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Score

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Wir schaffen das Paradies auf Erden

In einer nicht allzu fernen Zukunft: Regierungen sind abgeschafft, Geld, Gewalt, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit ebenso. Nollet heißt das Unternehmen, das Glück für alle garantiert. Aber noch gibt es die „Zone“, wo ein erbarmungsloser Überlebenskampf tobt. Zwischen Utopie und Dystopie entwirft Martin Burckhardt mit dieser fundierten „Social Fantasy“ eine Gesellschaft, die uns viel näher ist, als wir denken.

352 pages, Paperback

First published March 9, 2015

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About the author

Martin Burckhardt

23 books6 followers
Martin Burkhardt is an audio artist, cultural theorist, and playwright based in Berlin.

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Community Reviews

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2 stars
6 (17%)
1 star
7 (20%)
Displaying 1 - 8 of 8 reviews
Profile Image for Hopkins Stanley.
12 reviews2 followers
May 12, 2023
A most curious science fiction novel written for his son, most curious because of how he presages what we've all become familiar with as the attention economy that's powered by our clicks...
Profile Image for Bianca .
566 reviews
February 6, 2018
"Es gibt keine Wahrheit. Was uns als Wahrheit erscheint, ist nur der Schleier, hinter dem sich eine andere Wahrheit verbirgt."

Zum Cover: Ja, offen gestanden, bin ich von dem Cover nicht ganz so begeistert. Klar, es passt ziemlich gut zur Geschichte - sehr gut, um genau zu sein -, aber dieser schwarze Hintergrund, dann das blau angestrahlte Gesicht, worüber Datenströme gleiten, alles insgesamt irgendwie nicht so meins. Kein Ahnung? Denn alles in allem passt es wirklich hervorragend zur Geschichte, besonders der Satz in der Mitte >>Wir schaffen das Paradies auf Erden<<, doch der ist ganz bewusst gewählt worden, weil dieser im Buch eine große Rolle spielt.

Zum Inhalt: In einer nicht allzu fernen Zukunft, im Jahre 2039, in der Hauptstadt Deutschlands, Berlin: Regierungen sind abgeschafft, Geld, Gewalt, Krankheiten, Umweltverschmutzung, Ungerechtigkeit ebenso. Nollet heißt das Unternehmen, das Glück für alle garantiert. Ein Spiel, in dem man sein Geld als Scorepunkte ausgezahlt bekommt, ist zur Währung des sogenannten Scores geworden. Aber noch gibt es die „Zone“, wo ein erbarmungsloser Überlebenskampf tobt. Und die noch nach den Regeln der alten Welt, der Vergangenheit, lebt.
Zwischen Utopie und Dystopie entwirft Martin Burckhardt mit dieser fundierten „Social Fantasy“, als eine Art Thriller verpackt, eine Gesellschaft, die uns viel näher ist, als wir denken.

"Score ist ein Thriller mit rasantem Tempo, wie geschaffen für eine Verfilmung."

Meine Meinung: Ich will eigentlich gar nicht zu viel verraten, denn das ist wirklich ein Buch, von dem man sich selbst überzeugen muss, ob es einem nun gefällt oder nicht, schockieren tut es einen so oder so. Sei es um die vielen Details, nicht nur im Gewalttechnischen, sondern auch im erotischen Bereich. Mich hat wirklich so einiges in diesem Buch erschreckt, wodurch ich schon an manchen Stellen unmerklich tief schlucken musste. Und wie schon im Inhalt erwähnt, ist diese Art der Politik, die hier aufgeführt wird, erschreckend ähnlich zu der unsrigen. Einfach nur schrecklich nah und realistisch.
Deshalb sollte man es wahrscheinlich deshalb lesen, um sich diese Tatsache vor Augen zu führen, auch wenn es noch so verstörend sein mag. Es öffnet einem die Augen.
So, jetzt komme ich aber zu unseren Charakteren, die hier echt außergeöhnlich gut ausgearbeitet waren, besonders auch die zwischenmenschlichen Beziehungen. Das hat der Autor für seinen ersten Roman wirklich gut hinbekommen. Nicht nur Damian, unserer Protagonist, bekommt eine Vergangenheit und ein genaues Charakterbild, sondern auch all´ die Personen, denen er begegnet. Davon sind mir unter anderem besonders Negroponte, von dem das oben aufgeführte Zitat stammt und der eine Art Psichater oder Wissenschaftler ist, Justine, die Tochter des Leiters von Nollet, Rosenberg, der, wenn ich mich richtig insinne, Onkel von Justine, und auch Vittoria, die mir sehr nahegegangen ist mit ihrer tragischen Figur.
Doch nicht nur die Charaktere waren großartig, denn ich konnte mir die Welt, in der das alles spielt, wirklich sehr gut vorstellen. Nicht zuletzt dadurch, weil ich selbst in Berlin lebe und aufgewachsen bin und diese Geschichte nun mal gröstenteils in Berlin spielt, wenn auch zwischendrin in Afrika und Asien. Amerika, insbesondere Sillicon Valley, die Heimat von Google übrigens, wird auch in diesem Buch angesprochen. Also für diejenigen, die sich für den IT-Bereich interessieren oder selbst darin arbeiten, dürfte dieses Buch sehr viel zu bieten haben, da es auch von einem Autor geschrieben wurde, der selbst Programmierer ist.

Fazit: Nun, als ich das Buch heute ausgelesen habe, ließ es mich ja mit einem sehr beklemmenden Gefühl zurück, weil es sich, dafür dass es am Ende war, so gar nicht nach Ende angefühlt hat. Aber wer weiß, vielleicht ist das ja Absicht?
Wie dem auch sei, ich habe mich doch entschieden, dem Buch seine 4 Sterne zu geben. Wahrscheinlich hätte es sogar mehr verdient, aber da mir doch einige Fragen als nicht beantwortet vorkommen (vermutlich bin ich da alleine, aber naja...), konnte ich ihm keine 5 geben. Ich hätte ihm beinahe sogar 3 gegeben, aber ich dachte dann doch, dass es zumindest 4 von mir verdient hätte. Denn es ist doch wahnsinnig flüssig und spannend und wie gesagt realistisch geschrieben. Eine Geschichte, die mir so bestimmt noch relativ lange im Kopf rumspuken wird. Sei es zum Positiven oder zum Negativen.
Profile Image for Buchwelten.
170 reviews7 followers
April 30, 2025
Es ist mir unverständlich wie man dieses Buch positiv bewerten kann. Ich bin so entsetzt davon, dass der sexuelle Missbrauch eines Kindes beschrieben wird ohne auch nur im Geringsten zu erwähnen wie schlimm und falsch das ist!
Zudem wird mehrfach über sexuelle Handlungen mit/an Tieren gesprochen. Diese Fixierung auf Missbrauch und Gewalt ist mir zuwider.
Die explizite Darstellung von Gewalt und die wiederholte detailreiche Beschreibung der Leichen nach Tötungsdelikt oder Suizid tragen nicht zur Handlung bei. Ein einmaliges Beschreiben dieser Leichname und der Gewaltakte wären ausreichend, um die Atmosphäre in dem Szenario zu transportieren.
Die wiederkehrende zusammenhanglose Erwähnung von Masochismus, Devotion und Homosexualität ist einfach nur verwirrend und ist nicht relevant für die eigentliche Story.

Das Worldbuilding und insbesondere das zentrale Thema "der Score" sind einfach nur schlecht. Nichts wird richtig erklärt oder zumindest greifbar gemacht, alles bleibt vage und oberflächlich. Der Protagonist ist teilnahms- und emotionslos und bleibt als Figur total blass.

Die 352 Seiten haben nur 10 Kapitel. Doch innerhalb der Kapitel wird zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit bzw. zwischen einzelnen Szenen hin- und hergesprungen , sodass der Leser schnell die Orientierung verliert . Es gibt keinen roten Faden. Oberflächliche Andeutungen wechseln sich mit weitschweifigen unnötigen, gewaltverherrlichenden und/oder sexuellen Details ab.
Profile Image for Alex.
300 reviews18 followers
August 13, 2015
Dem Roman Score von Martin Burckhardt liegt eine durchaus spannende Idee zu Grunde: Regierungen und Währungen sind abgeschafft und der soziale Status einer Person wird einzig und alleine vom Score bestimmt. Leider setzt auch genau hier meine Kritik des Romans an: Ich habe mich zu einem Drittel durch das Buch gequält und habe nach wie vor keine Erklärung darüber erhalten wie genau der Score funktioniert. Ganz im Gegenteil wird der Leser mit einigen Szenen konfrontiert in denen es zwar zur Abbuchung vom Score des Protagonisten kommt, allerdings ist einem nicht ganz klar warum das jetzt passiert ist und vor allem: woher bekommt man die Punkte für den eigenen Score, die einem abgebucht werden können?
Zudem sind die Figuren des Romans allesamt völlig farblos und bieten keinerlei Anknüpfungspunkte für den Leser. Dies ist besonders beim Protagonisten Damian der Fall, der völlig teilnahmslos durch die Handlung schreitet – wobei teilnahmslos vielleicht sogar noch das falsche Wort ist, emotionslos trifft es eher. Damian wird mit dem Freitod eines Kollegen konfrontiert und verarbeitet diesen, indem er ihn völlig ohne Emotionen mit dem gewaltsamen Tod seines Großvaters und dem anschließenden Selbstmord seiner Großmutter verknüpft und diese dem Leser in allen ekligen Details beschreibt („...urplötzlich einen Blutschwall erbrach“ (S.10) & „...die klebrige Masse aus Hirn und Blut“ (S.13)).
Hier liegt ein weiteres Problem der Handlung. Es wird häufig hin und her gesprungen zwischen der Gegenwart und der Vergangenheit bzw. zwischen einzelnen Szenen, sodass der Leser schnell die Orientierung verliert und sich gerade im ersten Teil des Romans nicht in die Handlung einfinden kann. Zwar wird die Szenerie in allen Details beschrieben, aber so zusammenhangslos, dass sich beim Leser einfach kein Bild der Umgebung des Protagonisten einstellen will.
Was mich zu meinem letzten Kritikpunkt bringt – dem Schreibstil. Dieser ist auf der einen Seite, wie eben bereits angedeutet, zu detailreich ohne dabei ein Gesamtbild zu vermitteln. Auf der anderen Seite scheint der Autor sich durch den übermäßigen Gebrauch von Fremdworten profilieren zu wollen. Leider benutzt er diese so, dass beim Leser dadurch nur ein einziger Effekt erzielt wird: Man versteht Herrn Burckhardt einfach nicht und verliert auch das letzte Interesse an seinem Roman. So ist mir, zum Beispiel, beim besten Willen nicht klar wie jemand mit einem „gleichermaßen ironischen wie fatalistischen Lächeln“(S.56) aussehen soll.

Fazit:
Score hätte ein wirklich herausragendes Buch werden können, da die grundlegende Idee eines Punktestands, der über sozialen Status und die damit einhergehende Möglichkeiten bestimmt, extrem interessant ist, allerdings verschenkt der Autor dieses Potenzial leider, da er es nicht schafft seinen Leser auf den ersten 100 Seiten zu fesseln. Dies ist vor allem ein Resultat eines handlungsunfähigen oder -unwilligen Protagonisten, der sich in der Vergangenheit verliert (wodurch der Autor den Leser verliert) und der Tatsache, dass der Autor dem Leser lieber detaillierte Beschreibungen als einen Plot bietet.
Profile Image for Annett.
105 reviews15 followers
April 25, 2015
Nachdem ich bereits einmal ein Buch in dieser Richtung gelesen hatte, stand schon beim ersten Blick auf “Score” fest, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Es gibt verschiedene Parallelen zu “Zero” von Marc Elsberg, die schon über den Klappentext bemerkbar sind. Nachdem mir Elsbergs Buch so gut gefallen hatte (auch wenn es etwas beängstigend war), musste ich Martin Burckhardts Sicht unbedingt auch kennenlernen.

Schon der Einstieg in den Roman mach deutlich worum es hier geht. Daten sind das geltende Zahlungsmittel, die Überwachung des Einzelnen nahezu lückenlos. Damit geht Burckhardt im Vergleich zu Elsberg sogar noch einen Schritt weiter. Während letzterer sich in Zero noch auf dem Weg zur Realisierung des Zahlungsmittels “Daten” befindet, handelt es sich bei Burckhardt bereits um ein fest etabliertes System. Die Darstellung des Systems ist hierbei äußerst detailiert, wodurch die Grundidee an sich weniger abwegig wirkt.

Burckhardt hat es geschaft, den fiktiven Gedanken so auszuarbeiten, dass seine Entstehung wie auch deren Umsetzung fast wie ein logischer Schritt aus der heutigen Gesellschaft heraus erscheinen. Das macht diesen Roman beinahe noch erschütternder als Elsbergs “Zero”. Bereits nach wenigen Seiten war ich gleichermaßen gefesselt wie schockiert. Burckhardts Schreibstil unterstütz im Übrigen diese Wirkung. Er ist erschreckend einfach und an wesentlichen Stellen bildlich. Beim Lesen ist mir mehrfach ein Schauer über den Rücken gelaufen. Wenn Ihr einen Eindruck des Schreibstils gewinnen möchtet, schaut in die Leseprobe. Diese überzeugt direkt.

Insgesamt gefällt mir Score von Martin Burckhardt noch besser als Elsbergs “Zero”. Dieser Roman aus dem Knaus Verlag ist einfach noch schockierender was nicht zuletzt an der fertigen Realisierung des Grundgedankens der Daten als Zahlungsmittel liegt. Menschliche Verhaltensweisen, Gedanken, Blicke und Emotionen wirken sich gleichermaßen auf seinen sogenannten Score aus wie Arbeit, Einkäufe und alle anderen Dinge des täglichen Lebens. Zwischenmenschliche Beziehungen und gegenseitiges Interesse kann den Score-Wert der Beteiligten ebenfalls verändern. So faszinierend die daraus resultierenden Möglichkeiten sind, genauso erschreckend sind sie aber auch – eben wie auch alle Randerscheinungen und Nebenwirkungen. Insgesamt gibt es dafür von mir überzeugte 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung nicht nur für jene, die Elsbergs “Zero” bereits kennen.
582 reviews3 followers
October 23, 2015
Inhalt:
Eine Welt ohne Krankheit, ohne Geld, alles ist geregelt. Doch leider gibt es auch Nachteile. Alles ist überwacht, das menschliche Blut wurde mit Nanos angereichert, damit man ein Teil der Gemeinschaft ist und alles wird durch Nollet (ein Unternehmen) gesteuert. Doch einen Teil der Welt hat Nollet noch nicht übernommen "Die Zone" ist sich noch selbst überlassen ...

Stil:
Die Idee hinter Score finde ich sehr interessant und soweit entfernt ist die Geschichte nicht von unserer Realität, allerdings hapert es gewaltig an der Umsetzung. Die Geschichte ist wirr, hat sehr viele Gedankensprünge und das ohne irgendeine Abgrenzung, was das Zuhören enorm erschwert. Zudem kommt die Stimme von Florian Halm, der eine sehr schöne und angenehme Stimme hat, aber für dieses Genre ist seine Stimme zu ruhig, zu emotionslos und es kommt einfach keine Spannung auf.

Charaktere:
Es gab so viele und alle waren irgendwie blass. Selbst der Protagonist Damian ist mir nicht in einer Sekunde ans Herz gegangen. Die Figuren handeln wirr, nicht nachvollziehbar und emotionslos. Ob es an der Manipulation durch Maschinen / Nanos lag bzw so gewollt war, wage ich jetzt einfach mal zu bezweifeln und wenn, wurde bei mir das Ziel verfehlt.

Cover:
Das Cover war, für mich, kaufentscheidend. Ich finde die leichte Ähnlichkeit zu "Matrix" spannend und die blaue Farbe zieht eh immer :)

Fazit:
Eine nette Idee, schlecht umgesetzt. Die Charaktere und die Handlung konnten mich nicht fesseln. Einzig die geschaffene Welt von Nollet war interessant, daher vergebe ich noch 2 Sterne. Ich empfehle "Score" nur an (hardcore) Fans von Utopien und Dystopien.
Profile Image for Nicy.
34 reviews118 followers
March 22, 2015
Die volle Rezension ist in Videoform auf YouTube verfügbar:
https://youtu.be/DCCgGDkyfo8

Drei meiner Gedanken zu diesem Buch:

1. Das gesellschaftliche System, welches Martin Burckhardt in diesem Buch kreiert hat, ist wirklich faszinierend und gut abgerundet.
2. Die Art und Weise, wie Technik genutzt wird, ist spannend und unterhaltsam, aber definitiv auch schlüssig und nicht an den Haaren herbei gezogen.
3. So gut der Roman auch konstruiert ist, so emotionslos liest er sich leider auch.
Displaying 1 - 8 of 8 reviews