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Jansen und Henning #1
Der Jungfrauenmacher
Eine Sturmflut spült die Leiche einer Frau an den Strand, die wie eine Kreatur des Wassers wirkt: Die Meerestiere haben ihren Körper in Besitz genommen, und in ihrem Hals befinden sich Wunden, die wie Kiemen aussehen. Als eine zweite Frau tot in der Nordsee treibt, ahnt der junge Polizeichef Knut Jansen: Er hat es mit einem Serienkiller zu tun. Mithilfe der ehemaligen Profilerin Helen Henning gelingt es ihm, die Spur des Mörders aufzunehmen. Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …
- GenresThriller
417 pages, Kindle Edition
First published June 15, 2015
About the author
Derek Meister
27 books6 followersDerek Meister wurde 1973 in Hannover geboren.
Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam/Babelsberg und schreibt seit 2000 erfolgreich Spielfilme, Event-Movies und Serien fürs deutsche Fernsehen.
Seine historische Krimireihe “Rungholt” [Rungholts Ehre] wurde für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominiert. Die Reihe um den bärbeißigen Patrizier – der 1390 Lügner, Mörder und Schlächter in den dunklen Gassen Lübecks jagt – ist längst Kult.
Derek Meister ist verheiratet und arbeitet seit 1999 als freier Autor. Er lebt in Niedersachsen.
Derek Meister, born in 1973, studied Film and Television Screenplay Writing and Adaptation at the Film Academy of Potsdam-Babelsberg. As a freelance author in Berlin, he has written successful series and other screenplays for television. His novel Rungholt’s Honour [Rungholts Ehre] was nominated for the Glauser Award.
Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam/Babelsberg und schreibt seit 2000 erfolgreich Spielfilme, Event-Movies und Serien fürs deutsche Fernsehen.
Seine historische Krimireihe “Rungholt” [Rungholts Ehre] wurde für den Friedrich-Glauser-Krimipreis nominiert. Die Reihe um den bärbeißigen Patrizier – der 1390 Lügner, Mörder und Schlächter in den dunklen Gassen Lübecks jagt – ist längst Kult.
Derek Meister ist verheiratet und arbeitet seit 1999 als freier Autor. Er lebt in Niedersachsen.
Derek Meister, born in 1973, studied Film and Television Screenplay Writing and Adaptation at the Film Academy of Potsdam-Babelsberg. As a freelance author in Berlin, he has written successful series and other screenplays for television. His novel Rungholt’s Honour [Rungholts Ehre] was nominated for the Glauser Award.
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Community Reviews
Displaying 1 - 11 of 11 reviews
November 11, 2021
Nachdem ich ja den zweiten Band der Reihe als erstes gelesen habe, kann nun der erste Band ran. Und dieser steht dem zweiten in nichts nach.
Es ist fesselnd, spannend und langweilig wird es erst recht nicht.
Es gibt zahlreiche unerwartete Wendungen und der Spannungsbogen steigt kontinuierlich bis zum packenden Finale.
Die Protagonisten waren auch wieder sympathisch und mit dem Täter hätte nicht definitiv nicht gerechnet. Man hätte es auch nicht ahnen können.
Zusammenfassend bekommt das Buch 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich bin nun noch mehr auf den dritten Band gespannt.
Es ist fesselnd, spannend und langweilig wird es erst recht nicht.
Es gibt zahlreiche unerwartete Wendungen und der Spannungsbogen steigt kontinuierlich bis zum packenden Finale.
Die Protagonisten waren auch wieder sympathisch und mit dem Täter hätte nicht definitiv nicht gerechnet. Man hätte es auch nicht ahnen können.
Zusammenfassend bekommt das Buch 5 von 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich bin nun noch mehr auf den dritten Band gespannt.
October 11, 2017
Willkommen in Valandsiel, einem kleinen Örtchen an der Nordsee.
Mittlerweile ärgere ich mich sehr darüber, das ich mit dem 3. Teil der Reihe begonnen habe. Ich lese gewöhnlich immer einen Band nach dem anderen, begonnen beim Ersten und erfreue mich daran, wie sich die Charaktere weiter entwickeln oder wie die Welten sich verändern.
Warum ich dann mit dem letzten Teil begann? Ich wusste nicht das es eine Reihe ist. Dies soll keine Entschuldigung sein, aber ich hatte mich leider zu spät über das Buch informiert.
Freundlicherweise überließ mir das Bloggerportal von Random House die ersten beiden Bücher der Jansen/Henning- Reihe, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte.
Also auf gehts ....
Der Einstieg in eine neue Geschichte war wie immer spannend, auch wenn man die Charaktere schon etwas kannte. Da ich aber erst jetzt den ersten Teil der Reihe erlas, durfte ich diese Charaktere noch einmal komplett neu kennen lernen, was mir sehr viel Spaß machte.
Die führenden Hauptprotagonisten im Buch waren Knut Jansen und Helene "Helen" Henning, welche unterschiedlicher nicht sein konnten, aber zusammen trotzdem ein tolles Team abgaben.
Knut, war für mich ein Charakter der schwierig zu fassen war. Als neuer Chef des Polizeireviers, muss er sich erst einmal beweisen. Schwierig dabei war, das sein Vorgänger, sein Vater war, der das Revier mit aller höchster Achtung verließ und seinem Sohn damit ein Amt übergab, für das ihn viele nicht bereit hielten. Trotz allem bemühte er sich und bewies bei seinem ersten großen Fall das mehr in ihm steckte, als nur ein "Dorfpolizist".
Kommissare, Revierleiter oder auch Detektives gibt es mittlerweile zu Hauf. Hier noch einen Charakter zu entwickeln der auffällt, birgt so manches Hindernis. Doch genau wie Helen, blieb mir auch Knut, nach dem Lesen im Gedächnis. Sei es seine Liebe zu Rock, seine Stiefel aus Schlangenleder oder sein aufopfernder Charakter. Natürlich konnte ich nicht alles an ihm gut heißen, aber der Großteil seiner Art und Weise war verständlich und äußerst angenehm.
Helen, ist für mich wohl beste Beispiel für eine starke Frau. Sie arbeitete für das FBI in Amerika und fand den Weg zurück nach Valandsiel nur durch den Tod ihres Vaters.
Neben den ganzen Streitigkeiten um das Erbe ihres Vaters, wird sie durch Zufall mit in den aktuellen Fall gezogen und kann hier ihr angelerntes Wissen einsetzen. Trotz der Angst, die sie hin und wieder hatte, war sie ein sehr positiver Charakter, der mit Witz und Humor, aber auch mit Disziplin und Eifer, bei mir großes Gefallen auslöste.
Magnussen, Diehl und Birthe, waren nicht immer leichte Protagonisten und machten es einem sehr schwer sie zu mögen. Sie alle hatten ihre eigenen Anforderungen an Knut und die Leitung des Reviers, weshalb sie auch manchmal negativ auffielen. Als Polizisten waren sie sehr stark, aber und das war das spannendste, sie wussten nicht wie sie im Ernstfall handeln sollten. Man merkte einfach das sie noch einen Mord hatten und genau das machte sie nur noch interessanter.
Bis zum Ende konnte ich nicht erahnen wer der Täter sein könnte und ob ich ihn beim lesen vielleicht schon kennen gelernt hatte. Auch die Erklärung für seine Taten war angsteinflößend, aber teilweise doch verständlich, so das man doch etwas Mitgefühl entbehren konnte.
Es machte soviel Spaß ein Buch zu beginnen bei dem man schon nach ein paar Seiten, jedes Wort förmlich aufsaugte.
Das Kennenlernen der Charaktere, egal ob Haupt- oder Nebenperson, erfolgte leserfreundlich, verriet aber nicht sofort alles. Da das Buch der Auftakt zu einer Reihe war, wurde man natürlich mit einigen gut versteckten Cliffhangern überrascht. Tatsächlich fragte man sich nach dem lesen so einige Dinge, weshalb man am liebsten gleich mit dem nächsten Buch beginnen wollte.
Was zu einem Thriller natürlich gehörte, war Spannung und die baute sich einmal auf und fiel wieder zusammen, so das man stetig etwas erwartete. Tatsächlich geschah auch immer etwas, sei es die Ermittlungsarbeit von Knut Jansen, Helen´s Heimkehr und der damit verbundene Erbschaftsstreit oder Auszüge aus dem verhalten des Täters. Langweile fand man im Buch auf keiner Seite.
Wenn ich ein Buch wie dieses lese, dann möchte ich die Umgebung spüren, das Gefühl haben neben den Personen zu stehen und mich einfach in diese Welt ziehen lassen. Genau das schaffte es. Ich spürte förmlich die Gischt auf mir und genoss die raue Seeluft, auch wenn ich noch immer in meinem Lesesessel saß.
Was mich störte? Eigentlich nix. Ich empfand das Buch als sehr ausgewogen und gut recherchiert. Ich hatte Spaß und genoss den Nervenkitzel beim Fangen des Täters.
Wunderschön trifft es wahrscheinlich nicht ansatzweise, aber ich belasse es einmal dabei.
Das Meer und die Wolken wirken sehr dunkel, lassen aber helle Flecken erkennen. Gerade die Häuser und der Leuchtturm erstrahlen förmlich und ziehen die Blicke auf sich.
Allerdings fehlte mir im Bild etwas, das auf den aktuellen Fall schließen ließ. Denn da hätte es genug Möglichkeiten gegeben.
Sowohl der Name des Autors als auch der des Buchtitels fallen sehr auf, da sie helle Farben besitzen und einen dunklen Untergrund haben.
Ich finde richtige Motive auf Büchern immer schöner, was leider sehr selten geworden ist. Gerade deswegen wäre mir das Buch in einer Buchhandlung sehr schnell aufgefallen.
Ein Thriller der nicht nur fesselte sondern auch gut unterhielt und dabei nie an Spannung verlor. Ich bin begeistert.
Mittlerweile ärgere ich mich sehr darüber, das ich mit dem 3. Teil der Reihe begonnen habe. Ich lese gewöhnlich immer einen Band nach dem anderen, begonnen beim Ersten und erfreue mich daran, wie sich die Charaktere weiter entwickeln oder wie die Welten sich verändern.
Warum ich dann mit dem letzten Teil begann? Ich wusste nicht das es eine Reihe ist. Dies soll keine Entschuldigung sein, aber ich hatte mich leider zu spät über das Buch informiert.
Freundlicherweise überließ mir das Bloggerportal von Random House die ersten beiden Bücher der Jansen/Henning- Reihe, wofür ich mich ganz herzlich bedanken möchte.
Also auf gehts ....
Der Einstieg in eine neue Geschichte war wie immer spannend, auch wenn man die Charaktere schon etwas kannte. Da ich aber erst jetzt den ersten Teil der Reihe erlas, durfte ich diese Charaktere noch einmal komplett neu kennen lernen, was mir sehr viel Spaß machte.
Die führenden Hauptprotagonisten im Buch waren Knut Jansen und Helene "Helen" Henning, welche unterschiedlicher nicht sein konnten, aber zusammen trotzdem ein tolles Team abgaben.
Knut, war für mich ein Charakter der schwierig zu fassen war. Als neuer Chef des Polizeireviers, muss er sich erst einmal beweisen. Schwierig dabei war, das sein Vorgänger, sein Vater war, der das Revier mit aller höchster Achtung verließ und seinem Sohn damit ein Amt übergab, für das ihn viele nicht bereit hielten. Trotz allem bemühte er sich und bewies bei seinem ersten großen Fall das mehr in ihm steckte, als nur ein "Dorfpolizist".
Kommissare, Revierleiter oder auch Detektives gibt es mittlerweile zu Hauf. Hier noch einen Charakter zu entwickeln der auffällt, birgt so manches Hindernis. Doch genau wie Helen, blieb mir auch Knut, nach dem Lesen im Gedächnis. Sei es seine Liebe zu Rock, seine Stiefel aus Schlangenleder oder sein aufopfernder Charakter. Natürlich konnte ich nicht alles an ihm gut heißen, aber der Großteil seiner Art und Weise war verständlich und äußerst angenehm.
Helen, ist für mich wohl beste Beispiel für eine starke Frau. Sie arbeitete für das FBI in Amerika und fand den Weg zurück nach Valandsiel nur durch den Tod ihres Vaters.
Neben den ganzen Streitigkeiten um das Erbe ihres Vaters, wird sie durch Zufall mit in den aktuellen Fall gezogen und kann hier ihr angelerntes Wissen einsetzen. Trotz der Angst, die sie hin und wieder hatte, war sie ein sehr positiver Charakter, der mit Witz und Humor, aber auch mit Disziplin und Eifer, bei mir großes Gefallen auslöste.
Magnussen, Diehl und Birthe, waren nicht immer leichte Protagonisten und machten es einem sehr schwer sie zu mögen. Sie alle hatten ihre eigenen Anforderungen an Knut und die Leitung des Reviers, weshalb sie auch manchmal negativ auffielen. Als Polizisten waren sie sehr stark, aber und das war das spannendste, sie wussten nicht wie sie im Ernstfall handeln sollten. Man merkte einfach das sie noch einen Mord hatten und genau das machte sie nur noch interessanter.
Bis zum Ende konnte ich nicht erahnen wer der Täter sein könnte und ob ich ihn beim lesen vielleicht schon kennen gelernt hatte. Auch die Erklärung für seine Taten war angsteinflößend, aber teilweise doch verständlich, so das man doch etwas Mitgefühl entbehren konnte.
Es machte soviel Spaß ein Buch zu beginnen bei dem man schon nach ein paar Seiten, jedes Wort förmlich aufsaugte.
Das Kennenlernen der Charaktere, egal ob Haupt- oder Nebenperson, erfolgte leserfreundlich, verriet aber nicht sofort alles. Da das Buch der Auftakt zu einer Reihe war, wurde man natürlich mit einigen gut versteckten Cliffhangern überrascht. Tatsächlich fragte man sich nach dem lesen so einige Dinge, weshalb man am liebsten gleich mit dem nächsten Buch beginnen wollte.
Was zu einem Thriller natürlich gehörte, war Spannung und die baute sich einmal auf und fiel wieder zusammen, so das man stetig etwas erwartete. Tatsächlich geschah auch immer etwas, sei es die Ermittlungsarbeit von Knut Jansen, Helen´s Heimkehr und der damit verbundene Erbschaftsstreit oder Auszüge aus dem verhalten des Täters. Langweile fand man im Buch auf keiner Seite.
Wenn ich ein Buch wie dieses lese, dann möchte ich die Umgebung spüren, das Gefühl haben neben den Personen zu stehen und mich einfach in diese Welt ziehen lassen. Genau das schaffte es. Ich spürte förmlich die Gischt auf mir und genoss die raue Seeluft, auch wenn ich noch immer in meinem Lesesessel saß.
Was mich störte? Eigentlich nix. Ich empfand das Buch als sehr ausgewogen und gut recherchiert. Ich hatte Spaß und genoss den Nervenkitzel beim Fangen des Täters.
Wunderschön trifft es wahrscheinlich nicht ansatzweise, aber ich belasse es einmal dabei.
Das Meer und die Wolken wirken sehr dunkel, lassen aber helle Flecken erkennen. Gerade die Häuser und der Leuchtturm erstrahlen förmlich und ziehen die Blicke auf sich.
Allerdings fehlte mir im Bild etwas, das auf den aktuellen Fall schließen ließ. Denn da hätte es genug Möglichkeiten gegeben.
Sowohl der Name des Autors als auch der des Buchtitels fallen sehr auf, da sie helle Farben besitzen und einen dunklen Untergrund haben.
Ich finde richtige Motive auf Büchern immer schöner, was leider sehr selten geworden ist. Gerade deswegen wäre mir das Buch in einer Buchhandlung sehr schnell aufgefallen.
Ein Thriller der nicht nur fesselte sondern auch gut unterhielt und dabei nie an Spannung verlor. Ich bin begeistert.
July 25, 2017
Darum geht’s:
Mit der angespülten Frauenleiche am Strand ist Knut Jansen, der Leiter der örtlichen Polizeidienststelle, erst einmal überfordert und muss seine Kollegin über Funk bitten, das Handbuch mit den einschlägigen Verfahrensweisen herauszukramen und zum Tatort zu bringen. Doch von dem LKA-Schnösel will Knut sich den Fall auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Da kommt ihm die fesche Profilerin aus den USA gerade recht, die in die Provinzstadt an der Nordsee zurückgekehrt ist, um das Erbe ihres verstorbenen Vaters anzutreten. Sie soll ihm helfen und ihr Spezialwissen einbringen. Zögernd stimmt Helen Henning zu.
So fand ich’s:
Knut Jansen ist kein alleskönnender Superheld und das fand ich sehr erfrischend. Er wurde von seinem Vater und Vorgänger auf den Posten des Dienststellenleiters gehoben und musste sich bisher mit Strafzetteln und Taschendieben beschäftigen. Dass er beim Anblick seiner ersten Leiche erst einmal nicht das Prozedere parat hat, ist da nur allzu verständlich. Doch als das LKA seinen kleinen Ort überrollt und ihm den Fall aus der Hand nehmen will, erwacht sein Ehrgeiz. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten stürzt er sich aber mit viel Eifer in die Ermittlungen.
Helen Henning ist die beste Ermittlerin, die man sich für diesen Fall vorstellen kann, denn sie hat in den USA schon mehrere Serienmörder zur Strecke gebracht. Dass sie nicht ganz unbelastet ist und eigentlich genug private Probleme hat, denn auf das Erbe des Vaters haben auch Helens Mutter und Schwester ein Auge geworfen, macht Helen menschlich. Und doch bleibt sie ein bisschen blass, denn man kann kaum hinter ihre Fasade schauen. Das fand ich schade, denn sie scheint mir eine sehr spannende Figur zu sein.
Die weltgewandte und bestens geschulte Verbrecherjägerin und der Dorfpolizist mit genauem Wissen um die Bevölkerung und die örtlichen Besonderheiten bilden nicht unbedingt ein harmonisches Team, aber ein interessantes. Sie ergänzen sich, reiben sich aber auch aneinander, und arbeiten zusammen, weil beide den Mädchenmörder fassen wollen.
Drum herum finden sich Knuts Kollegen, der pensionierte Polizeichef Thor und gleichzeitig Knuts Vater, der LKA-Schnösel Maas, der zu Knuts Ärger viel besser mit Helen harmoniert und auf dessen Flirtversuche sie viel wohlwollender reagiert als auf Knuts Bemühungen, es gibt die Bewohner des kleinen Ortes und nicht zuletzt die Familien der verschwundenen Mädchen, die einen Kreis von gelungenen Nebenfiguren bilden und das Geschehen verdichten und bereichern. Selbst der Täter darf ab und zu seine Perspektive beisteuern.
Der Krimi wirkt mit leichter Hand geschrieben und lässt sich enstprechend flüssig weglesen. Derek Meister bringt die Nordseeatmosphäre mit Strand, Meer und Touristen genauso gut rüber wie die Stimmung nach dem heftigen Sturm, der gleich zu Beginn des Buches wütet. Die Handlung ist gut konstruiert und die Auflösung hat mich absolut überzeugt.
Mich nervte nur wieder mal der Klappentext. Wahrscheinlich bin ich inzwischen zu empfindlich bei dem, was auf der Buchrückseite steht. Aber dass da eine Info enthüllt wird, die im Buch selbst erst auf Seite 287 (von 413) von den Ermittlern erkannt wird, finde ich nicht gut. Okay, es war keine extrem wichtige Info. Aber der Autor hat sich sicher etwas dabei gedacht, das erst so weit hinten im Buch aufzudecken. Wie gut, dass ich inzwischen die Buchrücken und Klappentexte erst lese, nachdem ich das Buch beendet habe.
Abgesehen davon hat mich dieser Krimi mit seinen interessanten Figuren und der gut durchdachten Handlung prima unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Teil mit Knut Jansen und Helen Henning.
Mit der angespülten Frauenleiche am Strand ist Knut Jansen, der Leiter der örtlichen Polizeidienststelle, erst einmal überfordert und muss seine Kollegin über Funk bitten, das Handbuch mit den einschlägigen Verfahrensweisen herauszukramen und zum Tatort zu bringen. Doch von dem LKA-Schnösel will Knut sich den Fall auch nicht aus der Hand nehmen lassen. Da kommt ihm die fesche Profilerin aus den USA gerade recht, die in die Provinzstadt an der Nordsee zurückgekehrt ist, um das Erbe ihres verstorbenen Vaters anzutreten. Sie soll ihm helfen und ihr Spezialwissen einbringen. Zögernd stimmt Helen Henning zu.
So fand ich’s:
Knut Jansen ist kein alleskönnender Superheld und das fand ich sehr erfrischend. Er wurde von seinem Vater und Vorgänger auf den Posten des Dienststellenleiters gehoben und musste sich bisher mit Strafzetteln und Taschendieben beschäftigen. Dass er beim Anblick seiner ersten Leiche erst einmal nicht das Prozedere parat hat, ist da nur allzu verständlich. Doch als das LKA seinen kleinen Ort überrollt und ihm den Fall aus der Hand nehmen will, erwacht sein Ehrgeiz. Nach leichten Anlaufschwierigkeiten stürzt er sich aber mit viel Eifer in die Ermittlungen.
Helen Henning ist die beste Ermittlerin, die man sich für diesen Fall vorstellen kann, denn sie hat in den USA schon mehrere Serienmörder zur Strecke gebracht. Dass sie nicht ganz unbelastet ist und eigentlich genug private Probleme hat, denn auf das Erbe des Vaters haben auch Helens Mutter und Schwester ein Auge geworfen, macht Helen menschlich. Und doch bleibt sie ein bisschen blass, denn man kann kaum hinter ihre Fasade schauen. Das fand ich schade, denn sie scheint mir eine sehr spannende Figur zu sein.
Die weltgewandte und bestens geschulte Verbrecherjägerin und der Dorfpolizist mit genauem Wissen um die Bevölkerung und die örtlichen Besonderheiten bilden nicht unbedingt ein harmonisches Team, aber ein interessantes. Sie ergänzen sich, reiben sich aber auch aneinander, und arbeiten zusammen, weil beide den Mädchenmörder fassen wollen.
Drum herum finden sich Knuts Kollegen, der pensionierte Polizeichef Thor und gleichzeitig Knuts Vater, der LKA-Schnösel Maas, der zu Knuts Ärger viel besser mit Helen harmoniert und auf dessen Flirtversuche sie viel wohlwollender reagiert als auf Knuts Bemühungen, es gibt die Bewohner des kleinen Ortes und nicht zuletzt die Familien der verschwundenen Mädchen, die einen Kreis von gelungenen Nebenfiguren bilden und das Geschehen verdichten und bereichern. Selbst der Täter darf ab und zu seine Perspektive beisteuern.
Der Krimi wirkt mit leichter Hand geschrieben und lässt sich enstprechend flüssig weglesen. Derek Meister bringt die Nordseeatmosphäre mit Strand, Meer und Touristen genauso gut rüber wie die Stimmung nach dem heftigen Sturm, der gleich zu Beginn des Buches wütet. Die Handlung ist gut konstruiert und die Auflösung hat mich absolut überzeugt.
Mich nervte nur wieder mal der Klappentext. Wahrscheinlich bin ich inzwischen zu empfindlich bei dem, was auf der Buchrückseite steht. Aber dass da eine Info enthüllt wird, die im Buch selbst erst auf Seite 287 (von 413) von den Ermittlern erkannt wird, finde ich nicht gut. Okay, es war keine extrem wichtige Info. Aber der Autor hat sich sicher etwas dabei gedacht, das erst so weit hinten im Buch aufzudecken. Wie gut, dass ich inzwischen die Buchrücken und Klappentexte erst lese, nachdem ich das Buch beendet habe.
Abgesehen davon hat mich dieser Krimi mit seinen interessanten Figuren und der gut durchdachten Handlung prima unterhalten und ich freue mich schon auf den zweiten Teil mit Knut Jansen und Helen Henning.
November 30, 2024
"Lektoren sind nicht mehr das, was sie mal waren." Das ist für mich tatsächlich das wichtigste Fazit nach Beendigung des Krimis. Denn es gab in dem Buch wiederholte Stellen, die schlicht und ergreifend schlecht geschrieben waren. Nicht einfach nur zu langatmig oder zu salopp oder mit zu vielen ähnlichen Wörter oder was man noch so als störend empfinden kann, nein, richtig schlecht.
Schlecht bedeutet für mich: Man kann die Stelle mehrfach lesen und partout nicht aus dem Text erschließen, was gerade passieren soll. Ja, man kann es sich zusammenreimen. Aber der Autor schafft es nicht, das Geschehen bildlich vorm Auge des Lesers erscheinen zu lassen.
Ein Beispiel: Die Hauptfigur Helen telefoniert neben dem Auto eines Kollegen stehend mit dem Handy. Dann fährt der Kollege "plötzlich los, obwohl er die Beifahrertür weit aufgerissen hat". Ein weiterer Kollege springt auf den Sitz (ja, das steht dort so - nicht "Beifahrersitz"). Helens Handy liegt auf dem Boden und ist kaputt. Hä???? Also, wer immer hier auch der Lektor oder die Lektorin war: Entweder fehlt hier etwas in der Schilderung oder die Abfolge des Geschehens wird durcheinander gebracht bzw. chaotisch erzählt oder es ist etwas beim Übertragen des Manuskripts in den Druck schief gelaufen, sodass sich das nun zu Lesende extrem seltsam darstellt. Irgendeine Bemerkung wie: "Die noch offen stehende Autotür schlug ihr das Handy aus der Hand, als der Wagen abfuhr" könnte Klarheit schaffen.
Ähnliche Stellen gibt es leider mehrfach. Das "Kopfkino" hat einen Filmriss, weil im Text anscheinend Details nicht oder sehr wirr eingebunden werden. (Hier z.B. springt der Polizist scheinbar zu seinem Kollegen ins Auto, nachdem dieser schon "losgeprescht" ist.)
Mich wundert eigentlich, wie professionellen Autoren so etwas passieren kann, aber auch eben, warum professionelle Leser=Lektoren dies nicht bemerken.
Stephen King gab allen Nachwuchs-Autoren mal den Tipp, fertige Romane niemals gleich zum Verlag schicken zu wollen, sondern diese erstmal ein paar Wochen oder sogar Monate liegen zu lassen, um sie dann selbst als Leser in Ruhe durchzulesen - um genau solche Missgeschicke selbst aufzudecken.
Der Fall selbst ist leider der x-te Abklatsch des Serienmörders, der irgendwelche Rituale durchspielt, weil er früher mal selbst traumatisiert wurde.
Liebe Autoren... bitte schreibt doch mal einen Krimi mit einem wirklich typischen Massenmörder (wie man früher in Deutsch noch sagte) - nämlich mit einem Typen wie Fritz Haarmann, der sich seine Opfer beliebig suchte, umbrachte und einfach irgendwie verschwinden ließ, weil er geistig so neben der Spur war, dass er seine Taten gar nicht als Morde, sondern als "Missgeschicke" sah und seine Opfer wie Gegenstände behandelte, die "entsorgt" werden mussten.
Oder lasst den Fall mal unaufgelöst, weil der Mörder/die Mörderin einfach aufhört zu morden, da er/sie z.B. selbst ums Leben kommt oder schwer krank wird, einen schweren Unfall hat etc. Also eine "Jack the Ripper"-Situation.
Sprachlich schließlich bewegt sich der Roman in der Nähe von Klaus Peter Wolf, es finden sich sogar einige völlig identische Phrasen wie z.B. die "Eis schleckenden Touristen". Gegenüber Wolf fällt Meisters Stil aber dadurch negativ auf, dass Meister wiederholt die Erzählperspektive von "personal" und "auktorial" wechselt, was seit William Thackerey eigentlich niemand mehr wirklich gut hinbekommen hat. Hier stört es gewaltig, wenn man so etwas liest wie: "X wusste nicht, dass der Täter ihnen folgende Falle gestellt hatte...", gefolgt von ausführlicher Beschreibung der Konstruktion. Lasst doch die Falle einfach zuschnappen und die Leser davon genauso überrascht sein wie die Figuren.
Über die Figuren wurde schon in den anderen Rezensionen genug gesagt. Nach meinem Empfinden sind sie "gut erfunden, aber schwach ausgestaltet". Dickens oder Fontane z.B. konnten in einem Abschnitt eine komplette runde Figur erscheinen lassen, hier werden leider immer nur wieder stereotype Bruchstücke wiederholt (hat Probleme mit dem Vater, denkt immer wieder an den Ex-Freund usw.), die etwas ins Innenleben der Figur blicken lassen, der Charakter der Figur bleibt blass.
Insgesamt ein mittelprächtiger Krimi, als Schulnote eine 3-.
Schlecht bedeutet für mich: Man kann die Stelle mehrfach lesen und partout nicht aus dem Text erschließen, was gerade passieren soll. Ja, man kann es sich zusammenreimen. Aber der Autor schafft es nicht, das Geschehen bildlich vorm Auge des Lesers erscheinen zu lassen.
Ein Beispiel: Die Hauptfigur Helen telefoniert neben dem Auto eines Kollegen stehend mit dem Handy. Dann fährt der Kollege "plötzlich los, obwohl er die Beifahrertür weit aufgerissen hat". Ein weiterer Kollege springt auf den Sitz (ja, das steht dort so - nicht "Beifahrersitz"). Helens Handy liegt auf dem Boden und ist kaputt. Hä???? Also, wer immer hier auch der Lektor oder die Lektorin war: Entweder fehlt hier etwas in der Schilderung oder die Abfolge des Geschehens wird durcheinander gebracht bzw. chaotisch erzählt oder es ist etwas beim Übertragen des Manuskripts in den Druck schief gelaufen, sodass sich das nun zu Lesende extrem seltsam darstellt. Irgendeine Bemerkung wie: "Die noch offen stehende Autotür schlug ihr das Handy aus der Hand, als der Wagen abfuhr" könnte Klarheit schaffen.
Ähnliche Stellen gibt es leider mehrfach. Das "Kopfkino" hat einen Filmriss, weil im Text anscheinend Details nicht oder sehr wirr eingebunden werden. (Hier z.B. springt der Polizist scheinbar zu seinem Kollegen ins Auto, nachdem dieser schon "losgeprescht" ist.)
Mich wundert eigentlich, wie professionellen Autoren so etwas passieren kann, aber auch eben, warum professionelle Leser=Lektoren dies nicht bemerken.
Stephen King gab allen Nachwuchs-Autoren mal den Tipp, fertige Romane niemals gleich zum Verlag schicken zu wollen, sondern diese erstmal ein paar Wochen oder sogar Monate liegen zu lassen, um sie dann selbst als Leser in Ruhe durchzulesen - um genau solche Missgeschicke selbst aufzudecken.
Der Fall selbst ist leider der x-te Abklatsch des Serienmörders, der irgendwelche Rituale durchspielt, weil er früher mal selbst traumatisiert wurde.
Liebe Autoren... bitte schreibt doch mal einen Krimi mit einem wirklich typischen Massenmörder (wie man früher in Deutsch noch sagte) - nämlich mit einem Typen wie Fritz Haarmann, der sich seine Opfer beliebig suchte, umbrachte und einfach irgendwie verschwinden ließ, weil er geistig so neben der Spur war, dass er seine Taten gar nicht als Morde, sondern als "Missgeschicke" sah und seine Opfer wie Gegenstände behandelte, die "entsorgt" werden mussten.
Oder lasst den Fall mal unaufgelöst, weil der Mörder/die Mörderin einfach aufhört zu morden, da er/sie z.B. selbst ums Leben kommt oder schwer krank wird, einen schweren Unfall hat etc. Also eine "Jack the Ripper"-Situation.
Sprachlich schließlich bewegt sich der Roman in der Nähe von Klaus Peter Wolf, es finden sich sogar einige völlig identische Phrasen wie z.B. die "Eis schleckenden Touristen". Gegenüber Wolf fällt Meisters Stil aber dadurch negativ auf, dass Meister wiederholt die Erzählperspektive von "personal" und "auktorial" wechselt, was seit William Thackerey eigentlich niemand mehr wirklich gut hinbekommen hat. Hier stört es gewaltig, wenn man so etwas liest wie: "X wusste nicht, dass der Täter ihnen folgende Falle gestellt hatte...", gefolgt von ausführlicher Beschreibung der Konstruktion. Lasst doch die Falle einfach zuschnappen und die Leser davon genauso überrascht sein wie die Figuren.
Über die Figuren wurde schon in den anderen Rezensionen genug gesagt. Nach meinem Empfinden sind sie "gut erfunden, aber schwach ausgestaltet". Dickens oder Fontane z.B. konnten in einem Abschnitt eine komplette runde Figur erscheinen lassen, hier werden leider immer nur wieder stereotype Bruchstücke wiederholt (hat Probleme mit dem Vater, denkt immer wieder an den Ex-Freund usw.), die etwas ins Innenleben der Figur blicken lassen, der Charakter der Figur bleibt blass.
Insgesamt ein mittelprächtiger Krimi, als Schulnote eine 3-.
May 27, 2016
Valandsiel - Nordsee: Nach einer Sturmflut wird die Leiche einer brutal zugerichteten jungen Frau an den Strand gespült. Der Zustand der Toten gibt dem Polizeichef Knut Jansen und der soeben erst aus den USA zurückgekehrten Profilerin Helen Henning Rätsel auf. Als bald darauf eine weitere weibliche Leiche angeschwemmt wird, ist sich Knut Jansen sicher, es mit einem Serienkiller zu tun zu haben. Die wenigen Spuren lassen die Ermittler lange Zeit im Dunkeln tappen und als endlich Licht in diesen undurchsichtigen Fall kommt, ahnen sie nicht, dass sie sich in große Gefahr begeben.
Autor:
Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und schreibt erfolgreich Serien, abendfüllende Spielfilme fürs Fernsehen – und Romane. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers.
Reflektionen:
Mit großen Erwartungen bin ich an diesen Thriller heran gegangen, der in einem beschaulichen Örtchen an der Nordsee spielt. Das Flair des hohen Nordens konnte ich spüren und das salzige Meer schon fast riechen. Derek Meister versteht es Schauplätze zu beschreiben, um mich als Leser in eine andere Welt zu entführen.
Derek Meisters Schreibstil ist flüssig zu lesen und manchmal war er mir sogar zu federleicht. Beim sehr bewussten lesen stockte ich jedoch manchmal, da ich mich an Authentizitäten zweifelnd noch einmal rückversichern wollte, ob etwas tatsächlich so gemeint beziehungsweise ob etwas so geschehen war. Ja ich weiß, ich suche zu viel nach Authentizität und nehme zu viel Fiktives nicht gern als gegeben hin. Die Sprache des Autors und die gekonnte Fähigkeit Absätze neben den Fakten auszuschmücken, gefiel mir.
Die Geschichte ist gelungen komplex kreiert und die Perspektivwechsel füttern die Spannung. Doch erst im letzten Drittel war ich wirklich von ihr angetan und beeindruckt und bis dahin genoss ich lediglich eine gut durchdachte, harmonische und stimmige Story.
Die Protagonisten machten es mir leider nicht sehr leicht sie zu mögen. Einerseits war mir der Polizeichef des Örtchens Knut Jansen durchaus sympathisch, doch er wurde äußerst naiv dargestellt und verlor so an Sympathie. Welcher Polizeichef muss sich bitte erkundigen, wie man einen Durchsuchungsbeschluss beantragt und das auch noch bei seinem Vater, dem ehemaligen Leiter dieser Polizeistation. Klar, man könnte jetzt argumentieren, der Ort ist so friedlich, dass er das bisher in seinen jungen Jahren noch niemals beantragen musste, doch diese und weitere ähnliche Situationen gefielen mir nicht sonderlich, denn erst gegen Ende der Geschichte gewann Knut an gesundem Selbstvertrauen.
Die Figur der Profilerin Helen Henning war interessant und sie war mit einem kräftigen Selbstbewusstsein ausgestattet. Sie kam aus den USA zurück, um eine Erbschaftsangelegenheit zu klären. Dabei traf sie auf Knut Jansen, den sie bei den Ermittlungen mit interessantem Expertenwissen über Kinesik unterstützte. Insgesamt blieb mir diese Figur jedoch auch ein bisschen zu blass.
Knut und Helen sind im Umgang miteinander ein wenig wie Feuer und Eis. Letztendlich lösen sie jedoch den Fall gemeinsam, auf unterschiedliche Art und Weise.
Um die Charaktere der Figuren herum, die als mögliche Täter in Erscheinung traten, sponn Derek Meister Lebensumstände, dramatische Ereignisse und interessante Lebensläufe, die das Rätselraten um den möglichen Täter auf interessante Weise erschwerten.
Der Showdown am Ende zeugt von einer starken Fantasie des Autors. Ich war angenehm überrascht, wie sich am Ende das komplexe Konstrukt der Handlung sinnhaft auflöste, auch wenn ich einiges etwas zu überspitzt empfand. Einige offene Fragen bleiben und sie schrauben meine Erwartungen an den zweiten Band der Knut Jansen Serie „Die Sandwitwe“, die bereits auf meinem Stapel ungelesener Bücher schlummert, auf ein hohes Niveau.
Mein Fazit:
Eine harmonisch leichte Story mit interessanten Figuren, der etwas mehr Spritziges und Gepfeffertes gut getan hätte.
Autor:
Derek Meister wurde 1973 in Hannover geboren. Er studierte Film- und Fernsehdramaturgie an der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg und schreibt erfolgreich Serien, abendfüllende Spielfilme fürs Fernsehen – und Romane. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe des Steinhuder Meers.
Reflektionen:
Mit großen Erwartungen bin ich an diesen Thriller heran gegangen, der in einem beschaulichen Örtchen an der Nordsee spielt. Das Flair des hohen Nordens konnte ich spüren und das salzige Meer schon fast riechen. Derek Meister versteht es Schauplätze zu beschreiben, um mich als Leser in eine andere Welt zu entführen.
Derek Meisters Schreibstil ist flüssig zu lesen und manchmal war er mir sogar zu federleicht. Beim sehr bewussten lesen stockte ich jedoch manchmal, da ich mich an Authentizitäten zweifelnd noch einmal rückversichern wollte, ob etwas tatsächlich so gemeint beziehungsweise ob etwas so geschehen war. Ja ich weiß, ich suche zu viel nach Authentizität und nehme zu viel Fiktives nicht gern als gegeben hin. Die Sprache des Autors und die gekonnte Fähigkeit Absätze neben den Fakten auszuschmücken, gefiel mir.
Die Geschichte ist gelungen komplex kreiert und die Perspektivwechsel füttern die Spannung. Doch erst im letzten Drittel war ich wirklich von ihr angetan und beeindruckt und bis dahin genoss ich lediglich eine gut durchdachte, harmonische und stimmige Story.
Die Protagonisten machten es mir leider nicht sehr leicht sie zu mögen. Einerseits war mir der Polizeichef des Örtchens Knut Jansen durchaus sympathisch, doch er wurde äußerst naiv dargestellt und verlor so an Sympathie. Welcher Polizeichef muss sich bitte erkundigen, wie man einen Durchsuchungsbeschluss beantragt und das auch noch bei seinem Vater, dem ehemaligen Leiter dieser Polizeistation. Klar, man könnte jetzt argumentieren, der Ort ist so friedlich, dass er das bisher in seinen jungen Jahren noch niemals beantragen musste, doch diese und weitere ähnliche Situationen gefielen mir nicht sonderlich, denn erst gegen Ende der Geschichte gewann Knut an gesundem Selbstvertrauen.
Die Figur der Profilerin Helen Henning war interessant und sie war mit einem kräftigen Selbstbewusstsein ausgestattet. Sie kam aus den USA zurück, um eine Erbschaftsangelegenheit zu klären. Dabei traf sie auf Knut Jansen, den sie bei den Ermittlungen mit interessantem Expertenwissen über Kinesik unterstützte. Insgesamt blieb mir diese Figur jedoch auch ein bisschen zu blass.
Knut und Helen sind im Umgang miteinander ein wenig wie Feuer und Eis. Letztendlich lösen sie jedoch den Fall gemeinsam, auf unterschiedliche Art und Weise.
Um die Charaktere der Figuren herum, die als mögliche Täter in Erscheinung traten, sponn Derek Meister Lebensumstände, dramatische Ereignisse und interessante Lebensläufe, die das Rätselraten um den möglichen Täter auf interessante Weise erschwerten.
Der Showdown am Ende zeugt von einer starken Fantasie des Autors. Ich war angenehm überrascht, wie sich am Ende das komplexe Konstrukt der Handlung sinnhaft auflöste, auch wenn ich einiges etwas zu überspitzt empfand. Einige offene Fragen bleiben und sie schrauben meine Erwartungen an den zweiten Band der Knut Jansen Serie „Die Sandwitwe“, die bereits auf meinem Stapel ungelesener Bücher schlummert, auf ein hohes Niveau.
Mein Fazit:
Eine harmonisch leichte Story mit interessanten Figuren, der etwas mehr Spritziges und Gepfeffertes gut getan hätte.
July 7, 2015
“Ich weiß, dass du die Wellen liebst, je höher sie sind. Und ich weiß, dass du immer wieder aus Brett steigen wirst, egal wie hart du fällst.”
In der großen Hülle und Fülle von “Deutschland-Krimis” (Allgäu-Krimi, Nordsee-Krimi, Alpen-Krimi etc…) steht einem oft das Wasser bis zum Hals. Wie wählt ihr eigentlich aus, wem ihr eine Chance gebt, und welche ihr im Buchladen stehen lasst? Interessanter Ermittler? Eine Kulisse die euer Fernweh befriedigt oder die ihr wie eure Westentasche kennt? Ein spannender Fall? Oder beurteilt ihr ein Buch doch eher nach seinem Cover?
Egal wie, an “Der Jungfrauenmacher” kommt ihr bestimmt nicht vorbei, denn das Buch erfüllt all diese Punkte.
Erst Mal ist es eines der schicksten Cover, die diesen Sommer neu in die Regale kommen. Obwohl es so düster aussieht, verursachen die Leuchtturme schlimmes Fernweh. Optimal wäre es natürlich, diesen Thriller an der Nordsee mit Blick auf einen solchen Leuchtturm zu lesen. Wahrscheinlich wäre man danach aber nur noch paranoid und könnte den Urlaub nicht richtig genießen. Jeder Mann am Strand wäre auf einmal verdächtig… aber ich schweife ab.
Dies war mein erstes Buch von Derek Meister, ich musste aber beim Recherchieren feststellen, dass er doch schon so einiges geschrieben hat. Dafür kenne ich mich in der deutschen Thriller und Krimi Szene einfach noch zu wenig aus. Aber, sein Stil hat was.
Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Perspektivwechsel und Zeitsprünge werden genau an den richtigen Stellen und in einem unfassbar spannenden Rhythmus gemacht, bis am Ende die Spannung so anzieht, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen kann. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Täter ist. Und das obwohl einige Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind. Chapeau lieber Herr Autor und mehr davon!.
Den Ermittler, Knut Jansen, habe ich richtig ins Herz geschlossen. Endlich mal ein junger Ermittler, sehr jung. Zu jung, um Revierleiter zu sein, aber das ist er. Denn sein Vater, der ehemalige Revierleiter, hat ihn dazu ernannt. Wie realistisch das ist, darüber lässt sich bestimmt streiten. Aber auf seine sympathische Art macht Knut diese Streitigkeiten schon wieder weg.
Das Interessante an seiner Situation ist, dass der Jungfrauenmacher Knuts erster Fall ist, Knuts erste Leiche. Und so hat er ungefähr genauso viel Ahnung und Erfahrung mit der Polizeiarbeit, wie der Leser. Knut ist selbsternannter Sheriff von Valandsiel (inklusive falschem Sheriff-Stern, hab ich schon erwähnt, wie sympathisch er mir ist ;) ), und führt sich teilweise auch auf wie ein Sheriff aus einem amerikanischen Hollywoodfilm. Das führt zu viel Chaos, aber auch zur schnellen Aufklärung des Falles.
Viel zu schnell, für meinen Geschmack. Klar war ich froh, als der Täter gefasst war. Aber ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit in Valandsiel verbracht. Gut, dass “der Jungfrauenmacher” erst der Auftakt einer Reihe um Henning und Jansen ist. Ich werde sie definitiv weiter verfolgen.
Einzig mit Helen Henning, der Profilerin die Knut um Unterstützung bittet, konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Auch wenn Derek Meister ihr eine interessante Vergangenheit auf den Leib geschneidert hat, konnte ich mich für sie nicht so richtig interessieren. Sie war zu sehr Sherlock Holmes, zu gezwungen “kaputt”, falls das Sinn macht. Mir fällt keine bessere Beschreibung ein, aber vielleicht wisst ihr was ich meine, wenn ihr es mal gelesen habt.
Denn keinesfalls stört oder schmälert sie das Lesevergnügen. “Der Jungfrauenmacher” ist DAS Buch für euren nächsten Sommerurlaub am Strand (natürlich auch auf Balkonien, zum “an den Strand träumen”). Falls ihr die Rezension jetzt ganz gelesen habt, weil ihr mehr über den Fall wissen wolltet: Pustekuchen! Denn ich möchte nicht zu viel verraten. “Der Jungfrauenmacher” liest sich besser, je weniger man vorher weiß. Vertraut mir!
In der großen Hülle und Fülle von “Deutschland-Krimis” (Allgäu-Krimi, Nordsee-Krimi, Alpen-Krimi etc…) steht einem oft das Wasser bis zum Hals. Wie wählt ihr eigentlich aus, wem ihr eine Chance gebt, und welche ihr im Buchladen stehen lasst? Interessanter Ermittler? Eine Kulisse die euer Fernweh befriedigt oder die ihr wie eure Westentasche kennt? Ein spannender Fall? Oder beurteilt ihr ein Buch doch eher nach seinem Cover?
Egal wie, an “Der Jungfrauenmacher” kommt ihr bestimmt nicht vorbei, denn das Buch erfüllt all diese Punkte.
Erst Mal ist es eines der schicksten Cover, die diesen Sommer neu in die Regale kommen. Obwohl es so düster aussieht, verursachen die Leuchtturme schlimmes Fernweh. Optimal wäre es natürlich, diesen Thriller an der Nordsee mit Blick auf einen solchen Leuchtturm zu lesen. Wahrscheinlich wäre man danach aber nur noch paranoid und könnte den Urlaub nicht richtig genießen. Jeder Mann am Strand wäre auf einmal verdächtig… aber ich schweife ab.
Dies war mein erstes Buch von Derek Meister, ich musste aber beim Recherchieren feststellen, dass er doch schon so einiges geschrieben hat. Dafür kenne ich mich in der deutschen Thriller und Krimi Szene einfach noch zu wenig aus. Aber, sein Stil hat was.
Ich war von der ersten Seite an gefesselt. Perspektivwechsel und Zeitsprünge werden genau an den richtigen Stellen und in einem unfassbar spannenden Rhythmus gemacht, bis am Ende die Spannung so anzieht, dass man das Buch gar nicht mehr zur Seite legen kann. Ich wusste bis zum Ende nicht, wer der Täter ist. Und das obwohl einige Kapitel aus der Sicht des Täters geschrieben sind. Chapeau lieber Herr Autor und mehr davon!.
Den Ermittler, Knut Jansen, habe ich richtig ins Herz geschlossen. Endlich mal ein junger Ermittler, sehr jung. Zu jung, um Revierleiter zu sein, aber das ist er. Denn sein Vater, der ehemalige Revierleiter, hat ihn dazu ernannt. Wie realistisch das ist, darüber lässt sich bestimmt streiten. Aber auf seine sympathische Art macht Knut diese Streitigkeiten schon wieder weg.
Das Interessante an seiner Situation ist, dass der Jungfrauenmacher Knuts erster Fall ist, Knuts erste Leiche. Und so hat er ungefähr genauso viel Ahnung und Erfahrung mit der Polizeiarbeit, wie der Leser. Knut ist selbsternannter Sheriff von Valandsiel (inklusive falschem Sheriff-Stern, hab ich schon erwähnt, wie sympathisch er mir ist ;) ), und führt sich teilweise auch auf wie ein Sheriff aus einem amerikanischen Hollywoodfilm. Das führt zu viel Chaos, aber auch zur schnellen Aufklärung des Falles.
Viel zu schnell, für meinen Geschmack. Klar war ich froh, als der Täter gefasst war. Aber ich hätte gerne noch etwas mehr Zeit in Valandsiel verbracht. Gut, dass “der Jungfrauenmacher” erst der Auftakt einer Reihe um Henning und Jansen ist. Ich werde sie definitiv weiter verfolgen.
Einzig mit Helen Henning, der Profilerin die Knut um Unterstützung bittet, konnte ich nicht wirklich viel anfangen. Auch wenn Derek Meister ihr eine interessante Vergangenheit auf den Leib geschneidert hat, konnte ich mich für sie nicht so richtig interessieren. Sie war zu sehr Sherlock Holmes, zu gezwungen “kaputt”, falls das Sinn macht. Mir fällt keine bessere Beschreibung ein, aber vielleicht wisst ihr was ich meine, wenn ihr es mal gelesen habt.
Denn keinesfalls stört oder schmälert sie das Lesevergnügen. “Der Jungfrauenmacher” ist DAS Buch für euren nächsten Sommerurlaub am Strand (natürlich auch auf Balkonien, zum “an den Strand träumen”). Falls ihr die Rezension jetzt ganz gelesen habt, weil ihr mehr über den Fall wissen wolltet: Pustekuchen! Denn ich möchte nicht zu viel verraten. “Der Jungfrauenmacher” liest sich besser, je weniger man vorher weiß. Vertraut mir!
July 7, 2015
Prickelndes Gänsehautfeeling bekommt man bei diesem Roman auf den ersten Seiten im Prolog ab. Auch wenn nichts Grausames passiert, schon allein die düstere Stimmung, die der Autor zu Beginn fließen lässt packt einen und man will einfach nur lesen, lesen, lesen. Mit Knut Jansen und der Profilerin Helen Henning sind zwei sympathische Protagonisten am Werk einen Serienkiller im beschaulichen Valandsiel, an der Nordseeküste, zur Strecke zu bringen.
Knut hat es als junger Polizeichef nicht immer leicht. Seine älteren Kollegen nehmen ihn nicht immer Ernst und auch sonst Eckt er so manches mal an. Meistert seine persönlichen Schwierigkeiten aber mit Bravour. Charakterlich passt er gut in die Landschaft, man erfährt viel über ihn und sein Umfeld. Helen hat eine Vergangenheit als Profilerin beim FBI hinter sich und von dort ihre Dämonen mit in ihre alte Heimat genommen. Immer wieder keimen ihre Ängste auf und man erfährt einiges aber nicht alles aus ihrem früheren Leben und es bleiben am Ende doch noch so manche Fragen zu ihrer Person offen.
Die Handlung ist gut durchdacht und spannend gemacht. Neben den Ermittlungsarbeiten ist man auch dem Mörder und seinen aktuellen Opfern als Leser ziemlich nahe. Langezeit ist der Täter ein Unbekannter, die Auflösung dann eine absolute Überraschung. Das Finale aufregend und spannend. Das Cover der Landschaft und der Handlung angepasst.
Mein Fazit:
Ein gut gelungener Thriller, mit spannend dargestellten Szenen die das Grausame nicht all zu bildlich darstellen.
Knut hat es als junger Polizeichef nicht immer leicht. Seine älteren Kollegen nehmen ihn nicht immer Ernst und auch sonst Eckt er so manches mal an. Meistert seine persönlichen Schwierigkeiten aber mit Bravour. Charakterlich passt er gut in die Landschaft, man erfährt viel über ihn und sein Umfeld. Helen hat eine Vergangenheit als Profilerin beim FBI hinter sich und von dort ihre Dämonen mit in ihre alte Heimat genommen. Immer wieder keimen ihre Ängste auf und man erfährt einiges aber nicht alles aus ihrem früheren Leben und es bleiben am Ende doch noch so manche Fragen zu ihrer Person offen.
Die Handlung ist gut durchdacht und spannend gemacht. Neben den Ermittlungsarbeiten ist man auch dem Mörder und seinen aktuellen Opfern als Leser ziemlich nahe. Langezeit ist der Täter ein Unbekannter, die Auflösung dann eine absolute Überraschung. Das Finale aufregend und spannend. Das Cover der Landschaft und der Handlung angepasst.
Mein Fazit:
Ein gut gelungener Thriller, mit spannend dargestellten Szenen die das Grausame nicht all zu bildlich darstellen.
November 20, 2015
Bei einer Sturmflut wird die Leiche einer Frau an den Strand gespült. Der junge Polizeichef Knut Jansen ahnt, nachdem eine zweite Leiche in der Nordsee treibt, dass hier ein Serienkiller am Werk ist. Hilfe bekommt Knut durch eine ehemalige Profilerin, Helen Henning, die nach ihrer Tätigkeit beim FBI wieder nach Hause zurückgekehrt ist.
Derek Meister erzählt in einem fesselnden Schreibstil eine komplexe und fesselnde Story. Der Thriller entwickelt sich recht langsam aber stetig um dann gewaltig zuzuschlagen.
Mit den Charakteren Jansen und Henning musste ich mich erstmal anfreunden.
Knut Jansen hat mehr was von einem Dorfpolizisten und scheint erstmal mit seinem ersten Mordfall recht überfordert. Er lernt auf unkonventionelle Art und Weise die ehemalige FBI-Profilerin Helen Henning kennen, die der krasse Gegensatz zu ihm ist.
Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …
Dieses Buch kann ich Euch wärmstens empfehlen, wenn Ihr gerne Thriller lest. Alle Themen sind gut recherchiert (Pathologie, Profiling, Polizeiarbeit, ect.) – für mich ergab alles einen Sinn und der rote Faden ist erkennbar. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt und immer gut unterhalten gefühlt – wollte stets wissen wie es endet und habe natürlich auch mit geraten, wer es denn nun sein könnte. Ein Buch das man nicht gern aus der Hand legt.
Derek Meister erzählt in einem fesselnden Schreibstil eine komplexe und fesselnde Story. Der Thriller entwickelt sich recht langsam aber stetig um dann gewaltig zuzuschlagen.
Mit den Charakteren Jansen und Henning musste ich mich erstmal anfreunden.
Knut Jansen hat mehr was von einem Dorfpolizisten und scheint erstmal mit seinem ersten Mordfall recht überfordert. Er lernt auf unkonventionelle Art und Weise die ehemalige FBI-Profilerin Helen Henning kennen, die der krasse Gegensatz zu ihm ist.
Doch als den beiden bewusst wird, mit welchem Gegner sie es zu tun haben, sind sie längst im Begriff, vom Jungfrauenmacher in die Tiefe gezogen zu werden …
Dieses Buch kann ich Euch wärmstens empfehlen, wenn Ihr gerne Thriller lest. Alle Themen sind gut recherchiert (Pathologie, Profiling, Polizeiarbeit, ect.) – für mich ergab alles einen Sinn und der rote Faden ist erkennbar. Ich habe mich zu keinem Zeitpunkt gelangweilt und immer gut unterhalten gefühlt – wollte stets wissen wie es endet und habe natürlich auch mit geraten, wer es denn nun sein könnte. Ein Buch das man nicht gern aus der Hand legt.
July 13, 2015
"Der Jungfrauenmacher" war mein erstes Buch von Derek Meister. Es war so spannend, dass ich nichts anderes getan habe als auf der Couch zu sitzen und zu lesen.
In Valandsiel, einem fiktiven Ort an der Nordsee, wütet ein Sturm. Am nächsten Tag wird die Leiche einer jungen Frau am Strand gefunden. Es ist die erste Leiche des Dorfpolizisten Knut Jansen. Aber es bleibt nicht bei dieser einen Leiche und so muss sich Knut mit dem Gedanken anfreunden, dass sich ruhiges Leben als "Dorfsheriff" in naher Zukunft ändern wird.
Bereits nach den ersten Sätzen war ich völlig gefangen in diesem Buch. Die Charaktere sind so angelegt, dass man bereits nach einigen Kapiteln merkt, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht actionreich daher kommt, sondern eher beschaulich - was hervorragend zu Valandsiel, dem Touristenort am Meer, passt. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich je nach Kapitel abwechseln. Der Leser bekommt auch in die Seele des Mörders Einsicht, allerdings hatte ich bis zum Schluss keine Ahnung, um wen es sich da handeln könnte.
Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Derek Meister. Es wartet nämlich noch die Runghold-Reihe auf mich. Wann der zweite Teil nach "Der Jungfrauenmacher" herauskommt, konnte ich leider nicht herausfinden.
In Valandsiel, einem fiktiven Ort an der Nordsee, wütet ein Sturm. Am nächsten Tag wird die Leiche einer jungen Frau am Strand gefunden. Es ist die erste Leiche des Dorfpolizisten Knut Jansen. Aber es bleibt nicht bei dieser einen Leiche und so muss sich Knut mit dem Gedanken anfreunden, dass sich ruhiges Leben als "Dorfsheriff" in naher Zukunft ändern wird.
Bereits nach den ersten Sätzen war ich völlig gefangen in diesem Buch. Die Charaktere sind so angelegt, dass man bereits nach einigen Kapiteln merkt, dass es sich um den Auftakt einer Reihe handelt. Gut gefallen hat mir, dass das Buch nicht actionreich daher kommt, sondern eher beschaulich - was hervorragend zu Valandsiel, dem Touristenort am Meer, passt. Es gibt mehrere Handlungsstränge, die sich je nach Kapitel abwechseln. Der Leser bekommt auch in die Seele des Mörders Einsicht, allerdings hatte ich bis zum Schluss keine Ahnung, um wen es sich da handeln könnte.
Das war mit Sicherheit nicht mein letztes Buch von Derek Meister. Es wartet nämlich noch die Runghold-Reihe auf mich. Wann der zweite Teil nach "Der Jungfrauenmacher" herauskommt, konnte ich leider nicht herausfinden.
July 1, 2015
Rezension folgt.
April 22, 2016
3,5 Sterne
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