Nach „Bannwald“ jetzt „Blutwald“, der zweite Teil der phantastischen Trilogie mit Robin, Emilian und Laurin von Erfolgsautorin Julie Heiland. Die spannende Saga um Macht und Liebe mit unerwarteten Wendungen geht weiter. Denn Robin wird eine Entdeckung machen, die nicht nur ihr, sondern das Schicksal aller Sternvölker für immer verändern kann.
Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten.
„Wir dürfen uns nicht mehr sehen“, waren seine letzten Worte. Und auch wenn Robin weiß, dass sie nur so ihrer beider Leben schützen können, scheint mit jedem Tag ihre Sehnsucht nach Emilian zu wachsen. Doch als Birkaras, der Anführer der Taurer, sie zwingt ihren Stamm zu verlassen und einen unschuldigen Menschen zu töten, muss Robin eine Entscheidung treffen – eine Entscheidung auf Leben und Tod. Wird Emilian an ihrer Seite sein?
Nach einem gelungenen ersten Band freue ich mich natürlich immer darauf, weiterzulesen, in die Vorfreude mischt sich aber auch ein bisschen Nervosität. Aus Erfahrung stehe ich zweiten Bänden misstrauisch gegenüber, weil nur ganz wenige Autoren es schaffen, aus diesem heiklen Zwischenstadium nach der Anfangs-Neugierde und vor der Final-Spannung etwas Lesenswertes zu machen. In diesem Fall ist es für mich leider nicht wirklich gelungen, auch wenn ich mit dieser Meinung ziemlich allein dastehe. „Blutwald“ hat mit typischen Zweiter Band- und noch ein paar mehr Problemen zu kämpfen.
Fangen wir mit der Protagonistin an. Seit dem ersten Band hat hier definitiv eine Charakterentwicklung stattgefunden, aber nicht im positiven Sinne. Verschwunden ist die kluge, selbstbewusste und tatkräftige Robin, die mir zu Beginn der Reihe so sympathisch war. Stattdessen durfte ich mir seitenlang, ach was, kapitellang, anhören, wie die Protagonistin sich genüsslich in ihrem Selbstmitleid suhlt. Die Einstellung „Mir geht’s so viel schlechter als allen anderen“, ist vielleicht nicht die allerbeste Voraussetzung, um zur Anführerin zu werden? Mit Problemlösungskompetenzen sieht es ebenfalls schlecht aus: Als Robin zum fünften Mal in den Wald rennt, weil jemand sie mit einem Fehler konfrontiert hat, ihr Eingreifen gefordert ist oder der Nachtisch nicht geschmeckt hat, war ich dann doch ein klitzekleines bisschen genervt. Es gibt einige Anfälle von Entschlossenheit und Intelligenz, die auf Besserung hoffen lassen, aber insgesamt war die Hauptfigur leider einer der ganz großen Schwachpunkte dieses Romans.
Dass es angesichts des Verhaltens der Protagonistin auch mit einem überzeugenden Plot schlecht aussieht, versteht sich fast von selbst. Es gibt zwar immer wieder actionreiche Szenen, doch letztlich wartet Robin den ganzen Roman über nur ab, was passiert. Ab dem Zeitpunkt, wo sie ins Lager der Tauren umziehen muss, könnte die Geschichte Fahrt aufnehmen, doch die Protagonistin legt wieder nur die Hände in den Schoß. Mich hat diese Passivität fürchterlich frustriert und gelangweilt. Selbst die Liebesgeschichte (war das eigentlich schon immer so kitschig?) wird nur dadurch vorangetrieben, dass Robin und Emilian sich etwa alle vier Seiten „zufällig“ treffen. Dass die Autorin aus der Dreiecks- eine Vierecksgeschichte macht, weil für männliche Charaktere offenbar keine Handlungsmotivationen außer Verliebtheit denkbar sind, macht die Sache auch nicht besser.
Ein kleiner Lichtblick waren die letzten Kapitel des Romans. Nach zahllosen verpassten Chancen ergreift Robin endlich, endlich, endlich die Initiative und die Geschichte kommt auf den finalen 100 Seiten mehr voran als auf den 300 vorherigen. Dieser Schluss liefert den Beweis, wie viel Potenzial die Story eigentlich gehabt hätte, wenn es der Autorin nur gelungen wäre, es auszuschöpfen. In dieser Reihe stecken im Grunde so viele tolle Ideen, Kreativität und Originalität: Mit weniger Gejammer und mehr magischen Amuletten, Sternenclan-Zusammenkünften und Urgöttern hätte das hier wirklich eine grandiose Fortsetzung werden können. Schade.
Gerade weil Robin sagen wir mal „schwächelt“, war ich sehr erleichtert, dass Emilian ganz der alte ist. Auch im Angesicht größter Gefahr ist er ein Muster an Klugheit und Besonnenheit. Emilian versucht immer wieder, Robin Hoffnung zu machen und sie aufzubauen – er kann ja nichts dafür, dass es ein hoffnungsloses Unterfangen ist. Ich hätte mir wirklich gewünscht, dass wir diese Figur mal in einem normalen Gespräch besser kennenlernen. Ein paar Hintergründe zu Emilians Vergangenheit wären mir viel lieber gewesen als noch mehr schmalziges, verstohlenes Liebesgeflüster.
Genauso gut gefallen wie im ersten Band hat mir allerdings der Schreibstil von Julie Heiland. Der Roman ist an sich wirklich gut und kurzweilig geschrieben, wenn man von den romantischen Szenen mal absieht. Die Autorin findet tolle sprachliche Bilder, dank derer ich mir die Schauplätze wunderbar vorstellen konnte. Besonders die spannenden Szenen fand ich wie in „Bannwald“ sehr gelungen, was es nochmal bedauerlicher macht, dass es davon zu wenige gibt.
Fazit
Ein zweiter Band, der mich leider so gar nicht von sich überzeugen konnte. Die Handlung stagniert, auch dank der Passivität der ewig selbstmitleidigen Protagonistin. Lichtblicke sind nur Emilian, der Schreibstil der Autorin und die letzten Kapitel des Romans. Nach dem grandiosen Auftakt hatte ich mir wirklich mehr erwartet – schade!
Julie Heilands "Blutwald" ist der zweite Band ihrer "Bannwald" Jugendbuch-Fantasy Trilogie. Als großer Fan von der Jugendbuch Fantasy Literatur aus dem Fischer (FJB) Verlag, war ich schon vom ersten Band dieser Trilogie maßlos begeistert. Klamm und heimlich hat sich dieses unerwartete Überraschungsgesamtpaket, eines Buches, in mein Leserherzchen geschlichen und nach dem Beenden des zweiten Bandes ist diese Reihe definitiv nicht mehr aus meinem Buchregal weg zu denken! Jetzt bleibt mir nichts anderes übrig als hoffnungsvoll und ungeduldig auf das grandiose Finale zu warten.
Julie Heilands Schreibstil ist grandios. Der Leser fliegt förmlich durch die Seiten und kann sich gegen die aufsteigende Sucht-Welle nullkommanull wehren. Man MUSS "Bannwald" und "Blutwald" einfach erleben und lieben. Allerdings ist die Fortsetzung, genauso wie ihr Vorgänger, viel zu kurz und viel zu schnell beendet und dann auch noch mit einem absoluten ohrenbetäubenden-ultra-mordsmäßig-verzweifelndem Knall am Ende.
Sehr gut gefallen haben mir auch die vielen Überraschungen, keine Szene war sonderlich vorhersehbar und die Charaktere sind sehr undurchschaubar, sodass der Leser in ständiger Unruhe vor Angst um seine geliebten Charaktere bangt und natürlich von Intrigen, Verrat und Verlust ausgeht. Auch die neuartigen Fantasywesen, die Julie Heiland in ihrer "Bannwald"-Trilogie entwickelt, nämlich Sternzeichen, finde ich grandios gelungen! Die Idee, mehrere, unterschiedliche Sternzeichen-Stämme zu entwickeln, die in unterschiedlichen Umgebungen, wie zum Beispiel Wald oder Wasser leben, ist fantastisch umgesetzt worden. Nachdem der Leser in "Bannwald" ausführlich über den Sternzeichen-Stamm der Protagonistin Robin, die Leonen, aufgeklärt wurde und ihren Wald und ihre Hütten beinahe schon als zweites Zuhause ansieht, erlebt der Leser in "Blutwald" zum ersten Mal die Tauren hautnah. Die Tauren haben die Leonen unterjocht und ihr großer Herrscher Birkaras, Robins Vater, dürstet es nach immer mehr Macht. Ich hoffe sehr, dass ich in Band 3 noch mehr über die anderen Sternzeichen-Stämme erfahren darf, die bislang eher Randerscheinungen gewesen sind. Aber Julie Heiland macht durch gewisse Andeutungen große Hoffnung auf das Kennenlernen weiterer Sternzeichen.
Obwohl sich Julie Heiland vieler, typischer Jugendbuch-Klischees bedient hat, zum Beispiel die Geschichte des armen Waisenkind-Mädchens, des Liebesdreiecks, des Bad-Boys, der seine sanften Seiten hat und der verbotenen Romeo & Julia Geschichte, muss man "Bannwald" einfach aufgrund seiner dennoch verhandenen Andersartigkeit lieben.
Meine Begeisterungsausbrüche sind aber vor allem auf das Protagonisten-Duo Robin und Emilian, die die Romeo und Julia Geschichte überhaupt erst ermöglichen, zurück zu führen. Die weibliche Protagonistin Robin hasst ihre Lebenssituation. Sie gehört dem Sternzeichen-Stamm der Leonen an und lebt gemeinsam mit ihrer Adoptivfamilie in einem kleinem bescheidenen Heim. Von der liebevollen Stimmung unter den Leonen, die im ersten Band noch Alltag gewesen ist, ist im zweiten Band nichts mehr zu spüren. Es herrscht nur noch Frustration, Trauer und Verzweiflung. Die Leonen haben aufgehört zu Kämpfen und sich dem brutalen Stamm der Tauren voll und ganz untergeordnet. Nach dem herben Rückschlägen und herzzereißenden Verlusten mehr als verständlich. Robin die gutherzige, aufmüpfige, freche Kämpfernatur scheint gebrochen zu sein. Den Frieden, den sie einst für ihr Volk erreichen wollte, hat nur Trauer und Verlust gebracht. Ihr Feuer ist erloschen und mit ihm die Hoffnung für die Leonen. Zum Glück gibt es da noch Emilian. Ihre große Liebe. Trotz der Romeo und Julia Geschichte, der Angst vor dem Verrat, des Misstrauens den Feind zu lieben, können und wollen sich die beiden Charaktere nicht voneinander fern halten. Wow! Was für eine emotionale, grandios fesselnde, romantisch prickelnde Liebesgeschichte.
Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zu seinem Vorgänger. Dieses Mal wurde ein Rotton gewählt und auch Robin steht wieder im Vordergrund. Nun aber eindeutig als Kriegerin mit Pfeil und Bogen. Ein sehr gelungenes Cover.
Warum wollte ich das Buch lesen? Nachdem ich Band eins so toll fand musste ich natürlich die Fortsetzung lesen. Das Ende war gemein und so blieb mir gar nichts anderes übrig. Ich begab mich also erneut auf die Reise in den finsteren Wald zu den Leonen und zitterte vor den Tauren.
Geschrieben ist die Geschichte wie auch schon in Band eins hauptsächlich aus Sicht von Robin, einige Abschnitte aus Sicht von Birkaras. Die Abschnitte von Birkaras fand ich wieder sehr gelungen und spannend zu lesen.
Robin ist ein toller Charakter und konnte mich wieder vollkommen für sich gewinnen. Sie ist stark und mutig und opfert sich selbst um ihren Stamm zu beschützen. Doch auch bei ihr gibt es Momente, in denen sie am liebsten aufgeben würde und am Ende ihrer Kräfte ist. Immer wieder schafft sie es sich aufzurappeln und weiterzumachen. Sie versucht immer das Gute in den Menschen zu sehen und gibt nicht so schnell auf.
Wir treffen wieder auf altbekannte Gesichter aber auch neue Charaktere werden vorgestellt. Diese sind sehr gut ausgearbeitet und konnten mich überzeugen. Gerade Melvin ist ein sehr spezieller Charakter und ich wusste lange nicht was ich von ihm halten soll und wie ich ihn einschätzen kann.
In diesem Teil lernt man Birkaras besser kennen und auch hassen. Er ist ein furchtbarer Mensch und schreckt vor nichts zurück. Er wurde mir mit jeder Seite unsympathischer. Aber so einen Charakter muss es ja auch geben.
Die Geschichte nimmt im Verlauf immer mehr an Spannung zu und hat mich an die Seiten gefesselt. Der Schreibstil von Julie Heiland ist von kurzen Sätzen geprägt und liest sich sehr angenehm.
Ich bin ein absoluter Fan von der Idee dieser Buchreihe. Alles ist gut durchdacht und toll umgesetzt. Die Welt der Sternenvölker ist interessant und macht neugierig. Beim Lesen kommt zu keiner Zeit Langeweile auf und die Autorin überrascht mit immer wieder neuen Wendungen. Es entsteht ein Suchtpotenzial, welches unbedingt gestillt werden muss.
Und dann kam das Ende, ein Ende mit einem ganz gemeinen Cliffhanger. Man möchte am liebsten sofort Band drei zur Hand nehmen und weiterlesen, will wissen wie es mit Robin und Emilian weiter geht. Doch leider muss der Leser nun bis März nächsten Jahres warten und in der Zeit versuchen sich abzulenken um nicht durchzudrehen vor Neugier und Spannung. Ich würde sagen: Alles richtig gemacht liebe Julie. Mach weiter so und stelle deine Leser nervlich auf die Probe. Ich freue mich schon sehr auf Band drei und somit den Abschluss dieser genialen Trilogie =)
Julie Heiland hat mir "Blutwald" einen tollen mittleren Band der Trilogie rund um Robin und Emilian geschaffen, welcher mich in allen Punkten begeistern konnte. Toller Schreibstil und überraschende Wendungen machten dieses Buch zu einem tollen Leseerlebnis. Bitte ganz schnell mehr davon!
Zitat: „Mein Herz blutet. Man sieht es nicht, aber ich fühle es. Ein Schmerz, der sich immer tiefer in mein Fleisch frisst, durch meine Knochen, hinein in meine Seele.“ (S.87)
„Ich rieche Wut. Wittere Hass. Doch auf einmal spüre ich noch etwas anderes. Wärme.“ (S.134)
Inhalt: Almaras, Anführer der Leonen, ist tot. Nun soll Robin den Stamm der Leonen führen. Zweifel und Bitterkeit füllen sie aus. Robin scheint noch nicht bereit dafür zu sein. Der Tod Almaras´ und der Abschied von Emilian beherrschen ihre Gedanken. Doch sie muss sich der Herausforderung stellen. Ihr bleibt keine andere Wahl. Den Leonen droht ansonsten der Untergang.
Ihr Vater Birkaras, Herrscher über die Tauren, fordert von Robin, die Leonen zu verlassen und bei den Tauren zu leben. Robin ist innerlich zerrissen, denn in ihrem Herzen ist sie Leonin. Folgt sie diesem Wunsch nicht, sind alle Leonen in tödlicher Gefahr. Und tatsächlich geht Robin darauf ein. Nun ist sie auch Emilian zwar wieder nah, letztendlich ist die Distanz zwischen ihnen jedoch unüberwindbar. Die Liebe zu Emilian treibt Robin an. Doch auf welcher Seite steht Emilian? Denn Birkaras versucht Robin zu Handlungen zu zwingen, die entgegen ihrer Natur sind. Weigert sie sich, stehen viele Leben auf dem Spiel!
Meinung: Mit dem ersten Teil der Trilogie, „Bannwald“, konnte mich Julie Heiland sehr gut unterhalten und zum Großteil überzeugen. Allein schon deswegen habe ich „Blutwald“ entgegengefiebert. Endlich war es nun soweit und ich hielt das Buch in der Hand. Jetzt konnte mich nichts mehr aufhalten. Ich musste unbedingt wissen, wie sich Geschichte um die Sternenstämme fortsetzt.
Ich hatte zwar Bedenken, ob ich schnell wieder in die Geschichte finden würde, diese wurden jedoch schnell zerstört. Ich fand mich sofort wieder zurecht in dieser Welt und kam mit dem Umblättern kaum hinterher.
Um Robin musste ich mir allerdings erstmal einige Sorgen machen. Der Tod des Anführers der Leonen Almaras zusammen mit dem Abschied von Emilian setzten ihr wirklich zu. Ich konnte dies beim Lesen wirklich fühlen, diese Taubheit in Robin war greifbar. Sicherlich könnte man sagen, dass sich durch dieses Gefühlsdurcheinander Robins kleine Längen anbahnten, der Autorin ist es aber immer wieder gelungen, dieses Gefühl rasch zu vertreiben. Irgendwann war dann der Punkt erreicht, an dem ich nicht mehr zu bremsen war. Ich musste einfach wissen, was als Nächstes geschieht, was sich Julie Heiland noch alles für ihre Charaktere ausgedacht hatte.
Robin findet zum Glück nahezu zu ihrer alten Stärke zurück. Zweifel bestehen jedoch weiterhin in ihr. Gerade, als sie Verantwortung für ihren Stamm übernehmen will, muss sie ein großes Opfer bringen. Sie soll bei den Tauren leben, ihr Vater Birkaras zwingt sie dazu, indem er ihr unterschwellig droht, die Leonen zu vernichten. Robin hat keine Wahl. Muss sich in ihr Schicksal ergeben. Doch nun fängt ihr Martyrium erst richtig an. Gegen ihren Willen wird sie zu unfassbaren Dingen gezwungen. Gegenwehr ist ihr nur begrenzt möglich. Zuviel steht auf dem Spiel! Robin, die aufgrund ihrer Eltern Eigenschaften beider Stämme – der Leonen und der Taurer – in sich vereint, droht die Kontrolle zu verlieren. Aber sie bemüht sich mit aller Kraft, nicht nachzugeben. Und tatsächlich findet Robin etwas sehr Wichtiges heraus.
Julie Heiland konnte mich mit ihrem flüssigen Schreibstil wirklich fesseln und überzeugen. Ich erlebte ihre Geschichte aus Robins Ich-Perspektive in Gegenwartsform. Ab und zu wird zwischen Robins Kapiteln eine weitere Sicht eingeblendet, die die Handlung sehr gut abrundet. Dialoge zwischen den Charakteren vermitteln, ebenso wie die Handlung selbst, jeweils entsprechende Emotionen. Der Autorin gelingt es, einen enormen Spannungslevel zu halten und diesen zeitweilig sogar noch heftig zu steigern. Mir blieb kaum Zeit zum Durchatmen, eine absolut fesselnde Wirkung des Plots hatte sich entfaltet, der ich mich nicht entziehen konnte und auch nicht wollte. Ich litt mit den Charakteren, schöpfte aber dennoch immer wieder Hoffnung, spürte dieselbe Machtlosigkeit wie sie vor einem übermächtigen Gegner.
Mit „Blutwald“ konnte Julie Heiland tatsächlich nochmals eine Steigerung zum ersten Teil erzielen. Die Geschichte ist noch blutiger und gewalttätiger geworden, zeigt immer wieder auf, was passieren kann, wenn Macht in die falschen Hände gerät.
Zum Ende hin erwartete mich ein rasanter Showdown, der mein Herz ein ums andere Mal kurz aussetzen ließ. Der Showdown mündet dann abschließend auch mit einem Cliffhanger, der mich nun fassungslos zurücklässt. Jetzt warte ich sehnsüchtig auf den Abschlussband der Trilogie und hoffe, dass die Zeit bis dahin schnell vergeht. Denn diesen muss und werde ich definitiv lesen!
Urteil: „Blutwald“ macht seinem Namen alle Ehre und zeigt sich noch blutiger und brutaler als der Vorgänger. Ich konnte mit den Charakteren leiden und hoffen, fühlte mich in die Geschichte hineingezogen. Es bleibt mir deshalb gar nichts anderes übrig, als für mein fesselndes Leseerlebnis eindeutige 5 Bücher zu vergeben.
Für alle, die in aussichtslosen Lagen nicht aufgeben, dabei die Hoffnung nie verlieren und sich immer ihre Identität bewahren können.
Die Reihe: 1. Bannwald 2. Blutwald 3. Sternenwald (ET: Mai 2016)
Vor ein paar Monaten habe ich Bannwald gelesen und war bereits völlig hin und weg von dem Buch. Ich wurde zwar mit einem bösen Cliffhanger zurückgelassen, aber dafür wurde ich voll und ganz entschädigt. Denn Blutwald ist einfach unglaublich fantastisch <3
Direkt von der ersten Seite an war ich wieder voll und ganz bei Robin. Ich konnte so gut nachvollziehen, wie sie sich in ihrer Situation gefühlt haben muss. Ich will hier nicht zu viel spoilern, falls jemand den ersten Band noch nicht gelesen hat, aber ihr Schmerz war total authentisch. Als Robin dann wirklich zu den Tauren ziehen muss und ihren Birkaras kennenlernt wurde es erst so richtig spannend und nervenaufreibend. Melvin ist ihr Aufpasser bei den Tauren und kann sie zu Beginn überhaupt nicht ausstehen. Na klar, immerhin ist Robin eine nutzlose und schwache Leonin. Und obwohl Melvin wirklich durch und durch ein Taurer ist fand ich ihn unglaublich toll und mochte ihn richtig gerne.
Natürlich geht auch die Geschichte zwischen Emilian und Robin weiter und es passiert einfach so viel in dem Buch, dass ich aus dem Staunen gar nicht mehr raus kam. Die beiden sind einfach so wundervoll zusammen und man fühlt einfach, was für eine Bindung die zwei zueinander haben. <3
Ich muss euch sagen: Ich konnte das Buch nicht aus den Händen legen! Es ging einfach nicht. Mit jeder Seite habe ich mir gedacht: Oh mein Gott! Was passiert da gerade? Und ich musste einfach immer wieder wissen, wie es weitergeht.
Und es endet mal wieder mit einem, was auch sonst, absolut nervenaufreibenden Cliffhanger, der mich verzweifelt aufschreien lässt. Denn erst im Mai 2016 (!!!) werden wir erfahren wie es weitergehen wird.
Ich liebe Julie Heiland! Ehrlich, die Bücher sind so unglaublich fantastisch! Der Schreibstil ist anders und fesselnd. Sie weiß genau wie sie die Leser bei Laune hält und schafft es perfekt die Spannung immer weiter aufzubauen, um dann in einem explosionsartigen Cliffhanger auszulaufen... Böse, aber richtig richtig gut!
Ganz klar 5 von 5 Punkten und ein mega fettes Sternchen oben drauf *
Style and Language Julie Heiland sticks to her staccato kind of writing style and her dull way of putting the words onto paper. Through two different point of views (one is from Robin, the other is from a figure, which will reveal itself to the reader throughout the story), the reader goes once more back to a very simple life, that seemed to be based in the Dark Ages. What somehow was kind of refreshing in the first book of this trilogy, even though it also seemed weird, becomes now a more than dull and boring story.
Robin is the new leader of her clan, and fails in every way. She fears the responsibility she now has, and her answer to all the problems, the hate and her guilt is: she runs away – and I mean really running away! She doesn´t know what to do, but instead of standing her ground and admitting, that she is full of fear and completely overwhelmed with the new situation, she makes things worse by following her father’s will. But who thinks, that the story becomes now more interesting, only because Robin goes right into the clan of the Tauren, is wrong. The plot becomes bloody, brutal and sometimes so sick and confused, that it frankly said, kills the last bit of reading pleasure that was left.
Characters The men in this trilogy are all wimps. And it gets worse in this second book. But the once so strong women of the first part seem to go now in the same direction. Those who were really strong and with an immense inner strength are now weak and not convincing at all. It is very unsatisfying, that the character of Robin kind of fades away. Fine, through the story the reader gets a clue why that is, but that doesn´t make it any better. Some figures show some really sick thoughts and actions, some are cruel just because of the fun of it, and others are just unable to show what they really think and feel.
Result Even though I know in which region the third and hopefully last book of this trilogy will play, I´m not very eager to read it. The second book was too much of a disappointment. Sorry but, no recommendation here from my side.
So begeistert ich auch vom ersten Band warr...der zweite hat mich irgendwie enttäuscht. Ich hatte Schwierigkeiten rein zu kommen und mit der Zeit hat Robins hin und her von rebellisch zu tief depressiv nur noch genervt...An sich gut geschrieben, Handlung ist auch okay aber ich hoffe dass sich Robins Verhalten und Gedanken wieder einkriegen und sie wieder sympathischer wird
Halb Taurin, halb Leonin, weiß Robin dennoch, wohin sie gehört. Sie wird das schwere Erbe antreten und die Anführerin der Leonen werden. Doch wenn dein größter Fein dein Vater ist und er von dir verlangt zu morden – kannst du dann dein Schicksal tragen?
“Wir dürfen uns nicht mehr sehen”, waren seine letzten Worte. Und auch wenn Robin weiß, dass sie nur so ihrer beider Leben schützen können, scheint mit jedem Tag ihre Sehnsucht nach Emilian zu wachsen. Doch als Birkaras, der Anführer der Taurer, sie zwingt, ihren Stamm zu verlassen und einen unschuldigen Menschen zu töten, muss Robin eine Entscheidung treffen – eine Entscheidung auf Leben und Tod. Wird Emilian an ihrer Seite sein?
Meine Meinung:
Vorweg: “Blutwald” ist der zweite Teil einer Trilogie. Lange habe ich auf “Blutwald” warten müssen. Als meine Bibliothek das Buch diese Woche dann endlich bekam, habe ich es sofort mitgenommen. “Blutwald” setzt dort ein, wo Bannwald geendet hat. Robin ist einsam, verunsichert und wütend. Ihr Stamm erkennt sie nicht als Anführerin an und sie selbst scheint sich immer mehr zu verlieren. Alles, was ihre Leonenkräfte ausgemacht hat, scheint von ihrer taurischen Seite überlagert zu werden. Der zweite Band beginnt sehr düster, was mir sehr gut gefallen hat. Die erste Hälfte fand ich leider etwas langwierig. Es gab viele Wiederholungen, viele Was-wäre-wenn-Szenarien in Robins Kopf und die Geschichte kam nicht so richtig in Gang. Das ändert sich, als Robin gezwungen wird, in die Siedlung der Tauren zu ziehen. Ihr Vater, Birkaras, hat Großes vor mit ihr. Eine neue Figur, Melvin, taucht auf. Anfangs soll er Robin im Auge behalten, doch später spielt er eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Der Leser erfährt viel über Birkaras’ Geheimnis, seine Kräfte und seine Vergangenheit. Mit jedem Tag, den Robin bei ihm lebt, wird er stärker und sie schwächer. Mir haben diesmal besonders die Kapitel aus Birkaras’ Sicht gefallen. Sie sind eine spannende Abwechslung zum Rest der Geschichte, der aus Robins Perspektive geschildert wird. Besonders die sehnsüchtige, noch immer unmöglich scheinende Liebe zwischen Robin und Emilian ging mir sehr ans Herz. Trotz Birkaras’ Bestrebungen, die beiden voneinander fern zu halten, finden sie immer wieder einen Weg, sich zu sehen. Sie schwanken stets zwischen dem Kampf um ihre Liebe und Aufgabe. Es bleibt auf jeden Fall spannend. Im Buch gibt es wieder einige brutale und düstere Szenen. Mir gefällt das gut, für zartbesaitete Leser ist es vielleicht nichts.
Lieblingszitate:
“Ich habe Angst, dass ich immer mehr zu einer von ihnen werde. Dass es eine Krankheit ist, die sich durch meinen Körper frisst. Was ist, wenn irgendwann nichts mehr von mir, der alten Robin, übrig ist?” (S. 94)
“Vielleicht sollten wir es endlich einsehen, Robin. Vielleicht sind wir einfach dazu bestimmt, gemeinsam etwas zu bewegen, aber nicht dazu, glücklich zu sein.” (S. 379)
Insgesamt fand ich den zweiten Band etwas schwächer als den ersten, was den vielen Wiederholungen, auch Wortwiederholungen am Anfang, geschuldet ist. Im weiteren Verlauf gab es einige vorhersehbare Wendungen, aber das hat den Lesegenuss für mich nicht getrübt. Der Schreibstil der Autorin ist für mich einzigartig und wunderbar. Die Seiten fliegen nur so dahin, die knappen Beschreibungen gefallen mir nach wie vor sehr gut. Einige Stilmittel, die sie benutzt, haben mich auch sehr begeistert, so entpuppt sich zum Beispiel ein Tagebuchauszug erst später als solcher, vorher hielt ich ihn für eine Szene aus Birkaras’ Vergangenheit. Das sehr spannende, herzzereißende Ende spannt einen tollen Bogen zum Anfang des ersten Bandes. Ich bin mega neugierig auf das Ende der Geschichte. Zum Glück erscheint “Sternenwald” schon am 25. Mai.
Für “Blutwald” vergebe ich 4 Sterne und spreche eine dringende Leseempfehlung für diese tolle Reihe aus!
Fazit:
Ein würdiger, spannender Nachfolger des ersten Bandes “Bannwald”. Die Geschichte um Robin, Emilian und das Schicksal der Leonen spitzt sich weiter zu. Das herzzereißende Finale macht süchtig nach Band drei!
Das Cover passt sich sehr schön seinem Vorgänger und Inhalt an. Im Vordergrund ist die Hauptperson Robin zu sehen, die gerade auf der Jagd ist. Im Hintergrund sieht man den Wald, in dem Robin mit ihrem Volk lebt. Die Farben sind insgesamt sehr düster gehalten, aber auch dies passt perfekt zur Geschichte. Einzig das Rot des Blutwalds sticht kräftig heraus.
HANDLUNG (Achtung SPOILER)
Die Handlung schließt recht nahtlos an den Ereignissen von Band 1 an. Robin und der Stamm der Leonen sind immer noch tief erschüttert durch den Tod ihres Anführers Almaras. Keiner hat wirklich einen Plan, wie es weitergehen soll und die Lage sieht aussichtsloser aus als zuvor. Robin soll nach Almaras letzten Wunsch seinen ehemaligen Posten übernehmen, doch sie fühlt sich dieser Rolle alles andere als gewachsen. Einige Leonen trauen ihr nicht mehr wegen ihrer Verbindung zu dem Tauren Emilian und immer öfters flieht sie in den Wald. Doch auch Birkaras, der Anführer der Tauren, spinnt weiter seine Fäden und so kommt es, dass er Robin zu sich in die Siedlung der Tauren holt. Robin sträubt sich natürlich zunächst, doch auch sie erkennt irgendwann, wie wenig sie sich Birkaras wiedersetzen kann und muss sich ihrem Schicksal fügen, doch dort fangen die Probleme erst richtig an ….
MEINUNG (Achtung SPOILER)
Blutwald hat mich leider etwas enttäuscht zurückgelassen. Sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Ausgerechnet in dem Moment, wo es so richtig spannend wurde, endet das Buch. Ewig hing die Handlung in einer reinen Stagnation. Ich kann das leider nicht anders bezeichnen. Immer wieder erlebte ich Robin in einem schier verzweifelten Zustand, aber das einzige, dass sie dann macht, ist zu fliehen. Sowohl am Anfang bei den Leonen als auch bei den Tauren, anstatt sich der Situation zu stellen. Ich hätte sie so oft schütteln und anbrüllen können. “Warum tust du nicht was? Irgendwas? Und wenn du fliehst, dann flieh doch mal bitte richtig mit Karacho und lass dich nicht von ein paar Sätzen deiner großen Liebe wieder davon abhalten.” Ich versteh, dass Robin nicht einfach mit dem Kopf durch die Wand kann. Dazu hat sie zu viel Menschen um sich rum, die verletzt werden können. Aber wenigstens etwas planen, sorgsam, sodass daraus ein Masterplan wird und sie ihn dann umsetzen kann. Ich habe nichts gegen etwas Hoffnungslosigkeit in einem Buch, Drama muss sein, das hält die Spannung warm, aber Hoffnung ist genauso wichtig. Ich wusste nie, worauf kann ich mit Robin hoffen. Was kann ihr Ziel sein? Wie kann sie Birkaras besiegen und ihrer Situation entkommen? Das fehlte mir leider sehr. Positiv war für mich dann das Ende. Da geschieht dann endlich was und die Geschichte kommt in Bewegung. So sehr, dass ich mir wünsche jetzt trotz allem weiterlesen zu können. Die anschließende Leseprobe zu Band 3 offenbarte mir schon einen kurzen Einblick, bei dem ich leider feststellte, dass Robin nicht aus ihren Fehlern lernt (Warum dreht sie wieder um???), doch es geht jetzt endlich zu den anderen Sternenvölkern und ich hoffe im dritten Ban mehr über sie zu erfahren und wieder auf eine Robin zu treffen wie in Band 1: mutig, stur und endlich frei.
Gott sei Dank stagnierte die Geschichte zwischendrin nicht vollkommen und ich habe mich durch die Liebesgeschichte, die zu meiner Freude fast zum Dreieck wird, gut unterhalten gefühlt. Dreieck deshalb, weil Julie Heiland , neben Emilian und Laurin, noch einen weiteren jungen Mann aufs Feld schiebt: Melvin. Melvin ist charakteristisch Laurin sehr ähnlich, nur wohl gutaussehender und meiner Meinung nach auch viel interessanter als Laurin. Ich bin gespannt, was Frau Heiland daraus noch machen wird, obwohl sowieso klar ist, wem Robins Herz gehört.
FAZIT
Auch wenn für mich im 2. Band die Handlung einem Stillstand gleichkam und ich mit Robin einfach nicht warm wurde, bin ich zuversichtlich, dass es im dritten Teil wieder besser wird. Ich warte auf Sternenwald und vergebe 3 Buchbäume!
This entire review has been hidden because of spoilers.
Die Leonen befinden sich noch in einer Art Schockstarre und Robin ist mitten drin. Nach dem Angriff auf die Tauren ist nichts mehr wie es war. Unzählige Leonen sind gefallen, unnötiges Blut wurde vergossen und vor allem sind sie nun ohne Anführer, denn auch Almaras befindet sich unter den Opfern. Jetzt heißt es für Robin ihr Erbe anzutreten, doch das Vertrauen, welches einst Almaras und das Leonen-Volk, in ihr hatten ist vollends versiegt. Immer mehr schlägt die Abneigung ihr entgegen, denn sie ist einer von ihnen und die Leonen sehen nur die Taurin, die tief verborgen in ihr schlummert. Wie soll sie je gegen diesen Ruf ankämpfen, ihrem Volk den richtigen Anführer mimen und zugleich ihren Gefühlen her werden, die noch tief in ihr versteckt darauf warten endlich erhört zu werden, erhört von dem Mann, der ihr Herz im Nu erobert und genauso schnell zerschlagen hat – Emilian…
Zur gleichen Zeit hegt auch Bikaras einen Plan aus, denn er will mit aller Macht dafür kämpfen, dass seine Tochter, sein Fleisch und Blut endlich erkennt zu wem sie gehört und sich eingesteht eine wahre Taurin zu sein. Werden seine dunklen Pläne wirklich in Erfüllung gehen? Allem Anschein nach ja, doch als seine Macht über Robin überhand annimmt, sieht sich Emilian gezwungen endlich einzugreifen um das Schlimmste abzuwenden...
Meine Meinung:
Meine Erwartungen waren riesig nach dem ich den ersten Band gelesen habe und nun kann ich sagen, dass Julie Heiland nicht nur meine Erwartungen mehr als übertrumpfen konnte, sondern einen wirkliche Sucht auf mehr bei mir entfacht hat! Gekonnt knüpft Julie Heiland an den ersten Band an und schafft es mit immer wiederkehrenden kleinen Rückblicken, die beiden Bände ineinander verschmelzen zu lassen. Dies gefiel mir sehr gut, denn so konnte man alte und neue Eindrücke miteinander verbinden und es ergab so ein tolles Gesamtpaket und bunter Mix. Der Schreibstil ist wild, locker und extrem flüssig. Durch seinen malerischen Nebeneffekt herrschte bei mir ab und an mal eine Art Kopfkino-Beilage, welche die Handlung noch intensiver auf mich wirken lies. Mit sehr bildhaften und greifbaren Schauorten entführt die Autorin den Leser erneut an den Ort des Geschehens und lässt ihn zu einem Bestandteil der Handlung heranwachsen. Trifft man auf alte Bekannte wie das Volk der Leonen, Bikaras, Robin und Emilian, so bringt die Julie Heiland mit neuen Charakteren frischen Wind ins Geschehen und wirbelt das Ganze nochmals ordentlich auf. Der Verlauf der Handlung ist spannend, voller Action und hat eine extrem fesselnde Wirkung auf den Leser. Man hat gar nicht die Möglichkeit, dem Ganzen zu entkommen, sondern möchte einfach nur herausfinden was als nächstes passiert, wie es weitergeht und welche böse Überraschung an der nächsten Ecke auf einen lauert. Oft stockte mir der Atem, mein Herz raste und ich war auch mal vollkommen unter Schock, denn es geschieht dieses Mal so viel, dass man gar nicht weiß wie man dies alles verarbeiten soll. War es der Sinn eine Art „ Süchtig-nach-mehr“ – Effekt zu erzeugen so kann ich nur den Hut ziehen und sagen „ Jawohl Julie Heiland, dies hast du auf ganzer Wellenlänge geschafft!“ Jetzt heißt es warten und hoffen, dass der dritte Band nicht allzu lange auf sich warten lässt! Das Cover vermittelt den gewünschten Effekt. Die düstere Atmosphäre und die kleine Kampfansage mit der Hauptprotagonistin auf der Frontseite ist ein absoluter Hingucker und lässt ( zwar nur ansatzweise ) erahnen was den Leser erwarten wird.
Fazit:
Der absolute Hammer mit hohem Suchtpotential. Nicht nur ein grandioser Schreibstil wartet auf einen, sondern auch eine Handlung die voller Ereignissen, Spannung, Action und Überraschungseffekten, die man einfach erleben und genießen muss! Begeisterung pur und eine absolute Leseempfehlung!!!
Kurzbeschreibung In dieser wirklich emotional spannenden Fortsetzung erwartet Robin die Aufgabe das Volk der Leonen als neuer Anführer zu vertreten. Allerdings ist Robin nicht nur unsicher, sondern noch immer mit dem Tod Almaras und der Trennung von Emilian beschäftigt. Doch trotz der Trauer hat sie manchen wie z.b. Laurin der versucht ihr den Rücken zu stärken in dieser schweren Zeit. Aber noch weiß Robin nicht alles, denn Birkaras hat einen Plan und Robin soll darin eine Hauptrolle bekommen.....
Cover Für mich sehr passend gestaltet und Düster. Der Titel passt sehr gut und für mich ein Eyecatcher mit der jungen Frau mit dem Ziel im Visier. Aber auch das Schattenspiel der Farben ist hier sehr gelungen und schafft eine düstere Atmosphäre.
Schreibstil Die Autorin Julie Heiland hatte einen tollen flüssigen Schreibstil der mich wieder einmal total begeisterte mit der Hauptprotagonistin Robin die mir ans Herz gewachsen ist und die versucht für alle da zu sein und doch selbst unter gebrochenen Herzen leidet. Aber auch die anderen Charaktere sind super dargestellt und man fiebert und leidet mit und hofft und bangt bis zum Schluss. Ich konnte das Buch erst aus der Hand legen als ich fertig war und ich bin schon sehr auf den nächsten Band gespannt...
Meinung Wenn der Weg das Ziel ist...
Dann sind wir bei Robin angekommen, die immer noch mit den schlimmen Erlebnissen und ihrer Trennung zu Emilian zu kämpfen hat. Gleichzeitig wartet auf sie ein Volk um das sie sich kümmern soll, weil Almara der Meinung war das er sich keinen besseren Nachfolger hätte wünschen können.
Aber die Leonen sind weder davon überzeugt noch dafür das Robin die neben sich steht und ihr ein Dorn im Auge ist Anführerin werden soll. Trotz des Unwillens hat Robin aber auch Laurin auf ihrer Seite der ihr versucht beizustehen und zu helfen. Aber sie merkt selbst sie Ablehnung die ihr entgegen schlägt und auch die Angst um ihr Volk nicht zu wissen was die Tauren als nächstes Planen und ob ihnen die Abgaben in ein paar Tagen reichen werden.
Besorgt und von Träumen heimgesucht vermisst sie immer mehr Emilian und auch wenn sie ihn aus Zufall sieht müssen sie beide voneinander fern bleiben was ihr Herz zusätzlich belastet und Schmerzen bereitet. Denn es ist nichts mehr wie es war.
Wenn Robin nur wüsste... Denn nicht nur das, sondern auch ein Plan Birkaras wartet auf sie und sie muss sich schon bald selbst die Frage stellen wird sie den Plänen Birkaras nachkommen, oder wird sie kämpfen für sich für die Welt der Sternzeichenvölker und für ihre große Liebe Emilian....
Für mich emotional eine Achterbahnfahrt der Gefühle die ich nicht nur gut nachvollziehen konnte, sondern wo ich am liebsten Robin in den Arm genommen hätte. Alles was ihr vertrauet schien ist vorbei und sie selbst ist der Anfang oder das Ende. Und auch die Prophezeiung ist aus den Reihen der Leonen alles andere als rosig, auch wenn sie Emilian liebt.
Die Sichtweise von Robin hat mir da sehr gut gefallen und ich fand auch die Einsichten von Birkaras nicht nur grausam sondern sehr interessant und gleichzeitig erschreckend wie er Isa getötet hat. Für mich toll beschrieben.
Fazit Absolut empfehlenswert und einfach Hammer geschrieben und ich bin begeistert und bitte mehr!!!!
Sie ist halb Leonin, halb Taurin. Und sie soll nach dem Tod von Almara die neue Anführerin ihres Stammes werden. Doch dann erhält sie die Nachricht ihres Vaters, der sie zwingt, bei den Tauren zu leben. Wie lässt sich ihr Schicksal mit dem Herzen vereinbaren. Vor allem, wenn der Junge, den sie liebt, zum Greifen nah ist, und sie sich doch von ihm fern halten muss?
"Blutwald" ist nach "Bannwald" der zweite Teil einer romantischen Fantasy-Trilogie aus der Feder von Julie Heiland, die in diesem Werk ein weiteres Mal zeigt, wie sie es mühelos versteht, den Leser um den kleinen Finger zu wickeln und ihn von der ersten bis zur letzten Seite zu unterhalten.
Robin ist die Heldin dieses Romans, die vor einer großen Herausforderung steht. Praktisch nahtlos setzt dieser Band an den Vorgänger an, von dem es sicherlich von Vorteil ist, ihn zu kennen, doch auch ohne diese Vorkenntnisse kann sich der Leser schnell in die Handlung einfinden und Robin kennenlernen. Die Protagonistin ist sympathisch und interessant. Sie ist kein einfacher Mensch, sondern eine halbe Leonin und eine halbe Taurin. Damit verfügt sie über besondere Stärke, kann gleichzeitig aber auch mit der Natur kommunizieren. Sie liebt den Wald, den Regen, die Ruhe. Ihr zur Seite stehen gleich zwei Männer, von denen aber nur einem ihr Herz gehört.
Emilian ist Taure und einer der besten Kämpfer seines Stammes. Doch seit er Robin kennt, ist seine Stärke gebrochen. Er bildet einen herrlichen Kontrast zu Robin, die als helle, positive Erscheinung, diesem dunklen, grüblerischen Typen gegenübersteht. Zusammen bilden sie genau deshalb ein unglaublich hübsches Paar.
In diesem Werk ist die Handlung gut durchdacht und bildet einen spannenden und dramatischen Verlauf. Schon nach den ersten Seiten ist zu spüren, dass es für Robin nicht leicht werden wird. Immer wieder stößt sie auf Widerstand, der den Leser aufwühlt und zum Weiterlesen verführt.
Die Autorin bedient sich bei ihrer Ausdrucksweise einer sehr verständlichen und angenehmen Sprache. Es fällt ganz leicht, sich auf die Erzählung einzulassen und sich die Erlebnisse bildlich vorzustellen. Dabei ist es ganz besonders einfach, mit Robin mitzufühlen. Mit der jungen Protagonistin ist der Schriftstellerin eine ideale Figur gelungen, die für herrlich frische Unterhaltung sorgt.
Fazit: Dieser Cliffhanger am Ende ist ein wahrgewordener Albtraum! Schrecklich... Wie kann ich nur die Zeit bis zum dritten und letzten Teil überbrücken? Mich hat diese Geschichte durch ihre Leichtigkeit und fantasievolle Gestaltung ganz in ihren Bann gezogen. Robin ist ein großartiger Charakter, die für Stärke, Mut und Hoffnung steht. Die Handlung ist spannend und aufregend, immer wieder gibt es kleinere und größere Überraschungen, die dem Werk Schwung und Dynamik verleihen. Ich kann das Buch bedenkenlos empfehlen und freue mich schon auf die Fortsetzung.
Julie Heiland, 1991 geboren, ist ein Multitalent. Ihre große Leidenschaft ist das Schreiben und hier ist sie ganz nah an ihren Leserinnen. Nach „Bannwald“ und „Blutwald“ ist „Sternenwald“ ihr dritter Roman.
Zum Inhalt: Klapptext
Die spannende Saga um Macht und Liebe mit unerwarteten Wendungen geht weiter. Denn Robin wird eine Entdeckung machen, die nicht nur ihr, sondern das Schicksal aller Sternvölker für immer verändern kann.
Du wirst eine von ihnen werden. Du wirst mit ihnen an einem Tisch sitzen. Du wirst ihr Essen essen. Du wirst in ihrem Bett schlafen. Du wirst töten.
„Wir dürfen uns nicht mehr sehen“, waren seine letzten Worte. Und auch wenn Robin weiß, dass sie nur so ihrer beider Leben schützen können, scheint mit jedem Tag ihre Sehnsucht nach Emilian zu wachsen. Doch als Birkaras, der Anführer der Taurer, sie zwingt ihren Stamm zu verlassen und einen unschuldigen Menschen zu töten, muss Robin eine Entscheidung treffen – eine Entscheidung auf Leben und Tod. Wird Emilian an ihrer Seite sein?
Meine Meinung:
Eine sehr willensstarke Protagonistin, die uns die Geschichte aus ihrer Sicht erzählt. Sie ist reifer und härter geworden und muss sich in ihr Schicksal fügen. Man spürt beim Lesen regelrecht die innere Zerrissenheit und die Wut, die sie umgibt. Sie muß Entscheidungen treffen die nicht nur sie betreffen und steht mehr oder weniger, damit oft alleine da. Den Anfang der Geschichte fand ich etwas schleppend bis es richtig losging. Aber dann war die Spannung kaum auszuhalten. Die Charaktere sind sehr facettenreich und trauen kann man irgendwie so gut wie niemandem. Emilian finde ich toll, mir gefällt auch sein Name so gut, da er perfekt zu ihm passt. Emilian finde ich so gelungen, da er die Spielregeln Birkaras so perfekt versteht und weiß wie er zu handeln hat. Birkaras is das Böse schlechthin. Egoistisch und total größenwahnsinnig verbreitet er Angst und Schrecken. Dabei völlig von der Richtigkeit seines Handelns überzeugt, hat er mich total in manchen Szenen total angewidert. Er ist sehr clever und versteht es zu kombinieren, das macht ihr so gefährlich. Zudem ist gefühlskalt und gnadenlos grausam. Die Story ist toll und auch dieser Band 2 endet wieder mit einem ganz fiesen Cliffhanger. Ich kann den nächsten Teil kaum erwarten.
Cover:
Die Farben des Covers sind toll und passen perfekt zur Geschichte. Ein absoluter eyecatcher.
Fazit:
Blutwald macht seinem Namen alle Ehre, da dieser Band, lutiger und sehr viel grausamer als sein Vorgänger. Aber mit einer Protagonistin, die die Hoffnung nie aufgibt und die es versteht, ihre Identität zu bewahren und dem Bösen mit viel Mut entgegentritt.
Meine Meinung: Teil 1 hat mir unheimlich gut gefallen. Deswegen habe ich mich riesig auf den zweiten Teil gefreut. Die Autorin verschwendet keine Zeit mit Rückblicken und wirft den Leser sofort in das Geschehen hinein. Ich hatte den ersten Teil noch gut im Kopf, weswegen ich keine Probleme mit dem Einstieg hatte. Das Buch ist wieder hauptsächlich aus der Sicht von Robin geschrieben, aber auch von anderen Charakteren, zu den ich wieder nicht mehr sagen möchte. Der Schreibstil hat mir wieder wirklich gut gefallen. Das Buch ist wieder super spannend. Dieses Mal gibt es weniger langatmige Stellen, sodass ich durch das Buch gerast bin. Die Autorin weiß wie man den Leser an einen Buch fesselt. Das war wirklich großartig! Leider hatte ich mein Problem mit der Protagonistin Robin. In Teil 1 mochte ich sie unheimlich gerne. Leider fand ich sie zu Anfang des Buches super nervig. Ich hätte sie gerne das ein oder andere Mal gerne durch geschüttelt. Zum Glück hat sie sich im Laufe der Geschichte wieder zurück entwickelt, so wie sie in Band 1 war. Die Autorin ist in diesem Teil noch mal mehr auf die Welt eingegangen. Man hat mehr über die Tauren und Leonen erfahren und warum die Tauren die Leonen unterdrücken. Das Ende ist super gemein. Es hat einen wirklich gemeinen Cliffhanger. Ich freue mich nun wahnsinnig auf Teil 3, der im Mai erscheint.
Fazit: "Blutwald" ist ein wirklich toller zweite Teil. Es ist super spannend und der Leser erfährt mehr über die Welt. Leider hatte ich zu Anfang meine Probleme mit der Protagonistin. Trotzdem eine ganz klare Leseempfehlung von mir!
Eigentlich würde ich 4,5 Sterne vergeben, es kommt aber nicht ganz an Band 1 ran und man leidet quasi konstant mit.... Da kann das Buch aber ja eigentlich nichts dafür.... Zwischendrin ist mir Robin zu schwach, aber das scheint besser zu werden. Das Ende ist vielversprechend, freue mich also schon auf Band 3.
Mega Buch. Obwohl ich normalerweise nicht sehr von Triologien angetan bin, schafft Julie Heiland es, mich nicht zu langweilen. Ich finde ihre Handlungsstränge absolut fantastisch und liebe es, wie sie auch diese Mysterie-Richtung, durch die abwechselnde Sichtweise, einbringt. Mega überzeugt.