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Die Farbe des Granatapfels

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Sommer für Sommer findet ein Mädchen sich fernab seiner österreichischen Heimat auf einer dalmatinischen Insel in der Obhut der Großmutter, nur einen Steinwurf vom Meer entfernt unter dem Blätterdach der Mandelbäume im Lärm der Zikaden. Es hat etwas Paradiesisches und ist zugleich doch auch das Andere, Fremde. Hier die archaische Inselwelt eines Fischerdorfs im Mutter- und Großmutterland, wo man Marschall Tito und seinen Partisanen huldigt und den Sieg über die Deutschen feiert, während die abermals über das Land kommen, diesmal willkommen - als zahlende Touristen. Dort das bürgerliche, behütete Leben in einer österreichischen Provinzhauptstadt (Vaterland), in der sich der nationalsozialistische Bodensatz lange hartnäckig hält und Jugoslawen hauptsächlich als Gastarbeiter in Erscheinung treten.
In diesem Roman geht es um Identitätsfindung, Entfremdung, um das Heranwachsen zwischen zwei Kulturen und Kindheitsschauplätzen, nämlich der archaischen Inselwelt in Kroatien und der österreichischen Welt. Es geht auch um die geschlechtliche Identität, um die Widersprüchlichkeit der Erwartungen, Anforderungen und Zumutungen und um die Zugehörigkeit zu Muttersprache und Vatersprache und um die Großmuttersprache.

»»Die Farbe des Granatapfels« ist keine Gegenwartsliteratur, sondern Zukunftsliteratur. Ein Roman-Sprachwerk sondergleichen.« Josef Winkler

Eine große Geschichte von Liebe und Versöhnung, Krieg und Frieden, Ausgrenzung, Vereinnahmung und Entfremdung im Heranwachsen zwischen den Kulturen.
(Quelle: Wallstein)

320 pages, Hardcover

First published July 16, 2015

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Anna Baar

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Profile Image for Daniela Steinkogler-Gaigg.
3 reviews
January 27, 2024
Die Sprache ist wirklich sehr schön und Anna Baar fängt das Leben zwischen zwei Welten sehr gut ein. Auch wie sie das Leben bei der Großmutter im „Mutterland“ beschreibt, ist sehr detailliert und anschaulich. Allerdings wurde mir das Buch aus Mangel an Handlung auf 320 Seiten schlichtweg zu langweilig. Schade. Ich möchte aber dazusagen, dass es bestimmt Ansichtssache ist und abhängig davon, was man gewohnt ist zu lesen.
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