas Dunkles lauert.
Genau diese Mischung aus Urlaubsfeeling und unterschwelliger Bedrohung hat mich von Anfang an neugierig gemacht.
Mia und Yanis begegnen sich in einem exklusiven Resort an der Algarve. Zwischen atemberaubender Kulisse, neuen Bekanntschaften und ausgelassener Stimmung scheint alles perfekt zu sein. Doch schon bald häufen sich seltsame Vorfälle und das Gefühl, dass hier längst nicht jeder mit offenen Karten spielt. Was zunächst wie ein unbeschwerter Sommer wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem gefährlichen Spiel voller Geheimnisse.
Besonders gefallen hat mir das Setting. Die Autorin fängt die Atmosphäre des Resorts unglaublich lebendig ein. Während tagsüber die Sonne scheint und alles nach Freiheit und Leichtigkeit aussieht, entsteht immer stärker dieses unangenehme Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas brodelt. Gerade dieser Kontrast hat für mich sehr gut funktioniert. 🌊☀️
Auch die Figuren haben mich neugierig gemacht. Niemand wirkt vollkommen durchschaubar und immer wieder stellte ich meine bisherigen Vermutungen infrage. Ich wusste oft nicht, wem ich vertrauen soll und genau dieses Misstrauen hat viel zur Spannung beigetragen.
Für mich ist Summer Heat eine Geschichte über
☀️ die dunkle Seite des Paradieses
🖤 Geheimnisse und verborgene Wahrheiten
🌊 Vertrauen und Misstrauen
🔪 gefährliche Entscheidungen
⚡ die Erkenntnis, dass nicht jeder den Sommer überleben wird.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt. Besonders die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben dazu beigetragen, dass ich immer weiterlesen wollte. Stück für Stück werden neue Informationen enthüllt und mit jeder Enthüllung wird klarer, dass die Situation weit gefährlicher ist, als sie zunächst scheint.
Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Das Buch lebt nicht von blutigen Szenen oder permanenter Action, sondern von Spannung, die sich langsam aufbaut. Dieses Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte, begleitet einen durch die gesamte Geschichte.
Allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Handlung etwas mehr Tempo hätte vertragen können. Vor allem im Mittelteil gab es einige Passagen, die sich für mich etwas gezogen haben. Auch konnte mich nicht jede Wendung gleich stark überraschen.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Die Kombination aus luxuriösem Ferienresort, undurchsichtigen Figuren und einer stetig wachsenden Bedrohung hat für mich hervorragend funktioniert.
Das Ende konnte noch einmal Spannung erzeugen und hat einige Entwicklungen bereithalten, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Genau deshalb habe ich das Buch mit einem guten Gefühl zugeschlagen.
Summer Heat ist ein atmosphärischer Sommerthriller, der zeigt, dass die gefährlichsten Orte manchmal genau dort liegen, wo eigentlich alles perfekt scheint.
⭐⭐⭐⭐
Genau diese Mischung aus Urlaubsfeeling und unterschwelliger Bedrohung hat mich von Anfang an neugierig gemacht.
Mia und Yanis begegnen sich in einem exklusiven Resort an der Algarve. Zwischen atemberaubender Kulisse, neuen Bekanntschaften und ausgelassener Stimmung scheint alles perfekt zu sein. Doch schon bald häufen sich seltsame Vorfälle und das Gefühl, dass hier längst nicht jeder mit offenen Karten spielt. Was zunächst wie ein unbeschwerter Sommer wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem gefährlichen Spiel voller Geheimnisse.
Besonders gefallen hat mir das Setting. Die Autorin fängt die Atmosphäre des Resorts unglaublich lebendig ein. Während tagsüber die Sonne scheint und alles nach Freiheit und Leichtigkeit aussieht, entsteht immer stärker dieses unangenehme Gefühl, dass unter der Oberfläche etwas brodelt. Gerade dieser Kontrast hat für mich sehr gut funktioniert. 🌊☀️
Auch die Figuren haben mich neugierig gemacht. Niemand wirkt vollkommen durchschaubar und immer wieder stellte ich meine bisherigen Vermutungen infrage. Ich wusste oft nicht, wem ich vertrauen soll und genau dieses Misstrauen hat viel zur Spannung beigetragen.
Für mich ist Summer Heat eine Geschichte über
☀️ die dunkle Seite des Paradieses
🖤 Geheimnisse und verborgene Wahrheiten
🌊 Vertrauen und Misstrauen
🔪 gefährliche Entscheidungen
⚡ die Erkenntnis, dass nicht jeder den Sommer überleben wird.
Der Schreibstil liest sich angenehm flüssig und sorgt dafür, dass man schnell durch die Seiten kommt. Besonders die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven haben dazu beigetragen, dass ich immer weiterlesen wollte. Stück für Stück werden neue Informationen enthüllt und mit jeder Enthüllung wird klarer, dass die Situation weit gefährlicher ist, als sie zunächst scheint.
Was mir besonders gefallen hat, war die Atmosphäre. Das Buch lebt nicht von blutigen Szenen oder permanenter Action, sondern von Spannung, die sich langsam aufbaut. Dieses Gefühl, dass jederzeit etwas passieren könnte, begleitet einen durch die gesamte Geschichte.
Allerdings hatte ich stellenweise das Gefühl, dass die Handlung etwas mehr Tempo hätte vertragen können. Vor allem im Mittelteil gab es einige Passagen, die sich für mich etwas gezogen haben. Auch konnte mich nicht jede Wendung gleich stark überraschen.
Trotzdem hat mich die Geschichte insgesamt sehr gut unterhalten. Die Kombination aus luxuriösem Ferienresort, undurchsichtigen Figuren und einer stetig wachsenden Bedrohung hat für mich hervorragend funktioniert.
Das Ende konnte noch einmal Spannung erzeugen und hat einige Entwicklungen bereithalten, mit denen ich so nicht gerechnet hatte. Genau deshalb habe ich das Buch mit einem guten Gefühl zugeschlagen.
Summer Heat ist ein atmosphärischer Sommerthriller, der zeigt, dass die gefährlichsten Orte manchmal genau dort liegen, wo eigentlich alles perfekt scheint.
⭐⭐⭐⭐
May 3, 2026
. Suchst du einen Roman,
der sich nicht in eine Schublade stecken lässt und dich Seite für Seite in seinen Bann zieht? Eine Geschichte,
die das Zarte eines Coming-of-Age mit den Rissen eines Familiendramas verbindet, durchzogen von der unterschwelligen Spannung eines Krimis und getragen von der düsteren Intensität eines Thrillers?
Ein Hauch von Verruchtheit, viel Gefühl und eine stetig wachsende Unruhe, die dich nicht mehr loslässt?
Dann ist „Summerheat“ genau das Richtige für dich…
überraschend vielschichtig, erfrischend anders und mit einem Twist,
der noch lange nachhallt.
. Aber worum geht es genau…
Mia und Yanis arbeiten während des Sommers beide in einem Luxusresort an der Algarve. Die beiden lernen sich dort kennen und sind direkt aneinander interessiert und leben dieses Interesse auch sofort aus. Doch mit der Zeit entfaltet sich eine düstere Stimmung zwischen den Beiden und im Resort allgemein.
Das Resort verbirgt einige Geheimnisse und ein unerwarteter Leichenfund bringt das Fass dann zum überlaufen.
. In „Summerheat“ begegnen wir der Geschichte zunächst ausschließlich durch die Stimmen von Mia und Yanis, beide als Ich-Erzähler angelegt. Doch mit dem ersten Perspektivwechsel zu Yanis kippt der Ton merklich ins Düstere,
wo zuvor Mias Blick von Licht und Leichtigkeit durchzogen war, breitet sich nun ein Schatten aus, der die Atmosphäre verdichtet. Das Tempo zieht im zweiten Teil spürbar an und verleiht dem Roman eine zunehmend kriminelle Spannung, die sich festsetzt und weiter zuspitzt.
. Die Erzählung lebt von Fragen, die sich nicht sofort beantworten lassen und gerade dieses Zögern, dieses tastende Enthüllen, macht ihren Reiz aus. Die Geheimnisse der Figuren wirken wie unsichtbare Fäden, die den Leser unweigerlich an die Seiten binden. Im dritten Teil entfaltet sich schließlich jene Intensität, auf die man unbewusst gewartet hat! Der Thriller tritt in den Vordergrund, düster, packend und von einer beklemmenden Sogkraft getragen. Verborgene Wahrheiten drängen ans Licht und hinter der glatten Fassade des Luxusresorts öffnet sich eine Welt, die ebenso faszinierend wie abgründig ist. Unerwartete Wendungen durchziehen die Handlung, doch die letzte übertrifft sie alle.
. Auch die Figurenzeichnung verdient besondere Beachtung! Kastner gelingt es, selbst Nebencharaktere mit Leben zu füllen. Sie besitzen Ecken und Kanten, wirken greifbar und authentisch, als seien sie dem wirklichen Leben entnommen.
. Anfangs begegnete ich Mias Geschichte noch mit einer gewissen Zurückhaltung, doch mit jeder neuen Facette gewann sie an Tiefe und zog mich stärker in ihren Bann. Gegen Ende fügen sich die einzelnen Stränge schlüssig zusammen und offenbaren ihre innere Logik. Kastner erschafft eine Welt, in der man die Protagonisten nicht nur beobachtet, sondern ihnen nahekommt und so Teil ihrer fiebrigen, aus den Fugen geratenen Geschichte wird.
. Auch wenn sich die ersten Kapitel stellenweise etwas zu sehr ausdehnen und ich mir mitunter eine noch größere Schonungslosigkeit gewünscht hätte,
bleibt am Ende ein klarer Eindruck…
Dieser Sommerthriller ist ebenso vielschichtig wie fesselnd und überaus unterhaltsam!
der sich nicht in eine Schublade stecken lässt und dich Seite für Seite in seinen Bann zieht? Eine Geschichte,
die das Zarte eines Coming-of-Age mit den Rissen eines Familiendramas verbindet, durchzogen von der unterschwelligen Spannung eines Krimis und getragen von der düsteren Intensität eines Thrillers?
Ein Hauch von Verruchtheit, viel Gefühl und eine stetig wachsende Unruhe, die dich nicht mehr loslässt?
Dann ist „Summerheat“ genau das Richtige für dich…
überraschend vielschichtig, erfrischend anders und mit einem Twist,
der noch lange nachhallt.
. Aber worum geht es genau…
Mia und Yanis arbeiten während des Sommers beide in einem Luxusresort an der Algarve. Die beiden lernen sich dort kennen und sind direkt aneinander interessiert und leben dieses Interesse auch sofort aus. Doch mit der Zeit entfaltet sich eine düstere Stimmung zwischen den Beiden und im Resort allgemein.
Das Resort verbirgt einige Geheimnisse und ein unerwarteter Leichenfund bringt das Fass dann zum überlaufen.
. In „Summerheat“ begegnen wir der Geschichte zunächst ausschließlich durch die Stimmen von Mia und Yanis, beide als Ich-Erzähler angelegt. Doch mit dem ersten Perspektivwechsel zu Yanis kippt der Ton merklich ins Düstere,
wo zuvor Mias Blick von Licht und Leichtigkeit durchzogen war, breitet sich nun ein Schatten aus, der die Atmosphäre verdichtet. Das Tempo zieht im zweiten Teil spürbar an und verleiht dem Roman eine zunehmend kriminelle Spannung, die sich festsetzt und weiter zuspitzt.
. Die Erzählung lebt von Fragen, die sich nicht sofort beantworten lassen und gerade dieses Zögern, dieses tastende Enthüllen, macht ihren Reiz aus. Die Geheimnisse der Figuren wirken wie unsichtbare Fäden, die den Leser unweigerlich an die Seiten binden. Im dritten Teil entfaltet sich schließlich jene Intensität, auf die man unbewusst gewartet hat! Der Thriller tritt in den Vordergrund, düster, packend und von einer beklemmenden Sogkraft getragen. Verborgene Wahrheiten drängen ans Licht und hinter der glatten Fassade des Luxusresorts öffnet sich eine Welt, die ebenso faszinierend wie abgründig ist. Unerwartete Wendungen durchziehen die Handlung, doch die letzte übertrifft sie alle.
. Auch die Figurenzeichnung verdient besondere Beachtung! Kastner gelingt es, selbst Nebencharaktere mit Leben zu füllen. Sie besitzen Ecken und Kanten, wirken greifbar und authentisch, als seien sie dem wirklichen Leben entnommen.
. Anfangs begegnete ich Mias Geschichte noch mit einer gewissen Zurückhaltung, doch mit jeder neuen Facette gewann sie an Tiefe und zog mich stärker in ihren Bann. Gegen Ende fügen sich die einzelnen Stränge schlüssig zusammen und offenbaren ihre innere Logik. Kastner erschafft eine Welt, in der man die Protagonisten nicht nur beobachtet, sondern ihnen nahekommt und so Teil ihrer fiebrigen, aus den Fugen geratenen Geschichte wird.
. Auch wenn sich die ersten Kapitel stellenweise etwas zu sehr ausdehnen und ich mir mitunter eine noch größere Schonungslosigkeit gewünscht hätte,
bleibt am Ende ein klarer Eindruck…
Dieser Sommerthriller ist ebenso vielschichtig wie fesselnd und überaus unterhaltsam!
July 12, 2026
Eher Sommerlektüre denn Thriller
Die Algarve lockt, das einladende Cover, das die sommerliche Hitze direkt abzustrahlen scheint, ebenso, dazu die Beschreibung, welche einen atmosphärischen Thriller vor herrlicher Kulisse verspricht – ich bin gespannt.
Dieses Luxusresort, das hoch über dem Meer auf einem Plateau liegt, punktet mit seiner exklusiven Lage und einem Strand, der unter den hoch aufragenden Klippen liegt. Mia bewirbt sich als Animateurin, sie wird hier Yoga-Stunden anbieten und auch wird sie aktives Mitglied der resorteigenen Showtruppe sein.
Das Buch lockt ungemein, die ersten Seiten sind wie ein Ankommen. Alles ist neu und ungewohnt, man spürt die flirrende Hitze, auch Mia kommt ziemlich abgekämpft an und findet sich alsbald mit den harten Tatsachen konfrontiert, denn hinter den Kulissen dieser champagnergetränkten Glitzerwelt ist nichts schillernd, die Realität der Angestellten ist eher das genaue Gegenteil.
Mia ist es, die ihre Sicht, ihre Empfindungen, ihre Erlebnisse mit den Gästen, vor allem aber mit ihren Kollegen und Kolleginnen, offenbart. Hier lernt sie Yanis kennen, der hauptsächlich als Barkeeper fungiert und auch er gibt Einblicke in seinen Tagesablauf, die Nächte mit eingeschlossen. Bald kommen sich die beiden näher, sie genießen ihre freie Zeit miteinander und doch hat es den Anschein, als ob da so einiges zwischen ihnen stehen würde. Auch der Ton zwischen den übrigen Angestellten ist eher rau, es gibt Rivalitäten und Eifersüchteleien und nicht nur das – man spürt vieles, das unter der Oberfläche wabert.
„…nicht, bevor ich getan habe, was ich tun muss.“ Diesen Satz lese ich so oder so ähnlich des Öfteren und natürlich drängt sich mir die Frage auf, was es denn ist, was sie, was Mia tun muss. Ich werde es erfahren – irgendwann, ja. Aber auch dann bin ich etwas ratlos, denn dieser Grund ist so banal, so an den Haaren herbeigezogen, dass ich auf mehr hoffe. Die Story verliert sich in Banalitäten, sie hält sich zu viel in Nebensächlichkeiten auf, die sich über zu viele Seiten ziehen. Dadurch wird es langatmig und auch wenn sich so etliche Gestalten sonderbar benehmen, hat dieses Verhalten keine Thriller-Qualitäten. Yanis dann ist eher ein Akrobat der Betten, sein Geheimnis ist so uninteressant wie wunderlich und auch dann, als eine Leiche gefunden wird, zieht die Story nicht an.
Das Zwischenmenschliche wird hier sehr ausführlich dargeboten, die Thriller-Elemente dagegen sind rar gesät. Gut, es ist eine nette Geschichte, die jedoch zu viel verspricht. Als versierte Thriller-Leserin bin ich anderes gewohnt. Es ist eher eine Lektüre für zwischendurch vor atemberaubender Kulisse, die schnell gelesen ist. Wie gesagt: ganz nett.
Die Algarve lockt, das einladende Cover, das die sommerliche Hitze direkt abzustrahlen scheint, ebenso, dazu die Beschreibung, welche einen atmosphärischen Thriller vor herrlicher Kulisse verspricht – ich bin gespannt.
Dieses Luxusresort, das hoch über dem Meer auf einem Plateau liegt, punktet mit seiner exklusiven Lage und einem Strand, der unter den hoch aufragenden Klippen liegt. Mia bewirbt sich als Animateurin, sie wird hier Yoga-Stunden anbieten und auch wird sie aktives Mitglied der resorteigenen Showtruppe sein.
Das Buch lockt ungemein, die ersten Seiten sind wie ein Ankommen. Alles ist neu und ungewohnt, man spürt die flirrende Hitze, auch Mia kommt ziemlich abgekämpft an und findet sich alsbald mit den harten Tatsachen konfrontiert, denn hinter den Kulissen dieser champagnergetränkten Glitzerwelt ist nichts schillernd, die Realität der Angestellten ist eher das genaue Gegenteil.
Mia ist es, die ihre Sicht, ihre Empfindungen, ihre Erlebnisse mit den Gästen, vor allem aber mit ihren Kollegen und Kolleginnen, offenbart. Hier lernt sie Yanis kennen, der hauptsächlich als Barkeeper fungiert und auch er gibt Einblicke in seinen Tagesablauf, die Nächte mit eingeschlossen. Bald kommen sich die beiden näher, sie genießen ihre freie Zeit miteinander und doch hat es den Anschein, als ob da so einiges zwischen ihnen stehen würde. Auch der Ton zwischen den übrigen Angestellten ist eher rau, es gibt Rivalitäten und Eifersüchteleien und nicht nur das – man spürt vieles, das unter der Oberfläche wabert.
„…nicht, bevor ich getan habe, was ich tun muss.“ Diesen Satz lese ich so oder so ähnlich des Öfteren und natürlich drängt sich mir die Frage auf, was es denn ist, was sie, was Mia tun muss. Ich werde es erfahren – irgendwann, ja. Aber auch dann bin ich etwas ratlos, denn dieser Grund ist so banal, so an den Haaren herbeigezogen, dass ich auf mehr hoffe. Die Story verliert sich in Banalitäten, sie hält sich zu viel in Nebensächlichkeiten auf, die sich über zu viele Seiten ziehen. Dadurch wird es langatmig und auch wenn sich so etliche Gestalten sonderbar benehmen, hat dieses Verhalten keine Thriller-Qualitäten. Yanis dann ist eher ein Akrobat der Betten, sein Geheimnis ist so uninteressant wie wunderlich und auch dann, als eine Leiche gefunden wird, zieht die Story nicht an.
Das Zwischenmenschliche wird hier sehr ausführlich dargeboten, die Thriller-Elemente dagegen sind rar gesät. Gut, es ist eine nette Geschichte, die jedoch zu viel verspricht. Als versierte Thriller-Leserin bin ich anderes gewohnt. Es ist eher eine Lektüre für zwischendurch vor atemberaubender Kulisse, die schnell gelesen ist. Wie gesagt: ganz nett.
July 11, 2026
Ein Sommer-Thriller
Klappentext:
Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen der Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden, das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt. Für Mia und Yanis, die für eine Saison zum Arbeiten an die Algarve gekommen sind, ist das eine ganz neue Welt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, sie Animateurin, er Barkeeper, und es dauert keine Woche, bis sie sich näherkommen. Dass Mia aus einem bestimmten Grund an die Algarve gekommen ist, ahnt Yanis nicht. Nach einer Weile macht beiden die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen und verwandelt ihre anfängliche Zuneigung in tiefes Misstrauen. Irgendetwas stimmt an diesem Ort nicht. Über den Sommer reiht sich ein seltsames Ereignis ans andere. Und als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen die beiden sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat.
„Summer Heat: Nicht alle werden überleben“ ist ein spannender Sommer-Thriller von Solveig-Marie Kastner.
Handlungsort ist Portugal, genauer gesagt die Algarve. Hier verbringen Mia und Yanis einen Sommer im luxuriösen Platô Beach Resort. Mia ist Animateurin und Yogalehrerin und Yanis ist Barkeeper. Mia und Yanis verstehen sich vom ersten Moment an gut. Doch Mia hat ein Geheimnis, sie ist aus einem bestimmten Grund an diesen Ort gekommen. Zwischen Mia und Yanis verändert sich etwas. Aus Zuneigung wird Misstrauen. Und dann taucht eine Leiche am Strand auf.
Solveig-Marie Kastner beschreibt den Handlungsort sehr anschaulich. Die Landschaft der Algarve, das Resort und die luxuriösen Partys, wo der Sekt in Strömen fließt. Ich konnte mir alles gut vorstellen.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Ich bin Mia und Yanis gerne durch die Geschichte gefolgt.
Der Schreibstil von Solveig-Marie Kastner ist flüssig, gut verständlich und angenehm zu lesen.
Um in die Geschichte richtig reinzukommen, habe ich etwas Zeit gebraucht. Es hat etwas gedauert, bis die Spannung so richtig eingesetzt hat. Dann hat sich eine geheimnisvolle und zum Teil bedrückende Atmosphäre aufgebaut.
„Summer Heat: Nicht alle werden überleben“ ist ein echter Sommer-Thriller. Genau das richtige Buch für den Urlaub.
Klappentext:
Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen der Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden, das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt. Für Mia und Yanis, die für eine Saison zum Arbeiten an die Algarve gekommen sind, ist das eine ganz neue Welt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, sie Animateurin, er Barkeeper, und es dauert keine Woche, bis sie sich näherkommen. Dass Mia aus einem bestimmten Grund an die Algarve gekommen ist, ahnt Yanis nicht. Nach einer Weile macht beiden die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen und verwandelt ihre anfängliche Zuneigung in tiefes Misstrauen. Irgendetwas stimmt an diesem Ort nicht. Über den Sommer reiht sich ein seltsames Ereignis ans andere. Und als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen die beiden sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat.
„Summer Heat: Nicht alle werden überleben“ ist ein spannender Sommer-Thriller von Solveig-Marie Kastner.
Handlungsort ist Portugal, genauer gesagt die Algarve. Hier verbringen Mia und Yanis einen Sommer im luxuriösen Platô Beach Resort. Mia ist Animateurin und Yogalehrerin und Yanis ist Barkeeper. Mia und Yanis verstehen sich vom ersten Moment an gut. Doch Mia hat ein Geheimnis, sie ist aus einem bestimmten Grund an diesen Ort gekommen. Zwischen Mia und Yanis verändert sich etwas. Aus Zuneigung wird Misstrauen. Und dann taucht eine Leiche am Strand auf.
Solveig-Marie Kastner beschreibt den Handlungsort sehr anschaulich. Die Landschaft der Algarve, das Resort und die luxuriösen Partys, wo der Sekt in Strömen fließt. Ich konnte mir alles gut vorstellen.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und lebendig. Ich bin Mia und Yanis gerne durch die Geschichte gefolgt.
Der Schreibstil von Solveig-Marie Kastner ist flüssig, gut verständlich und angenehm zu lesen.
Um in die Geschichte richtig reinzukommen, habe ich etwas Zeit gebraucht. Es hat etwas gedauert, bis die Spannung so richtig eingesetzt hat. Dann hat sich eine geheimnisvolle und zum Teil bedrückende Atmosphäre aufgebaut.
„Summer Heat: Nicht alle werden überleben“ ist ein echter Sommer-Thriller. Genau das richtige Buch für den Urlaub.
August 28, 2026
Spannender Schluss nach zähem Einstieg
Dieses Buch konnte mich leider nicht zu 100 % überzeugen. Der Klappentext hat eine sehr spannende Geschichte versprochen, die für mich in der ersten Hälfte allerdings eher vor sich hingedümpelt ist. Wir wissen, dass Mia aus einem bestimmten Grund in dem Resort ist, und dieser wird auch immer wieder angeteasert. Wirklich greifbare Hinweise gibt es jedoch kaum. Dadurch kam bei mir leider kein richtiges Miträtseln auf, sondern eher das Gefühl, dass sich die Geschichte immer wieder im Kreis dreht.
Auch die Beziehung zwischen Mia und Yanis war für mich mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Etwa ab dem zweiten Drittel bekommen wir durch einen Perspektivenwechsel dann auch Einblicke in seine Sicht auf die Geschichte. Allerdings konnte mich auch das nicht vollständig abholen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir nahezu keiner der Charaktere wirklich sympathisch war. Viele schienen hauptsächlich auf sich selbst bedacht zu sein, und auch manche Handlungen konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Teilweise waren mir die Entwicklungen dadurch etwas zu wirr und ich hatte beim Lesen irgendwann fast den Wunsch, einfach aus diesem Resort zu verschwinden.
Da ich aber von Natur aus neugierig bin und natürlich unbedingt wissen wollte, was nun wirklich hinter allem steckt, habe ich weitergelesen. Und das hat sich für mich definitiv gelohnt! Im letzten Drittel kommt endlich deutlich mehr Bewegung in die Geschichte. Es entsteht Spannung, die Entwicklungen liefern immer mehr Hinweise zum Miträtseln und auch die Plottwists waren für mich sehr gut eingebaut. Gleichzeitig wurden die Charaktere für mich in diesem Abschnitt endlich greifbarer und ihre Handlungen nachvollziehbarer.
Im Gegensatz zum Anfang konnte mich das letzte Drittel dann tatsächlich richtig an die Seiten fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles auflösen würde, und war gespannt darauf, welche Erkenntnisse noch auf mich warten.
Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen und war vermutlich auch einer der Gründe, warum ich trotz des für mich eher schwierigen Einstiegs an der Geschichte drangeblieben bin.
Für mich hätte es insgesamt gerne etwas weniger Hin und Her zwischen Mia und Yanis und dafür mehr versteckte Hinweise auf das große Ganze geben dürfen. Gerade am Anfang hätte ich mir mehr Möglichkeiten zum Miträtseln gewünscht. Trotzdem konnte mich die Geschichte zum Ende hin noch deutlich mehr abholen und mit einigen gelungenen Wendungen überraschen.
Dieses Buch konnte mich leider nicht zu 100 % überzeugen. Der Klappentext hat eine sehr spannende Geschichte versprochen, die für mich in der ersten Hälfte allerdings eher vor sich hingedümpelt ist. Wir wissen, dass Mia aus einem bestimmten Grund in dem Resort ist, und dieser wird auch immer wieder angeteasert. Wirklich greifbare Hinweise gibt es jedoch kaum. Dadurch kam bei mir leider kein richtiges Miträtseln auf, sondern eher das Gefühl, dass sich die Geschichte immer wieder im Kreis dreht.
Auch die Beziehung zwischen Mia und Yanis war für mich mit sehr vielen Fragezeichen versehen. Etwa ab dem zweiten Drittel bekommen wir durch einen Perspektivenwechsel dann auch Einblicke in seine Sicht auf die Geschichte. Allerdings konnte mich auch das nicht vollständig abholen. Ehrlicherweise muss ich sagen, dass mir nahezu keiner der Charaktere wirklich sympathisch war. Viele schienen hauptsächlich auf sich selbst bedacht zu sein, und auch manche Handlungen konnte ich nicht so richtig nachvollziehen. Teilweise waren mir die Entwicklungen dadurch etwas zu wirr und ich hatte beim Lesen irgendwann fast den Wunsch, einfach aus diesem Resort zu verschwinden.
Da ich aber von Natur aus neugierig bin und natürlich unbedingt wissen wollte, was nun wirklich hinter allem steckt, habe ich weitergelesen. Und das hat sich für mich definitiv gelohnt! Im letzten Drittel kommt endlich deutlich mehr Bewegung in die Geschichte. Es entsteht Spannung, die Entwicklungen liefern immer mehr Hinweise zum Miträtseln und auch die Plottwists waren für mich sehr gut eingebaut. Gleichzeitig wurden die Charaktere für mich in diesem Abschnitt endlich greifbarer und ihre Handlungen nachvollziehbarer.
Im Gegensatz zum Anfang konnte mich das letzte Drittel dann tatsächlich richtig an die Seiten fesseln. Ich wollte unbedingt wissen, wie sich alles auflösen würde, und war gespannt darauf, welche Erkenntnisse noch auf mich warten.
Der Schreibstil selbst hat mir sehr gut gefallen. Er ist flüssig und angenehm zu lesen und war vermutlich auch einer der Gründe, warum ich trotz des für mich eher schwierigen Einstiegs an der Geschichte drangeblieben bin.
Für mich hätte es insgesamt gerne etwas weniger Hin und Her zwischen Mia und Yanis und dafür mehr versteckte Hinweise auf das große Ganze geben dürfen. Gerade am Anfang hätte ich mir mehr Möglichkeiten zum Miträtseln gewünscht. Trotzdem konnte mich die Geschichte zum Ende hin noch deutlich mehr abholen und mit einigen gelungenen Wendungen überraschen.
July 14, 2026
Ein paradiesisches Resort mit dunklen Geheimnissen
Solveig-Marie Kastner nimmt ihre Leser mit in ein paradiesisches Resort in Portugal. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt und es gibt immer einen Hinweis, wer gerade die Geschehnisse erzählt. Die Charaktere wirken überwiegend sympathisch und authentisch und jeder hat so seine Geheimnisse. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet.
Die Hauptprotagonisten sind Mia und Yanis.
Mia gibt ihren gutbezahlten Job in Deutschland auf und fängt als Animateurin in einem Resort in Portugal einen neuen Job an. Dort unterhält sie die Gäste mit Yoga unter Palmen. Nachts an der Bar kommt sie dem deutschen Barkeeper Yanis immer näher und schnell entwickelt sich zwischen ihnen so etwas wie eine Beziehung. Doch Yanis spielt nicht mit offenen Karten und durchlebt ziemliche Stimmungsschwankungen. Eigentlich will er nichts Ernstes und nimmt Mia in ihrer Sorge, dass der Kollege Tilmann sie stalkt auch nicht erst. Doch dann sucht er wieder ihre Nähe und sie lässt sich immer wieder darauf ein. Mia hat einen schwierigen Stand unter den Kollegen und wird teilweise gemobbt. Doch sie hält das alles aus, denn sie verfolgt mit ihrem Aufenthalt in diesem Resort ein ganz anderes Ziel. Sie hat sich das Resort gezielt ausgesucht und sucht nach einer Person, mit der sie noch einiges zu klären hat. Den Mitarbeitern ist es eigentlich untersagt, auf dem Geländer Partys zu feiern und auch sonst gibt es einige Beschränkungen für die Angestellten. Mia geht trotzdem auf Erkundungstour und ist Teil der von Yanis organisierten Party. Sie selbst kann sich nicht so recht erinnern, wie sie an dem Abend zurück zur Unterkunft gekommen ist und warum Yanis sie auf dem Bode liegend gefunden hat. Allerdings ist es Tilmann noch schlechter ergangen, denn er ist am nächsten Tag vermisst. Was hat sich auf dieser Party abgespielt und welche Geheimnisse lauern in diese, paradiesischem Resort?
Ein Sommerjob in einem Resort in Portugal endet für einige nicht mit dem Rückflug in die Heimat. Ein fesselnder und spannender Thriller, der so manches Geheimnis zum Aufdecken beinhaltet. Manchmal müssen viele Jahre vergehen, ehe man Rache üben kann.
Solveig-Marie Kastner nimmt ihre Leser mit in ein paradiesisches Resort in Portugal. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch ist in mehrere Teile unterteilt und die Kapitel haben eine angenehme Länge. Die Geschichte wird aus Sicht mehrerer Protagonisten erzählt und es gibt immer einen Hinweis, wer gerade die Geschehnisse erzählt. Die Charaktere wirken überwiegend sympathisch und authentisch und jeder hat so seine Geheimnisse. Das Cover ist passend zur Geschichte gestaltet.
Die Hauptprotagonisten sind Mia und Yanis.
Mia gibt ihren gutbezahlten Job in Deutschland auf und fängt als Animateurin in einem Resort in Portugal einen neuen Job an. Dort unterhält sie die Gäste mit Yoga unter Palmen. Nachts an der Bar kommt sie dem deutschen Barkeeper Yanis immer näher und schnell entwickelt sich zwischen ihnen so etwas wie eine Beziehung. Doch Yanis spielt nicht mit offenen Karten und durchlebt ziemliche Stimmungsschwankungen. Eigentlich will er nichts Ernstes und nimmt Mia in ihrer Sorge, dass der Kollege Tilmann sie stalkt auch nicht erst. Doch dann sucht er wieder ihre Nähe und sie lässt sich immer wieder darauf ein. Mia hat einen schwierigen Stand unter den Kollegen und wird teilweise gemobbt. Doch sie hält das alles aus, denn sie verfolgt mit ihrem Aufenthalt in diesem Resort ein ganz anderes Ziel. Sie hat sich das Resort gezielt ausgesucht und sucht nach einer Person, mit der sie noch einiges zu klären hat. Den Mitarbeitern ist es eigentlich untersagt, auf dem Geländer Partys zu feiern und auch sonst gibt es einige Beschränkungen für die Angestellten. Mia geht trotzdem auf Erkundungstour und ist Teil der von Yanis organisierten Party. Sie selbst kann sich nicht so recht erinnern, wie sie an dem Abend zurück zur Unterkunft gekommen ist und warum Yanis sie auf dem Bode liegend gefunden hat. Allerdings ist es Tilmann noch schlechter ergangen, denn er ist am nächsten Tag vermisst. Was hat sich auf dieser Party abgespielt und welche Geheimnisse lauern in diese, paradiesischem Resort?
Ein Sommerjob in einem Resort in Portugal endet für einige nicht mit dem Rückflug in die Heimat. Ein fesselnder und spannender Thriller, der so manches Geheimnis zum Aufdecken beinhaltet. Manchmal müssen viele Jahre vergehen, ehe man Rache üben kann.
August 1, 2026
Mia will unbedingt einen Job in diesem luxuriösen Resort Hotel in Portugal direkt am Strand. Nun ist sie am Ziel ihrer Gedanken und wird sich um Yogastunden für Gäste kümmern und beim Showtanz eingesetzt werden. Ihr Zimmer ist jetzt nicht besonders schön und auch kleine Tierchen sind ihre Mitbewohner, doch sie wusste, worauf sie sich eingelassen hat. Es dauert auch gar nicht lange, da steht Tillmann hinter ihr, um ihr bei der Beseitigung der Tierchen helfen zu wollen. Doch Mia lehnt dankend ab. Nicht alle sind hier freundlich zu ihr, vor allem Angela, die Tanzlehrerin, ist ätzend zu ihr. Doch es gibt auch einen Sonnenschein für sie, und zwar Yanis, gutaussehend und muskulös. Das kann ja heiter werden in ihrem neuen Job, doch sie wartet darauf das er endlich auftaucht.
Der Roman „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner spielt in einem Resort an der portugiesischen Küste. Es handelt von einer jungen Frau, die einen Job dort als Animateurin übernimmt, um einer verhassten Person näher zu kommen. Das Cover zeichnet schon eine bedrohliche Farbkombination, ein dunkles schwarzblau und einen roten Himmel und eine Palme, die in der Mitte die zentrale Position einnimmt. Ja es braut sich was zusammen im Laufe der Story. Doch erst einmal geht es im ersten Teil um Mia, die alles unternommen hat, um in diesem Resort angenommen zu werden. Sie steht in diesem Teil im Mittelpunkt mit ihren Erlebnissen in ihrem Job und mit den anderen Angestellten. Natürlich ist hier auch die Liebe im Spiel. Der zweite Teil handelt dann von Yanis und Mia und was sie erleben, gemeinsam und mit anderen Menschen in diesem Resort. Es bleibt lange verborgen, wen Mia, denn eigentlich sucht und so geht Seite um Seite dahin, mit wunderschönen Bildern, bis dann irgendwann mal die Spannung die Oberhand gewinnt. Das irgendetwas im Argen liegt wird immer wieder durch bedrohliche Mitteilungen mitgeteilt. Die Beschreibungen, der Autorin sind sehr bildhaft um man kann gut nachvollziehen, wie es Mia dort geht. Um was es geht, wird dann irgendwann im Laufe des Romans deutlich und dann zieht auch die Spannung an.
Ich habe den Roman gut und schnell lesen können, denn mir hat irgendwie der Tiefgang gefehlt. Die handelnden Personen sind gut machvollziehbar beschrieben und die Story auch gut aufgebaut, doch mir kommt der Spannungskick ein wenig spät.
Der Roman „Summer Heat“ von Solveig-Marie Kastner spielt in einem Resort an der portugiesischen Küste. Es handelt von einer jungen Frau, die einen Job dort als Animateurin übernimmt, um einer verhassten Person näher zu kommen. Das Cover zeichnet schon eine bedrohliche Farbkombination, ein dunkles schwarzblau und einen roten Himmel und eine Palme, die in der Mitte die zentrale Position einnimmt. Ja es braut sich was zusammen im Laufe der Story. Doch erst einmal geht es im ersten Teil um Mia, die alles unternommen hat, um in diesem Resort angenommen zu werden. Sie steht in diesem Teil im Mittelpunkt mit ihren Erlebnissen in ihrem Job und mit den anderen Angestellten. Natürlich ist hier auch die Liebe im Spiel. Der zweite Teil handelt dann von Yanis und Mia und was sie erleben, gemeinsam und mit anderen Menschen in diesem Resort. Es bleibt lange verborgen, wen Mia, denn eigentlich sucht und so geht Seite um Seite dahin, mit wunderschönen Bildern, bis dann irgendwann mal die Spannung die Oberhand gewinnt. Das irgendetwas im Argen liegt wird immer wieder durch bedrohliche Mitteilungen mitgeteilt. Die Beschreibungen, der Autorin sind sehr bildhaft um man kann gut nachvollziehen, wie es Mia dort geht. Um was es geht, wird dann irgendwann im Laufe des Romans deutlich und dann zieht auch die Spannung an.
Ich habe den Roman gut und schnell lesen können, denn mir hat irgendwie der Tiefgang gefehlt. Die handelnden Personen sind gut machvollziehbar beschrieben und die Story auch gut aufgebaut, doch mir kommt der Spannungskick ein wenig spät.
September 2, 2026
Summer Heat ist ein Destinationthriller, der in einem Luxusresort an der portugiesischen Algarve spielt. Mia ist die Protagonistin, die man direkt am Anfang des Buches kennenlernt. Später kommen noch weitere POVs hinzu.
Mia hat einen Sommerjob als Yogalehrerin und Tänzerin in dem Resort angenommen. Sie wirkt sehr schreckhaft und macht sich viele Gedanken, hat allerdings einen Plan, den sie neben ihrem Job durchführen will. Im Laufe der Zeit vor Ort lernt sie Yanis kennen, einen Kollegen, der an der Bar arbeitet. Sie fangen ein Verhältnis miteinander an, doch Mia fühlt sich zunehmend unwohler in dem Resort und weiß nach einiger Zeit nicht mehr, ob sie ihrer eigenen Wahrnehmung trauen kann.
Die Grundstimmung des Thrillers kommt gut zur Geltung. Erst hat man diesen sommerlichen Urlaubsvibe und das Setting wird detailreich ausgearbeitet, sodass man gut in die Handlung einsteigen kann. Später merkt man, dass die Atmosphäre kippt. Ähnlich wie Mia fragt man sich, wem man trauen kann und was wohl als nächstes passieren wird.
Das Buch ist in vier Teile unterteilt. In jedem Teil kommen mehr POVs hinzu. So beginnt das Buch einzig mit Mias Blickwinkel, im zweiten Teil kommt Yanis' dazu usw. Ich finde es gut, dass die Autorin mehrere Blickwinkel nutzt, da sie zeigen, wie unterschiedlich die Situationen von den Charakteren eingeschätzt werden.
Tatsächlich hat das Buch eine permanente Grundspannung, was wohl auch an der Atmosphäre liegen kann, allerdings ist der Thriller doch sehr langatmig. Es gibt viele Charaktere, die mitunter allerdings nur eine kleine Rolle spielen und dadurch nicht tiefgründig ausgearbeitet wurden.
Drei viertel des Buches gehen vorbei, ohne dass viel passiert. Zwar werden einige Geheimnisse angeteasert, allerdings nicht aufgelöst, sodass man immer wieder mit offenen Fragen zurück bleibt. Selbst im Klappentext passiert mehr als in den ersten 300 Seiten des Buches, denn von der Leiche die angeblich angespült wurde, hat man bis dahin nichts mitbekommen. Es ist mir bewusst, dass ein solches Setting gut ausgearbeitet werden muss, allerdings bitte nicht auf Kosten der Spannung des Thrillers.
Das Ende wird relativ schnell auf den letzten 50 Seiten abgehandelt und verliert dadurch ein wenig seine Glaubwürdigkeit, einfach weil es so überstürzt wirkt. Schade.
Mia hat einen Sommerjob als Yogalehrerin und Tänzerin in dem Resort angenommen. Sie wirkt sehr schreckhaft und macht sich viele Gedanken, hat allerdings einen Plan, den sie neben ihrem Job durchführen will. Im Laufe der Zeit vor Ort lernt sie Yanis kennen, einen Kollegen, der an der Bar arbeitet. Sie fangen ein Verhältnis miteinander an, doch Mia fühlt sich zunehmend unwohler in dem Resort und weiß nach einiger Zeit nicht mehr, ob sie ihrer eigenen Wahrnehmung trauen kann.
Die Grundstimmung des Thrillers kommt gut zur Geltung. Erst hat man diesen sommerlichen Urlaubsvibe und das Setting wird detailreich ausgearbeitet, sodass man gut in die Handlung einsteigen kann. Später merkt man, dass die Atmosphäre kippt. Ähnlich wie Mia fragt man sich, wem man trauen kann und was wohl als nächstes passieren wird.
Das Buch ist in vier Teile unterteilt. In jedem Teil kommen mehr POVs hinzu. So beginnt das Buch einzig mit Mias Blickwinkel, im zweiten Teil kommt Yanis' dazu usw. Ich finde es gut, dass die Autorin mehrere Blickwinkel nutzt, da sie zeigen, wie unterschiedlich die Situationen von den Charakteren eingeschätzt werden.
Tatsächlich hat das Buch eine permanente Grundspannung, was wohl auch an der Atmosphäre liegen kann, allerdings ist der Thriller doch sehr langatmig. Es gibt viele Charaktere, die mitunter allerdings nur eine kleine Rolle spielen und dadurch nicht tiefgründig ausgearbeitet wurden.
Drei viertel des Buches gehen vorbei, ohne dass viel passiert. Zwar werden einige Geheimnisse angeteasert, allerdings nicht aufgelöst, sodass man immer wieder mit offenen Fragen zurück bleibt. Selbst im Klappentext passiert mehr als in den ersten 300 Seiten des Buches, denn von der Leiche die angeblich angespült wurde, hat man bis dahin nichts mitbekommen. Es ist mir bewusst, dass ein solches Setting gut ausgearbeitet werden muss, allerdings bitte nicht auf Kosten der Spannung des Thrillers.
Das Ende wird relativ schnell auf den letzten 50 Seiten abgehandelt und verliert dadurch ein wenig seine Glaubwürdigkeit, einfach weil es so überstürzt wirkt. Schade.
July 4, 2026
Korruption im Hotel
Ein Yoga Hotel in Portugal. Eine Frau auf der Suche nach Vergeltung. Und eine Menge Ungereimtheiten. Das alles in „Summer Heat“.
Mia arbeitet in München bei einer Bank. Nun geht sie nach Portugal, um in einem Yoga Hotel zu arbeiten. Vor Ort passieren mysteriöse Dinge. Welches Geheimnis verbirgt Mia? Und ist das der Grund für die Vorfälle?
Ich finde die Idee an und für sich gut. Mysteriöse Geschehnisse in einem Hotel versprechen Spannung, vor allem, wenn eventuell Mitarbeiter involviert sind. Daher gehe ich mit hohen Erwartungen an den Thriller.
Zumindest sprachlich entspricht der Thriller meinen Vorstellungen. Detaillierte Beschreibungen treffen hier auf dunkle Wortwahl. Vieles wird geheimnisvoll dargestellt (sei es der Tod eines Mitarbeiters oder eine verwüstete Yoga Hütte) und lässt Raum für Spekulationen. Das spricht mich an. Zudem ist der Schreibstil flüssig und entsprechend gut lesbar.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt, womit sie zur Sprache passen. So ist Yanis manipulativ und verführerisch, wobei er stets die Knöpfe drückt, die ihn an sein eigenes Ziel bringen. Das ist auch in seinem Job als Barkeeper nützlich, etwa um an Trinkgeld zu gelangen. Mia dagegen ist geheimnisvoll und stolz. Sie lässt sich nicht reinreden, verfolgt starr ihr eigenes Ziel und wirkt allerdings auch verletzlich, etwa nach der harschen Kritik der Chefin. Gerade das macht sie für mich nahbar.
Auch das Setting ist ansprechend. Ein Yoga Hotel am Meer , in dem es nicht nur Entspannung gibt, erscheint mir ein guter Ort für einen Krimi- eben weil man dort nichts Böses erwartet. Die Vorfälle sind dann geheimnisvoll und interessant zu gleich.
Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber für mich ist die Spannung trotz Geheimnissen und entsprechender Sprache erst nach und nach aufgekommen. Vielleicht hätte es kleine Hinweise auf den Organisator gebraucht, Gespräche im Personal oder mit Gästen, klar geäußerte Zweifel- das fehlt mir ein wenig. Viel mehr erscheinen manche Aspekte künstlich in die Länge gezogen. Da das aber nur Kleinigkeiten sind, gebe ich den Thriller vier Sterne.
Ein Yoga Hotel in Portugal. Eine Frau auf der Suche nach Vergeltung. Und eine Menge Ungereimtheiten. Das alles in „Summer Heat“.
Mia arbeitet in München bei einer Bank. Nun geht sie nach Portugal, um in einem Yoga Hotel zu arbeiten. Vor Ort passieren mysteriöse Dinge. Welches Geheimnis verbirgt Mia? Und ist das der Grund für die Vorfälle?
Ich finde die Idee an und für sich gut. Mysteriöse Geschehnisse in einem Hotel versprechen Spannung, vor allem, wenn eventuell Mitarbeiter involviert sind. Daher gehe ich mit hohen Erwartungen an den Thriller.
Zumindest sprachlich entspricht der Thriller meinen Vorstellungen. Detaillierte Beschreibungen treffen hier auf dunkle Wortwahl. Vieles wird geheimnisvoll dargestellt (sei es der Tod eines Mitarbeiters oder eine verwüstete Yoga Hütte) und lässt Raum für Spekulationen. Das spricht mich an. Zudem ist der Schreibstil flüssig und entsprechend gut lesbar.
Die Charaktere sind authentisch dargestellt, womit sie zur Sprache passen. So ist Yanis manipulativ und verführerisch, wobei er stets die Knöpfe drückt, die ihn an sein eigenes Ziel bringen. Das ist auch in seinem Job als Barkeeper nützlich, etwa um an Trinkgeld zu gelangen. Mia dagegen ist geheimnisvoll und stolz. Sie lässt sich nicht reinreden, verfolgt starr ihr eigenes Ziel und wirkt allerdings auch verletzlich, etwa nach der harschen Kritik der Chefin. Gerade das macht sie für mich nahbar.
Auch das Setting ist ansprechend. Ein Yoga Hotel am Meer , in dem es nicht nur Entspannung gibt, erscheint mir ein guter Ort für einen Krimi- eben weil man dort nichts Böses erwartet. Die Vorfälle sind dann geheimnisvoll und interessant zu gleich.
Ich kann nicht genau sagen, was es ist, aber für mich ist die Spannung trotz Geheimnissen und entsprechender Sprache erst nach und nach aufgekommen. Vielleicht hätte es kleine Hinweise auf den Organisator gebraucht, Gespräche im Personal oder mit Gästen, klar geäußerte Zweifel- das fehlt mir ein wenig. Viel mehr erscheinen manche Aspekte künstlich in die Länge gezogen. Da das aber nur Kleinigkeiten sind, gebe ich den Thriller vier Sterne.
July 23, 2026
Wer träumt nicht davon, einen Sommer an einem Luxusresort zu arbeiten? Gerade wenn die Aussicht wunderschön ist und man ab und zu das traumhafte Ambiente genießen kann. Klar, es wird die eine oder andere Regel geben, aber was ist das schon im Vergleich von den Vorteilen?
Dasselbe wird sich auch unsere Protagonistin gedacht haben, wobei diese nicht nur dort ist, um zu arbeiten, sondern gleichzeitig auf der Suche nach etwas oder jemanden. Doch nicht nur ihre eigentliche ‚Mission‘ ist es, die ihr einiges abverlangt. Auch hat sie in ihrer Bewerbung gelogen und findet schnell heraus, dass nicht alle ihr gegenüber so wohlgesonnen sind.
Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich gar nicht so recht, worauf ich mich hier eigentlich einlasse. Die ganze Zeit dachte ich, dass unsere Protagonistin auf der Suche nach einer vermissten Person ist. Mit voranschreiten der Geschichte, war ich mir hier aber nicht mehr so sicher und habe mich gefragt, warum sie so schreckhaft, unbeholfen und nahezu verzweifelt wirkt.
Denn auf der einen Seite gibt es Tilman, der ihr immer wieder auflauert – da hätte ich wahrscheinlich genauso reagiert und versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Doch dann ist da noch der Barkeeper Yanis, an dem sie irgendwann wie eine Klette hängt. Das hat irgendwie nicht so recht zum Anfang gepasst, wo sie so souverän log, um an ihr Ziel zu kommen. Erst, als die Freundin von Yanis auf die Insel kommt, nimmt die eigentliche Geschichte an Fahrt auf und es hat sich mehr wie ein Thriller angefühlt.
Das Ende des Buches hatte es dann wiederum echt in sich und hat bei mir lange Zeit einen sehr sehr faden Beigeschmack hinterlassen. Zu sehr hatte mich das an andere sehr brisante Themen aus der aktuellen Presse erinnert, was ich irgendwie recht spannend fand, da es dadurch nochmal einen ganz bestimmten Bezug zur Realität geschaffen wurde. Gleichzeitig habe ich mir aber auch gewünscht, dass in den vorherigen Seiten mehr Hinweise eingeflossen werden. Nicht um selbst auf die Lösung zu kommen, wohl aber um nicht plötzlich eine vollständig andere Story präsentiert zu bekommen.
Dasselbe wird sich auch unsere Protagonistin gedacht haben, wobei diese nicht nur dort ist, um zu arbeiten, sondern gleichzeitig auf der Suche nach etwas oder jemanden. Doch nicht nur ihre eigentliche ‚Mission‘ ist es, die ihr einiges abverlangt. Auch hat sie in ihrer Bewerbung gelogen und findet schnell heraus, dass nicht alle ihr gegenüber so wohlgesonnen sind.
Als ich das Buch gelesen habe, wusste ich gar nicht so recht, worauf ich mich hier eigentlich einlasse. Die ganze Zeit dachte ich, dass unsere Protagonistin auf der Suche nach einer vermissten Person ist. Mit voranschreiten der Geschichte, war ich mir hier aber nicht mehr so sicher und habe mich gefragt, warum sie so schreckhaft, unbeholfen und nahezu verzweifelt wirkt.
Denn auf der einen Seite gibt es Tilman, der ihr immer wieder auflauert – da hätte ich wahrscheinlich genauso reagiert und versucht, ihm aus dem Weg zu gehen. Doch dann ist da noch der Barkeeper Yanis, an dem sie irgendwann wie eine Klette hängt. Das hat irgendwie nicht so recht zum Anfang gepasst, wo sie so souverän log, um an ihr Ziel zu kommen. Erst, als die Freundin von Yanis auf die Insel kommt, nimmt die eigentliche Geschichte an Fahrt auf und es hat sich mehr wie ein Thriller angefühlt.
Das Ende des Buches hatte es dann wiederum echt in sich und hat bei mir lange Zeit einen sehr sehr faden Beigeschmack hinterlassen. Zu sehr hatte mich das an andere sehr brisante Themen aus der aktuellen Presse erinnert, was ich irgendwie recht spannend fand, da es dadurch nochmal einen ganz bestimmten Bezug zur Realität geschaffen wurde. Gleichzeitig habe ich mir aber auch gewünscht, dass in den vorherigen Seiten mehr Hinweise eingeflossen werden. Nicht um selbst auf die Lösung zu kommen, wohl aber um nicht plötzlich eine vollständig andere Story präsentiert zu bekommen.
August 17, 2026
“Summer Heat” war für mich das Erste Buch von Solveig-Marie Kastner.
Klappentext:
Ein Luxusresort, flirrende Begegnungen und ein tödliches Geheimnis.
Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen *der* Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden – das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt. Für Mia und Yanis, die für eine Saison zum Arbeiten an die Algarve gekommen sind, ist das eine ganz neue Welt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, sie Animateurin, er Barkeeper, und es dauert keine Woche, bis sie sich näherkommen. Dass Mia aus einem bestimmten Grund an die Algarve gekommen ist, ahnt Yanis nicht. Nach einer Weile macht beiden die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen und verwandelt ihre anfängliche Zuneigung in tiefes Misstrauen. Irgendetwas stimmt an diesem Ort nicht. Über den Sommer reiht sich ein seltsames Ereignis ans andere. Und als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen die beiden sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat.
Ich lese sehr gerne Thriller, dieser konnte mich leider nicht vollständig überzeugen.
Etwas über die Erste Hälfte hinaus, passt in der Handlung gefühlt nicht sehr viel. Es gibt viele Erklärungen, in Verbindung mit einigen Wiederholungen. In dieser Zeit fehlte mir das Gefühl einen Thriller zu lesen.
Als diese Länge vorbei war, nahm die Geschichte an Fahrt auf, dass hat mir richtig gut gefallen.
Der Schreibstil war flüssig und ließ sich richtig gut lesen. Positiv finde ich auch die gelungene Länge der Kapitel, nicht zu kurz und nicht zu lang, für mich genau richtig. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Dieser Thriller konnte mich nicht ganz abholen.
Klappentext:
Ein Luxusresort, flirrende Begegnungen und ein tödliches Geheimnis.
Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen *der* Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden – das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt. Für Mia und Yanis, die für eine Saison zum Arbeiten an die Algarve gekommen sind, ist das eine ganz neue Welt. Vom ersten Moment an sind beide wie elektrisiert, sie Animateurin, er Barkeeper, und es dauert keine Woche, bis sie sich näherkommen. Dass Mia aus einem bestimmten Grund an die Algarve gekommen ist, ahnt Yanis nicht. Nach einer Weile macht beiden die bedrückende Atmosphäre des Resorts zu schaffen und verwandelt ihre anfängliche Zuneigung in tiefes Misstrauen. Irgendetwas stimmt an diesem Ort nicht. Über den Sommer reiht sich ein seltsames Ereignis ans andere. Und als eine Leiche in der Bucht angespült wird, müssen die beiden sich fragen, ob der jeweils andere wirklich der Mensch ist, für den er sich ausgegeben hat.
Ich lese sehr gerne Thriller, dieser konnte mich leider nicht vollständig überzeugen.
Etwas über die Erste Hälfte hinaus, passt in der Handlung gefühlt nicht sehr viel. Es gibt viele Erklärungen, in Verbindung mit einigen Wiederholungen. In dieser Zeit fehlte mir das Gefühl einen Thriller zu lesen.
Als diese Länge vorbei war, nahm die Geschichte an Fahrt auf, dass hat mir richtig gut gefallen.
Der Schreibstil war flüssig und ließ sich richtig gut lesen. Positiv finde ich auch die gelungene Länge der Kapitel, nicht zu kurz und nicht zu lang, für mich genau richtig. Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen.
Dieser Thriller konnte mich nicht ganz abholen.
July 5, 2026
Sommerlicher Vibe, wenig Thrill
Als Sommerroman punktet dieses Buch auf ganzer Linie, das Resort als Setting und dieser Ferienanlagen-Vibe stimmen den Leser gut auf die Story ein und schaffen eine sommerliche Atmosphäre. Konnte mir das alles auch sehr gut bildlich vorstellen und hab mich direkt in träge All-inclusive-Urlaube zurückversetzt gefühlt.
Die Handlung plätschert auch so ein bisschen sonnenschwer vor sich hin. Es gibt zwar immer mal Momente, die unangenehm anmuten und schnell wird klar, dass irgendwas im Resort nicht ganz rund läuft, aber so richtig Thrillerstimmung/Spannung kommt erst ganz am Ende auf. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich dieses Buch als Spannungsroman sehen würde. Es stehen über weite Strecken der Handlung zwischenmenschliche Beziehungen und Unstimmigkeiten im Vordergrund. Auch Rückblicke in Mias Vergangenheit sorgen für Spannungen, wobei ich lange nicht so richtig wusste, wie ich sie einordnen soll.
Ich fand keine der Figuren sonderlich sympathisch, wobei Janis mir einfach unfassbar auf die Nerven gegangen ist. Den Typ kannste echt in der Pfeife rauchen. Selten so nen Ick in einem Nicht-Romcom-Roman gehabt. Natürlich lebt die Geschichte davon, dass man sich als Leser unweigerlich fragt, was da eigentlich im Busch ist. Dass tatsächlich zwischenzeitlich eine Leiche auftaucht, fällt dagegen eigentlich gar nicht weiter ins Gewicht und ist auch eher eine Randnotiz, Für meinen Geschmack hätte man den Suspense-Anteil deutlich stärker ausbauen können.
Gegen Ende wird's dann aber doch kurz mal brenzlig und das hat mir dann auch richtig gut gefallen. Wie alles zusammenkommt war gut geplottet und hat die Geschichte rund gemacht.
Das Buch liest sich locker weg, man braucht nicht groß drüber nachdenken und ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Wenn man sich von der Erwartung, dies könnte ein Thriller sein, löst, dann ist das Buch wirklich gut.
Als Sommerroman punktet dieses Buch auf ganzer Linie, das Resort als Setting und dieser Ferienanlagen-Vibe stimmen den Leser gut auf die Story ein und schaffen eine sommerliche Atmosphäre. Konnte mir das alles auch sehr gut bildlich vorstellen und hab mich direkt in träge All-inclusive-Urlaube zurückversetzt gefühlt.
Die Handlung plätschert auch so ein bisschen sonnenschwer vor sich hin. Es gibt zwar immer mal Momente, die unangenehm anmuten und schnell wird klar, dass irgendwas im Resort nicht ganz rund läuft, aber so richtig Thrillerstimmung/Spannung kommt erst ganz am Ende auf. Ich bin mir nicht mal sicher, ob ich dieses Buch als Spannungsroman sehen würde. Es stehen über weite Strecken der Handlung zwischenmenschliche Beziehungen und Unstimmigkeiten im Vordergrund. Auch Rückblicke in Mias Vergangenheit sorgen für Spannungen, wobei ich lange nicht so richtig wusste, wie ich sie einordnen soll.
Ich fand keine der Figuren sonderlich sympathisch, wobei Janis mir einfach unfassbar auf die Nerven gegangen ist. Den Typ kannste echt in der Pfeife rauchen. Selten so nen Ick in einem Nicht-Romcom-Roman gehabt. Natürlich lebt die Geschichte davon, dass man sich als Leser unweigerlich fragt, was da eigentlich im Busch ist. Dass tatsächlich zwischenzeitlich eine Leiche auftaucht, fällt dagegen eigentlich gar nicht weiter ins Gewicht und ist auch eher eine Randnotiz, Für meinen Geschmack hätte man den Suspense-Anteil deutlich stärker ausbauen können.
Gegen Ende wird's dann aber doch kurz mal brenzlig und das hat mir dann auch richtig gut gefallen. Wie alles zusammenkommt war gut geplottet und hat die Geschichte rund gemacht.
Das Buch liest sich locker weg, man braucht nicht groß drüber nachdenken und ich hab mich gut unterhalten gefühlt. Wenn man sich von der Erwartung, dies könnte ein Thriller sein, löst, dann ist das Buch wirklich gut.
July 7, 2026
Urlaubsidylle mit dunklen Schatten
Mia tauscht ihr sicheres Leben in Deutschland gegen einen Job als Yogalehrerin in einem luxuriösen Resort an der portugiesischen Algarve, doch der vermeintliche Traumjob entwickelt sich schnell anders als erwartet. Das Team begegnet ihr mit Misstrauen, jeder scheint etwas zu verbergen und auch Mia selbst verfolgt einen geheimen Plan. Als schließlich eine Leiche auftaucht, verdichten sich die Hinweise darauf, dass hinter der perfekten Urlaubskulisse weit mehr steckt als harmlose Ferienstimmung.
Das luxuriöse Resort, das Meer und das sommerliche Setting sorgen in diesem Roman schnell für echtes Urlaubsfeeling, während sich gleichzeitig eine unterschwellige Unruhe durch die Handlung zieht. Dieser Kontrast funktioniert richtig gut und macht neugierig darauf, was hinter den Geheimnissen der Figuren steckt. Über weite Strecken stehen jedoch die Beziehungen zwischen den Figuren, Mias Vergangenheit und die Dynamik innerhalb des Resort-Teams im Mittelpunkt, man sollte also eher nicht so den klassischen Thriller erwarten. Die Spannung baut sich eher langsam auf und entfaltet ihre Wirkung erst im letzten Drittel. Der Roman bietet also eher psychologische Spannung und eine geheimnisvolle Atmosphäreund nicht von Beginn an Hochspannung. Der Schreibstil liest sich jedoch angenehm flüssig und man liest das Buch so recht schnell. Die wechselnden Perspektiven bringen dazu zusätzliche Tiefe und lassen die Figuren nach und nach in einem anderen Licht erscheinen. Zwar sind nicht alle Charaktere sofort sympathisch, gerade dadurch wirken sie aber glaubwürdig und tragen dazu bei, dass man ihre Motive bis zum Schluss hinterfragt.
Weniger ein rasanter Thriller als ein atmosphärischer Spannungsroman mit viel Urlaubsflair, Geheimnissen und zwischenmenschlichen Konflikten, der unterhaltsame Sommerlektüre mit gelungenem Setting und einem packenden Finale bietet, wenn man sich auf den ruhigen Spannungsaufbau einlässt.
Mia tauscht ihr sicheres Leben in Deutschland gegen einen Job als Yogalehrerin in einem luxuriösen Resort an der portugiesischen Algarve, doch der vermeintliche Traumjob entwickelt sich schnell anders als erwartet. Das Team begegnet ihr mit Misstrauen, jeder scheint etwas zu verbergen und auch Mia selbst verfolgt einen geheimen Plan. Als schließlich eine Leiche auftaucht, verdichten sich die Hinweise darauf, dass hinter der perfekten Urlaubskulisse weit mehr steckt als harmlose Ferienstimmung.
Das luxuriöse Resort, das Meer und das sommerliche Setting sorgen in diesem Roman schnell für echtes Urlaubsfeeling, während sich gleichzeitig eine unterschwellige Unruhe durch die Handlung zieht. Dieser Kontrast funktioniert richtig gut und macht neugierig darauf, was hinter den Geheimnissen der Figuren steckt. Über weite Strecken stehen jedoch die Beziehungen zwischen den Figuren, Mias Vergangenheit und die Dynamik innerhalb des Resort-Teams im Mittelpunkt, man sollte also eher nicht so den klassischen Thriller erwarten. Die Spannung baut sich eher langsam auf und entfaltet ihre Wirkung erst im letzten Drittel. Der Roman bietet also eher psychologische Spannung und eine geheimnisvolle Atmosphäreund nicht von Beginn an Hochspannung. Der Schreibstil liest sich jedoch angenehm flüssig und man liest das Buch so recht schnell. Die wechselnden Perspektiven bringen dazu zusätzliche Tiefe und lassen die Figuren nach und nach in einem anderen Licht erscheinen. Zwar sind nicht alle Charaktere sofort sympathisch, gerade dadurch wirken sie aber glaubwürdig und tragen dazu bei, dass man ihre Motive bis zum Schluss hinterfragt.
Weniger ein rasanter Thriller als ein atmosphärischer Spannungsroman mit viel Urlaubsflair, Geheimnissen und zwischenmenschlichen Konflikten, der unterhaltsame Sommerlektüre mit gelungenem Setting und einem packenden Finale bietet, wenn man sich auf den ruhigen Spannungsaufbau einlässt.
July 10, 2026
•Rezension•
Summer Heat - Nicht alle werden überleben von Solveig-Marie Kastner
✨ 978-3864933738
✨ 496 Seiten
✨ erschienen am 30. April 2026
✨ 16.99€ (Paperback)
✨ Ullstein Verlag
Beschreibung:
Ein Luxusresort, flirrende Begegnungen und ein tödliches Geheimnis. Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen der Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden – das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt…
Meine Meinung:
Die Grundidee hat mich direkt angesprochen und auch das Setting an der Algarve mit dem luxuriösen Resort war atmosphärisch wirklich gelungen. Man konnte sich den Ort gut vorstellen und der Schreibstil ließ sich angenehm lesen. Besonders die Perspektivwechsel haben mir gefallen, weil sie die Geschichte abwechslungsreicher gemacht haben. Leider war das für mich aber auch schon das Highlight. Ich konnte zu keinem einzigen Charakter eine Verbindung aufbauen. Im Gegenteil: ich fand sie durchweg unsympathisch, oft nervig und in vielen Situationen einfach unglaublich naiv. Dadurch war es mir irgendwann ziemlich egal, was mit ihnen passiert. Außerdem war das Buch für einen Thriller deutlich zu lang. Viele Szenen haben sich gezogen und die Spannung konnte für mich nicht gehalten werden. Es gab nur wenige überraschende Momente, vieles war vorhersehbar und insgesamt fehlte mir einfach der Nervenkitzel, den ich mir von einem Thriller wünsche. Schade, denn das Potenzial war definitiv da. Mit strafferer Handlung, glaubwürdigeren Figuren und mehr Spannung hätte mich die Geschichte wahrscheinlich deutlich mehr überzeugen können.
2/5⭐️
Summer Heat - Nicht alle werden überleben von Solveig-Marie Kastner
✨ 978-3864933738
✨ 496 Seiten
✨ erschienen am 30. April 2026
✨ 16.99€ (Paperback)
✨ Ullstein Verlag
Beschreibung:
Ein Luxusresort, flirrende Begegnungen und ein tödliches Geheimnis. Mia und Yanis, die einander in einer Ferienanlage an der Algarve begegnen, sind sich sicher, dass dort zwischen atemberaubenden Stränden, rauen Wellen und hoch aufragenden Klippen der Sommer ihres Lebens auf sie wartet. Im exklusiven Platô Beach Resort, das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, finden Urlaubsgäste tagsüber Ruhe und Entspannung, während die milden Nächte durchgetanzt werden – das Resort veranstaltet luxuriöse Partys, während derer der Champagner in Strömen fließt…
Meine Meinung:
Die Grundidee hat mich direkt angesprochen und auch das Setting an der Algarve mit dem luxuriösen Resort war atmosphärisch wirklich gelungen. Man konnte sich den Ort gut vorstellen und der Schreibstil ließ sich angenehm lesen. Besonders die Perspektivwechsel haben mir gefallen, weil sie die Geschichte abwechslungsreicher gemacht haben. Leider war das für mich aber auch schon das Highlight. Ich konnte zu keinem einzigen Charakter eine Verbindung aufbauen. Im Gegenteil: ich fand sie durchweg unsympathisch, oft nervig und in vielen Situationen einfach unglaublich naiv. Dadurch war es mir irgendwann ziemlich egal, was mit ihnen passiert. Außerdem war das Buch für einen Thriller deutlich zu lang. Viele Szenen haben sich gezogen und die Spannung konnte für mich nicht gehalten werden. Es gab nur wenige überraschende Momente, vieles war vorhersehbar und insgesamt fehlte mir einfach der Nervenkitzel, den ich mir von einem Thriller wünsche. Schade, denn das Potenzial war definitiv da. Mit strafferer Handlung, glaubwürdigeren Figuren und mehr Spannung hätte mich die Geschichte wahrscheinlich deutlich mehr überzeugen können.
2/5⭐️
July 18, 2026
Inhalt:
Mia hat ihren Job bei der Bank gekündigt, noch schnell einen Yoga-Kurs an der VHS besucht und sich dann in einem Resort in Portugal beworben, um dort zu arbeiten.
Alles könnte so schön sein, wenn da nicht ...
Meinung:
Ich bin so froh diesen Titel gehört zu haben, beim Lesen hätte ich wahrscheinlich abgebrochen, denn Mia ist ein furchtbarer Charakter. Es ist nämlich nicht ersichtlich, warum sie im Hotel arbeiten will, sie berichtet zwar immer, dass es wichtig ist und sie spionieren muss, aber warum? Und genauso übertrieben geht es leider weiter. Sie bezeichnet einen Kollegen als Haifisch, weil er beim Grinsen viele Zähne zeigt und weil etwas Unheimliches von ihm ausgeht. Was, das weiß auch nur sie. Und Yanis, ja der ist super sexy und schwups verliebt. Das ist alles so weit hergeholt und ständig diese düsteren Gedanken, das Mädchen ist schwer traumatisiert, aber warum?
Natürlich wird später alles erklärt, aber dafür braucht man echt einen starken Wunsch, um dranzubleiben. Und bei dieser Sache haben die Sprecher Nina-Zofia Amerschläger, Martin Krah, Lisa Cardinale unwahrscheinlich geholfen, denn alle lesen ihren Part sehr gut und so kann man sich von der Handlung berieseln lassen.
Das Ende war bedauerlicherweise etwas vorhersehbar und hatte nebenbei noch einen aufklärenden Charakter, der sehr stark umgesetzt war. Wenn dieser Thematik zu Beginn mehr Raum gegeben worden wäre, hätte es mir besser gefallen - einfach weil es wichtig ist!
Cover:
Ich hätte mir eher eine schöne Steilküste an der Algarve gewünscht - es würde zum Inhalt, zum Resort und zu Portugal passen. Die Algarve besitzt schließlich mitunter die schönsten Strände Europas.
Fazit:
Das Hörbuch wurde richtig gut umgesetzt, dass das Buch zu Beginn etwas zäh ist muss man überhören und dann wird es zu einem guten Thriller mit Aufklärungscharakter. Ich vergebe daher 3 Sterne und eine Hörempfehlung.
Mia hat ihren Job bei der Bank gekündigt, noch schnell einen Yoga-Kurs an der VHS besucht und sich dann in einem Resort in Portugal beworben, um dort zu arbeiten.
Alles könnte so schön sein, wenn da nicht ...
Meinung:
Ich bin so froh diesen Titel gehört zu haben, beim Lesen hätte ich wahrscheinlich abgebrochen, denn Mia ist ein furchtbarer Charakter. Es ist nämlich nicht ersichtlich, warum sie im Hotel arbeiten will, sie berichtet zwar immer, dass es wichtig ist und sie spionieren muss, aber warum? Und genauso übertrieben geht es leider weiter. Sie bezeichnet einen Kollegen als Haifisch, weil er beim Grinsen viele Zähne zeigt und weil etwas Unheimliches von ihm ausgeht. Was, das weiß auch nur sie. Und Yanis, ja der ist super sexy und schwups verliebt. Das ist alles so weit hergeholt und ständig diese düsteren Gedanken, das Mädchen ist schwer traumatisiert, aber warum?
Natürlich wird später alles erklärt, aber dafür braucht man echt einen starken Wunsch, um dranzubleiben. Und bei dieser Sache haben die Sprecher Nina-Zofia Amerschläger, Martin Krah, Lisa Cardinale unwahrscheinlich geholfen, denn alle lesen ihren Part sehr gut und so kann man sich von der Handlung berieseln lassen.
Das Ende war bedauerlicherweise etwas vorhersehbar und hatte nebenbei noch einen aufklärenden Charakter, der sehr stark umgesetzt war. Wenn dieser Thematik zu Beginn mehr Raum gegeben worden wäre, hätte es mir besser gefallen - einfach weil es wichtig ist!
Cover:
Ich hätte mir eher eine schöne Steilküste an der Algarve gewünscht - es würde zum Inhalt, zum Resort und zu Portugal passen. Die Algarve besitzt schließlich mitunter die schönsten Strände Europas.
Fazit:
Das Hörbuch wurde richtig gut umgesetzt, dass das Buch zu Beginn etwas zäh ist muss man überhören und dann wird es zu einem guten Thriller mit Aufklärungscharakter. Ich vergebe daher 3 Sterne und eine Hörempfehlung.
July 18, 2026
Zwischen Luxus und Misstrauen
„Summer Heat“ ist das Debüt der Autorin Solveig-Marie Kastner.
Die Handlung ist in Portugal in einem Luxushotel - dem Platô Beach Resort - das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, angesiedelt. Mia hat ihren sicheren Job als Bankangestellte aufgegeben, um dort als Animateurin zu arbeiten. Dabei geht es ihr nicht darum neue Erfahrungen zu sammeln, sondern sie hat ihre eigenen ganz persönlichen Gründe, die lange im Dunklen bleiben. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Barmann Yanis fühlt sie sich zu diesem hingezogen und kann sich gedanklich kaum noch von ihm lösen.
Solveig-Marie Kastner versteht es die Atmosphäre des Luxusresorts lebendig werden zu lassen. Man merkt, dass sie die Umgebung an der Algarve sehr gut kennt, da durch ihre Beschreibung diese direkt Bilder vor meinen Augen entstanden sind.
Ihr Schreibstil lässt sich angenehm leicht lesen. Es dauert allerdings ziemlich lange, bis sich Spannung aufbaut. Warum Mia ihren sicheren Job in der Heimat aufgegeben hat und was sie sich von ihrem Job als Animateurin verspricht, bleibt lange im Dunklen. Stattdessen lassen wechselnde Perspektiven die Charaktere immer wieder in einem anderen Lichte erscheinen.
Während zunächst mehr die Affäre zwischen Mia und Yanis im Vordergrund steht, steigt ab der Mitte des Buches die Spannung deutlich.
Es ist kein klassischer Thriller, bei dem von der ersten Seite an Hochspannung aufgebaut wird. Vielmehr ist es ein atmosphärischer Sommerroman mit Thrillerelementen, der mit dem Unwissen der Lesenden spielt und durch undurchsichtige Charaktere und Misstrauen am Lesen hält.
Mir gefiel das Setting und der damit verbundene Kontrast zwischen dem Luxusleben der Urlauber und den Angestellten des Resorts.
Wer noch einen atmosphärischen Roman mit Urlaubsflair und Geheimnissen für den Sommer sucht, der liegt hier richtig, wer von Beginn an Hochspannung erwartet, könnte enttäuscht werden.
„Summer Heat“ ist das Debüt der Autorin Solveig-Marie Kastner.
Die Handlung ist in Portugal in einem Luxushotel - dem Platô Beach Resort - das auf einem Plateau an der Steilküste liegt, angesiedelt. Mia hat ihren sicheren Job als Bankangestellte aufgegeben, um dort als Animateurin zu arbeiten. Dabei geht es ihr nicht darum neue Erfahrungen zu sammeln, sondern sie hat ihre eigenen ganz persönlichen Gründe, die lange im Dunklen bleiben. Schon bei der ersten Begegnung mit dem Barmann Yanis fühlt sie sich zu diesem hingezogen und kann sich gedanklich kaum noch von ihm lösen.
Solveig-Marie Kastner versteht es die Atmosphäre des Luxusresorts lebendig werden zu lassen. Man merkt, dass sie die Umgebung an der Algarve sehr gut kennt, da durch ihre Beschreibung diese direkt Bilder vor meinen Augen entstanden sind.
Ihr Schreibstil lässt sich angenehm leicht lesen. Es dauert allerdings ziemlich lange, bis sich Spannung aufbaut. Warum Mia ihren sicheren Job in der Heimat aufgegeben hat und was sie sich von ihrem Job als Animateurin verspricht, bleibt lange im Dunklen. Stattdessen lassen wechselnde Perspektiven die Charaktere immer wieder in einem anderen Lichte erscheinen.
Während zunächst mehr die Affäre zwischen Mia und Yanis im Vordergrund steht, steigt ab der Mitte des Buches die Spannung deutlich.
Es ist kein klassischer Thriller, bei dem von der ersten Seite an Hochspannung aufgebaut wird. Vielmehr ist es ein atmosphärischer Sommerroman mit Thrillerelementen, der mit dem Unwissen der Lesenden spielt und durch undurchsichtige Charaktere und Misstrauen am Lesen hält.
Mir gefiel das Setting und der damit verbundene Kontrast zwischen dem Luxusleben der Urlauber und den Angestellten des Resorts.
Wer noch einen atmosphärischen Roman mit Urlaubsflair und Geheimnissen für den Sommer sucht, der liegt hier richtig, wer von Beginn an Hochspannung erwartet, könnte enttäuscht werden.
September 1, 2026
Summer Heat von Solveig-Marie Kastner ist ein Thriller, der in einem luxuriösen Sommerresort an der Algarve spielt. Es handelt sich um einen Einzelband. Mia beginnt dort einen neuen Job und lernt Yanis kennen. Was zunächst nach einem perfekten Sommer aussieht, wird immer beklemmender, als hinter der Fassade des Resorts immer mehr Dinge nicht zu stimmen scheinen.
Der Thriller ist in vier Teile gegliedert und wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wobei Mia und Yanis im Mittelpunkt stehen. Besonders die unterschiedlichen Wahrnehmungen der beiden fand ich interessant.
Die Atmosphäre des Resorts hat mir gut gefallen. Die Kombination aus sommerlicher Leichtigkeit und der zunehmend beklemmenden Stimmung fand ich passend für die Geschichte.
Leider wird der Spannungsbogen nicht wirklich gehalten. Gerade am Anfang passiert über längere Zeit wenig, und auch später werden immer wieder Dinge angedeutet, ohne dass sich daraus wirklich etwas entwickelt. Vor allem der Mittelteil war mir zu langatmig, und ich habe immer wieder auf eine Wendung gewartet, die einfach nicht kam.
Auch Mia und Yanis blieben eher schwer greifbar. Mia hat einen eigenen Grund für ihren Aufenthalt, über den man lange nur wenig weiß. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen und ihre Gefühle nicht immer nachvollziehen. Yanis bleibt ebenfalls eher undurchsichtig, sodass es mir schwerfiel, eine wirkliche Verbindung zu den beiden aufzubauen. Die Nebenfiguren bleiben eher blass und werden nur wenig ausgearbeitet.
Mit dem Schreibstil bin ich leider nicht richtig warm geworden. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Nach dem langen Aufbau hat mich die Auflösung eher enttäuscht.
Insgesamt ist Summer Heat ein okayes Buch, das sich durchaus schnell an einem Wochenende oder am Strand lesen lässt.
Vielen Dank an die Ullstein Buchverlage und Netgalley für das Rezensionsexemplar.
Der Thriller ist in vier Teile gegliedert und wird aus mehreren Perspektiven erzählt, wobei Mia und Yanis im Mittelpunkt stehen. Besonders die unterschiedlichen Wahrnehmungen der beiden fand ich interessant.
Die Atmosphäre des Resorts hat mir gut gefallen. Die Kombination aus sommerlicher Leichtigkeit und der zunehmend beklemmenden Stimmung fand ich passend für die Geschichte.
Leider wird der Spannungsbogen nicht wirklich gehalten. Gerade am Anfang passiert über längere Zeit wenig, und auch später werden immer wieder Dinge angedeutet, ohne dass sich daraus wirklich etwas entwickelt. Vor allem der Mittelteil war mir zu langatmig, und ich habe immer wieder auf eine Wendung gewartet, die einfach nicht kam.
Auch Mia und Yanis blieben eher schwer greifbar. Mia hat einen eigenen Grund für ihren Aufenthalt, über den man lange nur wenig weiß. Dadurch konnte ich ihre Entscheidungen und ihre Gefühle nicht immer nachvollziehen. Yanis bleibt ebenfalls eher undurchsichtig, sodass es mir schwerfiel, eine wirkliche Verbindung zu den beiden aufzubauen. Die Nebenfiguren bleiben eher blass und werden nur wenig ausgearbeitet.
Mit dem Schreibstil bin ich leider nicht richtig warm geworden. Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Nach dem langen Aufbau hat mich die Auflösung eher enttäuscht.
Insgesamt ist Summer Heat ein okayes Buch, das sich durchaus schnell an einem Wochenende oder am Strand lesen lässt.
Vielen Dank an die Ullstein Buchverlage und Netgalley für das Rezensionsexemplar.
July 15, 2026
„Summer Heat“ hat mich von der ersten Seite an in das luxuriöse Ferienresort an der Algarve gezogen. Die sommerliche Atmosphäre mit Sonne, Strand und exklusiven Partys bildet einen starken Kontrast zu der immer bedrohlicher werdenden Stimmung. Gerade diese Mischung aus Urlaubsfeeling und unterschwelliger Gefahr hat mich beim Lesen besonders gefesselt.
Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, ohne dabei langweilig zu werden. Statt ständig auf Schockmomente zu setzen, baut sich die Spannung langsam auf und wird mit jedem Kapitel intensiver. Immer wieder hatte ich das Gefühl, den Figuren nicht vollständig vertrauen zu können, wodurch ich ständig weiter rätseln wollte. Die Wendungen waren für mich gut platziert und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen haben mir Mia und Yanis. Beide wirken vielschichtig und bringen ihre eigenen Geheimnisse mit, wodurch ihre Dynamik spannend bleibt. Die wechselnden Perspektiven haben zusätzlich dazu beigetragen, dass ich immer mehr über das Geschehen erfahren wollte, ohne dass zu früh zu viel verraten wurde.
Auch das Setting war für mich ein echtes Highlight. Die Autorin beschreibt die Algarve und das luxuriöse Resort so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Gleichzeitig schwingt die ganze Zeit eine beklemmende Atmosphäre mit, sodass der vermeintliche Traumurlaub immer mehr zum Albtraum wird.
Für mich ist „Summer Heat“ ein spannender Sommerthriller mit einer gelungenen Mischung aus Urlaubsflair, Geheimnissen und Nervenkitzel. Wer atmosphärische Thriller mag, die nicht nur von Action, sondern vor allem von einer stetig wachsenden Spannung leben, wird hier auf seine Kosten kommen.
Die Geschichte entwickelt sich nach und nach, ohne dabei langweilig zu werden. Statt ständig auf Schockmomente zu setzen, baut sich die Spannung langsam auf und wird mit jedem Kapitel intensiver. Immer wieder hatte ich das Gefühl, den Figuren nicht vollständig vertrauen zu können, wodurch ich ständig weiter rätseln wollte. Die Wendungen waren für mich gut platziert und haben dafür gesorgt, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Besonders gut gefallen haben mir Mia und Yanis. Beide wirken vielschichtig und bringen ihre eigenen Geheimnisse mit, wodurch ihre Dynamik spannend bleibt. Die wechselnden Perspektiven haben zusätzlich dazu beigetragen, dass ich immer mehr über das Geschehen erfahren wollte, ohne dass zu früh zu viel verraten wurde.
Auch das Setting war für mich ein echtes Highlight. Die Autorin beschreibt die Algarve und das luxuriöse Resort so bildhaft, dass ich das Gefühl hatte, selbst dort zu sein. Gleichzeitig schwingt die ganze Zeit eine beklemmende Atmosphäre mit, sodass der vermeintliche Traumurlaub immer mehr zum Albtraum wird.
Für mich ist „Summer Heat“ ein spannender Sommerthriller mit einer gelungenen Mischung aus Urlaubsflair, Geheimnissen und Nervenkitzel. Wer atmosphärische Thriller mag, die nicht nur von Action, sondern vor allem von einer stetig wachsenden Spannung leben, wird hier auf seine Kosten kommen.
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