Vorableseprobe zum neuen Krimi von Sophie Bonnet, der am 25. Mai 2015 erscheint
Im idyllischen Dorf Sainte-Valérie wird eine Hochzeit Die Tische sind geschmückt, es duftet nach Lavendel, und der Wildschweinbraten dreht sich am Spieß. Der ehemalige Kommissar Pierre Durand fiebert bereits dem Ende der Feier entgegen, denn dann will er ein Gläschen mit Köchin Charlotte trinken. Doch so weit kommt es Der Bruder der Braut wird tot aufgefunden, von Schrotkugeln durchsiebt. War es ein Jagdunfall? Oder Mord? Pierres Ermittlungen führen ihn in die einsamen Wälder der Provence – und mitten ins Herz des Dorfes ...
Provence und gutes Essen machen noch lange keinen guten Krimi
Pierre Durand hat sich von der Mordkommission in Paris in die Provence versetzen lassen, um fürderhin sein Leben als Dorfpolizist zu genießen. Aber auch dort gibt es bald einen Toten und Durand merkt, dass es ihm gar keinen Spaß macht von diversen polizeilichen Ermittlungsinstanzen als der Dorfdepp gesehen zu werden und keinerlei Einfluß auf die Ermittlungen zu haben. Natürlich trägt er zum Schluss dann ganz wesentlich zu Lösung des Falles bei und erhält endlich auch die ersehnte Anerkennung bei der Dorfbevölkerung. Es lohnt sich nicht wirklich, näher auf den Plot einzugehen. Nur soviel sei gesagt: Ein Ermittler, der mindestens drei Mal am Tag seinen Mordverdächtigen ändert (immer nach einem nicht wirklich nachvollziehbaren Geistesblitz) ruft in mir keine Bewunderung, sondern eher Erstaunen und Irritation hervor.
Ansonsten ist Pierre Durand ein Mann ohne weiter bemerkenswerte Eigenschaften. Nur sein Defizit im Umgang mit Frauen fällt noch auf, bringt ihn meinem Herzen aber auch nicht näher.
Was ich wirklich gut fand, waren die drei leckeren Rezepte am Ende des Buches (ist als Lob für einen Krimi aber ein bisschen wenig).
Aus meiner Sicht 1,5 Sterne, die ich auf 2 aufrunde.
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Provence and good food alone don’t make a good crime thriller
Pierre Durand was transferred from the homicide squad in Paris to Provence in order to enjoy his life as a village policeman. But soon a dead body shows up in the village too, and Durand realizes that he doesn't enjoy being seen by various police investigative bodies as the village idiot and having no influence whatsoever on the investigation. Of course, in the end, he makes a significant contribution to solving the case and finally receives the so much desired recognition from the villagers. It's not really worth going into the plot. Suffice it to say: an investigator who changes his murder suspect at least three times a day (always after a not really understandable flash of inspiration) does not arouse admiration in me, but rather amazement and irritation.
Otherwise, Pierre Durand is a man with no other remarkable qualities. Only his deficit in dealing with women is noticeable, but this doesn't bring him closer to my heart either.
What I found really good were the three delicious recipes at the end of the book (but this isn’t really a praise for a crime thriller).
From my point of view 1.5 stars, which I round up to 2.
“Provenzalische Geheimnisse” ist der zweite Fall für den sympathischen Chef de police Pierre Durand. Es geht wieder sehr kulinarisch zu, daher eines vorweg: nicht in hungrigem Zustand lesen!
Die Tage werden kürzer, die Touristen weniger, dafür ist die Jagdsaison in vollem Gange. Nach einem feucht fröhlichen Junggesellenabschied wird der Bruder der Braut tot im Wald gefunden. Die zuständige Gendarmerie legt den Fall bald zu den Akten, denn für sie ist der Fall kein Mord. Die Schwester des Toten bittet Pierre Durand zu ermitteln, den für sie steht fest, dass ihr Bruder vorsätzlich ermordet wurde. Ein kniffliger Fall für den smarten Polizisten, denn es gibt einige Personen, die als Täter in Frage kommen. Privat hat Pierre auch noch so einige Kämpfe zu kämpfen. Vorne weg mit dem Bauunternehmer, der die Renovierung seines neu erstandenen Bauernhof übernommen hat und ihn an allen Ecken und Ende hängen lässt. Auch mit Charlotte läuft es nicht immer so harmonisch, wie er sich das vorstellt, denn er versteht nicht immer was Frau eigentlich will. Und dann sind da noch die Dorfbewohner mit ihrer provenzalischen Art, an die er sich immer noch nicht gewöhnt hat. Aber er wäre nicht Pierre Durant, wenn er nicht für alle Probleme eine Lösung finden würde……
Sophie Bonnet ist mit diesem neuen Krimi wieder eine wirklich nette und unterhaltsame Urlaubsunterhaltung gelungen. Pierre Durand besticht auch diesmal durch seine ganz besonders sympathische Art und auch sein Mitarbeiter trumpft wieder mit seinen köstlichen von ziemlich weit hergeholten “Ermittlerergebnissen” auf. Provenzalische Gemütlichkeit und die Neugierde der Menschen sind unterhaltsam und schaffen ein harmonisches Bild von Land und Leute.
Pierre ist wieder in Höchstform mit seiner ganz speziellen Art zu ermitteln. Als Dorfpolizist gehören ja eher das Austeilen von Strafzettel an Falschparker zu seiner Tagesordnung, seine Ambitionen sind aber die schwierigeren Kaliber, denn in Paris zählte er zu den Topermittlern. Es macht richtig Spaß, ihm bei seinen Gedankengängen und Ermittlungen zu folgen.
Auch wenn der Krimi der 2. Fall einer Serie ist und viele Personen, die man bereits durch Fall 1 kennt, ist die Handlung in sich abgeschlossen. Dem Lesevergnügen steht auch nichts im Wege, wenn man den Vorgängerroman nicht kennt. Man hat aber mehr Durchblick in das Dorf und seine Bewohner, wenn man ihn gelesen hat. Landschaftlich schöpft die Autorin auch in dieser Geschichte aus den Vollen und kulinarisch natürlich auch. Als Bonuszugabe finden sich auf den letzten Seiten einige köstliche provenzalische Gerichte zum Nachkochen.
Mein Fazit:
Ganz so gelungen wie Band 1 ist “Provenzalische Geheimnisse” nicht ausgefallen. Manche Szenen fand ich nicht gelungen im Ablauf oder kamen bei mir nicht so witzig an, wie sie von der Autorin gedacht waren. Alles in Allem aber doch ein unterhaltsames kurzweiliges Lesevergnügen für laue Urlaubs- und Sommerabende. Ideal wenn man einfach mal entspannen möchte und sich nicht in Ermittlerarbeit hineinzusteigern.
Alles in allem ein gemütlicher Wohlfühlkrimi mit dem typischen Flair der herrlichen französischen Provence. Was mich mehr begeistern konnte als der Fall selbst, war die Atmosphäre und die Charaktere. Sie überzeugen durch Glaubwürdigkeit und Charme.Als Bonus gibt es hinten im Buch drei Rezepte von typisch provenzalischen Gerichten, die im Buch vorkommen!
hatte mich, wegen des Vorgängers, auf dieses Buch gefreut. Aber hier offenbaren sich dann doch noch mehr die Schwächen in Bezug auf den Plot. Die Auflösung kommt dem Leser sehr unlogisch vor, ein echtes Motiv kann ich nicht erkennen. Die Liebesgeschichte zwischen dem Protagonisten und der "Köchin" ist da eher interessant, aber auch hier ein paar Schwächen, warum er denn nun zwischendurch kalte Füsse bekommt. Dennoch unterhaltsam, aber wirklich sehr leichte Kost.
3.5 stars, but this time rounding down. it is a nice classic crime novel which makes we want to pack my things and drive to france. i enjoy the characters, but the story was kind of messy - a lot of suspects. this makes it for me hard to remember in the end what actually happened. it would help if the solution would be more elaborate in the end. nevertheless ill start reading the next book in the series soon. a good book esp. for the holidays or to relax.
Wie oft musste ich während der Lektüre Seiten erneut lesen? Wie oft sind meine Gedanken abgeschweift? Es kommt einfach keinerlei Spannung auf und am Ende ist es auch völlig egal, wer der Mörder ist, weil es auch nicht spannend ist. Die Figuren sind weitgehend charakterlos und die Liebesbeziehung scheitert beinahe an einem künstlich erzeugten Streit um ein Abendessen. Nennt man sowas Wohlfühlkrimi? Ich habe mich lediglich bei den Essensbeschreibungen wohlgefühlt, sonst hauptsächlich gelangweilt.
Eine tolle Reihenfortsetzung, ich habe mich sehr drauf gefreut wieder nach Saint-Valerie zurück zu kehren und wurde nicht enttäuscht. In der Rezi auf meinem Kanal gibt es mehr dazu