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Christology: How Do We Talk about Jesus Christ Today?

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How Do We Talk about Jesus Christ Today? explores key questions that concern those who struggle to reconcile today's world with the faith and witness of centuries of Christianity. How do we talk about Jesus in a world that demands inclusivity and shies away from ideologies and doctrines of any kind? What does it mean to talk about Jesus in theological terms? Driving this book is the nature and core of the Christian witness, which acts like a GPS, guiding the reader through the terrain of a modern theological discussion of Christ. "Ralf Wüstenberg has given us a text on Christology that signals the new situation of Christian theology in Euro-American post-Christendom. It fairly breathes with the contested, pluralistic, postmodern environs of the Free University in Berlin. It achieves a new conception of 'tolerance from out of faith,' where faith is taken radically as gift, never as achievement. As such, it recommends itself as an introductory text wherever teachers want to embrace pluralism critically by attesting with Luther and Bonhoeffer the truth claim of classical Jesus Christ the Savior of the world." --Paul R. Hinlicky, Tise Professor of Lutheran Studies, Roanoke College, Salem, VA "Wüstenberg is at ease not only with the key texts of the Christian tradition, but also with the contemporary social and political contexts to which they must speak if they are to be of use. Wüstenberg's Christology is an outstandingly clear introduction and a sparkingly original contribution to the central question in Christian 'Who is Jesus Christ today?'" --Stephen J. Plant, Dean of Trinity Hall, University of Cambridge, Cambridge, England "How to think about Jesus Christ is a key question for the twenty-first century--not only for the hundreds of millions of Christians but also for many others involved in religion, ethics, politics, culture, education, gender issues, and other areas. Wüstenberg clearly identifies the main challenges facing those who want to understand and respond to Jesus Christ today and then opens up ways of engaging intelligently and imaginatively with them. The result is a fine book, rooted in broad scholarship and a range of contemporary involvements with which to think about this fascinating topic." --David F. Ford, Regius Professor of Divinity, University of Cambridge, Cambridge, England Ralf K. Wüstenberg is Chair in Systematic and Historic Theology at the University of Flensburg, Germany and Director of the Institute for Protestant and Catholic Theology. He is author and editor of several books, including The Political Dimension of Reconciliation (2009), A Theology of Dietrich Bonhoeffer's Religionless Christianity (1998), and Theology in The Impact of Arts, Humanities, and Science on Contemporary Religious Discourse (2002).

142 pages, Kindle Edition

First published December 17, 2014

11 people want to read

About the author

Ralf K. Wüstenberg

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Profile Image for Sammy.
20 reviews
November 16, 2025
Alter, wie gut.
Hab die originale deutsche Version gelesen.
Er führt in die Christologie ein, indem er fünf wirklich aktuelle (auch 16 Jahre nach Erscheinung) Fragen stellt, die ich an sich schon wirklich gut gewählt finde: 1. Macht der Glaube an Christus notwendig intolerant? 2. Ist die Sache mit Jesus nur ein Hingespinst? (Historisch wissenschaftliche Anfragen) 3. Ist Christologie toter Buchstabe und kalter Dogmenglaube? 4. Wie kann ein liebender Gott den Tod seines Sohnes als Mord inszenieren? 5. Wie kann der Mann, Jesus, alle Menschen erlösen (feministische und befreiungstheologische Anfragen)

Er stellt die Fragen sau kritisch gegenüber der Christologie, keine Strohmänner und antwortet mit sehr anspruchsvollem, systematisch-christologischem Denken.
(zB entfaltet er mal eben bei 4. Erlösung bei Anselm von Canterbury, fragt das dann an durch humanistischer geprägte Soteriologien, die er so darstellt, dass man sich erstmal denkt „stark“ und zeigt danach auf, wo das für ihn hakt und wie man Anselm seines Ermessens besser kritisieren kann (sein Stichwort immer: Herausforderung annehmen), aber zeigt auch, was der Nutzen der klassischeren Christologie ist)
Er weiß die Komplexität dann am Ende der Kapitel auch jeweils nochmal auf das wichtigste in einfacheren Worten runterzubrechen.
Die einzelnen Kapitel sind richtig schön miteinander verwoben und gleichzeitig selbstständig. Immer wieder absolute Spitzensätze dabei.

Aber er erreicht dann in seinen Herleitungen auch relativ schnell ein ziemlich unzugängliches Niveau, für das man schon gewohnt sein muss, anspruchsvolle systematische Theologen zu lesen. (Immerhin 50% der lateinischen Sätze sind übersetzt) Im dritten Kapitel hat er mich bisschen verloren, aber da weiß man dann auch genau wo man hinskippen kann und man checkt trotzdem.

Das große Sahnehäubchen für mich ist, dass er ein sehr renommierter Bonhoeffer Forscher ist und ihn extrem nice auslegt.
Und Kirsche da drauf, dass er in alle möglichen Richtungen sehr gute Lektüre-Überblicke gibt.

Für alle Theologen Must-Read, sind 150 Seiten Spaß und Relevanz
Profile Image for Ruben.
31 reviews1 follower
December 25, 2025
Wüstenberg behandelt in diesem kleinen Christologie-Büchlein 5 aktuelle Anfragen an die traditionelle Christologie. (1) Religiöser Pluralismus und Toleranz, (2) Historizität und Wissenschaft als Bedrohung für den Glauben, (3) 2 Naturenlehre als Aufhänder der Frage nach "altem, kaltem Dogmenglaube", (4) Humanismus und Menschenrechte als Anfrage an die Anselmsche Lehre vom Kreuz und (5) Kann ein männlicher Jesus überhaupt die Frau erlösen - feministisch theologische Perspektiven. Hier wird deutlich: Huch! das Buch ist doch nur 145 Seiten lang. Wüstenberg hat sich für nicht mal 200 Seiten einen ganz schönen Berg an Fragen und Diskussionen rausgesucht, den er dann vor der traditionellen Christologie reflektiert. Das wird ihm dann m.E. auch zum Problem. Die 5 Themen wirken zügig und geradlinig diskutiert; Es gibt keinen Platz für Abzweigungen, Exkurse und Nachjustierung der Fragestellung. So kommt Wüstenberg zu brauchbaren Ergebnissen, bei denen ich aber oft das Gefühl hatte jetzt noch nicht ganz zum Kern des Problems vorgedrungen zu sein.
Ist trotzdem ein lässiger Read. Kapitel 4 macht am meisten Spaß, weil hier Bonhoeffer im Anschluss an Luther als Lösung des Problems auch am meisten Sinn macht. Kapitel 5 hat mich am meißten enttäuscht, weil der Platz für eine produktive Auseinandersetzung mit den feministischen Theologien nicht ausreicht - was ich Wüstenberg aber auch nicht zu sehr anlasten kann, weil es im Dialog von feministischen Theologien und der traditionellen Christologie auch echt schwer ist gemeinsame Fundamente und Denkrichtungen zu entwickeln.
Kann man, muss man aber auch nicht gelesen haben.
Ist aber DEFINITIV HILFREICH, wenn einen die Fragen, die Wüstenberg behandelt selbst umtreiben!!!! Dann würde ich die Lektüre empfehlen, vor allem als eine Art Kompass, der Richtung zu Weiterlesen und Lösungsmöglichkeiten vorschlägt.
33 reviews
November 21, 2025
Als Einführung recht interessant. Der Zugang zur Christologie durch zeitgenössische kritische Einwände und Anfragen gefällt mir gut. Ist eine coole Spielart der (auch meiner eigenen) Überzeugung, dass wir die Christologie (und Trinitätslehre) von Gottes Ökonomie und nicht von einer Ontologie her angehen müssen.
Die wohlwollende Rekonstruktion der Stimmen, denen er widerspricht, war angenehm (vor allem für jemanden der zu viele Amis gelesen hat). Eine Bonhoefferauslegung als theologische Autorität präsentiert zu bekommen macht mir immer Spaß zu lesen (kommt wahrscheinlich auch generell gut an, weil den irgendwie jeder mag und für sich in Anspruch nehmen will oder zumindest bewundert).

Ich hatte nach jedem Kapitel weitere (theologische, philosophische und praktische) (An)Fragen, die wegen der Kürze unterbelichtet bleiben (biblische Texte selbst bleiben auch von vornherein ganz außen vor). Deshalb stellt sich mir ein wenig die Frage, für wen das Buch geschrieben ist. Theologen wird die Tiefe fehlen, für viele Laien in der Gemeinde und für Nichtchristen ist es vermutlich etwas voraussetzungsreich. Vielleicht als Einstieg ins Theologiestudium oder als Empfehlung für die, die mehr wollen als Timothy Keller Apologetik?

Die englische Übersetzung ist ein wenig gewöhnungsbedürftig. In Deutsch macht’s bestimmt mehr Spaß.
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