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Jenseits des Schattentores

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Rom, die Ewige Stadt: Eigentlich sucht die siebzehnjährige Aurora nur eine Wohnung, doch die Besichtigung läuft anders als erwartet ... »Komm rein, wurde ja auch Zeit! Es ist was schiefgegangen, und jetzt liegt er tot da drin«, wird sie von der gleichaltrigen Luna begrüßt. Und bevor Aurora das Missverständnis aufklären kann, hilft sie schon, die Leiche zu beseitigen. Hals über Kopf gerät sie in ein rasantes Abenteuer, das selbst vor den Toren der Unterwelt nicht haltmacht, und verliebt sich auch noch in einen ungehobelten Kerl. Das alles beobachtet die uralte Göttin Persephone – und kann einfach nicht anders, als in die Irrungen und Wirrungen dort unten einzugreifen!

476 pages, Hardcover

First published September 24, 2015

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About the author

Beate Teresa Hanika

12 books11 followers
Beate Teresa Hanika ist eine deutsche Fotografin und Schriftstellerin.
Ab 1997 arbeitete sie mehrere Jahre als Model in verschiedenen europäischen Städten. 2001 beendete sie ihre Karriere als Model und begann zu fotografieren. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder. Bereits seit ihrem zehnten Lebensjahr schreibt sie Geschichten und Gedichte.

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15 (24%)
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9 (14%)
1 star
2 (3%)
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
Profile Image for Stefanie Hasse hisandherbooks.de.
726 reviews217 followers
October 3, 2015
Inhalt:
Die überaus intelligente Aurora jagt wöchentlich durch Rom, um für den Freund ihres Vaters, einen Professore, „Aufgaben“ zu erledigen. Was im ersten Moment wie Mutproben erscheint, bekommt erst später in Auroras Leben eine wichtige Bedeutung. Als sie nach einem Streit einem Flugblatt folgt und zu einer düsteren Villa gelangt, wird sie plötzlich für jemand ganz anderes gehalten und befindet sich wenig später zusammen mit Luna und einer Leiche auf der Flucht – an ihrer Seite der miesepetrige Leon, zu dem Aurora sich hingezogen fühlt wie nie zuvor.

Erst Zug um Zug erkennt Aurora, dass hinter all den Geschichten der griechischen Mythologie mindestens ein Körnchen Wahrheit steckt und ihre Familie irgendwie involviert ist. Die Jagd nach Hinweisen beginnt.

Meinung:
Nach einem wirklich neugierig machenden Zusammentreffen mit Hades und seinem Sohn im Prolog schwenkte die Geschichte sofort zu einer bis dahin nur durch den Klappentext bekannten Göttin, die gelangweilt in ihre Silberkugel blickt, ihre eigentlichen Aufgaben vernachlässigt, weil die Menschen sie langweilen.
Nicht jedoch an diesem Tag, an dem sie ausnahmsweise länger hinsieht – und Aurora entdeckt, die nach einem Streit mit ihrem Vater von Zuhause abhaut. Schnell wird der Göttin klar, dass „jemand“ Pläne für Aurora hat und sie versucht einzugreifen – Aurora geht dennoch zu jenem Haus, das auch das Leben der Göttin bereits veränderte.

In diesem Haus trifft Aurora auf einen Zwerg und einen hübschen, aber arroganten jungen Mann – und auf Luna, neben der eine Leiche liegt, die sie ziemlich schnell loswerden muss, ehe die Männer, auf die die Göttin aufmerksam wird, ankommen. Und Aurora steckt plötzlich mitten drin.

Der Erzählstil war anfangs gewöhnungsbedürftig. Die stetigen Wechsel von Persephones Ich-Perspektive zu Auroras personaler Perspektive gelangen mir nicht immer gut. Insbesondere, da die Göttin sehr viel über Aurora erzählt, ehe ich als Leser mitbekommen habe, aus wessen Sicht denn überhaupt geschrieben ist – ob es wirklich Aurora ist oder das, was Persephone über sie denkt.

Ich fand die Idee der alternden Göttin durchaus interessant, jedoch bekam ich trotz Ich-Perspektive keinen Draht zu ihr. Für eine Göttin – auch wenn es Jahrhunderte her ist, als Geschichten über sie erzählt wurden – war sie zu normal und befand sich mitten in der Midlife-Crisis, beschwerte sich über ihren alternden Körper und die jungen Gespielinnen ihres „Ex“. Vielleicht liegt mir die Innenansicht einer Göttin nicht, da ich anderes Denken und eine andere Sprache erwarte. Sie und Cassiopaia kamen mir eher so vor, als hätte ich Teenager in alternder Haut vor mir.

Auroras Perspektive und ihr Leben war dann schon interessanter. Auch wenn es anfangs sehr verwirrend war, zogen sich doch alle losen Fäden zusammen und ergaben später Sinn. Daher kann ich jedem nur empfehlen, durchzuhalten, sollte man vergeblich nach einem roten Faden suchen. Gegen Ende wird nahezu alles aufgelöst und den Rest (hoffe ich jetzt einfach) habe ich mir selbst zusammengereimt.

Die Protagonistin Aurora war leider nicht ganz mein Fall. Sie wird als sehr intelligent und in der Mythologie (aufgrund ihrer Erziehung) sehr bewandert dargestellt, kann auf der anderen Seite jedoch den Nachnamen Charon nicht sofort zuordnen? Und solche Punkte gab es mehr als einmal. Auch ist ihre Beziehung zu dem Fremden Leon etwas seltsam, was ich jetzt einfach auf dessen enormen Charme schiebe. Es prickelt jedenfalls gehörig zwischen ihnen und geht teilweise schon etwas über die Jugendbuchgrenze hinaus, wie ich finde.
Die Götter sind nun mal sehr freizügig und daher gibt es auf ihrer Seite auch viel zum Thema zu sagen und zu tun – aber ob sich das Zielpublikum ab 14 zusätzlich mit den Midlife-Crisis-Gedanken der alternden Persephone identifizieren kann, ist fraglich.

Über was sich vermutlich streiten ließe, wäre das Setting und die Art der Götter. Für Rom, im „Zentrum“ der neuen Götter hätte ich eher Pluto erwartet als Hades und Proserpina als Persephone. Abgesehen von den Namen fand ich die Mythologie richtig gut eingeflochten in das wunderschöne Setting der ewigen Stadt Rom.

Im Moment scheinen die Kritikpunkte zu überwiegen, dennoch verlor ich nie die Lust am Weiterlesen. Beate Teresa und Susanne Hanika hielten mich mit den Verwirrungen und ausbleibenden Antworten stets bei der Stange und ich wollte wissen, ob ich mit meinen Theorien Recht hatte. Ein, zwei Mal kam es dann doch anders, als ich dachte, aber der Großteil war vorhersehbar, durch den Aufbau dennoch auf spannende Weise eingebracht.

Der „Showdown“ war weniger als erwartet – wurde der Fokus doch sehr auf Aurora gelegt anstatt der Action -, ehe das Buch mit Hach-Effekt endet.

Urteil:
„Jenseits des Schattentores“ ist insbesondere am Anfang der Geschichte alles andere als leichte Kost. Die absolut verwirrenden und „anders“ aufgebauten Handlungsstränge ergeben jedoch Kapitel für Kapitel mehr Sinn und zeigen die griechische Mythologie (in Rom!) auf ganz andere Weise. Hin und hergerissen zwischen drei und vier, entscheide ich mich – vor allem aufgrund der Auflösung und des durchweg vorhandenen Lesesogs für 4 Bücher.

Wer anfangs verwirrt ist, sollte unbedingt durchhalten!


©hisandherbooks.de
Profile Image for Ankas.
Author 1 book58 followers
February 28, 2016
Heute möchte ich euch etwas über ein Buch erzählen, das mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert hat.

Aurora lebt in Rom und hat sich, als wir in die Geschichte hineinstolpern, gerade mit ihrem Vater gestritten. Da sie ihre Mutter schon früh verloren hat, wuchs sie bei ihrem Vater auf und führt seitdem ein Leben, das auf uns Außenstehende ziemlich ungewöhnlich wirken mag. Von gleichaltrigen Freunden ist nie die Rede, lediglich von zwei Professoren, auf deren Anweisung sie durch ihre Heimatstadt jagt, um geheime Aufgaben zu erfüllen. Gleich zu Beginn durfte ich Aurora auf solch eine rätselhaften Mission begleiten und war sowohl total neugierig als auch ziemlich verwirrt, denn was es mit dem Rätsel auf sich hat, ist anfangs völlig unklar. Doch dieses Leben scheint Aurora nicht mehr zufriedenzustellen. Nach einem Streit mit ihrem Vater beschließt sie auszuziehen und, wie durch Zauberhand, fällt ihr, just in diesem Moment, ein Mitbewohner-Gesuch vor die Füße. Sie fackelt nicht lang und sucht die beschriebene Adresse auf. Dort öffnet ihr eine junge Frau namens Luna die Tür und es scheint, als hätte sie Aurora bereits erwartet. Kaum dass sie sich versieht, schlittert Aurora von einem Chaos ins nächste. Dass dann auch noch der unverschämt attraktive Leon auftaucht und ihr den Kopf verdreht, hat nicht nur mich als Leserin amüsiert, sondern auch die Griechische Göttin Persephone, die das Treiben von ihrem Turm aus beobachtet.

Genau diese zweite Perspektive ist es, die das Buch für mich so interessant und besonders macht. Persephone ist ein bisschen in die Jahre gekommen, hat Probleme mit sich und ihrem Leben und steckt offensichtlich in einer Midlife Crisis. Die junge Aurora kann sie jedoch ablenken. Gebannt sieht die Göttin dem Mädchen über die Schulter und kommentiert mit gespitzter Zunge das Geschehen. Es bleibt aber nicht beim bloßen Kommentieren, denn als sich die Ereignisse überschlagen, kann sie nicht anders als selbst einzugreifen.

Mit ihrem unnachahmlichen, intelligenten und bissigem Humor, haben sich die zwei Autorinnen direkt in mein Herz geschrieben. Ich genoss jede Seite, schmunzelte, schmachtete, kicherte, rätselte und fieberte mit. Selbst die fantastischen Elemente konnte ich akzeptieren und mich ganz der fesselnd-mitreißenden Schreibe hingeben.

Aber es war nicht nur der Schreibstil, der mich begeistert hat. Auch das Setting fand ich gelungen gewählt und äußerst atmosphärisch beschrieben. Ich konnte die Hitze Roms spüren und die Schauplätze direkt vor mir sehen. Die unterschiedlichen, teils skurrilen und außergewöhnlichen Charaktere haben die Geschichte ebenfalls bereichert, sodass der eigentliche Plot für mich in den Hintergrund gerückt ist. Mich störte es überhaupt nicht, dass man anfangs im Dunkeln gelassen wird und so gar nicht versteht, was sich dort gerade in Rom abspielt. Als die Geschichte schließlich an Fahrt aufnimmt, es rasant und richtiggehend actionlastig wird, wurde das Buch für mich zu einem rundum gelungenen Leseerlebnis.

"Ihre Kindheit starb gerade. Genau in diesem Moment löste sich die schokoladensüße Sicherheit ihrer Jugend endgültig in Nichts auf, wurde mit Gewalt und Blut besudelt." (Zitat, Seite 201)

Meiner Meinung nach ist "Jenseits des Schattentores" viel mehr als bloß ein Romantasy Jugendroman. Ich bin der festen Überzeugung, dass dieser All Age Titel bei älteren Lesern sogar noch besser ankommt. Wer nicht nur Wert auf eine runde Geschichte legt, sondern sich zudem an einem tollen Schreibstil, gespickt mit einem spitzen und vielleicht etwas speziellerem Humor, erfreuen kann, der landet mit diesem Buch einen Glücktriff. Ich zumindest hatte eine unheimlich tolle und aufregende Zeit in Rom und möchte in Zukunft mehr Geschichten dieses großartigen Autorenduos lesen!
Profile Image for Sheerisans Bücheruniversum.
220 reviews62 followers
October 12, 2015
Knappe 3 Sterne. Leider konnten mich die Autorinnen, anders als bei anderen Leserinnen, nicht mit ihrem Schreibstil begeistern.
Profile Image for Solara300.
1,494 reviews43 followers
October 1, 2015
Kurzbeschreibung
Die 17 Jährige Aurora Perrini weiß noch nicht was sie nach dem aufregenden Tag am Abend erwartet und ist auch sicher niemals darauf gekommen, das dieses Gespräch ihr ganzes Leben verändern wird.
Denn was Aurora nicht weiß ist das sie nicht nur von einer Göttin beobachtet wird, sondern in ein Schicksal gerät das mit mehr als einem Leben verknüpft ist.

Und genau das passiert der lieben Aurora die in ein Abenteuer bis in die Tiefen der Unterwelt gerät...

Cover
Das Cover ist einfach nur WOW... und ein richtiger Eyecatcher mit den Ranken die eine Tür oder ein Tor umrahmen und mit den zwei Vögel und Schlüsseln sowas wie sagen wollen, wähle einer der Schlüssel und wähle gut denn einer wird der richtige sein.
Jedenfalls ging mir das durch den Kopf als ich das Cover sah.
Für mich mehr als gut gelungen und die Überschrift ist auch passend gewählt.


Schreibstil
Das Autorenduo Beate Teresa Hanika & Susanne Hanika
haben einen tollen flüssigen bildhaften Schreibstil der mich schon gleich am Anfang mitgenommen hat in die Welt der Mythen und Götter, die eigentlich nicht in das menschliche Geschehen eingreifen wollen, außer es stellt sich als so ungewöhnlich da, wie bei der lieben Aurora, die ja wirklich in eine Sache gerät die ich nicht nur Hammer finde, sondern auch noch auf Leon trifft... ;)


Meinung
Wenn das Schicksal zuschlägt....

Dann aber richtig, denn in Auroras Fall ist es genau so gekommen.
Aber nun zum Anfang erstmal.
Aurora hat manches Mal einfache Aufgaben die sie gerne erledigt auch wenn sie noch nicht den größeren Sinn dahinter versteht.
Aber diese Aufgaben wie z.b. eine Statue anzufassen oder wo einzudringen wo sie nichts zu suchen habt, bringt sie zwar in Schwierigkeiten aber nicht seitens der Carabinerie sondern von Seiten ihres Vaters der dies Brühwarm von der Nachbarin erzählt bekommt.

Das dieser nicht begeistert ist und Aurora zusätzlich etwas verschweigt ist nicht nur schlimm sondern für Aurora zu viel, denn sie merkt das etwas ganz und gar nicht stimmt und das ihr Vater vielleicht Hilfe gebrauchen könnte. Aber der denkt wenn er ihr sagt dass sie zu der Tante Zia muss ist alles so wie er es möchte.

Dabei hat er aber nicht mit dem Sturkopf Auroras gerechnet die daraufhin von zuhause ausreißt und versucht unterzutauchen.
Allerdings war Aurora da noch nicht auf die Idee gekommen ausgerechnet denn falschen Weg einzuschlagen. Das hat auch die uralte Göttin Persephone versucht zu verhindern.

Aber das Schicksal wollte das Aurora genau an einen Ort kommt wo sie nicht nur einen gewissen Leon trifft, der sie maßlos ärgert, da er sich für Mr. Obercool hält und auf der anderen Seite mit seinem Blick nicht mehr loslässt und seinem Mentor Tatramedes.
Beide wohnen im Haus wo Aurora laut Anzeige eine freie Wohnung vermutet.
Was Sie allerdings dort erwartet ist eine Leiche von einem sogenannten Skipper dem sein Kopf mehr ab als dran ist und eine genervte und aufgebrachte Luna die nicht gerade amüsiert ist über die Hilfe die sie denkt in Aurora geschickt bekommen zu haben.

Und als wäre das nicht schon schlimm und grotesk genug tauchen auch noch zwei Männer auf denen man lieber nicht begegnen will.
Und zwar Männer von einem gewissen Angelo Pinotti die Kobalt Sky und Santiago heißen und Aurora in die Mangel nehmen.
Aber die hat mit Luna besprochen eisern zu sein, denn wenn die beiden herausfinden würden dass der Skipper Tod ist wäre das auch der Tod der beiden Mädchen.

Aber Aurora ist taff was angesichts der Situation schon ziemlich angsterregend ist und beide versuchen nachdem die Männer warten mit der Leiche über die Feuertreppe zu entkommen.

Hier sei angemerkt das sich das ganze schwieriger gestaltet als die beiden angenommen hatten und das sie in einer Wohnung halt machen müssen um um Hilfe zu fragen. Und ja, genau der Typ der Aurora zwar vorher aus dem Aufzug geholfen hat und dann mit der Aussage sie wäre nicht sein Typ davon gerauscht ist und zwar Leon. Genau der befindet sich in dieser Wohnung und ist überrascht Aurora so schnell wieder zusehen.
Aurora ist davon gar nicht begeistert und merkt dass ihr keine andere Wahl bleibt und gemeinsam beschließen sie den Leichnam wegzubringen. Aber Leon verwirrt Aurora und beide werden ihres eigenen Schicksals Schmied...und zwar in dem Moment wo Aurora das Haus betreten hatte und ein rasantes Abenteuer beginnt.

Für mich sehr gelungen die Gefühle von Aurora oder auch das Persephone ihr über die Schulter schaut.
Einfach Klasse und ich konnte die Geschichte nicht mehr aus der Hand legen und musste schon schmunzeln, denn zwischen Leon und Aurora fliegen die Funken.


Fazit
Absolut empfehlenswert und Klasse gelungen!!


5 von 5 Sternen
Profile Image for Svenja.
257 reviews
November 15, 2015
Aurora die von daheim weggelaufen ist sucht nach einer vorläufigen Bleibe, bei einer Besichtigung kommt dann alles ganz anders. Sie lernt Luna in einer sonderbaren Situation kennen denn sie hat gerade den Skipper umgebracht und ist felsenfest davon überzeugt, dass Aurora da ist um ihr aus dem Schlamassel hinaus zu helfen. Aurora ist völlig überrumpelt, Lunas Art lässt aber keine Flucht zu und so begibt sie sich auf ein ganz eigenes Abenteuer, das sie bis hin zur Tür der Unterwelt führt und auch für die Liebe scheint während all das geschieht noch Zeit zu sein.
All das wird von der Göttin Persephone beobachtet und obwohl sie nicht darf kann sie nicht davon ablassen Aurora bei ihrem gefährlichen unterfangen zu unterstützen...


Gestaltung:
Die gestaltung ist eher beschaulich und auch wenn ich die Verzierungen am Rand mag, so spricht mich das Buch, auf den ersten Blick, vor allem wegen des Titels an, der hat mich sofort neugierig werden lassen.


Meinung:
Eigentlich hatte ich mich sehr auf das Buch gefreut, aber als sich die ersten Meinungen häuften und die eher mittelmäßig waren, haben sich meine Erwartungen ein bisschen runtergeschraubt. Als ich dann anfing das Buch zu lesen, hab ich allerdings schon gefallen gefunden und so bin ich ziemlich optimistisch weiter im Buch voran geschritten.

Ich mag allein die Idee des Buches, ich liebe die griechische Mythologie und finde es immer wieder interessant was manche Autoren daraus erschaffen, auch die Hanika Schwestern haben daraus was ganz eigenes geschaffen und manches von dem was hier mit eingebunden wurde, war für mich eher unbekannt. Was ich wirklich schön fand.
Und auch Aurora und gerade Luna, muss ich sagen, konnten mich Anfangs noch begeistern. Aurora reagiert vielleicht manches mal weniger erwachsen und klug als sie dargestellt wird, aber dennoch fand ich sie sympathisch und Lunas schrullige und kühle Art fand ich ziemlich faszinierend.

Aber je mehr sich das Abenteuer der beiden entfaltet hat und je mehr man die beiden auch wirklich kennenlernte, desto mehr haben sie mich auf ihrem Weg verloren und irgendwann war es dann soweit, dass die Handlung für mich zäh wurde und das obwohl immer etwas passiert und neue Gefahren lauern, aber irgendwie wollte man für mich hier zu viel. Zudem fühlte es sich einfach an wie eine Aneinandereihung von Ereignissen, es fühlte sich nicht wie ein geschmeidiges Ganzes für mich an, wodurch vieles holzig wurde und das ganze eher gestellt war.
Natürlich kann ich den Autorinnen die vielen Ideen hoch anrechnen und es zeigt wie viel Mühe sie sich rein inhatlich gegeben haben, aber mich konnte das ganze leider nicht erreichen.

Erst zum Ende hin, konnte mich das Buch wieder so ein bisschen an sich heranziehen und ich hab wieder das Interesse an dem ganzen Geschehen gespürt.
Was vor allem daran liegt, dass sich erst dann alles wirklich miteinander verbindet, vorher ist vieles Rätselhaft und man sucht nur und sucht ohne wirkliche Antworten zu finden. Aber hier wird es dann endlich zu einem ganzen und das Ende fand ich dann für sich auch ganz schön.

Hier verbinden sich dann auch die Schicksale von Aurora und Persephone, auch wenn ich natürlich nicht verraten werde in welcher Form. ;)
Den Part mit Persophone mochte ich dann insgesamt auch am liebsten, auch wenn ich die Darstellung von den Göttern in diesem Buch nicht unbedingt als gut erachte, so hatten sie durch ihre Art dennoch einen Unterhaltungsfaktor für mich.
Die Götter Persephone, Kassiopeia und Hades um die es sich hauptsächlich dreht, wirkten auf mich einfach nicht göttlich, wenn ich mir die Persönlichkeit von ihnen vorstelle, dann haben sie was erhabenes an sich. Hier waren sie verzweiflete und "heruntergekommene" Gestalten, die sich aufführen als wären sie Teenager, dabei uralt aussehen.
Das war für mich einfach eine etwas komische Darstellung von ihnen, mit der ich mich nicht wirklich anfreunden konnte.


Fazit:
Das Buch hat viele tolle Ideen und einzeln betrachtet, mögen sie auch toll sein. Für mich ergaben sie nur kein angenehmes Zusammenspiel, während der Anfang und das Ende sehr unterhaltsam war, war gerade der mittlere Teil unheimlich zäh und mein Interesse hat sich verloren. Auch die Charaktere waren nicht nach meinem Geschmack, sobald man sie erst mal näher kennengelernt hatte.
Profile Image for Nanni Epp.
225 reviews8 followers
December 31, 2015
"Wie viele siebzehnjährige Mädchen gibt es auf Erden? Wie viele Wirrungen und Katastrophen enstehen durch diese siebzehnjährigen Wesen auf dem Weg zum langweiligen Erwachsenendasein, in dem sie gezähmt und traumlos an der Seite eines Mannes enden, der ihrer Anmut nicht würdig ist?"

Aurora Perrini möchte auf ihrem Weg zum Erwachsen werden eigene Schritte gehen und freut sich, als sie die Anzeige für eine kleine Wohnung entdeckt. Sie spürt, dass etwas komisch ist, kann sich dem Nervenkitzel, der schon immer einen gewissen Reiz auf sie ausübt, aber nur schwer entziehen und folgt dem seltsam offerierten Angebot. Dass sie dort ein schöner Jüngling, ein Zwerg, eine Auftragskillerin und ein toter Fährmann erwarten, damit hatte sie nicht gerechnet. Bevor sie eine andere Chance hat, hat das Abenteuer bereits nach ihr gegriffen.

"Ach Welt, du bist kein guter Ort für junge Mädchen, aber auch kein schlechter, wenn man Abenteuer sucht."

Durch ihr eigensinniges Auftreten hat Aurora die Aufmerksamkeit von Persephone, griechische Göttin der Unterwelt, aber auch der Fruchtbarkeit, auf sich gelenkt und wird von dieser fortan in einer Kugel beobachtet. Persephone hat gefallen an dem hübschen jungen Mädchen und ihren Begleitern gefunden und muss sich ganz arg zusammen reißen sich nicht einzumischen. Was ihr nicht auf ganzer Linie gelingt.

"So viel zur Denkweise der Männer und zum Umgang mit ihren Töchtern. Sie glauben, junge Mädchen sind wie Wildpferde, die man an Halfter und Strick gewöhnt, mit etwas Geduld werden sie fügsam und vergessen ihre Herkunft, sie vergessen, wie es ist, wenn die Hufe im wilden Galopp über die Ebene donnern, sie vergessen den Wind in den Nüstern und die Freiheit zwischen ihren Augen."

"Jenseits der Schattentore" ist ein von mir lang ersehntes Werk. Die Bücher der Hanika Schwestern - egal ob als Gemeinschafts- oder solo Arbeit geschrieben - konnten mich bisher immer begeistern. So auch ihr neuster Roman, obwohl er sich gefühlt deutlich von anderen Büchern aus ihrer Feder unterscheidet. Ich wollte ja nur mal schnell reinlesen, als mich der Sog der Geschichte packte und erst etliche Seiten später wieder ausspuckte. Meine Sympathien haben die beiden Schwestern schon lange, ihr neuer Roman hat sie sich ebenfalls verdient. Und das vom ersten Moment an, denn Protagonistinnen wie Aurora und Persephone muss man nun mal sofort mögen. Ergänzt werden sie von Nebenfiguren, die mit solch großartigen Eigenschaften wie Undurchschaubarkeit und leichtem Wahnsinn aufwarten. In dieser Begleitung bestehe ich jederzeit gern ein Abenteuer! Auch, wenn es immer rasanter wird und mich durch die griechische Mythologie wirbelt.

"Was soll ich sagen? Dass auch ich in meinen jungen Jahren der Versuchung nicht hätte widerstehen können? Dass einen das Böse anzieht, einen neckt und an einem zerrt, bis man nur noch willig seine Hände ausstreckt?"

Mir gefällt der Erzählton, den Beate Teresa und Susanne anschlagen. Kennt man sie aus ihrem Vorgängerwerk "Dark Angels" noch düster und bedrückend, entwickeln sie in "Jenseits des Schattentores" einen herrlichen - teils etwas schwarzen - Humor. Ihre Schreibe ist wenig Mainstream, sondern hat Charakter. Ein Buch, in dem man sich gruselt, in dem Köpfe rollen (oder getragen werden), mit eben diesem Humor zu kombinieren, traut sich nicht jeder. Weitere Kombinationen wie zwei alternde Göttinnen und der Wunsch eines jungen Mädchens nach Freiheit, seiner Suche nach Wahrheit und der ersten richtigen Liebe, sorgen dafür, dass ich einem Roman der beiden Schwestern, der mich überrascht hat, der mir - was nur selten passiert - beim Lesen etliche Lacher abgerungen hat und der die Schmerzgrenze meiner Schreckhaftigkeit deutlich gehoben hat, wieder einmal meine Leseempfehlung ausspreche. Beate Teresa, Susanne, ich hoffe eure kreative Ader wird nie versiegen (und wenn doch holt euch Rat bei Persephone ;))
Profile Image for Nici's Buchecke.
271 reviews6 followers
October 4, 2015
Dieses Buch hat ein unbeschreiblich schönes Cover, welches sofort meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Es ist ein Hardcover ohne Schutzumschlag und es glänzt ganz wunderbar, wodurch das Motiv noch besser zur Geltung kommt, wie ich finde.
Der Klappentext sprach mich sofort an und ich musste alles erfahren.
Ich kannte "Rotkäppchen muss weinen" von Beate Teresa Hanika, allerdings hatte mich dieses Buch nicht überzeugen können und ich brach es ab. Nun ging ich mit gespaltetem Gefühl an dieses Buch heran. Einerseits die Befürchtung, dass es mir so gar nicht gefallen könnte und andererseits stand da die Neugier, welche Geschichte sich hinter diesem Cover und Klappentext verbirgt.
Eingeleitet wird die Geschichte von einem kurzen Einblick in das Leben von Hades und seinem Sohn. Dann wird größtenteils die auf die Welt blickende, alternde und gelangweilte Göttin Persephone als Erzählerin tätig. Das es sich hierbei um Persephone handelt war lange für den Leser nicht erkennbar. Erst später wird sie namentlich benannt oder man wusste es halt schon vom Klappentext. Ansonsten wird die Geschichte aus Auroras Sicht erzählt, was ich auch sehr als angenehm empfand. Leider jedoch waren die Übergänge von Persephone zu Aurora nicht immer deutlich abgegrenzt, so dass man als Leser manches Mal ein wenig verwirrt war und grübelte wer hier nun erzählt.
Aurora als Charakter fand ich ein wenig schwierig, sie war lieb, schüchtern und wirklich unschuldig. Sie hat jedoch auch andere abenteuerlustigere Seiten an sich und dieser Kontrast wirkte wirklich spannend. Letztlich war sie mir sympathisch auch wenn ich es teilweise übertrieben fand wie sie sich in romantischen Situationen anstellte, wenn man bedenkt, dass sie fast 18 Jahre alt ist.
Der ungehobelte Kerl, der im Klappentext erwähnt wird, hat mich wirklich fasziniert auch wenn seine Stellung in der Geschichte relativ durchschaubar war.
Jedoch knisterte es des öfteren zwischen den beiden und ich als Leserin hoffte und bangte, wann endlich mehr daraus wurde. Teilweise hatte ich das Gefühl mein Herz würde schneller klopfen.
Die Geschichte selbst fand ich spannend und wirklich abenteuerreich und musste von mir ganz schnell verschlungen werden. Was alles so passiert, wen man trauen und was man glauben kann lässt den Leser förmlich in den Strudel der Ereignisse eintauchen.
Gut ich muss erwähnen, ich war vorher nie in Rom, daher hatte ich so einige Schwierigkeiten mit den vielen italienischen Bezeichnungen. Ich meine jeder kriegt noch Vatikan und Engelsburg hin, aber alle Kathedralen, Brunnen, Straßen usw. wird wohl keiner, der noch nie da war sich genau vorstellen können. Aber ich fand es jetzt auch nicht weiter störend, denn ich bin nun kein Mensch der dann extra den Bildband Rom dafür rausholt.
Ich fand die Geschichte an sich stimmig und wirklich spannend. Ich finde es ist ein super Buch für Jugendlich, die düstere und aufregende Geschichten lieben.
Profile Image for Teresa Sporrer.
Author 47 books222 followers
January 2, 2017
Die Göttin Persephone ist gelangweilt.Schon vor langer Zeit hat sie das Interesse am Leben der Menschen verloren und sie ist immer noch zutiefst verletzt wegen ihres Ex Hades. Doch dann packt sie doch die Neugier und sie wirft mit ihrer Kristallkugel einen Blick auf die Menschenwelt. Dort sucht die junge Aurora gerade verzweifelt nach einem Zimmer, da sie zuvor einen heftigen Streit mit ihrem Vater hatte. Dabei gerät sie an die ausgeflippte Luna, die gerade versucht eine Leiche zu verstecken ...

Ich war wirklich gespannt auf das Buch: Götter, die Liebe und eine Leiche - und das alles in Rom? Hörte sich einfach total verrückt an, also genau das, was ich wirklich toll finde. Leider war das Buch dann doch eine Enttäuschung ...

Was mir am Buch leider gar nicht gefallen hat, war, dass ich so lange absolut keine Ahnung hatte, was gerade vor sich ging. Okay, Luna hat versehentlich den Kerl umgebracht, aber warum musste sie ihn eigentlich kidnappen? Und warum musste Aurora ihr halbes Leben lang immer so komische Sachen machen, die ihr die Freunde ihres Vaters als Auftrag gegeben haben? Welche Verbindung gibt es zwischen der Göttin Persephone, die ja dem griechischen Pantheon angehört, und der Stadt Rom? Es werden immer mehr Fragen aufgeworfen, so dass ich 4/5 des Buches wirklich nur verwirrt war - und das hat leider die Leselust sehr gehemmt.

Dabei war die Idee hinter dem Buch echt gut! Die Göttin Persephone berichtet uns in der Ich-Form, von ihrem nicht so göttlichen Leben. Dabei beobachtet sie Aurora. Die Abschnitte sind dann aus der 3. Person erzählt. Erst über der Hälfte greift dann Persephone auch selbst in das Geschehen ein.
Zu Aurora konnte ich auch nicht wirklich eine Verbindung aufbauen ... Und leider auch zu keinem anderen der Charaktere ...

Die Geschichte ist auch ein kleiner Roadtrip im wunderschönen Rom und neben der "Mafia"-Geschichte, gibt es sogar ein klein wenig Romantik, wobei die Lovestory dann auch zu übereilt war. Die Gefühle zwischen Aurora und ihrem Love-Interest waren für mich nicht wirklich nachvollziehbar.


Das Cover ist so verdammt hübsch! Das allein hätte 5 von 5 Punkten verdient, aber leider hält die Geschichte da nicht mit.


Puh, für wem würde ich das Buch empfehlen? Eigentlich stehe ich ja total auf Göttergeschichten und deshalb wollte ich auch das Buch lesen, aber das hat jetzt nicht so meine Erwartungen erfüllt ...

Ich vergebe 3 von 5 Herzen.

Profile Image for Ayanea.
269 reviews1 follower
January 19, 2016
Oh ne das geht ja gar nicht- ich habs versucht :( Langweilig bis zum geht nicht mehr. Und ein paar Erklärungen werde auch nicht wirklich gemacht :( Selten so ein schlechtes mythologisch angehauchtes Buch gelesen :( Vertane Lesezeit.
Profile Image for Christina.
67 reviews2 followers
January 14, 2016
joar lustig aber die Liebesgeschichte hätte nicht sein müssen
Displaying 1 - 11 of 11 reviews

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