Der achte Band der Die Nacht gehört den Bombern, der Tag den Menschen in den Trümmern
Berlin, 1944: Otto ist gefallen. Anne Hoffmann ist Halbjüdin. Der SS-Offizier Brockdorff verschafft ihr Arbeit, erst in einer Spedition, dann auf einem jüdischen Friedhof am Rand der Stadt. Er rettet ihr das Leben, doch was ist sein Preis?
Gertrude Lehmann hat ein Haus, eine Stellung, eine ukrainische Arbeiterin im Garten. Alles hängt an Karl, ihrem Mann im Propagandaministerium. Gertrude sieht, dass der Krieg zu Ende geht. Was ist, wenn Karl zu seiner früheren jüdischen Geliebten zurückgeht? Gertrude braucht entschieden einen Plan.
Julius Rosenbach führt sein Notariat weiter, während die Bomben fallen. Gerti, die Witwe seines gefallenen Sohnes, wird ihm unentbehrlich, aber sie ist sechsundzwanzig und denkt nicht daran, sich wie eine Witwe zu kleiden.
Im Februar 1945 liegt ein Schreiben für Anne im Briefkasten. Theresienstadt. Lena packt den Koffer. In zwei, drei Monaten, sagt sie, ist der Krieg vorbei.