Sunnys Haus wird tausend Jahre alt! Sunny bastelt Einladungen für die große Geburtstagsparty und dabei fällt ihr etwas auf: Alle haben eine beste Freundin oder einen besten Freund, den sie mitbringen können – nur sie nicht. Sunny ist traurig und das Haus versucht, ihr zu helfen. Doch dabei hat es eine recht dumme Idee, denn es schickt Sunny ausgerechnet mit der fiesen Salome Benson auf eine Schatzsuche durch seine entferntesten Zimmer, in denen es sich selbst nicht mehr auskennt. Dabei gehen die Mädchen fast verloren und müssen sich gemeinsam ganz schön ins Zeug legen, um heil wieder zu Hause anzukommen ...
Ausgerechnet die immer so pikierte und sich für etwas besseres haltende Salome kommt durch einen Zufall dahinter, dass Sunnys Haus nicht einfach nur ein Haus ist. Und dann geht Salome in diesem auch noch verloren. Eigentlich will Sunny die schrecklich nervende Salome gar nicht suchen gehen oder ihr gar helfen. Viel lieber will sie den Schatz finden, zu dem sie eine Karte gefunden hat. Aber Sunny wäre nicht Sunny, würde sie nicht über ihren Schatten springen.
Ohne die beiden ersten Bände der Reihe zu kennen, bin ich vom Erzählstil der Autorin richtig angetan. Er ist jung, spritzig, voller Witz, ohne den Faden der hintergründigen Geschichte zu verlieren.
Denn die Message ist nicht zu übersehen. Hinter der zickigen, püppchenhaften Fassade von Salome steckt letztlich auch nur ein Mädchen wie Sunny, auf der Suche nach einer Freundin. Indem die Mädchen auf ihrem individuellen Abenteuer mehr übereinander erfahren und dadurch auch mehr Verständnis füreinander entwickeln können finden sie auch den wahren Schatz – den Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Auch wenn mir ohne die beiden Vorbände vielleicht ein paar Informationen zu Beginn des Buches gefehlt haben, bin ich durchaus der Meinung, dass die Geschichte auch ohne solche Vorkenntnisse gut lesbar ist.
Mädchen wird die Geschichte mit Sunny als schräger Heldin sicherlich genauso begeistern können wie mich.