Allhallows Hall – ein altes Herrenhaus am Rande des düsteren, nebelverhangenen Dartmoor. Kein Ort, an dem man freiwillig leben möchte. Dennoch entschied sich der ehemalige Direktor des örtlichen Gefängnisses genau dafür. Jetzt, da er tot ist, sollen seine Kinder das Anwesen erben. Als die Familie eintrifft, scheint die bedrückende Atmosphäre des Moorlands in jeden Winkel des Hauses zu kriechen. Dielen knarren, der Wind pfeift durch die unheimlichen Gänge und aus den Mauern dringt ein unaufhörliches Flüstern. Und ausgerechnet an dem Morgen, an dem die Erben Allhallows Hall endgültig verlassen wollen, verschwindet der kleine Timmy spurlos. Lauert das Böse im Herzen des Hauses, oder hat es sich längst in die Seelen derer eingenistet, die es bewohnen? Stephen »Masterton ist verdammt gut!« Peter »Graham Masterton ist einer der originellsten und Furcht einflößendsten Erzähler unserer Zeit.« James »Ein wahrer Meister des Horrors.«
Graham Masterton was born in Edinburgh in 1946. His grandfather was Thomas Thorne Baker, the eminent scientist who invented DayGlo and was the first man to transmit news photographs by wireless. After training as a newspaper reporter, Graham went on to edit the new British men's magazine Mayfair, where he encouraged William Burroughs to develop a series of scientific and philosophical articles which eventually became Burroughs' novel The Wild Boys.
At the age of 24, Graham was appointed executive editor of both Penthouse and Penthouse Forum magazines. At this time he started to write a bestselling series of sex 'how-to' books including How To Drive Your Man Wild In Bed which has sold over 3 million copies worldwide. His latest, Wild Sex For New Lovers is published by Penguin Putnam in January, 2001. He is a regular contributor to Cosmopolitan, Men's Health, Woman, Woman's Own and other mass-market self-improvement magazines.
Graham Masterton's debut as a horror author began with The Manitou in 1976, a chilling tale of a Native American medicine man reborn in the present day to exact his revenge on the white man. It became an instant bestseller and was filmed with Tony Curtis, Susan Strasberg, Burgess Meredith, Michael Ansara, Stella Stevens and Ann Sothern.
Altogether Graham has written more than a hundred novels ranging from thrillers (The Sweetman Curve, Ikon) to disaster novels (Plague, Famine) to historical sagas (Rich and Maiden Voyage - both appeared in the New York Times bestseller list). He has published four collections of short stories, Fortnight of Fear, Flights of Fear, Faces of Fear and Feelings of Fear.
He has also written horror novels for children (House of Bones, Hair-Raiser) and has just finished the fifth volume in a very popular series for young adults, Rook, based on the adventures of an idiosyncratic remedial English teacher in a Los Angeles community college who has the facility to see ghosts.
Since then Graham has published more than 35 horror novels, including Charnel House, which was awarded a Special Edgar by Mystery Writers of America; Mirror, which was awarded a Silver Medal by West Coast Review of Books; and Family Portrait, an update of Oscar Wilde's tale, The Picture of Dorian Gray, which was the only non-French winner of the prestigious Prix Julia Verlanger in France.
He and his wife Wiescka live in a Gothic Victorian mansion high above the River Lee in Cork, Ireland.
Die Prämisse von The House of a Hundred Whispers hatte mich sofort: ein altes Herrenhaus, ein verschwundenes Kind, Familiengeheimnisse und jede Menge übernatürliche Ereignisse. Also eigentlich ziemlich genau mein Beuteschema. Leider konnte mich die Umsetzung nicht ganz überzeugen. Das Buch hat definitiv Atmosphäre und einige schöne Gothic-Horror-Zutaten. Das Haus, seine Geschichte und die ganzen Geheimnisse sorgen immer wieder für genau dieses unbehagliche Gefühl, das ich mir von einem Haunted-House-Roman wünsche. Gleichzeitig hatte ich beim Lesen aber zunehmend das Problem, dass ich mehr über die Logik der Handlung nachgedacht habe als über das, was gerade eigentlich gruselig sein sollte. Einige Entwicklungen wirkten auf mich nicht ganz schlüssig, manches wurde für meinen Geschmack zu bequem gelöst und auch emotional hat mich die Geschichte nicht immer erreicht. Gerade bei einem verschwundenen Kind hätte ich mir deutlich mehr spürbare Verzweiflung und Dringlichkeit gewünscht. Besonders schade fand ich, dass immer neue Ideen und Elemente hinzukamen, ohne dass die Mythologie dadurch für mich wirklich klarer wurde. Das Buch wollte mich ständig mit neuen Enthüllungen füttern, während ich innerlich immer häufiger bei „Moment ... aber warum?“ angekommen war. Eine starke Prämisse, eine schöne düstere Atmosphäre, aber für mich zu viele Fragezeichen, um wirklich unheimlich zu werden.
Der Schreibstil bzw Erzählstil ist gar nicht mein Fall. Die Grundidee ganz cool, eine bestimmte Szene komplett überflüssig in meinen Augen, weil sie der Geschichte überhaupt nichts bringt und das Ende ist mir persönlich auch zu kurz und völlig random. Aber war nett für einmal lesen.