Krona Karagin ist zurück – und mit ihr ist nicht gut Kirschen essen. Es sieht nicht gut aus für die Schwertmeisterin und ihre Gefährten. Gyldinn, das Zauberwesen aus Feuer und Schatten, gewinnt unaufhaltsam an Macht. In einer verzweifelten Jagd verfolgen die Gefährten Gyldinn über die Grenzen des Königreichs Abrantes hinaus bis ans andere Ende der Welt. Sie kämpfen gegen Hitze, unwegsame Wälder und Untote. Als Krona in die Sklaverei verschleppt wird, scheint die Unternehmung gescheitert. Die Wege der Gefährten trennen sich. Doch Hilfe kommt von gänzlich unerwarteter Seite, und der Schlüssel zu Sieg oder Untergang liegt schließlich in den Händen der Zwerge. «Das ist das Wundersame an Geschichten», sagte Wolfram. «Was man für das Ende der einen halten könnte, ist in Wahrheit der Beginn einer anderen. Du bist schon längst in deiner neuen Geschichte. Sie ist voller Heldenmut und Schmerz und Liebe, und sie braucht eine großartige Heldin.» Band 2 des Zweiteilers zeigt die Fülle und Farben einer Welt, von der das Königreich Abrantes nur ein kleiner Teil ist.
Susanne Pavlovic ist Jahrgang 1972 und studierte Germanistin. Sie hat als Pferdepflegerin, Deutschlehrerin und Telefonfee gearbeitet, bevor sie den Schritt in die Selbständigkeit als Autorin wagte. Sie liebt Fantasy-Rollenspiele und ist der lebende Beweis dafür, dass chronisches Lampenfieber heilbar ist.
Einige Fortsetzungen haben es einfach in sich. Da liest man die ersten Sätze und es fühlt sich an wie nach Hause kommen. Die "Feuerjäger"-Reihe hatte natürlich auch die besten Voraussetzungen: Nicht nur hat mir der erste Band "Die Rückkehr der Kriegerin" wegen der ungewöhnlich langen Kapitel ein interessantes Leseerlebnis geboten, sondern die Geschichte selbst war zudem mitreißend und beherbergte einige wunderbar ausgearbeitete Charaktere. Genau diese tollen Personen haben mir in "Herz aus Stein" unglaublich tolle Lesestunden bereitet, weil sie mir noch mehr ans Herz gewachsen sind. Der zweite Band hat mir dadurch fast noch besser als der erste gefallen. Im Folgenden möchte ich näher auf den zweiten Band eingehen und verspreche einen spoilerfreien Text, den man auch lesen kann, wenn man Band 1 noch nicht kennt.
"Herz aus Stein" zeichnet sich genauso wie der erste Band durch seine ungewöhnlich langen Kapitel aus. Da ich das nun natürlich schon kannte und mich schon daran gewöhnen konnte, war das gar kein Problem. Wie ich bereits zum ersten Band geschrieben hatte, empfand ich auch hier diese langen Kapitel als eine Bereicherung, schon allein durch die neue Erfahrung. Allein das erste Kapitel hat 121 Seiten und erzählt von einer einzigen Schifffahrt. Susanne Pavlovic schafft es allerdings, dass keine einzige Seite dieser Reise langweilig wird; im Gegenteil, denn durch die eigensinnigen Charaktere und die chaotische Truppe ist dort ganz schön was los. Die Kapitel sind auch hier wieder episodenartig aufgebaut, sodass diese jeweils ihre eigenen Anfänge, Höhepunkte und Enden haben, aber durch die Rahmengeschichte und die Quest, die sich zu Beginn des ersten Bandes aufgetan hat, verbunden sind.
Zu Beginn dieses Buches ist die bunte und chaotische Truppe, die sich während des ersten Bandes zusammengerauft hat, komplett zusammen unterwegs. Das Geschehen bekommen wir gewürzt mit Krona Karagins sarkastischen Anmerkungen präsentiert. Krona ist eine ruppige Ex-Soldatin, die kein Blatt vor den Mund nimmt, schnell aufbrausend wird und sich ständig vor ihren schlimmen Erinnerungen versteckt. Die anderen Personen der Truppe machen die Mischung nur noch bunter: Da haben wir einige Zwerge, einen Eigenbrötler, eine Nomadin, die sich manchmal als als Prinzesschen aufspielt, und zwei Magier, die die Magie nicht unterschiedlicher nutzen könnten. Mir sind die Charaktere offensichtlich bereits schon im ersten Band ans Herz gewachsen, denn genau ihretwegen hat es sich hier wie nach Hause kommen angefühlt. Auf jeder Seite konnte ich mit ihren Schicksalen mitfühlen, wollte sie anschubsen, warnen, schütteln, anfeuern. Dadurch, dass sie viele Seiten dieses Buches auf einem Haufen waren, habe ich manchmal allerdings ein bisschen quality time mit einzelnen Charakteren allein vermisst. Im ersten Band noch konnte man die Charaktere so gut kennenlernen und mit ihnen allein oder höchstens zu zweit herumziehen. So konnte natürlich ein viel tieferer Einblick in das Geschehen und die Gedanken des Einzelnen geboten werden. Bei so einer großen Truppe muss natürlich ein Fokus gelegt werden, sodass andere Details auf der Strecke bleiben. (Oder das Buch hätte noch ein paar Hundert Seiten mehr, wäre bestimmt auch nicht schlecht gewesen!)
Bei meiner Bewertung des ersten Bandes hatte ich noch behauptet, dass ich die Fantasy-Welt als spannend aber unauffällig beschreiben würde. Das „unauffällig“ muss ich bei "Herz aus Stein" komplett und vehement abstreiten, denn durch das Herumreisen der Truppe entdecken sie alles andere als unauffällige Gebiete. In ihren Episoden stolpern sie von einem skurrilen Völkchen ins nächste, entdecken die unterschiedlichsten Lebensformen, Kulturen und Gebräuche. Gut gefallen hat es mir hier zusätzlich, dass hier nie das Ziel aus den Augen verloren ging. Was das Böse, das hier gejagt wird, währenddessen macht, wusste man zwar nicht ständig — ansonsten wäre das ja auch langweilig —, dennoch war das Ziel des scheinbar waghalsigen und verrückten Abenteuers immer sichtbar.
Die Quest an sich ist mit "Herz aus Stein" abgeschlossen. Wem der erste Band bereits gefallen hat, dem empfehle ich natürlich unbedingt weiter zu lesen. Es lohnt sich wegen der Charaktere und der tollen Gegenden, die man im zweiten Band noch erleben kann, sehr. Überhaupt kann ich die ganze "Feuerjäger"-Reihe jedem High Fantasy-Fan nur ans Herz legen. Auf der Facebook-Seite der Reihe habe ich letztens sogar entdeckt, dass es einen dritten Band geben soll, darüber freue ich mich natürlich sehr. Wie gesagt ist die Geschichte selbst mit dem zweiten Band abgeschlossen, aber die Welt und die Charaktere geben noch so viel Stoff für weitere Abenteuer her.
"Einen Krieg gewinnt man nicht", sagte Krona. "Man entscheidet ihn höchstens." Pos 14206
Der zweite Band der Feuerjäger Reihe startet mitten im Geschehen und ich war auch sofort wieder drin! Viele Wiederholungen oder Erinnerungen aus dem ersten Teil gibt es allerdings nicht - ihr solltet die Bücher also (wenn ihr so vergesslich seid wie ich), zeitnah lesen!
Die abenteuerliche Reise geht also weiter und alle Charaktere, die ich schon ins Herz geschlossen hatte, sind wieder mit dabei:
- die Soldatin Krona Karagin, der das Kriegshandwerk in Fleisch und Blut übergegangen ist und eine äußerst ungewöhnliche Heldin abgibt. Weiterhin begeistert sie mich in ihrer schroffen Art in der sie immer sagt, was sie denkt, egal, was andere davon halten. Doch es kommen auch noch andere Aspekte von ihr ans Licht und man lernt sie immer besser kennen - auch weil sie in diesem Band eine etwas zentralere Rolle spielt als im ersten. Ob es das Alter ist, dass sie auch mal Gefühle zeigt? Lasst euch überraschen!
- Fenrir, der Wandler. Ihn mag ich auch sehr gerne, denn er findet in jeder Situation die richtigen Worte und greift immer beherzt ein, wenn Hilfe vonnöten ist.
- Pintel, der kleine, wortreiche Zauberer - etwas schüchtern, aber nicht zu bremsen wenn seine Neugier aus ihm hervorbricht.
- Der schweigsame Thork und die Zigeunerprinzessin Lianna spielen eine große Rolle, auch wenn sie meist eher im Hintergrund bleiben.
- und natürlich die beiden Zwerge Nardon und Halmir, die in ihrer gegensätzlichen Art die Gruppe perfekt abrunden
Der Schreibstil ist wunderbar auf die Geschichte abgestimmt und flüssig zu lesen. Dieses Mal wird viel aus der Sicht von Krona erzählt, aber man erfährt auch mehr über die anderen. Vor allem das sprachliche Geplänkel zwischen den Figuren hat wieder viele humorvolle Zwischentöne und macht einfach Spaß :D
Dieses Mal führt die Autorin die Gefährten weit durchs Land fern ihrer Heimat und packt viele unterschiedliche Schauplätze mit rein, aber ohne dass es überladen wirkt: Schiffspassage mit Piraten, Tempelanlagen im Urwald oder Arenakämpfe die an die Römer erinnern, alles aber in einem ganz eigenen Ambiente. Das mag manchen vielleicht zu detailliert sein, aber die Ideen sind wirklich großartig und wunderschön anschaulich beschrieben, so dass man immer mitten im Geschehen steckt. Dabei spielt sie mit bekannten Namen, Andeutungen und Figuren aus bekannten Fantasywerken, bleibt dabei aber immer eigenständig.
Die Handlung bietet also viel Abwechslung, auch wenn die Valdar, das zu jagende Feuerwesen, immer etwas im Hintergrund bleibt, trotzdem aber ein zentrales Thema ist. Gegen Ende gibt es natürlich einen spannenden Abschluss. Ich freu mich schon sehr auf den dritten Band, denn ein bisschen was bleibt am Ende noch offen.
Beim zweiten Lesen hat es sich doch merklich gezogen, aber jetzt endlich ran an Teil 3 :)
------------------------------- Kann nicht ganz mit dem fantastischen ersten Teil mithalten. Es liest sich teilweise wie ein Rollenspiel mit zufällig generierten Gebieten und Ereignissen (dass die Charaktere sogar selbst von einer Queste sprechen, die sie erfüllen müssen, war da nicht hilfreich). Trotzdem hat es immer noch Spass gemacht den Abenteuern zu folgen und gegen Ende gewinnt die Geschichte auch ihre alte Stärke zurück und trumpft mit einem epischen Finale auf . Der Schreibstil ist nach wie vor hervorragend und die Gefährten werde ich so schnell nicht vergessen. Bin gespannt auf die anderen Bücher der Autorin, die sicher bald bei mir einziehen.
Krona und ihre Weggefährten verschlägt es dieses Mal weiter unter die Grenzen von Abrantes hinaus. Sie müssen sich wieder vielen Abenteuer stellen und geraten ständig in Gefahr.
Ich habe mich was die Zusammenfassung der Handlung betrifft diese Mal etwas kürzer gefasst, denn die Geschichte ist irgendwie einfach zu komplex, um sie richtig zusammen zu fassen.
Den 1. Teil dieser Reihe fand ich richtig gut, aber es ist mittlerweile auch schon über 3 Jahre her, dass ich diesen Teil gelesen habe. Deshalb hatte ich am Anfang arge Probleme mit den Charakteren und ihren Namen, bis auf Krona, Thork und Lianna konnte ich mich an die anderen Charaktere leider gar nicht so gut erinnern. Ich hätte mir wirklich ein Glossar gewünscht mit allen wichtigen Charakteren und Orten, das wäre wirklich hilfreich. Im Laufe Geschichte sind mir die Charaktere dann aber schnell wieder ans Herz gewachsen und ich konnte die Geschichte wieder genießen.
Die Gefährten reisen sehr viel durch die Gegend und erleben wieder viele Abenteuer und mit ihrer lockeren und witzigen Art konnte mich die Autorin wieder in den Bann ziehen. Die Autorin denkt sich einige Abenteuer für sie aus und lässt sie auch ganz schön leiden. Die Gemeinschaft ist in der Zwischenzeit recht gut zusammengewachsen bzw. wächst im Läufe der Geschichte immer mehr zusammen. Diese Entwicklung hat mir sehr gut gefallen und es hat wirklich Spaß gemacht wie sich die Gefährten zusammen raufen. Zwischenmenschlich tut sich auf jeden Fall einiges.
Das Ende fand ich persönlich richtig fies und ich hoffe, ich kann Teil 3 bald lesen. Auch wenn ich persönlich Teil 1 etwas besser fand, bekommt auch der zweite Teil von mir die volle Punktzahl
Ein bildgewaltiges Epos. Die Autorin hat Anleihen bei allen großen Sagas genommen und daraus ein Buch geformt, dass einen keinen Moment aus den Fängen lässt. Von Susanne Pavlovic werde icv garantiert noch mehr lesen.
Diese Rezension enthält möglicherweise Spoiler zu Band eins (Die Rückkehr der Kriegerin).
Kurzbeschreibung Noch immer sind Krona und ihre inzwischen zahlreich gewordenen Gefährten auf der Suche nach dem Feuerwesen Gyldinn, um zu verhindern dass diese ein magisches Tor zu ihrer Feuer-Dimension öffnet und somit eine Katastrophe im Königreich Abrantes auslöst. Um Gyldinn aufzuspüren bleibt den mutigen Abenteurern nichts anderes übrig, als Abrantes zu verlassen und im benachbarten Zentallo nach weiteren Spuren zu suchen. Dort ist alles anders als zu Hause und die Gefährten müssen sich nicht nur mit fremdartigen Gepflogenheiten auseinandersetzen sondern sehen sich schon bald gezwungen noch viel weiter durch die Welt zu reisen, als sie es jemals für möglich gehalten hätten. Durch undurchdringlichen Dschungel und vorbei an schaurigen Untoten verfolgen sie ihre Widersacherin, doch diese gewinnt stetig an Macht und Einfluss und der Plan, das Feuerwesen aufzuhalten scheint immer aussichtsloser.
Cover Das Cover des zweiten Bandes der Feuerjäger-Reihe passt sehr gut zum ersten, ist allerdings in Grautönen gehalten. Darauf zu sehen ist wieder Krona, dieses mal vor der Silhouette eines Tempels. Ihre Körperhaltung strahlt Entschlossenheit aus, ihr Schwert hält sie kampfbereit in der Hand. Da keine Details zu erkennen sind, wirkt das Cover geheimnisvoll und mir gefällt sehr gut, wie es eine abenteuerliche Atmosphäre vermittelt, ohne wirklich viel über den Inhalt des Romans zu verraten.
Schreibstil In Sachen Schreibstil unterscheidet sich Band zwei nicht von seinem Vorgänger. Tatsächlich hat man beim Lesen den Eindruck, dass man noch im gleichen Buch steckt, das nur zufällig in zwei Teile geteilt wurde. Die Erzählung geht nahtlos dort weiter wo Band eins aufgehört hat. Mit allen Protagonisten in einem einzigen Erzählstrang vereint werden nun neue Schauplätze vorgestellt, die alle detailliert und gut vorstellbar geschildert werden. Die Interaktionen zwischen den Figuren werden spannender, insbesondere zwischen denjenigen, die sich erst kennengelernt haben und so wird es dem Leser ermöglicht, die bereits bekannten Personen in einem neuen Licht zu sehen. Bei den meisten Figuren ist eine deutliche Persönlichkeitsentwicklung zu erkennen und man erfährt noch mehr Details zur Vorgeschichte, insbesondere von Heldin Krona. Auch neue Figuren werden vorgestellt, die sich schnell etablieren. Der Handlungsverlauf ist umfangreich, aber da der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und sympathisch ist, liest sich er der Roman einfach und schnell. Eine Karte ist im zweiten Band leider nicht enthalten, dafür aber wieder einige zauberhafte Illustrationen der Protagonisten.
Meinung „Herz aus Stein“ gefällt mir wahnsinnig gut, sogar ein kleines bisschen besser als „Die Rückkehr der Kriegerin“. Die meisten Figuren sind mir inzwischen richtig vertraut und ich mag sie sehr, so dass es wirklich Spaß macht ihrem Abenteuer zu folgen. Wieder habe ich das Gefühl, die Geschichte wie einen Film zu erleben, weil der Erzählstil von Susanne Pavlovic genau meinen Geschmack trifft und ich so einfach ohne jegliche Anstrengung mitten drin bin. Die Erzählung ist abwechslungsreich und führt den Leser in die verschiedensten Gegenden von Abrantes, Zentallo und noch weiter weg. Dabei lernt man immer auch die verschiedenen Kulturen der faszinierenden Welt kennen, was ich sehr spannend finde. Immer wieder (wie auch schon in Band eins) begegnen einem Anspielungen auf Alltägliches in unserer Welt bzw andere Werke der Fantasy Literatur, die sehr witzig sind und genau meinen Humor treffen. Besonders gefällt mir wieder, wie authentisch die Helden sind, alle haben ihre Ecken und Kanten, keiner wirkt zu perfekt um wahr zu sein. Gemeinsam mit der Abenteurer-Truppe erlebt man Höhen und Tiefen, wunderschöne und schreckliche Augenblicke und ein paar Szenen, auf die alles gleichzeitig zutrifft ;) Auch die Romantik kommt nicht zu kurz, ist aber realitätsnah dargestellt, so dass auch Schnulzen-Hasser wie ich zufrieden sein können! Der letzte Abschnitt des Romans gefällt mir am besten, da der Schauplatz ein Urlaubsziel nach meinem Geschmack wäre! Ich bin schon sehr gespannt auf Band drei, denn obwohl ein Teil der Handlung mit dem zweiten Buch abgeschlossen ist, geht die Geschichte der Feuerjäger-Gemeinschaft noch weiter.
Diese Rezension enthält möglicherweise Spoiler zu Band eins (Die Rückkehr der Kriegerin). Darum geht’s:
Im zweiten Teil müssen die Gefährten um Krona Karagin nicht nur weitere gefährliche Abenteuer bestehen, in denen es schon mal vorkommt, dass sie getrennt werden, sondern sehen sich auch noch weiterhin der Bedrohung gegenüber in Form von Gyldinn, dem gefährlichen Wesen aus Feuer und Schatten.
Dabei ist es leider so, dass die Gefährten mehr als einmal getrennte Pfade gehen müssen, bis sie sich wiederfinden und, dass die Rettung der Welt nur gemeinsam erfolgen kann. Dazu treffen sie nicht nur alte Bekannte wieder, sondern machen so manch interessante Erfahrungen von Sitten und Gebräuchen.
Meine Meinung dazu:
Eine Reise mit vielen Überraschungen …
Ich war gespannt nach dem ersten Band der Reihe, wie der zweite Band weitergeht und wurde nicht enttäuscht. Nicht nur, dass Krona mir mit ihrer kompletten Art sehr gut gefällt, sei es mit ihren Selbstzweifeln, die sie sehr gut zu verbergen weiß, oder ihrer Trauer, ihrer Herzlichkeit und ihrem Kampfgeist. Wenn es um ihre Freunde geht ist auf Krona verlass.
Auch Fenrir, der mir sehr gut schon von Band eins gefällt, mit seiner zurückhaltenden und geheimnisvollen Art oder Pintel, denn ich zu klasse finde und dem ich manches Mal ein Tape auf den Mund kleben würde, denn der redet mehr als ich. Okay, vergleichsweise so viel ich. ;)
Dann Lomir, Nardon und Lianna und vor allem Thork sind super dargestellt und ich liebe diese Charaktere, mit ihren komplexen Persönlichkeiten, denn jedem ist so ein eigener Charakterzug zu eigen.
Sei es Thork, der mir da sehr gut gefällt mit seiner ruhigen, aber besonnen Art, aber er kann auch anders, vor allem wenn es um Lianna geht oder Lomir unser Redner.
Zu gut. Ein Team, welches mir ans Herz gewachsen ist von ihrer authentischen Art. Dazu das passende Cover, das wieder eine Kriegerin im Schatten zeigt und sehr gut zum Inhalt passt.
Die Gefährten haben sich ja jetzt zusammengefunden von Band eins und somit ihren weiteren Vorgehensweg geplant, dazu reisen sie nicht nur übers Meer, was manchem Zwerg nicht gut bekommt, man bekommt auch Einblicke in Kronas Vergangenheit. Dazu noch die interessanten Gebräuche und Gewohnheiten der verschieden Orte die sie besuchen runden das ganze ab.
Das Böse ist auch sehr präsent dargestellt mit dem Wesen Gyldinn und ich war gespannt, ob sie es schaffen dieses Wesen aufzuhalten und vor allem wie.
Ich freu mich jetzt auf Band drei, auch wenn mich der zweite Band ein bisserl geschockt hat, sind viele Entscheidungen hier nachvollziehbar, aber auch traurig. Fazit
Eine Fortsetzung, die mich noch mehr begeistert hat als der erste Band!
Gefährten, die versuchen das Böse aufzuhalten und nur gemeinsam stark sein können. 5 von 5 Sternen
Diese Serie ist einfach wunderbar! Im zweiten Band konnte ich mich auch wieder besser in Krona hereinversetzen, so wie bei den Abrantes-Romanen, was mir in Band 1 schwer viel. In diesem Band sind mir leider ein paar Fehler aufgefallen, die eine Lektorin hätte bemerken sollen, deshalb ein wenig Abzug. Ansonsten genau so zu empfehlen wie Pavlovics andere Geschichten aus dem gleichen Universum.
Bisschen traurig das am Anfang so wenig von Lianna und Thork zu lesen war...aber ein absolut trauriges/mitreißendes und spannendes Buch. Ein MUSS für jeden der Fantasy und Krieger liebt.