Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Young Adult Fiction für Erwachsene und Jugendliche.
Buchtrailer
Laura Newmans Autorenblog lauranewman.de
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NACHTSONNE - Flucht ins Feuerland NACHTSONNE - Der Weg des Widerstands NACHTSONNE - Im Zeichen der Zukunft Another Day in Paradise
Laura Newman wurde 1983 in Berlin geboren und schrieb bereits als Kind gerne bunte, spannende und phantasievolle Geschichten.
Im Laufe ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Videoschnitt, Fotografie Mode- und Grafikdesign bis sie schließlich den Beruf des Mediengestalters erlernte und diese Tätigkeit etwa 10 Jahre lang ausübte.
2013 ließ sie ihre Leidenschaft zum Schreiben erneut aufleben und veröffentlichte ihren ersten Roman.
Woorum geht's? Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
(via lauranewman.de/meinebuecher/#coherent) ________________________________ Wie hat es mir gefallen? Lehne ich mich sehr weit aus dem Fenster, wenn ich hier schreibe, dass ich Coherent sogar noch besser finde, als die Nachtsonne? Womöglich ja, denn ich müsste diese Trilogie zunächst einmal beenden (mir fehlen noch Band 2 & 3 auf meiner Read-List), um solch gewagte Aussagen zu treffen - eigentlich. Die Idee um Nachtsonne war top, mir hat der erste Band Flucht ins Feuerland wirklich gut gefallen. Ein sehr lesenswerter Dystopie-Auftakt, aber Coherent toppt das um Längen, nicht nur, weil es sich hierbei weniger um eine Dystopie als vielmehr um ein Thriller/Science-Fiction/Young-Adult/Crime-Jugendbuch handelt!
Die Geschichte spielt zunächst in einem kleinen Örtchen in Amerika. Wir werden zunächst mit Sophie bekannt gemacht. Sophie ist eigentlich ein recht gewöhnliches Mädchen, wären ihre Eltern nicht vor vier Monaten bei einem Unfall verstorben ... und wären da nicht zeitgleich diese merkwürdigen Fähigkeiten aufgetreten, die Sophie gleichermaßen überfordern aber auch neugierig machen. Auf unerklärliche Weise scheint es zwischen Sophie und einer Vielzahl von technischen Geräte eine Verbindung zu geben, vor allem zu solchen Geräte, die Wlan-fähig sind. Aber Sophie hat nicht sehr viel Zeit, um sich eingehend mit diesem "Problem" zu beschäftigen. Der Schüleraustausch nach Frankreich ruft. Bei all dem Tumult dennoch eine gelungene Abwechslung, denn hier trifft Sophie auf Jean. Er soll der erste sein, der über Sophie's Fähigkeiten erfährt und auch über die Gefahren, die diese mit sich bringen. Denn was Sophie zunächst nicht weiß: Lamar Bishop, ein ehemaliger FBI-Agent, observiert Sophie schon seit geraumer Zeit für einen ominösen Pharmakonzern.
Das liest sich vielleicht erstmal ein wenig abgefahren, aber die Idee hinter all dem ist wirklich großartig! Tatsache ist: wir leben in einer Gesellschaft, die abhängig von Technik ist. Ein Tag ohne Internet oder das heißgeliebte Smartphone erscheinen uns schon schier unmöglich, fällt eins der genannten Geräte aus, verfällt so manch einer auch gerne in Panik. Wenn ich bedenke, was mein kleines Smartphone so kann ... wozu eigentlich noch ein Computer? Mittlerweile sind ja selbst Uhren an das Internet gekoppelt. Wieso dann nicht eigentlich auch ... Menschen? Was Laura Newman sich da erdacht hat, klingt nach der Lektüre schon gar nicht mehr so abwegig und macht mir persönlich ja auch ein wenig Angst. Denn Fakt ist auch: der Mensch will ja immer höher, weiter und schneller sein - dafür nimmt er auch so einiges in Kauf und geht womöglich auch über Leichen. Gerade was den Bereich der Technik angeht, haben wir das Ende der Fahnenstange noch lange nicht erreicht. Laura Newman skizziert hingegen eine Möglichkeit dieses Endes und zwar erfolgreich!
Die Geschichte ist in sich so gut durchdacht! Sie ist ein einziger Pageturner (vor allem wegen der nahtlosen, unverblümten Schreibsel!) und beinhaltet überdies unvorhersehbare Wendungen und einen ständigen Perspektivwechsel. Langweilig wird es hier beim Lesen also ganz bestimmt nicht. Die Charaktere sind tiefgreifend, Sophie ist als Hauptakteurin sehr greifbar. Sie ist klug, kein naives Dummchen und vor allem ist sie mutig. Jean als zweiter Part sowie Lamar Bishop vervollständigen das Trio. Jean macht einem Franzosen alle Ehre, ist aber vor allem eins: nicht auf den Mund gefallen! Die Figur des Lamar Bishop hingegen glänzt durch eine nicht zu rühmende Vergangenheit. Auch wenn die drei unterschiedlicher nicht sein könnten, sind sie doch Teil dieses großen Puzzles, was sich nach und nach zusammen setzt - nicht zuletzt durch den stetigen Wechsel der Perspektiven, der übrigens auch für den ein oder anderen Cliffhanger sorgt!
Mir hat vor allem gefallen, dass dieser Perspektivwechsel einerseits Fragen aufwarf und andererseits genau diese Fragen auch wieder beantwortete. Was für Sophie erstmal unklar blieb, wurde durch die Perspektive von Jean wieder in ein besseres Licht gerückt und so weiter. Ebenso hatte ich für einen kurzen Moment im letzten Viertel des Buches kurzzeitig das Gefühl, Laura Newman hätte meine Gedanken gelesen, denn als ich mich gefragt habe, wie ein Mensch denn nur so sein kann, fragte sich Lamar Bishop einen Satz weiter genau dasselbe! Was im Umkehrschluss eigentlich nur zeigt, dass Laura Newman sich durchaus in ihre Leserschaft hineinversetzen kann und diese in ihren Annahmen bestätigt.
Natürlich geht es aber in dieser Geschichte nicht nur um rasante Verfolgungsjagden, die Liebe wird auch abgedeckt. Zu Beginn der Geschichte dachte ich ja, die Romanze würde mehr Platz einnehmen, als angenommen. Und da bin ich ehrlich: das hätte mir definitiv gestunken. Aber auf Laura Newman ist Verlass, der Kitsch-Faktor wurde an keiner Stelle überreizt. Super! Dafür gab es für mich im Buch tatsächlich eine Stelle, die mich emotional schon ergriffen hat. Ich habe zwar nicht geflennt, wie ein Schlosshündchen, aber ich dachte so bei mir: Das Schicksal ist manchmal wirklich kacke!
Auch wenn der Klappentext eigentlich nicht sehr aussagekräftig ist, die Geschichte ist in jedem Fall sehr lesenswert, auch für all jene, die das Genre Science-Fiction bisher immer gemieden haben! So Leute wie mich beispielsweise, auch wenn Coherent wahrscheinlich eher gutdosierte Science-Fiction ist. Letztlich hat mich Coherent aber so begeistert, dass ich das Genre an sich für mich gar nicht mehr so abwegig finde.
Coherent von Laura Newman ist mein Juni-Highlight. Eine Woche lang hat mich diese Geschichte begleitet und begeistert - der vorzubereitene Unterricht war da ausnahmsweise mal zweitrangig! Sophie, Jean und Lamar Bishop haben mich ausgesprochen gut unterhalten, bewegt und zum Nachdenken gebracht (war das eigentlich beabsichtigt, Frau Newman? #gesellschaftskritik). Fünf Sterne!
Soooo, nun habe ich dieses Buch endlich beendet und bin durchaus positiv überrascht worden. Zwar konnte das Buch mich nicht durchweg fesseln, da es meiner Meinung nach vor allem in der Mitte seine Längen hatte, trotzdem verlasse ich das Buch mit einem sehr guten Gefühl. Auch in diesem Buch beweist Laura Newman einmal mehr, dass sie schreiben kann. Ihr Schreibstil ist mir auch in diesem Buch wieder sehr positiv aufgefallen. Ich mag ihn einfach. Auch ihre Charaktere konnten mich mal wieder überzeugen. Es gab niemanden, der auf irgendeine Weise unglaubwürdig war. Besonders angetan hat es mir aber Jean, den ich als sehr angenehmen Protagonisten empfunden habe. Ich mochte es immer sehr, wenn aus seiner Sicht geschrieben wurde. Mit Lamar Bishop hat Laura Newman einen Charakter geschafften, den ich das ganze Buch lang nicht einordnen konnte. Mal konnte ich ihn nicht ausstehen und mal ging er mir richtig nahe. Auf jeden Fall ein sehr interessanter Charakter, mit dem ich am Ende richtig mit gelitten habe. Generell muss ich sagen, dass das Ende für mich einiges wieder gut gemacht hat, was mir in der Mitte an Spannung gefehlt hat. Der gesamte letzte Teil war einfach sehr, sehr spannend. Diesmal hat die Autorin mich wirklich kalt erwischt. Mit der Auflösung hätte ich so nie gerechnet und hach, genauso muss ein Ende sein. Es ist genauso geworden, wie ich es mir gewünscht hätte, auch wenn ich selber noch nicht wusste, dass ich es mir wünsche xD Gut, es hätten ein paar Sichtweisen weniger sein können, denn es stört mich generell, wenn eine Situation nacheinander aus verschiedenen Sichtweisen geschildert wird, wenn dies nicht unbedingt nötig ist, um die Geschichte zu verstehen. In diesem Fall hätte das Ende ohne die dadurch entstandene Redundanz noch spannender und rasanter sein können. Aber gut. Ich fand das Ende ja trotzdem genial :D
Insgesamt hat mir das Buch also gut gefallen, auch wenn mir das Buch etwas lang vorkam. So schafft es das Buch aber, unheimlich viele Genre miteinander zu vereinen. Es beginnt seicht als ein solides Jugendbuch mit Liebesgeschichte, gerät zunehmend in die Ecke Science Fiction, je mehr Sophie über ihre Fähigkeiten herausfindet und gipfelt schließlich in einem rasanten Thriller mit einem grandios spannenden Ende. Allein diese Entwicklung macht das Buch einzigartig und dessen Charme aus. Auch wenn das Lesen für mich nicht immer so flüssig ging, also an dieser Stelle verdiente 4 Sterne.
Lange hat es gedauert, bis ich dieses Buch beendet habe, aber das lag eher an meinem Alltag, als an dem Buch. Seit Monaten habe ich gespannt auf das neue Buch von Laura Newman gewartet und war umso glücklicher, als ich dann noch einen Gutschein bei ihr gewonnen habe, um mir das EBook zu kaufen.
Worum geht es in dem Buch?
Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Meine Meinung?
Bis jetzt habe ich nur Nachtsonne Band 1 von dieser Autorin gelesen und das konnte mich damals auch schon von sich überzeugen. Trotzdem fand ich Coherent noch etwas besser. Ich fand die Idee von dem Buch und die Handlung der Geschichte unglaublich gut durchdacht. Die Charaktere die man mögen sollte waren sympathisch und nur die Personen, die man nicht mögen sollten waren unsympathisch. Laura hat es geschafft die Personen total authentisch rüberzubringen. Ich als Leserin konnte die Gefühle und Empfindungen komplett nachvollziehen und auch die Kulissen in der das Buch spielt waren toll beschrieben. Sie gibt dem Leser das Gefühl direkt vor Ort zu sein und Frankreich selbst hautnah mitzuerleben. Im ersten Moment war ich etwas skeptisch zu dem Thema, das Laura Newman in dem Buch aufgegriffen hat, aber als ich angefangen habe das Buch zu lese, wurde diese Skepsis gedämmt. Einen Menschen an technische Geräte koppeln? Klingt vielleicht im ersten Moment sehr weit hergeholt, aber ist meiner Meinung nach nicht mal so unrealistisch.
Sind wir mal ehrlich: Die heutige Gesellschaft ist abhängig von der Technik. Keiner erlebt einen Tag, ohne am PC gewesen zu sein oder auf sein Handy geschaut zu haben. Heutzutage wird sogar das Licht mit bestimmten Apps am Handy an- und ausgeschaltet oder Uhren werden mit den iPhones verbunden. Von daher liegt es wirklich nahe, dass irgendwann vielleicht sogar der Mensch an Geräte gekoppelt werden kann. Als ich das Buch gelesen habe, lief es mir manchmal eiskalt den Rücken runter, weil mir das Buch immer wieder die Augen geöffnet hat, wie abhängig wir von der Technik sind. Ich gebe zu, dass ich schon in Panik verfalle, wenn mein Handy nicht funktioniert. Das Buch hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht, aber trotzdem hat es den Sinn als Unterhaltungsliteratur erfüllt. Es war spannend, nervenaufreibend und romantisch. Für jede Person war etwas dabei und dieses Buch ist wirklich ein Pageturner. Einmal angefangen, will man es nicht mehr aus der Hand legen. Zudem fand ich die Perspektivwechsel wirklich gut gelungen. Ungeklärte Fragen wurden in einer anderen Perspektive geklärt usw. Aber manchmal hat ein Wechsel auch für einen unglaublich großen Cliffhanger gesorgt, sodass man weiterlesen musste. Die Romanze zwischen Jean und Sophie nahm absolut keine Überhand. Am Anfang dachte ich, sie würde etwas mehr Platz einnehmen und wäre kitschiger und klischeehafter, aber das war überhaupt nicht der Fall. Laura Newman weiß ganz genau, was das perfekte Mittelmaß für einen perfekten Jugendroman ist.
Nachdem der Klappentext mich schon unfassbar neugierig gemacht hat, ich mir aber unter der Geschichte nicht viel vorstellen konnte, wurde ich durchweg begeistert! Ein super Science-Fiction/Young Adult Buch mit einer tiefgründigen Thematik, die sogar etwas gesellschaftskritisch zu sein scheint. Super durchdachte Charaktere und ein atemberaubender Schreibstil machen das Gesamtbild perfekt! Sehr wohl verdiente 5 Sterne!
Laura Newman gilt als deutsches Paradebeispiel für gelungenes Veröffentlichen im Selbstverlag. Die 1983 geborene Autorin macht alles selbst: vom Grafikdesign, über den Buchsatz, bis zu Werbemaßnahmen. Und natürlich das Schreiben. Ihr erstes Buch erschien 2013, seit 2014 ist sie selbstständig. Nach 10 Jahren als Mediengestalterin wollte sie endlich etwas tun, das sie glücklich macht und kündigte kurzentschlossen. Mittlerweile kennt sie die Mechanismen des Selbstverlags in- und auswendig und teilt ihr Wissen bereitwillig auf ihrer Website, YouTube und ihren Social-Media-Kanälen. Dort findet sich auch ein ausführlicher Bericht zur Entstehungsgeschichte von „Coherent“, den ich äußerst spannend finde. Wer hätte gedacht, dass die widerspenstige Schnalle eines Schuhs einen futuristischen Jugendroman inspirieren könnte?
Irgendetwas stimmt nicht mit der 17-jährigen Sophie. Vor einigen Monaten stellte sie fest, dass alle technischen, mit dem Internet verbundenen Geräte mit ihr kommunizieren. Pausenlos bombardieren sie Daten, die sich ungefragt in ihrem Hirn ausbreiten. Für einen Schüleraustausch nach Frankreich in ein Flugzeug zu steigen ist da wirklich das Letzte, was Sophie möchte. Dummerweise ist es zu spät, den Trip abzusagen. Erst, als sie in Avignon eintrifft, wird ihr klar, dass sie den Tapetenwechsel dringend brauchte. Sie genießt die wundervolle Landschaft und das französisch leichte Lebensgefühl. Und dann ist da auch noch Jean, der ihr gehörig den Kopf verdreht. Mutig weiht sie ihn in ihr Geheimnis ein. Jean ist begeistert und gemeinsam erforschen sie Sophies mysteriöse Fähigkeiten. Doch ihre Vorstöße bleiben nicht unbemerkt und schon bald werden die beiden von einer undurchsichtigen, anonymen Behörde gejagt, die Sophie zu gern in die Finger bekommen würde …
Könnt ihr euch vorstellen, das Internet im Hirn zu haben? Mit einem Zwinkern digitale Fotogalerien durchstöbern, mit einem Gedanken E-Mails schreiben, mit einem Nicken Bestellungen aufgeben: Sophie, die Protagonistin in Laura Newmans SciFi-Roman „Coherent“, kann genau das. Und mehr. Sie braucht kein Endgerät, um online zu sein. Sie ist das Endgerät. Abgefahren. Aber ist es das wirklich? Oder wagte Newman mit diesem Buch einen Blick in eine nicht allzu weit entfernte Zukunft? Die Autorin öffnet mit den Fähigkeiten, die sie Sophie verleiht, eine unheimliche Büchse der Pandora moralischer und ethischer Implikationen, die sich in meinem Kopf verselbstständigten. Ich konnte mir mühelos ausmalen, was dieses „Upgrade“ für das Zusammenleben der Menschheit im großen Rahmen bedeuten könnte. Schon jetzt sind wir mit den Auswüchsen der Digitalisierung überfordert, bemängeln zunehmende Beschleunigung, Anonymität und soziale Kälte, Verrohung und Skrupellosigkeit – wie sähe diese Entwicklung erst aus, bräuchten wir Smartphones und Laptops nicht mehr als Krücke? Für mich ist völlig offensichtlich, dass alles noch schneller, noch vernetzter, noch gläserner wäre und ja, diese Aussicht beunruhigt mich. „Coherent“ brachte mein Kopfkino ordentlich auf Touren, obwohl Laura Newman all diese Konsequenzen gar nicht anspricht. Sie spekuliert nicht und beleuchtet Sophies Fähigkeiten lediglich aus der engen Perspektive ihrer sympathischen Protagonistin. Sie erwähnt zwar potenzielle militärische Einsatzgebiete, aber weitere Folgen klammert sie aus. Ich denke, dass diese Beschränkung dem Genre des Buches geschuldet ist. Die negativen gesellschaftlichen Aspekte passen eher in einen Roman für ein älteres Publikum und ich finde nicht, dass „Coherent“ durch den Verzicht darauf etwas fehlt, schließlich breiteten sie sich vor meinem inneren Auge trotzdem aus. Dass ich fähig war, die Idee der Geschichte über ihren Rahmen hinaus zu analysieren, liegt meiner Ansicht nach daran, dass Newman sich stark um Vorstellbarkeit und Realismus bemühte. Sophies Zustand ist nicht angeboren, sondern das Ergebnis eines fragwürdigen Experiments. Ich schätze es als plausibel ein, dass bereits in diese Richtung geforscht wird. Dennoch bin ich skeptisch, ob die Autorin Sophies Reaktion auf die Datenmenge, die sie überrollt, drastisch genug darstellt. Kopfschmerzen scheinen mir zu wenig zu sein, weil ich glaube, dass das menschliche Hirn unter dieser Informationsflut zusammenbrechen würde. Doch natürlich konnte Sophie schlecht ein sabberndes Wrack sein – Jean hätte sich dann wohl kaum für sie interessiert. Die Romanze zwischen den beiden fand ich putzig und nicht allzu aufdringlich; ich empfand es als glaubhaft, dass sie sich auf der Flucht vor der ominösen Behörde näherkommen. Diese strenggeheime, fiktive Behörde klang durchaus etwas nach Verschwörungstheorie, ich kann allerdings verstehen, dass Newman eine Regierungsvertretung, die keinerlei rechtlichen Restriktionen unterworfen ist, porträtieren wollte. Letztendlich kann ja niemand beweisen, dass es diese Männer und Frauen in Schwarz nicht gibt, die unschuldige Teenager quer über den Globus jagen.
„Coherent“ ist meiner Meinung nach ein gelungener SciFi-Jugendroman, der das Kunststück vollbringt, über die Grenzen der Geschichte hinaus verschiedene Altersgruppen anzusprechen. Während der jüngeren Leserschaft eine aufregende, futuristisch anmutende Handlung und nahbare Figuren geboten werden, können sich ältere Leser_innen wie ich zu unausgesprochenen Schlussfolgerungen stimulieren lassen. Das schafft nicht jedes Buch und spricht definitiv für Laura Newmans Talent. Nichtsdestotrotz hätte ich mir insgesamt eine kritischere Auseinandersetzung mit den Fähigkeiten ihrer Protagonistin gewünscht. Es ist vollkommen in Ordnung, dass sie auf den düsteren, mahnenden Zeigefinger verzichtete, doch sie hätte zumindest anklingen lassen können, dass diese nicht nur Vorteile haben. Wir sollten niemals vergessen, dass das Internet zwar ein Raum der Wunder ist – aber eben auch ein Raum voller Gefahren, Heimtücke und Illegalität.
Da soll noch einmal einer sagen, dass Bücher von Indie Autoren und Selfpublishern nichts taugen...Ich bin echt total begeistert!
Auf Laura Newman bin ich eigentlich nur deshalb aufmerksam geworden, da mir ihre Nachtsonne Trilogie - die ich leider noch nicht gelesen habe – immer öfters auf facebook oder auf einem Blog begegnet ist. Die Meinungen dazu waren durchweg positiv, sodass Band 1 auf meine Wunschliste gewandert ist. Gleichzeitig habe ich die liebe Laura auf facebook geaddet, da sie dort sehr aktiv ist und ihre Leser mit neuen Infos auf dem laufenden hält. In den letzten Monaten konnte ich so dabei zusehen, wie ihr neuester Roman „Coherent“ Stück für Stück entstanden ist. Naja und da die Geschichte wirklich interessant klang, dachte ich mir, dass es endlich an der Zeit ist, dass ich etwas von ihr lese. Diese Entscheidung habe ich definitiv nicht bereut…
Der Einstieg in die Geschichte ist mir wirklich total leicht gefallen. Laura hat einen schönen Schreib-und Erzählstil, der sich super flüssig lesen lässt und einen regelrecht zum Weiterlesen antreibt. Je mehr Seiten an mir vorbeigeflogen sind, desto mehr konnte sie mich auch von ihrem Ideenreichtum überzeugen. Ich kann nun verstehen, weshalb ihre Bücher so viele begeisterte Stimmen bekommen :)
Die Handlung an sich legt zwar eher einen ruhigeren Start hin, ist jedoch keineswegs uninteressant. Ohne große Worte vorneweg, finden wir uns in einem kleinen Ort im Bundesstaat Wyoming wieder und dürfen die Bekanntschaft mit der 16-jährigen Sophie machen, die erst vor kurzem ihre Eltern bei einem Unfall verloren hat und dementsprechend noch tief in ihrer Trauer gefangen ist. Und als wäre das nicht schon genug, muss sie sich auch noch mit einem anderen Problem herumschlagen. Bereits vor dem Tod ihrer Eltern hat Lucy festgestellt, dass sie eine außergewöhnliche Fähigkeit besitzt: Sie kann allein mit ihren Gedanken auf jedes technische Gerät, das mit dem Internet verbunden ist, zugreifen und es steuern…
Seien wir doch mal ehrlich diese Idee ist einfach nur genial und bietet eine Menge Potential um eine spannende und mitreißenden Geschichte zu erzählen. Vor allem da dieses Szenario bei unseren technischen Fortschritten, die in den letzten Jahren und Jahrzehnten gemacht wurden, gar nicht so abwegig erscheint. Es hat mich nachdenklich gestimmt und dafür gesorgt, dass ich mich mit der Frage auseinandergesetzt habe wo die Grenzen sein sollten bzw. wie weit man gehen darf um das Leben der Menschen zu revolutionieren / zu erleichtern/ zu verbessern.
Die Spannung kommt definitiv nicht zu kurz, denn Sophies Fähigkeiten bleiben bestimmten Institutionen natürlich nicht lange verborgen. So war es auch keine große Überraschung in die Perspektive eines gewissen Lamar Bishop eintauchen zu dürfen. Lamar ist ein ehemaliger FBI Agent, der die Aufgabe erhalten hat, Sophie zu observieren und nach Auffälligkeiten Ausschau zu halten. Doch dabei bleibt es nicht. Im Laufe des Buches spitzt sich die Lage drastisch zu und Sophie gerät in große Gefahr. Zum Glück hat sie ihren Freund Jean an ihrer Seite, der mit ihr nicht nur flüchtet, sondern ihr auch hilft mehr über den Ursprung ihrer Fähigkeiten herauszufinden. Da mir Sophie und Jean so sympathisch waren und ich sie in mein Herz geschlossen habe, habe ich unglaublich stark mit ihnen mitgefiebert. Obwohl ich früh eine Theorie angestellt habe und sich meine Vermutung diesbezüglich auch als richtig herausgestellt hat, war „Coherent“ der reinste Pageturner für mich. Ich konnte meinen Ereader erst wieder zur Seite legen, als ich am Ende angelangt war.
Nebenbei gibt es eine kleine Liebesgeschichte, die mir ebenfalls richtig gut gefallen hat. Sophies Love Interest ist ein Junge, den sie bei ihrem Schüleraustausch in Frankreich kennenlernt und zu dem sie sich relativ schnell verbunden fühlt. Ihr Vertrauen in Jean ist schließlich so groß, dass sie ihm sogar ihr Geheimnis anvertraut. Die Szenen zwischen den beiden waren total schön geschrieben, sodass man selbst Herzklopfen bzw. Bauchkribbeln bekommt.
Der Schreibstil von Laura Newman ist flüssig und hat mich nach nur ein paar Seiten in die Geschichte gezogen. Eigentlich habe ich was ganz anderes erwartet und war angenehm überrascht. Ich habe mich echt geärgert das Buch so lange liegen gelassen zu haben. An keinem Punkt wurde es langweilig, die Spannung war immer vorhanden. Und sogar das Ende hat mich bis zur letzten Seite hibbelig gemacht und ich konnte nicht aufhören mit dem lesen. Ein packendes Ende, dass mich nicht enttäuscht hat.
*Worum geht's?* Seit ihre Eltern bei einem tödlichen Autounfall verunglückt sind, ist das Leben der 17-jährigen Sophie völlig aus den Fugen geraten. Dass sie sich ausgerechnet in dieser Zeit noch mit einem Schüleraustausch beschäftigen soll, ist für sie kaum zu begreifen. Aber da sie dem Wunsch ihrer Mutter nicht entsagen will, reist sie nach Avignon – und trifft auf Jean, in den sie sich mehr und mehr verliebt. Bei ihm fühlt sie sich sicher und verstanden. Sophie vertraut Jean sogar so sehr, dass sie überlegt, ihm von ihrer Begabung zu erzählen. Denn Sophie kann sich allein durch ihre Gedanken mit vernetzten Geräten verbinden. Eine Fähigkeit, die erst kurz vor dem Unfall ihrer Eltern in Erscheinung getreten ist und die in Sophies Kopf für jede Menge Chaos sorgt. Dass auch eine mysteriöse Organisation auf ihre Gabe aufmerksam geworden ist, erfährt Sophie erst, als sie längst in großer Gefahr schwebt …
*Meine Meinung:* Hinter dem wunderschönen Cover von „Coherent“ steckt ein Einzelband der netzaffinen Laura Newman, der sich in Anbetracht der realen Entwicklungen unserer Zeit schon beinahe als „zeitgenössischer Sci-Fi-Roman“ bezeichnen lässt. „Coherent“ erzählt die Geschichte von Sophie, einem 17-jährigen Mädchen, das ein ganz alltägliches Leben gelebt hat und wie jeder ihrer Mitmenschen im Internet gesurft und über soziale Netzwerke kommuniziert hat. Bis sie eines Tages eine seltsame Fähigkeit an sich bemerkt und plötzlich jeglicher Kontakt mit einem vernetzten Gerät für sie zugleich zu Fluch und Segen wird. Denn Sophie kann mit diesen Gegenständen allein durch ihre Gedanken kommunizieren. Woher kommt diese seltsame Gabe? Auf der Suche nach Antworten auf ihre unzähligen Fragen gerät Sophie in das Visier einer geheimnisvollen Organisation – und muss fliehen.
„Coherent“ beginnt sehr bedrückend und braucht ein paar Kapitel, um richtig in Schwung zu kommen. Zu Beginn nimmt sich Laura Newman die Zeit, den Lesern ihre Protagonistin und ihr Leben nahezubringen. Denn Sophie hat es mit ihren 17 Jahren alles andere als leicht. Bei einem tödlichen Unfall verunglücken ihre Eltern und der geplante Schüleraustausch nach Frankreich ist während ihrer Trauerzeit das letzte, was sie braucht. Da sie den Wunsch ihrer verstorbenen Mutter aber nicht absagen möchte, reist sie für einige Monate nach Avignon – und damit beginnt Sophies großes Abenteuer. Sie findet zurück ins Leben, verliebt sich in den charismatischen Franzosen Jean und lernt sogar, mit ihrer besonderen Gabe umzugehen. Dabei ahnt sie jedoch im Gegensatz zum Leser nicht im Geringsten, dass sie durch ihre technische Ausnahmebegabung längst interessant für eine Organisation geworden ist, die es nicht gut mit ihr meint. Während der Zeit in Frankreich bekommt man als Jugendbuch-Fan alles geboten, was man sich nur wünschen kann: Viel Spannung, noch mehr Gefühl und einen tollen Schreibstil, der einen beschwingt durch die Seiten fliegen lässt.
Sophie ist eine tolle Protagonistin, die man gerne durch ihre Geschichte begleitet. Trotz der schweren Schicksalsschläge, die sie durchaus auch authentisch Schwäche zeigen lassen, gibt sich Sophie niemals auf. Sie ist eine mutige, wenn auch vorsichtige Protagonistin, die mich nicht nur aufgrund ihrer besonderen Begabung fasziniert hat. Sophie macht im Verlauf der Handlung Fehler und trifft nicht nur perfekte Entscheidungen, aber genau diese realistische Entwicklung ihres Charakters, ihre Natürlichkeit haben sie mir sympathisch gemacht. Das gilt auch für die Nebencharaktere in „Coherent“, die Laura Newman toll herausgearbeitet hat. Vor allem Jean und Lamar, die neben Sophie ebenfalls große Rollen in der Geschichte spielen, haben mir mit ihren starken Persönlichkeiten gefallen. Sophies beste Freundin Beth war für meinen Geschmack leider viel zu stereotyp und wollte sich nicht so recht in den Roman einfügen, aber da sie ohnehin nur sporadisch auftaucht, habe ich sie ohnehin kaum wahrgenommen.
In „Coherent“ ist ein außenstehender Erzähler am Werk, der zwischen den Kapiteln gerne mal seinen Fokus wechselt. Die meiste Zeit steht Protagonistin Sophie im Mittelpunkt des Geschehens, aber auch Love-Interest Jean und der geheimnisvolle Agent Lamar bekommen viel Zeit im Scheinwerferlicht. Durch den ständigen, aber nicht zu hastigen Perspektivwechsel bekommt man tiefe Einblicke in die Gedankenwelt der drei Charaktere – und das ist auch gut so! Vor allem im ersten Teil der Geschichte kommt durch Lamars Perspektive viel Spannung in das Geschehen, während Sophie und Jean für die romantische und gefühlvolle Seite des Romans einstehen. Die Mischung aus einer zeitgenössischen Liebesgeschichte mit tragischem Hintergrund und den mittlerweile gar nicht mehr so abwegigen Sci-Fi-Elementen macht „Coherent“ zu einem aufregenden Rätsel-Abenteuer, der einen neugierig durch die Seiten treibt. Was steckt hinter Sophies Gabe? Und was ist das für eine mysteriöse Organisation, die ihr auf den Fersen ist?
Wie auch schon in einem anderen Buch, das ich von der Autorin gelesen habe, hatte ich auch in „Coherent“ das eine oder andere Mal im Gefühl, dass sie es sich mit manchen Entwicklungen der Geschichte etwas leicht gemacht hat. Besonders im leider etwas enttäuschenden zweiten Teil des Romans, in dem es auch zu einem Zeitsprung kommt, hätte ich mit mehr rasanter Action gerechnet, auch mehr Erläuterungen hätte ich mir stellenweise gewünscht. Dies hat meinem Lesespaß allerdings nicht solch einen Abbruch getan wie die langatmigen Sequenzen, die sich immer mal wieder in die Geschichte geschlichen haben. Beide Kritikpunkte sind jedoch nicht so schwerwiegend, wie sie klingen mögen. „Coherent“ hat mich gut unterhalten und mir tolle Lesestunden beschert, auch wenn es mich nicht völlig aus den Socken gehauen hat.
Der letzte Teil der Geschichte hat mich am meisten gepackt. Laura Newman bringt „Coherent“ mit einer ordentlichen Portion Spannung, Action und Drama zu einem würdigen Abschluss. Das Erzähltempo nimmt rasant an Fahrt auf und macht es unmöglich, dass man sich von den Seiten des Romans löst. Ein grausiges Ereignis jagt das nächste und sorgt neben einer atemlosen Atmosphäre sogar für eine schaurige Gänsehaut. Mich hat das Ende von „Coherent“ sehr begeistert und das Buch zufrieden zuschlagen lassen.
*Fazit:* „Coherent“ von Laura Newman ist ein innovativer Einzelband, den ich als „zeitgenössischen Sci-Fi-Roman“ bezeichnen würde. In einem realistischen und gar nicht allzu abwegigen Setting begleitet man die 17-jährige Sophie, die plötzlich auf seltsame Weise mit vernetzten Geräten „kommunizieren“ kann. Woher stammt diese technische Ausnahmebegabung und wie soll Sophie damit umgehen? Auf der Suche nach Antworten beginnt eine spannende und abenteuerliche Jagd, die sich über einige Jahre und Kontinente erstreckt und besonders zum Ende hin mit einer atemlosen Atmosphäre beeindruckt. Eine romantische und authentische Liebesgeschichte, die sich nicht klischeehaft in den Vordergrund rückt, rundet das Sci-Fi-Abenteuer mit grausiger Hintergrundgeschichte ab. Leider hatte ich besonders im etwas enttäuschenden Mittelteil des Romans mit so manchen Längen und Lücken zu kämpfen. Nichtsdestotrotz ist „Coherent“ ein tolles Lesevergnügen, das mich mit einer gelungenen Idee, guten Charakteren und einem zufriedenstellenden Abschluss gut unterhalten hat. Für „Coherent“ vergebe ich schwächelnde 4 Lurche.
Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun?
Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Mehr zum Inhalt:
Sophie Wallis lebt nach dem Tod ihrer Eltern zusammen mit ihrer Tante in einem kleinen Ort in den USA. Auf den ersten Blick ist sie ein ganz gewöhnlicher Teenager, doch seit einiger Zeit reagiert sie merkwürdig auf technische Geräte in ihrer Umgebung. In der Stadt und unter Menschen fühlt sie sich unwohl und blockiert, nur in ihrem Zuhause auf dem Land, wo es außer dem Nötigsten keine Technik gibt, kann sie frei durchatmen und sich richtig konzentrieren. Vor ihrem Tod organisierte ihre Mutter einen Schüleraustausch nach Frankreich, dem Sophie mit gemischten Gefühlen entgegensieht. In der Abgeschiedenheit ihres vorübergehenden neuen Zuhauses in Avignon lernt sie jedoch schließlich, besser mit ihrer Gabe umzugehen. Als sie eines Tages von dem attraktiven Jean mit seinem Fahrrad umgefahren wird, ist dies nicht nur der Beginn einer Romanze, gleichzeitig entwickelt sich der Frankreichaufenthalt zur schönsten Zeit ihres Lebens. Zwischen Sophie und Jean entsteht eine tiefe Verbundenheit. Was beide jedoch nicht ahnen: Sophie wird von einer geheimen Organisation beschattet, die ihren besonderen Fähigkeiten auf der Spur ist …
Meine Meinung:
Ich habe die Taschenbuchausgabe von “Coherent” gelesen. Gelockt hat mich vor allem das wunderschöne Cover – für mich das schönste Buchcover 2015! Die Geschichte wird durch einen allwissenden Erzähler aus den drei Perspektiven von Sophie, Jean und Lamar Bishop – Ex-FBI-Agent und ihr persönlicher Beschatter – wiedergegeben. Der Leser lernt alle drei Personen ausgiebig kennen, kann sich gut in sie hineinversetzen und mit ihren Gefühlen und Ängsten identifizieren. Der Schreibstil hat mir insgesamt richtig gut gefallen. Er ist gleichermaßen anspruchsvoll, aber dennoch flüssig lesbar. Die angenehm kurzen Kapitel und die stetigen Perspektivwechsel lassen keine Langeweile aufkommen. Einzig mit der winzigen Schrift der Taschenbuchausgabe hatte ich meine Probleme. Ich hatte teilweise das Gefühl, ich lese und lese, komme aber kein Stück voran. Und das empfand ich als sehr mühselig. Unter anderem deswegen empfehle ich euch stattdessen den Kauf des E-Books, wenn möglich. Die Geschichte ist in drei Teile gegliedert. Der erste Teil nimmt ungefähr die Hälfte des Buches ein und spielt hauptsächlich in Frankreich. Ich habe beim Lesen richtig Lust auf Urlaub bekommen! Die Beschreibungen von Land, Leuten und Kultur haben mein Fernweh geweckt. Der zweite Teil setzt zwei Jahre später ein, als Sophie schon in einer anderen Stadt lebt und studiert. Mit ihren Fähigkeiten kann sie mittlerweile immer besser umgehen, auch das nötige Hintergrundwissen hat sie sich mittlerweile angeeignet. Doch sie wird immer leichtsinniger und das wird ihr zum Verhängnis, als ich ihr Fall wieder aufgerollt wird. In ihrer Persönlichkeit hat Sophie eine spürbare Entwicklung durchgemacht, die auch ihren traurigen (neuen) Lebensumständen geschuldet ist. In diesem zweiten Teil kommt die Geschichte langsam in Fahrt und auch Jean spielt wieder eine Rolle in Sophies Leben. Der dritte Teil gipfelt schließlich in einem rasanten und spannenden Finale. Einzig die vielen Rückblenden aus den verschiedenen Perspektiven und die damit verbundenen Wiederholungen haben mich öfter gestört. Man muss sich das so vorstellen, dass ein Kapitel z.B. aus Sophies Sicht erzählt wird und mit einem spannenden Cliffhanger endet und das nächste Kapitel wird dann z.B. aus Lamar Bishops Sicht wiedergegeben, setzt aber viel früher ein. Dadurch erfährt man zwar viel Neues aus seiner Perspektive, muss sich aber bis zu der Stelle voranlesen, an der das vorige Kapitel geendet hat, um zu wissen, wie es weitergeht. Ich persönlich fand das anstrengend und unnötig. Ein anderer Leser könnte jedoch gerade das als spannend empfinden. Insgesamt konnte mich die Story fesseln, die Charaktere und ihre Entwicklungen haben mir richtig gut gefallen und das Ende war einfach super! Leider gab es die ein oder andere Längen, die den etlichen Wiederholungen geschuldet sind und das Lesevergnügen ein wenig getrübt haben. Ich denke, das Buch hätte insgesamt ruhig kürzer ausfallen können. Insgesamt gebe ich “Coherent” 3,5 Sterne und empfehle euch die Geschichte entweder als E-Book oder als neu im Drachenmond erschienene Printausgabe, bei der hoffentlich einige kleine Fehlerchen ausgemerzt wurden.
Fazit:
Eine faszinierende Geschichte im Genremix. Science-Fiction trifft auf Romantik und Thriller.
Ich bin beeindruckt, Laura Newman! Nachdem ich über zahlreiche YouTube Videos auf die Autorin aufmerksam wurde habe ich in diesem Jahr den ersten Band der hochgelobten Nachtsonne Trilogie gelesen und war mittelmäßig begeistert. Die weiteren Bände sind noch auf der Wunschliste, aber irgendwie hat mich dann die Beschreibung zu Coherent gepackt und ich habe beschlossen es zunächst hiermit zu versuchen und wurde nicht enttäuscht. Die Autorin hat sich zwischen dem Nachtsonne-Auftakt und diesem Buch extrem weiterentwickelt. Ich empfinde ihren Schreibstil als ausgefeilter, bildhafter und packender. Es fühlt sich authentisch an und nicht überkandidelt. Das Laura Geschichten erzählen kann steht glaube ich außer Frage, aber ihre Idee im Coherent einen Menschen zu "schaffen" der ständig "online" ist, ist nicht neu aber auf ihre Art und Weise großartig. Ich mochte die Protagonisten (LAMAR!!!) und konnte mich in sie hineinversetzen. Ich hätte diesem Buch gern 5 Sterne gegeben, doch leider muss ich den eher schwachen zweiten Teil kritisieren. Der erste Teil hat mich vollkommen geflasht und der zweite Teil erschien mir dann plötzlich eher langweilig und schien einfach nur eine Lücke füllen zu wollen, deren Entstehen meiner Meinung nach nicht nötig gewesen wäre. Aus einem Zeitsprung ergeben sich hier außerdem zwischenmenschliche Probleme, die für mich sehr konstruiert wirkten. Sehr schade, denn der dritte Teil knüpfte sowohl auf Seiten der Handlung als auch im Hinblick auf die Spannung wieder vollends an den Anfang an.
Kurzum: Werft mal einen Blick auf Laura Newman. Ihr nächstes Buch erscheint bereits diese Woche und ich werde es sicher auch bald lesen! Einen Fan mehr hat sie auf jeden Fall!
Ok, ich hatte eigentlich was anderes erwartet. Nach Lesen des Klappentextes habe ich eher an science-fiction-angehauchtes Zukunftsszenario gedacht, aber es war dann doch eher...hmm ja, was eigentlich?! Ich würde es schon fast als Jugendthriller einordnen.
Nach kurzer Irritation aus oben genannten Gründen, habe ich dann doch gut in das Buch reingefunden und war schnell gepackt. Der erste Teil ist eher ruhig und beschäftigt sich mehr mit den beiden Charakteren und wie sie zueinander gefunden haben. Trotzdem wurde mir hier überhaupt nicht langweilig, was an den sehr sympathischen Charakteren und sehr süßen Liebesgeschichte lag.
Danach wird es dann richtig spannend und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Es beginnt eine spannende Verfolgungsjagd und es gibt einige interessante Wendungen.
Kleine Kritik habe ich jedoch auch: Zum einen fand ich die Kapitelübergänge oft nicht ganz so gelungen, da durch die unterschiedlichen Perspektiven das zeitliche Gleichgewicht nicht hergestellt war. Manchmal wurde schon etwas erzählt und dann erst im nächsten Kapitel zu erzählen wie es eigentlich dazu kam. Zum anderen war der Einstieg etwas lang. Ich habe mich wie gesagt zwar nicht gelangweilt, aber manches hätte man etwas kürzer gestalten können.
ich mag es! Wirklich! Aber es hat sich stellenweise einfach total gezogen, Spannung kam nicht gut auf und (mal wieder) dringt die Liebe der Protagonisten einfach nicht zu mir durch!
Zitat: „Es war gruselig, unglaubwürdig und fantastisch zugleich. Er war sich jedoch nicht völlig sicher, wie er zu ihrem Geständnis stand, aber egal, was sich da immer in ihrem Kopf abspielte, ihm ging es um sie.“ (S.123)
Inhalt: Vor vier Monaten hat Sophie ihre Eltern bei einem tragischen Unfall verloren. Seitdem fühlt sie sich leer und ausgelaugt. Doch plötzlich gibt es etwas, das sie noch nie gefühlt hat. Diese unerwartete „Gabe“ gibt ihr Rätsel auf und Sophie ist verwirrt. Und dann gibt es diesen Schüleraustausch. Sophie reist nach Avignon. Hier lernt sie Jean, einen typischen Franzosen kennen. Und verliebt sich in ihn…
Plötzlich steht Sophie im Zentrum des Interesses. Sie wird beobachtet und verfolgt. Jemand ist sehr interessiert an ihrem Geheimnis. Was hat es mit ihren neuen Fähigkeiten auf sich? Sie selbst scheint ein wichtiger Schlüssel zu sein. Und ihre Verfolger geben nicht auf. Jetzt muss sie handeln. Mit Jean an ihrer Seite. Es wird eine Reise auf Leben und Tod.
Meinung: Die Autorin war mir von ihrer Nachtsonne-Trilogie her schon reichlich bekannt. Als ich erfahren habe, dass ein weiteres Buch von ihr erschienen ist, musste ich natürlich zugreifen. Nun war es an der Zeit, mit „Coherent“ zu beginnen, und ich war sehr gespannt, was sich die Autorin dieses Mal für mich ausgedacht hatte.
Die Idee zur Geschichte klang auf jeden Fall gut. Totale Vernetzung. Und das Ganze auch noch ohne Geräte… Neugierig las ich mich durch die ersten Seiten.
Und gleich befand ich mich bei Sophie. Ihre Eltern waren vor kurzem gestorben. Ich hatte Mitleid, konnte die Gedanken und Gefühle des jungen Mädchens nachempfinden. Nichts scheint sie abzulenken. Sie vergräbt sich in ihrer Höhle aus Trauer und Wehmut. Vor dem Leben kann sie sich jedoch nicht verstecken.
Und dann kommt dieser Schüleraustausch. Sophie hat eigentlich keine Lust darauf. Doch schon vor einiger Zeit wurde sie von ihrer Mutter, vor deren Tod, dazu angemeldet. Skeptisch lässt sie sich auf dieses Abenteuer ein. Die ersten Anzeichen ihrer Fähigkeit hat sie schon verspürt. Diese muss sie in den Griff bekommen… Denn sonst wird sie wahnsinnig. Was sie in Frankreich findet, hätte sie selbst nie geglaubt. Es macht ihr hier tatsächlich Spaß. Sie wird von ihrer Trauer abgelenkt und findet ihren eigenen Rhythmus. Bis ein kleiner Unfall sie Jean kennenlernen lässt. Die beiden kommen sich näher ohne bis zum letzten zu gehen. Doch Sophie wird beobachtet, ihre Fähigkeit ist bestimmten Leuten bekannt. Sie beobachten sie, denn sie ist einzigartig. Sophie bekommt davon, zumindest im Moment, kein bisschen mit.
Laura Newman nutzt für die Erzählung ihrer Geschichte die Vergangenheitsform, führend hierbei ist die Perspektive aus der Sicht von Sophie. In Sophie selbst habe ich mich auch sofort verliebt, denn wer kann einem Mädchen, das dermaßen herbe Schicksalsschläge verkraften muss, schon widerstehen. Ab und an wurden andere Sichten, ebenfalls in dritter Person Vergangenheit, eingefügt, um die Perspektiven rundum darzustellen.
Die Geschichte und die Idee selbst haben mir auch wirklich gut gefallen. Dennoch gab es etwas, das ich insgeheim vermisst habe. Je länger ich darüber nachgedacht habe, desto klarer wurde es mir. Die Autorin hat in „Coherent“ irgendwie sehr mit Dialogen zwischen den handelnden Personen gegeizt. Zeitweise nahmen Beschreibungen zu Gedanken und Handlungen der Charaktere eine Menge Raum ein. Allerdings interagierten die Charaktere nicht immer wirklich miteinander. Ich fühlte mich zeitweise in dieser Situation eher in der Perspektive eines Zuhörers oder Beobachters gedrängt, dem die Handlung geschildert wird. Teil des Ganzen wurde ich dabei jedoch nicht gänzlich, wobei Sophie natürlich durchgängig mein Liebling blieb. Etwas ermüdend fand ich, dass sich die handelnden Personen ständig selbst hinterfragt haben. Oftmals wird außerdem im Konjunktiv eine mögliche andere Entwicklung mit eventuellen Konsequenzen aufgeworfen, die an diesen Stellen nicht unbedingt zum Fortgang der Geschichte beträgt.
Die Grundidee zu „Coherent“ fand ich durchgängig faszinierend. Ich konnte mich trotz kleiner Gegenströmungen im Fluss der Geschichte treiben lassen und habe mitgefiebert. Auch wenn die Beziehung zwischen Sophie und Jean teilweise erdrückend viel Raum für meinen Geschmack eingenommen hat, konnte ich mir den Blick auf das große Ganze wahren und fieberte der Auflösung entgegen.
Natürlich gibt es an Laura Newmans Schreibstil selbst überhaupt nichts auszusetzen. Flüssig wie gewohnt, leitete sie mich durch ihre Geschichte und setzte entsprechende Spannungspunkte, die nicht immer vorhersehbar waren. Und natürlich werde ich mir auch weitere Bücher der Autorin kaufen. Meine Bitte nach einer etwas größeren Schrift wird dabei hoffentlich erhört.
Mit einem durchaus furiosen Finale führt Laura Newman mich zu einem Ende ihrer Geschichte, das mich durchaus lesebefriedigt zurücklässt und insgesamt Lust auf weitere Werke der Autorin macht.
Urteil: „Coherent“ interpretiert ein absolut denkbares Zukunftsszenario, dem man sich ganz einfach stellen muss, um es erleben zu können. Meine Lesestunden in dieser Vision belohne ich deshalb mit haarscharfen 4 Büchern.
Für alle, die sich von technischen Entwicklungen nicht abschrecken lassen, Gelegenheiten dabei uneigennützig und konsequent nutzen und der Liebe trotz unbeeinflussbarer Entwicklungen uneingeschränkt eine Chance geben.
Den Anfang empfand ich etwas abrupt und hektisch. Kaum hat der Leser Sophie kennengelernt und mehr über einen kürzlich erlittenen Schicksalsschlag erfahren, schon reist sie im Rahmen eines Schüleraustausches nach Frankreich. Dort lebt sie bei Gasteltern, die sich nie blicken lassen, und stößt – im wahrsten Sinne des Wortes – auf Jean. Und schon nimmt die Geschichte um das Geheimnis ihrer besonderen Fähigkeiten ihren Lauf. Diese schnelle Entwicklung gefiel mir nicht ganz so gut, doch das war angesichts des interessanten Themas nicht allzu schlimm. Die Neugier hatte mich bereits gepackt und ich wollte wissen, was das für Fähigkeiten sind und vor allem, warum Sophie online sein und mit Handy, Smartphone und anderen technischen Geräten kommunizieren kann.
Die Idee der Autorin Laura Newman fand ich ungemein spannend und zeitgemaß. Wer weiß, vielleicht wird bereits irgendwo auf der Welt in diesem Moment an Methoden gearbeitet, wie der Mensch ohne technische Hilfsmittel laufend online sein kann. Durch Implantate oder irgendwelche Neurotransmitter. In “Coherent” bleibt diese Frage lange offen und bietet dem Leser viel Raum für Spekulationen. Geheime Forschungen? Verschwörungen der Regierung? Ich fragte mich ständig, was wohl dahintersteckt und wo das noch hinführt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich hoffnungslos verloren war, sobald von Proxyservern und Ähnlichem die Rede war. Damit kenne ich mich schlicht gar nicht aus. Für mehr technikaffine Menschen stelle ich mir die Lektüre allerdings ziemlich anregend vor.
Neben der geballten Action kamen aber auch die kleinen, feinen Details nicht zu kurz. Einige davon haben mir sehr gut gefallen: So mag Sophie zum Beispiel eines meiner Lieblingslieder, “Hallelujah” von Jeff Buckley, und Sophie’s Tante fährt ein Auto, wie Lorelai von den Gilmore Girls. Ein weiteres absolutes Highlight war, dass ein Freund von Jean das von mir innig geliebte “I want to believe”-Poster von Mulder an der Wand hängen hat. Alles kleine Elemente, die der Story viel Wärme verleihen.
Die einzige richtige Kritik, die ich an der Story habe, bezieht sich auf das Verhalten der Gasteltern von Sophie. Sie reist als minderjähriges Mädchen nach Frankreich und lebt bei einer Familie, die sich in keinster Weise um sie kümmert. Sie lassen sie abends ausgehen so lange sie will, lassen sie mit einem Jungen einen Kurztrip machen, den sie im Grunde noch gar nicht lange kennt und sind überhaupt so gut wie nie anwesend. Vielleicht bin ich spießig, aber diesen verantwortungslosen Umgang fand ich nicht gut.
Schreibstil
Mir haben Tonalität und Schreibstil von Laura Newman ungemein gut gefallen. Was aber vor allem herausstach, waren die herrlichen Beschreibungen von Frankreich – ich habe regelrecht Fernweh bekommen. Die Autorin selbst verbindet sehr viel mit Frankreich und diese Liebe zum Land spürte ich in den Zeilen. “Coherent” zu lesen war wie eine kleine Reise.
Das Buch ist in drei Teile unterteilt und gleicht damit einem klassischen Drama in drei Akten. In Teil Eins erhält der Leser alle notwendigen Information über die Voraussetzungen, in Teil Zwei spitzt sich der Konflikt bis zum Höhepunkt zu und in Teil Drei folgt dann die Lösung – oder eben die Katastrophe. Welches von beidem hier der Fall ist, verrate ich natürlich nicht. Erzählt wird aus der Sicht von Sophie, Jean und einem Agenten, Lamar Bishop.
Charaktere
Gegenüber Jean hatte ich anfangs ein wenig Vorurteile. Er entsprach so sehr dem Klischee vom gutaussehenden, ein wenig prolligen Franzosen, dass ich ihn nicht Ernst nehmen konnte. Doch es steckte mehr in ihm und ich wurde positiv überrascht. Sein Charakter hat sehr viel Tiefgang und mehr zu bieten, als man im ersten Moment erwarten mag. Sophie wirkte im Vergleich etwas schlichter auf mich – sie ist eher das “Opfer”. Clever und aufgeweckt, aber in meinen Augen nicht ganz so facettenreich.
Jean und Sophie zusammen bilden ein angenehmes Paar. Es war schön zu erleben, wie sich die Freundschaft zwischen beiden entwickelt und daraus langsam Liebe wird.
Fazit
Ein Mensch, der immer online sein kann – ganz ohne technisches Hilfsmittel. Damit hat Laura Newman ein äußerst spannendes Thema aufgegriffen und gelungen zum Leben erweckt. “Coherent” ist ein aufregender Fiction-Thriller mit sympathischen Charakteren und einem überraschenden und dramatischen Ende.
Technik wird immer wichtiger in unserem Leben. Smartphone und Tablet sind unsere ständigen Wegbegleiter. Wie praktisch es doch wäre, wenn wir nicht für jede Nachricht das Gerät aus der Tasche kramen müssten. Sophie hat eine ganz besondere Gabe, Computer "sprechen" mit ihr und sie kann sich mit ihnen in Verbindung setzen. Anfangs noch verwirrt, erforscht sie diese Fähigkeit immer weiter und bleibt dabei nicht unbemerkt. Eine geheimnisvolle Organisation nimmt ihre Spur auf und es beginnt eine nervenaufreibende Flucht quer über den Globus.
Meinung
"Coherent" ist nach der Nachtsonne-Reihe das 4. Buch von Laura Newman, das seinen Weg zu mir fand und wieder einmal war ich von der ersten Seite an begeistert. Ich hatte nicht einmal das Gefühl, mich zu langweilen, wurde gut unterhalten und bin mit allen Charakteren sehr warm geworden.
Das Buch ist in der dritten Person geschrieben und wir wechseln immer zwischen drei Perspektiven: Sophie, Jean, den sie bei ihrem Schüleraustausch in Frankreich kennenlernt und Lamar, einem Ex-FBI-Agenten. Diese Wechsel sind keineswegs verwirrend, sondern sorgen dafür, dass die Geschichte aufgelockert wird und spannend bleibt. Außerdem erfahren wir natürlich, wie andere Menschen in Sophies Umfeld über ihre Gabe denken.
Ich hatte anfangs ein wenig Zweifel, dass "Coherent" vielleicht zu technisch werden könnte, zu unverständlich. Diese bestätigten sich jedoch überhaupt nicht. Natürlich spielt die Technik eine große Rolle. Trotzdem ist die Geschichte gut zu verstehen, glaubwürdig und man muss keine "Nerd"-Qualitäten oder -kenntnisse besitzen, um hinterher zu kommen. ;)
Trotz der Bezeichnung "Young Adult Fiction" wirkt "Coherent" mit seinen Protagonisten doch sehr erwachsen und selbstbewusst. Es ist also keinesfalls nur für jüngere Leser geeignet. Die Erwachsenen werden auch ihren Spaß damit haben. :)
Fazit
"Coherent" bietet eine wirklich abenteuerliche Geschichte, die von Beginn an fasziniert. Eine Liebesgeschichte kommt natürlich auch nicht zu kurz, bleibt aber immer authentisch und wirkt nicht aufgesetzt. Ein wirklich sehr spannender Roman! Absolute Kauf- und Leseempfehlung!
Waren die ersten Kapitel noch ganz interessant, ging es, nach der ersten Begegnung zwischen Sophie und Jean, von da an nur noch abwärts. Ich glaube, ich habe selten beim Lesen so viel mit den Augen gerollt, als bei diesem Buch. Sei es jetzt die Dummheit, Begriffsstutzigkeit und Naivität von Sophie, das kitschige Gelaber von Jean, oder die Unfähigkeit eines gewissen FBI-Agenten. Andere Figuren konnten da leider auch nichts retten. Bei der besten Freundin habe ich mich die ganze Zeit gefragt, warum sie überhaupt existiert und die Hacker bedienen jedes bekannte Klischee. Von der Nerd-Tasse bis zu „Ich hack mich mal eben in 5 Minuten in die FBI-Datenbank“. Wo wir dann wieder bei der Dummheit von Sophie wären, die ihre Fähigkeit in den meisten Fällen nicht einzusetzen weiß. Geärgert habe ich mich aber noch mehr über die vom Klappentext groß angepriesene Flucht über den gesamten Globus, die dann nach gefühlt 2 Tagen vorbei war. Außerdem wurde, die für mich, wichtigste Frage nicht beantwortet. Wie funktioniert die Fähigkeit von Sophie? Einfach das Wort „Nanotechnologie“ in den Raum zu werfen, reicht da leider nicht aus. Das wusste ich schon nach 20 Seiten und auch alles andere war sehr vorhersehbar, sodass es nicht einen Überraschungsmoment gab Auch der Schreibstil konnte mich leider nicht überzeugen. Da ich das Buch meiner besten Freundin vorgelesen habe, wurde mein Lesefluss oft durch Gedankengänge gestört, die als vermeintlich normaler Satz anfingen, am Ende aber eine Frage waren. Und auch bei so einigen Bandwurmsätzen blieb mir so einiges Mal die Luft weg. Sätze, die 4 oder 5 Zeilen lang sind, waren wirklich keine Seltenheit.
Für mich also eine große Enttäuschung, da mich das Thema so unglaublich angesprochen hatte, aber mehr als einen Stern kann ich leider nicht geben.
Mit der Idee hat die liebe Laura mich total angefixt. Von Anfang an fand ich es total spannend, noch cooler war es dann, dass ich das Buch bei ihrem Coherent-Flashmob gewonnen habe. Dann habe ich auch direkt angefangen zu lesen, bin aber wieder davon abgekommen. Irgendwann kam ich wieder zum Lesen (es ist schon eine kleine Herausforderung, den Kindle in die Hand zu nehmen) und habe das halbe Buch an so ziemlich einem Stück verschlungen. Bis ich wieder einem anderen Buch mehr Aufmerksamkeit geschenkt habe. Schließlich habe ich heute ungefähr die zweite Hälfte gelesen - auch mehr oder weniger an einem Stück.
Die Geschichte gefällt mir nach wie vor mega gut, auch die Charaktere sind nachvollziehbar und Handeln nicht unlogisch. Leider konnte mich der Schreibstil nicht so sehr fesseln. Ich brauchte eine Weile, um mich daran zu gewöhnen. Im gesamten Buch erschien er mir ziemlich distanziert, was es mir schwer machte, richtig ins Buch einzutauchen. Außerdem gibt es Stellen im Buch, die mir ziemlich gestreckt scheinen. Ich habe zum Beispiel gewisse Dinge schon lange vor den Protagonisten geahnt und demzufolge war es etwas müßig, auf die Erkenntnis der Charaktere zu warten. Ebenso ist es sicher schwierig mehrere Perspektiven in einem Buch unterzubringen und man muss zwangsläufig sich überschneidende Ereignisse wiederholen. Leider hat auch dies mich etwas aus dem Lesefluss gebracht.
Fazit: ❤❤❤❤/❤❤❤❤❤ Insgesamt gibt es für Coherent vier Herzchen von mir. Die Geschichte war erfrischend neu und die Wendungen, wenn auch etwas verzögert, überraschend. Außerdem sind die Charaktere sehr liebenswert und das Cover hat mich auch von Anfang an überzeugt.
Coherent ist ein Buch über Nerds, das WorldWideWeb und teilweise auch über unsere profitgeile Gesellschaft. Die Lektüre hat mir sehr viel Spaß gemacht. Es war sehr spannend und eine gute Story. Wie bitte kommt man auf solche Ideen?
Ein sehr unterhaltsamer Roman, der sich leicht "herunterlesen" lässt. Der Schreibstil hat mich gut mitgenommen. Somit war es leicht, sich in diese Welt einzufühlen und sich alles vorzustellen. Zuweilen war der Roman richtig spannend, so dass ich nicht merkte wie die Zeit verging. Die teils sehr eigenwilligen und störrischen Protagonisten waren mal eine interessante Abwechslung vom üblichen Weichgespülten. Agent Lamar Bishop gefiel mir am besten, obwohl er ein sperriger Charakter ist und zuweilen etwas cholerisch wirkt, so hat er doch das Herz am rechten Fleck.
Das Buch hat mich wirklich gut unterhalten, der Schreibstil ist toll zu lesen und an Action hat es nicht gemangelt.. trotzdem hat die Handlung nicht das gesamte Potential ausgeschöpft. Es hätte noch so viele Möglichkeiten gegeben... meine ausführliche Rezension folgt!
Mein Weg zu dem Buch: Durch eine Leserunde auf Facebook bin ich auf Laura Newman und ihr Buch „Jonah“ aufmerksam geworden. Es gefiel mir total gut, sodass ich mir den ersten Teil der „Nachtsonne“ Trilogie bestellt habe, welcher mich ebenfalls nicht zuletzt aufgrund der spannenden dystopischen Thematik mitriss und überzeugte. Daraufhin musste ich natürlich auch „Coherent“ lesen.
Erster Satz: Sophie beobachtete den blonden, blauäugigen Jungen dabei, wie er quer durch die Cafeteria auf sie zusteuerte.
Klappentext: Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Zum Autor: Laura Newman wurde 1983 in Berlin geboren und schrieb bereits als Kind gerne bunte, spannende und fantasievolle Geschichten. Im Laufe ihres Lebens beschäftigte sie sich mit Videoschnitt, Fotografie Mode- und Grafikdesign bis sie schließlich den Beruf des Mediengestalters erlernte und diese Tätigkeit etwa 10 Jahre lang ausübte. 2013 ließ sie ihre Leidenschaft zum Schreiben erneut aufleben und veröffentlichte ihren ersten Roman.
Meinung: Die Optik des Buches gefiel mir auf Anhieb total gut. Das geklappte Softcover verbarg noch eine kleine „persönliche“ gedruckte Botschaft von Laura an ihre Leser. Im Laufe der Geschichte fiel mir jedoch auf, dass meine Vorstellung von Sophie nicht dem Mädchen auf dem Cover entsprach, insofern sie das sein soll. Sophie hat in der Geschichte lockige rote Haare, Sommersprossen und Augenbrauen in der Farbe ihrer Haare. Den Klappentext fand ich ansprechend, die Idee, ohne Geräte zu kommunizieren und online zu sein fand ich spannend, aber auch erschreckend. Meine Neugierde auf die Geschichte war geweckt. Laura Newmans Schreibstil war, wie auch in den anderen Büchern, die ich von ihr las, sehr angenehm und locker. Sie schafft es, durch eine situativ passende rasante Erzählweise die Spannung in der gesamten Zeit aufrecht zu halten und zu bestimmten, brenzligen Situationen zusätzlich anzuheben, was mich zwischendurch die Luft anhalten ließ. Ich fieberte total mit und mochte das Buch kaum aus der Hand legen. Die Geschichte um Sophie wird in der dritten Person erzählt. Zwischendurch werden kursiv gedruckte Gedankengänge der jeweiligen Personen eingebracht, welche sehr gute Einblicke boten. Die Protagonistin Sophie fand ich sympathisch. Ich konnte ihr Ängste und Sorgen nachvollziehen und mich demnach gut in sie hineinversetzen. Auch fand ich sie im Hinblick auf diverse Ereignisse sehr mutig und stark. Jean konnte ich anfangs nicht greifen. Ich wusste nicht, mit welcher Intention er sich Sophie „annäherte“. Ich fand ihn zunächst eine Spur zu fordernd. Der gemeinsame Weg der beiden war mir teilweise wenig transparent, manche Situationen und Handlungen konnte ich nicht nachvollziehen. Ich hatte zwischenzeitlich das Gefühl, dass etwas fehlt. Emotionen kamen leider dadurch wenig rüber. Zum Ende hin wirkte es dann aber insgesamt authentischer und greifbarer. Auch Jean war mir zunehmend sympathisch. Besonders interessant fand ich Lamar, vor allem im Bezug auf seine Entwicklung. Die Situation mit Sophies Tante Anna kam meiner Meinung nach insgesamt etwas zu kurz, auch kamen Personen vom Anfang später nicht mehr vor, bei denen ich zunächst annahm, dass sie ebenfalls eine Rolle in der Geschichte spielen. Das Ende ist eigentlich abgeschlossen, es gibt keinen Cliffhanger. Eigentlich, da Laura Newman eine kleine Überraschung für uns bereithält, die Raum für eigene Intepretationen (und mich auf jeden Fall Schmunzeln) lässt…
Zitate: „Das ist nicht unser Ding. WIR sind unser Ding.“
„Der ehemalige Mitbewohner Jeans wirkte auf sie wie ein irrer Professor auf Speed.“
Fazit: Laura Newman gehört definitv zu den Autoren, dessen Bücher ich ohne lange zu überlegen kaufen & lesen würde. „Coherent“ fand ich insgesamt gelungen und sehr spannend. Mir blieb teilweise die Luft weg und die rasante Handlung, vor allem zum Ende hin, sorgte dafür, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte. Die Thematik kannte ich bisher in der Form nicht, auch wurde sie hervorragend beschrieben und ausgebaut. Wer dystopische Fiction-Bücher mit einem Hauch Liebesgeschichte und sympathischen, zum Teil nerdigen Charakteren mag sollte sich das Buch auf jeden Fall mal anschauen. Den Weg der beiden Protagonisten hätte ich mir jedoch noch transparenter und nachvollziehbarer gewünscht. Ich gebe „Coherent“ insgesamt 4/5 Federn.
Vielen Dank an den Drachenmondverlag für das Rezensionsexemplar.
Habe es nach ein paar Seiten abgebrochen. Die Story interessiert mich nicht, es ist so langweilig und einen anständigen Buchsatz gibt es auch nicht, was das Lesen so viel schwerer macht ^^ Schade.
Ob Smartphone, Tablet oder Computer – über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Meine Meinung :
Viele Blogger Meinungen habe ich zu Coherent gelesen und ich selbst musste dieses Buch jetzt auch unbedingt vom Verlag anfragen. Da ich noch nicht so viele zeitgenössischer Sci-Fi-Romane gelesen habe, war dieses Buch auch für mich eine Überraschung im positiven Sinne.
In " Coherent" geht es um die siebzehnjährige Sophie, die eigentlich ein ganz normales Mädchen ist in mitten von Handys, Tablets und Computern. Doch sie selbst mag diese Welt nicht besonders wohl und will nicht Teil davon sein. Sie denkt, dass diese Dinge mit ihr reden und immer wenn sich ein Gerät ins Netz wählt kann sie darauf zugreifen. Sie glaubt nicht damit umgehen zu können. Als sie in Frankreich zu einem Schüleraustausch muss, passt das momentan gar nicht. Doch sie will ihrer Mutter noch einen letzten Gefallen erfüllen und diesen Austausch machen. In Frankreich trifft sie auf Jean und es funkt und als sie ihm von seiner Gabe erzählt....
Sophie hat viele Schicksalsschläge hinter sich und schlägt sich so durch das Leben. Sie versucht niemals aufzugeben und ist trotz ihrer Gabe immer vorsichtig mit dem was sie macht. Sie macht im Verlauf zwar einige Fehler und diese machen sie aber noch authentischer.
Der Schreibstil von Laura Newman ist angenehm flüssig und hat mich nach nur ein paar Seiten in die Geschichte von Sophie gezogen. Das Buch wird aus mehreren Sichten erzählt angefangen mit Sophie als Protagonistin selbst, dann Jean einem Franzosen den sie bei ihrem Austausch kennen lernt und zu guter Letzt von Agent Lamar Bishop der Sophie beobachten soll und anscheinend von ihrer Gabe weiß. So kommt der Leser verschiedenen Charakteren näher und kann so mehr über die einzelnen erfahren.
Die Spannung und Handlung der Geschichte hat mich zu Beginn in das Buch gezogen. Die Geschichte ist in drei Teile unterteilt und der Leser wird zuerst mit nach Frankreich mitgenommen und lernt dort das Land, die Menschen und viel Neues kennen. Im zweiten wiederum ist es zwei Jahre später in dem Sophie jetzt studiert, sie wohnt in einer neuen Stadt und auch mit ihren Fähigkeiten kommt sie besser zurecht. Auch hat sie sich mehr darüber angeeignet und merkt aber nicht, dass sie sich damit vielleicht sogar schon in Gefahr gebracht hat. Ihr Fall wird wieder aufgenommen und sie muss sich umsehen.. Man merkt das sich Sophie vom ersten Teil ab verändert hat und auch sich weiter entwickelt hat und leider auch durch Umstände die nicht sehr schön waren. Der zweite Teil führt den Leser nun wieder weiter und auch Jean trifft man wieder, was mich sehr gefreut hat. Der nun letzte Teil wird immer mehr zu einem spannenden Showdown und man kann sich einfach nicht daraus entziehen. Bei den verschiedenen Perspektiven musste man aufpassen das man nicht etwas zu schnell liest, denn durch den Wechsel wird manchmal etwas eher erzählt und kann man etwas durcheinander kommen.
Das Cover hat mich schon von weitem neugierig gemacht und es passt perfekt auf Sophie mit ihren Haaren. Auch der helle Ton und der Schriftzug haben es komplett gemacht und zu einem Hingucker werden lassen.
Das Ende hat mich bis zur letzten Seite gefordert und ich konnte nicht aufhören mit dem lesen. Ein packendes Ende das mich nicht enttäuscht hat und es hätte von mir aus gleich weiter gehen können.
Fazit
Mit „ Coherent „ hat Laura Newman einen fesselnden zeitgenössischer Sci-Fi Roman geschaffen, der den Leser durch eine spannende Geschichte über die Protagonistin Sophie führt, deren Leben auf einmal ganz anders wird.
Fesselnde Handlung, authentische Protagonisten und ein toller Schreibstil zeichnen die Autorin in diesem Buch aus.
Sophie ist anders, als andere Mädchen. Nicht nur, dass sie schon mit ihren 17 Jahren herbe Verluste in der Familie hinnehmen muss, auch ihre "Gabe" ist nicht gerade förderlich. Irgendwie kann sie gedanklich Kontakt mit internetfähigen Geräten aufnehmen. Als sie bei einem Schüleraustausch in Frankreich Jean kennenlernt, ist er der erste, der von ihrer Fähigkeit erfährt. Und so verbringt Sophie mit Jean wunderschöne Monate. Als Sophie dann jedoch wieder nach Hause fahren muss, ändert sich ihr Leben schlagartig. Denn es warten nicht nur weitere Schicksalsschläge auf sie, sondern auch Männer in dunklen Anzügen, die sich nicht für Sophie, sondern mehr für ihre Fähigkeiten interessieren.
Mit ihrem Dilogie-Auftakt "Another day in Paradise" ist mir die Autorin schon sehr positiv aufgefallen. Dies lag unter anderem an dem bildhaften Schreibstil, der mich in den Bann gezogen hat.
Mit "Coherent" lag mir nun der nächste Roman vor. Schon der Klappentext hat mich sehr angesprochen und als ich mich dann den ersten Seiten hingegeben habe, war ich sofort wieder vom Stil gefangen. Es ist nicht nur die bildhafte Schreibweise, sondern auch die Liebe zum Detail, die mir sofort aufgefallen ist. Nicht nur die die Beschreibung der Charaktere oder der Landschaften, auch die einzelnen Szenen und Dialoge sind gut ausgearbeitet. Ich hatte mehr als einmal das Gefühl, mittendrin zu sein.
Sophie ist eine sympathische junge Frau, die durch einen Schicksalsschlag schon mit ihren 17 Jahren viel zu früh erwachsen werden muss. Sie hat sich um vieles zu kümmern und ist gleichzeitig noch mit ihrer besonderen Gabe "gestraft". Nach und nach ergibt sich erst, warum Sophie so ist, wie sie ist.
In drei Teilen erzählt die Autorin nun die Geschichte Sophies. Und dem jungen Franzosen Jean, der Sophie gehörig den Kopf verdreht. Allerdings fand ich Jean letzten Endes nicht so gut gelungen. Er war mir etwas zu perfekt. Er hatte stets einen passenden Spruch auf den Lippen, hat sich (zu) rührend um Sophie gekümmert und war auch sonst fast ohne Fehler. Ich hätte mir bei ihm etwas mehr Ecken und Kanten gewünscht. Außer seiner lästigen Angewohnheit zu rauchen, war fast gar nichts "fehlerhaftes" an ihm.
Aber auch die etwas langwährenden Szenen im ersten Teil des Buches führen zu Punktabzug. Die Geschichte des "Schüleraustausches" war etwas zu sehr in die Länge gezogen. Doch ab dem zweiten Teil macht die Autorin dies alles wieder wett. Denn dann kommt endlich Sophies Gabe ins Spiel und es beginnt die eigentliche Geschichte. Und es wird spannend. Das kann ich versprechen. Es beginnt ein Katz- und Maus-Spiel. Dabei kommen einige überraschende Wendungen zum Vorschein.
Die letztendliche Umsetzung des Endes hat mich dann auch nicht richtig überzeugen können. Ich denke aber, dass es bei mir einfach doch am Thema lag. Manchmal verstand ich eben nur den berühmten Bahnhof, was aber an meinen mangelnden Kenntnissen über Computer sowie Soft- und Hardware liegt. Und deswegen sehe ich darüber weg.
Insgesamt fand ich - als eingefleischter "The Walking Dead"-Fan - "Another Day in Paradise" um Längen besser, was dann aber eben an der Thematik lag. In diesem Fall werde ich mich auf jeden Fall noch der "Nachtsonne"-Trilogie der Autorin widmen.
Alles in allem war ich dann aber doch mittendrin und hatte kurzweilig Lesestunden.
Inhalt: Ob Smartphone, Tablet oder Computer über das Internet leben, lieben und kommunizieren wir. Was aber, wenn wir keine Geräte mehr bräuchten, um online zu sein? Was würdest du tun? Genau diese Erfahrung macht die 17-jährige Sophie und gerät schnell in einen rasanten Strudel aus Angst und Faszination. Gejagt von einer geheimnisvollen Organisation begibt sie sich auf eine abenteuerliche Flucht quer über den Globus. Zusammen mit dem smarten Franzosen Jean setzt Sophie alles daran, dem Ursprung ihrer Fähigkeiten und dem Rätsel um ihre Vergangenheit auf die Spur zu kommen.
Cover: Ein echter Blickfang, das Augenmerk liegt auf der jungen Frau mit dem roten Haar und dem gesenkten Blick. Das der Körper Hals abwärts wie eine Struktur dargestellt ist, denke ich ist für das Internet stehend, das man in der Jugendsprache auch "Netz" nennt. Übergang von der hellen zur blauen Farbe wirkt sehr weich und ist passend gestaltet.
Zum Buch: Die Geschichte teilt sich in 3 Teile auf, mit jeweils einer passenden Illustration zu Beginn. Das Buch fängt erstmal lustig an, etwas sarkastischer Unterton anfangs und geht dann in einen schnörkellosen, jugendlichen Schreibstil über. Amüsante Formulierungen bringen einen zum Lächeln. In diesem Buch erleben wir die Entwicklung und Entscheidungen der jeweiligen Charaktere, aus jeweils seiner Sicht und was die anderen in dem Moment machen, kurz bevor die Geschehnisse wieder aufeinander treffen.
Protagonisten: Sophie ist eine direkte, sehr nachdenkliche und etwas sarkastische junge Frau. Nicht so sorglos und unbeschwerte wie andere in ihrem Alter, versucht sie mit dem Alltag klarzukommen. Ihre Bodenständigkeit und Meidung von zu viel elektronischen Geräten fällt Jean schnell auf, doch er ahnt nicht das es für letzteres bestimmte Gründe gibt. Jean ist sehr selbstbewusst und weiß durch welche Masche er am besten bei Mädels ankommt. Das er einen Ruf als Draufgänger und Frauenheld hat, scheint ihn nicht zu stören. Dadurch wirkt er schnell eingebildet, dich im Verlauf der Geschichte zeigt sich das er auch eine nette Seite hat. Abgesehen von seiner oftmals impulsiven Art, ist die Wandlung die er durchlebt sehr gut dargestellt. Er steht Sophie immer zur Seite. Lamar ist der etwas verbohrte, wie ein Kontrollfreak wirkender Mann und der dritte aus dessen Sichtweise wir die Geschichte erleben. Das es nicht gut mit Zurückweisung umgehen kann und etwas zu sehr dem flüssig Glück zugewandt ist zeitweise, hat ihn anfangs nicht wirklich sympathisch wirken lassen. Doch auch er macht eine Wandlung durch und trifft manchmal nicht so egoistische Entscheidung, die die Meinung von ihm mehr ins positive wieder driften lässt.
Meinung: Die Geschichte wartet mit interessanten Kenntnissen und Wendungen auf. Ich war oftmals überrascht und etwas schockiert über die neusten Erkenntnisse. Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen und sie hat an keiner Stelle an Spannung eingebüßt. Es war interessant zu lesen und in die Welt von Sophie, Jean und Lamar einzutauchen.
Eine Gabe oder ein Fluch? Online rund um die Uhr und zwar ohne Geräte - aber wie ist das möglich? Sophie ist anders, als andere und sie ist in großer Gefahr!
Eckdaten zum Buch:
Erscheinungsdatum:16.06.2015 Verlag : Books on Demand ISBN: B00ZUDS6F8 E-Buch Text 417 Seiten Genre: Young Adult/Sci-Fi Art: Einzelband Autor:
Meine Name ist Laura Newman und ich schreibe. Eigentlich tue ich dies schon, seit ich denken kann. Ich liebe es, die Geschichten und Ideen, welche tagtäglich in meinem Kopf enstehen, mit anderen zu teilen. Im September 2013 erschien mein erster Roman im Selbstverlag. Damit habe ich mir einen lang gehegten Wunsch erfüllt und war von den Möglichkeiten des Self Publishing so beeindruckt, dass ich fleißig weiter schrieb. Auszug von ihrer Homepage: Laura Newman
Worum gehts?
Täglich nutzen wird das Internet egal ob wir unser Smartphone oder das Notebook oder ein andere Gerät benutzen. Doch bei Sophie ist das anders - sie benötigt diese Gerät - sie ist 7/24/365 online und sie benötig nur ihre Gedanken dafür. Wie sie zu dieser Gabe kam? Das weiß sie nicht! Aber die 17 jährige schwebt in großer Gefahr wird ihre Gabe jetzt zum Fluch? Und dann wäre da noch diese Sache mit dem Schüleraustauschprogramm in Frankreich....
Cover:
Das Cover ist doch wirklich ein Traum oder? Das rothaarige Mädchen soll mit ziemlicher Sicherheit Sophie darstellen, da Sophie rote Haare hat und auch die Einflüsse der geometrischen Formen, die ihre Gabe andeuten sollen, finde ich wundervoll. Alles in allem ein Cover zum Verlieben *_*
Schreibstil:
"Amerikanerin? Natürlich! Dann sollte ich jetzt wohl besser in Englisch weiterfluchen,was?"
Locker, frech und eine gute Portion Humor komplettieren diese tolle Geschichte rund um die 17 - jährige Sophie. Laura Newman beweist ein Händchen für die richtige Portion an Gefühl, Spannung und Humor und zog mich so direkt in ihren Bann. Schon nach wenigen Seiten war ich in die Geschichte versunken. Sehr schön finde ich das durch die im Buch vorkommenden französische Sprache, die französische Flair unterstrichen wird. Keine Angst ihr müsst kein Französisch beherrschen!!
Meinung:
Nachdem ich mich schon ins Cover verliebt hatte, musste mich natürlich auch die Story noch überzeugen, aber das geschah eigentlich sehr rasch. Man fühlt sich sehr schnell verbunden mit der Story die einfach durch Authentizität. Zudem finde ich die Plotidee sehr spannend, das Sophie dieses Gabe haben soll, die sich auch während des Verlaufs der Geschichte immer weiterentwickelt.
Die spannende und fesselnde Story wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht von Sophie, Jean und dem Agenten Bishop. Das hat mir persönlich sehr gut gefallen, man wusste immer wer gerade in der Erzählphase ist und es gab der Story einen besonderen Kick.
Ein tragisches Ereignis ist Sophie widerfahren und sie findet erst langsam wieder in den Alltag zurück. Durch den ganzen Streß der letzten Monate hat sie einen geplanten Schüleraustausch vergessen und so fliegt sie nur widerwillig nach Frankreich.
In Frankreich angekommen lernt sie den Herzensbrecher Jean kennen, und eine wunderschöne Romanze nimmt ihren Lauf. Ich finde es sehr bildlich und schön beschrieben wie die beiden sich annähern und Gefühle füreinander entwickeln. Durch die wechselnden Erzählperspektiven lernt man beide noch besser kennen und ich fand sie sehr warmherzig und symphatisch.
Was sie und Jean nicht bemerken ist die Überwachung durch eine geheime Organisation, die von Sophies Gabe wissen und sie in ihre Hände bekommen wollen.
Eine weitere wichtige Person in dieser Story ist der Agent Bishop, der für die Überwachung eingeteilt wurde. Durch seine Erzählperspektive sehen wir die ganze Story wieder in einem anderen Licht. Er ist ein Mann mit Ecken und Kanten und hat auch große Probleme in seinem Privatleben zu überwinden. Seine Entwicklung im Verlauf der ganzen Geschichte wird sehr interessant dargestellt und ich finde er wirkt sehr authentisch.
Es dauerte etwas bis die Handlung an Fahrt gewann, aber ich empfand beim Lesen nie Langeweile. Der flüssige Schreibstil und die bildliche Beschreibung haben mir sehr gut gefallen und die unterschiedlichen Erzählperspektiven wurden sehr gut in die Story eingebunden. Von mir defintiv eine Empfehlung.
Dies war mein letztes ungelesenes Buch von Laura Newman. Ich bin schon etwas wehmütig und hoffe das bald etwas Neues von ihr kommt.
Coherent hatte einen guten Einstieg. Ich fand Sophie sehr greifbar, authentisch und konnte mich gut mit ihr identifizieren. Ich wurde direkt in die Geschichte geworfen ohne viel Vorgeplänkel, was mir gut gefallen hat. Ich war gespannt wie Sophie und Jean sich kennen lernen würden und fand es witzig aber auch etwas abgedroschen - im Sinne von "schon zig mal gelesen". Aber sei's drum. Ich fand die Entwicklung ihrer Beziehung als auch der Charaktere an sich sehr spannend und die Möglichkeit an ihren Gedanken teilzuhaben, war klasse. Die Geschichte hatte Tempo, Emotionen und überraschende Wendungen. Es hatte schon einen gewissen Thrill.
Eine Sache gefiel mir nicht so, was auch andere schon angemerkt haben. In der Geschichte passiert etwas und ein Kapitel später wird erzählt wie man dazu kam. Ich finde diese Erzählweise etwas ungünstig, da ich dann leider dazu neige, die Seiten zu überblättern weil ich ja schon weiß wohin es führt.
Fazit: Ein Roman der fesselt und emotional berührt dabei aber auch spannend ist. Tolles Setting und Charaktere, denen man gerne auf ihrem Weg folgt.