Geschlechterrollen sind allgegenwärtig. Sie geben vor, wie wir auszusehen, zu sprechen, zu lieben und zu arbeiten haben. Sie legen fest, wo wir uns einmischen dürfen und wo nicht – Mädchen und Jungen, Männer und Frauen. Katrin Rönickes Geschichte ist die Geschichte einer ganz normalen Frau und zeigt gerade deshalb besonders klar, wo wir alle noch in Geschlechterrollen gefangen sind, was sie mit uns machen, und wie wir ihnen entkommen können.
Sehr interessante Ansätze, die für feministische Themen sensibilisieren. Durch Belege und Studien untermauert Katrin Rönicke ihre Thesen. So reißerisch wie der Titel klingt, ist es dann doch nicht. Zum Glück! Hier geht es weniger um einen Imperativ, als um eine umsichtige Zeichnung der aktuellen Gesellschaft und Rönickes eigenen Erfahrungen in derselben. Auch, wenn ich nicht immer ihrer Meinung war, zum Nachdenken und Formen meiner eigenen Meinung war das Buch sehr inspirierend und ich kann es jedem empfehlen, ob Männlein oder Weiblein!
In ihrem Buch „Bitte freimachen. Eine Anleitung zur Emanzipation“ schreibt Katrin Rönicke über die Allgegenwart von Geschlechterstereotypen und ihre Macht über uns. Sie deckt auf, wie sehr diese uns selbst und unsere Gesellschaft prägen und geht dabei auf unterschiedliche Themen ein. So berichtet sie über Körperbilder, Sex, Familie, Beruf und Politik und zeigt die Mechanismen, die hier greifen auf.
Ein sehr weit gefächertes Buch, das viele wichtige Themen anspricht und anschneiden, manchmal vielleicht auch zu kurz. Durch die Erfahrung der Autorin werden Geschlechterrolle in der Gesellschaft aufgezeigt und aufgebrochen. Die Thematiken sind nicht neu, aber es ist immer wieder gut daran erinnert zu werden.