Er beugte sich zu mir herunter, bis sein Atem meine Schläfen kitzelte. Eine Tiefe trat in seinen Blick, die ich noch nie zuvor an ihm gesehen hatte. „Ich habe dich schon einmal verloren, a ghrá. Das lasse ich auf keinen Fall ein zweites Mal zu.“
Zwei Monate sind vergangen, seit Emma von den Schatten gezeichnet wurde. Zwei Monate, in denen sie ihr Leben in vollen Zügen genossen hat – wären da nicht verblasste Erinnerungen, die sich immer wieder an die Oberfläche kämpfen. Als ein Abgesandter des Lichthofs es auf Emma abgesehen hat, muss sie sich erinnern. Doch die Wiedersehensfreude mit Gabriel währt nur kurz, denn er scheint verändert. Und auch Emma spürt, dass ihr Inneres von der Begegnung mit der Finsternis geprägt wurde. Können die beiden einander retten, bevor es zu spät ist?
Mona Kasten wurde 1992 geboren und studierte Bibliotheks- und Informationsmanagement, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Sie lebt gemeinsam mit ihrem Mann und ihren Katzen sowie unendlich vielen Büchern in Hamburg, liebt Koffein in jeglicher Form, lange Waldspaziergänge und Tage, an denen sie nur schreiben kann.
Sogar noch besser als der erste Band! Ich hatte glaub ich mehrere kleine Nervenzusammenbrüche, weil mich Emmas und Gabriels Geschichte noch ein kleines bisschen mehr als in Band 1 mitgerissen hat. Mona, großes Kompliment für diese gelungene Fortsetzung! Und jetzt entschuldigt mich, ich muss meine Freundinnen mit dieser Geschichte anfixen :D
"Seine Berührung und seine Stimme konnten mich in die Wirklichkeit zurückholen. Wenn ich drohte, daran zu zerbrechen, hielt er mich zusammen." (Position 3845-3846)
Im zweiten Teil der Schattentraum Reihe von Mona Kasten verfolgen wir wieder Emma, die neben der normalen Alltagsbewältigung auch schnell wieder auf den Radar eines zwielichten mysteriösen Typen gerät. Da ihr aber am Ende der letzten Geschichte mit Hilfe des Glanzes alles was mit Gabriel und der Welt der Fae zusammenhängt, aus dem Gedächtnis gelöscht wurde, bringt sie sich ahnungslos in gefährliche Situationen...
Da Emma anfangs nur ihren normalen Alltag lebt, bekommt der Leser zum einen die Gelegenheit ihre beste Freundin Maggie besser kennen zu lernen. Außerdem ändert sich Emma selbst durch die Unbeschwertheit ihres Lebens. Sie wirkt nicht mehr so verschlossen wie zu Anfang des ersten Bandes und dadurch auch noch sympathischer.
Doch nicht nur Emmas Freundschaft zu Maggie wirkt in diesem Band viel echter, sondern auch Gabriel und die Beziehung der beiden bekommt mehr Konturen. Gabriel hat seine eigene Szene im Prolog bekommen, in der wir in seine chaotische Gefühlswelt eintauchen dürfen und im Laufe des Buches konnte man das Knistern förmlich spüren.
"Ich habe mich noch nie derart um jemanden gesorgt oder das empfunden, was ich für dich fühle, und das bereitet mir eine verdammte Scheißangst." (Position 3240)
Gegenwind hat diese wunderbare Spannung zwischen den beiden für mich in einigen Szenen bekommen, in denen Gabriel sich verständnislos für Emmas Verhalten zeigt oder sich seiner dunklen Seite hingibt und sich aggressiv - auch gegenüber Emma verhält. Dass Emma das einfach so hinnimmt und bei allem, was Gabriel wütend macht, die Schuld bei sich sieht war für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.
Die Geschichte ist ein guter Mix aus spannenden actiongeladenen Szenen und ruhigeren romantischeren Seiten. Am besten hat mir das Ende gefallen, das auf seine Weise diese Mischung perfektioniert, richtig episch anmutet und einen am liebsten direkt zum dritten Teil der Reihe greifen lassen würde.
Auch Monas Schreibstil hat sich noch verbessert. Die Geschichte lässt sich schön leicht lesen, hält aber auch einige tiefsinnigere schön ausformulierte Gedanken bereit, die sich mit der Frage befassen, in wie weit es gut ist Verantwortung zu übernehmen und unabhängig zu sein. Außerdem bilde ich mir ein in den Wörtern einen kleinen Einfluss von Tahereh Mafi zu finden, zumindest zerspringt und zersplittert in der Shatter-me-Reihe auch oft etwas, was mir ebenfalls (wenn auch nicht so übertrieben oft, wie in Shatter-me) in Schattentraum Band 2 aufgefallen ist.
Insgesamt hat mir der zweite Band noch besser gefallen als "Schattentraum: Hinter der Finsternis" und ich bin gespannt, ob der dritte Teil noch besser wird.
Worum geht es? Der siebzehnjährigen Protagonistin Emma ist vor wenigen Monaten schreckliches widerfahren, denn sie verlor ihre Mutter bei einem Autounfall. Nach den ersten Phasen der Trauer beschließen sie und ihr Vater einen Neuanfang zu wagen. Sie kehren ihrem alten Wohnort den Rücken, öffnen ihr Herz für ein neues Städtchen und ziehen mit in das Haus der Großmutter. Emma wird zwar so kein Mutterersatz geboten und auch die tiefsteckende Traurigkeit lässt sich nicht vollends mildern, dennoch ist sie gut abgelenkt. Sie findet sich im Schulleben zurecht, knüpft neue Freundschaften. Sie findet sogar eine neue beste Freundin namens Meggie. Aber auch die Männerwelt lässt sie alles andere als nur kalt. Emma lernt Gabriel kennen und ist ihm umlängst verfallen. Selbst sein dunkles Geheimnis hält sie nicht davon ab, ihm ihr Herz zu schenken und sich der Finsternis hinzugeben. Von den Schatten gezeichnet, zwingt Gabriel sie, ihn zu vergessen. Doch das Vergessen währt nicht lang, Erinnerungen brechen auf und Emma selbst muss feststellen, dass sich auch ihr Innerstes verändert und sie sich somit tatsächlich mitten im Zwielicht befindet...
Wie hat es mir gefallen? Nachdem Mona Kasten mit dem ersten Band von Schattentraum einen wirklich guten Plot dargelegt hat, mit einem ebenso guten word building, hatte ich diesbezüglich eigentlich keine Bedenken, dass dies im zweiten Band in irgendeiner Weise abnehmen würde. Diese Annahme bestätigte sich gleich auf den ersten Seiten - super! Obwohl Schattentraum - Hinter der Finsternis nunmehr schon neun Monate her ist, knüpfte die Geschichte in Band #2 nahtlos an. Des Öfteren muss ich bei Fortsetzerbänden dann doch nochmal in Zusammenfassungen nachlesen, worum es eigentlich ging. Bei Schattentraum #2 brauchte ich das gar nicht. Ich als Leserin war sofort wieder im Geschehen involviert, die kleinen Rückblenden halfen dabei, mich wieder in der Geschichte zurecht zu finden. Das kann man sich wie kleine Zahnräder vorstellen, die ineinander übergehen. Aber nicht nur dieser Aspekt machte das Lesen mehr als angenehm.
Schattentraum #1 beschäftigte sich ja vor allem damit, dass Emma ihre Trauer verarbeiten muss und ihr dabei viele helfende Hände gereicht werden. Nicht nur die Hauptfiguren wurden vorgestellt, sondern auch die Nebendarsteller. Erstmal einen festen Rahmen stecken. Im zweiten Band hingegen bekommt dann alles noch ein wenig mehr Tiefe. Sehr viele haben beim ersten Band kritisiert, dass Gabriel noch zu unscheinbar ist, nicht nah genug. Schön zu lesen, dass diese Kritik scheinbar aufgenommen und umgesetzt wurde, denn in Schattentraum - Mitten im Zwielicht gibt es Gabriel satt! Dabei finde ich es besonders amüsant und schön zugleich, dass Mona ja schon fast ein eigenes Stilmittel mit ihren detaillierten Augenbeschreibungen entwickelt. 50 Shades of Grey war mal, für mich gibt es nur noch 50 Shades of Green Eyes. Das mögen viele problematisch finden, mich hat es wirklich zum Schmunzeln gebracht. Ich finde nämlich, dass auch so viel Hingabe für eine, scheinbar unscheinbare, Augenfarbe erstmal gekonnt sein muss!
Schade hingegen fand ich, dass andere Personen, denen eine besondere Rolle in Band #1 zutage kam, im Fortsetzer eher in den Schatten gestellt wurden. Emma's beste Freundin Meggie wird zwar unfassbar gut mit in die Geschichte eingeflochten, aber ich habe wirklich die schräge Eleanor vermisst und auch hätte ich mir mehr von Oma "Gram" gewünscht, auch wenn es eine Szene im Buch gibt, in der letztere und Emma ein wirklich bewegendes Gespräch führen. Insgesamt ist das zwar schade, aber ich kann halt irgendwie doch nicht alles haben.
Was ebenso noch ein wenig holperig erscheint, mir lustigerweise in Band #1 aber gar nicht aufgefallen ist, sind die Übergänge. Es machte beim Lesen öfters den Eindruck, als hätte Mona beim Schreiben so viele Dinge im Kopf, die sie unbedingt noch in die Szene mit einbinden wolle. Diese Einfälle sind auch in keinster Weise schlecht, denn ist sie dann erstmal im nächsten Szenenabschnitt angekommen, ist das Geschriebene für mich unglaublich intensiv und tiefgreifend, vor allem auf emotionaler Ebene. Ich kann dann jeden Satz und jeden Gedanken nachvollziehen. Das liegt nicht zuletzt daran, als dass Mona sehr gut mit Worten jonglieren kann. Das hatte ich bereits in Schattentraum - Hinter der Finsternis besonders hervorgehoben. Am Heranzoomen hapert es also in keinster Weise, nur den Blick schweifen lassen, das geht noch besser!
Um nochmal kurz auf den Inhalt einzugehen: Die Wendung, die die Geschichte nun im zweiten Band nimmt, Emma's Entwicklung und so weiter, finde ich entgegen der negativen Kritiken gar nicht mal so schlecht und ich habe damit auch, überraschenderweise, null gerechnet. Plot Twists kann Mona also auch, wirklich gut! Und auch in Mitten im Zwielicht steckt wieder sehr viel von Mona's Person selbst drinn, zum Beispiel die Erwähnung von gern gehörten Bands und so weiter. Aber auch der Fantasy-Aspekt wurde wieder vollends ausgeschöpft. Vor allem die Beschreibungen der dunklen Seite oder auch einzelne Handlungen waren wirklich sehr durchdacht, ausgereift und toll erzählt. Was mir ein bisschen gefehlt hat, waren die sexy times, die Mona öfters mal in ihren Videos erwähnt hatte. Die habe ich mir irgendwie sexier vorgestellt. Aber in Bezug darauf, dass die Geschichte für eine sehr viel jüngere Zielgruppe erdacht ist, ist das Geschriebene ja doch schon wieder ganz süß - Romantasy eben. Zu guter Letzt: Cover und Buchtitel müssen nicht ausschweifend analysiert werden, da reicht das Kürzel "pp": passt prima! Mein Bücherregal freut sich schon auf dieses schöne Stück Buch.
Letztlich habe ich Schattentraum - Mitten im Zwielicht wieder vier Sterne gegeben. Ich möchte auch hier noch einmal betonen, dass Bücher von Indie-Autoren einfach anders gelesen werden müssen und nicht mit Stories aus großen Verlagshäusern, hinter denen ein RIESEN-Team steht, zu vergleichen sind. Und das ist nicht immer nur Fluch, manchmal ist es auch Segen, denn da wird mir als Leser eben kein "perfektes" Buch vorgelegt, sondern noch eines, an dem man Entwicklung feststellen kann. Und Mona Kasten entwickelt sich in eine ganz tolle Richtung und ich hege keine Zweifel daran, dass sie mal eine wahnsinns Autorin wird, denn diesen Titel trägt sie schon jetzt zurecht. Wer sich für Romantasy a la Kerstin Gier, einen originellen Plot und Wortstärke begeistern kann, dem wird auch Schattentraum gefallen.
Ich finde diesen Band sogar noch besser als den ersten, weil man mehr über die Charaktere erfährt. Man merkt einfach, wie sich Monas Schreibstil entwickelt und immer besser wird. Mir gefällt die Story einfach richtig gut und ich kann es kaum erwarten, bis der finale Band erscheint.
Noch viel viel besser als Band 1. Ich liebe es wie sich die Beziehung von Emriel so verkompliziert hat. Avalee ist meine Queen. Ich will mehr. Ich muss wissen wie es weitergeht. Well done, Mona! :)
Als ich gestern bemerkt habe, dass der zweite Band von Schattentraum still und heimlich veröffentlicht wurde, musste ich ihn natürlich sofort kaufen. Immerhin wollte ich wissen, wie es mit Emma und Gabriel weitergeht. Und vor allem war ich gespannt, ob mir dieses Buch etwas besser gefallen würde als sein Vorgänger. Und das hat es tatsächlich. Normalerweise finde ich zweite Teile häufig schlechter als erste, aber in diesem Fall nicht. Die Geschichte hat sich finde ich gut weiterentwickelt und ich hatte dieses Mal nicht mehr andauernd dieses Déjà-vu-Erlebnis, als ob ich so eine ähnliche Szene woanders schon einmal so gelesen hätte. Also schon einmal eine deutliche Verbesserung. Aber auch die Charaktere gefielen mir dieses Mal etwas besser. Emma hat sich im Laufe der Handlung weiterentwickelt und wurde gegen Ende zu einem wirklich starken Charakter, auch wenn sie natürlich immer noch ihre Schwächen hat. Und auch Gabriel musste das eine oder andere Mal über seinen Schatten springen, was man besonders am Ende gemerkt hat. Die Beziehung zwischen Emma und Gabriel gefiel mir auch besser, so langsam konnte ich die Gefühle zwischen den beiden nachvollziehen und empfand die Anziehung der beiden nicht mehr so auf Teufel komm raus an den Haaren herbeigezogen. Es gab zwei wirklich schöne Momente zwischen Emma und Gabriel, die mir sehr gut gefallen haben, und die fast schon das Highlight in dem Buch für mich waren. Aber auch die Darstellung von unserem Bösewicht Belial gefiel mir richtig gut, da er zwar immer noch der Böse war, aber so langsam kam durch, dass nicht alles schwarz und weiß - Licht und Dunkel - ist und ich für meinen Teil kann Belial eigentlich ganz gut leiden und bin auf seine weitere Rolle in dem nächsten Buch gespannt, das hoffentlich nicht allzu lange auf sich warten lässt. Denn die Handlung nahm langsam an Fahrt auf, es wurde spannend und gerade das Ende war wirklich toll. Mehr oder weniger ein Cliffhanger, aber ich bin sehr zufrieden damit, besonders weil ich nicht mit so einem Ende gerechnet hatte. Außerdem gefiel auch mir der Schreibstil wieder ziemlich gut, obwohl er sehr ausschweifend ist - aber eben auch sehr malerisch mit vielen Metaphern und das hat mir insgesamt gut gefallen. Demnach fand ich den zweiten Band von Schattentraum jedenfalls sehr viel lesenswerter als den ersten und kann ihn total weiterempfehlen, obwohl ich immer noch denke, dass auch noch Luft nach oben ist.
Wie ich dieses Buch einfach mal innerhalb weniger Stunden verschlungen habe?! Und dann auch noch dieses Ende. Schon wieder! Hilfe! Dieser Teil ist Mona meiner Meinung nach noch besser gelungen als der erste Band von Schattentraum.
3.5 - 4 Sterne Anfangs kam ich nicht ganz so rein wie in das erste, aber am Ende hat es mir wieder gut gefallen! Vor allem hab ich die Charaktere sehr ins Herz geschlossen! Ich mag Emma, weil sie irgendwie ao herrlich normal ist. Gabriel ist einfach ein heißer Bauchkribbeltyp Avalee ist definitiv die Coolste aus dem Buch! Ich liebe diese bösen Menschen mit ihrem weichen kern & dazu gehört definitiv Avalee und ganz ehrlich auch Belial ist mir irgendwie sympathisch Ich warte die ganze Zeit auf seine Geschichte und ein bisschen mehr Hintergrundwissen hoffentlich gibt es das im letzten Teil! Ich freu mich :)
Mir hat dieser Band zwar besser als der erste gefallen, aber ich glaube fast, dass dies nicht meine Serie ist. Doch will ich den dritten Teil auch noch eine Chance geben. 3,5 Sterne
Ich liebe dieses Buch. Ist noch besser als der erste Teil von Mona. Habe dieses Buch nur so verschlungen. Will unbedingt wissen wie es weiter geht und endet. Deshalb lese ich direkt Band 3 der Schattentraum Reihe.
Diese Buchreihe hat von Band 1 zu Band 2 eine sooo krasse Entwicklung durchgemacht! Man kann den roten Faden sehen, weiß, dass das Buch ein Ziel hat. Ich war nicht mehr verwirrt von den Handlungen und den Figuren. Yay!
4,5 von 5 Sternen (wäre das Buch länger gewesen, dann hätte ich 5 Sterne vergeben)
Im Januar habe ich Schattentraum - Hinter der Finsternis regelrecht verschlungen und konnte es kaum erwarten, endlich die Fortsetzung zu lesen. Ich folge Mona auf ihren Social Media Seiten und daher habe ich dieses Mal durch ihre Vlogs und Tweets mitbekommen, wie sie an Schattentraum - Mitten im Zwielicht gearbeitet hat und war dann sehr froh, als sie uns mitgeteilt hat, dass die Fortsetzung nun endlich erhältlich sei.
Und ich bin so froh, dass sich das Warten gelohnt hat, denn Schattentraum - Mitten im Zwielicht hat mir sogar noch besser gefallen, als der Vorgänger. Schon der Prolog konnte bei mir punkten, denn er ist aus Gabriels Sicht geschrieben worden und wir erfahren somit, wie es tatsächlich in seinem Inneren aussieht. Der Anfang dieses Buches hat mich besonders überzeugen können, denn er war sehr spannend und ich fand es sehr schön, über Emma und Gabriel zu lesen, vor allem da sich Emma nicht mehr an die gemeinsame Zeit mit Gabriel erinnerte, da sie seit zwei Monaten unter dem Glanz lebte. Die Interaktionen zwischen den beiden waren daher sehr witzig, aber auch rührend.
Emma war wieder klasse, denn sie war einfach so eine tolle Hauptprotagonistin, mit der man sich so leicht identifizieren konnte. Sie war wieder witzig und tollpatschig, aber sie hat sich auch weiterentwickelt, denn Emma wurde mutiger und hat es deutlich gemacht, dass sie Entscheidungen auch alleine treffen kann und nicht immer Gabriel als ihren Retter braucht. Emma ist daher eine starke Protagonistin, was ich natürlich liebe, denn ich kann mit schwachen Heldinnen nichts anfangen.
Gabriel hat sich in diesem Buch auch weiterentwickelt und mir hat es sehr gut gefallen, dass wir mehr über ihn erfahren haben und einen kleinen Einblick in seine Gefühlswelt erhalten haben.
Avian hat mich auf jeden Fall sehr neugierig gemacht und ich war gespannt, was seine Taten für Auswirkungen auf Emma und ihre Freunde haben würden. Aber auf Belial war ich noch mehr gespannt, denn er ist meiner Meinung nach ein sehr interessanter Antagonist, über den ich im dritten Band gerne noch mehr erfahren würde, denn er ist so vielseitig und ich glaube, es steckt so viel mehr hinter seiner Fassade, als er von sich preisgeben möchte.
Auch die Nebenprotagonistinnen Ava und Meggie fand ich super und es hat mich sehr gefreut, dass sie auch in Schattentraum - Mitten im Zwielicht wieder so präsent waren.
Der Schreibstil der Autorin war wieder wunderschön und flüssig, und es war einfach eine Freude, dieses Buch zu lesen. Auch der Plot dieser Fortsetzung war sehr gut durchdacht und ich bin so gespannt, zu erfahren, wie es nun mit Emma und Gabriel weitergehen wird, vor allem da Emma nun dem Hof der Dunkelfae angehört und mit dieser Tatsache sehr zu kämpfen hat. Ich fände es daher schön, wenn wir im letzten Band mehr von dieser Welt der Fae und über die beiden Höfe erfahren würden!
Das Einzige, was mir an Schattentraum - Mitten im Zwielicht nicht gefallen hat, war, dass es mir so kurz vorkam, denn ich wollte nicht, dass das Buch zu Ende geht. Hoffentlich wird Band 3 länger sein, denn man kann von Emriel nie genug bekommen.
Schon das erste Buch von der lieben Mona - die ich auf Youtube wirklich absolut vergöttere - hat mir sehr gut gefallen und ich bin wirklich froh, dass ich dies auch über den zweiten Band der Reihe sagen darf! Das Thema der Geschichte hat mir schon im ersten Band ausgesprochen gut gefallen, da es etwas Neues war und dies setzt sich ja auch im zweiten Band fort. Im Prinzip kann ich das, was mir am ersten Band gefallen hat, auch über den zweiten Band sagen. Was ich aber noch einmal besonders betonen möchte, ist das ich die Charakterentwicklung und allgemein wie sich die Charaktere präsentieren, im zweiten Buch von Mona noch einmal deutlich gelungerer finde, als im Ersten. Man kann die Charaktere besser verstehen, es wird mehr auf sie eingegangen. Gabe und Emma mochte ich von Anfang an, aber jetzt habe ich auch meine Liebe für weitere Charaktere entdeckt. *hust* Belial *hust* Natürlich könnte das Ganze immer noch ein wenig detaillierter sein, noch ein paar Seiten mehr, aber Gott...das wäre jetzt Haarspalterei. Ich fand das Buch toll, es hat mich gerührt, mich zum Lachen und Weinen und Fangirlen gebracht und man sieht nochmal eine schöne Steigerung zum ersten Band. Alle Daumen hoch Mona und halt dich mit dem dritten Band ran ;-)
Den zweiten Teil fand ich noch besser als den ersten. Man merkt, dass dies nicht mehr das erste Buch ist und Mona so auch mehr Selbstvertrauen hat. Zumindest bilde ich mir das ein, dass es noch eher ihre Sprache ist. Der Schreibstil gefällt mir also sehr. Obwohl ich bei dem Wort Finsternis und Dunkelheit manchmal schmunzeln musste... aber wie sollte man es noch anders umschreiben? Da mich bei vielen Trilogien der zweite Teil nervt, war ich sehr überrascht, dass dieser kein Übergangsteil ist. Ich freue mich aufjedenfall schon auf den nächsten☺
Zuerst muss ich einmal Mona ein großes Kompliment machen für diese gelungene Vortsetzung. Das Buch war unglaublich leicht zu lesen und ich konnte es gar nicht mehr weglegen. Noch nie hab ich ein Buch so schnell gelesen. Ich bin wirklich begeistert und freue mich schon darauf den dritten Teil in Händen zu halten. Kanns garnicht abwarten meine Freundin anzufixen und sie mit Spoilern zu überschütten :)
Der erste Band der Reihe hat mir gut gefallen, mich aber nicht sonderlich umgehauen, das war bei diesem Teil anderst. Ich finde man merkt wie der Schreibstil sich verbessert hat und man fühlt sich aufgrund dessen den Charaktern näher. Das Ende hat mich wirklich überrascht und ich freu mich drauf den letzten Band zu lesen.
Ein wahnsinnig toller 2. Band, der mich absolut überzeugen konnte und durch den ich die Charaktere noch mehr in mein Herz geschlossen habe. Danke Mona für diese wundervolle Welt, die du erschaffen hast. Das Ende war filmreif <3 Ich freue mich wie verrückt auf den 3. Band :)
Oh mein Gott, mit diesem Ende habe ich nicht gerechnet! Wie gut das ich den 3. Teil hier liegen habe. Kann es nicht erwarten weiter zu lesen! Hat mit mal wieder sehr gut gefallen!
Kann mir eigentlich mal irgendwer erklären, wieso von uns Buchkritikern immer erwartet wird jedes einzelne Buch zu rezensieren? Egal wo ich hinschaue, kann ich nur jedes einzelne bewerten statt die ganze Reihe. Aber dann lese ich sowas wie Schattentraum und kann nicht aufhören. Es gibt keinen da draußen dem es noch nie so ging. Da gibt es dann nur einen Anfang und ein Ende. So wie hier. Ich will es gar nicht einzeln bewerten. Ich möchte es euch als Ganzes vorstellen. Denn das macht diese Reihe vollständig. Naja fast 🙂
>>Nach dem Tod ihrer Mutter wünscht sich Emma nichts sehnlicher, als der Finsternis zu entfliehen, die sie seitdem heimsucht. Womit sie dabei nicht rechnet, ist Gabriel, der plötzlich in ihr Leben tritt. Mit seinem arroganten Charme nimmt er ihre Gedanken völlig für sich ein. Doch die Dunkelheit lässt Emma nicht los. Alpträume, in denen ihr Schattenwesen erscheinen, machen ihr das Leben schwer. Und auch Gabriel ist nicht der, der er vorgibt zu sein – jede seiner Berührungen könnte sie in den Abgrund ziehen. Bald weiß Emma nicht mehr: Was ist Traum und was Wirklichkeit?>> (Quelle: amazon)
Zu erst war ich wirklich etwas unschlüssig. Ich meine hier geht es um Feen. Zwar erwachsene Feen aber hey! immer noch FEEN. Schräg. Dennoch hat mich die Story in ihren Bann gezogen. Ich gebe einigen Rezensionen recht, das diese Self-published Bücher häufig kürzer als normale Bücher sind, was schade ist. Aber hier tat es der Story ausnahmsweise keinen Abbruch. Im Gegenteil. Hätte man sie verlängert, wäre es vermutlich langweilig geworden.
Am meisten war ich fasziniert, dass ich zum ersten Mal einen Geschichte gelesen habe in der Licht und Dunkelheit nicht wie sonst als gut und böse dargestellt werden. Klar das Klischee kommt durch, aber es ist eben nicht alles schwarz und weiß. Die Schatten können ohne Licht nicht existieren und es heißt nicht umsonst, dass die Nacht dem Licht Einhalt gebietet. Wie oft ich mich darüber schon geärgert habe und mir gewünscht jemand würde es mal anders erzählen. Danke Mona. Ist die Nacht wirklich so furchtbar, weil Verbrechen passieren und man im Schlaf ungeschützt ist? Aber ohne sie würden die Pflanzen sterben, richtig? Und Lucifer? Die guten religiösen Sagen, er sei der Teufel, der nur schlechtes will. Aber wie böse ist jemand, wenn er Jahrtausende böses bestraft? Hat denn nicht auch jeder, der für uns als wahrhaft gut gilt, nicht auch eine dunkle Seite? Ein Geheimnis, Erfahrungen und Wünsche? Jedenfalls sollte es viel mehr Geschichten geben, die auch mal auf die andere Seite schauen. Nicht nur wegen liebe sondern, weil es vielleicht auch mal richtig sein kann den anderen weg zu gesehen.
Ich weiss, nicht jeder ist begeistert von dieser Reihe. Wenn man aber bedenkt, dass es Monas erste Trilogie war und man schon sehr ihren Schreibstil heraus lesen kann, ist es bemerkenswert. Es sind zum Großteil geschichtliche Dinge, die hier einfach fehlen, was bei Lektorin, Testlesern zusätzlich zum eigentlichen Autor eigentlich hätte auffallen müssen. Ich finde es aber nicht zu stark beschränkt. Eher so, dass meine Fragen für einen 4. Band sprechen würden in denen alles beantwortet wird. Wie wäre das?
Ps: Für alle Fans zur Info: Wer die Danksagung liest erfährt am Ende von Buch 1, dass Mona einen Freund hat. Am Ende von Buch zwei ist sie verlobt und am Ende von Buch drei bedankt sie sich bei ihrem Mann. 😉
PPS: Am Ende von Buch drei findet ihr eine Playlist, die Mona zum Schreiben der Reihe gehört hat. Wäre vielleicht was, für all jene die mit der Trilogie noch starten wollen.
PPPS: Mona: Wenn du das hier jemals liest und diese Reihe JEMALS verfilmt werden sollte, sorg dafür das Avian GENAU so aussieht. Denn ich kann mir diesen Mann absolut NICHT vorstellen :?
Die Geschichte Ich habe wirklich nicht damit gerechnet, dass mich dieser Band noch mehr überzeugen könnte als der Auftakt der Reihe, aber das hat er. Die Geschichte rund um Emma, die immer mehr in die Welt der Fae hineingezogen wird fesselt den Leser von der ersten bis zur letzten Seiten und lässt ihn mit nur einem Gedanken zurück: Ich will mehr davon und zwar zack zack. Mona Kasten schafft es immer genau den richtigen Grad an Romantik, Spannung, Dramatik und Emotionalität zu treffen und erschafft somit eine fabelhafte Geschichte, die den Leser so schnell nicht mehr loslässt. Man liest ein paar Seiten und wird sofort in die Geschichte hineingezogen. Man lacht, man weint und man leidet mit Emma und fiebert die ganze Zeit mit, dass sie und Gabriel irgendwann heile aus der ganzen Sache rauskommen, ihre Liebe eine Zukunft hat und sie sich nicht irgendwann in einem Kampf zwischen dem Guten und dem Bösen befinden. Die Geschichte ist einzigartig, originell und spannend bis zur letzten Seite. Besser geht es gar nicht!
Die Charaktere Man merkt, dass sich Mona gerade nochmal bei diesem Band Extra-Mühe bei der Ausarbeitung der Charaktere gegeben hat, denn hier erfährt der Leser viel mehr über Emmas aber vor allem auch über Gabriels Leben und lernt die beiden noch einmal von einer völlig neuen Seite kennen. Emma ist nach wie vor eine sympathische und liebenswerte Protagonistin, die dem Leser durch ihren Charme. ihren Dickkopf und ihren Mut ganz schnell ans Herz wächst. Man muss sie wirklich mögen. Im Laufe der Geschichte macht Emma eine Veränderung durch, die glaubhaft und authentisch erscheint und sie mehr in Richtung einer Heldin schubst. Sie wird noch mutiger. Man könnte manchmal sogar fast von furchtlos sprechen, aber dabei behält sie immer einen kühlen Kopf und entscheidet immer durchdacht. Sie denkt immer erst an ihre Lieben und würde selbst ihr Leben für sie geben. Emma ist eine starke Protagonistin, die schon viel im Leben durchmachen musste und daran immer mehr gewachsen ist. Sie ist eine Heldin, mit der man sich identifizieren kann. Zu ihr bleibt mir nur noch zu sagen: Emma for President! Gabriel lernen wir wie schon erwähnt in diesem Band ein wenig besser kennen. Mona gewährt uns einige, wenn auch kurze Einblicke in seine Seele, die ihn nur noch sympathischer machen. Auf den ersten Blick scheint er immer so unnahbar und ein wenig gefühlskalt, aber wenn es um Emma geht, kommt auf einmal seine sich sorgende und liebenswerte Seite zum Vorschein. Harte Schale weicher Kern. Eine weitere Person, die mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen ist, ist Avalee. Sie kann manchmal richtig zickig sein, aber wenn es darauf ankommt kämpft sie für die Menschen, die sie liebt wie eine Löwin und das ist es doch, worauf es letztendlich ankommt.
Der Schreibstil Die Geschichte wurde wieder aus der personalen Ich-Perspektive von Emma geschrieben, sodass man ihre Gedanken und Gefühle aus erster Hand erfahren hat und sie am besten von allen Charakteren kennengelernt hat. Monas Schreibstil ist wirklich sehr angenehm und auch schnell zu lesen. Sie findet immer genau den richtigen Mix aus Spannung, Emotionen und den ganz großen Gefühlen und begeistert und fesselt damit den Leser von der ersten bis zur letzten Seite. Sie hat es geschafft ihren Schreibstil an Emmas Persönlichkeit anzugleichen und ihren Wortschatz im Laufe dieser Geschichte zu erweitern. Man merkt wirklich, dass Mona viel geschrieben hat und sich viel mit ihrem Schreibstil auseinander gesetzt hat. Als Leser kann man nämlich durch ihren detaillierten Beschreibungen in die Welt von Emma eintauchen und dort wunderschöne Lesestunden verbringen. Ein besonderes Highlight war für mich der Prolog, der aus Gabriels Sicht geschrieben wurde. Er ist nun mal ein eher undurchschaubarer Charakter, den man als Leser gerne viel näher kennenlernen möchte, um seine Beweggründe besser verstehen zu können. Alles in einem hat Mona es wieder mal geschafft mit ihrem Schreibstil die Leser zu bewegen und zu fesseln, sodass sie gar nicht mehr aufhören wollten zu lesen.
Die Gestaltung Die Gestaltung des Covers ist mit das schönste, was ich jemals gesehen habe! An dieser Stelle kann man nur ein riesiges Lob an die Verantwortliche aussprechen. Es besticht durch seine warmen und sehr angenehmen Farben und diese wundervoll magische Stimmung, die es erzeugt. Ich dachte gar nicht, dass man das Cover des ersten Bandes noch toppen könnte, aber dieses gefällt mir noch um einiges besser. Dies ist ein Cover, das man in seinem Regal stehen haben möchte, um es den ganzen Tag lang anzuschmachten. Die Wahl des Titels überzeugt genauso wie das Cover auf ganzer Linie. "Schattentraum" ist der Titel der Reihe und auch eine grobe Beschreibung des Inhalts, denn in Emmas Leben geht es nicht nur darum, welches Outfit man zur nächsten Party anzieht oder darum welche Stars gerade beliebt sind, sondern es geht um Fae, Schatten, einen Lichthof und einen Dunkelhof. Das ist ihr ganz persönlicher Schattentraum. "Mitten im Zwielicht" lässt sehr viel Raum für Eigeninterpretationen und passt dennoch sehr gut zu der Geschichte.
Mein Fazit "Schattentraum- Mitten im Zwielicht" von Mona Kasten ist eine mehr als gelungene Fortsetzung der Schattentraum-Reihe, die den ersten Band in Spannung, Schreibstil, Ausarbeitung der Charaktere und Gestaltung bei weitem übertrifft. Mona schafft es den Leser mit ihrer spannenden und dramatischen Geschichte in ihren Bann zu ziehen, sodass er gar nicht mehr mit lesen aufhören kann. Man kann an diesem Roman nichts kritisieren und ich möchte es auch gar nicht versuchen. Man muss ihn halt einfach lesen und erleben, um die Begeisterung dafür nachvollziehen zu können.