One hundred and one nights. Lost tales of Scheherazade - Claudia Ott
Heroes of the "One Hundred and One Nights" are brave knights and treacherous villains, Bedouins and the Grand Vizier, dragons and beautiful virgins - will take you to the Ancient East, in its charming atmosphere. Together with Scheherazade and her mesmerizing stories you will rediscover the wonderful world of fairy tales.
Binbir Gece Masalları'nın bir kardeşi olduğunu bilmiyordum. Ayrıntı Yayınları'nın sonbahar indiriminde görünce hemen sipariş ettim ve ilk fırsatta okudum. Binbir Gece Masalları'ndan çok keyif almıştım. Bu da öyle oldu. İki masal (gece değil masal) dışındakiler kardeşinden farklı. Hikayeler birbirine benziyor ama daha Batı kaynaklı (coğrafi olarak, yoksa hikayeler yine Doğudan, Hindistan'dan, İran'dan Şam'dan ...) olduğu için isimler ve yerler farklılaşmış biraz. Bir de belki gece ve masal sayısı az olduğu için içiçe geçmiş masal sayısı da az. Yanlış hatırlamıyorsam Binbir Gece Masalları'nda masal içinde masal (ve onun içinde başka bir masal) sayısı çok daha fazlaydı. Sadece Doğu değil Avrupa edebiyatını da derinden etkilemiş bir eseri okumuş olmaktan mutlu oldum.
Kitabın en eski baskısını bir sergide fark edip Arapçadan Almancaya ilk tercümesini yapan Claudia Ott'un sonsözü çok bilgi vericiydi. Türkçe çeviri Almanca'dan aypılmış ama Arapça baskıyla da karşılaştırılmış. Ayrıntı da yayınevinin bastığı 1001. kitap olduğu için çok güzel bir baskı yapmış. Emeği geçen herkesin ellerine sağlık.
I started reading Don Quixote and it struck me that he was riding a wooden horse that he believed could fly long distances. I knew I had read about such a "magic horse" before but I could not remember where. I had a feeling that I encountered it in an Arab story, but I still could not remember the book. I kept on wondering myself and then, suddenly, I remember! It was in "One Hundred and One Nights"! A book with Arab stories translated by Claudia Ott. One of the stories talks about a wooden horse that had a winding mechanism which, when operated, allowed the horse to fly high up in the sky and very fast. At that time, I found the story fascinating (and I still do). The manuscript that Claudia translated dates from 1234/5, Can you imagine how old this story might be if the manuscript dates from back then? And still, the story is so futuristic! Fascinating! Given that One Hundred and One Nights precedes Don Quixote by almost 400 years, do you think that Cervantes might have know about the Arab story and might have been inspired by it? In fact the Moors were in parts of Spain (including the Andalusia where Cervantes lived) until 1490. It could be a possibility, an interesting one I'd say. Imagine! I am reading a book written 400 years ago, that might have been inspired by a story 400 years older than it! Fascinating. :)
So spricht Faharayis, der Philosoph: Und in der folgenden Nacht kam der König, brach das Siegel auf und schlief mit dem Mädchen bis zu der bewussten Zeit. Da rief Danisad ihr zu: ~ Ach, meine Schwester Schahrasad, erzähle doch unserem Herrn, dem König, deine schönen Geschichtens! ~ Einverstanden, mein Gebieter!, erwiderte sie.
So beginnen die 101 Nächte dieser Geschichtensammlung, die folgende Geschichten erzählen:
1. Prolog und Rahmengeschichte: Ein König hält sich für den schönsten im ganzen Lande, aber es soll einen geben der schöner ist als er. Er lädt ihn ein, aber als der Jüngling eintrifft, ist dessen Schönheit verblasst. Seine Frau hat ihn betrogen, er hat sie ermordet und schmollt. Als er aber merkt, dass selber der mächtige König von seiner Frau betrogen wird, fühlt er sich wieder gut und wird wieder schön. Jetzt schmollt der König und beschließt: Für mich nur noch ONS, danach wird die Frau hingerichtet. Schahrasad und Danisad hängen an ihrem Leben und halten den König mit Geschichten so lange hin, bis Schahrasad schwanger ist. 2. Die Geschichte vom Kaufmannssohn und dem Alten 3. Die Geschichte von Nadschmuddiya 4. Die Geschichte von der Kampferinsel 5. Die Geschichte von Dhafir Ibn Lahik 6. Die Geschichte vom Wesir und seinem Sohn 7. Die Geschichte von Suleiman Ibn Abdalmalik ibn Marwan 8. Die Geschichte von Maslama Ibn Abdalmalik ibn Marwan 9. Die Geschichte vom jungen Ägypter und dem Mädchen Gharibat- al Husun 10. Die Geschichte vom jungen Mann und seiner Cousine 11. Die Geschichte vom König und seinen drei Söhnen 12. Die Geschichte vom Jüngling mit den Goldfäden 13. Die Geschichte von den vier Freunden 14. Die Geschichte vom Königssohn und den sieben Wesiren 15. Die Geschichte vom König und dem Lindwurm 16. Die Geschichte vom Ebenholzpferd 17. Die Geschichte vom König und der Gazelle 18. Die Geschichte vom Wesir Ibn Abilkamar und Abdalmalik Ibn Marwan
Die Geschichten sind dabei von sehr unterschiedlicher Qualität, was daran liegen mag, dass es sich um Gebrauchsliteratur also „Groschenromane“ handelte. Teilweise enden die Geschichten mit einem abrupten Ende und man fragt sich, was war das denn gerade?
Da ist ein König, der reitet aus, um für seine drei Söhne passenden Prinzessinnen zu freien (drei Geschwister natürlich). Er stirbt auf der Reise, also ziehen die drei Söhne los. In der ersten Nacht tötet einer der Brüder den Löwen, der den Vater tötete (was er nicht weiß und nie erfährt). In der zweiten Nacht rettet der zweite Bruder eine Prinzessin. In der dritten Nach tötet der dritte Bruder 99 Räuber. Der König will wissen, was da in seinem Reich gerade abgegangen ist, die drei Brüder erzählen es ihm. Der eine heiratet die Tochter, der andere bekommt das halbe Reich und der dritte geht anscheinend in das heimatliche Reich.
Hatten die nicht was anderes vor? Heiratet jetzt nur einer und was ist mit den drei anderen Mädels? Fragt sich keiner, was aus dem Vater wurde, wegen dem sie eigentlich loszogen?! Was soll mir diese Geschichte sagen?
Teilweise sind auch Logikfehler drinnen, die kein Lektor je gestrichen hat, wie S. 61 sind beide Pferde tot, aber S. 62 reitet der Prinz mit seinem Pferd davon. Auf einem untoten Pferd vielleicht?
Teilweise sind sie von einer doch sehr, sagen wir, männlich verqueren Logik.
Da ist ein Prinz, der reitet aus, um seinem Vater ein Heilmittel zu besorgen. Das hat eine Halbdschinn, die schläft sieben Tage im Monat. Was macht der Typ, er geht hin, vergewaltigt sie im Schlaf, klaut die Medizin und hinterlässt eine Nachricht, mit Name und Adresse, in der Art Hallo, ich war’s. „[…]stieg zu dem Mädchen aufs Bett und fiel über sie her. Er fand, dass sie Jungfrau und noch unberührt war. Dann stieg er wieder vom Bett herunter und schrieb an die Wand des Gemachs: „Das ist das Werk von Soundso, dem Sohn von König soundso.““ (S. 192)
Sein Bruder beklaut ihn wiederum, fesselt ihn und lässt ihn in der Wüste zurück und schwärzt ihn beim Vadder an. Der wiederum lässt Sohnemann, als er doch auftaucht hinrichten. Und was passiert, das Vergewaltigungsopfer rettet ihn (!!) und „er lebte mit ihr fortan vergnügt, aß und trank sich satt an den köstlichen Speisen und Getränken, bis das sichere Ende sie ereilte."
Diese Schlussformel, erinnert, neben anderen Stellen wie
„Ob Gott wohl ein Mädchen erschaffen hat von strahlender Schönheit, mit einem Leib so weiß wie dieser Marmor, mit Haaren so schwarz wie die zwei Raben und Wangen so rot wie deren Blut?“ (S. 76)
stark an die Brüder Grimm. Überhaupt erinnern die Geschichten in ihrer Formelhaftigkeit, ihren immer wiederkehrenden Formulierungen und Redewendungen stark an die europäische Märchentradition nur eben für Erwachsene, denn sicherlich las man Kindern nicht Stellen wie
„Dann befriedigte er seine Lust an ihr, und der König konnte alles sehen.“ (S. 14) oder „Eine Frau hatte einen Liebhaber und ihren Ehemann. [...] Eines Tages schickte ihr Liebhaber seinen jungen Diener aus, damit er nachsehen sollte, ob der Ehemann der Frau fortgegangen sei oder nicht. Als der Diener zu ihr hereinkam, gefiel er ihr. Sie bot sich ihm an, und er folgte ihrem Angebot.“
Überhaupt, die Geschichten sind voller Sex and Crime. Da Betrügen die Frauen ihre Ehemänner, da wird vergewaltigt, Unschuldige bestraft (Ein Mann wirft einfach mal seine Frau in den Nil, und als sich rausstellt, dass sie unschuldig ist, sucht er sie. Nach einigem hin und her, ist sie wieder daheim und… sie vergibt ihm?!)
Warum, fragt sich nun der Leser, wird um dieses Buch so ein Aufhebens gemacht? Das liebt in seinem wissenschaftlichen Wert. Die große Schwester 1001 Nacht, die heute jeder irgendwie kennt, stammt aus dem Osten. 101 Nacht jedoch, die kleine Schwester, ist ein westliches, ein fast europäisches Produkt aus Al-Andalus und die beiden haben nichts bis sehr wenig miteinander gemeinsam. 101 Nacht hatte großen Einfluss auf die Erzählungen des europäischem Mittelalters. Die bisher bekannten Abschriften stammen frühestens aus dem 18. Jahrhundert, die meisten aus dem 19. Jahrhundert. Dieses Exemplar jedoch aus dem Jahr 1234/35!
Dem Leser dieses Buches sollte also klar sein, das ist keine Unterhaltungsliteratur, das ist eine wissenschaftliche Veröffentlichung, die man aber auch als Laie lesen kann, soll und darf. Es gibt für Fachleute und Orientalisten daher einen ausführlichen Anhang was wie warum so übersetzt wurde und für Laien die Info, dass ab der 85. Nacht auf eine der neuen Abschriften zurückgegriffen werden musste, weil da die aus dem 13. Jahrhundert endete.
An dieser Stelle UNTERBRACH DAS MORGENGRAUEN SCHAHRASAD, und sie verstummte. Der König aber war entzückt von ihrer spannenden Geschichte. Also schloss er die Tür wieder ab, versiegelte sie mit seinem Siegel und begab sich in seine Regierungsgemächer.
Orientul a fascinat mereu prin atmosfera sa de basm, de mister. Cruciadele, Drumul Mătăsii, călătoriile în ținuturile îndepărtate asiatice – ale unui Marco Polo, de pildă – au avut rolul lor în răspândirea legendelor despre misterioasele ținuturi din est. Unele povești din O mie și una de nopți au ajuns în vest probabil cu mult înaintea apariției cărții cu același titlu, carte publicată la începutul secolului al XVIII-lea. Pe la mijlocul secolului al XIX-lea, povestitorii de basme din Cairo, prezențe pitorești încă de pe atunci, aveau în repertoriul lor și basmele celor O mie și una de nopți. Traseul ipotetic al acestor povești leagă între ele India, Persia și Egiptul, iar în secolul al XVIII-lea, în plină perioadă raționalistă, Europa a cunoscut, la rându-i, poveștile orientale prin intermediul traducerii din 1704 a francezului Antoine Galland, traducere care a scandalizat și fascinat în același timp.
În 2010, Claudia Ott, orientalistă care, în 2004, a publicat o retraducere a celor O mie și una de nopți, descoperea printre exponatele Muzeului Aga Khan un manuscris din Andaluzia datând din secolul al XIII-lea. Ceea ce i-a atras atenția Claudiei Ott a fost titlul manuscrisului, scris cu cerneală roșie și ortografiat într-o andaluză veche: „Cartea cu povestea celor O sută și una de nopți”. Manuscrisul datează din 1234 sau 1235, când sora ei mai mare, O mie și una de nopți, era deja cunoscută de ceva vreme în lumea arabă. Însă O sută și una de nopți este un produs al lumii arabe din vest, al Orientului din Occident (al-Andaluz), curiozitate care îi sporește valoarea. După cum se știe, influența arabă în vestul Europei a fost una mai mult decât importantă, iar dovezile în acest sens nu sunt puține. Literatura, traducerile, poezia, filozofia, arhitectura, iată numai câteva domenii care au înflorit sub stăpânire arabă. Este vorba despre un context cultural fertil, context în care a apărut și O sută și una de nopți.
Aceeași iscusită povestașă Șeherezada este cea care, și în O sută și una de nopți, încearcă să-și salveze viața seducându-l pe crudul calif. Poveștile ei sunt fermecătoare, incitante, crude, pline de erotism. Bandiți, femei puternice, luptătoare, bărbați încornorați, califi înțelepți, negustori înșelați, toate aceste personaje fac parte dintr-o lume de basm, orientală, unde calitatea cea mai prețioasă este istețimea. Șeherezada este o femeie isteață, o maestră în crearea poveștilor, reușind astfel să-și salveze viața. Personajele sale sunt istețe, reușind și ele să scape astfel din situații dintre cele mai disperate. Nu de puține ori însă istețimea nu e de ajuns. E nevoie și de un ajutor supranatural, ajutor care vine de obicei din partea djinnilor, duhuri viclene, străvechi, preadamice. (continuarea cronicii: http://www.bookaholic.ro/o-suta-si-un...)
È una sorta di prototipo arcaico delle più note Mille e una notte. La cornice è sostanzialmente la stessa: la principessa Shahrazad racconta storie al suo sovrano per non essere da lui fatta uccidere come molte prima di lei dopo la prima notte di nozze. La versione che ne abbiamo risale al milleduecento ma l’originale è molto più antico (otto-novecento). Le favole sono quindi meno tornite, spesso piuttosto ricche di morti gratuite e altrettanto spesso orientate a illustrare la potenziale perfidia femminile. Nondimeno, il testo conserva il fascino di un classico dell’Oriente (anche se la sua origine è probabilmente l’Andalusia araba).
Kein Märchenbuch für Kinder, zu viel Sex. Für Erwachsene sind es neue Märchen (nur zwei davon kommen in 1001 Nacht so ähnlich auch vor.) Zur Übersetzung bekommen wir ein ausführliches Nachwort: Entstehungsgeschichte, Eigenheiten des andalusischen Arabisch, Glossar, etc.