Eine Prise Glück, ein Löffel Freude und jede Menge Liebe – so schmeckt das echte Leben.
Bürgermeisterin Theresa liebt ihre schwäbische Heimat – Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Theresa krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen – seien es die drei Greisen, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edi oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen – einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist!
Inhalt: Therese Berger ist Inhaberin des Gasthauses 'Goldene Rose' und Bürgermeisterin des kleinen Ortes Maierhofen im Schwabenland. Die resolute Endvierzigerin lebt für ihre Berufe und für ihr Maierhofen. Leider wird das Dorf immer mehr zu einem verlassenen Ort. Der Jugend wird nichts mehr geboten, viele Geschäfte müssen schließen und die meisten Bewohner gehen straff aufs Rentenalter zu. Als Therese die Diagnose Krebs bekommt ist sie wie gelähmt. Das kann einfach nicht sein. Viel Zeit zum Nachdenken bleibt Therese nicht, ihr Körper braucht Ruhe und ihre Ärztin drängt auf eine baldige Operation.
Therese hat außer ihrem Koch Sam niemanden. Natürlich hat sie Freundinnen im Dorf, aber Familie hat sie nicht mehr. Bis auf ihre Cousine Greta. Und ausgerechnet die sieht sie während einer wieder einmal schlaflosen Nacht im Fernsehen. Das ist die Idee - Greta ist eine erfolgreiche Werbefrau. Sie kann Maierhofen bestimmt zu neuem Glanz verhelfen. Eine irrwitzige Idee reift in Therese heran, die das blanke Chaos nach sich ziehen könnte.
Heute ist Gretas Geburtstag. Ihre morgendliche Kaffeerunde mit ihrer Studienfreundin Emily verläuft harmonisch und sie freut sich bereits auf ihren Tag in der Werbeagentur Simon & Fischli. Doch der Tag geht leider alles andere als harmonisch weiter. Die neueste Werbekampagne dreht sich um ein Pulver das jedem das Essen vermiesen soll - im wahrsten Sinne des Wortes. Die neue - und junge - Kollegin Kim stellt ihr Konzept vor und Greta denkt an einen Scherz. Das kann unmöglich ihr Ernst sein! Ein Pulver das man aufs Essen streut damit es nicht mehr schmeckt. Doch die Kampagne ist echt und Greta spürt, dass sie allmählich den Boden verliert. Zu allem Überfluss sitzt daheim vor ihrer Haustür eine ihr fremde Person, die sich als Christine vorstellt. Sie sei eine Freundin ihrer Cousine Therese. Ach ja, Therese. Das Angebot das Christine ihr im Namen ihrer Cousine unterbreitet klingt beinahe nach genau dem was sie jetzt braucht - eine Auszeit.
In Maierhofen angekommen fühlt sich Greta in ihre Kindheit zurück versetzt. Verzückt begutachtet sie das Dorf und die umliegenden Höfe. In den folgenden Tagen beginnt sie wirklich zu leben und genießt die Freiheit des Ortes. Doch Thereses Auftrag sitzt in ihrem Hinterkopf und verursacht ein Ziehen in ihrem Magen. Greta soll mit EU-Geldern Thereses geliebtes Maierhofen berühmt machen. Es sollen wieder Leute nach Maierhofen kommen. Wer soll es sonst schaffen wenn nicht sie? Aber Gretas Kopf ist leer. Ist sie der Aufgabe überhaupt gewachsen? Und warum weicht Therese ihr immer aus, wenn sie genaues über die Unterlagen und den Umfang des Projektes wissen will? Während Greta versucht ihre Leidenschaft zum Beruf wieder zu entdecken, Therese um ihr geliebtes Heimatdorf bangt, geschehen an anderen Ecken des Ortes kleine Wunder. Werden sie am Ende zusammenfinden und Maierhofen retten?
Meinung: Mein erstes Buch von Petra Durst-Benning und dann gleich so ein gutes! Bisher hat die Autorin eher historische Bücher geschrieben und mit diesem Ausflug in die Gegenwart ist ihr gleich ein wunderbarer Coup gelungen. Schon auf den ersten Seiten spürt man Thereses Verzweiflung und auch wie unglücklich eigentlich Greta ist. Natürlich würde die das nie zugeben - zumindest nicht gleich. Maierhofen ist ein kleines (fiktives) Dorf das es in sich hat. Es dauert nicht lange und man lernt verschiedene Charaktere kennen und einige davon auch gleich lieben. Da ist der schüchterne Metzgerssohn Edy, die naturliebende Hausfrau Christine, die kleine Kräuterfee Jessy und die junge Sennerin Madara die mit ihrem Bergkäse Leute in Verzückung versetzt. Eigentlich hat man als Leser das Gefühl die Leute sofort zu kennen und hat nicht übel Lust sich zu ihnen zu setzen.
Jede der Figuren hat ihre ganz besonderen Fähigkeiten und der Schreibstil der Autorin macht es einem leicht sich alles vorzustellen. So habe ich schon beim Lesen einen Mordshunger bekommen. Ihr solltet das Buch also nicht auf nüchternen Magen lesen - das geht nicht gut aus! Greta ist als Großstadtpflanze sowas wie der bunte Hund im Ort und etwas deplatziert. Aber ihre Bemühungen kommen in Schwung und man merkt, das ihr Maierhofen auch ans Herz wächst.
Ich habe das Lesen des Buch es sehr genossen und freue mich bereits darauf die Rezepte aus dem Buch auszuprobieren. Ich denke, das wird nicht das einzige Buch der Autorin in meinem Regal bleiben.
Nachdem ich "Die Blütensammlerin" gelesen habe, war ich von dem kleinen Dorf Maierhofen und seinen Bewohnern wirklich begeistert, also musste ich wissen, wie es eigentlich zu dem "Genießerdorf" gekommen ist. Als ich Teil 1 angefangen habe, habe ich gemerkt, dass ich die Charaktere richtig vermisst hatte und habe mich gefreut, ihnen wieder zu begegnen.
Im Mittelpunkt steht die Bürgermeisterin Therese, die aus Maierhofen mehr herausholen will, als es auf den ersten Blick zu bieten hat, vor allem kulinarisch gesehen. Sie ist eine sehr starke Hauptperson, die sich selbst sehr zurücknimmt, um immer für andere da sein zu können. Ihre Krankheit ist ziemlich schockierend und zeigt auch dem Leser, was wirklich wichtig im Leben ist.
Aber nicht nur Therese ist eine tolle Protagonistin, auch die anderen Personen, die einem in Maierhofen begegnen, muss man einfach ins Herz schließen. Jeder hat seine Eigenarten, manche sind ein bisschen schrullig und jeder hat sein Päckchen zu tragen. Umso schöner ist es, die Entwicklungen und Veränderungen mitzuerleben.
Von der Handlung her habe ich mich ein bisschen selbst gespoilert, weil ich eben den dritten Band schon gelesen hatte, aber das hat mich gar nicht gestört. Es war schön, den Weg mitzuerleben, den die einzelnen Protagonisten nehmen, um ihre Träume zu verwirklich. Außerdem standen nicht die gleichen Leute im Mittelpunkt, ich habe also andere Eindrücke gewonnen und die einzelnen Bewohner besser kennengelernt.
Trotzdem ist es natürlich so, dass man beim Lesen schon ahnt, welche Richtung die Handlung einschlägt. Und obwohl es die ein oder andere Hürde zu nehmen gilt, bleibt doch immer ein positives und optimistisches Gefühl, während man alles mitverfolgt.
Etwas zu kurz kam mir dann leider der Schluss. Hier geht alles sehr schnell - ich hätte mir ein paar Seiten mehr gewünscht, einfach um noch mehr zu erfahren und noch tiefer in das Ende einsteigen zu können.
Am Ende des Buches gibt es auch wieder tolle Rezeptvorschläge zu Dingen, die im Buch vorkamen. Das hat mir gut gefallen und die Kräutersalze werde ich auf jeden Fall mal ausprobieren.
Insgesamt war es wieder sehr schön, nach Maierhofen zu kommen, wenn auch nur während des Lesens. Ich werde auch den zweiten Teil lesen und hoffe, dass die Reihe noch um ein, zwei Bände erweitert wird. Einen Stern Abzug gibt es für das sehr schnelle Ende - und weil ich mir noch etwas mehr zum Genießerfest gewünscht hätte. Deswegen gibt es 4 Sterne!
Kurzbeschreibung: Eine Prise Glück, ein Löffel Freude und jede Menge Liebe – so schmeckt das echte Leben. Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat – Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn, ein paar sanft geschwungene Hügel und mittendrin Maierhofen. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen – seien es die drei Greisen, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edi oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen – einen Ort, an dem der echte Geschmack King ist! *Quelle*
Zur Autorin: Petra Durst-Benning wurde 1965 in Baden-Württemberg geboren. Seit über zwanzig Jahren schreibt sie historische und zeitgenössische Romane. Fast all ihre Bücher sind SPIEGEL-Bestseller und wurden in verschiedene Sprachen übersetzt. In Amerika ist Petra Durst-Benning ebenfalls eine gefeierte Bestsellerautorin. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren zwei Hunden südlich von Stuttgart auf dem Land.
Meinung: Petra Durst-Benning ist vor allem für ihre historischen Romane bekannt. Da ich noch einige ungelesene Bücher von ihr im Regal habe und mich ihre neue Reihe interessierte, griff ich zu Kräuter der Provinz, dem Auftaktband der Maierhofen-Reihe. Band 2, Das Weihnachtsdorf, ist bereits erschienen. Die Geschichte beginnt im Mai und dauert ein gutes Jahr.
Zwei Protagonistinnen stehen im Mittelpunkt der Handlung, die sich im fiktiven Dörfchen Maierhofen, das im Allgäu liegt, abspielt: Die 48-jährige Therese Berger betreibt dort das Gasthaus "Goldene Rose" und bekleidet ebenso das Amt der Bürgermeisterin. Als bei ihr Gebärmutterhalskrebs festgestellt wird, fällt sie aus allen Wolken und weiß nicht mehr weiter. Denn das Dorf verfällt zusehends, die jungen Leute zieht es aufgrund Mangel an Arbeitsplätzen in die Stadt. Als sie durch Zufall ihre Cousine Greta bei einer Preisverleihung im Fernsehen wiedersieht, steht ihr Entschluss fest, Greta nach Maierhofen zu locken. Diese soll der Stadt als renommierte Werbefachfrau neues Leben einhauchen.
Greta Roth, die zweite Protagonistin, ist 44 Jahre alt, erfolgreiche Werbefachfrau bei der Agentur "Simon & Fischli" in Frankfurt am Main und hat als Kind die Sommerferien bei Therese in Maierhofen verbracht. Die Cousinen haben sich aber seitdem aus den Augen verloren, und so ist Greta mehr als überrascht über die Einladung von Therese. Anfangs steht sie Maierhofen sehr skeptisch gegenüber, da so ein Dorf ja doch das genaue Gegenteil einer Großstadt darstellt. Doch schon bald gewinnt sie Freunde in den Einwohnern, verliebt sich sogar und kann sich gar nicht mehr vorstellen, nach Frankfurt zurückzukehren.
Als Nebenfiguren treten zahlreiche Bewohner Maierhofens auf: Christine Heinrich (die beste Freundin von Therese ist Hausfrau, ihrem Mann gehört ein Autohaus, und ist in ihrer Ehe nicht mehr richtig glücklich), Thereses Koch Sam Koschinsky (ein begnadetes Talent am Herd, der aber eine sofortige Abneigung gegen Greta an den Tag legt), der attraktive Zimmermann und Naturbursche Vincent, "Kräuterhexe" Jessy, Sennerin Madara, der schüchterne Metzger Edy Scholz und die resolute Bäuerin Roswitha Franz sind hier erwähnenswert.
Die Geschichte wird komplett in der 3. Person erzählt, wobei man Einsichten in die Gedanken und Handlungen von Therese, Greta, Christine, Edy und Roswitha erhält.
Der Roman selbst ist ein richtiges Wohlfühlbuch und Herzstreichler. Zwar ist die Handlung nicht unbedingt spannend, aber dafür sehr tiefgründig, denn Petra Durst-Benning widmet sich heutigen populären Themen: Die Verwaisung ländlich gelegener Städte und Dörfer, Zusammenhalt in der Gemeinschaft, Alltagsstress, aber auch Entschleunigung und festgefahrenen Wegen neue Richtungen zu geben.
Es ist zwar einiges vorhersehbar und womöglich auch ein wenig klischeehaft, doch trotzdem fühlte ich mich in Maierhofen sofort wohl, denn die Autorin schildert das Dorf so anschaulich, dass man sich quasi wie vor Ort fühlt. Auch die Bewohner haben mir sehr gut gefallen, denn jeder packt mit an und ist für den anderen da, was ja in der heutigen Zeit leider mittlerweile nicht mehr überall der Fall sein dürfte.
Am Ende des Buches finden sich ein kleines Nachwort von Petra Durst-Benning und diverse Rezepte bzw. Genießertipps von Christine, Jessy, Sam und Edy zum Nachkochen. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den 2. Teil der Reihe, Das Weihnachtsdorf, der natürlich vorzüglich in die momentane Jahreszeit passt.
Fazit: Kräuter der Provinz bildet den unterhaltsamen Auftakt zur Maierhofen-Reihe, der mit sympathischen Charakteren und einer kurzweiligen, abwechslungsreichen Geschichte aufwartet. Zwar werden auch einige Klischees bedient, trotzdem ist der Roman ein richtiges Wohlfühlbuch, greift aber auch tiefgründigere Themen der Gesellschaft auf.
Hach, mir hats gut gefallen. Die Geschichte spielt im beschaulichen Meierhofen, Therese, die Bürgermeisterin, holt ihre Cousine Greta, die ein hohes Tier in der Werbebranche ist, zur Hilfe, um das Image des Dörfchens etwas aufzumotzen. Die Charaktere sind alle sehr liebevoll gezeichnet und je weiter die Geschichte fortschreitet, desto mehr Perspektiven kommen dazu. Die Geschichte an sich ist teilweise recht vorhersehbar, aber weil die Charaktere eben so liebenswert sind und ihre Geschichte auch mit viel Humor gezeichnet wird, macht das kaum etwas aus. In meinen Augen ist das auch eine wunderschöne Liebeserklärung an die Region - und jetzt hab ich richtig Hunger, zum Glück sind am Ende noch ein paar Rezepte :)
Wenn ich motzen müsste, dann wäre es diese eine Verwechslung gegen Ende des Buches - ist das noch jemandem aufgefallen? So etwas sollte nicht vorkommen, dass sowohl Autorin als auch Lektorat das übersehen. Aber gut, es war eine Kleinigkeit, die ich jetzt auch nicht groß spoilern mag ;)
Das Schwabenland in einem Buch! Mit Rezepten zum nachkochen.
Einziger Wermutstropfen, weshalb es nur 4 Sterne gab: manche Aussagen fand ich etwas seltsam, vielleicht lag es ja auch am Alter der Protagonistinnen - sie waren alle rund um 50 - aber das Weltbild war halt manchmal nicht so ganz idyllisch. Z.B. werden junge Menschen als verwöhnt dargestellt, weil sie nicht kostenlos arbeiten, aka ein Praktikum machen, wollen. Lauter solche kleinen Sachen, bei denen ich mir nur Upps! gedacht habe.
Aber alles in allem fand ich das Buch echt schön. Und Veganer waren auch vertreten!
Therese, Leiterin des Gasthofs Goldene Rose und Bürgermeisterin von Maierhofen, liebt „ihr“ Dorf im Allgäu von ganzem Herzen. Aber seit einiger Zeit flüchten die jungen Leute in Scharen, Arbeitsplätze sind Mangelware und am Dorfplatz steht längst mehr als ein Schaufenster leer. Als Therese erfährt, dass sie schwer krank ist, gerät sie in Panik – was wird aus dem Dorf, wenn sie einmal nicht mehr da ist? Doch dann sieht sie eines Tages im Fernsehen, wie ihre Cousine Greta einen Preis für ihre Leistungen im Marketing-Bereich erhält und hat einen genialen Einfall: Maierhofen soll eine Imagekampagne bekommen! Tatsächlich ist Greta froh über die Gelegenheit der hektischen Großstadt, ihrer leeren Wohnung und dem Job, der sie schon lange nicht mehr wirklich erfüllt, für eine Weile zu entkommen. Schon bald fühlt sie sich auf dem Land wieder wie zuhause und die Maierhofener Köstlichkeiten bringen sie dann schließlich auch auf die zündende Idee: Mit vereinten Kräften soll aus dem verschlafenen Nest ein waschechtes Genießerdorf werden.
Meine Meinung
Der Klappentext zu „Kräuter der Provinz“ verspricht eine echte Wohlfühl-Geschichte und der Roman erfüllt diese Erwartung dann auch auf ganzer Linie. Im Grunde zieht sich über die letzten 150 Seiten das Happy End hin und auch davor wird es nie so richtig dramatisch. Schon nach wenigen Kapiteln ist klar, wie der Roman ausgehen wird, und wenn es auf dem Weg zum Friede-Freude-Eierkuchen-Ende mal Probleme gibt, dann wird immer schon die Lösung präsentiert, bevor wirklich Spannung aufkommen kann. Mir persönlich war das alles schon etwas zu harmonisch, bis auf kleinere Kabbeleien sind die Dorfbewohner alle durchweg nett zueinander und die ganze Imagekampagne verläuft unglaublich reibungslos. Wenn man einfach nur abschalten und sich einen gemütlichen Nachmittag auf dem Sofa machen will, ist der Roman aber gerade deshalb perfekt.
Petra Durst-Benning hat sich mit ihren historischen Romanen schon lange eine Fangemeinde aufgebaut und bei diesem tollen Schreibstil ist das absolut verständlich. Ein paar Postkartensprüche weniger hätten es auch getan, insgesamt liest sich die Geschichte aber sehr angenehm und behaglich. Man könnte beim Lesen fast vergessen, dass es Maierhofen nicht wirklich gibt, so lebendig und anschaulich beschreibt sie das Dorf. Ich bin eigentlich überzeugte Städterin, aber der Autorin ist es gelungen, selbst mir Lust auf ein bisschen Landleben zu machen. Sie stellt das Leben auf dem Dorf schon sehr idealisiert dar, allerdings steht Realismus bei diesem Roman sowieso nicht im Vordergrund. Außerdem greift die Autorin eingebettet in die ganze Dorfromantik einige hochaktuelle Themen auf. Ich kann ihren Aufruf nur unterschreiben, wieder mehr auf regionale und nachhaltig produzierte Produkte zu setzen anstatt auf Massentierhaltung und Zwiebeln auf Übersee.
Für die Figuren in „Kräuter der Provinz“ gilt im Grunde das Gleiche wie für die Handlung: Im Grunde recht einfach gestrickt und stereotyp, aber nichtsdestotrotz liebenswert und sympathisch. Da sind zum Beispiel Greta, die mit ihrem Leben unglücklich ist, und in Maierhofen zu sich selbst findet und Handwerker Vincent, der der Städterin den Kopf verdreht. Oder Wirtin Therese, der durch ihre Krankheit klar wird, dass sie immer nur geschuftet und dabei die schönen Seiten des Lebens vernachlässig hat. Ganz besonders habe ich Hausfrau Christine ins Herz geschlossen, die zusammen mit Greta die Kampagne leitet und dabei über sich (und ihren Ehemann) hinauswächst.
Fazit
Ein echter Wohlfühl-Roman, der wenig Spannung, aber dafür ganz viel Herz und Genuss zu bieten hat. Fast so entspannend wie ein Urlaub im Allgäu!
In Maierhofen geht es wirklich recht bescheiden zu. Der Einzelhandel funktioniert zwar für einige Branchen recht gut, doch Arbeitsplätze sind eher rar und die Jugend zieht es sowieso in die Stadt oder in die Ferne. Weil dort ist sowieso alles besser als zu Hause! Auch Therese, Bürgermeisterin und Unternehmerin, hat mit ihrem Landgasthof ein bescheidenes Auskommen obwohl sie sich für arbeitsmäßig für diesen verausgabt. Als sie schwer erkrankt ist ihr innigster Wunsch Maierhofen und dessen Bürgern eine Chance als florierende Ortschaft im Allgäu zu sichern. In Greta, ihre Cousine aus Frankfurt, sieht sie diese Chance gekommen. Greta arbeitet erfolgreich in der Werbebranche und hat schon so manchen Preis eingeheimst. Mittels einer erfundenen Geschichte lockt Therese Greta schließlich in das Allgäu, dort verbrachte Greta zusammen mit Therese unbeschwerte Ferientage. Nach anfänglicher Schwierigkeiten reift schließlich ein Konzept heran, dass Maierhofen in Deutschland bekannt werden lassen soll und neben Tagesgästen auch Reisende anlocken soll. Das ganze Dorf ist aus dem Häuschen und mit vollem Eifer bei der Sache. Ein Anruf aus Frankfurt wirft fast alles über den Haufen, denn Greta muss sich entscheiden: in Maierhofen bleiben und vielleicht mit ihrer neuen Liebe glücklich werden, oder zurück in ihr altes Leben und die Karriereleiter weiter empor kraxeln ……
Petra Durst-Benning bedient sich in ihrem neuen Roman sehr realistischen Gegebenheiten aus dem Alltag so mancher Person. Manche Situation erscheint schon sehr Klischeehaft, ist aber durchaus Realität. Von diesen Realitäten aus Menschen und Lebenslagen lebt aber die Geschichte. Hätte sich die Autorin nur auf Greta konzentriert, wäre der Roman wohl eine reine Liebesgeschichte geworden. So aber ist aus der Handlung ein wirklich guter Unterhaltungsroman geworden, der durch seine natürlichen Personen besticht. Da ist Edi, der Metzger, der kein Tier mehr essen oder verarbeiten möchte und lieber Vegane Wurst produzieren will. Dann gibt es noch Roswitha, die sich neben ihrem Kartoffelacker noch um die dementen Eltern kümmert. Christine, deren Lebensmittelmpunkt seit ihrer Heirat die Familie und der Haushalt ist. Sam, der Koch, der in Maierhofen eine neue Heimat gefunden hat. Und neben einigen anderen Charakteren natürlich noch Greta und Theresa; beide Frauen leben für ihren Beruf und die Liebe kam immer zu kurz. So unterschiedlich die Konstellationen der Personen sind, haben alle doch etwas gemeinsam: den Wunsch nach Veränderung. Und mit viel Einsatz und Fantasie gelingt es ihnen diesen Traum wahr werden zu lassen. Das Motto “Lebe deinen Traum” ist Programm in der Handlung. Ein wunderbarer Roman zum Endschleunigen, über Nachhaltigkeit nachzudenken und das ein oder andere auch in den eigenen Lebensstil aufzunehmen.
Das Cover ist schön und passt gut zur Geschichte. Ein leckeres Keksrezept zum Nachbacken befindet sich im Klappeninneren. Im Nachwort der Autorin schreibt sie über die Idee und den Hintergrund zu diesem Roman. Wie bereits erwähnt, finde ich einiges Klischeehaft, die Personen und ihr Lebensumstand sind aber sehr echt. Das Ende kam mir dann doch sehr abrupt vor und hat mich nicht wirklich befriedigt zurückgelassen.
Mein Fazit:
Ein unterhaltsamer, entspannender Roman für gemütliche Herbstabende mit einer schönen realen Geschichte. Maierhofen, das fiktive Dorf im Allgäu, gibt es auch Andernorts. Den Zusammenhalt der Bürger würde man sich auch im realen Leben gerne wünschen!
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Petra Durst-Benning - Kräuter der Provinz - blanvalet
Vom hektischen Frankfurt ins freundliche Maierhofen, wo die Zeit still zu stehen scheint. Nachts ist alles ruhig in Maierhofen, ohne Laternen würde die Dunkelheit des Allgäus das kleine Dorf verschlucken. Fast alles schläft, außer der Bürgermeisterin und Wirtin des Landgasthofes "Goldene Rose". Nur Therese, die wieder einmal nicht durchschlafen kann ist wach und die Bäckerin, die ihr frühes Tagwerk mit köstlichen Backzauber beginnt. Ein zarter Duft schleicht leise durch die kleinen Straßen. Das alte Lied von der Landflucht macht Therese Sorgen und bereitet ihr schlaflose Nächte. Eine Metzgerei, ein Bäcker, ein Landhotel und ein Autohaus reichen da nicht, um die Jugend zu halten, die Alten machen die Geschäfte dicht, der Ort verwaist. Während die Kaffeemaschine faucht, lässt Therese eine glückliche Kindheit Revue passieren, mit einem tiefen Seufzer fällt sie eine Entscheidung. Therese bittet ihre Frankfurter Cousine Greta um Hilfe, die Werbefachfrau soll ein passendes Konzept für Maierhofen erstellen, dem Alpenvorort ein medienwirksames Gesicht verpassen, denn ohne ein wenig Tourismus, wird der Ort, der ihr am Herzen liegt, verkümmern. Auf Jungmädchenpfaden wandelt Greta durch das kleine Dorf und entdeckt dessen Qualltäten, auch ein sehr kerniger Zimmermann befindet sich darunter, der große Mann mit der Axt lässt ein breites Lächeln unter seinem Cowboyhut hervorblitzen, die beiden sind sich auf Anhieb symphatisch.. Ein Gemisch aus ehemals glücklichen Tagen und der Energie dieser Allgäuer Kraftzone, packt Greta wie in Watte und löst alle Anspannungen der letzten Jahre. Ein Genießerdorf soll es werden und alle Bewohner wollen dazu beitragen. Bald ist das ganze Dorf auf den Beinen und nicht nur deren Häuser bekommen einen neuen Anstrich. Die Wandlung der kantigen Kartoffelbäuerin Roswitha zur süßen Rosi im Genießerlädchen ist nur ein Beispiel, über das man schmunzeln kann. Selbst "rundumerneuert", nur anhand einer Frauenzeitschrift, verliebt sie sich in den schüchternen Igel-Doc Edy und lehrt dem veganen (!) Metzgerssohn Träume zu wagen und zu teilen.
Die Kräuter der Provinz sind eine höchstamüsante und lebensbejahende Gewürzmischung. Nur ein paar "Streusel" und man ist süchtig nach dem liebenswerten Wohlfühlbuch. Romantische Spannung und vor einer dramatisch schönen Bergkulisse, erzeugt pure Lust auf kulinarische Genüsse und Auszeit. Bitte mehr davon! Beim Lesen verschiebt sich die Wahrnehmung von Zeit und Energie. Ich bin begeistert, ein Buch für alle guten Freundinnen! Viel Vergnügen!
Mit "Kräuter der Provinz" hat Petra Durst-Banning ihren ersten zeitgenössischen Roman veröffentlicht und der Auftakt ist ihr rundum gelungen! Ich hatte mich, als ich das Buch erstmalig in der Hand gehalten habe nicht sofort vom Klappentext angesprochen gefühlt. "Schwäbische Heimat" und verlassenes Dorf hörte sich für mich eher nach dem "Bergdoktor" an, als nach einem spannenden und abwechslungsreichen Buch. Nachdem ich jedoch eine Lesung der Autorin besucht hatte, habe ich mir das Buch doch gekauft - und es nicht bereut! Die Handlung entführt einen gemeinsam mit Werbefachfrau Greta Roth in das tatsächlich ziemlich verschlafene Maierhofen. Greta soll dem Dorf neues Leben einhauchen, indem sie es mit einer Werbekampagne zum "Genießerdorf" ausbaut. Greta ist eine unheimlich sympathische und schillernde Figur, voller Kreativität und Tatkraft, dass man sie einfach mögen muss. Genau wie sie hat man die anderen Bewohner des Dorfes unheimlich schnell kennen und lieben gelernt. Viele Figuren haben etwas uriges und gleichzeitig unheimlich liebevolles. Besonders Metzger Edy und Hundefreundin Christine haben sich in mein Herz geschlichen. Wie Greta die Imagekampagne aufbaut und ob es kappt, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten... So viel sei gesagt, es geht ordentlich drunter und drüber und das Buch motiviert einen selbst frischen Wind ins Leben zu bringen. Dazu benutzt Durst-Benning auch die allseits gefürchtete Krankheit Krebs. Allerdings niemals im Krankenhausdrama-Stil, was mir außergewöhnlich gut gefallen hat, denn ich bin sonst kein Fan von solchen Sachen. Es werden eine Menge wunderbare Rezepte nebenbei erwähnt, etwa frisches Brot mit Butter und Kräutersalz. Beim Lesen läuft einem das Wasser im Munde zusammen und ich bin sogar zwischendurch mal aufgestanden, um mir ein solches Brot zu schmieren. Das Buch hat mir eine unglaublich gute Laune gemacht und vor allem Lust auf mehr! "Das Weihnachtsdorf" steht schon auf dem Wunschzettel und ich freue mich schon auf "Die Blütensammlerin". Ich bin mir sicher das Buch macht viele Menschen Mut ihr Leben auf Trapp zu bringen! das bunte Treiben in Maierhoben ist ansteckend. Vielen Dank für diesen Herzenswärmer Petra Durst-Benning! In meiner Topleseliste 2016 ist "Kräuter der Provinz" ganz oben mit dabei.
Das ist eine richtig gemütlich Geschichte. Wir befinden uns hier in Maierhofen, ein Dorf, indem die ganzen jungen Menschen wegziehen und die Bürgermeisterin Therese, eine Zukunft für das Dorf haben möchte. Als sie krank wird, sieht sie durch einen Zufall im TV ihre Cousine, die mittlerweile eine Werbefachfrau ist. Sie lockt diese durch eine “kleine” Lüge nach Maierhofen, damit sie eine Werbekampagne für das Dorf macht. Die Krankheit erwähnt sie aber nicht gleich. Alle Mitbewohner im Dorf sind dann motiviert und wollen ein Genießerdorf aus Maierhofen machen….
Die Beschreibungen des Dorfes und der Umgebung ist genial. Man hat wirklich das Gefühl man sitzt in einem Dorf fest, wo nichts los ist. Schön fand ich auch die Erzählungen über die heruntergekommenen Bauerhöfe und Häuser, finde ich wunderbar gemacht. Ich denke solch ein Problem haben solche Dörfer doch recht oft, weil die Jugend wegzieht. Meine Lieblingsbewohner sind Roswitha und Christina. Fand ich interessant und teilweise lustig, wie die ihr Leben haben und wieso sie so gewählt haben, so zu Leben. Christina hat sich für ihren Mann geopfert. Roswitha sich für ihre Eltern. Die Hauptpersonen Greta und Therese sind mir beide auch nicht unsympathisch. Ich kann auch Therese verstehen, wieso sie Krankheit nicht gleich realisiert und auch nicht gleich sich behandeln lassen will. Ich würde sagen eine sogenannte Vogel- Strauß Methode, wenn man sich nicht damit beschäftigt, ist es nicht da. Bei Greta war für mich Wandlung interessant, von der Karrierefrau zu einer glücklichen Frau, die nicht mehr soviel auf die Arbeit gibt und auch glücklich mit weniger ist. Dafür aber einen Mann findet. Die Handlung war für mich sehr entspannend zu Lesen, weil es eine gemütlich Geschichte ist. In der Handlung geht es darum glücklich zu werden und auch Glück für das Dorf zu finden. Der Autorin ist es gut gelungen, darauf aufmerksam zu machen, dass man auch mehr heimische Sachen kaufen sollte und nicht immer zu Made in… greifen sollte. Die Geschichte wurde mit einem schönen Hintergedanken geschrieben.
Titel: Kräuter der Provinz Autorin: Petra Durst-Benning ISBN: 978-3-7341-0011-6 Originalausgabe: Oktober 2015 -2. Auflage Verlag: blanvalet Seiten: 510
Beschreibung: Bürgermeisterin Therese liebt ihre schwäbische Heimat – Wiesen mit sattgelbem Löwenzahn. Doch die jungen Leute ziehen weg, und der Dorfplatz wird immer leerer. Als Therese krank wird und das Dorf kurz vor dem Aus steht, raufen sich alle Bewohner zusammen – seien es die drei alten Herren, die immer auf der Bank sitzen, der linkische Metzgermeister Edy oder die schüchterne Christine. Und sie haben nur noch ein Ziel: ihre schöne kleine Stadt zu retten und das erste Genießerdorf entstehen zu lassen – einen Ort, an dem der echte Geschmack König ist.
Meine Meinung: Petra Durst-Benning versteht es, den Leser für das kleine Dorf Meierhofen zu erwärmen. Die Bewohner werden liebevoll und detailgenau geschildert. Der Leser sieht sowohl die Bürgermeisterin kopfkinomäßig vor sich, wie sie ihre Freundin Greta aus Frankfurt holt, um Meierhofen werbemäßig aufzupolieren. Es ist alles so wie es heute tatsächlich ist. Kleine Städte sterben aus, die Jugend wandert aus um Arbeit zu finden. Es bleiben die Alten zurück.
Aber diese wunderschöne Stadt im Allgäu soll zu neuen Leben erwachen. Das Dorf wird verschönert und die Besucher werden mit heimischen Genüssen verwöhnt. Es entsteht ein Festival – Kräuter der Provinz.
Dank der wunderbaren Schreibe von Petra Durst-Benning hört man die Vögel zwitschern, die Frösche am Ufer des Windegg-Weihers quaken. Man sieht das „Puppenhaus“, in dem die erfolgsverwöhnte Großstadt Werbefrau Greta einzieht. Man riecht das frische Holz, das die Männer zur Verschönung des Dorfes schlagen und verarbeiten.
Fazit: Ein herrlicher zeitgenössischer Roman mit viel Potential zum Nachdenken. Wie können wir unsere Stadt retten? Obst und Gemüse der Jahreszeit vom Wochenmarkt statt exotischer Früchte vom Supermarkt?
Theresa ist in ihrem Gasthaus voll eingespannt, dazu ist sie die Bürgermeisterin ihres kleinen Dorfes. Sie hat keine Zeit für Freizeit, keine Zeit für Freunde und auch keine Zeit für sich selbst. Als sie durch eine Krankheit längere Zeit ausfällt, erfindet sie einen Vorwand um ihre Kusine Greta, eine Werbefrau ins Dorf zu locken. Greta soll neue Ideen bringen und etwas gegen die ständig schrumpfende Einwohnerzahl und den Verfall des Dorfes finden. Sie soll sich um Theresas Dorf kümmern.
Mit sehr viel Eifer machen Greta, Theresa und mit der Zeit immer mehr Frauen, sich daran ihr Dorf zu vermarkten und in seinem besten Licht zu zeigen. Sie wollen ein Genießerdorf errichten, das Touristen anlockt und so Arbeitsplätze im Dorf schafft. Jeder Dorfbewohner ist begeistert, alle wollen mitmachen und tragen dazu bei, was sie können.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, das Buch liest sich wie von selbst. Das Dorf, seine Umgebung mit dem Weiher und den wunderschön renovierten Häuser hat man als Leser sehr deutlich vor Augen.
Weniger begeistert war ich, dass die Geschichte nicht realistisch ist, alles immer so einfach und problemlos über die Bühne geht. Das ist schön und gut für die Bewohner des kleinen Dorfes, für mich als Leser machte dieser Umstand das Buch zu vorhersehbar und nicht immer spannend zu lesen.
"Kräuter der Provinz" ist ein richtiges Wohlfühlbuch. Mich konnte es zwar nicht ganz begeistern, aber wer ein positives, aufmunterndes Buch sucht, dem kann ich dieses Buch auf jeden Fall empfehlen.
Ich bin sehr, sehr froh, dass das Ende nicht so über harmonisch war. Ich hoffe, irgendwann finde ich das Pairing Greta+Vince glaubwürdig - wie Greta bin ich einfach zu verdrossen! Aber die Weisheit: Liebe ist nix für Feiglinge, werde ich mir merken, hab ich so noch nicht gehört.
With a pinch of luck, a spoonful of joy and lots of luck - so tastes real life. A German food to table novel set in the small village of Maierhofen. Mayor Theresa with the help of her cousin Greta and an publicity campaign saves their small village from extinction. Maierhofen - a place where taste is king!