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Der Erbe des Skorpions

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Die Söhne des Großen Skorpions haben das Reich in einen blutigen Bürgerkrieg getrieben, denn es kann nur einen Herrscher geben. Jarok kommandiert einen Trupp der Stadtwache, doch seine Fähigkeit, Verbrecher aufzuspüren, und sein beinahe magischer Sinn für Gefahr lassen ihn rasch zum obersten Leibwächter eines der Prinzen aufsteigen. Es dauert nicht lange, bis Jarok erkennt, dass der Mann, den er schützen soll, dem Wahnsinn verfallen ist. Als der Prinz beginnt, die unehelichen Kinder seines Vaters zu ermorden, wechselt Jarok die Seiten. Denn auch er ist ein Erbe des Skorpions.


609 pages, Kindle Edition

First published May 18, 2015

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About the author

Torsten Fink

35 books10 followers
Torsten Fink, Jahrgang 1965, aufgewachsen an der Nordsee und im Nahetal, arbeitete lange als Texter, Journalist und literarischer Kabarettist. Er schreibt und lebt heute in Mainz, am liebsten mit Blick auf den Dom.

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Profile Image for Mars.
247 reviews27 followers
February 4, 2019
Den Abschlussband der Schattenprinz-Reihe hatte ich mir lange Zeit aufgehoben, um ihn dann als etwas Besonderes zu lesen.
Ich hatte mich gefreut, weil damit geworben wurde, dass man alte Bekannte aus der ersten Trilogie wiedertrifft - und, tatsächlich, ziemlich zu Beginn erschien dann auch der von mir sehr geliebte Charakter Faran Ured, der Wassermeister. Auch wenn er .
Den ersten Teil des Buches mochte ich sehr. Das Kennenlernen von Jarok und Brakas (über den ich sehr gerne mehr Hintergrundinformationen gehabt hätte) war schön gestaltet und die Geschichte so, dass man wissen wollte wie es weitergeht.
Der zweite Teil war dann leider nicht mehr so spannend und einige Passagen zogen sich, meiner Meinung nach, wie Kaugummi.
Das Ende hingegen ging dann doch etwas hopplahopp.
Das Buch lässt mich zwiespältig zurück, wäre es im Stil des ersten Teiles des Buches weitergegangen, hätte es mir vermutlich etwas besser gefallen. Leider kommt "Der Erbe des Skorpions" nicht an die erste Trilogie ran.
Profile Image for Kestutis.
45 reviews1 follower
October 1, 2016
Im nunmehr sechsten Band der Reihe rund um das Goldene Meer und die Erbfolgestreitigkeiten im Wüstenreich Oramar ändert T. Fink seine Erzählweise. Hauptfigur und alleiniger Erzähler wird der Stadtwächter Jarok aus der Stadt Ugir, in der inzwischen einer der Skorpion-Prinzen herrscht. Jarok stammt aus dem kalten und bergigen Damatien und wie es ihn nach Oramar verschlagen und in seine jetzige Position verschlagen hat, ist ein Aufhänger für den Beginn der Geschichte.
Die ganze Handlung entfaltet sich aus der Perspektive von Jarok, der Leser schaut ihm quasi über Schulter und schauen ist bei Finks bildhafter Erzählweise der richtige Ausdruck, es stellt sich in diesem Roman wieder sehr schnell das Kopfkino ein.
Im Laufe des Romans bemerkt man nach und nach wie stark die Bände zusammenhängen, nicht nur die Schattenprinz Trilogie, eine Ausnahme bildet eigentlich nur der vierte Band „Der Prinz der Rache“, der nur am Rande Berührungspunkte mit der Haupthandlung aufweist.
In „Der Erbe des Skorpions“ tauchen dann auch etliche Figuren/Handlungsträger aus den vorherigen Büchern auf und spielen einen mehr oder weniger wichtige Rolle, z. B. der Wassermagier, der Schattenprinz und die Tochter des Padischahs aus der Trilogie, dazu sind dem Leser auch schon die entscheidenden Erbprinzen begegnet und Caisa aus dem fünften Band, nicht zu vergessen der Schattenmeister Iwar. Es hilft also zum besseren Verständnis dieser fiktiven Welt voller Intrigen, Gewalt, Verrat, politischer Ränke und einsamer Lichtblicke von Moral, Ethik und Loyalität, wenn man die Bücher in der richtigen Reihenfolge und zeitnah zueinander liest.
Die Welt, die der Autor hier geschaffen hat ist bei aller Anlehnung an allgemein bekannte Kulturen auf unserer Welt (es erinnert einiges an Wikinger, die Hanse, Schotten und Araber um nur einige zu nennen) ist schon beeindruckend komplex.
Obwohl ich, insbesondere durch die Wahl nur eines Erzählers, schon recht früh eine Idee hatte in welche Richtung sich die Handlung entwickeln würde, hat es Fink doch immer wieder geschafft mich mit plötzlichen Wendungen zu überraschen.
Zusammengefasst haben mich eigentlich nur die manchmal unglaubwürdigen Skrupel und die extrem ausgeprägte Moral der Hauptfigur gestört, in einer Welt voller skrupelloser Mörder, Egoisten, Machtmenschen und sonstiger Typen, die aber alle vom Autor gut geschildert werden, ist Jarok fast zu gut. Erstaunlicherweise überlebt er dennoch alle Herausforderungen und wird zum „Helden wider Willen“, dem Autor gelingt es dabei diese Situationen auf erstaunlich nachvollziehbare Art zu lösen ohne bei allen Zufällen auf die berüchtigte Methode „Kaninchen aus dem Hut zaubern“ zurückgreifen zu müssen.
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