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Stahl ermittelt wieder – es wird noch finsterer

Ein Grandhotel, eine Insel – und ein Mord, der alles verändert

Auf der Nordseeinsel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Wenig später wird ihre Leiche am Leuchtturm aufgefunden – nackt, entstellt, mit fehlendem Auge. 

Ein "Urlaub", der keiner ist – und weitere grausame Morde

Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin Geli in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen.

Eine Leiche ohne Auge. 

Zwei Kommissare ohne Spur.

Und mehr Verdächtige,

als man zählen kann.

Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?  

Stahl geht ans Fenster, schiebt den Vorhang zur Seite und blickt in den Hotelpark hinaus. »Man muss die Psyche des Mörders verstehen. Er wollte seinem Opfer ganz nah sein, bevor er es tötet. Stundenlang hat er unter ihrem Bett verharrt. Regungslos. Wie ein Skorpion.« Er dreht sich zur Hoteldirektorin um. »Ich kann es nicht mit hundertprozentiger Gewissheit sagen, doch wir müssen in Betracht ziehen, dass er Gefallen daran gefunden hat. Und es wieder tun könnte.«

Der neue düstere Pageturner des SPIEGEL-Bestsellerautors

»Bereits mit seinem Debüt ›Als das Böse kam‹ hat der aus Darmstadt stammende Menger Leser und Kritik begeistert. Seine Spezialitä Völlig überraschende Wendungen, welche die komplette Handlung in einem neuen Licht erscheinen lassen.« Rhein-Neckar-Zeitung

»Der Kerl ist wirklich eine Bereichung für den deutschen Thrillermarkt.« Romy Hausmann

Der neue Fall für Hans Jörg Stahl, den Kommissar aus ›Finster‹ – natürlich unabhängig lesbar

Mit dem zweiten Band der Thriller-Reihe von Ivar Leon Menger, wird aus der Inselkulisse ein Schauplatz für einen packenden Nordsee-Setting, 80er-Jahre-Atmosphäre, Serienmord-Spannung – Gänsehaut pur.

Ein Thriller für alle, die das Böse schon immer fasziniert hat. Besonders die Gibt es das Böse von Geburt an oder hängt eine mörderische Entwicklung vom Umfeld ab?

432 pages, Paperback

Published August 13, 2026

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About the author

Ivar Leon Menger

99 books85 followers
Ivar Leon Menger, 1973 in Darmstadt geboren, studierte nach dem Abitur Grafikdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst in Hildesheim (HAWK Fakultät Gestaltung) und entdeckte dabei seine Liebe zum Film. Nach dem Diplom verdiente sich Menger erst einmal fünf Jahre lang in der internationalen US-Agentur Ted Bates als Werbetexter sein Geld, um nach Feierabend und an den Wochenenden seinen ersten Kurzfilm „Geteiltes Leid“ schreiben und drehen zu können. Der fertige, zwölfminütige Thriller mit Florian Lukas in der Hauptrolle erschien dann nicht nur als Bonusfilm auf DVD („The Cell“, Regie: Tarsem Singh), sondern wurde im Jahr 2002 auch auf der Berlinale zum „Besten Kurzfilm Deutschlands“ ausgezeichnet. Daraufhin kündigte Menger seinen sicheren Job in der Werbeagentur, jobbte in einer Videothek und drehte seinen zweiten Kurzfilm-Thriller „Tramper“ mit Justus von Dohnányi und Fabian Busch, mit dem er u.a. 2004 den ProSieben Newcomer-Regie-Award gewann. Nach einem Semester Lehrtätigkeit als Dozent an der TU Darmstadt, zog Menger nach Berlin und lernte die Synchronschauspieler Oliver Rohrbeck und Jens Wawrczeck kennen, die ihn als Autor für „Die drei ???“ bei Sony Entertainment empfahlen. Menger bekam den Auftrag und wechselte daraufhin das Erzählmedium von Film zu Hörspiel. Seit nun mehr als 14 Jahren schreibt und entwickelte Ivar Leon Menger über 85 Hörspiele/Hörbücher und führt Regie. Mehr auf der offiziellen Webseite: www.ivarleonmenger.de

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Profile Image for alex_buchgeplauder.
595 reviews9 followers
Review of advance copy received from Publisher
July 24, 2026
Serienmorde zwischen Pril-Blumen und Bravo-Starschnitt
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Nach FINSTER wird es DÜSTER. Damit legt Ivar Leon Menger den zweiten Thriller um ex-Kommissar Stahl vor, der hier erneut in eine Ermittlung hineinrutscht. Band 1 (damals noch als vermeintlicher Stand Alone) hatte mir extremst gut gefallen. Jetzt gibt es also Nachschlag aus dem Universum. Und DÜSTER muss sich an einem Vorgänger messen lassen, der für mich den vielleicht besten und überraschendsten Plottwist ever hatte. Die Frage, ob ein weiterer Band da überhaupt ansatzweise mithalten kann, ist sicherlich nicht ganz unberechtigt.
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Darum geht’s: Im Seebad Palais auf der Nordseeinsel Liekenoog verschwindet eine junge Angestellte. Die Hotelchefin bittet Ex-Kommissar Stahl zu Ermittlungen anzureisen. Stahl bringt Freundin Geli mit und tarnt den Auenthalt als Luxusurlaub. Aus romantischer Erholung wird aber nichts, denn bald wird eine grausam zugerichtete Leiche gefunden – und dabei bleibt es nicht…
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Mit Hans J. Stahl geht es erneut zurück in die 80er. Wie FINSTER wird auch DÜSTER wieder von diesem Sprung in die Vergangenheit und dem damaligen Lebensgefühl bestimmt. Einmal mehr findet Ivar Leon Menger zeitgenössische Ereignisse, Musik, Filme und Produkte, die sofort Erinnerungen, Bilder und Emotionen in einem auslösen. Ob der Wetten, Dass…-Auftritt von Karlheinz Böhm, Eiskonfekt im Kino, Telefonzellen, Zigarette rauchen überall und bei jeder Gelegenheit und und und… Die Zeitreise funktioniert hier wie von selbst. Die 80er machen auch diesmal wieder einen wichtigen Teil des Thriller-Erlebnisses aus. Darüber hinaus setzt Menger noch auf weitere Elemente und Stilmittel, die bereits im Vorgängerband bestens funktioniert haben, wie zum Beispiel viele Perspektiven, kurze Kapitel, schockierende Morde und überraschende Wendungen sowie dazwischen noch Rückblick-Szenen mit besonderer Bedeutung – und schon rätselt man mit, wer von den vielen Verdächtigen denn nun wohl der Killer sein könnte. Dabei sammelt man kräftig Hinweise und versucht das Puzzle irgendwie zusammenzusetzen.
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Ich sag‘ mal so: Einen so genialen Plottwist wie bei FINSTER kann man eigentlich nicht wiederholen, geschweige denn toppen. Trotzdem gelingt es Menger, sich dem zumindest anzunähern. Und auch, wenn ich Ivar diesmal tatsächlich auf die Schliche gekommen bin und mir zumindest einen Teil der Auflösung richtig zusammengereimt habe, hat mich eine weitere Wendung dann doch nochmal komplett überrascht. So oder so bin ich von Anfang bis Ende voller Spannung durch die Seiten geprescht, so dass DÜSTER das Label Pageturner absolut verdient.
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Flüssiger Schreibstil, starkes Setting, gutes Tempo und absoluter Miträtsel-Faktor. DÜSTER kann FINSTER zwar nicht toppen, aber trotzdem mithalten. Der zweite Band mit Ex-Kommissar Stahl trägt sich auf alle Fälle - einerseits, weil die Suche nach dem Serienkiller ein hohes Spannungslevel hat und andererseits, weil Menger es erneut schafft, die 80er Jahre-Nostalgie heraufzubeschwören. Bevor dem Autor in dieser Hinsicht aber die starken Bilder ausgehen, hoffe ich ein bisschen, dass der Verlag es bei dieser gelungenen Dilogie belässt und nicht auf Teufel komm raus einen weiteren Band einfordert – für den mir jetzt spontan auch gar kein stimmiger Titel mehr einfallen würde.
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Fazit: DÜSTER ist stark und kann tatsächlich an Ivar Leon Mengers Erfolg mit FINSTER anknüpfen. Der Thriller verbindet 80er Jahre-Gemütlichkeit mit Serienmord-Spannung. Der Plot ist gut konstruiert und die Handlung packend, tempo-, ereignis- und wendungsreich mit Gänsehaut-Garantie. Also, keine Frage: Absolute Leseempfehlung!
Profile Image for Daniela Anders.
746 reviews2 followers
Review of advance copy
July 25, 2026
Wenn der romantische Insel-Urlaub zum Albtraum wird

**Inhaltsangabe Verlag:**
Liekenoog, 1987. Auf der Nordsee-Insel verschwindet eine junge Frau spurlos aus dem Grandhotel. Ein Fall für Ex-Kommissar Stahl, der zu seiner neuen Lebenspartnerin in den Odenwald gezogen ist. Da sich Geli schon lange nach einer gemeinsamen Auszeit sehnt, tarnt er den Auftrag als Luxusurlaub. Doch statt romantischer Erholung erwarten ihn grausam zugerichtete Leichen. Gemeinsam mit dem unerfahrenen Inselkommissar Böhm jagt Stahl den Täter. Sind sie einem bestialischen Serienkiller auf der Spur?

**Meine Inhaltsangabe:**
Geli, Lebensgefährtin von Ex-Kommissar Stahl, sehnt sich nach einem Urlaub zu zweit. Stahl, der Urlaubsreisen nicht mag, tarnt einen Auftrag, den er von der Direktorin des Grand Hotel auf Liekenoog erhält, als romantische Luxus-Auszeit und fährt mit Geli auf die Nordsee-Insel. Grund für seinen Auftrag: eine der Angestellten ist spurlos verschwunden und Stahl soll den jungen Insel-Kommissar Böhm, der noch grün hinter den Ohren ist, unterstützen. Doch bald entpuppt sich der Fall als wahrer Albtraum: offenbar treibt ein Serienmörder, der es auf junge Frauen abgesehen hat, auf der kleinen Insel sein Unwesen. Stahl und Böhm setzen alles daran, den Mörder zu stellen. Gar nicht so einfach, wenn man auch noch versucht, die Illusion eines Luxus-Urlaubs für Geli aufrecht zu erhalten.

Erster Satz: »In einer Stadt, in der das höchste Gebäude das Arbeitsamt ist, steht ein Junge am Fenster und beobachtet den knochigen Mann unter der Straßenlaterne, für den er heute zum elften Mal unter der Matratze verschwinden muss.«

**Mein Eindruck:**
Als ich gehört habe, dass es einen 2. Band zu FINSTER geben wird, war klar: muss ich haben! Und ja: es hat sich wieder gelohnt! Was für eine düstere Story voller Atmosphäre, Spannung und Wow-Wendungen das wieder ist! Sie spielt diesmal zwar nicht in Katzenbrunn, dafür auf der fiktiven Nordsee-Insel Liekenoog, was für eine ganz besondere Stimmung sorgt und ziemlich bedrohlich wirkt. Wir sind in den 80er Jahren und dieses Flair kommt wunderbar rüber. Zudem gibt es einige Rückblicke in die 60er Jahre, die dafür sorgen, dass einem Schauer über den Rücken kriechen. Ich mag es, dass die Hauptfigur Stahl bereits um die 70 Jahre alt ist und damit eben kein junger, fitter Überflieger. Die Liebesgeschichte zwischen ihm und Geli wird dadurch zuckersüß und sehr charmant. Im Vordergrund stehen aber natürlich die Morde an den jungen Frauen. Und die sind nichts für sanfte Gemüter, absolut nicht. Was mir da serviert wird, geht unter die Haut, ist unheimlich und ja, DÜSTER. Ich möchte über die Handlung, die Wendungen etc. gar nicht so viel schreiben. Das musst du einfach selbst eintauchen. Kenntnis des Vorgängerbandes ist übrigens nicht notwendig, geht auch wunderbar ohne (allerdings versäumst Du dann eine weitere tolle Geschichte). Für mich definitiv 5/5 Sterne und ich würde mich freuen, wenn die Reihe noch ein bisschen weitergeht. Ich möchte Hans J. Stahl gern noch das eine oder andere Mal begleiten bei seinen Fällen. Wer sehr gut zu lesende Thriller zum Wegsuchten und mit überraschenden Wendungen mag, wird DÜSTER lieben.
Profile Image for Magnolia .
696 reviews3 followers
August 23, 2026
Düster, „Stahl“-hart, genial

Nach FINSTER wird es bei dem pensionierten Kommissar Stahl DÜSTER. Beide Bücher sind in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts angesiedelt, für den neuen Fall verschlägt es Stahl mitsamt seiner Lebensgefährtin auf die fiktive Nordseeinsel Liekenoog.

Eigentlich sträubt sich alles in Hans J. Stahl, in Urlaub zu fahren. Seine Geli dagegen drängt ihn bis dato vergeblich, ein paar Tage auszuspannen. Umso überraschter ist sie, als er ihr mitteilt, dass sie auf Liekenoog im Grandhotel absteigen werden. Was sie nicht weiß, ist, dass ihn die Hoteldirektorin Jensen eindringlich bittet, einem Vermisstenfall nachzugehen, denn dem jungen, unerfahrenen Inselkommissar Böhm traut sie nichts zu. Stahl und Jensen kommen überein, ihren Aufenthalt als Urlaub zu tarnen. Na, hoffentlich erfährt Geli nie, dass sie schmählich hintergangen wurde.

Schon auf der Fahrt mit der Bahn lernen die beiden „Urlauber“ den Chocolatier August Dampf kennen, der ebenfalls im Grandhotel wohnen wird. Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit dem Romanautor Robert Wagner, der in besagtem Hotel mehrere Lesungen haben wird und selbstredend ist Geli Fan von ihm, er kann sich seinen weiblichen Bewunderinnen, meist jedoch zu seinem Kummer ältere Semester, kaum erwehren. Als er dann der jungen, bildhübschen Elise ihr Buch signiert, schreibt er noch etwas mehr dazu.

Stahl und Böhm ermitteln, als eine unbekleidete weibliche Leiche direkt unter dem Leuchtturm entdeckt wird. Ein Fall von Suizid? Wie der Inseldoktor meint. Ein Unfall? Oder doch Mord? Und ja, sie wurde ermordet.

Dazwischen lese ich vom Knochenmann und dem kleinen Jungen, den er gefangen hält. Was mit ihm weiterhin passiert, erfahre ich etappenweise und auch, als seine Identität gelüftet wird, bin ich nicht recht viel klüger als zuvor.

Ivar Leon Menger versteht es, die Spannung permanent hochzuhalten, trotzdem er seine Leser so einiges wissen lässt, was wiederum anderen, hier agierenden Personen, verborgen bleibt. Es passiert noch so einiges mehr, auch bleibt es nicht bei dieser einen Toten.

Das Buch liest sich flott weg, zum einen wegen des einnehmenden Schreibstils und dann ist die Story so dicht erzählt, dass man einfach dabeibleiben muss. Die kurzen Kapitel bieten so etliche nicht vorhersehbare Wendungen, angereichert durch tagesaktuelle Nachrichten jener Zeit, Dirty Dancing begeistert im Kino, Miami Vice im Fernsehen, dazu Patrick Süßkinds Parfum und nicht nur einmal beteuert Roy Black Du bist nicht allein - was immer uns der Autor damit auch sagen will. All dieses wie zufällig Dazwischengeschobene macht klar, dass wir in den 1980er Jahren sind. Der Täterperson kommen wir immer näher, als Leser weiß man darum, man wird schier verrückt ob der Naivität so manch Insulaner. Aber nicht genug damit, der Autor präsentiert eine nicht vorhersehbare Überraschung – es bleibt spannend bis zum Schluss. Ein Serienkiller – oder? Mit Gänsehautfaktor – garantiert! Ein Thriller, der gelesen werden will – unbedingt!
71 reviews
Review of advance copy
July 21, 2026
Was passiert, wenn man einfach nur mal Urlaub machen will

Ivar Leon Menger ist seit seinem ersten Buch ein absoluter auto-buy Autor für mich geworden. Mir hat jedes Buch von ihm grandios gut gefallen. Der erste Teil von Düster ist dabei mein Lieblingsbuch bisher. Deshalb war ich umso glücklicher, als ein zweiter Teil um Kommissar Stahl und seine Geli angekündigt wurde. Noch dazu in einem Hotel-Setting auf einer Insel. Das ist für mich ein Garant für großartige Unterhaltung. Und ich wurde nicht enttäuscht.

Wie schon in Finster ist die Struktur des Buches sehr ungewöhnlich aufgebaut. Man folgt nicht nur dem Protagonisten und Ermittler Stahl, sondern auch so ziemlich allen anderen Bewohnern und Gästen der Insel. Dabei kann es sein, dass einzelne Perspektiven auch rein gar nichts mit dem Fall zu tun haben und nur eine falsche Fährte legen wollen. Durch diese Erzählstruktur sind die Kapitel kurz und man kann gar nicht aufhören weiterzulesen, weil immer etwas Neues passiert. Und das ganz ohne billige Cliffhanger am Ende eines Kapitels (iykyk). Ich habe bislang für keinen Menger länger als einen Tag zum Lesen gebraucht.
In kleinen Ausschnitten aus den jeweiligen Leben der Charaktere, sowie zwei unterschiedliche Zeitlinien, folgen wir einem Vermisstenfall auf der Insel. Der Aufbau dafür erschien mir leider etwas konstruiert, aber tut dem Fall an sich keinen Abbruch.
Menger schafft es meisterhaft falsche Fährten zu legen. Wenn man tief drin ist, im Krimi- und Thriller-Genre, kann man schon davon ausgehen, dass man gerade aufs Glatteis geführt wird, doch die Auflösung ist jedes Mal wieder eine Überraschung. Manchmal größer, manchmal kleiner, doch immer gut für eine Wendung, die nicht zu weit her geholt und immer noch nachvollziehbar ist.
Im Großen und Ganzen hat Düster auch wieder super viel Spaß gemacht, kann aber mit Plot und Twist nicht ganz an seinen Vorgänger heranreichen. Zugegebenermaßen hat dieser die Latte aber auch ganz schön hoch, wenn nicht unerreichbar gesetzt.

Mit Kommissar Stahl und seiner Geli haben wir auch zur Abwechslung mal ein älteres Ermittlerpärchen, die einfach nur mal Urlaub machen wollen. Die Beziehung zwischen den beiden ist dabei aber genauso süß geschrieben, als wären sie junge Erwachsene. Das lässt einen doch fürs Alter hoffen.
Und da Stahl jetzt seine Abneigung gegen Urlaub abgelegt hat, freuen wir uns alle schon auf eine Fortsetzung an der Cote d'Azur.
Profile Image for mellidiezahnfee.
1,053 reviews6 followers
August 23, 2026
Düster – Ivar Leon Menger ⭐⭐⭐⭐⭐⭐

Das neue Buch „Düster“ von Ivar Leon Menger hat mich mal wieder von der ersten Seite an abgeholt. Und zwar nicht mit einer Taschenlampe, sondern mit Flutlicht.

Das Setting ist sehr speziell, da das Buch Ende der 80er-Jahre spielt und komplett ohne die Technik auskommt, die wir heute kennen. Allein das ist schon eine faszinierende Zeitreise: Walkman, Telefonzellen und im Kino läuft als Weltneuheit Dirty Dancing. Ich (Baujahr 1973) konnte mich also von der ersten Seite an komplett in diese Welt fallen lassen – und sie fühlte sich verdammt gut an.

Wäre da nur nicht der Vermisstenfall gewesen, wegen dem Stahl auf die autofreie Nordseeinsel Liekenoog gerufen wird. Als Urlaub getarnt, versucht er zu ermitteln, doch die Ereignisse überschlagen sich und es wird gefährlich. Gut, dass Geli an seiner Seite ist und man als Leser miterleben kann, wie diese Verbindung sich zu festigen scheint.

Ich habe selten ein Buch in den Händen gehabt, das so galant und mit so wenigen Andeutungen aus nahezu sämtlichen Bewohnern der Insel Verdächtige machen kann. Das fand ich beim Lesen absolut faszinierend. Mein Kopf die ganze Zeit:

„Aha, der muss es sein. Nein, der. Nein, doch der!“ 🤣

Und es waren so viele falsche Fährten, die sich schließlich in einem Schockmoment der Extraklasse auflösen.

Die Spannung ist die ganze Zeit wahnsinnig hoch und trotzdem ist das Buch vom Erzählstil her absolut ruhig und redegewandt – nicht zuletzt durch die fehlende moderne Technik.

Das Buch wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt, was die charakterliche Dichte und die Atmosphäre zusätzlich zum plastischen Schreibstil noch einmal erhöht. Außerdem gibt es viele parallele Ebenen, die auf der Insel gleichzeitig mitlaufen, sodass man als Leser bald nur noch Verdächtige erspäht und auch Ex-Kommissar Stahl lange im Dunkeln tappt.

Alle Charaktere sind sehr vielschichtig und lebendig aufgebaut und fügen sich zu einem großen Gesamtbild zusammen, dessen Ende ich wahrlich nicht erraten habe.

Eines der wenigen Bücher, für die ich sechs Sterne vergeben wollen würde. ⭐⭐⭐⭐⭐⭐

Man kann das Buch auch als Stand-alone lesen, da man für die Handlung kein Vorwissen aus dem ersten Band benötigt.

Und ich kann nur hoffen, dass Ex-Kommissar Stahl sich das mit der Rente nach der Rente noch einmal überlegt. Ein dritter Teil wäre sehr wünschenswert. 😇❤️
506 reviews5 followers
August 20, 2026
Eine gemeinsame Auszeit an der Nordsee - genau davon träumt Geli. Sonne, Meer, ein bisschen Luxus und endlich Zeit zu zweit. Dumm nur, dass ihr Lebensgefährte Hans Stahl ganz andere Pläne hat. Aus dem vermeintlichen Erholungsurlaub wird schnell ein mörderischer Albtraum, denn was zunächst nach einem Vermisstenfall aussieht, entwickelt sich zu einer Serie grausamer Verbrechen.

Stahl steckt bis über beide Ohren in Ermittlungen, während er gleichzeitig versucht, seiner Herzensdame weiterhin den perfekten Urlaub vorzuspielen. Keine leichte Aufgabe! Spätestens als Geli selbst ins Visier des Täters gerät, wird es richtig brenzlig.

Menger legt hier einen Thriller vor, der seinem Titel alle Ehre macht. Bildgewaltig, mit ordentlich Tempo und Nervenkitzel zum Fingernägelkauen! Von der ersten Seite zieht die Spannung kontinuierlich an und lässt einen irgendwann ziemlich nervös weiterblättern. Besonders die unheimliche Atmosphäre der kleinen Nordseeinsel hat es mir angetan; hier möchte man definitiv nicht allein unterwegs sein.

Kommissar Stahl ist auch in seinem zweiten Fall trotz Ruhestand wieder mittendrin im Geschehen. Gleichzeitig erfahren wir diesmal mehr über den Menschen hinter dem Ermittler, was ihn für mich noch greifbarer und sympathischer gemacht hat. Seine Zusammenarbeit mit dem eher unerfahrenen Inselkommissar sorgt dabei zusätzlich für eine interessante Dynamik.

Und dann ist da noch dieses coole 80er-Jahre-Feeling! Ganz beiläufig tauchen Falco aus dem Radio und „Dirty Dancing“ im Kino (samt legendärer Cowboy-Marlboro-Werbung) auf. Genau solche kleinen Details machen für mich den besonderen Charme des Buches aus. Plötzlich war ich wieder in meiner Jugend – nur eben mit deutlich mehr Leichen, hust.

Tja, und das Ende hat mich aus meinen Alpaka-Socken gehauen! Als hätte mir der Autor ein Kissen direkt aufs Gesicht gedrückt. EAT THIS! Ich musste sämtliche Theorien und Verdächtige über Bord werfen.

Und dann ballert Menger noch einen final shot raus, der sich gewaschen hat. Junge, Junge ...

Fazit: Atmosphärisch, düster, mit einem Hauch Nostalgie. Wer all das und einen Ermittler mit Ecken und Kanten mag, sollte Hans Stahl unbedingt auf die Insel begleiten. Aber Vorsicht: Erholung sieht anders aus – und ruhig schlafen vielleicht auch.
550 reviews3 followers
August 30, 2026
Das Verschwinden einer jungen Frau auf der Insel Liekenoog ruft den pensionierten Hauptkommissar Stahl auf den Plan. Die Chefin des Grandhotels von Liekenoog meldet sich bei dem Pensionär, da sie von seinen aktuellen Ermittlungserfolgen gehört hat. Sie bietet ihm und seiner Lebensgefährtin Geli an, im Hotel zu wohnen und für sie das Verschwinden aufzuklären. Gemeinsam mit dem Inselkommissar Böhm nimmt Stahl die Ermittlungen auf. Es gibt schon mehrere Männer die die Frau zuletzt gesehen hatten. Die Ermittlungen nehmen Schwung auf, als die junge Frau tot am Fuße des Leuchtturms gefunden wurde. Das Besondere war, dass der Toten ein Auge fehlte. Als kurz darauf eine weitere Frau verschwand, wies alles auf einen Serienmörder hin.
Der Thriller „Düster“ von Ivar Leon Menger spielt auf der Insel Liekenoog und hat eine grausame Serie an Morden zum Thema. Der Hauptcharakter ist der pensionierte Hauptkommissar Stahl, der schon öfter in seinem Ruhestand tätig wurde und nun eigentlich in Ruhe mit seiner Lebensgefährtin leben wollte. Doch daraus wurde nichts. Die zweite Hauptperson ist der jungen Inselkommissar Böhm, den Stahls Auftraggeberin für überfordert hielt. Die beiden sind ein gutes Team in dieser Mordserie. Der Autor bietet dem Leser kurze Kapitel an, deren Hauptpersonen das Kapitel betiteln und das die Spannung sehr erhöht. Dann gibt es noch Kapitel aus der Sicht des jungen Berti, die eine Rückschau darstellen. Das heißt, man liest die Entwicklung des Serienmörders, aber weiß nicht wer das aktuell ist. Ein Schachzug ist es den Jungen Berti zu nennen und da gibt in der ersten Hälfte des Buches ein paar Kandidaten. Spannend finde ich auch wie Stahl und seine Partnerin miteinander umgehen. Ich finde die beiden haben ein sehr interessantes Verhältnis. All das rührt der Autor zu einem spannende Mix zusammen, dass die Spannung bis zum Ende hochhält. Die Sprache ist sehr bildhaft und das Cover passt sehr gut zu diesem Thriller.
Ich finde diesen Thriller sehr lesenswert und spannend. Der Plot ist sehr gut aufgebaut und es macht Spaß den beiden Ermittlern zu folgen und sich selbst eigene Gedanken zu machen. Ich kann den Thriller sehr gut empfehlen.
117 reviews2 followers
Review of advance copy
August 9, 2026
Ex-Kommissar Stahl goes Kult

Ex-Kommissar Hans J. Stahl konnte mich bereits in „Finster“ begeistern. Mit „Düster“ legt der Autor Ivar Leon Menger nun also den zweiten Fall für den ehemaligen Kommissar vor.
Auf der Nordseeinsel Liekenoog ist die Angestellte eines Grand Hotels verschwunden. Die Hotelbesitzerin macht sich große Sorgen und bittet Stahl um seine Hilfe. Dem noch unerfahrenen Inselkommissar Böhm traut sie die Ermittlungen allein nicht zu. Da sich Geli, Stahls neue Lebenspartnerin, schon lange einen Urlaub wünscht, tarnt Stahl die Reise auf die Insel als Luxusurlaub. Doch kaum angekommen, wird die vermisste Angestellte tot aufgefunden. Schon bald jagen Stahl und Böhm einen Serienkiller.
Erzählt wird die Handlung aus vielen verschiedenen Perspektiven. So entwickelt sich nach und nach ein gutes Gesamtbild und es wird nie langweilig. Zudem gibt es Rückblicke auf die Kindheit des kleinen Berti, die im Jahr 1965 beginnen und dem Leser an seiner schweren Kindheit teilhaben lassen. Doch wer könnte dieser Berti sein? Menger schickt hier jede Menge Bertis ins Rennen, die alle irgendwie verdächtig erscheinen. Man kann also herrlich miträtseln wer der Täter sein könnte. Mehrere Wendungen runden die spannend erzählte Geschichte ab. Auch die Kapitel sind angenehm kurz, sodass man immer das Gefühl hat, doch noch schnell eins oder zwei lesen zu können.
Wie schon „Finster“ ist auch „Düster“ in den späten 80er Jahren angesiedelt. Der Autor schafft es perfekt den Zeitgeist und die Atmosphäre der kultigen 80ern einzufangen. Geschickt werden Songs und Fernsehsendungen, die damals angesagt waren, aber auch aktuelle Ereignisse in die Handlung miteingebunden. Natürlich finden auch die Ermittlungen auf einer anderen Ebene als heute statt, das Münztelefon lässt grüßen. Die Auflösung selbst war wirklich verblüffend und konnte absolut bei mir punkten.
Insgesamt eine spannend erzählte Fortsetzung des ersten Bandes mit Hans J. Stahl. Das Buch lässt sich auch ohne Vorkenntnisse lesen. Über weitere Fälle mit dem Ex-Kommissar würde ich mich sehr freuen.

16 reviews
Review of advance copy
July 25, 2026
zurück in die 80ger (mit Spannung)

"Düster" ist nicht nur das Cover des neuen Buches von Ivar Leon Menger, sondern auch der Inhalt.

Der pensionierte Kommissar Hans Stahl lebt inzwischen mit Gerlinde Elmenreich in Katzenbrunn. Und eigentlich fühlt er sich dort richtig wohl. In Gerlinde hat er eine Frau gefunden, die wunderbar mit ihm harmoniert, bis auf.... sie möchte so gern mit ihm in den Urlaub. Und Urlaub, das ist so gar nicht seins. Er würde gern tagaus tagein seine Tage in Katzenbrunn verbringen.
Dann kommt ein Anruf und Hans Stahl wird von einer Hotelinhaberin gebeten, das Verschwinden einer ihrer Angestellten aufzuklären, da der Polizist der Insel noch ein Jungspund ist und sie ihm nicht viel zutraut.
Hans Stahl sagt ihr seine Hilfe zu, aber nur, wenn es möglich ist, die Ermittlungen als Luxusurlaub zu tarnen, den er dann mit Gerlinde auf der Insel verbringt.
Gesagt, getan und schon sitzen die beiden im Zug nach Liekenoog, der Insel, auf der es keine Autos gibt.
Ivar Leon Menger schafft es, durch seinen Schreibstil den Spannungsbogen geschickt aufzubauen und die kurzen Kapitel laden dazu ein, mehr zu lesen, als man geplant hat. (Eines geht noch :-) )
Und ständig denkt der Lesende, das könnte der Täter sein und dann, einige Seiten später, präsentiert uns der Autor den nächsten Charakter, der sich auch äußerst verdächtig verhält. Bis kurz vor Ende des Buches kann man nicht erahnen, wer es wirklich ist. Für mich einfach meisterhaft gestrickt.
Dazu kommt auch noch der Ausflug in die 80ger, mit den Filmen, der Musik, alten Zigarettenmarken und Kameras, in die man noch eine Filmrolle einlegt. Danke für diesen Ausflug in die Vergangenheit. ich war einfach direkt mittendrin statt nur als Lesende dabei.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich auf weitere Bücher von Ivar Leon Menger.
151 reviews
August 18, 2026
Endlich kann ich euch mal wieder von einem richtigen Highlight erzählen und ich gebe zu, ich habe nicht damit gerechnet, dass „Düster“ eins werden würde. Und zwar ganz einfach deswegen, weil der Vorgänger „Finster“ ein absolutes Highlight war und ich nicht dachte, dass der Nachfolger da mithalten könnte. Das ist ja oft zu bei zweiten Bänden, wenn der erste die Messlatte schon so hoch gelegt hat.

Ich habe dieses Buch weggesichtet. Ich bin wirklich keine schnelle Leserin, ich kann mich einfach nicht so gut am Stück konzentrieren, und es passiert wirklich nicht oft, dass ich ein Buch nicht aus der Hand legen kann, aber bei diesem hier war es wortwörtlich so. Ich habe den ganzen Samstag gelesen und gelesen, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht. Der Autor lässt uns aber auch wirklich keine Minute zum durchatmen. Ständig passiert etwas, es wird viel gefordert, viel ermittelt und auch viel getratscht, wie sich das in einer Dorfgemeinschaft in den 80ern so gehört. Passend dazu wird auch unheimlich viel geraucht. 😅 Wir bekommen wieder sehr viele wechselnde Perspektiven, hier hat nämlich jeder was zu melden. Trotz der Masse an Charakteren hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, überfrachtet zu werden, weil sich der rote Faden perfekt durchzieht und nicht gesprungen, sondern durch passende Übergänge durch die Geschichte gegleitet wird. Einige Male hatte ich den AHA-Moment und dachte, jetzt hab ich das Rätsel gelöst, nur um am Ende eines Kapitels die Karten wieder komplett neu mischen zu müssen. Die Twists haben mich wieder komplett gekriegt. Die Atmosphäre, das Setting, das 80er-Jahre-Flair, Kommissar Stahl mit seiner Liebsten Geli… die ganze Storyline hat mich komplett abgeholt, eingesaugt und hin und wieder sprachlos gemacht. Ich hatte Spaß, ich habs geliebt. 5⭐️
Profile Image for niggeldi.
455 reviews1 follower
Review of advance copy received from Sonstiges
July 29, 2026
Tödliche Urlaubsinsel

Ex-Kommissar Stahl wird beauftragt, das Verschwinden einer Angestellten eines luxuriösen Grandhotels zu untersuchen. Seine Freundin Geli träumt schon immer davon, irgendwo gemeinsam einen schönen Urlaub zu zweit zu verbringen und so denkt Stahl sich, dass er beides gemeinsam schaffen kann und flunkert Geli an. Doch der Vermisstenfall entpuppt sich als brutaler Mord...

Das Cover gefällt mir gut, die rote Farbe zieht die Aufmerksamkeit auf sich und gemeinsam mit dem Schwarz sorgt sie passend zum Buchtitel für eine düstere Atmosphäre. Das wiederkehrende Motiv des Jungen sorgt für hohen Wiedererkennungswert der Reihe.

Der Erzählstil ist locker und angenehm, man fliegt nur so durch die Seiten. Die Geschichte wird aus vielen verschiedenen Perspektiven erzählt und spielt zum einen im Jahr 1987, zum anderen gibt es auch Passagen aus 1965 und danach. Somit bekommen wir einen umfassenden Einblick in die Geschehnisse und viele Details. Trotz der vielen Leute weiß man immer Bescheid, wo man gerade ist und es wird einfach nie langweilig. Außerdem ist es spannend, mal wieder in einen Thriller zu tauchen, der ohne moderne Ermittlungsarbeit auskommen muss. Stahl ist ein bisschen verschroben, aber er entwickelt sich kontinuierlich weiter und überdenkt seine Handlungen, vor allem in Bezug auf Geli. Die Nebenfiguren sind ebenfalls authentisch und mal mehr, mal weniger sympathisch. Der Fall ist fesselnd, die Leichen brutal zugerichtet und es macht Spaß, den manchmal falschen Fährten zu folgen und mitzurätseln. Unerwartete Wendungen runden das Ganze ab.

Die Fortsetzung von Finster finde ich gelungen, man kann sogar beide Teile unabhängig voneinander lesen, man versteht dennoch alles und kommt gut mit. Ich hoffe, es wird noch mehr von Herrn Stahl geben. 4 Sterne
266 reviews
August 22, 2026
Nachdem der Autor mir mit "Finster" geniale Thrillerunterhaltung geschenkt hat, freute ich mich wahnsinnig auf "Düster" von Ivar Leon Menger, erschienen im dtv Verlag. Voller Vorfreude begann ich zu lesen und freute mich auf ein Wiedersehen mit Ex-Kommissar Stahl.

Sofort zog mich der Autor in den Sog der Geschichte rund um eine verschwundene Frau auf einer kleinen Nordseeinsel. Schnell wird klar, dass hier ein Serienmörder sein Unwesen treibt und nur Ex-Kommissar Stahl in der Lage ist, ihn zu stoppen. Neben tief und umfassend ausgearbeiteten Charakteren punktet die Storyline durch einen sehr hoch angelegten Spannungsbogen und wunderschön herausgearbeitete 1980er-Vibes.
Der Schreibstil des Autors ist wie gewohnt flüssig und bildgewaltig. Überdies hat er sich wieder einen Spannungsbogen der Extraklasse ausgedacht, der viele unvorhersehbare Wendungen bereithält.
Das Setting der windgepeitschten kleinen Nordseeinsel gab dem Ganzen den perfekten Rahmen. Gebannt las ich, getreu dem Motto "Nur noch ein Kapitel", bis tief in die Nacht. Mit Ex-Kommissar Stahl und seiner Lebensgefährtin Geli schenkte mir der Autor Helden, denen ich gerne folgte. Erzählt wird die Storyline aus vielen verschiedenen Perspektiven, und immer wieder fügte der Autor auch einen Zeitstrang aus der Vergangenheit ein, der mir tief in die Seele des Mörders blicken ließ.
"Düster" bescherte mir spannungsgeladene Lesestunden. Besonders die 1980er-Vibes, die liebevoll in die Story eingearbeitet wurden, gefielen mir. Ich kann euch diese Fortsetzung mit 4,5 von 5 Sternen nur weiterempfehlen.
Profile Image for Alexandra Behr.
569 reviews5 followers
August 13, 2026
Mega zweiter Fall für Ex Kommissar Stahl.

Finster hatte ich mich ja schon begeistert, aber mit Düster legt Ivar Leon Menger noch einen oben drauf.

Der Schreibstil ist wie immer toll.

Die Charaktere sind ganz hervorragend beschrieben.
Auch wenn ich mich mit der Anzahl am Anfang etwas schwer getan habe.

Stahl wird um Hilfe gebeten auf einer Nordseeinsel.
Dies tarnt er vor seiner Lebensgefährtin Geli als den von ihr gewünschten Urlaub.

Vor Ort bekommen wir es mit einigen Morden zu tun. Ein bestialischer Serienkiller treibt sein Unwesen und Stahl möchte ihn gemeinsam mit dem jungen Inselkommissar Böhm zur Strecke bringen.

Auch der Humor kommt hier nicht zu kurz. Bei den Dialogen zwischen Stahl und seiner Geli musste ich öfters schmunzeln.
Auch hat dieses Buch Erinnerungen an die 80er Jahre geweckt. Es wird auf tolle Musik und Filme Bezug genommen. Ich sage nur Dirty Dancing.

Was mich emotional besonders mitgenommen hat waren die Kapitel aus der Sicht eines Jungen. Angefangen im Jahr 1965. Sehr düster, bestialisch und schockierend.

Ich habe immer mit gerätselt und am Ende doch komplett falsch gelegen.
Die Aufklärung fand ich großartig.

Ein Thriller, wie er für mich sein soll. Hochspannend, großartig beschriebene Charaktere, emotional mitnehmend, unvorhersehbare Wendungen. Perfekt.
Ein absolutes Lesevergnügen.

Ich persönlich hoffe sehr, dass Stahl noch einen Fall lösen darf.

Ganz klare Leseempfehlung und 5 Sterne.
52 reviews
Review of advance copy received from Author
July 13, 2026
Das Cover ist wie der Titel düster und zeigt eine Szene aus dem Leben eines der Protagonisten.
Wir befinden uns hier im zweiten Fall des Ex-Kommissars Hans J. Stahl, der schon in Finster begeistern konnte. Er wird für einen Vermisstenfall auf einer Insel engagiert und darf seine Lebensgefährtin Geli mitbringen und eine Art Urlaub in einem Grandhotel verbringen. Aus dem Vermisstenfall wird sehr schnell ein Todes- und sogar ein Mordfall. Hiervon muss der zuständige Arzt, einen Gerichtsmediziner gibt es auf der kleinen Insel nicht, aber erst mal überzeugt werden. Und es bleibt nicht bei diesem einen Mordfall.
Die Geschichte läuft in zwei Perspektiven und Zeitzonen ab. Zunächst beschäftigen wir uns mit einem Jungen, dessen Mutter ermordet, er daraufhin vom Mörder entführt und später zunächst im Kinderheim und anschließend bei Pflegeeltern aufwächst.
Die zweite Perspektive ist die rund um die Ermittlungen von Hans J. Stahl mit einem jungen Kommissar der kleinen Insel.
Wir erleben Überraschungen, von Anfang bis Ende. Es wird wahrlich düster, denn die Morde sind nicht nur perfide, sondern richtiggehend bösartig.
Die Spannung lässt nie nach, der Schreibstil ist mitreissend und man ist froh, wenn man Ende der Mörder überführt ist und gleichzeitig traurig, dass es schon vorbei ist.
Eine wahrlich meisterhafte Fortsetzung, die Kenntnis vom ersten Band nicht benötigt.
1,437 reviews5 followers
Review of advance copy
July 19, 2026
Ich habe bereits den ersten Teil der Reihe gelesen und habe das Buch absolut gut und mit sehr unerwarteten Wendungen empfunden und war deshalb sehr gespannt, ob dieser zweite Teil diese Spannung und den Nervenkitzel halten kann! Nachdem ich das Buch gelesen habe kann ich sagen, dass dieses Buch dem ersten Teil nicht nachsteht, sondern ebenfalls wieder sehr spannend, düster und unglaublich gut geschrieben wurde!

Der Schreibstil ist wieder sehr eingängig und spannend, dabei aber so locker und leicht zu lesen, dass die Seiten ganz mühelos dahingeflogen sind und man immer "noch ein Kapitel" weiter lesen wollte. Der Autor versteht es seht gut sehr mitreißend zu schreiben und die Spannung immer hoch zu halten!

Die Charakere sind wieder sehr authentisch beschrieben worden, auch wenn sie nicht unbedingt Sympathieträger sind, so sind doch alle sehr eigen und mit Ecken und Kanten geschrieben, was ich bei einem Thriller auch viel wichtiger finde als Sympathie.

Die Handlung ist wirklich von dem atemberaubenden Prolog, bis zum Schluss immer hoch und spannend, aber auch wirklich nichts für schwache Nerven. Diese Bücher sind wirklich die Garantie für abgekaute Nägel und kurze Nächte, da man einmal angefangen am liebsten das ganze Buch in einem Rutsch lesen möchte! Auch dieser Teil wieder nur zu empfehlen!
2 reviews
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August 11, 2026
Spannende Fortsetzung für Ex-Ermittler Stahl

Es hat mich durchaus erfreut als ich erfahren habe, dass es von dem spannenden Thriller "Finster" eine Fortsetzung gibt. Mir hat der Charakter des alten Ex-Ermittler Stahl schon dort sehr gefallen und es geht hier in der Fortsetzung mit ihm und Geli, seiner neuen Frau, weiter.

Wieder ein Vermisstenfall führt ihn diesmal aus dem kleinen Dorf im Odenwald
auf eine fiktionale Nordseeinsel names Liekenoog. Doch dieser Fall entpuppt sich schnell als grausame Mordserie. So sind die Beschreibungen wie schon in "Finster" nichts für zarte Gemüter.

Mir gefallen die verschiedenen Sichtweisen der unterschiedlichen Charaktere gut und so wird die Geschichte in einem packenden Tempo erzählt. Es bleibt durchweg spannend bis zum Ende und gerade das Zwischenspiel zwischen Täter und Ermittler ist erfrischend.

Zusammenfassend ist es ein toller Thriller mit authentischen Figuren und dem sympathischen Ermittler aus dem ersten Teil. Zwar lässt sich der neue Teil auch ohne den ersten Teil lesen, dennoch gibt es paar Referenzen und es lohnt sich sie nacheinander zu lesen.
14 reviews
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August 12, 2026
In Ivar Leon Mengers neuestem Thriller Düster gibt es ein Wiedersehen mit dem pensionierten Kriminalkommissar Hans J. Stahl, der mittlerweile in den Odenwald zu seiner Geli gezogen ist.

Als auf der fiktiven Nordseeinsel Liekenoog eine junge Kellnerin spurlos verschwindet, wird der Ex-Kommissar privat gebeten zu ermitteln und begibt sich mit Geli auf die Reise …

Wie auch schon im ersten Band Finster versteht Ivar Leon Menger es, den Leser sofort in den Bann zu ziehen. Schon der Prolog löst Beklemmung aus.

Besonders gut gefallen mir die kurzen Kapitel mit vielen Perspektivwechseln. So bleibt jede Seite spannend und irgendwann hat man das Gefühl, jeder könnte es gewesen sein.

Wie auch im ersten Teil spielt das Buch Ende der 80er-Jahre. Also kein Internet, keine moderne Pathologie – dafür viel Ermittlungserfahrung.

Absolute Leseempfehlung! Allerdings sollte man den ersten Teil gelesen haben.
Profile Image for Sarah.
401 reviews
August 23, 2026
Man spürt sehr gut wann das spielt, an den Ansichten, dem Rauchen und den Referenzen, das ist echt gut gemacht. Wie schon in Finster mag ich auch hier die kurzen Kapitel mit den wechselnden Perspektiven und den Schreibstil, der wieder sehr flüssig und packend war, spannend. Man kann es einfach wegsuchten. Was mir nicht so gefallen hat war das ganze Beziehungsdrama, die Art wie sie miteinander umgingen mit dem Lügen und bestrafen und nicht miteinander geredet haben. Das wirkte im anderen Band ganz anders, da hab ich die Zusammenarbeit geliebt, aber davon war hier nichts. Insgesamt waren die Frauencharactere hier sehr flach und es waren fast zu viele Geschichten die parallel gelaufen sind. Interessant wären auch die Referenzen zu anderen Kollegen, hat mich auch an den goldenen Handschuh erinnert und war dennoch irgendwie was neues. Ich war sehr gut unterhalten und die Twists haben mich erwischt. 
Profile Image for Hanni.
429 reviews2 followers
August 25, 2026
Nach dem ersten Band Finster ist mit Düster ein würdevoller Nachfolger erschienen. Man hat wieder das wundervolle Setting der 80er Jahre, dass vor allem Leuten wie mir, die diese Zeit miterlebt haben, gefallen wird. Die ganzen Anspielungen fand ich toll und da kamen einige Erinnerungen hoch. Der Fall an sich ist tatsächlich sehr düster, man blickt in menschliche Abgründe, die mich grausen lassen. Die Protagonisten, allen voran Stahl und seine Freundin, fand ich sehr sympathisch und herzlich, mal abgesehen von den Bösewichten natürlich. Ich hoffe, dass da noch mehr Bände kommen, ich lese sie wirklich sehr gerne.
Profile Image for Leonie.
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Did Not Finish
August 16, 2026
Was sind das für Frauenfiguren???
DNF 50/432
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