Eine Fahrt im Rolly Royce nimmt ein unerwartetes Ende, als die Polizei den Wagen stoppt und Chauffeur Morton festgenommen wird. Für die drei ??? ist der Vorwurf kaum vorstellbar. Hat Morton tatsächlich ein Verbrechen begangen? Justus, Peter und Bob zweifeln an seiner Schuld und beginnen, die Umstände der Festnahme zu hinterfragen und gehen der Sache selbst nach. Auf der Suche nach Antworten stoßen sie auf Spuren aus der Vergangenheit ihres Weggefährten. Jeder neue Hinweis wirft weitere Fragen auf. Morton aus dem Gefängnis zu holen, erweist sich als schwieriger als erwartet und setzt die Detektive unter enormen Zeitdruck.
Der gesamte Fall hat einen deutlich ernsteren Ton. Die erste Hälfte war wirklich sehr spannend und wir tappten mit den drei Detektiven im Dunkeln. Dann folgten jedoch eine eher plumpe Entdeckung sowie unrealistische, actionreiche Szenen. Und ganz am Schluss kam dieser Twist aus dem Nichts, der eher lächerlich wirkte. Dadurch ist es keine wirkliche Empfehlung von mir, ich fand die anderen beiden neuen Bücher eindeutig stärker.
Diesmal haben mir alle der neuen Drei Fragezeichen Bände sehr gut gefallen. Der vorliegende Fall ist ein direktes Sequel zu "Tödliche Spur", der Fall, in dem es so aussieht, als wäre Morton verstorben. Die Vergangenheit von Morton kommt nicht zur Ruhe, und die drei Detektive müssen ihrem Freund erneut helfen und vor dem Gefängnis bewahren. Ich bin ganz ehrlich- obwohl der Auto dieses Buches oft nur gemischte Kritiken bekommt, hat mir dieses Buch von den Juli- Veröffentlichungen am Besten gefallen. Es ist offensichtlich, dass der Autor hier sehr geschickt Andre Marx zu immitieren versucht. Das ist meiner Meinung nach gelungen und ich werte es als gutes Zeichen.
Leider nur 2, 5 Sterne. Der Fall ist eigentlich ganz gut, aber auch sehr konstruiert. Bin aber überhaupt kein Fan davon, wen bekannte Charaktere "ihren" Fall bekommen, da es häufig die Charaktere kaputt macht, vorallem Morton hatte seinen Fall schon. Zumindest wird am Ende eine Entscheidung wieder Rückgängig gemacht, allerdings wirkt und handelt Morton trotzdem sehr häufig nicht wie der Morton, den wir kennen und man hätte es dann auch komplett ohne Morton erzählen können.
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