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El misterio de los Perfectos

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Munich, 1336. El oscuro pasado de Nemo está a punto de salir a la luz. Ha tenido que recurrir a varias identidades para huir de él, pero ya no queda tiempo. La verdad va a ser desvelada y, con ella, su peligroso secreto: el legado de los cátaros.

Los cátaros (llamados hombres perfectos o buenos) fundaron un movimiento religioso-cultural en el S X. Aspiraban a un nuevo orden social a partir del ascetismo y el desapego a lo material. Perseguidos por la Iglesia y la Inquisición, fueron aniquilados a principios del S XIV.

Amiel de Ax, un cátaro que ha sobrevivido al acoso, se ha mudado a Munich para predicar las enseñanzas secretas. Tanto la Inquisición como Guillermo de Ockam, el célebre franciscano inglés que abogaba por la
pobreza de la Iglesia, quieren destruirle. –Guillermo de Ockam fue la inspiración para el Guillermo de Baskerville de la novela El nombre de la rosa, de Humberto Eco–.

Nemo, nombre que ponían a los expósitos en la época y que significa “nadie”, se encuentra atrapado entre esos dos frentes, en medio de la encarnizada lucha por el legado sagrado de los hombres perfectos.

La maestría literaria de Müller, ganador del premio literario Sir Walter Scott en 2008, funde historia auténtica y ficción de suspense en un thriller sobrecogedor, donde el misterio nos transporta a una época tenebrosa pero fascinante.


Titus Müller nació el 15 de octubre de 1977 en Leipzig. Estudió literatura, historia medieval y ciencias de la comunicación en Berlín. Hoy vive en Munich. En 1998, fundó el diario literario Federwelt (el mundo de la pluma), que fue publicado y editado hasta el 2001, momento en el que tenía una tirada de 18.000 ejemplares.

En 2002, Titus y otros autores de novela histórica formaron el grupo Quo Vadis, que actualmente cuenta con 100 miembros, entre los que se encuentran Rebecca Gable, Wolf Serno o Sabine Weigand, además del propio Titus.

Paperback

First published August 1, 2007

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About the author

Titus Müller

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Geboren am 15.10.1977 in Leipzig. Studierte in Berlin Literatur, Geschichtswissenschaften und Publizistik. 1998 gründete er die Zeitschrift „Federwelt“ und war bis 2001 Herausgeber und Redakteur, bei einer Gesamtauflage von 18.000 Exemplaren. Heute erscheint die Zeitschrift im Uschtrin Verlag. 2002 veröffentlichte Titus Müller mit 24 Jahren seinen ersten Roman „Der Kalligraph des Bischofs“. 2005 wurde er mit dem C.S. Lewis-Preis ausgezeichnet, dotiert mit einem fünfwöchigen Schreiburlaub auf der Isle of Wight. Im gleichen Jahr belegte er den zweiten Platz beim Würth-Literaturpreis der Universität Tübingen.

2008 erhielt sein Roman „Das Mysterium“ den Sir Walter Scott-Preis in Bronze als einer der drei besten historischen Romane der letzten zwei Jahre. Für den Roman „Nachtauge“ wurde er 2014 im Rahmen einer Leserumfrage zum Histo-König des Jahres gewählt. Im selben Jahr nahm ihn die Schriftstellervereinigung P.E.N. (PEN-Club) auf.

Titus Müller ist verheiratet und hat zwei Söhne. Er lebt mit seiner Familie im Hügelland zwischen Isar und Inn.


Wer ich bin
"Als Kind grüßte ich jeden Morgen einen Mann, ohne ihn zu kennen. Es war eine Gewohnheit, die ich liebte. Nie haben wir ein Wort gewechselt, das kurze Heben der Hand machte uns zu Vertrauten. Wohin er ging, während ich zur Schule fuhr, weiß ich nicht. Nach meinem letzten Schultag sah ich ihn nicht wieder. Während des Studiums erfand ich ein neues Ritual. Ich entdeckte ein Schild am Nebeneingang zum Universitätscampus: „Post und Lieferanten“.
Gebunden durch eine stille Absprache mit mir selbst, betrat ich das Gelände nur noch durch diese Hinterpforte. Nach meinem letzten Tag, als habe man darauf gewartet, wurde die Pforte mit einem schmiedeeisernen Tor verschlossen. Heute verwittert das Schild für „Post und Lieferanten“. Niemand braucht es mehr.

Ungelesene Bücher stelle ich nicht ins Regal, nur die gelesenen. Es ist mir gleich, ob ich dabei Buchreihen auseinanderreiße.

Ich tauche beim Schreiben in die Lebenswelt zurückliegender Jahrhunderte ein. Durch diese Reisen in eine Zeit von Seuchen, Schwertern und Dampflokomotiven sehe ich den eigenen Alltag mit neuen Augen. Wir leiden darunter, dass das Leben an uns vorbeirauscht. Wir arbeiten, schlafen, essen, arbeiten, schlafen, essen – und wünschen uns, wieder zu hören, wie am Morgen eine Amsel singt. Wir wünschen uns, die Ameise zu sehen, die eine Tannennadel schleppt. Wir wollen den Wind spüren, der über unsere Wangen streicht. All das ist jeden Tag da, die Amsel, die Ameise, der Wind. Nur wir sind blind geworden durch unsere Lebensgeschwindigkeit.

Was ich sammele, halte ich den Menschen hin. Kleine Fundstücke: eine Murmel, eine Vogelfeder, eine alte Bahnfahrkarte. Ich bin Sammler, Staunender und Entdecker von Beruf."

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2 reviews
February 24, 2016
Geschichte um den Waisen Nemo & ein Katharer-Mysterium nach München geholt. Spannende Geschichte; Zeit-authentisch, sprachlich gut, flotte Handlung. Für mich Titus Müllers bestes Buch bisher.
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