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Der dritte Teil der trotzkopfreihe erzählt von Ilse als Ehefrau und Mutter zweier Töchter. Mittlerweile ist sie zu einer tatkräftigen Frau geworden, die im Mittelpunkt ihrer Freundinnen steht. Auch von deren Leben wird wieder einiges erzählt. Nellie und Doktor Althoff adoptieren ein Mädchen; Flora ist Witwe und wieder verheiratet und führt nun einen Hof mithilfe zweier eigener Kinder und ihrer nun großen Stieftochter; Rosi und der Pfarrer haben auch zwei eigene Kinder, leben aber unter der Knute von Rosis Dominanz und hinzugekommen ist der lustige Onkel Heinz. Ein Junggeselle, der aus leo‘s Freundeskreis stammt. Dieses Buch ist um einiges wärmer und positiver als das zweite und knüpft wieder an den Glanz des ersten an.
Trotzkopfs Ehe Meine Meinung: Ein Ausflug mitten in der Nacht. Das passt Rosi nicht. Sie findet es nicht standesgemäß. Oh wie antiquiert sind ihre Ansichten. Nellie und Ilse finden es herrlich. Onkel Heinz geht mit. Natürlich auch Leo, Ilses Mann, Nellie und Fred. Nach einer Nacht in der Hütte, geht es wieder zurück und was sie dort sehen bestürzt sie tief. Ein Dorf komplett abgebrannt, nur wenig ist geblieben. So wollen sie ein Laien Theater auf die Beine stellen, um den Menschen zu helfen. Nicht jeder ist begeistert davon. Was für eine Aufregung ist das, der eine möchte das spielen der andere das. Nichts ist recht. Doch wird es ein Erfolg. Es kommt eine gute Summe zusammen. Ein Besuch bei Flora und ihrem neuen Mann überrascht alle. Flora hat sich verwandelt, gewandelt und zum positiven Sinne. Als Nellie ein Kind adoptiert, ist das Leben des kinderlosen Ehepaars, so viel fröhlicher und ausgelassener. Es heißt zwar "Trotzkopfs Ehe" aber wirklich viel, bekomme ich von der Beziehung zwischen Leo und ihr gar nicht mit.
Mein Fazit: Es passiert eigentlich, nicht sehr viel in diesem Buch. Der Ausflug, der Brand, das Laientheater, der Besuch bei Flora. Die Geschichte plätschert dahin, aber so wirklich kann sie nicht an Band 1 und 2 anschließen. Wirklich schade.