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Barça: Die großen Jahre

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Mehr als ein Verein - das ist das Motto des FC Barcelona. Barça, das ist fast eine Religion, das ist das schöne Spiel, das das elegante, schnelle Passen zur äußersten Perfektion entwickelt hat und damit zur erfolgreichsten Mannschaft des vergangenen Jahrzehnts wurde. Ronald Reng erzählt vom Mythos Barça, von seinen Erfolgen nach der Ära Johan Cruyffs, von den großen Spielern, Messi, Deco, Ronaldinho, Puyol und den Trainern, von van Gaal bis Luis Enrique.

205 pages, Kindle Edition

First published May 22, 2015

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About the author

Ronald Reng

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Ronald Reng is a German sports journalist and author. Of his books, two have been translated to English and both of them have been honored with book awards in the UK.

The Keeper of Dreams, the story of the German non-league goalkeeper Lars Leese who ended up playing for Barnsley Football Club in the Premier League, won the Sports Book of the Year Award in 2004. It was the first foreign book to achieve such praise. Reng's biography of the late German national goalkeeper Robert Enke, A Life too Short: The Tragedy of Robert Enke was voted William Hill Sports Book of the Year in 2011. Reng was the first non-English speaking author in 23 years to win the award.

In Germany, Reng was distinguished seven times in nine years, between 2001 and 2010, with the award for the best sports story of the year by the Association of German Sports Writers. In 2010 he was awarded the Dietrich Oppenberg Media Award "for outstanding journalistic contributions to promote the culture of reading."

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July 7, 2015
Als großer Fan des FC Barcelona und von Ronald Rengs Buch "Traumhüter" habe ich mich sehr gefreut, dass es dieses Buch gibt. Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch. Leider konnten diese nicht erfüllt werden. Dadurch, dass einfach nur Zeitungsartikel (fast) unbearbeitet übernommen wurden, fehlen oft der Zusammenhang, tiefere Analysen und eine aktualisierte Einschätzung. Stattdessen stehen zahlreiche Absätze wortwörtlich in mehreren Artikeln.

Zudem stimmen die Sachen teilweise nicht: Selbst zu seiner besten Zeit war Ronaldinho nie so gut, wie er von Reng beschrieben wird, da ihm die Konstanz fehlte. Wie Reng meint, beurteilen zu können, dass die Vorwürfe im Bezug auf das Partyleben nicht gerechtfertigt sind, ist mir ebenfalls nicht klar; auch die Rolle seines Familienclans wurde allgemein kritischer gesehen.

Einige Spieler werden anfangs in den Himmel gelobt, sind dann aber plötzlich nicht mehr da, ohne dass Reng darauf auch nur eingeht. Bojan ist ein gutes Beispiel dafür. Gut, den Hype habe ich damals schon nicht verstanden, aber wer es selber nicht verfolgt hat, wird sich wundern, warum von ihm später nicht mehr die Rede ist. Fàbregas wird mehrfach als positives Beispiel erwähnt, dabei trifft das nur auf die gute Ausbildung zu, ansonsten ist er kein gutes Beispiel für Barcelonas Politik.

Was Reng ebenfalls versäumt zu kritisieren (wie eigentlich die meisten Journalisten), ist die immer größer werdende Abhängigkeit von Messi, die für den FC Barcelona zum Problem wurde, als es bei ihm nicht so lief. Dazu große Transferflops wie Henry oder Ibrahimovic oder der Streit mit Eto'o, der zu kurz kommt. Dabei zeigt sich dort einer der größten Kritikpunkte an Guardiola: Wenn er einen Spieler nicht mag oder mit ihm nichts anfangen kann, werden diese schnell zu teuren Flops oder zumindest zu billig verkauft - siehe auch Mandzukic in München. Warum wird nicht erwähnt, dass seit Jahren kaum gute Spieler nachkommen und man stattdessen auf teure Ausländer setzt? Auch Abwehrprobleme gab es schon zur besten Zeit, aufgrund der Dominanz kam es allerdings selten zu Chancen und oft wurden diese dann auch nicht genutzt. Dies ändert aber nichts daran, dass die Abwehr teilweise auch bei Kantersiegen nicht sicher wirkte. Viele der Probleme in der Nach-Pep-Zeit oder beim FC Bayern haben sich sehr wohl schon unter Pep Guardiola angedeutet, bei Reng erfährt man davon nichts. Warum?

Auch die wichtige Rolle der Präsidenten kommt viel zu kurz, dabei ist gerade der "politische" Bereich des Vereins besonders schwierig zu verstehen.

Ich könnte noch mehrere Beispiele nennen, da auch Ronald Reng leider zu unkritisch ist. Insgesamt fehlen die Tiefe, der Zusammenhang, eine aktuelle Einschätzung und ein ordentlicher Abschluss. Das Buch ist nicht schlecht und es war gut, manches noch mal zu lesen. Es liest sich, abgesehen von den Wiederholungen, auch wirklich flüssig, aber man merkt doch sehr, dass es eine Sammlung von Zeitungsartikeln ist, die zudem inhaltlich und teilweise auch sprachlich Fehler enthalten. Für Fans gibt es nichts Neues und für alle, die sich nicht so gut auskennen, fehlt zu vieles. Man macht mit dem Buch nichts falsch, richtig gut ist es leider aber auch nicht.
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